CH430249A - Faltbare Magnettonband-Manschette und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Faltbare Magnettonband-Manschette und Verfahren zu ihrer Herstellung

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CH430249A
CH430249A CH1729365A CH1729365A CH430249A CH 430249 A CH430249 A CH 430249A CH 1729365 A CH1729365 A CH 1729365A CH 1729365 A CH1729365 A CH 1729365A CH 430249 A CH430249 A CH 430249A
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Mueller Willy
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/74Record carriers characterised by the form, e.g. sheet shaped to wrap around a drum

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Faltbare     Magnettonband-Manschette    und Verfahren zu ihrer Herstellung    Die Erfindung     betrifft    eine     faltbare        Magnettonband-          Manschette,    die aus einem     parallelogrammförmigen     Tonbandstück besteht, von welchem zwei einander ge  genüberliegende schräge Ränder miteinander verbun  den sind. Für die Herstellung derartiger Manschetten  verwendet man üblicherweise ein äusserst dünnes  Magnettonband, um dadurch die Bildung von     Faltknik-          ken    zu vermeiden. Infolgedessen sind aber die Man  schetten sehr wenig stabil, was ihre Handhabung er  schwert.

   Trotzdem sind beim Versand der gefalteten  Manschetten besondere flache Halter in dieselben zu  stecken, um die Knickbildung zu vermeiden.  



  Die Manschette nach der Erfindung, mit welcher  diese Nachteile vermieden und auch gegenüber früher  vorgeschlagenen     Manschetten    etwas anderer Art Vor  teile erzielt werden, zeichnet sich dadurch aus, dass sie  zwei in Querrichtung verlaufende Faltnuten aufweist,  deren Abstand gleich der Hälfte des Manschettenumfan  ges ist.  



  Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Her  stellung dieser Manschette. Das Verfahren zeichnet sich  dadurch aus, dass man in einen Abschnitt eines Magnet  tonbandes mindestens zwei in Querrichtung verlaufende  Faltnuten sowie zwei schräg zu dessen Längsrichtung  geneigte     Trenn-Nuten    prägt, die durch letztere begrenz  ten Endabschnitte des ursprünglichen Abschnittes     ab-          reisst        und    die beiden so gebildeten     schrägen    Ränder  miteinander verbindet.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.1    eine schematische Draufsicht auf einen       Magnettonband-Abschnitt    mit eingeprägten Nuten,       Fig.    2 ein Schnitt quer zur     Fig.    1 in stark     vergrösser-          tem        Massstab,    und       Fig.    3 eine     schematische,    perspektivische Darstellung  der     fertigen    Manschette im zusammengefalteten Zustand  beim Einschieben derselben in einen     Briefumschlag.     



  Zur Herstellung der Manschette 1 (s.     Fig.    3) geht  man aus von einem rechteckigen Abschnitt 2 (s.     Fig.    1)  eines Magnettonbandes, dessen Träger 3 (s.     Fig.    2) aus    Kunststoff besteht und z. B. eine Dicke von 0,9 mm hat.  Auf einer Seite des Trägers in     Fig.    2 oben ist in üblicher  Weise eine äusserst dünne, nicht dargestellte     magneti-          sierbare    Schicht vorhanden. In den Abschnitt 2 werden  mittels einer Prägematrize verschiedene, nachfolgend  einzeln erläuterte Nuten eingeprägt.  



  Zwei Nuten 4, welche parallel zueinander in der  Nähe der Längsränder 5 des Bandabschnittes 2 verlau  fen, haben eine Tiefe von etwa 0,7 mm und dienen dazu,  zwei     Randstreifen    6 von dem Abschnitt 2 abzutrennen  und dadurch dem verbleibenden,     parallelogrammförmi-          gen    Stück des Abschnittes 2 zwei genau parallele Rän  der zu geben, deren Abstand der Breite der Manschette  1 entspricht. Zwei weitere Nuten 7, deren Tiefe eben  falls etwa 0,7 mm beträgt, verlaufen parallel zueinander,  unter einem Winkel von z. B. 60  zu den Nuten 4. Der  in Längsrichtung des Abschnittes 2 gemessene Abstand  der Nuten 7 ist gleich dem Umfang der Manschette 1.

    Die Nuten 7 dienen zum Abtrennen zweier     Endab-          schnitte    8, und werden daher nachfolgend - ebenso wie  die Nuten 4 - als      Trenn-Nuten     bezeichnet. Die beim  Abtrennen der Teile 6 und 8     entstehenden    Ränder wer  den wie die     entsprechenden        Trenn-Nuten    mit den  Überweisungszeichen 4 und 7 bezeichnet.  



  Zwei weitere zueinander parallele Nuten 9 verlaufen  senkrecht zur Längsrichtung des Abschnittes 2     und     haben voneinander einen Abstand, der gleich der Hälfte  des Längsabstandes der     Trenn-Nuten    7 ist. Die Tiefe  der Nuten 9 beträgt z. B. 0,45 mm und der     Nutengrund     ist vorzugsweise gerundet. Diese Nuten 9 dienen, wie  aus     Fig.    3 ersichtlich ist, zum Falten der Manschette 1  und werden daher als  Faltnuten  bezeichnet.

   Wenn die  beiden von den Bändern 4 und 7 der Nuten 9 begrenz  ten     trapezförmigen    Felder 10' und 10" an den Faltnuten  9 um 180  gefaltet worden sind, fallen die Ränder 7 die  ser Felder 10' und 10" zusammen und werden in übli  cher Weise mittels eines     Klebstreifens    11 miteinander  verbunden.  



  In den Abschnitt 2 werden ferner auch noch in be  kannter Weise eng     nebeneinanderliegende    Führungsnu-           ten    12     für    den Tonkopf geprägt.     In        Fig.    1 sind nur       einige    dieser     Führungsnuten    12 übertrieben breit darge  stellt, wobei die zwischen denselben     befindlichen    Füh  rungsstege 13     lediglich    durch je eine einzige     Linie    ange  deutet sind.

   Die     Führungsnuten    bzw.     -stege    12 bzw. 13  verlaufen bei auf     einer        Spannwalze    aufgespannter Man  schette 1 längs     einer        Schraubenlinie,    auf dem Abschnitt  2 also zu dessen Längsrichtung leicht geneigt, wobei die  Neigung     natürlich    derart ist,     .dass    die Nuten bzw. Stege  sich von     einem    Rand 7 zum anderen Rand 7     in    Quer  richtung um eine     Nutenteilung    verschieben.  



  Die Führungsnuten bzw.     -stege    12 und 13 sind nicht  immer nötig, da     in    gewissen Tonbandgeräten der Ton  kopf durch den Gerätemechanismus     zwangsläufig    längs  der die     Manschette    tragenden     Spannwalze    bewegt wird,  so dass er die Manschette längs einer     Schraubenlinie     abtastet.     In    den meisten Geräten wird aber die Längsbe  wegung des Tonkopfes     durch    die     Führungsnuten    bzw.       -stege    12, 13 bewirkt.  



  Versuche haben gezeigt, dass bei     angespannter    Man  schette 1 der     Übergang    des Tonkopfes über die     Faltnu-          ten    9 äusserst glatt erfolgt und keinen Einfluss auf die       Qualität    der Aufzeichnung bzw. Wiedergabe hat. Das  selbe gilt auch     für    den Übergang des Tonkopfes über die       Klebstelle    an den geneigten Rändern 7.  



  Gegenüber den üblichen     Magnettonmanschetten    von  nur etwa 0,2 mm Dicke,     die    sich fast     löschblattartig    ver  formen lassen, hat die beschriebene Manschette den       Vorteil,    dass sie sich nicht verbeult und     nicht    knittert, so  dass man sie viel leichter     handhaben,        insbesondere    auf  die     Spannwalze    schieben und von derselben wieder ab  nehmen     kann.    Ferner ist es beim Versand der Man  schette 1     in        Briefumschlägen    nicht nötig,

       einen    aus Kar  ton bestehenden Manschettenhalter mit gerundeten       Endkanten        in    die Manschette zu schieben, um die Ent  stehung eines scharfen Knickes zu vermeiden.  



  Gegenüber     früher    vorgeschlagenen Manschetten, die  aus zwei an den Querrändern stumpf     aneinanderstos-          senden    und daselbst durch leicht     faltbare    Klebstreifen       miteinander    verbundenen, gleich grossen rechteckigen  Abschnitten von Magnettonband bestehen, hat die be  schriebene Manschette den     Vorteil,    dass sie viel dauer  hafter ist, denn bei häufiger Benützung lösen sich       schliesslich    die     in    Querrichtung faltbaren Klebstreifen  von den Rändern der beiden     rechteckigen    Abschnitte.

    Ferner ist auch die     Tonqualität    beim Übergang über die  Faltnuten 9 wesentlich besser als     beim        Übergang    über  die in Querrichtung     faltbaren    Querstreifen der     früher     vorgeschlagenen     Manschetten.     



  Der an sich     wohl    bekannte     schräge        Klebstreifen.    11  löst sich auch bei     häufiger    Benützung der     Manschette     nicht und ergibt auch keine Verschlechterung der Ton  qualität.  



  Ein wichtiger     Vorteil    der     Trenn-Nuten    7     liegt        darin,     dass wenn man die Endabschnitte 8 längs dieser Nuten 7  abreisst, die     Führungsnuten    bzw.     -stege    12, 13 dadurch  in     keiner    Weise     berührt    werden.

   Würde man statt dessen  die     Endabschnitte    8 längs den Nuten 7 entsprechenden       Linien    mit     einer    Schere, bzw. einem Messer abschnei  den, so würde sich das Material an der Schnittkante  etwas stauchen, was     den    glatten Übergang des     Tonkop-          fes    stören würde, unter entsprechender     Verschlechte-          rung    der     Tonqualität.    Die durch     Materialstauchung        be-          wirkte    Störung kann u. a.

   auch durch     Anschliessen        eines          Oszilloskops    an den Tonkopf visuell nachgewiesen wer  den.  



  Die zum Prägen des Abschnittes 2 benützte Matrize         wird        zweckmässig    als     Galvanonegativ    von einer positi  ven, d. h. dem geprägten Abschnitt 2 entsprechenden       Stahlplatte    hergestellt, in welche man zuerst die den       Trenn-Nuten    4 und 7 sowie die den     Faltnuten    9 ent  sprechende Nuten     einfräst    und/oder     einschleift,    und  dann erst die den Führungsnuten 12 entsprechenden  Nuten.

   Auf diese Weise wird     eine        Stauchung    des Mate  rials an den     Unterbrechungsstellen    der Führungsnuten  12 vermieden, welche     Stauchung    entstehen kann, wenn  man die Nuten 7 und 9 nach den Nuten 12 herstellt.  



  Es ist klar, dass die Dicke des Manschettenmaterials  und die Tiefe der Trenn- und     Faltnuten    verändert wer  den kann, insbesondere je nach dem     verwendeten    Mate  rial des Tonbandträgers. Im allgemeinen dürfte es aber  auch dann günstig sein, wenn die Tiefe der Faltnuten       etwa        50        %        und        die        Tiefe        der        Trenn-Nuten        75        %        der     Trägerdicke beträgt.  



  Selbstverständlich können die beschriebenen Man  schetten nicht nur in Magnettonbandgeräten mit einer       Spannwalze,    sondern     auch    in Geräten mit zwei gegenein  ander unter elastischer     Spannung    stehenden parallelen  Walzen benützt werden, wobei dann     die    Manschette zu  gleich auf beide Walzen geschoben wird.  



  Es     wird    ferner bemerkt,     dass    man den Abschnitt 2  auch     zwischen    zwei geheizten Walzen prägen kann, von  denen die     eine    auf     ihrer        Oberfläche    ein z. B.     galvanisch     hergestelltes Negativ dieses Abschnittes oder mehrerer  dieser Abschnitte     darstellt,        während    die Oberfläche der  anderen Walze glatt ist und die Walze an dieser Ober  fläche aus     nachgiebigem    Material, z. B.     Hartgummi        ber     steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Faltbare Magnettonband-Manschette, die aus einem parallelogrammförmigen Tonbandstück besteht, von welchem zwei einander gegenüberliegende schräge Ränder miteinander verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, dass sie zwei in Querrichtung verlaufende Falt- nuten (9) aufweist, deren Abstand gleich der Hälfte des Manschettenumfanges ist.
    II. Verfahren zur Herstellung der faltbaren Magnettonband-Manschette nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man in einen Abschnitt (2) eines Magnettonbandes mindestens zwei in Querrich tung verlaufende Faltnuten (9) sowie zwei schräg zu des sen Längsrichtung geneigte Trenn-Nuten (7) prägt, die durch letztere begrenzten Endabschnitte (8) des ursprünglichen Abschnittes (2) abreisst und die beiden so gebildeten schrägen Ränder miteinander verbindet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Manschette nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Tiefe der Faltnuten (9) etwa 50 % der Dicke des Magnettonbandes beträgt. 2. Manschette nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Grund der Faltnuten (9) gerundet ist. 3.
    Manschette nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie auch mit Führungsnuten (12) für den Tonkopf versehen ist, die bei aufgespannter Man schette schraubenlinienförmig verlaufen. 4. Manschette nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Dicke des Magnettonbandes in der Grössenordnung von 1 mm liegt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch ge- kennzeichnet, dass man in den genannten Abschnitt (2) auch zwei in der Nähe seiner Längsränder parallel zu- einander verlaufende Trenn-Nuten (4) prägt und die da durch abgegrenzten Längsstreifen (6) abreisst. 6. Verfahren nach Patentanspruch II oder Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man den Trenn- Nuten (7, 4) eine Tiefe von etwa 75 % der Dicke des Magnettonbandes gibt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II oder Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man auch Füh rungsnuten (12) für.den Tonkopf prägt. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Prägung mit einem Galva- nonegativ vornimmt, welches man mittels einer Positiv platte herstellt, in welche man zuerst die den Trenn- und Faltnuten (4, 7, 9) entsprechenden Nuten und nachher die den Führungsnuten (12) entsprechenden Nuten ein fräst und/oder einschleift. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II oder Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man den ge nannten Abschnitt (2) zwischen zwei geheizten Walzen prägt, von denen die eine mindestens ein Negativ dieses Abschnittes darstellt, während die andere Walze eine glatte Oberfläche aufweist und an derselben aus nach giebigem Material besteht.
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