CH429213A - Vorrichtung zur Verstellung des Laufgewichtes einer Laufgewichtswaage - Google Patents

Vorrichtung zur Verstellung des Laufgewichtes einer Laufgewichtswaage

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CH429213A
CH429213A CH235665A CH235665A CH429213A CH 429213 A CH429213 A CH 429213A CH 235665 A CH235665 A CH 235665A CH 235665 A CH235665 A CH 235665A CH 429213 A CH429213 A CH 429213A
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lever
weight
roller
rollers
guide part
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CH235665A
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Peschke Rudolf
Original Assignee
Schenck Gmbh Carl
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    • G01GWEIGHING
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    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
    • G01G1/36Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweights are slideable along the beam, e.g. steelyards
    • G01G1/38Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweights are slideable along the beam, e.g. steelyards with automatically-driven counterweight

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description


  



     Vorr. ichtung    zur Verstellung des Laufgewichtes einer Laufgewichtswaage
Die   Erfindung tbetrifft    eine Vorrichtung zur   Ver-    stellung des Laufgewichtes einer Laufgewichtswaage zur Herstellung des Gleichgewichtszustandes zwichen Lastkraft und   Lastausgleichslkraft    in Abhängigkeit vom Aus  schl ! ag des Laufgewichtshebels.   



   Bei bekannten vorrichtungen dieser Art wird das   Laufgewicht mittels motonischer    Kraft verschoben.   Da-      hei wirKl    die   Ausschlagsilewegung    des Laufgewichtshebels   zufolge tJber-oder UnterTast,    dazu   ben, utzt,, den      Motor ein-unld auszuschalten.    Hierbei wird in Abhängigkeit von der   A, usschlagsrichtung die Motordrehrich-      bung agesteuert. Teilweise    erfolgt auch abhängig von der   Grösse des Ausschlages,    des laufgewichtuschebels eine   Stufung, der Drehlgeschwindigkeit    des Motors.

   Als nachteilig tritt bei den bekannten Vorrichtungen in Erschei  nung, dass die    Massen, welche. antriebsseitig beschleunigt und verzögert werden müssen, verhältnismässig gross   sind, wlas sich ungünstig    auf die erforderliche Einspielzeit   furdie    Waage auswirkt. So ist es auch bei grossem Aufwand mit solchen Vorrichtungen praktisch nicht möglich, die kurzen Einspielzeiten anderer Wägesy  steme, beispielswleise    einer Neigungsawaage, zu erreichen.



   Es ist Aufgabe der Erfindung,   eine diese    Nachteile vemeidende Vorrichtung zu schaffen, bei welcher   Idas      Laufgewicht    in   kiirzester Zeit    exakt in die Lastaus  gleichsstelLung Igebracht    wird.

     Erfindungsgemäss    wird diese Aufgabe dadurch geläst, dass ein Bewegungsübertrager verwendet wird, der eine oder mehrere roteierende Rollen und einen oder mehrere auf diesen abrollende ring- oder scheibenförmige, zu   Schwenkbewegun, gen um    eine in ihrer Rotationsebene   légende    Achse befäghigte Rotationselemente   umfaJ3t    und in Abhängigkeit vom   AusschTagtdes Laufgewichtshebels eine Schwengkung    der Reotationselemente in der einen   oder an, dleren    Richtung bewirkt wird und die   hierbeierfoLgendeVerstellung    der Rotationselemente parallel zu den Rotationsachesen der Rollen zu entsprechender Verstellung des Laufgeweichtes herangezogen wird.



     Anhand Ider nlachstehenden Fig, uren    ist die Erdfindung im folgenden an zwei Ausführungsgbeispielen näher erläutert. Es   zei. gen    :
Fig. 1   eine Ausführungsòrm für eine,    integrierende Bandwaage mit fremdkraftbetätigter Schwenkung des Führungsteiles,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung   gemal3    der Linie AB in Fig.   1,   
Fig. 3 eine andere Ausführungsform für eine integrierende Bandwaage mit Kulissensteuerung   fur    die Schwenkung des Führungsteiles und    Fia.    4 eine Seitenansicht zu Fig. 3.



   Bei   Idem    in   Iden    Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der laufgewichtschebel 1 im   Layer    11   schwenkbar gelagert. Die    von der zu wägenden Last   herrührende Lastkraft greift    am   Hebel    1 in Richtung des Pfeiles 12 an. Zum Lastausgleich ist am anderen Arm des Hebels 1 das Laufgewicht 8 Verschiebbar   angeordnet.    Am äusseren Ende desselben Hebelarmes ist eine Achse 5 drehbar am Hebel 1 gelagert, welche eine Reibscheibe 2 und in   einigem Albstan, d von,    dieser eine weitere Reibscheibe 2a trägt. Ausserdem trägt die Achse 5 noch eine Seilrolle 2b   und eine Bremsscheibe    3.



  Zwischen die beiden Reibscheiben 2 und 2a   ragot veine      ortsfest geTagerte    elastische   Re-lbrolle 6, welche    in   nichet    näher dargestellter Weise mit gleichmässiger Drehzahl von einem Motor angetrieben wird.   A, uf einier achsen-    parallel zum Hebel 1 liegenden zylindrischen Rolle 13 läuft mit seiner Innenfläche ein Ring 16. auf einer Parallel zur Rolle 13   liegenden konischen    Rolle 14   lauft m. it    seiner Innenfläche ein Ring 15.   Dia Ringe 15    und 16 laufen mit ihren   Aussenflächen aufeinander.   



     Beilde RIinge sind    mittels eines Führungsteiles 9a derart geführt, dass sie zusammen mit dem   Führungsteil    9a um eine in ihrer gemeinsamen Rotationsebene. liegende und die beiden Rotationsachsen der Rollen 13   lundi 14      schneidenlde    Schwenkachse   verschwjenkbNar sind.    Das   Führungsteil    9a ist in einem Rahmen 9   Idlrehbar gellagert.   



  Der Rahmen 9 steht mit   dem Laufgewicht    8 in   Verbin-    dung und ist so   geführt, dass    er längs des Hebels 1 und der Rollen 13 und 14 verschiebbar ist.



   Die Bremsscheibe 3   ragot    in den Luftspalt eines   D, auermagneten    4. Am   Lebel    1   graift ain Oldampfr    10 an.



   In der   Gleichgewichtsstellung des Laufgewichtshe-      bels    1 berührt die Reibrolle 6 sowohl die Reibscheibe 2 als auch   Idie Reibscheibe 2a.    Da   Ibeide    Scheiben starr miteil ander   verbunden siind und die Reibkrgte    zwischen jeder der beiden Scheiben und der Rolle 6 gleich   grogs    sind, läuft die Rolle 6   qn losem Schlupf    zwischen   den beiden    Scheiben, ohne eine Drehung zu übertragen.



     Wird durch Verdnderuno,,    der Lastkraft 12 der Hebel 1 aus seiner Gleichgewichtsstellung ausgelenkt, so wird   eine    der   beiden Scheiben 2,    2a   Imehr an die Rolle    6 angedrückt als die   andere. Ihre Reibkraft uberwiegt    daher.   Die    Rolle überträgt ihre Drehbewegung auf   thèse    Scheibe, und zwar nach   Ma3gabe    der Differenz zwischen   beiden Reibkraften.    Je höher die Anpressung der einen Scheibe, also   je grösser die Auslenkung    des   lebels    1 ist, desto   hoher ist die iibertraaene Drehzahl.   



  Damit dreht   sic dite    aus den Scheiben 2, 2a,   2b,    3 und der Achse 5 bestehende Einheit.



   Diese Drehbewegung wird über den   über die    Um  lenkrolle 2c laufenden Seilzag    7 auf das Führungsteil 9a übertragen und bewirkt dessen Schwenkung im Rahmen 9. Damit werden die Ringe 15 und 16 verschwenkt und stellen sich   mit ihren Laufflächlen schräg    zur Drehachse   der ihnen zugeordneten Rolle    14 bzw. 13. Die   eine Rolle, im 13eispiel die Rolle    14, wird in nicht   diar-    gestellter Weise durch Fremdkraft angetriebgen. Die auf den Rollen laufenden Ringe laufen bei ihrer Schrägstellung an den Rollen entlang. Dadurch   windi    das   Fiih-      rung, steil 9a und über dieses    der Rahmen 9 entlang den Rollenachsen verstellt.

   Diese Verstellungewegung überträgt der Rahmen 9 auf das Laufgewicht 8   unld    verstellt dieses im Sinne eines Gewichtsausgleiches am   Hebel 1.    Je mehr demzufolge der Hebel 1 in seine Gleichgewichtsstellung zurückkehrt, um so geringer wird die von der Rolle 6 auf die einer der Reibscheiben 2, 2a   übertragene Bewegung    und um so mehr wird die Ver  schwentung des Führungsteiles    9a   ruakgangig gemacht,    bis schliesslich in der Gleichgewichttsstellung des Hebels 1 das Führungsteil 9a wieder die Normalstellung einnimmt und damit seine seitliche Verstellbewegung beendet ist. Das Laufgewicht 8 hat die neue, der ver änderten Lastkraft entsprechende   Lastaustgleichlsstellung    eingenommen.



   Der so beschrichebene Ausgleich folgt einer Veränderung der   Lastkraft    so schnell,   dass zufolge einer    Lastkraftänderung nur eine relativ geringe Auslenkung des Hebels 1 aus   soiner Gleichgewichtsstellung zustalbde      kommt. Fin Vberlaufen    der Gleichgewichtsstellung wird einmal dadurch vermieden, dass die   übertragene    Drehung mit zunehmender Annäherung an die   Gleichgewichts-    stellung immer geringer wird und zum anderen die den an sich schon sehr   Igeringen bewegten Massen    innewohnende Bewegungsenergie durch die Wirbelstrom  rems.-3,    4   abgebremst wirld.   



   Zur   Dämpfung irgen, dwelcher Schwingungen    des Hebels 1 ist in bekannter Weise der Öldämpfer 10 vorgesehen.



   Bei   der don    den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausfühungsform ist der Laufgewichtschebel 20   am Lager 21    gelagert. Am einen hebelarm greift die Lastkraft 22 an, die   durch nas Laufgewicht    23 auf   d'em andleren    hebelarm ausfgeglichen wird. Über die Koppel 24 wind   die A ; uslenkung Ides    Hebels 20 aus der Gleichgewichtslage auf den Schwenkhebel 25   übertragen,    der   in don      La ; eru    26   drehbar Igelagert    ist.   Dr Hebel    25   ragt Idurch    das   Langloch dies Steuerhebels    36, welcher seicnerseits   miit Ider    Kulisse 35   zusamnlenwinkt.   



   Ein Rahmen 27 ist mittels Schienen 28 parallel zu den Rollen 33 und 34 geführt. Mit diesen Rollen wirken Ringe 31 und 32 in der zu Fig.   1    und 2   beschrie-      benen Wleise zusam, men.    Die   Ring sied    im Führungsteil 29   geführt.    Das Führungsteil 29 ist Schwenkbar   bei 30, im    Rahmen gelagert. Mit dem Führungestil 29 ist die Kulisse 35 verbunden.



   Am   Führungsbeil    29   greift    in   Ider durch die Lager-    punkte 30 gegebenen Schwenkachese ein Seilzung 38 an, der über die Rolle 39 verläuft und am Laufgewicht 23   befesti, gt    ist.



   Wird der Laufgewichtschebel 20   Idurch Sinderung    der   Last-kraft    22 aus seiner Gleichgewichtsstellung aus  gelenkt,    so bewickt diese Auslenkung über die Koppel 24, den   Schwenkhlebel 25,    den steuerhebel 36 und deie Kulisse 35 eine Schwenkung des   Führungsteiles    29 und damit der Ringe 31 und 32. Diese laufen, wie   be-    schrieben, an den Rollen 33 und 34, je nach der   Schwenkrichtun, g,    in Richtung der Rollenachsen entland. Diesee Verstellubewegung wird über das Führungsteil 29 und den Seilzug 38 auf das Laufgewicht   tuber-    tragen und verstellt dieses so lange, bis der Hebel 20 wider in   Gleichgewichtsstelleng    ist.

   Mit dem Rücklaufen des Hbels 20 in die Geeichgewichtsstellung wird auch die Verstellung des Führugsteiles 29, unterstützt durch die Zugfedern 41 und 42, rückgängig gemacht.



  Eine Übersteuerung wird weiderum durch eine Wirbelstrombremse 40 verhindert.



   Beide beschriebenen Ausführungsbeispiel sind zur Verwendung als integrierende Bandwaagen ausgestaltet.



  Zu diesem Zweck ist je eine Konische Rolle 14 bzw. 34 und je eine zylindrische Rolle 13 bzw. 33 vorgesehen, Die   eine RoLle    eines solchen   Paares wird synchron    mit der Bandgeschwindigkeit angetrieben und treibt ihrerseits die andere Rolle über die Reinge 15, 16 bzw.



  31, 32 an. Wegen des unterschiedlichen Durchmessers der beiden Rollen eines Paares erfolgt hierbei eine Drehzahlübersetzung, Das Übersetzungsverrhältnis ist   ab-    hängig von der jeweiiligen Lastkraft, da von dieser die Einstellung der Righe längs der Rollen abhängig ist.



  Als Mass für die mit der   inteigrierenlden Blandwaage    zu   ermittielnde    Leistung wird daher in   lbekannter und    deswegen in den Zeichnungen nicht dargestellter Weise die Differenz der Drehzahlen   der beitdfn Rol-len eines    Paares herangezogen. Wird auf die   Leistungsermittlunig    verzeichtet und nur der Ausgleich von   Lastkr, aft unld      Lastausgleichskr, aft angestrelbt,    so können in den Ausführungsbeispielen auch an die Stelle der konischen   Rollen zylindri-sche Rollen,    treten bzw.   iu einàcherer    Ausführungs gei konischen Rollen mit den ihnen zugeordneten Ringen überhaupt entfallen.

   In diesem Falle   wirkt gder Bewegungsübertrager    nicht mehr gleichzeitig auch als Übersetzungsgetriebe, sondern allein als   Kraft-      verstär, ker.     



   PAT, ENTANSPRUCH
Vorrichtung zur Verstellung des Laufgewichtes einer   Laufigew.    ichtsw, aage zur Herstellung des Gleichgewichtszustandes zwichen Lastkraft und   ILastausgleichskraft    in   Abhängagkeit    vom   Ausschlag des Laufgewichtshlebels,    dadurch gekennzeichnet, dass ein Bewegeungsübertrager verwendet wird, der eine oder mehrere rotierende Rollen und einen oder mehrere auf   diesen abroLlende    ring 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. dung und ist so geführt, dass er längs des Hebels 1 und der Rollen 13 und 14 verschiebbar ist.
    Die Bremsscheibe 3 ragot in den Luftspalt eines D, auermagneten 4. Am Lebel 1 graift ain Oldampfr 10 an.
    In der Gleichgewichtsstellung des Laufgewichtshe- bels 1 berührt die Reibrolle 6 sowohl die Reibscheibe 2 als auch Idie Reibscheibe 2a. Da Ibeide Scheiben starr miteil ander verbunden siind und die Reibkrgte zwischen jeder der beiden Scheiben und der Rolle 6 gleich grogs sind, läuft die Rolle 6 qn losem Schlupf zwischen den beiden Scheiben, ohne eine Drehung zu übertragen.
    Wird durch Verdnderuno,, der Lastkraft 12 der Hebel 1 aus seiner Gleichgewichtsstellung ausgelenkt, so wird eine der beiden Scheiben 2, 2a Imehr an die Rolle 6 angedrückt als die andere. Ihre Reibkraft uberwiegt daher. Die Rolle überträgt ihre Drehbewegung auf thèse Scheibe, und zwar nach Ma3gabe der Differenz zwischen beiden Reibkraften. Je höher die Anpressung der einen Scheibe, also je grösser die Auslenkung des lebels 1 ist, desto hoher ist die iibertraaene Drehzahl.
    Damit dreht sic dite aus den Scheiben 2, 2a, 2b, 3 und der Achse 5 bestehende Einheit.
    Diese Drehbewegung wird über den über die Um lenkrolle 2c laufenden Seilzag 7 auf das Führungsteil 9a übertragen und bewirkt dessen Schwenkung im Rahmen 9. Damit werden die Ringe 15 und 16 verschwenkt und stellen sich mit ihren Laufflächlen schräg zur Drehachse der ihnen zugeordneten Rolle 14 bzw. 13. Die eine Rolle, im 13eispiel die Rolle 14, wird in nicht diar- gestellter Weise durch Fremdkraft angetriebgen. Die auf den Rollen laufenden Ringe laufen bei ihrer Schrägstellung an den Rollen entlang. Dadurch windi das Fiih- rung, steil 9a und über dieses der Rahmen 9 entlang den Rollenachsen verstellt.
    Diese Verstellungewegung überträgt der Rahmen 9 auf das Laufgewicht 8 unld verstellt dieses im Sinne eines Gewichtsausgleiches am Hebel 1. Je mehr demzufolge der Hebel 1 in seine Gleichgewichtsstellung zurückkehrt, um so geringer wird die von der Rolle 6 auf die einer der Reibscheiben 2, 2a übertragene Bewegung und um so mehr wird die Ver schwentung des Führungsteiles 9a ruakgangig gemacht, bis schliesslich in der Gleichgewichttsstellung des Hebels 1 das Führungsteil 9a wieder die Normalstellung einnimmt und damit seine seitliche Verstellbewegung beendet ist. Das Laufgewicht 8 hat die neue, der ver änderten Lastkraft entsprechende Lastaustgleichlsstellung eingenommen.
    Der so beschrichebene Ausgleich folgt einer Veränderung der Lastkraft so schnell, dass zufolge einer Lastkraftänderung nur eine relativ geringe Auslenkung des Hebels 1 aus soiner Gleichgewichtsstellung zustalbde kommt. Fin Vberlaufen der Gleichgewichtsstellung wird einmal dadurch vermieden, dass die übertragene Drehung mit zunehmender Annäherung an die Gleichgewichts- stellung immer geringer wird und zum anderen die den an sich schon sehr Igeringen bewegten Massen innewohnende Bewegungsenergie durch die Wirbelstrom rems.-3, 4 abgebremst wirld.
    Zur Dämpfung irgen, dwelcher Schwingungen des Hebels 1 ist in bekannter Weise der Öldämpfer 10 vorgesehen.
    Bei der don den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausfühungsform ist der Laufgewichtschebel 20 am Lager 21 gelagert. Am einen hebelarm greift die Lastkraft 22 an, die durch nas Laufgewicht 23 auf d'em andleren hebelarm ausfgeglichen wird. Über die Koppel 24 wind die A ; uslenkung Ides Hebels 20 aus der Gleichgewichtslage auf den Schwenkhebel 25 übertragen, der in don La ; eru 26 drehbar Igelagert ist. Dr Hebel 25 ragt Idurch das Langloch dies Steuerhebels 36, welcher seicnerseits miit Ider Kulisse 35 zusamnlenwinkt.
    Ein Rahmen 27 ist mittels Schienen 28 parallel zu den Rollen 33 und 34 geführt. Mit diesen Rollen wirken Ringe 31 und 32 in der zu Fig. 1 und 2 beschrie- benen Wleise zusam, men. Die Ring sied im Führungsteil 29 geführt. Das Führungsteil 29 ist Schwenkbar bei 30, im Rahmen gelagert. Mit dem Führungestil 29 ist die Kulisse 35 verbunden.
    Am Führungsbeil 29 greift in Ider durch die Lager- punkte 30 gegebenen Schwenkachese ein Seilzung 38 an, der über die Rolle 39 verläuft und am Laufgewicht 23 befesti, gt ist.
    Wird der Laufgewichtschebel 20 Idurch Sinderung der Last-kraft 22 aus seiner Gleichgewichtsstellung aus gelenkt, so bewickt diese Auslenkung über die Koppel 24, den Schwenkhlebel 25, den steuerhebel 36 und deie Kulisse 35 eine Schwenkung des Führungsteiles 29 und damit der Ringe 31 und 32. Diese laufen, wie be- schrieben, an den Rollen 33 und 34, je nach der Schwenkrichtun, g, in Richtung der Rollenachsen entland. Diesee Verstellubewegung wird über das Führungsteil 29 und den Seilzug 38 auf das Laufgewicht tuber- tragen und verstellt dieses so lange, bis der Hebel 20 wider in Gleichgewichtsstelleng ist.
    Mit dem Rücklaufen des Hbels 20 in die Geeichgewichtsstellung wird auch die Verstellung des Führugsteiles 29, unterstützt durch die Zugfedern 41 und 42, rückgängig gemacht.
    Eine Übersteuerung wird weiderum durch eine Wirbelstrombremse 40 verhindert.
    Beide beschriebenen Ausführungsbeispiel sind zur Verwendung als integrierende Bandwaagen ausgestaltet.
    Zu diesem Zweck ist je eine Konische Rolle 14 bzw. 34 und je eine zylindrische Rolle 13 bzw. 33 vorgesehen, Die eine RoLle eines solchen Paares wird synchron mit der Bandgeschwindigkeit angetrieben und treibt ihrerseits die andere Rolle über die Reinge 15, 16 bzw.
    31, 32 an. Wegen des unterschiedlichen Durchmessers der beiden Rollen eines Paares erfolgt hierbei eine Drehzahlübersetzung, Das Übersetzungsverrhältnis ist ab- hängig von der jeweiiligen Lastkraft, da von dieser die Einstellung der Righe längs der Rollen abhängig ist.
    Als Mass für die mit der inteigrierenlden Blandwaage zu ermittielnde Leistung wird daher in lbekannter und deswegen in den Zeichnungen nicht dargestellter Weise die Differenz der Drehzahlen der beitdfn Rol-len eines Paares herangezogen. Wird auf die Leistungsermittlunig verzeichtet und nur der Ausgleich von Lastkr, aft unld Lastausgleichskr, aft angestrelbt, so können in den Ausführungsbeispielen auch an die Stelle der konischen Rollen zylindri-sche Rollen, treten bzw. iu einàcherer Ausführungs gei konischen Rollen mit den ihnen zugeordneten Ringen überhaupt entfallen.
    In diesem Falle wirkt gder Bewegungsübertrager nicht mehr gleichzeitig auch als Übersetzungsgetriebe, sondern allein als Kraft- verstär, ker.
    PAT, ENTANSPRUCH Vorrichtung zur Verstellung des Laufgewichtes einer Laufigew. ichtsw, aage zur Herstellung des Gleichgewichtszustandes zwichen Lastkraft und ILastausgleichskraft in Abhängagkeit vom Ausschlag des Laufgewichtshlebels, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bewegeungsübertrager verwendet wird, der eine oder mehrere rotierende Rollen und einen oder mehrere auf diesen abroLlende ring oder scheibenförmige, zu Schwenkbewegungen um eine in ihrer Rotationselbene liegende Achse befähigte Rota- tionselemente umfasst und in AEbhängigkeit vom Aus schlag des Laufgewichtshebels (1, 20) eine Schwenk, ung der Rotationselemente (15, 16 ;
    31, 32) in der eine oder anderen Richtung bewirkt wird und gdie hierbei erfolgende Versbellung gder Rotationselemente parallel zu, den Rotationsachsen der Rollen : (13, 14 ; 33, 34) zu entsprechender Verstellung des Laufgewichtes (8, 23) herangezogen wird.
    U. NTERANSPRVCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine von einem Motor angetriebene, vorzugsweise elastische Reibrolle (6) zwischen zwei mit einer gemeinslamlen drehlbaren Achse (5) am Laussge- wichtschebel (1) gelagerten Reibscheiben (2, 2, a) ragt, so dass bei Auslenkung des Laufgewichtuschebels aus der Gelechgeweichtslage je nach Auslenkungsrichtung eine übewiegende reibungsschlüssige Verbindung mit der einen (2) oder anderen Reibscheibe (2a) entslteht und amit eine in ihrer Reichtung von der Ausschagstirctung des Laufgewichtschebels abhängige Drehbewegung der drehblaren Achse (5) bewirkt wird, die über eine auf der Achse befestigte Seilrolle (2b)
    und en-en Seilzug (7) zur Schwenkung eines mit dem Laufgewicht (8) ge kuppeltem Fuhrungsteil : s (9a) fur die Rotationselemente (15, 16) gezngezogen wird.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Drechachse (5) eine Wirbel strombremse (3, 4) angreift.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch Ige- kennzeichnet, dass am Laufgewichtscebel (1, 20) ein Schwingungsdämpfer (10) angreft.
    4. Vorrichtung nach P, atentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Führungsteil (29) fiir die Rota tionselemente (31, 32) über eine Kulissensteureung (35) in Abhängigkeit vom Ausschlag des Laufgewichtschebels (20) verschwenkt wird und uber einen Ssilzug (38) mit dem Laufgewicht (23) in Verbindung steht.
    5. vorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dal3 die längs der Rotationsachsen der Rollen (13, 14 ; 33, 34) erfolgende Verstellung der Retationselemente (15, 16 ; 31, 32) zur Steuerung von Schaltern heran, ge- zogen wird.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die schalter an den beiderselitigen Enden des Verstellbereiches der Rotat-ions, clemente (15, 16 ; 31, 32) oder Ides Laufgewichtes (8 ; 23) angeordnet sind, vom Führungstezil (9 ; 29) bzw. dem laufgewicht betätigt werden und die Zu-oÅaer Abschaltung von Schalbaewichten steuern.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, Idadurch ge- kennzeichnet, dass der Bewegungsübertager aus tuner zylindrischen (13 ; 33) und einer mit dieser liber ide Retationselemente (15, 16 ; 31, 32), gskuppelten koni schem Rolle ; (14 ; 34) besteht unld gleichzeitig als Intelgra- tor zur Verwenldung der Waage, als leistungsermittelnde Bandwaage dient.
CH235665A 1964-02-22 1965-02-18 Vorrichtung zur Verstellung des Laufgewichtes einer Laufgewichtswaage CH429213A (de)

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CH235665A CH429213A (de) 1964-02-22 1965-02-18 Vorrichtung zur Verstellung des Laufgewichtes einer Laufgewichtswaage

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US1519151A (en) * 1921-01-21 1924-12-16 Herbert L Merrick Weighing mechanism
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