CH430157A - Verfahren und Vorrichtung zum Einführen von Flüssigkeit in ein poröses Produkt - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einführen von Flüssigkeit in ein poröses Produkt

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CH430157A
CH430157A CH155066A CH155066A CH430157A CH 430157 A CH430157 A CH 430157A CH 155066 A CH155066 A CH 155066A CH 155066 A CH155066 A CH 155066A CH 430157 A CH430157 A CH 430157A
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CH
Switzerland
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liquid
porous product
container
porous
side wall
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CH155066A
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Anders Safholm Sven Tore
Lennart Sundquist Bengt
Rolf Franksson Jan
Original Assignee
Casco Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N7/00After-treatment, e.g. reducing swelling or shrinkage, surfacing; Protecting the edges of boards against access of humidity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/08Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
    • B27K3/10Apparatus

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     Einführen    von Flüssigkeit in ein poröses Produkt    Die vorliegende Erfindung betrifft     ein        Verfahren     und eine Vorrichtung zum Einführen von Flüssigkeit in  ein poröses Produkt; beispielsweise     @um    dessen     Fe@uch-          tigkeitsgehalt    zu erhöhen oder es zu verschiedenen  Zwecken mit     Chemikalien    zu     imprägnieren.     



  Es ist     bekannt,    dass     Holzwerkstoffe,    wie Spanplat  ten, oder Produkte aus     Zellulosefaserstoffen,    welche mit       Hilfe    eines     Bindemittels    unter Druck und Hitze herge  stellt werden, wegen der     Luftfeuchtigkeit    und     der    Ein  wirkung von Wasser ihre Dimensionen verändern. Dies  ist bei der Montage und Verwendung des genannten       Produktes    nachteilig. Es -ist     deshalb    wichtig,     ihre    man  gelhafte     Dimensionstabilität    zu verbessern.  



       Untersuchungen    haben zu     einem        bekannten    Ver  fahren für die Verbesserung     der    Dimensionsstabilität,  vorzugsweise bei Holzspanplatten, geführt, wobei nach  dem Pressen den     .Spanplatten    ein bestimmter Feuchtig  keitsgehalt     :gegeben    wird, der mindestens 20     %        beträgt,     um die Späne in der Platte zu     :dekomprimieren.    Nach  dem Trocknen verbleibt ein     Feuchtigkeitsgehalt    von  6 bis 20 %.

   Durch diese     Nachbehandlung    wird! die       maximale        Dimensionsveränderung    bei verschiedenen       klimatischen        Bedingungen    auf 60 bis 70 % herabgesetzt,       verglichen    mit     unbehandelten    Platten. Das spezifische  Gewicht     wird    ebenfalls :geringer,     wogegen    die Festig  keit der Platten gleich bleibt.  



  Wenn man     iSpanplatten    oder Hartfaserplatten guter       Qualität    während 24 Stunden wässert, beträgt die  Wasseraufnahme in der Regel 10 bis 40 %. Bei Spezial  qualitäten von Platten, welche keine     hydrophobierende     Mittel enthalten, wird die     Wässe,rungszeit    auf 2 Stunden  herabgesetzt.

   Bei Imprägnierung mit     Lösungen,    die       widerständig    gegen     Feuer,        Fäulnis,    Pilz-,     Insekten-    und  Termitenbefall     sind,    muss man so viel Lösung impräg  nieren,     @dass    die     Wässerungszeit    auch für die     genannten     Spezialplatten 2     :Stunden    übersteigt.  



       Bekannte        akzelerierte        Imprägnierungs-    und     Klim.a-          tisierungsverfahren        beruhen    :allgemein auf     irgendeiner     Art von Druckimprägnierung. Die einseitige Druck-         imprägnierurig    bietet grosse Vorteile, insbesondere des  halb, weil in den inneren Schichten :der Platte keine  Luft     eingeschlossen        wird,    da die Luft auf der ent  gegengesetzten Seite frei     austreten    kann.

   Es ist jedoch  schwierig für das Ausführen der einseitigen Druck  imprägnierung, eine einfache     und    zuverlässige Vorrich  tung zu finden. In der Regel wird'     Flüssigkeit    mittels  Pressluft oder irgendeiner Flüssigkeitspumpe in     @die    Plat  ten eingedrückt, welche Vorrichtungen jedoch ziemlich       kompliziert    sind. Ferner     wunde        vorgeschlagen,    Flüssig  keit dadurch einzubringen,     :dass    die Platten zwischen  ein oder mehrere Walzenpaare gepresst     werden,    wobei  ,die Oberfläche der einen Walze mit     elastischem    Mate  rial, wie z. B.

   Gummi, bekleidet und mit     Ausnehmungen     versehen ist für .die     Aufnahme    der Flüssigkeit aus unter  :den Walzen angebrachten Tauchtrögen. Dieses Ver  fahren ist mit :dem Nachteil behaftet,     dass    bei jeder       Pressopenation    nur eine begrenzte Flüssigkeitsmenge  aufgebracht werden kann, weshalb in den meisten Fäl  len mehrere Walzenpaare vorgesehen sein müssen, was  aber die     Investierungskosten        bedeutend    erhöht.

   Es ist  auch vorgeschlagen worden,     ,die    Oberfläche der Platten  mit Wasser zu bespritzen und     @d@ie    Platten über Saug  kästen mit     Unterdruck    zu     führen,    um :das Eindingen  der Flüssigkeit zu beschleunigen. Für     gleichmässigere          Flüssigkeitsverteilung    auf der     Plattenoberfläche    hat man  auch vorgeschlagen, feuchte Filze zu verwenden.  



       Laie    vorliegende .Erfindung betrifft nun     :ein    Verfah  ren zum Einführen von Flüssigkeit in ein poröses     Pro-          dukt,    wobei das Verfahren :dadurch gekennzeichnet  ist,     @dass    das poröse     Produkt    mit     solchem    Druck deckel  artig auf einen mit Flüssigkeit     beschickten,    nach     oben.     offenen     Behälter,

      dessen     Seitenwandung    .aus     @gummi-          elastisch        nachgiebigem        .Material    besteht, gepresst wird,       ,dass    unter entsprechendem     elastischere,    vertikalem     Zu-          sammendrücken    der Seitenwandung genügend     .Flüssig-          keit    in     dias    poröse Material     hinein    verdrängt     wird,

      um  dieses in     vorbestimmtem    Ausmass mit der Flüssigkeit       zu        tränken.        Hierdurch        wind    die Flüssigkeit     !gezwungen,         das poröse Produkt zu durchdringen, und zwar auf  Grund der     Volumenkontraktion    des Behälters. Beim  Pressen,     Glas    z.

   B. mit     ,einer    hydraulischen Presse     vor-          genommen    werden kann, muss der taufgewendete Druck  so gross sein,     .dass    die elastische     Seitenwandung    stark  genug     zusammengepresst        wird,    um die erwünschte Flüs  sigkeitsmenge in das poröse Produkt zu pressen. Nach  den     Pressoperationen        kann,der        Behälter    mit     :Flüssigkeit     neu beschickt wenden. Um     dien    Feuchtigkeitsgehalt z. B.

    in Spanplatten mit einem     Volumengewicht    von  650     kg/m3    z. B., von 6 % auf 30 bis 100 % zu erhöhen,  wird vorteilhaft     eine    Flüssigkeit von 150-575 1 pro       m3    porösem Produkt :angewandt, was :bei einer 20 mm  Platte des letzteren einer Flüssigkeit von 3-11,5     1/m2          entspricht.    Diese Menge kann bei     :entsprechender        Di-          mensionierun:g    des     Behälters:    und dessen Seitenwandung       verhältnismässig    leicht und schnell :

  in einer     einzigen          Pressoperation    aufgebracht werden.  



  Die     vorliegende    Erfindung betrifft ferner eine Vor  richtung zur Ausübung dies Verfahrens. Die     Vorrichtung          istdadurch        gekennzeichnet,    dass die Seitenwandung des  Behälters durch einen auf dem     Behälterboden        flüssig-          keitsdicht        befestigen:    Rahmen aus gummielastischem  Material     besteht.     



  Der elastische Rahmen     und/oder    die     Bodenplatte     können mit     einer    oder mehreren     Durchbrechungen    zum  Anschluss einer oder mehrerer Leitungen für die Flüssig  keitszufuhr versehen sein. In der Leitung kann ein Gerät  für die     Regelung    des Flüssigkeitsdruckes angebracht  sein.

   Der obere Teil des elastischen     Rahmens        kann    mit  einer schmalen, leicht     zusammendrückbaren,    erhöhten  Kante versehen     sein,        wodurch    die     Beschickung    mit  Flüssigkeit     vereinfacht    und überlaufen     vermieden        wer-          den.    kann.

       .Zur    Erleichterung der     Evakuierung    von     Luft     und überschüssiger     Flüssigkeit        kann    zwischen das po  röse Produkt     und    dem     Press-Stempel    eine     Schlitzplatte     oder ein Drahtsieb oder dergleichen eingelegt werden.  



  Das Vakuum, welches bei     D:ekompression    des Rah  mens     entsteht,    ,kann     verursachen,        @dass    sich die Platte  an den Rahmen ansaugt und schwer zu     entfernern    ist.  Um das Abnehmen der Platte zu erleichtern, kann  mittels der     Zufuhrleitung        Flüssigkeit    in den     Behälter     eingelassen werden.  



  Wenn die     einseitige    Druckimprägnierung beendet  ist, kann auf die Oberfläche des Produktes     Flüssigkeit     gespritzt werden, um ihr höheren     Feuchtigkeitsgehalt     zu geben, besonders wenn kleine Mengen von     Imprä-          gnierungsflüssigkeit    vorhanden waren,     damit    in den Plat  ten Spannungen durch     ungleichmässige        FeuchtIgkeits-          verteilunggleich    nach der     Pressoperation    vermieden  werden.  



  Mit dem     erfindungsgemässen        Verfahren    ist es     mö@ä     lieh, z. B.     Holzspanplatten    durch einseitige     Druckim-          prägnierung        innerhalb    10 bis 60     Sekunden        au.        behandeln,          während    man ,mit     bekannten    Verfahren die     gleichen          Platten    mindestens 2     Stunden.    behandeln musste.

   Wie  bekannt, :ist die     Durchdringung    der     Flüssigkeit    und     dIas     Trocknen schneller erreichbar, wenn die Platten unmit  telbar nach der     Pressungs-    und     Härtungsoperation    noch  heiss sind.     Holzspanplatten,    die     Phenolh:arzleim    enthal  ten, werden vorzugsweise während 20     Minuten    bei  150  C nachgehärtet.

   Die Platten können von der  Nachhartungs-     direkt    zur     Imprägnierungsstufe    :geleitet  werden,     wodurch    die     Wasserabsorptionsdauer    beim       Trocknen    verkürzt wird. Es können :auch,     andere    poröse  Produkte als die     obengenannt%n    :behandelt werden, z. B.  Betonmaterial,     .Gipsplatten,        Tonwaren,    Mineralfaser-    platten, Platten mit verstärkten     Harzbindemitteln,    Faser  platten überhaupt und Spanplatten aus     Flachsschägen,          Bagasse    u. a.  



  Das Verfahren nach der Erfindung wird nach  stehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher  erläutert,     die    ein Ausführung     sbeispiel    der     erfindungs-          gemässer        Vorrichtungdarstellt:          Fig.    1 zeigt .einen vertikalen Querschnitt des Be  hälters.  



       Fig.    2 zeigt in :der     gleichen    Darstellung die Vor  richtung im Einsatz in. einer     Presse    mit eingefüllter  Flüssigkeit :am     .Ende        des        Pressverfahrens.     



       Fig.    3 .zeigt     in    .grösserem Massstab den rechtsengen       Endteil    der Darstellung in     Fig.    2.  



  Wie aus     :Fig.    1 hervorgeht, besteht die dargestellte  Vorrichtung aus einem Behälter, der einen Boden in  Form .einer flüssigkeitsdichten, starren Platte 1 aufweist,  und     einem    die     Behälterseitenwandung        bildenden        flüssig-          kestsdichten        Rahmen    2 aus     gummielastischem    Material.  Dieser ist     flüssigkeitsdicht    auf der Platte 1     befestigt,     z. B. durch Bindemittel oder     Vulkanisierung.     



  Zum Gebrauch ist     dier    Behälter gemäss     Fig.    2 mit  einer vorbestimmten Flüssigkeit 4 beschickt, alsdann  durch die zu behandelnde poröse Platte 5     völlig    ab  gedeckt und auf den Tisch 3 einer Presse aufgesetzt  worden, wonach oder Stempel 6 der Presse :

  mit solchem  Druck .auf die poröse Platte 6 gepresst wurde,     @dass    unter  entsprechendem elastischen     vertikalen        Zusammend@rük-          ken        .des    Rahmens 2 genügend Flüssigkeit in     idie    po  röse Platte 5     hineinverdrängt    wurde, um diese     dm    vor  bestimmten Ausmass mit der     Flüssigkeit    zu tränken.

    Das     Befeuchtungsverfahren,    wird so lange durchgeführt,  bis die aus ;dem Behälter verdrängte .Flüssigkeit die  Platte 5     durchdringt,    wobei eventuelle     überschussflüs-          simgkei:t    zusammen mit der im Behälter und in der  Platte 5     verdrängten    Luft zwischen der Oberseite der  Platte 5 und dem     Pressstempel    6 entweicht.

   Das Durch  dringen der Flüssigkeit durch die Platte 5 und     deren     seitliche Ränder ist in     Fig.    3 durch     Pfeile        veranschau-          licht.       <I>Ausführungsbeispiele</I>  <I>Beispiel 1</I>    Auf Aden Randteil einer 1 mm dicken     Aluminium-          platte    1 mit Ausmassen 1000 X 2000 mm     wurde          :

  ein,        Gumnürahmen    2 mit dem Leistenquerschnitt  50 X 50 .mm     (Gummiqualität    193, Härte 40  C   5        Shore)    mit     Hilfe    eines     Kontaktleimes        dichtschliessend     befestigt. Der so     gebildete    Behälter     wurde        jauf    den       Presstisch    3 einer     hydraulischen    Presse     :aufgesetzt,    mit  Wasser 4     gefüllt    und mit der zu     behandelnden    Span  platte 5 :abgedeckt.

   Die     Spanplatte    5 war mit     einem          Phenolharzleim        als,    Bindemittel     hergestellt        und    wurde       während    10     .Minuten    bei 180  C     gehärtet.        Ihr    spezi  fisches Gewicht     betrug    0,675, die Dicke 15 mm und die  Feuchtigkeit 6 %. Auf die Spanplatte 5     wurdle    die  Stempelplatte 6 .aufgedrückt.

   Die Presse wurde     während     30 Sek.     mit        ein=    Druck von 3     .kg/cm2    betätigt,  wobei der     Gummirahmen    2 zu einer Höhe von     etwa     44 mm     zusammenbedrückt        wurde.    Das hierdurch     ver-          ,

  drängte    Wasser hat die Platte 5 bis aufRTI ID="0002.0203"WI="7" HE="3" LX="1747" LY="2425">  ihre        Oberseite          durchdrungen.    Die in der Platte eingeschlossene Luft       konnte    zwischen der Platte 5 und oder     Stempelplatte     6 leicht entweichen.

   Die     Wasseraufnahme    entsprach       einer        Erhöhung    der Feuchtigkeit auf 60 %.     Die    Presse       wurde    geöffnet, die     Platte    abgehoben und 24 Stunden  lang :an      & r        Luft        und        :.dann    5 Stunden     lang    mit     einem         Trockenschrank bei 120  C getrocknet. Der Feuchtig  keitsgehalt war 10 %.

   Die behandelte Platte     zeigte    eine  maximale     Dickenquellung    von etwa 10 % nach 5tägiger  Lagerung in     Wasser    (die Art :der Bestimmung     wunde     durch DIN     52360-523-65,    Probestück der Grösse  25 X 25 mm festgelegt), verglichen     mit    25 % bei  unbehandelter Platte.  



  <I>Beispiel 2</I>  Eine 15 mm     idicke    Holzspanplatte     ,mit        einem        Me-          laminharzleim    als Bindemittel und     gepresst    10 Minuten  bei 150 C,     spezifisches    Gewicht 0,650, Feuchtigkeit  6 %, wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 be  schrieben     behandelt.    Ein Druck von 2     kg/cm2    wurde  15 Sekunden lang ausgeübt     und    der     Gummirahmen     wurde auf eine Höhe von etwa 46 mm     zusammenge-          ,

  drückt.    Die Wasseraufnahme     entsprach    einer Feuchtig  keitserhöhung auf 32 %. Die Platte wurde 2     Stunden     gelagert und dann 3 Stunden bei 100  C in einen       Trockenschrank        :gelegt,    wonach der Feuchtigkeitsge  halt 10 % war. Man hat eine maximale     Dickenquellung     von 10 %     .erhalten    verglichen mit 25 % bei einer unbe  handelten Platte.  



       Beispiel   <I>3</I>  Eine 22 mm dicke Holzspanplatte mit     Phenolharz     ,als Bindemittel und     ,gepresst    15 Minuten     lang    bei  180  C spezifisches Gewicht 0,650, Feuchtigkeit .6 %,  wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 beschrie  ben, behandelt mit 3 % iger Wasserlösung von Natrium  chlorphenolat     (Santobritz).    Ein Druck von 4     kg/cm2     wurde 45 Sekunden angebracht und der     Gummirahmen     wurde auf     etwa    40 mm zusammengedrückt. Die Flüs  sigkeitsaufnahme entsprach einer Erhöhung der Feuch  tigkeit auf 70 %.

   Die Platte wurde an der Luftgetrocknet  auf     eine    Feuchtigkeit von etwa 40 % und danach im       Trockenschrank    auf eine Feuchtigkeit von 10 %. Der       Chlorphenolatgehalt    in der behandelten Platte betrug  1,5 %, was als zufriedenstellend beurteilt wird für Wi  derstandgegen     Termitenbefall.     



  <I>Beispiel 4</I>  Eine 5 mm .dicke Hartfaserplatte, nach dem     Ma-          sonitverfahren        hergestellt,    spezifisches Gewicht 0,700,  und     Feuchtigkeit    2 %, wurde auf     idieselbe    Weise wie  in Beispiel 1 beschrieben, mit einer 1,5 %     igen    Wasser  lösung von     Natriumehlorphenolat    behandelt. Ein Druck  von 3     kg/cm2    wurde 10 Sekunden ausgeübt.

   Der       Gummirahmen    wurde .auf etwa 46 mm     zusammen-          gedrückt.    Die     Flüssigkeitsaufnahme    entsprach einer Er  höhung des     Feuchtigkeitsgehaltes    auf 60 %. Die Platte  wurde in     :einem        Trockenschrank    bei 100  C auf eine  Feuchtigkeit von 10 % getrocknet. Der Gehalt :an     Chlor-          phenolat,der    behandelten Platte war 1,5 %.  



  Durch     dass        Verfahren        gemäss    oder vorstehenden Bei  spiele wurde folgende Vorteile erreicht:  1. einseitige     Druckimprägnierung    mit     einfacher    Aus  rüstung,    2. niedrige Betriebskosten (keine Pressluft     und    keine  schweren     Flüssigkeitspumpen    sind erforderlich),  3.     effektive    Dichtung gegen die Platten aufgrund gleich  mässiger Druckverteilung durch den elastischen  Rahmen,  4. schnelle und rationelle Produktion.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Einführen von Flüssigkeit in ein poröses Produkt, dadurch ,gekennzeichnet, dass Idas poröses Produkt mit solchen Druck deckelartig auf einen mit Flüssigkeit beschickten, nach oben offenen Behälter, dessen Seitenwandung aus gummielastisch nachgiebigem Material besteht, gepresst wird, dass unter entsprechendem elastischem, vertikalem Zusammen drücken der Seitenwandung genügend Flüssigkeit in das poröse Material hinein verdrängt wird,
    um @dieses in vorbestimmtem Ausmass mit der Flüssigkeit zu tränken. Il. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandüng (des Behälters durch einen auf dem Be hälterboden (1) flüssigkeitsdicht befestigten Rahmen (2) aus gummielastischem Material besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ,dadurch ge- kennzeichnet, dass der mit der Flüssigkeit beschickte Behälter samt aufgesetzten porösen Produkt in eine Presse eingesetzt und in vertikaler Richtung unter elastischem Stauchen der Seitenwandung des Behälters so stark zusammengedrückt wird, dass die dadlurch verdrängte Flüssigkeit das poröse Produkt durchdringt,
    wobei eventuelle überschussflüssigkeit zusammen mit der verdrängten Luft zwischen der Oberseite ides porö sen Produktes unddem Press-Stempel entweicht. 2. Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass als poröses Produkt eine Spanplatte verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I,dadurch ge kennzeichnet, @dass als poröses Produkt eine Hartfaser- platte verwendet wird.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, @dass zwischen. dem porösen Produkt und :dem Press,Stempel ein Drahtsieb oder -eine, geschlitzte Platte zur Förderung des. Austritts verdrängter Luft und Flüssigkeit aus dem porösen Produkt eingesetzt wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, :dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) mit dem Behälter boden (1) durch Bindemittel oder Vuklanisieren ver bunden ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit mindestens einer Durchbrechung zum A.nschluss einer Leitung für die Zufuhr res Flüssigkeit versehen ist.
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