CH430072A - Verfahren zur Herstellung von mindestens einer hohlen Faser aus durch Wärme erweichbarem Material, z. B. Glas - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mindestens einer hohlen Faser aus durch Wärme erweichbarem Material, z. B. Glas

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CH430072A
CH430072A CH1066063A CH1066063A CH430072A CH 430072 A CH430072 A CH 430072A CH 1066063 A CH1066063 A CH 1066063A CH 1066063 A CH1066063 A CH 1066063A CH 430072 A CH430072 A CH 430072A
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Anthony Burgman Jerome
Lee Margason Lester
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Pittsburgh Plate Glass Co
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     mindestens    einer hohlen Faser  aus durch Wärme     erweichbarem    Material, z. B. Glas    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung von mindestens einer hohlen Faser aus  durch Wärme     erweichbarem    Material, z. B. Glas, die  besonders geeignet sind, um mit anderen derartigen  Fasern zu einem Strang gesammelt zu werden, der auf  ein als Formrohr bezeichnetes Rohr gewickelt wird, um  die Fasern schnell zu ziehen.  



  Der herkömmliche Glasfaden ist im Querschnitt  voll und wird von einer Quelle geschmolzenen Glases,  das in einer beheizten Wanne     enthalten    ist, aus durch  eine als Düse bezeichnete Öffnung gezogen. Nach neu  zeitlichen Verfahren werden zugleich bis zu 800 Fäden  aus eng     beieinanderliegenden    Öffnungen einer Wanne  gezogen. Diese Fäden werden zu einem Strang oder  einer Litze zusammengerafft und auf einem Formrohr  aufgespult. Um die Fäden im Strang zusammenzuhal  ten, wird auf die Gruppe von Fäden üblicherweise ein  Bindemittel aufgetragen.  



  Es sei daran erinnert, dass jeder Faden in einem  Strang im wesentlichen den gleichen Durchmesser auf  weist, der zwischen 0,00075 mm und 0,02 mm betragen  kann. Die primären Fäden oder Fasern für geblasene  Produkte, d. h. bei denen     dde    primäre Faser der Ein  wirkung einer heissen Gasströmung ausgesetzt und als  Matte gesammelt wird, weisen im allgemeinen grössere  Durchmesser auf.  



  Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, wie das  Gewicht des Erzeugnisses, in dem die Faser verwendet  wird, unter Beibehaltung der Festigkeit des Quer  schnittes vermindert werden kann. Diese Forderung  kann durch Verwenden von Hohlfasern erfüllt werden.  Für gewisse Verwendungszwecke, wobei ein fortlaufen  der Faden oder Strang auf einen Dorn aufgewickelt  wird, ist ein grosses Verhältnis Glas : Harz erzielbar  und erwünscht. Aus Fadenwickeln zusammengesetzte  Körper weisen bei geringem Gewicht eine hohe Festig  keit auf. Das Verwendungsgebiet für     solche    Körper  umfasst die Herstellung von     Raketenmotorgehäusen,     Körpern von Wasser- und Raumfahrzeugen, grossen    Speichertanks von Radardomen und von Gehäusen  ähnlicher Grösse und Art.

   Hierbei kann durch Ersetzen  der Vollfasern durch Hohlfasern im wesentlichen die  selbe Steife bei Verminderung des Gewichtes erzielt  werden. In bezug auf elektrische Eigenschaften sind       Hohlfaserstränge    besonders     vorteilhaft    wegen der klei  neren     Dielektrizitätskonstanten    im Vergleich zu der der  Vollfasern.  



  Die bekannten Verfahren zum Herstellen von Hohl  fasern sind insofern beschränkt, als nur eine einzelne  Faser hergestellt werden kann. Einzelne     Hohlfasern     werden im allgemeinen durch Flammenziehen eines vor  geformten Glasrohres auf das Faserkaliber erzeugt, wie  in der     USA-Patentschrift    Nr. 2 269 459 beschrieben.  Diese Beschränkungen bei der Anzahl der herzustellen  den Fasern und bei dem Herstellungsverfahren haben  die Kosten solcher Fasern stark beeinflusst und deren  Verwendung bis in die Gegenwart stark verzögert.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das genannte Material schnell aus  mindestens einer Öffnung gezogen wird, die aus. einer  Quelle mit geschmolzenem Material     versorgt    wird, so  dass das genannte Material zu einer Faser     dünnergezo-          gen    wird, ein Gas innen und axial in einem Punkt  stromabwärts der Öffnung in die Faser eingeblasen  und die Faser fest werden gelassen wird, ehe sie ge  sammelt wird, wobei das Gas mittels eines hohlen Roh  res, dessen Spitze etwa 0,75 bis 1,65 mm über die     öff-          nung    vorsteht, innen in die Faser geblasen wird.  



  Eine bevorzugte Vorrichtung zur Ausführung dieses  Verfahrens, welche eine mit einer Quelle geschmolze  nen durch Wärme     erweichbaren    Materials, z. B. Glases,  in Verbindung stehende Wanne mit mindestens einer  Öffnung und Mittel aufweist, um das Material aus der  genannten Öffnung heraus und dünner zu ziehen, ist  gekennzeichnet durch ein innerhalb der genannten     öff-          nung    im wesentlichen konzentrisch zu dieser angeordne  tes hohles Rohr, wodurch ein ringförmiger     Duchlass     geschaffen wird, und durch eine mit dem genannten      Rohr in Verbindung stehende Quelle eines unter Druck       gesetzten    Gases, wobei das Ende des Rohres nicht weni  ger als 0,75 mm und nicht mehr als<B>1,

  65</B> mm über die  Öffnung vorsteht.  



  Die     Erfindung    wird nunmehr an Hand von Aus  führungsbeispielen ausführlich beschrieben. In den bei  liegenden Zeichnungen ist die       Fig.    1 eine Seitenansicht einer     Einrichtung    zum Zie  hen einer Anzahl von     Hohlfasern,    wobei im besonderen  eine Wanne nach der Erfindung gezeigt     wird,          Fig.2    eine vergrössert gezeichnete Stirnansicht der  Wanne nach der     Fig.    1,       Fig.    3 eine Unteransicht der in der     Fig.    1 darge  stellten     Wanne    mit einer     Vielzahl    von Düsen,

         Fig.    4 eine perspektivische Darstellung eines in der  Wanne nach der     Fig.    1 verwendeten perforierten     Ble-          ches,          Fig.5    ein vergrössert gezeichneter Schnitt durch       benachbarte    Düsen der     Wanne    nach der     Fig.    1 und die       Fig.6    eine der     Fig.3    ähnliche Unteransicht, die  eine andere Anordnung bei der Wanne und den Düsen  zeigt.  



  Die     Fig.    1 zeigt eine Anordnung, mit der eine Viel  zahl von     Hohlfasern    gleichzeitig gezogen werden kann  und die eine     Glasperlenschmelzwanne    10 mit einer An  zahl von Düsen 12 an der Unterseite aufweist, durch die  das Glas ausströmt und zu den Fasern 14 ausgezogen  wird. Die Düsen 12 bestehen aus rohrförmigen Gliedern,  die in die am Boden der Wanne vorgesehenen     Öffnungen          engeschweisst    sind und sich von der     Wanne    aus nach  unten erstrecken.

   Die Fasern 14 werden zu einem  Strang 16     zusammengerafft,    der auf einem Formrohr  18 aufgewickelt wird, das auf den drehbaren Dorn 20  einer     Aufwickelvorrichtung    22 aufgesteckt     wird.    Die       Aufwickelvorrichtung    22 erzeugt die zum Ausziehen  des aus den Düsen austretenden Glases zu den Fasern  14 erforderliche Zugkraft. Zum Verteilen des Glas  faserstranges 16 über die Länge des Formrohres hinweg  ist eine Querführung 24 vorgesehen. Diese Führungs  vorrichtung 24 kann der in der     USA-Patentschrift     Nr. 2<B>391870</B> beschriebenen Vorrichtung gleichen.

   Die       Querführung    24 kann ferner in bezug auf den Dorn 20  und seitlich zu diesem bewegt werden, oder der Dorn 20  kann     in    bezug auf die Querführung 24 und seitlich zu  dieser bewegbar sein, so dass     verhältnismässig    lange       Formrohre    18 benutzt und verhältnismässig lange Glas  faserstränge aufgewickelt werden     können.     



  Die Wanne 10 weist zwei nach oben ragende Speise  rohre 26 auf, durch die Glas mit der gewünschten Zu  sammensetzung in Form von Perlen in die Wanne ein  getragen wird.     Wenn    es für erforderlich oder     erwünscht     gehalten wird, kann eine selbsttätige     Einrichtung    ver  wendet werden, die die Glasperlen in vorherbestimmten  Zeiträumen oder in Abhängigkeit vom Stand des Glases  in der     Wanne    zuführt.  



  In der Wanne ist ein     Heizkorb    28 angeordnet, der  aus perforiertem Blech 28a hergestellt ist, das ungefähr  15 bis 16 Löcher pro     cm2    mit einem Durchmesser  von je 1,75 mm aufweist, und     an    dessen Seiten die       Drähte    29 angeschweisst sind, die die     Heizelemente    28b  tragen. Der Korb 28 ist an die Enden der Wanne ange  schweisst.

   An die Enden der Wanne sind ferner die nach  aussen vorstehenden Ansatzglieder 30, 30 angeschweisst,  die durch herkömmliche Mittel mit einer elektrischen  Stromquelle verbunden sind, die den Korb mit elek-         trischem    Strom     versorgt,    wodurch die Wanne erhitzt  und die dieser zugeführten Glasperlen geschmolzen wer  den. Der Korb unterteilt die Wanne in eine Schmelz  zone und eine Veredelungszone und lässt aufgrund der  Perforierung das Strömen des Glases aus der einen Zone  in die andere zu, während grosse, miteinander verbun  dene     Glasperlenteile    zurückgehalten werden.  



  Unterhalb des Heizkorbes 28 ist eine perforierte  Platte 32 angeordnet, deren Öffnungen 34 auf die Düsen  12 ausgerichtet sind     (vgl.        Fig.    4 und 5). Die herabhän  genden Seitenteile der Platte 32 liegen an den Seiten  der Wanne sehr nahe an den Düsen an.  



  In jede Plattenöffnung 34 ist ein Rohr 36 mit     einem     spitz zulaufenden Ende 38 eingesetzt, wobei ein Teil  des Rohres in eine Düse 12 konzentrisch zu dieser       hineinragt.    Die Platte 32 dient dazu, die Rohre auf die  betreffenden Düsen ordnungsgemäss ausgerichtet zu hal  ten. Das andere Ende eines jeden     Rohres    36 erstreckt  sich zu einer oberhalb des Spiegels der Glasschmelze  in der Wanne liegenden Stelle und steht bei 40 mit einer  Quelle eines unter Druck stehenden Gases in Verbin  dung. In die Verbindungsleitung zu jedem Rohr 36 ist  ein Ventil 42 sowie eine     Druckregulierungseinrichtung     44 eingeschaltet.  



  Das     geschmolzene    Glas strömt durch den von den  Düsen 12 und den Rohren 36 gebildeten     ringförmigen     Raum aus. Durch die Bohrung 46 des Rohres 36 wird  beständig ein Gas unter     gleichmässigem    Druck hindurch  geleitet, das mit Sicherheit die Erzeugung einer Hohl  faser bewirkt. Die     Konzentrizität    des Rohres 36 und der  Düse 12 zusammen mit der Zuführung des Gases unter  einem regulierten Druck sowie die Ausübung einer  gleichmässigen Ziehkraft sichert die Herstellung von       Glashohlfasern    mit gleichem Durchmesser und mit Wan  dungen von gleichbleibender Stärke.  



  Wie aus der     Fig.    5 zu ersehen ist, sind die Düsen 12  der oben beschriebenen Wanne in     zwie    Reihen ange  ordnet, die einen geringen Abstand voneinander auf  weisen, wobei die Düsen in der einen Reihe in bezug  auf die Düsen in der anderen Reihe in der Längsrich  tung versetzt angeordnet sind, so dass die Glasfasern bis  zur     Zusammenraffung    zu einem Strang mit Sicherheit  von einander getrennt bleiben und sich abkühlen kön  nen.  



  Die     Fig.    6     zeigt    eine andere     Ausführung    der Wanne  100, die aus einer     Perlenschmeszwanne    besteht und in  der     gleichen    Ziehanordnung nach der     Fig.    1 benutzt  wird. Die Wanne<B>100</B> weist am Boden eine Anzahl von  rohrförmigen Düsen 102 auf, durch die das Glas aus  tritt und zu Fasern ausgezogen wird, die zu einem Strang  zusammengerafft und auf dem Formrohr einer Wickel  vorrichtung     aufgewickelt    werden.  



  Die Wanne 100 wiest denselben Aufbau auf wie  die Wanne 10 mit Ausnahme der Anordnung der Dü  sen, so dass die Beschreibung sich auf diese     andere    An  ordnung beschränken kann.  



  Die Düsen 102 der Wanne 100 sind in einer etwas  anderen Weise angeordnet als die zuvor beschriebenen  Düsen 12. Diese Ausführung weist     zwei    Reihen von  Düsen mit drei Längsabschnitten auf, wobei auch in die  sem Falle die Düsen der einen Reihe gegen die Düsen  in der anderen Reihe in der Längsrichtung versetzt sind.  Diese Anordnung zeigt die     Fig.    6 sowie Konstruktions  einzelheiten der Wanne 100, die scheinbar mit Ein  schnitten versehene Teile aufweist, die jedoch tatsäch-           lich    Zonen darstellen, wobei verschiedene Untereinhei  ten zu einer Gesamteinheit miteinander     vereinigt    sind.

    Durch dieses Verfahren erhält die Anordnung eine  grössere     Steifheit,    die weiterhin sichert, dass die Rohre  in den Düsen 102 konzentrisch auf diese ausgerichtet  werden.  



  Die relative Lage der Rohre 36 in bezug auf die  Enden der Düsen 12 hat sich als wichtig erwiesen für  die fortlaufende Herstellung von Hohlfasern. Verläuft  das Rohr zu weit vom Ende der Düse oder nicht in einer  ausreichenden Entfernung von dem genannten Ende, so  werden keine fortlaufend hohlen Fasern erzeugt. Er  streckt sich das Rohr 36 zu weit entfernt von dem Ende  der Düse, so halst das Glas sich zu rasch ein, wobei  eine Glasfaser mit sehr dünnen unstabilen Wandungen  erzeugt wird. Weist das Rohr 36 eine unzureichende  Entfernung auf, so wird eine     intermittierend    hohle dick  wandige Faser hergestellt.  



  Durch Verändern des Ausmasses des     Dünnerziehens,     des Luftdruckes und der Weite des Düsenendes können  Hohlglasfasern mit     gleichmässigem    äusserem Durchmes  ser im Bereich von 0,0075 bis 0,075 mm hergestellt wer  den, bei denen 10 bis 65     %    des Volumens hohl ist. Fa  sern, bei denen mehr als 65 % des Volumens hohl ist,  sind wegen der dünnen Wände unstabil,     während    die  jenigen, bei denen weniger als 10     %    des Volumens hohl  ist, sich Vollfasern     annähern.     



  Unter Verwendung einer Wanne nach den     Fig.    1-5  wurden Hohlfasern mit einem Aussendurchmesser von  0,0125 mm und einem Innendurchmesser von 0,008 mm  bei einer Wandstärke von 0,00225 mm hergestellt. Diese  Wanne erzeugte 50 Fasern, die mit Hilfe einer her  kömmlichen Wickelvorrichtung zu einem Strang mit  einander vereinigt wurden. Vor der Zusammenfassung  zu einem Strang wurde auf die Fasern eine     Silan-          schlichte    aufgetragen. Jede Düse 12 der Wanne 10 hatte  eine Länge von 4,75 mm und einen Innendurchmesser  von 3,26 mm. Das Rohr 36 war in der Düse konzen  trisch angeordnet und wies einen Aussendurchmesser  von 1,57 mm und einen Innendurchmesser von 0,05 mm  auf.

   Das Ende 38 eines jeden Rohres wies eine     Kegelig-          keit    von 12  auf und erstreckte sich 1,5 mm unterhalb  des Endes der Düse 12, wobei die besten     Glashohlfasern     erzeugt wurde. Es wurde ferner herausgefunden, dass  verwertbare Hohlfasern erzeugt wurden, wenn das Rohr  noch eine zusätzliche Entfernung von 10 % vom Ende  der Düse und nur ungefähr 50     %    der genannten Ent  fernung aufwies.

   Bei Verwendung von Düsen mit der  selben Ausbildung und durch Verändern der Innen- und  Aussendurchmesser der Düse hat sich herausgestellt,  dass die Lage des Rohres vorzugsweise die gleiche     war.     Das Rohr 36 erstreckt sich daher vorzugsweise bis  1,5 mm unterhalb des unteren Endes der Düse 12; je  doch können auch zufriedenstellende Hohlfasern erzeugt  werden, wenn das Rohr 36 bis zu 0,75 bis 1,65 mm  unterhalb des Endes der Düse 12 erstreckt. Nahm das  Rohr 36 in bezug auf die Düse 12 eine ausserhalb dieses  Bereichs liegende Stellung ein, so wurden keine ver  wertbaren Hohlfasern erzeugt.  



  Während der Herstellung der Glasfasern wurde der  Druck des durch die Rohre 36 eingeführten Gases kon  stant gehalten. Im Rohr 36 kann ein Druckunterschied  bis zu 38 cm Wassersäule zwischen der Atmosphäre im  Rohr 36 und damit in den     erzeugten    Hohlfasern und  der Umgebungsluft bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCHI Verfahren zum Herstellen von mindestens einer hohlen Faser aus in der Wärme erweichbarem Material, z. B. Glas, daduch gekennzeichnet, dass das genannte Material schnell aus mindestens einer Öffnung gezogen wird, die aus einer Quelle mit geschmolzenem Material versorgt wird, so dass das genannte Material zu einer Faser dünnergezogen wird, ein Gas innen und axial in einem Punkt stromabwärts der Öffnung in die Faser eingeblasen und die Faser fest werden gelassen wird, ehe sie gesammelt wird, wobei das Gas mittels eines hohlen Rohres, dessen Spitze etwa 0,75 bis 1,65 mm über die Öffnung vorsteht, innen in die Faser geblasen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, daduch ge kennzeichnet, dass das hohle Rohr benachbart seiner Spitze in einem Winkel von etwa 12 abgeschrägt ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gas in bezug auf die Umge bungsluft mit einem Druckunterschied von nicht mehr als 38 cm Wassersäule eingeblasen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Vielzahl von Fasern in der be schriebenen Weise aus einer eine Vielzahl von Öffnun gen aufweisenden Wanne gezogen und die erzeugten Hohlfasern zu einem Fadenstrang zusammengerafft wer den. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ziehgeschwindigkeit, der relative Druckunterschied zwischen der innerhalb der Hohlfaser fliessenden Luft und der Luft ausserhalb derselben und der kreisförmige Raum der Öffnung gesteuert werden, um gleichmässige Fasern mit einem äusseren Durchmes ser von etwa 0,00762 bis 0,0762 mm und mit Wänden, deren Querschnittsfläche etwa 10 bis 65 % des gesamten Querschnitts der Fasern ausmachen, herzustellen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Vielzahl der erzeugten hohlen Fasern auf ein Rohr gewickelt wird. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ge- mäss Patentanspruch I, welche eine mit einer Quelle geschmolzenen durch Wärme erweichbaren Materials, z. B.
    Glases, in Verbindung stehende Wanne mit min destens einer .Öffnung und Mittel aufweist, um das Ma terial aus der genannten Öffnung heraus und dünner zu ziehen, gekennzeicnet durch ein innerhalb der ge nannten Öffnung (12) im wesentlichen konzentrisch zu dieser angeordnetes hohles Rohr (36), wodurch ein ringförmiger Durchlass geschaffen wird, und durch eine mit dem genannten hohlen Rohr in Verbindung stehende Quelle (40) eines unter Druck gesetzten Gases, wobei das Ende (38) des Rohres (36) nicht weniger als 0,75 mm und nicht mehr als 1,65 mm über die Öffnung vorsteht. UNTERANSPRÜCHE 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch Mittel (42) zum Einstellen des Druckes des durch das Rohr (36) hindurchgeblasenen Gases. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte hohle Rohr (36) am Gasaustrittsende (38) in einem Winkel von etwa 12 abgeschrägt ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass in der genannten Wanne (10) eine Vielzahl von Öffnungen (12) mit den genannten hohlen Rohren (36) vorgesehen ist und dass Mittel vorgesehen sind, die die gezogenen Fasern zu einem Fadenstrang zusammenraffen.
CH1066063A 1962-10-01 1963-08-29 Verfahren zur Herstellung von mindestens einer hohlen Faser aus durch Wärme erweichbarem Material, z. B. Glas CH430072A (de)

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