CH430105A - Servosteuerung für einen hydraulischen Aufzug - Google Patents

Servosteuerung für einen hydraulischen Aufzug

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CH430105A
CH430105A CH198964A CH198964A CH430105A CH 430105 A CH430105 A CH 430105A CH 198964 A CH198964 A CH 198964A CH 198964 A CH198964 A CH 198964A CH 430105 A CH430105 A CH 430105A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
servo
valve
pressure
auxiliary
main
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Application number
CH198964A
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English (en)
Inventor
Ruchser Erich
Original Assignee
Herion Erich
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Publication date
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Publication of CH430105A publication Critical patent/CH430105A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/04Control systems without regulation, i.e. without retroactive action hydraulic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description


  Servosteuerung für einen     hydraulischen        Aufzug       Die Erfindung betrifft eine Servosteuerung für einen  hydraulischen Aufzug mit vom Fahrkorb in den Statio  nen und von aussen von Hand durch Kontakte gesteuer  ten Umschaltventilen, die den     Rücklaufquerschnitt    und  die     Druckmittelfreigabe    zum Druckverbraucher eines       Servokreises    regeln.  



  Bei diesen Servosteuerungen hat es sich gezeigt, dass  durch die Freigabe des     Druckmittelrücklaufes    und des  sich damit ergebenden Staudruckes wohl die Abfahrtbe  wegung z. B. der Fahrbühne eines hydraulisch gesteuer  ten Aufzuges beherrscht werden können unter der Vor  aussetzung, dass zusätzlich parallel geschaltete soge  nannte     Feinfahrventile    mit kleinen Querschnitten vorge  sehen sind, die die über die Station hinaus bewegte  Fahrbühne in die vorgeschriebene Stationshöhe nach  träglich absenken, bzw. zurückführen, wobei die Grösse  dieser Zusatzbewegungen noch vor der jeweiligen Bela  stung der Fahrbühne abhängt.  



  Derartige Steuerungen sind hinsichtlich ihrer Ab  dichtprobleme in den Ventilen verwickelt und mit einem  gewissen Zeitaufwand für den Bewegungsablauf des  Druckverbrauchers verbunden und es ist Aufgabe der  Erfindung, zu ermöglichen, dass der Druckverbraucher  bei einem hydraulischen Aufzug, z. B. der Kolben für  den Fahrkorb, zunächst bei Einschaltung  1. seine Fahrbewegung langsam ohne Stösse beginnt  und nach Erreichung seiner vollen Fahrgeschwindigkeit  2. im Bereich der gewählten Station selbsttätig seine  Fahrgeschwindigkeit verringert und dann  3. unmittelbar in die Station ohne jede zusätzliche  Nachkorrektur z. B. Absenkung einläuft.  



  Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass  für eine zunächst begrenzte und dann volle Druckmittel  freigabe bei Einschaltung und umgekehrt bei Abschal  tung und unmittelbarem Einlauf in genauen Haltepunk  ten, in der     Servohauptleitung    drei     druckentlastete     Arbeitskolben mit Verschlussstücken für die Rücklauf  leitung als Anfahrt-, Einfahrt- und Abfahrtventile in  Reihe vorgesehen sind, von denen das erstere mittels  einer Feder das Verschlussstück mindestens teilweise für    den Servorücklauf öffnet, während die beiden anderen  ihre Verschlussstücke schliessen, dass weiterhin dem  Einfahrtventil ein in Verbraucherrichtung öffnendes  federbelastetes     Rückschlagventil    nachgeschaltet ist,

   dass       schliesslich    vor dem Verbraucher ein weiteres mittels  einem Arbeitskolben zu betätigendes     Hauptverschluss-          stück    vorgesehen ist und dass zwischen diesem und dem  Druckverbraucher eine     Servohilfsleitung    zu einem Mehr  wegehilfsventil und dem Arbeitskolben für das     Haupt-          verschlussstück    führt, wobei diesem Hilfsventil nachge  schaltet weitere     Servohilfsleitungen    über Hilfsventile für  die Umschaltung der Ein- und Abfahrtventile ange  schlossen sind, wobei das     Anfahrtventil    mittels eines  unmittelbar vom     Servohauptzulauf    abgezweigten Hilfs  kreises,

   bei Druckanstieg das Verschlussstück in die  Schliessstellung überführt.  



  Die Verschlussstücke der An-, Ein- und Abfahrt  ventile können nach einer Weiterausbildung der Erfin  dung als Kolbenschieber ohne wesentliche Abdichtung  ausgebildet sein.  



  Auf diese Weise kann die Servosteuerung ohne  wesentliche Passungen ausführbar sein. Durch die Druck  entlastung an den drei Kolbenschieberventilen kann  mittels eines relativ geringen     Servohilfsdruckes    ihre  Umschaltung bewirkt werden, was zur Folge hat, dass  auch nur kleine Umschaltkräfte für die     Mehrwegehilfs-          ventile    notwendig werden, die jetzt in kleinen Abmes  sungen auch elektromagnetisch durch Endkontakte und  Fahrschalter unmittelbar     f;        rnbedienbar    sein können.  



  Um einen geringeren Druckaufbau innerhalb der  abgezweigten     Servohilfsleitung    unabhängig von dem       Servohauptdruck    zu halten, so dass auf diese Weise  immer gleiche Umschaltzeiten an den drei einzelnen  Kolbenschiebern einerseits und auch gleiche Umschalt  kräfte andererseits gewährleistet sind, ist es vorteilhaft,  wenn in der abgezweigten     Servohilfsleitung    einer Dros  selstelle nachgeschaltet und ein     überdruckventil        mit     einstellbarer Belastung vorgesehen ist,

   welches in der       Servohilfsleitung    beispielsweise einen konstanten     Servo-          hilfsdruck    von 4 atü sicherstellt in Verbindung mit zu-           sätzlich    in jedem weiteren abgezweigten     Servohilfskreis-          lauf    vorgesehenen einstellbaren Drosselstellen.  



  Das     Hauptverschlussstück    mit seinem Arbeitskolben  für die Umschaltung erhält vorzugsweise einen     in    die       Servoleitung    hineinragenden und abgedichteten     Hilfs-          kolben,    dessen Querschnitt     kleiner    ist als     die    lichte       Durchgangsweite    des     Hauptverschlussstückes,    um auf  diese Weise sicherzustellen, dass bei fehlendem Gegen  druck in der     Servohauptleitung    vor dem Druckverbrau  cher,

   durch die sich so     bildende        Druckdifferenz    bei Ein  schaltung der Pumpe und bei     Anfahrschaltung,    der vor  dem     Hauptverschlussstück    sich jetzt anstauende     Servo-          druck    in der Lage ist, dieses Verschlussstück zu öffnen,  um auch in der Servohauptleitung     einen    Druckanstieg zu  bewirken, der auch die     Servohilfsleitungen        dann    neu     an-          füllt.        Gleichzeitig    kann     in,

      der Servohauptleitung dem       Hauptverschlussstück    nachgeschaltet ein von Hand zu  betätigendes sogenanntes     Absenkventil    diese     Servo-          hauptleitung    mit dem Rücklauf verbinden für den Fall,  dass bei Stromausfall die verschiedenen     Mehrwegehilfs-          ventile    nicht mehr betätigt werden können und der  Fahrkorb in eine bestimmte Endstellung von Hand       übergeführt    werden soll.  



       Ausführungsbeispiele    der     Erfindung    sind in der       Zeichnung    dargestellt, und zwar in       Fig.    1 ein Fahrdiagramm eines Fahrkorbes eines       hydraulischen    Aufzuges, bei dem auf dem linken Teil  die     Auffahrtbewegung    in Abhängigkeit der     jeweiligen     Geschwindigkeit und Zeit in be- und entladenem Zu  stand zu erkennen ist, mit genauem Einlauf in die jewei  lige Station, während der rechte     Teil    die Abfahrtbewe  gung ebenfalls     mit    genauem Einlauf in die Station er  kennen lässt,

         Fig.    2 eine Steuerung im Schnitt mit ihren     einzelnen     Teilen bei     Beginn    der     Anfahrt,    beispielsweise aus der  unteren Haltestelle,       Fig.    3 die     Anfahrt    als solche, und zwar die langsame       Anfahrt    und den Übergang in die volle Fahrgeschwin  digkeit,       Fig.    4 die Stellung der     einzelnen    Teile bei Beginn  der Stationseinfahrt und der Einlauf in die Endstellung,

         Fig.    5 die     Stellung    der     einzelnen    Teile bei     Beginn     der     Abfahrt          Fig.    6 der Anhaltepunkt mit     Langsamfahrt    bei Ab  fahrt und die       Fig.    7 und 8     eine        Einzelheit    in vergrössertem     Mass-          stab.     



  In einem Gehäuseteil ist bei 2 der     Druckmittelzulauf     von einer     nicht    dargestellten Pumpe vorgesehen und der       Druckmittelrücklauf    3 in den Servobehälter, wobei als       Servomittel    vorzugsweise     Drucköl    Verwendung     finden     soll.

   Weiterhin ist an dem Gehäuse bei 4 der     Servomit-          telanschluss    zum     Druckverbraucher    5, und zwar dem  Kolben des Fahrkorbes eines     hydraulisch    gesteuerten  Aufzuges     erkennbar.    Die     einzelnen    Steuerkontakte sind       nicht    näher dargestellt.  



       In    dem Gehäuse 1 befinden sich nun im Wege der       Servomittelhauptleitung    2 in Reihenschaltung drei als  Kolbenschieber ausgebildete Umschaltventile, und zwar  das     Anfahrtventil    6, das Einfahrtventil 7 zum Einfahren  in die jeweilige Station und das Abfahrtventil B. Jedes  dieser Ventile ist als Kolbenschieber mit Spiel in seinem  Gehäuse untergebracht, wobei der Querschnitt der Kol  benschieber in Öffnungsrichtung der angeschlossenen       Rücklaufleitungen    3 abnehmen kann, um in Abhängig  keit der     Schieberbewegungen    die     Querschnittsregelung     noch zusätzlich beeinflussen zu können.

   Das Abfahrt-    und     Einfahrtventil    7 und 8 ist jeweils auf der Rückseite  des Kolbenschiebers 9 mittels einer Feder 10 m       Schliessrichtung    belastet und gleichzeitig ist der obere  Weg jedes Kolbenschiebers 9, d. h. die     Grösse-    des  vollen     Rücklaufquerschnittes    durch einen von- Hand  einstellbaren Anschlag 11 einstellbar.  



  Das     Anfahrtventil    6 wird jedoch im Gegensatz zu  den beiden anderen Ventilen mittels einer Feder 12 vor  dem unteren Arbeitskolben 13     immer    in die obere     ssff-          nungsstellung    bei Abschaltung der gesamten Anlage       übergeführt    und jeder weitere Arbeitskolben 13 der  übrigen Ventile 7 und 8 ist ohne jede     Federwirkung    in  den     Druckraum    untergebracht.

   In der Servohauptleitung  2     befindet    sich weiterhin zwischen dem Ventil 7 und 8  ein     Rückschlagventil    14, welches in     Förderrichtung    öff  net und mit einer vorzugsweise     einstellbaren    Feder 15  belastet ist.

   Diesem     Rückschlagventil    ist nachgeschaltet  ein weiteres sogenanntes     Feinabsenkventil    16, welches  mittels eines weiteren Arbeitskolbens 17 geöffnet und  geschlossen werden kann, dessen     Druckmittelauf-    und       abbau    in Abhängigkeit von -dem     Druckmittelauf-    und       -abbau    über die     Servohilfsleitung    18 an dem     Einfahrt-          ventil    7 erfolgt.  



  Für die Betätigung der     einzelnen    Ventile 6, 7 und 8  sind     Servohilfsleitungen    18, 19 und 28, sowie die     Servo-          hilfsleitung    20 vorgesehen. Die     Servohilfsleitung    20 ist  jedoch nicht vor den Kolben 13 des     Ventiles    6, sondern  auf die Rückseite des Kolbenschiebers 9     geführt.    Diese       Servohilfsleitung    20 kann naturgemäss auch     ähnlich    wie  die anderen     Servohilfsleitungen    18 und 19 zu einem  nicht näher gezeigten     Hilfsventil    geführt werden.  



  Weiterhin ist in die Servohauptleitung 2 ein     Ver-          schlussstück    38 als     Hauptverschlussstück    in Form eines       Sitzventiles    vorgesehen, welches mittels     einer    Feder bei       völlig        drucklosem    Zustand selbsttätig in die     Schliessstel-          lung    übergeführt wird.

   Dieses Verschlussstück 38 wird  durch     ein    Gestänge 21 von dem Arbeitskolben 22 aus  betätigt, dem ein     Hilfskolben    23 vorgeschaltet ist, dessen  Querschnitt in die Servohauptleitung hineinragt und der  kleiner ist als die lichte Durchgangsweite des     Ver-          schlussstückes    38.

   Dies hat den Zweck, dass bei     völlig     druckloser Anlage das Verschlussstück 38 zunächst ge  schlossen ist und sich infolge der     Druckdifferenz    zwi  schen     Versc'hlussatück    und Kolben 23     öffnet,    sobald die  Pumpe und das     Anfahrtventil    eingeschaltet und über die       Servohauptleitung    2 Druckmittel bei     Öffnung    des     Rück-          schlagventiles    14 bis vor das Verschlussstück 15 gelangt.

    Normalerweise ist vor dem Verschlussstück 15, d. h. in  der Abgangsleitung 4 zum Druckverbraucher Druckmit  tel auch in einer gewissen     Druckmittelhöhe    durch die  jeweilige Belastung oder dem Eigengewicht des Fahr  korbes vorhanden.  



  Dieser vor dem Verschlussstück 15 anstehende oder  nachträglich ergänzte Servodruck wird nun über eine  weitere     Servohilfsleitung    24 abgezweigt und vor das       Mehrwegehilfsventil    25     geführt,    welches normalerweise  in der abgeschalteten unteren Stellung sich     befindet.     



  In dem     Ausführungsbeispiel        in        Fig.    2 ist die An  fahrtstellung gezeigt, und zwar die untere eingeschaltete  Aufwärtsfahrt, wobei die nicht dargestellte     Förder-          pumpe    ebenfalls eingeschaltet ist und     Druckmittel    in die  Servozuleitung 2 fördert.

   Da der Kolbenschieber 9 des       Anfahrtventiles    6 noch voll geöffnet ist, läuft das  Druckmittel jedoch wieder in den Rücklauf 3     zurück.     Durch den     Servohilfskreis    20 vor dem Kolbenschieber 6  erfolgt jedoch je nach der entsprechenden Einstellung  der Drosselstelle 26 und des     Ablassventiles    33 vor der      Stirnfläche des Kolbens 9 ein Druckaufbau und der Kol  ben 6 beginnt langsam gegen die Feder 12 sich in die  untere     Endstellung    zu bewegen und damit den     Servo-          rücklauf    3 langsam zu schliessen.

   Dies führt in der Ser  vohauptleitung 2 zu einem weiteren langsamen Druck  anstieg, der     schliesslich    das     Rückschlagventil    14 stetig  öffnet.     Jetzt    gelangt Servomittel über die Leitung 2 vor  das geschlossene     Hauptverschlussstück    38. Durch die  Tatsache, dass gleichzeitig bei Einschaltung auch das       Mehrwegehilfsventil    25, und zwar wenn es sich um ein  Magnetventil handelt, die Magnetwicklung erregt wird,  wird der Magnetanker in die gezeichnete obere Stellung  bewegt und damit aus der     Servoleitung    4 über die Hilfs  leitung 24     Servomitteldruck    vor den Arbeitskolben 22  aufgebaut.

   Damit beginnt sich das     Hauptverschlussstück     38 zu öffnen und der Druckverbraucher 5 beginnt seine  Anfangsbewegung, d. h. der Fahrkorb beginnt langsam  anzufahren. Diese     Anfahrbewegung    setzt sich dann  durch die endgültige Abschlussbewegung am Ventil 6 in  eine raschere     Anfahrbewegung    fort, nachdem die Rück  laufleitung 3 völlig geschlossen ist, wie dies     Fig.    3 im  rechten Teil erkennen lässt.  



  Sobald jetzt der Fahrkorb beispielsweise den oberen  Punkt im linken Teil der Kurve der     Fig.    1 erreicht hat,  d. h. also die langsame Stationseinfahrt und die     Endstel-          lung    beginnen soll, wird das weitere     Mehrwegeventil    27       zusätzlich        zu    dem     Mehrwegehilfsventil    25 durch Fahr  kontakte ausgelöst, wie dies     Fig.    4 erkennen lässt.

   Da  durch wird der dem     Mehrwegeventil    25 nachgeschaltete       Servohilfskreislauf    28 mit dem     Servolhilfskreislauf    18  verbunden und über diesen ein     Druckaufbau    vor dem  Kolben 13 des     Einfahrtventiles    7 erreicht.

   Gleichzeitig  wird auch ein Druckaufbau vor dem Kolben 17 bewirkt  und das sogenannte     Feineinfahrtventil    16     geöffnet.    Wei  terhin wird auch das     Einfahrtventil    7 in die obere     End-          stellung    beschleunigt     übergeführt.    Der Servorücklauf in  die     Rücklaufleitung    3 ist damit rasch geöffnet, und zwar  einmal über das sogenannte Einfahrtventil 7 und dar  über hinaus auch über das     Feinfahrtventil    16,

   wobei die  Bewegungsabläufe dieser beiden Ventile     untereinander          vorzugsweise    mittels der Anschläge 11     abstimmbar    sind.  Die Bewegung des Fahrkorbes verlangsamt sich und der  Fahrkorb nähert sich jetzt seiner sogenannten     Endstel-          lung.    Diese Endstellung wird jetzt ohne ihre überschrei  tung und damit einer nachzuordnenden     Absenkbewe-          gung    dadurch erreicht, dass durch vom Fahrkorb ge  steuerte Endkontakte das     Mehrwegehilfsventil    25 abge  schaltet wird.

   Dadurch schliesst sich die     Servomittel-          hilfsleitung    24 und alle weiteren     Servomittelhilfsleitun-          gen    sind ebenfalls durch die Reihenschaltung der Hilfs  ventile 27, 32 abgeschlossen und durch den Druckabbau  vor dem Arbeitskolben 22 wird das Verschlussstück 38  jetzt schlagartig in die Schliessstellung übergeführt, da  zu dieser schlagartigen Bewegung des Verschlussstückes  38 nicht nur der rasche Druckabbau vor dem Arbeits  kolben 22 eine Rolle spielt, sondern auch noch der in  der     Servohauptleitung    2 vor dem kleineren Kolbenquer  schnitt 23 sich auswirkende     Servomittelzulaufdruck.     



  Damit läuft der Fahrkorb langsam in die Endstellung  ein und jede     Absenkbewegung    ist überflüssig. In den  einzelnen     Servohilfsleitungen    zu den Arbeitskolben 13  sind noch weitere von Hand einstellbare     Drosseln    30  und 31 vorgesehen, um den Bewegungsablauf der ein  zelnen Arbeitskolben noch untereinander verändern     zu     können.  



  Die     einzelnen        Vorsteuerventile    27, 32 sind unterein  ander an die     Servahilfsleitung    28 in     Reihe    geschaltet,    so dass sie sich gegenseitig entsprechend beeinflussen.  Wird also das Hilfsventil 25 in die untere Stellung be  wegt, d. h. also abgeschaltet, dann erfolgt zunächst nur  Druckabbau vor dem Arbeitskolben 22, während durch  das noch geschlossene weitere     Hilfsventil    32 kein     Druck-          abbau    vor den Arbeitskolben 13 und dem Feinfahrt  ventil 17 möglich ist.  



  Soll nun aus     einer    bestimmten Station langsam ab  gefahren werden,     mit    oder ohne Last, dann werden alle  drei     Hilfsventile    25, 27 und 32 gleichzeitig eingeschaltet  und damit das Abfahrtventil 8 durch     Druckbelastung     vor dem     Hilfskolben    13 über den     Servohilfskreis    19 in  die obere Endstellung, d. h. in die Öffnungsstellung ge  genüber dem Rücklauf 3 übergeführt, dessen Rücklauf  querschnitt entsprechend von Hand mittels des Anschla  ges 11 eingestellt ist.  



  Da gleichzeitig durch das     geöffnete    Hilfsventil 25  auch das     Hauptverschlussstück    15 wieder geöffnet ist,  schliesst sich das     Rückschlagventil    14 und über das  ebenfalls geöffnete sogenannte     Feinfahrtventil    16 wird       zunächst    eine langsame Anfahrt über den sich nur all  mählich freigebenden     ölrücklauf    bewirkt, da auch der       Rücklaufquerschnitt    an dem Kolbenschieber 9 des     Ven-          tiles    8 nur begrenzt freigegeben ist.  



  Für ein weiches langsames Einfahren in die untere  Haltestation mit     anschliessendem    Halt wird der Druck  vor dem     Hilfskolben    13 dadurch abgebaut, dass das  Hilfsventil 32 nach     Fig.    6 abgeschaltet wird (untere Stel  lung) über entsprechende Fahrkontakte. Damit kehrt der  Kolbenschieber des     Abfahrtventiles    8 in die gezeichnete  untere Anfangsstellung zurück, weil dann in der     End-          stellung    die beiden     Hilfsventile    25 und 27 ebenfalls ab  geschaltet sind, während vorher nur das     Feinfahrtventil     16 geöffnet war, wie dies     Fig.    6 erkennen lässt.  



  In der     Servomittelhilfsleitung    28 ist noch das Über  druckventil 33 eingezeichnet, dem eine Drosselstelle 29  vorgeschaltet ist, welches als federbelastetes Ventil aus  gebildet ist, um     innerhalb    der gesamten     abgezweigten          Servohilfsleitungen    nur einen bestimmten     Servohilfs-          druck    sicherzustellen und damit wird erreicht, dass die  an sich ohne wesentliche Passungen ausgebildeten Um  schaltkolben der Ventile 6, 7 und 8 mittels geringer     Ser-          vodrücke    umgeschaltet werden.

   Damit sind auch ihre  Umschaltzeiten hoch und als Umschaltleistung können  relativ kleine Umschaltmagnete in den Hilfsventilen  Verwendung finden. Der     Leckölanfall    an den einzelnen  Ventilen 6, 7 und 8 ist nicht entscheidend, da er grund  sätzlich nur während des Betriebes der nicht dargestell  ten Förderpumpe auftritt und über die     Rücklaufleitung     jederzeit wieder ausgeglichen wird, da durch die jewei  lige Stellung des als Sitzventil ausgebildeten     Hauptver-          schlussstückes    38 in der Servohauptleitung 4 dieser       Leckölanfall    gegenüber dem Druckverbraucher nicht in  Erscheinung tritt und dieses Verschlussstück 38 eine  sogenannte einzige Trennungsstelle bildet.  



  Um auch insbesondere bei Stromausfall durch eine  dann eintretende, mehr oder weniger rasche Absenkung  des Druckverbrauchers 5 das     Hauptverschlussstück    38  nicht schlagartig     zu    einem Abschluss     zu    bringen, wird  nach den     Fig.    7 und 8, dieses     Hauptverschlussstück    in  umgekehrter Arbeitsweise nach den Ausführungsbei  spielen in den     Fig.    2-6 in die     Servomittelhauptleitung     eingebaut und gegenüber dem Ventilsitz 35     mittels    einer  sogenannten, an sich bekannten     Labyrinthdichtung    36  mit einem beispielsweise nachgeschalteten Kolbenquer  schnitt 37 versehen.

   Dies hat den Zweck, dass das     Ver-          schlussstück    38 in den beiden dargestellten     Stellungen         nur verzögert zum Abschluss gelangt und während sei  ner     Schliessbewegung    noch eine gewisse gedrosselte  Menge     Druckmittel    durchlässt, was eine verzögerte ge  bremste Endstellung des     Druckverbrauchers    bewirkt.  Durch Öffnung des     Handablassventiles    20 wird dann  der Fahrkorb endgültig     in    die betreffende Station abge  senkt.  



  Durch die     Hintereinanderschaltung    der drei als Kol  benschieber ausgebildeten Durchgangsventile sowie die  Zwischenschaltung des     Rückschlagventils    zwischen zwei  dieser Schieberventile einerseits und die Anordnung  eines als Sitzventil ausgebildeten     Hauptverschlussstük-          kes    vor dem     Druckverbraucher    andererseits wird sicher  gestellt, dass eine bestimmte     Servomittelmenge    vor dem  Druckverbraucher verbleibt und dass die Kolbenschie  ber mit geringen Passungen trotzdem wirksam bleiben.

    Die     Einrichtung    ist auf diese Weise auf eine einzige Ab  dichtstelle, und     zwar    des     Hauptverschlussstückes    in  Form eines     Sitzventiles    beschränkt und im Aufbau ein  fach.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Servosteuerung für einen hydraulischen Aufzug mit vom Fahrkorb in den Stationen und von aussen von Hand durch Kontakte gesteuerten Umschaltventilen, die den Rücklaufquerschnitt und die Druckmittelfreigabe zum Druckverbraucher eines Servokreises regeln, da durch gekennzeichnet, dass für eine zunächst begrenzte und dann volle Druckmittelfreigabe bei Einschaltung und umgekehrt bei Abschaltung und unmittelbarem Einlauf in genauen Haltepunkten,
    in der Servohauptlei tung drei druckentlastete Arbeitskolben mit Verschluss- stücken für die Rücklaufleitung als Anfahrt-, Einfahrt und Abfahrtventile (6, 7, 8) in Reihe vorgesehen sind, von denen das erstere mittels einer Feder (12) das Ver- schlussstück mindestens teilweise für den Servorücklauf (3) öffnet, während die beiden anderen (7, 8)
    ihre Ver- schlussstücke schliessen, dass dem Einfahrtventil (7) ein in Verbraucherrichtung öffnendes federbelastetes Rück schlagventil (14) nachgeschaltet ist, dass vor dem Ver braucher (5) ein weiteres mittels einem Arbeitskolben (22) zu betätigendes Hauptverschlussstück (38) vorgese hen ist und dass zwischen diesem und dem Druckver braucher eine Servohilfsleitung (24) zu einem Mehrwe- gehilfsventil (25) und dem Arbeitskolben (22)
    für das Hauptverschlussstück führt, wobei diesem Hilfsventil (25) nachgeschaltet weitere Servohilfsleitungen (28, 18, 19) über Hilfsventile (27, 32) für die Umschaltung der Ein- und Abfahrtventile (7, 8) angeschlossen sind, und wobei das Anfahrtventil (6) mittels eines unmittelbar vom Servohauptzulauf (2) abgezweigten Hilfskreises (20)
    bei Druckanstieg das Verschlussstück in die Schliessstellung überführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Servosteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussstücke des An-, Ein- und Abfahrtventiles (6, 7, 8) als Kolbenschieber (9) ohne wesentliche Abdichtung ausgebildet sind. 2.
    Servosteuerung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben querschnitt in Bewegungsrichtung zum Rücklaufquer- schnitt (3) abnimmt. 3. Servosteuerung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den abgezweigten Servohilfskreisen Drosselstellen (29, 30, 31) und ein Druckbegrenzungsventil (33) so vorgesehen sind, dass in diesen Servohilfskreisen (18, 19, 28) ein vorgegebener und gleicher kleinerer Steuerdruck als im Hauptkreis herrscht.
    4. Servosteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem federbelasteten Rückschlag ventil (14) in der Hauptleitung (2) ein Feinablassventil (16) zugeordnet ist, das an den Servohilfskreis (18) des Einfahrtventiles (7) mittels eines Arbeitskolbens (17) für seine öffnungs- und Schliessbewegung angeschlossen ist. 5.
    Servosteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für den raschen Druckabbau vor dem Arbeitskolben (22) des Hauptverschlussstückes (38) diesem ein in der Hauptleitung liegender Hilfskolben- querschnitt (23) vorgeschaltet ist und dass dieser kleiner ist als der lichte Querschnitt des Hauptverschlussstückes für seine selbsttätige öffnung bei Gegendruck 0 durch den Vordruck bei Einschaltung. 6.
    Servosteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsventile (25, 27, 32) als Mehrwegemagnetventile ausgebildet sind und durch Endkontakte vom Druckverbraucher und von Hand ge steuert werden. 7. Servosteuerung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Stromaus fall in der dann abgesperrten Druckleitung (4) zum Ver braucher (5) ein von Hand zu betätigendes Absenkventil (20) vorgesehen ist.
    B. Servosteuerung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Endstellung der Kolbenschieber mittels einstellbarer Anschläge (11) für den zeitlichen Einsatz der Begren zung des Rücklaufquerschnittes (3) veränderbar ist. 9. Servosteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptverschlussstück (38) als Sitzventil ausgebildet ist.
    10. Servosteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptverschlussstück (38) in Servoförderrichtung schliesst und dass für eine Dämp fung der Schliessbewegung bei Stromausfall eine Laby- rinthabdichtung (35, 36) am Verschlussstück vorgesehen ist (Fig. 7, 8).
    11. Servosteuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Druckbelastung des Anfahrt ventiles zur Staudruckerzeugung eine einstellbare Dros sel (26) in der Hilfsleitung (20) und eine Hubeinstellung (11) gegenüber dem Rücklaufquerschnitt (3) vorgesehen ist.
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