CH429626A - Hose - Google Patents

Hose

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CH429626A
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trousers
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folds
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CH1249565A
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Brungsberg Matthias
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Brungsberg Matthias
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Description


  Hose         Beim    Verkauf     fertiger    Oberhosen kommt es sehr  häufig vor,     dass    die Schrittlänge verändert wenden muss.  In vielen     Fällen    ist dann gleichzeitig eine Änderung der  Bundweite vorzunehmen, welche der geänderten Schritt  länge angepasst werden muss. Bei den bisher- bekannten  Hosen, .insbesondere Hosen mit Umschlägen, ist die       Änderung    der Schrittlänge ziemlich umständlich. Sie       erfordert:    meist eine beträchtliche, zeitraubende Hand  arbeit, da Umschlag und Stossband ganz gelöst wenden  müssen.

   Noch umständlicher ist die Anpassung der  Bundweite derart, dass die     Passform    der Hose auch  nach     Veränderung    ,der Schrittlänge erhalten bleibt.  



  Die     Erfindung    bezweckt die Entwicklung einer ver  besserten Hose,     die    gestattet, die Schrittlänge und die  Bundweite auf einfache Weise zu verstellen. Die Lösung  dieser Aufgabe :geht von .der     Voraussetzung    aus, dass  die Hose zunächst mit einer solchen Beinlänge zu ferti  gen und zum Verkauf zu stellen ist, die nach     allgemeiner     Erfahrung im     wesentlichen    als kürzeste innerhalb eines  bestimmten     Grössenbereiches    in Betracht kommt.  



       Gemäss    der     Erfindung        äst    zu :diesem Zweck der  Oberstoff der Hose     unter        denn    Umschlag, aber oberhalb  des innen im     Hosenbein    angebrachten Stossbandes in  parallel zu diesem verlaufende, durch den Umschlag       verdeckte    und unabhängig voneinander     ausstreckbare     Falten gelegt.  



  Durch die Anwendung der Erfindung     ergibt    sich die  Möglichkeit, die Länge einer fertigen Hose nachträglich  lediglich durch Ausstrecken der unter dem Umschlag  liegenden Falten, was nach Auftrennen der die Falten  schliessenden Nähte ohne weiteres möglich ist, auf das  jeweils gewünschte Mass zu verlängern. Dieser Vorgang  ist mit wenigen     Handgriffen        auszuführen    und     -kann    unter  Umständen sogar von dem Verkäufer sofort ausgeführt  werden. Eibedarf danach nur noch eines     Aufbügelns     der Falte, um die gewünschte Schrittlänge der     Hose     zu erhalten.  



  Die Erfindung schafft in einfachster Weise erhebli  che     Vorteile    für die     Herstellung    von     fertigen    Hosen  und vereinfacht und verbilligt deren Lagerhaltung, da    für jeden Grössenbereich nur Hosen einer     einzigen    Bein  länge und gegebenenfalls Bundweite herzustellen bzw.  in Vorrat .zu halten sind.  



  Auf der Zeichnung ist die Anwendung der     Erfindung     an Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht einer Umschlaghose,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II    der     Fig.    1.       Fig.    3 gibt einen Schnitt durch eine andere Aus  führungsform entsprechend     Linie        11-II    der     Fig.    1  wieder.  



       Fig.    4 zeigt in Seitenansicht das     Oberbeil        einer    Hose.       Fig.    5 zeigt auf der einen Seite in     Vorderansicht     und auf der anderen Seite in Rückansicht eine     Bundauf-          lage,    und       Fig.    6 schliesslich in vergrössertem Massstab einen  Längsschnitt nach     Fig.    5.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist an .dem       Oberstoff    1 des Hosenbeines in üblicher Weise der  Umschlag 2 gebildet, dessen untere Kante durch ein  Stossband 3     gesichert    ist.  



  Im Bereich des Umschlages 2 ist der Oberstoff 1,  wie .bei 4 angedeutet, zweimal in Falten gelegt, wobei  die Falten oberhalb des Stossbandes 3, aber parallel  dazu verlaufen.  



  Die     Falten        sind    bei 5 an der Bruchkante und gegebe  nenfalls im mittleren Teil bei 6 durch leicht lösbare  Nähte geschlossen.  



  Die Hose wind so gefertigt, dass die durch     ,die    Fal  tungen sich ergebende Länge der kürzesten Beinlänge  entspricht, die nach Erfahrung in Betracht kommt.  Wird eine     grössere    Beinlänge verlangt, dann. wird zu  nächst die untere Falte 4 durch Lösen der zugehörigen  Nähte 5 und 6 geöffnet und der Oberstoff entsprechend  ausgestreckt. Genügt auch diese Länge noch     nicht,    dann  kann auch     noch,die    obere Falte 4 entsprechend geöffnet  werden.  



  Der Stoff wird schliesslich an den     Knickstellen    durch  Bügeln wieder geglättet.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    3     wird    der       Oberstoff    11 der     Hose    im Bereich des Umschlages 12      und     parallel    zu     dem    der     übersichtlichkeit    halber ge  strichelt angedeuteten Stossband 13 nach oben doppelt       umgefaltet,    wie bei 14 dargestellt. Die     obere    Bruch  kante 15 der Falte 14 ist durch die leicht lösbare Naht  16 mit dem Oberstoff 11 verbunden.

   Das freie Ende 17  des     Oberstoffes    unterhalb der Falte 14 -ist unter     Bildung     einer zweiten Doppelfalte 18 umgefaltet, und zwar ent  gegengesetzt zur Falte 14. An dem freien Ende :der  Doppelfalte 18, welche schliesslich in dem Umschlag 12  übergeht, ist das Stossband 13 in bekannter Weise be  festigt.  



  Wie ersichtlich, liegt die obere     Bruchkante    der       Doppelfalte    18 etwas     -unterhalb    der unteren Bruchkante  der .Falte 14 und ist ;dort     mit    dem Anfang der Falte 14  durch     eine    leicht lösbare Naht 19 verbunden, .die Ober  halb der Naht 9     liegt,    mit welcher das Stossband 13  befestigt ist.  



  Durch Öffnen der Naht 19     lässt    sich - wie aus der       Zeichnung    ohne weiteres ersichtlich - ,die     Doppelfalte     18     öffnen,und    damit der Oberstoff so weit ausstrecken;  dass     .er    um     idie    doppelte Höhe der Unterfalte 18 länger  wird.  



  Genügt :diese Vergrösserung der Beinlänge noch  nicht, dann     kann    durch Auftrennen der Naht 16 auch  ,die obere     Doppelfalte    14 ausgestreckt werden, wodurch  die Beinlänge um ein weiteres Mass,     nämlich    die dop  pelte Höhe ;der Falte 14, verlängert     wird.     



  Unter dem Umschlag 12 ist der Oberstoff, obgleich  er in Falten gelegt ist, glatt, so dass sieh dort Schmutz  nicht     festsetzen    kann.  



  Die Herstellung der Falten ist einfach, und der Zu  schnitt der Hose wird durch die Faltenbildung in keiner  Weise geändert. Es ist lediglich notwendig, nach der       Fertigung    der Hose in der bisher üblichen Weise, d. h.  nach Annähen     :des        Stossbandes    und der Bildung des  Umschlages, den Stoff unterhalb des     Umschlages    in die  beiden     entgegengesetzt    gerichteten Falten zu legen.  



  Die Anpassung :der Bundweite     @an    die veränderte  Schrittlänge wird gemäss     Fig.    4 folgendermassen vor  genommen.  



  In der Oberhose 20 ist     im    Zuge der Beinnaht 21  beiderseits je ein Schlitz vorgesehen, der den Bund 22  der Hose     durchsetzt.    Dieser Schlitz wird begrenzt durch  den Rand 23 :der Vorderhose und verdeckt durch einen  Stoffansatz 24, der     an,dem        .Rand    25 des rückwärtigen  Hosenteiles 26 angenäht     ist.    Der Stoffansatz 24 deckt  den     Schlitz        zwischen    23 und 25 ab, so dass die     Ränder     23, 25 verschiedenen Abstand     voneinander    haben kön  nen, ohne dass die     Schlitze    in der Oberhose auffallen.  



  Der     Stoffansatz    24 ist mit einem     verstellbaren    Gurt  band 27 verbunden,     dass    in dem     tunnelartigen    Futter 28  der Vorderhose angeordnet und bei 29 mit der Vorder  hose verbunden ist.  



  Der an der Vorderhose     befestigte        .Bund    30 hat eine       Verlängerung    31, welche in     :einen    von dem Futter der       Hinterhose    :gebildeten Tunnel eingreift, wie bei 32 .ange  deutet, der um den Rücken :der Hose     herumläuft.        Die     beiden Verlängerungen 31     und    der Vorderbund 30  sind     miteinander        durch    einen     verstellbaren    Gurt 32  verbunden, der frei     verschiebbar    in den Tunnel des  Futters der Hinterhose liegt.

   Der Gurt 32 kann .mit  einer Schnalle 33 zum Verstellen     seiner    Länge ausge  stattet werden, die     innerhalb    des     Tunnels    liegt.  



  Die     Veränderung    der Bundweite erfolgt dadurch,  dass -die Länge ;des Gurtes 32 verändert wird, indem  man den Gurt 32 zuerst nach der einen und dann     gege-          benenfalls    nach -der anderen Seite aus dem Tunnel her-    vorzieht, bis die Schnalle 33     freiliegt    und. betätigt werden  kann.  



  Um gleichzeitig ein gutes Anliegen des Stoffes der  Oberhose zu sichern, können auch die     Gurte    27 der  Vorderhose     entsprechend'    verstellt werden.  



  Die     Passform    :der Hose wird durch die Veränderung  der Bundweite nicht beeinträchtigt, da bei Verkleine  rung :der Bundweite der überschiessende Stoff beim  Schlitz unter dem Rand 23 verschwindet und ander  seits bei der Vergrösserung der Bundweite der Stoffan  satz 24 den Schlitz weiterhin überdeckt.  



  Die in     Fig.    5 und 6 dargestellte     Bundauflage    besteht  aus einem Gummiplättchen 41, welches auf der einen  Seite - wie bei 42 in     Fig.    5     angedeu'et    - durch einander  sich kreuzende Rillen vertieft ist,     so,dass        sich    Vorsprünge  43 bilden. Die .eine Seite des Plättchens 41 ist     also    auf  gerauht, derart, dass die Reibung zwischen den Plätt  chen und einem daran     entlanggleitenden    Stoffstück we  sentlich erhöht wird.  



  Die Unterseite des Plättchens 41 ist - wie bei 44  angedeutet - eben ausgeführt und mit einer Klebstoff  schicht bedeckt.  



  Die Schicht 44     wird    von     einem        Klebstoff        gebildet,     der unter normalen Bedingungen nicht klebend ist.  Vorteilhaft bei Erwärmung wird die     Klebstoffschicht     44 klebrig und lässt     sich    dann in diesem Zustand auf die  Innenseite des Hosenbundes     aufdrücken,    so     @dass    sie fest  an dem Bund haftet.  



  Vorzugsweise wendet man einen     Klebstoff    bekann  ter Art an, der bei der Temperatur des üblichen Warm  bügelns     erweicht,    so dass die Auflageplättchen beispiels  weise unter Benutzung eines erhitzten Bügeleisens in  einem     Arbeitsgang    auf den Hosenbund aufgebracht  werden     können.    Durch die Wärme des Bügeleisens  erweicht dabei das Klebmittel,     während        .gleichzeitig    der  Druck des Bügeleisens das Auflageplättchen     fest    gegen  den Stoffkörper des Bundes presst.  



  Der Klebstoff kann derart sein, dass er bei Erreichen  der     Arbeitstemperatur    durch das Bügeleisen härtet oder  nach Abnehmen     des    Eisens sich durch Abkühlen wieder  verfestigt,     wobei    aber die Härtung bzw. Verfestigung  im Kontakt mit den Fasern des     Bundstoffes    erfolgt,  so     dass    :das Plättchen innig mit dem Gewebe     :des        Bundes     in Verbindung bleibt und davon nicht ohne weiteres  gelöst werden .kann.  



       Vorteilhaft    ist eine     Anzahl    Plättchen in geeigneter       Verteilung    an dem ganzen Umfang des Bundes     @an    die  sem befestigt.  



  Die Plättchen können, wie aus     Fig.    5 ersichtlich,       dreieckig    sein, wobei die Ecken abgerundet     werden.     Diese     :dreieckigen    Plättchen. werden :so .an dem Hosen  bund befestigt, dass die eine Spitze nach oben gerich  tet ist.  



  Die Plättchen können auch kreisrund sein oder  oval :oder irgendeine andere geeignete Form besitzen.  Die Plättchen werden mittels :des     Klebstoffs    innen  am Hosenfutter des Bundes     befestigt,    wie bei 55 in       Fig.    4 angedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hose, die mit Umschlägen an den Hosenbeinen versehen ist und. die durch Veränderung der Schrittlänge und der Weite des seitlich ,durch Schlitze unterteilten Bundes an verschiedene Körperformen und -#grössen angepasst werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass :
    der Oberstoff unter dem Umschlag, aber oberhalb des innen im Hosenbein angebrachten Stossbandes in par- allel zu diesem verlaufende, durch den Umschlag ver deckte und @unabhängig voneinander ausstreckbare Fal ten gelegt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Hose nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Falten durch lösbare Nähte geschlossen und mit dem Oberstoff vernäht sind. 2.
    Hose nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Falten unter -den Umschlägen durch Um legen des Oberstoffes in entgegengesetzter Richtung gebildet sind, wobei die oberen Bruchkanten der Dop- pelfalzendurch getrennt voneinander lösbare Nähte mit dem Oberstoff verbunden sind. 3. Hose nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass :die untere Bruchkante der Doppelfalte bis an das Stossband ,des Umschlages reicht. 4. Hose nach Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, :dass die obere Bruchkante der unteren Doppelfalte von dem Oberstoff im Bereich des Anfangs der oberen Doppelfalte übergriffen wird. 5.
    Hose nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, @dass an dem hinteren Rand der seitlichen Schlitze des Hosenbundes ein den Schlitz an der Innenseite abdeckender Stoffansatz ,angebracht ist, welcher durch je einen verstellbaren Gurt mit dem Vorderteil der Hose verbunden ist. 6. Hose nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass an :der Innenseite des Hosenbundes mit aufge- rauhter Oberfläche und an der Unterfläche .mit einer sich unter Erwärmung mit dem Gewebe des Hosen bundes verbindenden Klebstoffschicht versehene Gum miplättchen angeordnet sind. 7.
    Hose nach Patentanspruch, dadurchgekennzeich- net, dass der Hosenbund mit einem durch ein tunnel artig ausgeführtes Futter an der Rückseite der Hose geführten und in diesem längsverschiebbaren Gurt aus gestattet ist, der in der Länge :durch innerhalb :des Futtertunnels verdeckt liegende Mittel verstell-bar und mit der Vorderhose durch beiderseits in den Futter tunnel hineinreichende Stoffansätze verbunden ist, wel che die an der Seite der Hose vorgesehenen Schlitze übergreifen.
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