CH429793A - Heiz- oder Kühlvorrichtung - Google Patents

Heiz- oder Kühlvorrichtung

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CH429793A
CH429793A CH1455363A CH1455363A CH429793A CH 429793 A CH429793 A CH 429793A CH 1455363 A CH1455363 A CH 1455363A CH 1455363 A CH1455363 A CH 1455363A CH 429793 A CH429793 A CH 429793A
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CH
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hose
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cooling
heating
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CH1455363A
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Pogacar Peter Ing Dr
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Pogacar Peter Ing Dr
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00—Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D7/02—Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being helically coiled
    • F28D7/024—Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being helically coiled the conduits of only one medium being helically coiled tubes, the coils having a cylindrical configuration
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L7/00—Heating or cooling apparatus; Heat insulating devices
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B35/00—Boiler-absorbers, i.e. boilers usable for absorption or adsorption
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Description


  



  Heiz-oder Kiihlvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine   He. iz- oder Kiihlvor-      richtung, Idie insbesondere zur Anwendtung    im Labora  thorium    und in der Kleinherstellung von Chemikalien und dergleichen geeignet ist. Sie hat zum Ziel, den bisher z. B. im Laboratorium bei der Durchführung von Destillatiosnvorgängen oftmals erforderlichen, Ersatz eines Flüssigkeitskühlers duch einen Luftküler und somit   einen Auseinanlderbau    der Apparatur zu   vermeiden.   



  Bisher werden zu Kühlzweicken im Laboratorium   K, uhl-    brucken verwendet, bei welchen in dem von dem ab  dampfdurchströmenden Ge±äss    z. B. in einem Glasrohr eine ebenfalls aus Glas bestehende, von der Kühlflüs  sigkeitsdurchströnte Schlange angeondnet ist.    Ebenso konnte es sich auch in solchen Fällen um ein doppel  wandiges Ge±äss handeln. Mach    der   Durchführung    des ersten Teiles der Destilatio, die sich beispielsweise bei   Temperaturen    bis 120  vollzog, musste bei höheren Temperaturen auf Luftkühlung übergeganen werden.



  Weder der mit einer Kühlschalgne ausgerüstete Wärmeaustauscher noch ein als doppelwandiges Gefäss ausge  bildeter Wärmeaustauscher konnte bei Idieser    zweiten Stufe verwendet werden,   weil inòlge des    hohen Tem  peraturgefälles Spannungen auftreten, Ibei    welchen   Ider      aus Gllas bestehende Wärmeaustauscher zu Bruch ging.   



  Es   war, daher notwendig,,    nach   Abschluss, des. unter Flüs-    sigkeitskühlung durchgeführten ersten   Tees. der    Destillation den bisher benzutzen Kühler auszubauen und   , durci    einen   lan, d, eren    zu ersetzten.

   In der   Kleinherstellunlg    von Chemikalien, bei welcher in der Regel Glasgefässe benutzt werden, verhält es sich ebenso, während diejenigen Apparaturen, die im   Grossbetrieb verwen, det    werden, nur   fur :    ganz   bestim, mte    Zwecke ausgebildet   und für Idie Kleinherstellung    weitaus zu teuer sind, da sie meist aus höchtstwetigen metalifchen Werkstoffen bestehen, die von chemischen Stoffen nicht   angegriffen wSerden.   



   Mach der Erfindung wird eine Heiz- oder Kühlvrrichtung, die   insbesonderefurden    Gebrauch im Laboratorium und in   sder Kleinherstellung    von Chemikalien unter Benutzung vorhandener   Glas-u-nd    anderer   Gefässe    bzw. Leitungen verwendbar sit, dadruch ge  schaffen, dass    eine zur Durchleitung des   Kühl-bzw.   



  Heizmittels dienende Schl ;   ange    aus einem   elastische, n    Schlauch gebildet ist, der um ein ein zu kühlendes bzw. zu   erwärmendes Mredium    enthaltendes   Gefäss    bzw. eine von diesem   Me, dium durchflossene Leitung herum-      gelelgt    werden kann. Um bei bvorhandener Flächengrösse eines Gefässes, vor allem im Hinblick auf die geringere   Wärmeleitfähigkeit    von Glas ein besonders gutes   Er-    gebnis zu erzielen, ist es vorteilhaft, wenn der Schlauch im Querschnitt mindestens an der Seite eine ebene Flache aufweist, mit welcher er   an,    dem gefäss bzw. an   ioder    Leitung anliegen kann. Der.

   Schlauch kann zum gleichen Zweck auch eine beispielsweise   einseitig dünnere    Wan  dung aufweisen,    die sich im Gebrauch ohen erhöte Spannung an das Gefäss bzw an   dic Leitung mit,, arober      Flacihe anschmieaen    kann. Ein   besonders guter Wärme-    austausch kann dadurch erreicht werden, dass der Werkstoff   Ides Schlauches    gut   wärmeleitende Füllmittel wie      Metallpulver enthalt. Zweckmal3ig    ist es ferner, Federklammern oder dergelichen vorzusehen, die den auf   idas      Gefäss bzw.    auf   die-Leitunglaufzubringenden    Schlauch   , in seiner    gegebenen Lage sichern.

   Der besondere Vorteil der   erfindungsgemässen Heiz-oder Kühlvorrichtung    besteht darin, dass nicht nur jedes vorhandene Gefäss bzw. Leitung in   Ver-bindung mit    dem darum   gelegten    Schlauch beispielsweise gekuhlt werden kann,   son-der      dass beispielsweise bei Durchführung einer    fraktionierten Destillation zunächst bei um das Rohr der Brücke gewickeltem Schaluch mit Flüssigkeitsühlung gearbeitet   werden kann undldass    nach   Beendigunlg des    ersten Teiles der Destillation ohne   einen Auseinanderbiau der.

   Applara-    tur nach   einfachem A+bwickeln ldes    Schlauches von der Brücke unter Anwendung von Luftkühlung die nächste Destillationsstufe druchführbar ist.



   In   der Zeichnung ist,    der   Lrfinldungsgegenstan. d    in Fig. 1 am Beispiel des   laboratoriumsgemässen    Aufbaues   einer Veqrdampferapparatur    in schematischer Darstellung vernaschaulicht. 



   Fig. 2 zeigt einen Ouerschnitt daruch eine vierkantige   Ausführung dos Sohlauchles,   
Fig. 3   ebenfalls    im Querschnitt einen Schlauch mit einseitig dünnerer Wandung
An ein Verdampfergefäss, z. B. eine   Kochfl, asche    1, ist   m. ittels eínes    Aufsatzes 2 eine sogenannte Brücke 3 angeschlossen, in der sich das Destillat niederschlägt, Die Briicke 3   mündet in einen Vorstoss    4,   ! an zden seiner-      seits ein Auffanggefäss    (nicht,   dar. gestellt), angeschlossen    sein kann und der   weiter auch über einen Anschluss    5 mit einer Vakuumleiutng verbaunden sein kann. Um die Brücke 3 z.

   B. zur   Durchführung des ersten Teiles    eines Destillationsvorganes unter Wasserkühlung be  n. utzen    zu können, ist um   das die Brücke    3   bildende    Rohr ein elastischer schaluch 6 Schrubenlinierförmig   , herungewunden. Uber    das untere freie   Envide 7    des Schlauches   erfolgt die Zafuhr    des   Kiihlm.ittels,ahrend    das andere Ende 8 zur Ableitung dient.

   Um   Idlen      Schlauch 6-auf, dem die Brücke    3   bil, denlden    Rohr festzuhaten, können entweder Federkalmmern 9 ver  wondet werden,. oder    auch rohrschellenrartige, auf die   Enlden,    des Schlauchwickels   aufzuschiebende Klammer, n    10.

   Infolge der ElastizitatdesSChauchesistssmaglidh, diesen unter inniger Anlage auf die Brücke 3 aufzu  br, ingen.    Wie in   Ider Zeichnung i, m Teilschnitt    veran  schau. licht, ist    es vorteilhaft, wenn der Schlauch   min ;    destens an der der Brücke 3 anliegende Seite 6a eine ebene Fläche aufweist, da dann ohne eine allzugrosse Dehnung und Verformung des Schauchquersxchnittes eine entsprechen grosse Wärmeübertragungsfläche erzielt   wird.

   Selbstverständich wäre es auch möglich, Iden      Schlauch,    wie in Fig. 2   idargeste-lit,    in vierkantigem Querschnitt ausxuführeen, wobei sich bei   gegeb. ener      Llinge der Briicke    3   eine, grosse    Zahl aufzubringender   Schlauchwin, dungen ergibt, od'er ihn. nach    Fig. 3 mit ein  seitig dünlnerer Wandunlg herzustellen.   



     Mut3    nach   Durchführuntg    des ersten Teiles   ioder      Destillation in,    den   weiteren Stufen mit Luftkiihluwg    gearbeitet werden, so kann im Gegensztz zu dem bisher   üblichen die Apptaratur,    an sich in zusammerngebautem   Zustand verbleiben. Es. genügt, lediglich    den Schl auch 6 nach Beendigung der Flüssigketiskühlung von der Brücke 3 abzuwickeln, so dass nunmehr derne gesamte Aussenfläche für dei Luftkühlung zur   Verfügunlg    steht.



   Um die Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffes des Schlauches zu verbessern, kann ersterer gut wärmeleitende Füllmittel, wie z. B. eien Beimischung von   Metallpulv. er ll enthalten.   



   Selbstverständlich ist der erfindungsgemässe Schlauch auch dann benutzbar, wenn er nicht zur   D. urch±ührung    eines Kühlmittels, sondern einer Heizflüssigkeit benutzt   werdon    soll.   : Ein solcher Bedarf    kann   vorliegen z. B.    beim Durchführen chemischer Reaktionen, die zur    In,gangsefzu.ngineWarmezwfiuhrerfordern,beielcher    aber im weitern Ablauf die erforderlcihe Wärme durch die Reaktion selbst entsthet, In solchen Fällen kann   der Schlauch um    ein belichbiges Gefäss, in welchem   idie      Reatktion durchgeführt werden    soll, z. B. eine Kochflasche, ein Becherglas oder auch um grössere Gefässe herumgeweunden und mit Heisswasser geseptis wrden.



     Sobald Ldie Reaktion    in Gang gekommen ist, kann je nach den   Bedürfnissen    entweder   ledieich die Zufuhr    von Heisswasser abgestellt werden, oder es wäre auch erforderlichenfalls möglich, nach Ingangkommen der Reaktion   nunmehr Idurch    Zuleitung eines Kühlmittes zum Schlauch den weiteren Ablauf der Reaktion druch Kühlung zu   beherrrschen.    Der Vorteil besteht in allen Fällen darin, dass es auch   bei Vongangen,    die einer Wärmezufhr beduürfen, nicht erforderlich ist, ein etwa doppelwandiges   Sondergefäss    zu benutzen, sondern dass jedes beliebige Behältnis infolge des erfindungsgemässen
Schlauches numberhr für soche Zweicke benutzt werden   kann.

   Dies ist nicht    nur   fur    den Laboratoirumsgeauch von   besonderer Bedeutung, sondern    auch für die Kleinherstellung, z. B. von Chemikalien, wobei in der Regel Glasgefässe benutzt werden, die nicht einseitig für einen ganz bestimmten Zweck benutzbar sein   sollen, sondiern    für die verschiedensten Aufgaben.



   Die erfindungsgemässe Heiz- oder Kühlvorrihtung ermöglicht vor allem in Kleinbertrieben noch weitere   Vorteile. Häufig werden    Stoffe, die bei gewöhnlicher Ramtemperaatur zählfüssig bis fest sind, in Metallgebinden wie Blchkanistern und -fässern geliefert, Um derartige Stoffe aus den   Behältnissen entnehbmen    zu   können, wirld vielfach    das Fass aufgeschnitten, wenn icht zur Verflüssigung des Inhaltes ein entsprechend grossräumiges Wasserbad zur Verfühung steht. Die erfindungsgemässe Vorrichtung erlaubt es, den von   Hein-    wasser druchströmten Schauch um ein solches   GefAf3    herumzuwinden, so dass sich grösserer Wasserbäder er  übrigen.

   Nach,    der Verflüssigung kann der in dem Behältnis enthaltene naumehr geschmolzene Stoff ohne   weiberes ohue Beschädigung aus,    der   Auslgussöf±nung      entnommdn werden. Anwendbar    ist   i. m übrigen ein    derartiger Schlauch vor allem auch zur Durchführung von Auftauarbeiten, wobei es infolge der Elastizität des Schlauches auf die Form des aufzutauenden   Be-    hältnissesn nicht ankommt, weil sich der Schlauchwickel ohne weiteres auch den kompliziertesten Formen anpasst.



      PAT'ENTANSPRUCH   
Heriz- oder Kühlvorrichtng zum Kühlne doer Wärmen von Leitungen, bzw.   GefdBen, d-adurch gekenn-      zeichnet, dass    eine zur Druchleitung des   Kühl-Ibzw.   



     Heizm, ittels, dhienende Schlange    aus   einem elastisohen    Schlauch (6) gebildet ist, der um ein ein zu kiihlendes bzw. zu erwärmendes Medium enthaltendes Gefäss bzw. eine von diesem Medium druchflossene Leitung (3) herumgelegt werden kann.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRtTCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch,, dadurch Igb kennzeichnet, dass der Schlauch (6) im Quersohnitt mindestens Fan einer Seite (6a) eine ebene Fläche aufweist, mit welcher er an dem Gefäss bzw. an der Leitung anliegen kann.
    2. Vorrichtung nach Patechtanpruch und Hunter- anspr uch 1, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Schbauch (6) eine beipeilsweise einseitg dünnere Wndung (6b) aufweist, die sich im Gebrauch ohne erhöhte Spannung an das Gefäss bzw. an die Leitung mit grosser Fläche anschmiegen klann.
    3. Vorrichtung nach Patentanspr. uch und Unter an. sprüchen 1 und 2, dadruch gekennzeichnet, dass der Werkstoff des Schlauches gut wärmeleitende Füllmittel (1) wie Meballpulver enthält.
CH1455363A 1962-12-15 1963-11-27 Heiz- oder Kühlvorrichtung CH429793A (de)

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DEP0030785 1962-12-15

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CH429793A true CH429793A (de) 1967-02-15

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BE641035A (de) 1964-04-01
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