CH429211A - Dosiergerät für Flüssigkeiten - Google Patents
Dosiergerät für FlüssigkeitenInfo
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Description
Dosiergerät für Flüssigkeiten
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Dosiergerät für Flüssigkeiten mit zwei Rückschlagventilen, von "denen das eine als Eintritts- und das andere als Austrittsventil dient, sowie einem den Eintritt und den Austritt der zu dosierenden Flüssigkeit steuernden Be tätigungsorgan.
Dosiergeräte dieser Art sind bekannt und wurden insbesondere in GeschirrwaschmascAhinen zum Zwecke der Dosierung und Beimischung irgendwelcher Waschader Spülzusätze, wie beispielsweise flüssiges Trocken- glanzmittel zum Wasch-oder Spülwasser, verwendet.
Eine gewisse Besonderheit in dieesr Verwendung lag darin, dass die Dosierung und Beimischung bei jedem Spül- oder Waschvorgang stattzufinden hatte, so dass das Betätigungsorgan dem Einfluss dieses Spül-oder Waschwassers unterworfen werden musste. Der Nachteil dieser bekannten Geräte, bei welchen der Vorratsbehälter für die beizumischende Flüssigkeit, beispiels- weise des Trockenglanzmittels, stets über dem Dosiergerät. angeordnet war, lag darin, dass die beiden Ventile im Durchflussweg für diese Flüssigkeit innerhalb des Dosiergerätes unmittelbar hintereinander angeordnet waren.
Dies hatte zur Folge, dass infolge des durch die erhöhte Anordnung des Vorratsbehälters in diesem Durchflussweg herrschenden Druckes, die Rückschlag- ventile nicht unbedingt dicht schlossen und daher eine nicht kontrollierbare Menge der betreffenden Flüssigkeit die beiden Ventile durchsetzte, was eine auch nur einigermassen zuverlässige Dosierung verunmöglichte.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Gerät der genannten Art zu schaffen, bei welchem die betreffenden Nachteile behoben sind.und insbesondere ein unbeabsichtigter und zufälliger Durchfluss der zu dosierenden Fliissigkeit durch das Dosiergerät verunmöglicht wird.
Das erfindungsgemässe Dosiergerät ist gekennzeich- net durch ein im Durchflussweg der Flüssigkeit zwischen den beiden Rückschlagventilen angeordnetes und vom Betätiigungsorgan gesteuertes Ventil. In der Zeich- nung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Er filidungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt sie einen Vertikalschnitt. durch das Gerät mit aufgesetztem Vorratsbehälter in der geschlossenen Stellung des Ventils.
Das in der Zeichnung dargestellte Gerät dient der Dosierung und Beimischung eines flüssigen Waschmit- tels, welches bestimmt ist, bei jedem Waschvorgang in das Waschsystem einer Geschirrwaschmaschine abge- geben zu werden. Das Gerät besitzt ein zylindrisches Gehäuse 1 mit je einer Ausnehmung 2 und 3 auf den beiden Stirnseiten, Ausnehmungen, welche durch den zentralen Kanal 4 miteinander verbunden sind. Die untere, grässere Ausnehmung 2 ist durch den Deckel 5 abgeschlossen, während die obere, kleinere Ausnehmung 3 dem Einsatz eines Vorratsbehälters 6 für das flüssige Waschmittel dient.
Zwischen dem Deckel 5 und dem Gehäuse 1 ist die als Betätigungsorgan dienende Membran 7 eingespannt, so dass der durch die Ausnehmung 2 und den Innenraum des Dsckels gebildete Hohlraum durch die Membran in zwei Teilträumen, nämlich den Dosierraum 8 und den Steuerraum 9, unterteilt wird.
Die Membran 7 ist zwischen den beiden Scheiben 10 und 11 gehalten, die ihrerseits von der Mutter 12 gegen den Bund 13 einer im Deckel 5 gleitbar gelagerten Stange 14 angepresst werden. Auf dem über die Deckelunterseite vorstehenden Stangenende sind zwei Muttern 15 aufgeschraubt, welche zur Einstellung des möglichen Hubes der Membran 7 dienen, indem sie die Aufwärtsbewegung der mit der Membran verbundenen Stange 14 begrenzen.
Der Steuerraum ist über den Nippel 16 mit einer nicht dargestellten Zuleitung zum Waschsystem der Geschirrwaschmaschine verbunden.
Die Mündung des Kanals 4 in den Dosierraum 8 wird durch eine durchbohrte Dichtungsmuffe 17 gebildet, deren Unterrand als Fassung für die Schnauben- feder 18 dient, idie sich anderseits gegen die vermittels der Mutter 19 gegen eine Absetzung des zentral durchbohrten Ventilstössels 20 gepresste Scheibe 21 abstrützt.
Der zentral durchbohrte und an seinem unteren Ende mit seitlichen Austnittskanälen 22 versehene Ventil- stössel 2 trägt an seinem oberen Ende die Ventilscheibe 23 samt Dichtungsring 24, welcher letzte dazu bestimmt ist, in der geschlossenen Stellung des Ventilstössels 20 mit einem in einer oberen, zentralen Ausnehmung 25 der Dichtungsmuffe 17 vorgesehenen Ven tilsitz 26 zur Bildung eines Ventils zusammen zu. arbeiten. Unmittelbar unter der Ventilscheibe 23 sind wieder seitliche Arstrittakanäle 27 vorgesehen, so dass der Kanal 4 bzw. die Ausnehmung 25 mit ider zentnalen Bohr, ung 28 des Ventilstössels 20 bzw. dem Dosierraum 8 kommuniziert.
Am oberen Ende des Kanals 4 ist vermittels der Befestigungsscheibe 29 als Eintrittsventil ein Lippenventil 30 angeordnet, welches den Durchfluss des flüssigen Waschmittels aus dem Vorratsbehälter 6 in den Kanal 4 bzw.'die Ausnehmung 25 freigibt, hingegen in umgekehrter Richtung einen Durch tr. itt der. betreffenden. Flüssigkeit verhindert.
Vom Dosierraum 8 führt ein weiterer Kanal 31 zu dem. als Austrittsventil dienenden Rückschlag-bzw.
Lippenventil 32, welches durch den Nippel 33 festge- halten wird, Nippel, der den Anschluss des Dosierge- rätes an eine nicht dargestellte Verbindungsleitung zum Waschsystem der Geschirrwaschmaschine gestattet.
In der Ruhestellung befinden sich die einzelnen Organe in der mit ganzem Strich dargestellten Lage, bei welcher der Dosierraum 8 gegen das Eingangsventil 30 hin durch das geschlossene Ventil abgeschlossen und der Durchflussweg (Eintrittsventil 30-Kanal 4-AusL nehmutig 25-Bohr, ung 28-Dosierraum 8-Kanal 31 -Austrittsventil 32) des flüssigen Waschmittels durch das Dosiergerät unterbrochen ist. Des weitern sind in der Ausgangslage einerseits der Dosierraum 8, die Boh- rung 28, die kanäle 22 und 27 sowie die Ausnehmung 25 und der auf der Austrittsseite des Lippenventils 30 liegende Teil des Kanals 4 mit flüssigem Waschmittel gefüllt.
Es besteht also in dieser Ruhelage dank der Unterbrechung des Durchflussweges durch das Ventil 23/26 keine Möglichkeit des ungewollten Eintrittes von flüs- sigem Waschmittel in den Dosierraum 8, und dies auch dann nicht, wenn das Eintrittsventil 30 durch den statischen Druck der zu dosierenden Flüssigkeit ge öffnet werden sollte.
Wird der Waschvorgang in der Geschirrwaschma- schine eingeleitet, so tritt Waschwasser durch den Nip- pel 16 in den Steuerraum 9 ein, wobei sich die Membran 7 durch den Waschwasserdruck in die strichpunk tiert dargestellte Lage unter Spannung der Feder 18 nach oben durchbiegt, Durchbiegung, dieren Mass durch entsprechende Einstellung der Muttern 15 im vornherein bestimmt werden kann.
Die durch diese Durchbiegung erzeugte Verkleinerung ides Dosierraumes bewirkt, nach- dem das als Rückschlagventil. ausgebildete Lippenventil 30 geschlossen ist, ein Ausstossen einer der Hubgrösse entsprechenden Menge von flüssigem Waschmittel durch das Austrittsventil 32 in das Waschsystem der Ge schirrwaschmaschine. Des weitern hat die Bewegung der Membran 7 nach oben die Öffnung des Ventils 23/26 zur Folge, welche Offnung aber in dieser Betriebsphase ohne Wirkung bleibt. ist der Waschvorgang beendet und fällt infolgedessen der Druck in der Steuerkammer 9 weg, so wird die Membran 7 durch die Feder 18 wieder in ihre Ausgangslage zurückgie- bogen.
Da nun das'Ventil 23/26 die Verbindung zwi- schen der Ausnehmung 25 und dem Dosierraum 8 erst dann wieder unterbricht, wenn die Rückbewegung der Membran 7 abgeschlossen ist, d. h.
während dieser Rückbewegung grundsätzlich offenbleibt, so bewirkt die durch diese Rüokbewegung erzeugte Vergrösserung des Dosierraumes, nachdem das Austrittsventil geschlos- sen bleibt, das Ansaugen einer von der Grösse der Membranbewegung abhängigen Menge von flüssigem Waschmittel aus der Ausnebmung 25, dem Kanal 4 und dem Vorratsbehälter 6, flüssiges Waschmittel, welches, durch die Kanäle 27, die Bohrung 28 und die Kanäle 22 in den Dosierraum 8 gelant. Nach Abschl. uss der Rückbewegung haben'alle Organe dhre Aus- ganglage wieder erreicht, und die ausgestossene Menge an flüssigem Waschmittel ist wieder ersetzt.
Auf diese Weise gelingt es, bei jedem Waschvor- gang eine durch die Einstellung des Membranhubes bestimmbare Menge von flüssigem Waschmittel dem Waschsystem zuzuführen und gleichzeitig in {der Ruhestellung eine direkte Verbindung zwischen dem Ein- tritts-und dem Austrittsventil zu unterbrechen und so die Gefahr eines unkontrollierbaren Durchflusses durch das Dosiergerät zu vermeiden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dosiergerät für Flüssigkeiten mit zwei Rückschlag- ventilen, von denen das eine als Eintritts-und das andere als Austrittsventil dient, sowie einem den Eintritt und den Austritt der zu dosierenden Flüssigkeit steuernden Betätigungssorgan, gekennzeichnet durch ein im Durohflussweg der Flüssigkeit zwischen den beiden Rückschlagventilen angeordnetes und vom Betätigungsorgan gesteuertes Ventil.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH95265A CH429211A (de) | 1965-01-22 | 1965-01-22 | Dosiergerät für Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH95265A CH429211A (de) | 1965-01-22 | 1965-01-22 | Dosiergerät für Flüssigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH429211A true CH429211A (de) | 1967-01-31 |
Family
ID=4198982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH95265A CH429211A (de) | 1965-01-22 | 1965-01-22 | Dosiergerät für Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH429211A (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1965
- 1965-01-22 CH CH95265A patent/CH429211A/de unknown
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