CH429907A - Verfahren zum Überziehen von Wicklungsnuten des Stators oder Rotors einer elektrischen Maschine mit einer Isolierschicht - Google Patents
Verfahren zum Überziehen von Wicklungsnuten des Stators oder Rotors einer elektrischen Maschine mit einer IsolierschichtInfo
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Description
Verfahren zum Überziehen von Wicklungsnuten des Stators oder Rotors einer elektrischen Maschine mit einer Isolierschicht Die Widklungsnuten des Stators und des Rotors von elektrischen Maschinen müssen bekanntlich gegenüber der eingelegten Wicklung isoliert sein. Dies geschieht auf verschiedene Weise, beispielsweise durch Einschieben von Isolierhülsen in die Nuten.
Ein bekanntes Verfahren ist ferner das sogenannte Wirbelsinterverfahren. Dieses besteht darin, dass der auf die Schmelztemperatur des zu verwendenden Isolier materials erhitzte Stator oder Rotor in durch Blasluft aufgewirbeltes Pulver gehängt wird, wobei sich die Isolier stoff-Pulverteilchen an den Wänden der Nuten festsetzen. Das Stator- bzw. Rotorpaket selbst ist dabei abgedeckt.
Nach dem Herausnehmen des Stators aus dem aufge wirbelten Pulver und Erkalten bildet dann das an den Nutwänden sitzende Pulver. welches auf den erhitzten Wänden zu einer geschlossenen Schicht geschmolzen ist, den notwendigen Isolierüberzug.
Dieses Verfahren ist an sich einfach, hat jedoch den Nachteil, dass eine unbedingte Gleichmässigkeit der Isolierschicht nicht gegeben ist, da man keinen Einfluss darauf hat, dass an allen Stellen der Nutenwände sich gleichmässig viel Pulverteilchen festsetzen.
Die Erfindung bezweckt, von dem Grundgedanken des vorstehend geschilderten Verfahrens ausgehend, ein Verfahren zum Überziehen von Wicklungsnuten des Sta- tors oder Rotors einer elektrischen Maschine, welches einen gleichmässigen Auftrag der Isolierschicht erlaubt. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der erhitzte Gegenstand in das pulverförmige überzugs- material wenigstens teilweise eingetaucht und dieses durch einen auf die zu überziehende Stelle gerichteten Blasluft- strom gleichmässig verteilt wird.
Der zu überziehende Gegenstand wird dabei zweckmässig in rotierende Bewe gung versetzt, damit alle Teile des Gegenstandes durch das Isolierpulver hindurchlaufen. Auch hier werden selbstverständlich und wie bekannt die Teile des Gegen standes, die nicht überzogen bzw. isoliert werden sollen, vorher abgedeckt.
Der auf die Nuten gerichtete Blasluftstrom verteilt das beim Durchlaufen durch einen Pulverbehälter sich in den Nuten festgesetzte Pulver gleichmässig über die Nutenwände, so dass man einen gleichmässigen Isolier- überzug erhält. Auch kann man durch die Stärke des Blasluftstromes die Stärke der Isolierschicht regeln.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfah rens verwendet man eine Vorrichtung bzw. ein Gerät, welches ein in Drehung versetzbares Aufnahmeelement für den zu behandelnden Gegenstand, einen unter diesem angeordneten Behälter für das Überzugspulver sowie eine oder mehrere, auf den Gegenstand bzw. dessen zu behan delnden Teile gerichtete Blasluftdüsen aufweist. Das Auf nahmeelement, oder auch mehrere solcher, sitzen zweck- mässig an einer drehbaren Scheibe, so dass dieselben mit dem aufgesteckten Gegenstand durch das Isolierpulver hindurchgeführt werden können.
Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchfüh rung des erfindungsgemässen Verfahrens. Mit 1 ist ein Antriebsmotor bezeichnet, der über einen Riementrieb 2 und ein nicht näher dargestelltes, in dem Gehäuse 3 sitzendes Reduziergetriebe eine Aufspannplatte 4 antreibt An dieser Platte 4 sitzen Aufnahmeelemente 5, die durch die Riemenscheibe 6 ebenfalls angetrieben werden. Un terhalb der Aufspannplatte 4 und der Aufnahmeelemente 5 sitzt ein Behälter 7, welcher Isoliermaterial beispiels weise auf der Basis von Epoxydharz, in Pulverform enthält.
Dieser Behälter 7 ist so ausgebildet, dass er mit seinem oberen offenen Kopfteil 8 das oder die unteren Aufnahmeelemente 5' umgibt.
In diesen Behälterteil 8 reicht ein Rohr 9 hinein, an dessem Ende Düsen 10 sitzen. Durch eine Öffnung 11 wird dem Rohr und damit den Düsen Blasluft zugeführt.
Auf die Aufnahmeelemente 5 werden nun beispiels weise Statoren 12 elektrischer Maschinen aufgesetzt, die vorher auf die Schmelztemperatur des im Behälter befind lichen Isolierpulvers erhitzt wurden. Die Statoren werden mittels Ringen 13 so abgedeckt, dass nur noch ihre Wick lungsnuten frei sind. Durch Verdrehung der Aufspann- platte 4 wird nun jeweils ein Stator - oder auch mehrere, je nach Ausbildung des Gerätes - nach unten in den Behälterteil 8 befördert. In diesem reicht durch geeignete Massnahmen das Pulver so weit nach oben, dass der Stator zu einem Teil in dieses eintaucht.
Der Stator wird dabei durch das Aufnahmeelement 5 langsam so gedreht, dass er über seinen ganzen Umfang das Pulver durchläuft. Auf die aus dem Pulver auftauchenden Wicklungsnuten sind die Blasdüsen gerichtet und der Blasluftstrom verteilt innerhalb der Nuten das dort befindliche Pulver gleich- mässig,
so dass sich nach dem späteren Erkalten des Stators in sämtlichen Wicklungsnuten eine gleichmässig starke Isolierschicht befindet. Durch Einstellung des Blasluftstromes kann die Stänke dieser Isolierschicht gere gelt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Überziehen von Widklungsnuten des Stators oder Rotors einer elektrischen Maschine mit einer Isolierschicht, mittels eines auf den auf die Schmelz temperatur des Überzugsmaterials erhitzten Gegenstand aufzubringenden Pulvers, dadurch gekennzeichnet, dass der erhitzte Gegenstand in das pulverförmige Über zugsmaterial teilweise eingetaucht und dieses durch einen auf die zu Überziehenden Stellen gerichteten Blasluftstrom gleichmässig verteilt wird. Il.Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gelkennzeichnet durch ein in Dre hung versetzbares Aufnahmeelement (5) für den zu be handelnden Gegenstand (12), einen unter diesem angeord neten Behälter (7) für das überzugspulver sowie auf die zu behandelnden Teile des Gegenstandes gerichtete Blasluftdüsen (10). UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der zu überziehende Gegenstand in rotie rende Bewegung versetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die nicht zu überziehenden Teile des Ge genstandes vor dessen Eintauchen in das Pulver abge deckt werden. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere Aufnahmeelemente (5) auf einer in Drehung versetzbaren Aufspannplatte (4) vor gesehen sind, wobei das oder die jeweils untersten Auf nahmeelemente (5') in den Pulverbehälter (7) hinein ragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US25280163A | 1963-01-21 | 1963-01-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (3)
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