CH430084A - Aufhängungsvorrichtung für Gardinen und Vorhänge - Google Patents

Aufhängungsvorrichtung für Gardinen und Vorhänge

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CH430084A
CH430084A CH1304964A CH1304964A CH430084A CH 430084 A CH430084 A CH 430084A CH 1304964 A CH1304964 A CH 1304964A CH 1304964 A CH1304964 A CH 1304964A CH 430084 A CH430084 A CH 430084A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
curtain
holding element
suspension device
hangers
suspension
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Application number
CH1304964A
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English (en)
Inventor
Gastmann Guenter
Original Assignee
Stahl Galerie Ag
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/14Means for forming pleats

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


  Aufhängungsvorrichtung Gardinen und Vorhänge    Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhängungsvor  richtung für Gardinen und Vorhänge an Führungs  schienen, die zum Festlegen von Falten in der Gardine  mit mehreren in den oberen Rand der Gardine, des  Vorhanges greifenden Halteelementen versehen ist, wo  bei jedes Halteelement in seinem oberen Teil mit einem  an oder in der Führungsschiene laufenden Kopf und  am unteren Teil mit mehreren Einhängern versehen ist,  die in am oberen Gardinenrand, Vorhangrand in Ab  ständen befestigte     Einhängeelemente    greifen.  



  Die Aufhängungsvorrichtung soll die Falten in dem  Vorhang bzw. der Gardine genau vorbestimmen und  auch beim Straffen der Gardine bzw. des Vorhangs, d. h.  beim Schliessen sicherstellen, dass die Falten voll auf  rechterhalten bleiben und sich in vorher bestimmter  Lage gegenüber der Zugrichtung einstellen.  



  Es sind bereits faltenbildende Aufhängungsvorrich  tungen für Gardinen und Vorhänge mit mehreren Halte  elementen bekannt; die die Falten auch bei     gestrafftem     Zustand der Gardine sichern und ebenso deren Quer  stellung zur Zugrichtung. Die Halteelemente dieser be  kannten Aufhängungsvorrichtungen halten die Falte in  ihrem hinteren Teil am oberen Rand der Gardine bzw.  des Vorhanges mit einer Klammer oder mit Halteplat  ten zusammen, während sie den vorderen     schlaufen-          förmigen    Teil der Falte nicht zu sichern vermögen.  Solche bekannten faltenbildende Aufhängungsvorrich  tungen mögen daher für verhältnismässig flache Falten  brauchbar sein.

   Wenn jedoch die Falte verhältnismässig  tief ausgebildet werden soll, dann hängt der vordere       schlaufenförmige    Teil der Falte nach unten, so dass die  Falte ihr schönes Aussehen verliert.  



  Demgegenüber ist es Zweck der Erfindung, eine  faltenbildende Aufhängungsvorrichtung für Gardinen  und Vorhänge zu schaffen, die die Falte sowohl im  hinteren Faltenbereich als auch im vorderen Schlaufen  bereich trägt und sichert.  



  Dies wird bei der Aufhängungsvorrichtung nach der  Erfindung dadurch erreicht, dass die Halteelemente läng  lich, sich auf die gesamte Faltentiefe erstreckend aus-    gebildet sind und an ihrem einen Ende einen einzelnen  Einhänger und an ihrem anderen Ende zwei Einhänger  für     Einhängeelemente    der Gardine bzw. des Vorhanges  aufweisen.  



  Hierdurch wird die Dekoration eines Vorhanges  bzw. einer Gardine mit Falten wesentlich erleichtert,  weil das Halteelement in solcher Weise in den oberen  Teil der Gardine bzw. des Vorhanges eingesetzt werden  kann, dass es eindeutig die jeweilige Falte bestimmt und  dabei möglichst ohne besondere Einrichtung das Gerade  stellen der Falten bei geschlossenem Vorhang bzw. bei  geschlossener Gardine sicherstellt. Auch der vordere       schlaufenförmige    Teil der Falte wird an seinem oberen  Rand sicher getragen, so dass die Falte ihre volle Wir  kung auf die gesamte Länge der Gardine bzw. des  Vorhanges bis zum unteren Rand behält.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden  im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.  Es zeigen:       Fig.    1 ein Halteelement in einer Ausführungsform  der Erfindung in Seitenansicht,       Fig.    2 das Halteelement nach     Fig.    1 in Draufsicht,       Fig.    3 eine zweite Ausführungsform des Halte  elementes nach der Erfindung in Seitenansicht,       Fig.    4 das Halteelement nach     Fig.    3 in Draufsicht  und       Fig.    5 ein Dekorationsbeispiel mit Halteelementen  nach     Fig.    3 und 4 in Draufsicht.  



  Im Rahmen der Ausführungsbeispiele wird im fol  genden das Halteelement mit      Faltengleiter     bezeichnet,  weil sein Kopf in beiden Beispielen ein scheibenförmiges  Gleitstück 1 aufweist, das über einen zylindrischen  Hals 2 in das unterhalb der Führungsschiene laufende  Führungsstück 4 übergeht. Dieses Führungsstück 4 ist  wiederum über einen Zwischenhals 5 mit dem oberen  Rand des eigentlichen in Art eines länglichen     stab-          förmigen    oder plattenförmigen Gliedes ausgebildeten  Halteelementes 6 verbunden. Das Halteelement 6 trägt  an seiner Oberkante noch ein zweites plattenförmiges  Führungsstück 14, das ebenfalls über einen Zwischen-      hals 15 mit dem Halteelement 6 verbunden ist.

   An  seiner Unterseite     trägt    das Halteelement 6 hakenförmige  Einhänger 7, 8, 9, die an ihrem unteren Ende in  Art eines nach innen stehenden Widerhakens 10 aus  gebildet sind.  



  Das längliche     stabförmig    oder plattenförmig aus  gebildete Halteelement 6 trägt an seinem einen Ende  einen einzelnen Einhänger 7     während    es an seinem  anderen Ende zwei dicht hintereinander angeordnete  Einhänger 8 und 9 aufweist. An dem mit zwei Einhän  gern 8 und 9 ausgebildeten Ende ist das Halteelement 6  verkürzt ausgebildet, damit der Schwerpunkt der ge  samten Anordnung etwa in die senkrechte Achse des  Halses 2 fällt. Einige Halteelemente nach     Fig.    1 sind  in Draufsicht mit angedeutetem Dekorationsbeispiel in       Fig.    2 gezeigt.  



  Hier     wird    die     Gardine    bzw. der Vorhang mit dem  am oberen Rand     angenähten    Gardinenband, das in regel  mässigen Abständen Schlaufen     aufweist,    mit einer  Schlaufe in den äusseren Einhänger 8 des kürzeren En  des eingehängt, von dort entlang der einen Seite des       stabförmigen    Halteelementes 6 zum     Einhänger    7 des  längeren Endes geführt und von dort zurück entlang  der anderen Seite des Halteelementes 6 zum inneren  Einhänger 9 des kürzeren Endes.

   Von dort kann das  Gardinenband, wie im linken Teil der     Fig.    2 gezeigt,  zum inneren Einhänger 9 des kürzeren Endes des näch  sten     Halteelementes    geführt werden, von wo aus es  dann wieder um das     längere    Ende des Halteelementes 6  und dessen Einhänger 7 herum zu dem äusseren Ein  hänger 8 des kürzeren Endes dieses Halteelementes 6  geführt wird.

   Wie im rechten Teil der     Fig.    2 angedeutet,  ist es auch möglich, das Gardinenband vom .inneren Ein  hänger 9 des kürzeren Endes des Halteelementes 6 zum  äusseren     Einhänger    8 am kürzeren Ende des nächsten  Halteelementes zu     führen.    In allen     Fällen    sollte aber  beim Faltengleiter nach     Fig.    1 und 2 eine Abstand  schnur 11 vorgesehen sein, die in Art einer Schlitz  kordel über die zusätzlichen Führungsplatten 14 auf  deren     Zwischenhals    15 geknöpft werden kann.  



  Im Beispiel der     Fig.    3 bis 5 ist der Faltengleiter       wiederum    mit dem im wesentlichen in Art eines     stab-          förmigen    oder     plattenförmigen    länglichen Halteelemen  tes 16 ausgebildet. Der Kopf des Halteelementes 16     ist     wieder mit einem     scheibenförmigen        Gleitstück    1, einem  zylindrischen Hals 2, einer     Führungsplatte    4 und einem  Zwischenhals 5 versehen.

   Ferner ist auch die zusätzliche       Führungsplatte    14 mit dem Zwischenhals 15 vorgesehen  Der Faltengleiter ist in diesem     Beispiel    wiederum  an einem Ende des Halteelementes 16 mit einem haken  förmigen .Einhänger 7 gleicher Art wie     im    Zusammen  hang mit     Fig.    1 und 2 beschrieben, versehen. Am ande  ren Ende     trägt    das Halteelement 16 zwei nebeneinander  liegende Einhänger 8 und 9 unterhalb des Halses 2  und des     Zwischenhalses    5 verzweigt, so dass die drei  Einhänger 7, 8 und 9 eine Aufhängung in Art eines       gleichschenkligen    Dreiecks bilden.

   Der verzweigte Teil  18, 19 des Halteelementes 16 hat etwa ein Drittel der  Länge des     längeren    Teils 17, so dass auch in diesem       Beispiel    die senkrechte Achse des Halses 2 etwa den  Schwerpunkt der Dreiecksanordnung der Einhänger 7,  8 und 9     trifft.     



  Die beiden verzweigten Teile 18 und 19 des Halte  elementes 16     bilden    mit dem Hauptarm 17 je einen  Verzweigungswinkel a, der in dem dargestellten Bei  spiel für beide verzweigte Teile 18 und 19 gleich ist.    Durch diesen     Gesamtverzweigungswinkel    2 a ergibt sich  eine selbsttätige     Richtwirkung    der Faltengleiter, wie sie  aus dem in     Fig.    5 gezeigten Dekorationsbeispiel deutlich  hervorgeht.  



  Wie in     Fsg.    5 gezeigt, wird hier das an den oberen  Rand der Gardine bzw. des Vorhanges     angenähte    Gar  dinenband zunächst an dem einen Einhänger 8 des  einen kürzeren Armes 18 eingehängt, von dort an den  Einhänger 7 des längeren     Halteelementarmes    17 und  von dort zu dem Einhänger 9 des zweiten kürzeren       Halteelementarmes    19     geführt.    Von dort aus wird dann  das Gardinenband zum nächsten     Faltengleiter,    und zwar  wieder zu dem Einhänger 8 des einen kürzeren Halte=  elementarmes 18 und von dort wieder, wie oben be  schrieben,

   um den längeren     Halteelementarm    17 mit  dem Einhänger 7 zu dem     zweiten        kürzeren    Halteele  mentaren 19 mit dem Einhänger 9 geführt, usw. Die  selbsttätige Richtwirkung des Faltengleiters dieser     Aus-          führungsform    macht es unnötig, eine Begrenzungsschnur  oder sonstige     Hilfselemente    zu benutzen. Die Falten  stellen sich auch schon dann     gleichmässig,    wenn die  Gardine bzw. der Vorhang mit einem Ruck in seine  geschlossene Stellung gebracht wird.  



  Im     dargestellten    Beispiel der     Fig.    3 bis 5 stellen  sich die Falten etwa senkrecht zur Laufrichtung der  Faltengleiter. Ist eine     Schrägstellung    der Falten er  wünscht, so kann dies in einfacher Weise dadurch er  reicht werden, dass der eine Arm 18 oder 19 des ver  zweigten Teiles des Halteelementes 16 etwas länger als  der andere ausgebildet     wird.    Da aber in jedem Fall  ein Verzweigungswinkel vorgesehen ist, bleibt auch bei  solcher unsymmetrischer Ausbildung der gewünschte  selbsttätige     Richteffekt    des Faltengleiters allerdings mit       Schrägstellung    erhalten.  



  In den dargestellten Beispielen ist das     stabförmige     oder plattenförmige Halteelement 6, 16 im Bereich  der Verbindung mit den Führungsplatten 4 und 14  bzw. deren Zwischenhals 5 bzw. 15 mit einer Ver  stärkung 20 ausgebildet. Im Beispiel der     Fig.    3 bis 5  sind auch die Arme 17, 18, 19 des Halteelementes 16  im     Anbringungsbereich    der     Einhänger    7, 8 und 9 mit  je einer     Verstärkung    21 ausgebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aufhängungsvorrichtung für Gardinen und Vorhänge an Führungsschienen, die zum Festlegen von Falten in der Gardine mit mehreren in den oberen Rand der Gardine, des Vorhanges greifenden Halteelementen ver sehen ist, wobei jedes Halteelement in seinem oberen Teil mit einem an oder in der Führungsschiene laufen den Kopf und am unteren Teil mit mehreren Einhängern versehen ist, die in am oberen Gardinenrand, Vorhang rand in Abständen befestigte Einhängeelemente greifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (6, 16) länglich,
    sich auf die gesamte Faltentiefe erstreckend ausgebildet sind und an ihrem einen Ende einen ein zelnen Einhänger (7) und an ihrem anderen Ende zwei Einhänger (8 und 9) für Einhängeelemente der Gardine bzw. des Vorhanges aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Aufhängungsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden an einem Ende des Halteelementes (6) vorgesehenen Einhänger (8 und 9) dicht hintereinander in einer Reihe zu dem Ein hänger (7) am gegenüberliegenden Ende des Halteele mentes (6) angeordnet sind. 2.
    Aufhängungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an einem Ende (18, 19) des Halteelementes (16) vorgesehenen Ein hänger (8 und 9) in gegenseitigem seitlichem Abstand (2a) angebracht sind und mit dem am gegenüber liegenden Ende (17) des Halteelementes (16) angebrach ten Einhänger (7) ein im wesentlichen horizontales Auf hängungsdreieck bilden. 3. Aufhängungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Einhänger (7, 8 und 9) ein gleichschenkliges Aufhängungsdreieck bilden. 4. Aufhängungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Einhänger (7, 8 und 9) zur Bildung von schräggestellten Dekorations falten ein schmales ungleichmässiges Aufhängungsdrei eck bilden.
    5. Aufhängungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (1) etwa in der vertikalen Schwerelinie der drei Aufhängungs punkte angeordnet ist. 6. Aufhängungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberkante des Halteelementes (6, 16) mindestens zwei an der Unter seite der Führungsschiene laufende Führungsplatten (4, 14) vorgesehen sind. 7. Aufhängungsvorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatten (4, 14) über je einen Zwischenhals (5, 15) mit dem eigent lichen Halteelement (6, 16) verbunden sind. B.
    Aufhängungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhänger zum Ein- greifen in am oberen Rand der Gardine bzw. des Vor hanges angebrachte enge Schlaufen als Spitzen (7, 8 und 9) mit Widerhaken (10) ausgebildet sind.
CH1304964A 1963-10-17 1964-10-08 Aufhängungsvorrichtung für Gardinen und Vorhänge CH430084A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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CH430084A true CH430084A (de) 1967-02-15

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