CH430045A - Apparat zur Korrektur des Rhotazismus - Google Patents
Apparat zur Korrektur des RhotazismusInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
- A61F5/58—Apparatus for correcting stammering or stuttering
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Description
Apparat zur Korrektur des Rhotazismus Als Rhotazismus werden die R-Fehler bezeichnet. Es gibt viele Kinder, die grosse Mühe haben, das Zungenspitzen-R zu lernen und deshalb besonderer Hilfe bedürfen. Diese Hilfe bestand bisher im Vorzeigen der Zungenspitzenbewegungen und im Abtasten der Vibrationen am Mundboden und Kehlkopf. Seit kurzem gibt es ein elektrisches Gerät, das durch rasche Auf- und Abwärtsbewegungen eines Hebels die Zunge zum Schwirren zu bringen vermag. Es ist indessen nur ein Gerät für die Hand des Sprachheillehrers, und es ist nicht möglich, das hebelartige Einsatzstück dem Schüler zur Selbstbetätigung in die Hand zu geben. Mit dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes vermag nun der Schüler selber auf spielerische, anschauliche und interessante Art das Zungenspitzen-R bewegungs- und tastmässig auszulösen, d. h. die Zungenspitze zum Vibrieren und schliesslich zum Rollen zu bringen. Der Apparat zur Korrektur des Rhotazismus besteht aus einem Nockenkörper mit einer Antriebs achse, Fig. 1. Die Enden der Antriebs achse sind griffig gestaltet, zum Zwecke, Achse und Nockenkörper von Hand zu drehen. Wird diese Achse an ihren Enden mit Daumen und Zeigfinger erfasst, kann sie zwischen den Fingern gedreht und damit auch der Nockenkörper zum Rollen gebracht werden. Bringt man nun den Apparat in den Mund des Schülers, so dass der vordere Zungenteil auf dem Nockenkörper liegt und die Enden der Antriebs achse links und rechts bei den Mundwinkeln herausragen, so kann der Schüler die griffigen Achsenenden erfassen, zwischen Daumen und Zeigefinger drehen und die auf dem Nockenkörper liegende Zungenspitze zum Schwirren bringen, wie es zur Erzeugung eines Zungenspitzen-R nötig ist. So dient der Apparat zur Korrektur des Rhotazismus dem Schüler als Übungsgerät. Versieht man nun den Nockenkörper nur auf einer Seite mit einer Achse und deren Ende mit einem Anschlussstück, kann der Apparat an eine rotierende Achse eines regelbaren motorischen Antriebes gesteckt werden, Fig. 7. Damit hat nun der Sprachheilpädagoge ein Gerät in der Hand, mit dem er die Zunge seines Schülers beliebig zum Schwirren bringen kann. Um die Antriebsachse von vorne in den Mund einführen zu können, werden Nockenkörperachse und Motorachse durch einen Winkeltrieb verbunden. Der in den Fig. 2 bis 6 gezeichnete Satz von Nockenkörpern ermöglicht, die Zunge von feinen Vibrationen bis zum richtigen Schwirren zu bringen. Der nur Vibrationen erzeugende Nockenkörper, Fig. 6, kann auch als Massagegerät im Mundraum verwendet werden (Zungenmassage, Massage des weichen Gaumensegels nach Wolfsrachenoperation). PATENTANSPRUCH Apparat zur Korrektur des Rhotazismus, gekennzeichnet durch einen Nockenkörper mit Antriebs achse, der bestimmt ist, unter die Zunge des Schülers gelegt zu werden, um beim Antreiben die Zunge zum Vibrieren und Schwirren zu bringen. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockenkörper auf einer Achse mit griffigen Enden aufgesetzt ist, welche Enden zum Drehen von Hand bestimmt sind. 2. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen regelbaren motorischen Antrieb. 3. Apparat nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Winkeltrieb zwischen Nockenkörperachse und Motorachse, zum Zweck, die Antriebsachse von vorne in den Mund einführen zu können. 4. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Satz von Nockenkörpern mit verschieden vielen Nocken im Umfang. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Apparat zur Korrektur des Rhotazismus Als Rhotazismus werden die R-Fehler bezeichnet.Es gibt viele Kinder, die grosse Mühe haben, das Zungenspitzen-R zu lernen und deshalb besonderer Hilfe bedürfen.Diese Hilfe bestand bisher im Vorzeigen der Zungenspitzenbewegungen und im Abtasten der Vibrationen am Mundboden und Kehlkopf. Seit kurzem gibt es ein elektrisches Gerät, das durch rasche Auf- und Abwärtsbewegungen eines Hebels die Zunge zum Schwirren zu bringen vermag. Es ist indessen nur ein Gerät für die Hand des Sprachheillehrers, und es ist nicht möglich, das hebelartige Einsatzstück dem Schüler zur Selbstbetätigung in die Hand zu geben.Mit dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes vermag nun der Schüler selber auf spielerische, anschauliche und interessante Art das Zungenspitzen-R bewegungs- und tastmässig auszulösen, d. h. die Zungenspitze zum Vibrieren und schliesslich zum Rollen zu bringen.Der Apparat zur Korrektur des Rhotazismus besteht aus einem Nockenkörper mit einer Antriebs achse, Fig. 1. Die Enden der Antriebs achse sind griffig gestaltet, zum Zwecke, Achse und Nockenkörper von Hand zu drehen. Wird diese Achse an ihren Enden mit Daumen und Zeigfinger erfasst, kann sie zwischen den Fingern gedreht und damit auch der Nockenkörper zum Rollen gebracht werden. Bringt man nun den Apparat in den Mund des Schülers, so dass der vordere Zungenteil auf dem Nockenkörper liegt und die Enden der Antriebs achse links und rechts bei den Mundwinkeln herausragen, so kann der Schüler die griffigen Achsenenden erfassen, zwischen Daumen und Zeigefinger drehen und die auf dem Nockenkörper liegende Zungenspitze zum Schwirren bringen, wie es zur Erzeugung eines Zungenspitzen-R nötig ist.So dient der Apparat zur Korrektur des Rhotazismus dem Schüler als Übungsgerät.Versieht man nun den Nockenkörper nur auf einer Seite mit einer Achse und deren Ende mit einem Anschlussstück, kann der Apparat an eine rotierende Achse eines regelbaren motorischen Antriebes gesteckt werden, Fig. 7. Damit hat nun der Sprachheilpädagoge ein Gerät in der Hand, mit dem er die Zunge seines Schülers beliebig zum Schwirren bringen kann.Um die Antriebsachse von vorne in den Mund einführen zu können, werden Nockenkörperachse und Motorachse durch einen Winkeltrieb verbunden. Der in den Fig. 2 bis 6 gezeichnete Satz von Nockenkörpern ermöglicht, die Zunge von feinen Vibrationen bis zum richtigen Schwirren zu bringen. Der nur Vibrationen erzeugende Nockenkörper, Fig. 6, kann auch als Massagegerät im Mundraum verwendet werden (Zungenmassage, Massage des weichen Gaumensegels nach Wolfsrachenoperation).PATENTANSPRUCH Apparat zur Korrektur des Rhotazismus, gekennzeichnet durch einen Nockenkörper mit Antriebs achse, der bestimmt ist, unter die Zunge des Schülers gelegt zu werden, um beim Antreiben die Zunge zum Vibrieren und Schwirren zu bringen.UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockenkörper auf einer Achse mit griffigen Enden aufgesetzt ist, welche Enden zum Drehen von Hand bestimmt sind.2. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen regelbaren motorischen Antrieb.3. Apparat nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Winkeltrieb zwischen Nockenkörperachse und Motorachse, zum Zweck, die Antriebsachse von vorne in den Mund einführen zu können.4. Apparat nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Satz von Nockenkörpern mit verschieden vielen Nocken im Umfang.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH72566A CH430045A (de) | 1966-01-20 | 1966-01-20 | Apparat zur Korrektur des Rhotazismus |
| AT234266A AT257985B (de) | 1966-01-20 | 1966-03-11 | Apparat zur Korrektur des Rhotazismus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH72566A CH430045A (de) | 1966-01-20 | 1966-01-20 | Apparat zur Korrektur des Rhotazismus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH430045A true CH430045A (de) | 1967-02-15 |
Family
ID=4193717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH72566A CH430045A (de) | 1966-01-20 | 1966-01-20 | Apparat zur Korrektur des Rhotazismus |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT257985B (de) |
| CH (1) | CH430045A (de) |
-
1966
- 1966-01-20 CH CH72566A patent/CH430045A/de unknown
- 1966-03-11 AT AT234266A patent/AT257985B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT257985B (de) | 1967-11-10 |
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