CH430155A - Zubehörteil für Zaunlatten aus Kunststoff - Google Patents
Zubehörteil für Zaunlatten aus KunststoffInfo
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Description
Zubehörteil für Zaunlatten aus Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf ein Zubehörteil für Zaunlatten aus Kunststoff von der Form eines dünn wandigen Profilhohlstabes, insbesondere zur Verbin dung zweier solcher Zaunlatten.
Es ist bekannt, Zäune bzw. Teile von Zäunen aus Kunststoff zu fertigen. Insbesondere handelt es sich hierbei darum, dass die Latten aus Kunststoff bestehen sollen. Die Befestigung solcher Zaunlatten, insbesondere der senkrechten Stäbe mit den Längslatten, wird in her gebrachter Weise mittels Nägeln, Nietung und dgl. durchgeführt. Die bisherige Art des Aufbaues der Zaun stäbe oder Latten und ihre Befestigung miteinander be friedigt noch wenig.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer einfa chen Verbindungsvorrichtung für Kunststoffzaunlatten, wobei sowohl die Quer- und Längslatten des Zaunes als auch die in ihrer Verlängerung befindlichen Zaunlatten zu verbinden sind. Erfindungsgemäss wird das durch ein Zubehörteil erreicht, das gekennzeichnet ist durch die Ausbildung als ein in den Lattenhohlquerschnitt eingrei fendes Einsteckteil mit mindestens zwei in radialer Richtung des Einsteckteils wirkenden federnden Klemmteilen. Hierbei können die dünnwandigen Profil körper der Zaunstäbe geschlossene oder auch offene Profile sein.
Ihr Querschnitt kann länglich, rechteckig, gleichschenklig, gleichseitig, halbkreisförmig, U-förmig und dgl. sein. Vorteilhaft sind die Abmessungen der Profilstäbe im Querschnitt so zueinander abgestimmt, dass diese in den rechtwinklig zueinander gelagerten Achsen in einem vorbestimmten Verhältnis, z. B. 1:2 stehen. Dadurch wird erreicht, dass auch unterschiedli che Zaunstabprofile sich gut miteinander verbinden las sen.
Für die Verbindung der Lattenhohlprofile in ihrer Längsrichtung können Einsteckteile verwendet werden, die in Gabelschenkel enden, welche federnd ausgebildet sind, wobei die Schenkel nach aussen gerichtete Ver stärkungen auhveisen, die die klemmende Haftung zwi schen dem Einsteckteil und der Hohllatte veranlassen.
Das Einsteckteil kann auch einen kastenförmigen Querschnitt aufweisen, dessen Umfangsfläche mit Quer- rippen versehen ist. Mit diesen Querrippen wird der haftsichere Verbund zwischen dem Einsteckteil und der aufgesteckten Latte hergestellt, wobei die Latte sich in Längsrichtung verschieben kann. Statt der Querrippen kann man an der Umfangsfläche des kastenförmigen Querschnittes des Einsteckteils auch nach aussen ge wölbte Ausbuchtungen vorsehen. Diese Ausbuchtungen haben vorteilhaft ein gewisses Federungsvermögen, so dass eine ausreichende Klemmhaftung gewährleistet ist.
Eine weitere Möglichkeit der Ausbildung des Ein steckteils besteht darin, dass dieses Teil ein seitlich offe nes Profilstück ist, das jedoch an den Enden geschlossen ist. Die Endteile weisen zweckmässig an den entgegen gesetzten Seiten Nocken auf, die die erforderliche Klemmhaftung zwischen dem Einsteckteil und der auf gesteckten Kunststofflatte verursachen. Vorteilhaft sind diese Endteile halbzylinderförmig ausgebildet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Einsteckteil einen X-förmigen Querschnitt auf. Zweckmässig verlau fen die Schenkel - im Querschnitt gesehen - bogenför mig.
Dadurch erhält man ein Einsteckteil, das bei ge- ringstmöglicher Materialmenge eine hohe Klemmhaf tung gewährleistet.
Zur Verbindung von sich kreuzenden Hohlprofillat- ten ist das Einsteckteil vorteilhaft als Klemmknopf mit einem Sicherungsteil ausgebildet. Hierbei besteht das Sicherungsteil aus einem in einer Ausnehmung des Knopfschaftes einsteckbaren Gegenstift. Der letztere hat zweckmässig einen etwas grösseren Durchmesser als die Ausnehmung. Der Klemmknopf selbst ist vorzugsweise ein Hohlkörper. Weiterhin kann der Klemmknopf an dem mit der Ausnehmung versehenen Ende mit einem vorstehenden Kopf ausgerüstet sein.
Dadurch erreicht man eine Schnappwirkung für das Einsteckteil. Durch Einspringen des Kopfes im eingesetzten Zustand hinter die Wand der Hohlprofillatte erzielt man eine unver rückbare Verbindung. Zugleich ist ein Lösen der Ver bindung jederzeit möglich.
Das Einsteckteil kann ferner als Endstück verwendet werden und kappenförmig ausgebildet sein. Hierbei er- hält das Einsteckteil zweckmässig - im Querschnitt ge sehen - X-förmig verlaufende Schenkel. Man kann auch bei dem kappenförmigen Einsteckteil voneinander ge trennte selbständige Ansätze anordnen, die als Eckteile oder Mittelteile ausgebildet sind und mit dem Hohlprofil der Latte zusammengreifen.
Das erfindungsgemässe Zubehörteil ist in der Zeich nung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschau licht.
Fig. 1 und 2 zeigen in Vorderansicht und in Seiten ansicht ein. Ausführungsbeispiel für das Einsteckteil zum Verbinden der Latten in Längsrichtung.
In den Fig. 3 und 4 ist eine weitere Ausführungs form des Einsteckteils gemäss der Erfindung in Ansicht und Seitenansicht dargestellt.
Fig.5 und 6 veranschaulichen eine dritte Ausfüh rungsform eines Einsteckteils im Längsschnitt und im Querschnitt.
Fig. 9 und 10 stellen eine bevorzugte Ausführungs form des Einsteckteils für die Verbindung von Hohlpro- fillatten in Längsrichtung dar.
Fig. 11-14 veranschaulichen eine weitere Ausbil dung der Einsteckteile zur Verbindung von sich kreu zenden Hohlprofillatten in verschiedenen Ausführungs formen, jeweils im Schnitt bzw. zum Teil in Ansicht.
Fig. 15 zeigt ein als kappenförmiges Endstück aus gebildetes Einsteckteil schematisch.
Fig. 16 veranschaulicht die Ausbildung einer Einzel- heit des Einsteckteils.
In den Fig. 17-21 sind verschiedene Ausführungs formen der in die Hohlprofillatte eingreifenden Teile der Einsteckkappe dargestellt.
Das Einsteckteil 1 der Fig. 1 weist ein Mittelstück 2 auf, das im wesentlichen in Kastenform gehalten sein kann. Dieses Mittelstück 2 ist mit Bohrungen 3 verse hen, durch die Schrauben zur Befestigung an einem Zaunpfosten 4 geführt werden können. Die Endteile des Einsteckteils 1 sind gabelförmig gestaltet, wie bei 4 und 5 dargestellt ist. Über die Gabelschenkel wird die Zaun querlatte 6 bzw. 7 geschoben.
Die Gabelschenkel, die als Winkelteile ausgebildet sein können, weisen in- der mitt leren Zone flache Erhöhungen 8 auf. Hierbei sind die Bemessungen so gehalten, dass sich ein Anpressdruck der Schenkel 8 an die aufgesteckten Querlatten 6 und 7 ergibt, der eine ausreichende Haftung gewährleistet und ausserdem eine Verschiebung der Latten 6 und 7 mit dem Einsteckteil 1 ermöglicht.
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 und 4 handelt es sich um ein durchgehend kastenförmiges Einsteckteil 9, dessen Mittelstück 10 ebenfalls die zur Befestigung die nenden Bohrungen 3 aufweist. Das Mittelstück 10 ist nach den Enden verlängert. Auf den Verlängerungen befinden sich querlaufende Rippen 11, die eine ausrei chende Klemmhaftung an den aufgeschobenen Querlat ten 6 und 7 ergeben.
Die Endteile 12 des Einsteckteils 9 können nach aussen verjüngt ausgebildet sein.
Das Einsteckteil 13 der Fig. 5 und 6 weist ein Mit telstück 14 von kastenförmigem Hohlquerschnitt auf, das mit den Durchgangsbohrungen 3 für die Befestigung an den Zaunpfosten mittels Schrauben und dgl. versehen ist. Die Enden des kastenförmigen Teils 14 sind mit nach aussen gewölbten Ausbuchtungen 15 ausgestattet, die vorteilhaft an allen vier Seiten =angeordnet sind.
Diese Ausbuchtungen verursachen die -gewünschte Klemmhaftung, wobei das Material des Kunststoffes so gewählt sein kann, dass die Ausbuchtungsflächen selbst etwas federnd nachgehen können. Das Profil 16 der Ausführungsform der Fig. \T und 8 ist ein seitlich offenes Profil, wie der Querschnitt der Fig. 8 an den Seiten 17 erkennen lässt.
In dem Mittel stück 18 sind Durchgangsbohrungen 19 für die Befesti- gungsschrauben vorgesehen. Die Schenkel 20 und 21 sind an den Stirnseiten des Profils 16 geschlossen. -Die Endteile 22 sind vorteilhaft halbzylinderförmig gestaltet, wobei der Durchmesser des Halbzylinders etwas grösser ist,
als der Abstand der Schenkel 20 und-.21 voneinan- der. Auf diese Weise ergibt sich bei dem seitlich offenen Profil eine Federwirkung und damit die Erzielung einer ausreichenden Klemmhaftung, wenn das Profil in die Zaunquerlatten 6 und 7 eingeschoben ist.
In den Fig. 9 und 10 ist ein Einsteckteil 23 darge stellt, das einen X-förmigen Querschnitt aufweist. Die Schenkel 24 und 25 verlaufen in Diagonahichtung und können bogenförmig ausgebildet sein. Die Enden der Schenkel 24 und 25 sind vorteilhaft so voneinander ent fernt, dass sie in die Eckwinkel der Hohlprofillatte ein greifen. Dieses Einsteckteil zeichnet sich durch eine hohe Klemmwirkung bei geringem Materialeinsatz aus.
Bei der Ausführungsform der Fig. 11 sind zwei sich kreuzende Stäbe 26 und 27 verschieden grossen Profils durch einen Klemmknopf 28 zusammengehalten. Das hakenförmig vorstehende Ende 28a des Klemmknopfes ist mit einem einseitigen oder einem kreuzartig verlau fenden Schlitz 29 versehen.
Die Verbindung der Zaunstäbe gemäss der .Fig. 12 entspricht im wesentlichen derjeuigen der Fig. 11. Es .ist der Klemmknopf 28 zusätzlich mit .einem Sicherungsteil 30 versehen. Dieser besteht aus einem mit einem Kopf versehenen Stift, der unter Klemmpassung in den.offe- nen Schlitz 29 des Klemmknopfes 28 eingetrieben ist. Die Sicherung hält durch die Reibung.
Bei der Ausfüh- rungsform der Fig. 13 ist ein Klemmknopf 31 vorgese hen, der aus Vollmaterial besteht und am Ende eine Bohrung 32 aufweist. Hierbei durchdringt der Schaft des Klemmknopfes 31 beide Profilstäbe 26 und 27.
Von aussen wird sodann .ein Sicherungsstift 33 eingetrieben, der in die Bohrung 32 des Klemmknopfes 31 unter Rei bung eingreift. Auf diese Weise sind die Teile fest mit einander verbunden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 14 ist ein Klemmknopf 34 dargestellt, der am Ende kurze, federnde, hakenförmige Schenkel 34a aufweist, die die Wandfläche des Profils 27 hintergreifen. Der-Klemm- knopf 34 ist hierbei mit einer Bohrung 35 versehen.
Bei den Ausführungsformen der Fig. 15-21 sind die Einsteckteile als Endstücke 36 in Kappenform ausgebil det. Die Gestaltung ist hierbei so getroffen, dass an der der Hohlprofillatte zugekehrten Seite der Kappe 36 Nuten oder Rillen 37 vorgesehen sind, die der Umfangs fläche des Endstückes bzw. des Lattenquerschnittes parallel laufen. Das Vorhandensein der Nuten 37 hat den Vorteil, dass ein an dem Lattenende evtl. vorhande ner Grat nicht störend wirkt, sondern in der Nut Platz findet.
Das Einsteckteil weist Ansätze 38 auf, die in. den Hohlquerschnitt der Latte 26 passend eingreifen. Wenn der Ansatz einen geschlossenen Querschnitt darstellt, wie bei der Fig. 18, sind die Ecken dieses Ansatzes vor- teilhaft abgerundet. Das Einsteckteil 36 kann aber auch voneinander getrennte selbständige Ansatzteile 39 oder 40 aufweisen, die zwischen den Ecken der Hohlprofil latte 26 in diese eingreifen oder unmittelbar Eckteile 40 sind.
Die Ansätze können auch aus diagonal verlaufen den Schenkeln 41 bzw. 42 bestehen, die in die Ecken der Hohlprofillatte 26 eingreifen. Hierbei können die Schenkel gerade oder gebogen verlaufen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zubehörteil für Zaunlatten aus Kunststoff von der Form eines dünnwandigen Profilhohlstabes, insbeson dere zur Verbindung zweier solcher Zaunlatten, gekenn zeichnet durch die Ausbildung als ein in den Latten hohlquerschnitt eingreifendes Einsteckteil mit minde stens zwei in radialer Richtung des Einsteckteils wirken den federnden Klemmteilen. UNTERANSPRüCHE 1. Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil in Gabelschenkeln endet, die federnd ausgebildet sind, wobei die Schenkel nach aussen gerichtete Verstärkungen (8) aufweisen.2. Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil (9) kastenförmigen Querschnitt aufweist und mit Querrippen (11) versehen ist, und dass die Endteile (12) des Einsteckteiles nach aussen verjüngend ausgebildet sind. 3. Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil (13) kastenförmigen Querschnitt aufweist und an den Umfangsflächen mit nach aussen gewölbten Ausbuchtungen (15) versehen ist. 4.Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil (16) als seitlich offe nes Profilstück mit geschlossenen Endteilen ausgebildet ist, die an entgegengesetzten Seiten nockenförmig (22) vorstehen. 5. Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil (23) mit einem X-förmigen Querschnitt versehen ist, und dass die Schenkel (24, 25) - im Querschnitt gesehen - bogen förmig verlaufen. 6.Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil einen Klemmknopf aufweist und die federnden Klemmteile durch eine oder mehrere Einschlitzungen im Schaft des Einsteckteils ge- bildete zungenförmige Schaftendteile sind, die mit ihren Enden in radialer Richtung des Einsteckteils elastisch zusammendrückbar sind. 7.Zubehörteil nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil mit einem Siche rungsteil (30, 33) versehen ist, und dass das Sicherungs teil aus einem in eine Ausnehmung des Knopfschaftes einsteckbaren Gegenstift (33) besteht, wobei der Stift einen etwas grösseren Durchmesser als die Ausnehmung aufweist. B. Zubehörteil nach Unteranspruch 6 oder 7, da durch gekennzeichnet, dass der Klemmknopf als Hohl körper (34) ausgebildet ist. 9. Zubehörteil nach Unteranspruch 6 oder 7, da durch gekennzeichnet, dass die Enden der Schaftendteile hakenförmig ausgebildet sind. 10.Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil ein kappenförmiges Endstück (36) ist und im Querschnitt X-förmig verlau fende Schenkel (41, 42) aufweist. 11. Zubehörteil nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Lattenhohlquerschnitt einsteckbare Teil (38) des Einsteckteils abgerundete Ecken aufweist. 12.Zubehörteil nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einsteckteil mehrere, die Klemmteile bildende Ansätze (39, 40) aufweist, die entweder in je einer Ecke oder an je einer Fläche des Einsteckteilgrundkörpers angebracht sind und entspre chend als Eckteile oder flächige Teile ausgebildet sind. 13. Zubehörteil nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass das kappenförmige Endstück an der Umfangsfläche seines einsteckbaren Teiles parallel ver laufende Nuten oder Rillen (37) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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