CH429211A - Dosiergerät für Flüssigkeiten - Google Patents

Dosiergerät für Flüssigkeiten

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CH429211A
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CH
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valve
liquid
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CH95265A
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Bolla Lino
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Bolla Lino
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/02Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F11/08Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the diaphragm or bellows type
    • G01F11/086Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the diaphragm or bellows type using an auxiliary pressure to cooperate with the diaphragm or bellows

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Description


  



  Dosiergerät für Flüssigkeiten
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Dosiergerät für Flüssigkeiten mit zwei Rückschlagventilen, von "denen das eine als Eintritts- und das andere als Austrittsventil dient, sowie einem den Eintritt und den Austritt der zu dosierenden Flüssigkeit steuernden Be  tätigungsorgan.   



   Dosiergeräte dieser Art sind bekannt und wurden insbesondere in   GeschirrwaschmascAhinen    zum Zwecke der Dosierung und Beimischung irgendwelcher Waschader   Spülzusätze,    wie beispielsweise flüssiges   Trocken-    glanzmittel zum   Wasch-oder Spülwasser, verwendet.   



  Eine gewisse Besonderheit in dieesr Verwendung lag darin, dass die Dosierung und Beimischung bei jedem Spül- oder Waschvorgang stattzufinden hatte, so dass   das Betätigungsorgan dem Einfluss dieses Spül-oder    Waschwassers unterworfen werden musste. Der Nachteil dieser bekannten Geräte, bei welchen der Vorratsbehälter für die beizumischende Flüssigkeit,   beispiels-    weise des   Trockenglanzmittels,    stets über dem Dosiergerät. angeordnet war, lag darin, dass die beiden Ventile im Durchflussweg für diese Flüssigkeit innerhalb des Dosiergerätes unmittelbar hintereinander angeordnet waren.

   Dies hatte zur Folge, dass infolge des durch die erhöhte Anordnung des Vorratsbehälters in diesem Durchflussweg herrschenden Druckes, die   Rückschlag-    ventile nicht unbedingt   dicht    schlossen und daher eine nicht kontrollierbare Menge der betreffenden Flüssigkeit die beiden Ventile durchsetzte, was eine auch nur einigermassen zuverlässige Dosierung   verunmöglichte.   



   Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Gerät der genannten Art zu schaffen, bei welchem die betreffenden   Nachteile behoben sind.und    insbesondere ein unbeabsichtigter und zufälliger Durchfluss der zu dosierenden Fliissigkeit durch das Dosiergerät verunmöglicht wird.



   Das   erfindungsgemässe Dosiergerät ist gekennzeich-    net durch ein im Durchflussweg der Flüssigkeit zwischen den beiden Rückschlagventilen angeordnetes und vom   Betätiigungsorgan gesteuertes Ventil.    In der   Zeich-      nung ist eine beispielsweise Ausführungsform des    Er  filidungsgegenstandes dargestellt,    und zwar zeigt sie einen Vertikalschnitt. durch das Gerät mit aufgesetztem Vorratsbehälter in der geschlossenen Stellung des Ventils.



   Das in der Zeichnung dargestellte Gerät dient der Dosierung und   Beimischung eines flüssigen Waschmit-    tels, welches bestimmt ist, bei jedem Waschvorgang in das Waschsystem einer   Geschirrwaschmaschine abge-    geben zu werden. Das Gerät besitzt ein zylindrisches Gehäuse   1    mit je einer Ausnehmung 2 und 3 auf den beiden Stirnseiten, Ausnehmungen, welche durch den zentralen Kanal 4 miteinander verbunden sind. Die untere, grässere Ausnehmung 2 ist durch den Deckel 5 abgeschlossen, während die obere, kleinere Ausnehmung 3 dem Einsatz eines Vorratsbehälters 6 für das flüssige Waschmittel dient.

   Zwischen dem Deckel 5 und dem Gehäuse   1    ist die als Betätigungsorgan dienende Membran 7 eingespannt, so dass der durch die Ausnehmung 2 und den Innenraum des   Dsckels gebildete Hohlraum    durch die Membran in zwei Teilträumen, nämlich den   Dosierraum    8 und den Steuerraum 9, unterteilt wird.



  Die Membran 7 ist zwischen den beiden Scheiben 10 und 11 gehalten, die ihrerseits von der Mutter   12    gegen den Bund 13 einer im Deckel 5 gleitbar gelagerten Stange 14 angepresst werden. Auf dem über die Deckelunterseite vorstehenden Stangenende sind zwei Muttern 15 aufgeschraubt, welche zur Einstellung des möglichen Hubes der Membran 7 dienen, indem sie die Aufwärtsbewegung der mit der Membran verbundenen Stange 14 begrenzen.



   Der Steuerraum ist über den Nippel 16 mit einer nicht dargestellten Zuleitung zum   Waschsystem    der   Geschirrwaschmaschine verbunden.   



   Die Mündung des Kanals 4 in den Dosierraum 8 wird durch eine durchbohrte   Dichtungsmuffe    17 gebildet, deren Unterrand als Fassung für die   Schnauben-    feder 18 dient, idie sich anderseits gegen die vermittels der Mutter 19 gegen eine Absetzung des zentral durchbohrten Ventilstössels 20 gepresste Scheibe 21 abstrützt.



  Der zentral durchbohrte und an seinem unteren Ende mit seitlichen Austnittskanälen 22 versehene   Ventil-    stössel 2 trägt an seinem oberen Ende die Ventilscheibe 23 samt Dichtungsring 24, welcher letzte dazu bestimmt ist, in der geschlossenen Stellung des Ventilstössels   20    mit einem in einer oberen, zentralen Ausnehmung 25 der   Dichtungsmuffe    17 vorgesehenen Ven  tilsitz    26 zur Bildung eines Ventils zusammen zu. arbeiten. Unmittelbar unter der Ventilscheibe 23 sind wieder seitliche Arstrittakanäle 27 vorgesehen, so dass der Kanal 4 bzw. die Ausnehmung 25 mit ider zentnalen Bohr, ung 28 des Ventilstössels 20 bzw. dem Dosierraum 8 kommuniziert.

   Am oberen Ende des Kanals 4 ist vermittels der Befestigungsscheibe 29 als Eintrittsventil ein Lippenventil 30 angeordnet, welches den Durchfluss des flüssigen Waschmittels aus dem Vorratsbehälter 6 in den Kanal 4   bzw.'die Ausnehmung 25    freigibt, hingegen in umgekehrter Richtung einen Durch  tr. itt der. betreffenden. Flüssigkeit verhindert.   



   Vom   Dosierraum    8 führt ein weiterer Kanal 31 zu dem. als Austrittsventil   dienenden Rückschlag-bzw.   



     Lippenventil    32, welches durch den Nippel 33   festge-    halten wird, Nippel,   der den Anschluss des Dosierge-    rätes an eine nicht dargestellte Verbindungsleitung zum   Waschsystem der Geschirrwaschmaschine gestattet.   



   In der Ruhestellung befinden sich die einzelnen Organe in der mit ganzem Strich dargestellten Lage, bei welcher der   Dosierraum    8 gegen das   Eingangsventil    30 hin durch das geschlossene Ventil abgeschlossen und der Durchflussweg (Eintrittsventil 30-Kanal   4-AusL      nehmutig      25-Bohr, ung 28-Dosierraum    8-Kanal 31   -Austrittsventil    32) des flüssigen Waschmittels durch das Dosiergerät unterbrochen ist. Des weitern sind in der Ausgangslage einerseits der Dosierraum   8,    die   Boh-    rung 28, die kanäle 22 und 27 sowie die Ausnehmung 25 und der auf der Austrittsseite des Lippenventils 30 liegende Teil des Kanals 4 mit flüssigem Waschmittel gefüllt.



   Es besteht also in dieser Ruhelage dank der Unterbrechung des Durchflussweges durch das Ventil   23/26    keine Möglichkeit des   ungewollten Eintrittes von flüs-    sigem Waschmittel in den Dosierraum 8, und dies auch dann nicht, wenn das   Eintrittsventil    30 durch den statischen Druck der zu dosierenden Flüssigkeit ge öffnet werden sollte.



   Wird der Waschvorgang in der   Geschirrwaschma-      schine eingeleitet,    so tritt Waschwasser durch   den Nip-    pel 16 in den Steuerraum 9 ein, wobei sich die Membran 7 durch den Waschwasserdruck in die strichpunk  tiert dargestellte    Lage unter Spannung der Feder 18 nach oben durchbiegt, Durchbiegung, dieren Mass durch entsprechende Einstellung der Muttern 15 im vornherein bestimmt werden kann.

   Die durch diese Durchbiegung   erzeugte Verkleinerung ides Dosierraumes bewirkt, nach-    dem das als   Rückschlagventil. ausgebildete Lippenventil    30 geschlossen ist, ein Ausstossen einer der Hubgrösse entsprechenden Menge von flüssigem Waschmittel durch das Austrittsventil 32 in das Waschsystem der Ge  schirrwaschmaschine.    Des weitern hat die Bewegung der Membran   7    nach oben die Öffnung des Ventils   23/26    zur Folge, welche Offnung aber in dieser Betriebsphase ohne Wirkung bleibt. ist der Waschvorgang beendet und fällt infolgedessen der Druck in der Steuerkammer 9 weg, so wird die Membran 7 durch die Feder 18 wieder in ihre   Ausgangslage zurückgie-    bogen.

   Da nun   das'Ventil 23/26 die Verbindung zwi-      schen    der Ausnehmung   25    und dem   Dosierraum    8 erst dann wieder unterbricht, wenn die Rückbewegung der Membran 7 abgeschlossen ist,   d.    h.

   während dieser Rückbewegung grundsätzlich   offenbleibt,    so bewirkt   die durch diese Rüokbewegung erzeugte Vergrösserung    des   Dosierraumes,    nachdem das   Austrittsventil geschlos-    sen bleibt, das Ansaugen einer von der Grösse der Membranbewegung abhängigen Menge von flüssigem Waschmittel aus der   Ausnebmung    25, dem Kanal 4 und dem Vorratsbehälter 6, flüssiges Waschmittel, welches, durch die Kanäle 27, die Bohrung 28 und die Kanäle 22 in   den Dosierraum    8 gelant. Nach Abschl. uss der   Rückbewegung haben'alle Organe dhre Aus-    ganglage wieder erreicht, und die ausgestossene Menge an flüssigem Waschmittel ist wieder ersetzt.



   Auf diese Weise gelingt es, bei jedem   Waschvor-    gang eine durch die Einstellung des Membranhubes bestimmbare Menge von flüssigem Waschmittel dem   Waschsystem    zuzuführen und gleichzeitig in {der Ruhestellung eine direkte Verbindung zwischen dem   Ein-      tritts-und    dem   Austrittsventil    zu unterbrechen und so die Gefahr eines unkontrollierbaren Durchflusses durch das Dosiergerät zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dosiergerät für Flüssigkeiten mit zwei Rückschlag- ventilen, von denen das eine als Eintritts-und das andere als Austrittsventil dient, sowie einem den Eintritt und den Austritt der zu dosierenden Flüssigkeit steuernden Betätigungssorgan, gekennzeichnet durch ein im Durohflussweg der Flüssigkeit zwischen den beiden Rückschlagventilen angeordnetes und vom Betätigungsorgan gesteuertes Ventil.
CH95265A 1965-01-22 1965-01-22 Dosiergerät für Flüssigkeiten CH429211A (de)

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