CH429605A - Vibrationswalze - Google Patents

Vibrationswalze

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Publication number
CH429605A
CH429605A CH1681365A CH1681365A CH429605A CH 429605 A CH429605 A CH 429605A CH 1681365 A CH1681365 A CH 1681365A CH 1681365 A CH1681365 A CH 1681365A CH 429605 A CH429605 A CH 429605A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roller
vibration
vibrator
shaft
force
Prior art date
Application number
CH1681365A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulusal Hueseyin
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH429605A publication Critical patent/CH429605A/de

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/23—Rollers therefor; Such rollers usable also for compacting soil
    • E01C19/28—Vibrated rollers or rollers subjected to impacts, e.g. hammering blows
    • E01C19/282—Vibrated rollers or rollers subjected to impacts, e.g. hammering blows self-propelled, e.g. with an own traction-unit
    • E01C19/283—Vibrated rollers or rollers subjected to impacts, e.g. hammering blows self-propelled, e.g. with an own traction-unit pedestrian-controlled, e.g. with safety arrangements for operator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description


      Vibrationswalze       Die Erfindung     betrifft    eine     Vibrationswalze    mit Wal  zenrädern und mit einem     Schwingungserzeuger    zur Er  zeugung gerichteter Schwingungen.  



  Bei bekannten     Vibrationswalzen    erzeugt der Schwin  gungserzeuger, üblicherweise ein     Unwuchtrüttler    mit ge  gensinnig rotierenden Unwuchten, gerichtete Schwingun  gen in einer vertikalen Ebene. Damit ist bei vorgegebener  Frequenz auch die wirksame Schwingschlagkraft vorge  geben. Es hat sich nun gezeigt, dass je nach den Boden  verhältnissen auch eine zu grosse Schwingschlagkraft  nachteilig sein und einer optimalen Verdichtungswirkung  entgegenstehen kann. Es ist daher vorteilhaft, wenn man  die Schwingschlagkraft veränderlich machen kann.  



  Es sind verschiedene Anordnungen bekannt, die eine  Veränderung der Schwingungsamplitude von     Unwucht-          rüttlern    ermöglichen. Sie bestehen im wesentlichen aus  zwei gemeinsam umlaufenden und gegeneinander     ver-          drehbaren    Fliehgewichten. Hierdurch wird die resultie  rende Fliehkraft verändert. Die Verdrehung der Flieh  gewichte gegeneinander     erfordert    umständliche Manipu  lationen. Wenn man die resultierende Fliehkraft während  des Laufes verändern will, ergibt das eine teure und auf  wendige Konstruktion.  



  Der Erfindung liegt vor     ellem    die Aufgabe zugrunde,  mit relativ einfachen     Mitteln    die wirksame Schwing  schlagkraft einer     Vibrationswalze    während des Betriebs  veränderbar zu machen. Erfindungsgemäss wird das da  durch erreicht, dass die Schwingungsrichtung des Schwin  gungserzeugers veränderbar ist. Es sind also die Am  plitude der Schwingungen unverändert gelassen. Die wirk  same Schwingschlagkraft ist dann die vertikale Kompo  nente der Schwingungen, während die horizontale Kom  ponente sich nur in einer     Abrollbewegung    der     Vibrations-          walze    äussert und daher nicht auf den Boden zur Ein  wirkung kommt.  



  Die Erfindung ist anwendbar und vorteilhaft bei Wal  zen, bei denen zur Fortbewegung eine der Walzentrom  meln angetrieben wird.  



  Sofern die Walzen keine wesentlichen Steigungen zu  überwinden haben, könnte man jedoch     gegebenenfalls     auf einen     gesonderten    Antrieb für die Fortbewegung    verzichten und die     Horizontalkomponenten    der Schwin  gungen für die Fortbewegung ausnutzen.  



  Es ist bei als Plattenrüttler ausgebildeten Bodenver  dichtern an sich bekannt, durch Neigung der Schwin  gungsrichtung gegenüber der Vertikalen eine Vorwärts  bewegung zu erzielen.  



  Bekannte Plattenrüttler enthalten eine auf dem Boden  anliegende Verdichtungsplatte, die durch einen darauf  montierten     Unwuchtrüttler    in Schwingungen versetzt wird.  Auf der Verdichtungsplatte ist eine im wesentlichen vom  Antriebsmotor gebildete Auflast federnd abgestützt. Der       Unwuchtrüttler    ist als Richtschwinger ausgebildet, ent  hält also beispielsweise gegensinnig rotierende     Unwuch-          ten,    so dass die Schwingungen in einer Ebene liegen.  Wenn die Schwingungsebene gegen die Vertikale geneigt  ist, so dass eine horizontale Komponente der Schwingun  gen auftritt, dann bewegt sich der Plattenrüttler mit der  Bodenplatte  hüpfend  fort.  



  Eine     Walze     hüpft  zwar nicht sondern rollt auf dem  zu verdichtenden Boden ab. Die Erfindung beruht auf  der Erkenntnis, dass trotzdem auch bei     Vibrationswalzen     eine gegenüber der Vertikalen geneigte, gerichtete Erre  gerkraft eine Vorwärtsbewegung der     Walze    bewirken  kann. Wenn in einem gegebenen Augenblick die Kraft  des     Unwuchtrüttlers    schräg nach oben vorn gerichtet ist,  dann wird durch die vertikale Komponente der Kraft,  die nach oben gerichtet ist, das Gewicht der Walze kom  pensiert. Die horizontale Komponente der Kraft ist nach  vorn gerichtet und die Walze rollt unter dem     Einfluss          dieser    Kraft ein Stück vorwärts.

   Nach einer halben Um  drehung der Unwucht ist die resultierende Kraft des  Rüttlers schräg nach hinten unten gerichtet. Die horizon  tale Komponente würde suchen, die     Walze        wieder    ein  entsprechendes Stück zurückzurollen. Durch die jetzt  nach unten gerichtete vertikale Kraftkomponente, die  sich zu dem Gewicht der Walze addiert, wird jedoch die       Walze    stärker an den Boden angedrückt. Dadurch wird  die Reibung in     Rückwärtsrichtung    so erhöht,     dass    die  Walze in der zweiten Hälfte der Schwingungsperiode  durch die rückwärts gerichtete     Horizontalkomponente     nicht wieder zurückgerollt wird.

   Die Walze bewegt sich      im Mittel somit rollend     vorwärts.    Eine besondere An  triebsverbindung zu den Walzenkörpern hin ist nicht       erforderlich.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    ist in den Ab  bildungen dargestellt und     im    folgenden beschrieben:       Fig.    1 zeigt eine     erfindungsgemässe        Vibrationswalze     in Seitenansicht.  



       Fig.    2 zeigt eine zugehörige Oberansicht und       Fig.    3 ist ein Querschnitt der     Vibrationswalze    in der  Mitte zwischen den Walzenrädern.  



       Fig.    4 ist ein Schnitt durch das     Lenkwalzenrad    längs  der Linie     IV-IV    von     Fig.    1.  



  Die     Vibrationswalze    läuft auf zwei     Walzenrädern    10  und 11, die an einem Walzenrahmen 12 gelagert sind. An  dem     Walzenrahmen    12 sitzt ein     Unwuchtrüttler    13 zur  Erzeugung gerichteter Schwingungen, bei welchem die  Schwingungsrichtung einstellbar ist. Der Antrieb des       Unwuchtrüttlers    13 erfolgt durch einen Verbrennungs  motor 14, der auf einer Motorplatte 15 angeordnet ist.  Die Motorplatte 15 ist über     Schwingmetallkörper    16, 17,  18     in    drei Punkten federnd auf dem Walzenrahmen ab  gestützt.  



  Das     Walzenrad    10 ist über die gesamte Breite der       Vibrationswalze    durchgehend und ist mit einer Welle 19  starr verbunden. Die Welle 18 weist     Achsstümpfe    20, 21  auf, auf denen der     Walzenrahmen    12 gelagert ist.  



  Das zweite     Walzenrad    11 ist als Lenkwalze ausge  bildet, wie aus     Fig.    2 und 4 am besten     ersichtlich    ist. Es  besteht aus zwei Teilen 22 und 23, die in der     Mitte    im  Abstand voneinander angeordnet sind. Die beiden Teile  22, 23 des     Lenkwalzenrades    sind unabhängig voneinander  auf     Lagern    24, 25, 26 und 27 auf einer nichtumlaufenden  Welle 28 gelagert. Die Welle 28 sitzt in einem Block 29  und dieser Block ist auf Gleitlagern 30, 31 in einer     Gabel     32 um einen vertikalen     Zapfen    33 drehbar gelagert.

   Die  Gabel 32 wird von dem in     Fig.    1 rechten Teil des Wal  zenrahmens gebildet und liegt in der vertikalen Längs  ebene der     Vibrationswalze.    Sie     greift    beiderseits der    Welle 28 zwischen die beiden Teile 22 und 23 der Lenk  walzentrommel. Wie aus     Fig    1 und 4     ersichtlich    ist, ist  der untere Arm der Gabel 32 schlittenartig ausgebildet  und der Form der Walze 11 angepasst und     gleitet    in der  Lücke zwischen den Walzenteilen 22 und 23 auf dem  Boden, so dass von der     Vibrationswalze    eine durchgehend  plane Bodenfläche erzeugt wird. Die Lager 25 und 26 sind  in doppelkonischen.

   Versteifungen 33, 34 gehalten, wäh  rend die Lager 24 und 27 in machen Stirnflächen 35, 36  der Walzenteile 22, 23 sitzen. Der Mantel der     Walzen     22 und 23 ist über die Flächen 35, 36 soweit nach aussen  vorgezogen, dass sie über die Lager 24, 27 und die darin  gelagerten     Achsstümpfe    der Welle 28 hinausragt.  



  An dem Block 29 ist eine Deichsel 37 befestigt, durch  welche der Block 29 zwecks Lenkung     verschwenkt    werden  kann.  



  Der Rüttler 13 wird vom Motor 14 angetrieben. Zu  diesem Zweck treibt der Motor 14 über einem     Ketten-          oder    Riementrieb 38 eine     Welle    39, die an der Motor  platte 15 an deren Unterseite gelagert ist. Die Welle 39  ist über eine Gelenkwelle 40 mit einer Welle 41 gekuppelt,  die an dem     Walzenrahmen    12 gelagert ist. Die Welle 41  treibt über einen Riemen- oder Kettentrieb 42 den     Rütt-          ler    13.  



  Der     Rüttler    ist in irgendeiner an sich bekannten Weise  so ausgebildet, dass er gerichtete Schwingungen erzeugt  und dass sich die Richtung dieser Schwingungen wahl  weise verändern lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vibrationswalze mit Walzenrädern und mit einem Schwingungserzeuger zur Erzeugung gerichteter Schwin gungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungs richtung des Schwingungserzeugers veränderbar ist.
CH1681365A 1965-12-06 1965-12-06 Vibrationswalze CH429605A (de)

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CH1681365A CH429605A (de) 1965-12-06 1965-12-06 Vibrationswalze

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CH1681365A CH429605A (de) 1965-12-06 1965-12-06 Vibrationswalze

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CH429605A true CH429605A (de) 1967-01-31

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0971073A1 (de) * 1998-07-07 2000-01-12 Taikyoku kenki Co., Ltd. Handgeführte und handsteuerbare Strassenwalze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0971073A1 (de) * 1998-07-07 2000-01-12 Taikyoku kenki Co., Ltd. Handgeführte und handsteuerbare Strassenwalze

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