CH430334A - In eine zylindrische Ausnehmung einsetzbarer Klemmzapfen zur lösbaren Befestigung von Bauteilen - Google Patents
In eine zylindrische Ausnehmung einsetzbarer Klemmzapfen zur lösbaren Befestigung von BauteilenInfo
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Description
In eine zylindrische Ausnehmung einsetzbarer Klemmzapfen zur lösbaren Befestigung von Bauteilen Die Erfindung bezieht ,sich :auf einen in eine zy lindrische Ausnehm:ung einsetzbaren Klemmzapfen zur lösbaren Befestigung von Bauteilen, bestehend aus einem inneren. Konus, der von Klemmgliedern umgeben ist, sowie einem in den Konus einschnaübbaren, der axialen Verschiebung .des letzteren bezüglich der Klom-mglieder dienenden Bolzen.
Bei bisherigen Klemmzapfen wird der Spanineffekt durch axial gegeneinander verschiebbare Konen erreicht, welche @dabei Aden sie umgebenden geteilten Mantel- körper nach aussen drücken. Bei einer bekanntben Aus.
fühDung mit zwei gegenüberliegenden, gegeneinander wirkenden Konen tritt die Spannwirkung an -beiden Enden auf, während sie gegen die Mitte des Elementes auf Null absinkt.
Bei @diesem System erfolgt die Berührung mit der Innenwand der Ausnehmung an maximal drei ,bzw. sechs Punkten.
Ein Nachteil dieser Ausführungsform besteht darin, @dass die Taxiale Kraftkomponente Iden Mantelkörper in axialer Richtung verschieben möchte, denn (der zweite Konus kann im praktischen Gebrauch des Spannzapfens seine Position nicht ändern. Wenn:
nun @durch den Druck nach aussen der Mantelkörper durch die erhöhte Reibung an einer weiteren Verschie bung verhindert wird, kann; der eine Konus seine Wir kung nicht mehr erhöhen. Wird jedoch bei den bisher bekannten Konstruktionen tatsächlich eine Zweipunkt- auflaige in der Zapfenlänge erreicht,
so macht der Mangel an Zugmöglichkeit Beinen Laibungsdruck zwi schen Spannelement und Spannobjekt unmöglich.
Weiter sind Klemmzapfen .aus Gummi oder Kunst stoff bekannt. Bei diesen wird die Spannwirkung durch Verdrängen ihres Volumens nach -aussen erreicht.
Eine gewisse Beweglichkeit der Mittelachse bleibt jedoch in jedem Fall bestehen, so dass von einer starren Ver bindung nicht igesprochen werden kann. Gummiispann- elemente haben, bedingt durch die Alterung des, Gummis (Elastizitätsverlust), eine zeitlich beschränkte Lebens dauer.
Klemmzapfen aus Gummi oder plastisch ver- formbaren Materialien erlauben .keine einwandfreie Spannung, unter!lnegen, der Alterung und erlauben keine Fixierung der Spannachse, was sich z. B. bei Befestigun gen von Lenkrollengabeln in Rohren sehr verhängnis voll auswirkt, weil unter Belastung die Spannachse nicht mehr Bim rechten Winkel zur Bewegungsiebene der Rolle steht.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, einen Klemm- zapfen zu schaffen, bei welchem diese Nachteile ver mieden sind.
Gemäss der Erfindung zeichnet er sich dadurch aus, dass der Konus wenigstens zwei parallele konische Man- roelabschmitte aufweist rund .dass äie Klemmglieder läng liehe, auf denn Umfang des Konus angeordnete La- mellien sind,
welche den genannten konischen Mantel abschnitten entsprechend konische und mit letzteren zusammenwirkende inm:era Flächen aufweisen.
Zweckmässig sind die Lamellen in wenigstens drei gleichen Abständen voneinander .aufweisenden Gruppen auf dem Konusumfang angeordnet, wobei Mittel vorge sehen sein können, z. B. in Form von in nutenähnliche Vertiefungen auf Aden Lamellenaussenflächen eingebet teten Gummiringen, um die Lamellen zusemm:enzu- halten und auf den Konus anzupressen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsigegenstandes wird nachstehend anhand ;der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt entlang ,der Linse 1-I von Fig. 2, durch einen: Klemmzapfen, wobei 17nks und rechts oder Längsachse der Konus in zwei ver- schlodenen Stellungen gezeigt ist, und Fig. 2 eine ,Ansicht von oben auf den Klemm zapfen nach Fig. 1.
Der in der Zeichnung gezeigte Klemmzapfen be steht aus einer Spannschraube 1, dem Konus 2, welcher zur Aufnahme der Schraube 1 eine Bohrung 3 mit Innengewinde aufweist, und den .auf dem Unifang Beis Konus 2 angeordneten Klemmgliedern in Form von, sechs getrennten länglichen Lamellen 4, die durch zwei Gummiringe 5, 6 tauf den Konus gepresst werden.
Zweckmässig wird. noch eine Bremseinrichtung einge- baut, z. B. in. Form von in die 'Zwischenräume zwi- schen den Lamellen 4 eingeschobenen schmalen Blatt federn 7, welche :
die Lamellen daran hindern, sich bereits vor Eintreten der Klemmwirkung in radialer Richtung zu verschieben.
Der Konus 2 weist zwei parallele konische Mantel- abschnitte 8, 9 auf, die, mit entsprechend konisch ausge- bildeten inneren Flächen 10, 11 der Lenzellen 4 .zu sammenwirken.
Damit wird bei Verschiebung des Ko nus 2 bezüglich der Lamellen 4, die beispielsweise mit ihren unteren Kanten am direkt vor der Öffnung einer zylindrischen Ausnehmung angeordneten, ahnt dem Kleammapfen zu Bauteil anstossen, eine g1 ichmässige Verschiebung Galler Lamellen 4 nach au- ssen:
erzielt.
Durch die Aneinanderreihung einer beliebigen; An zahl parallel geschalteter, ein gleicher Richtung wirken der konischer Mantelabschnitte :
des Konus 2 ist eine gleichmässige Spannwirkung auf die ganze Länge des Elementes Die n Längsrichtung um den Konus gruppierten Lamellen 4 stehen durch ,ihre zwei Aussenkanten 12, 13, auf :der ganzen Länge .mit der Wand :
der Ausnehmung (nicht dangestellt) in Berührung. Auch bei .urrunden -Löchern ist mindestens eine sechs fache Linienberührung ,gewährleistet. Die durch die axial betätigten, selbsthemmenden konischen Mantel flächen 8,
9 nach aussen gedrückten Lamellen 4 ändern ihre Lage nicht. Sie werden auch vor Eintreten edier Klemmwirkung durch idieeingebaute 7 iam radialen Verschieben gehindert. Der neue :Klemm- zapfer kann zur lösbaren Befestigung von Baubeilen beliebig oft wiederverwendet werden -und ist keiner Abnützung unterwerfen.
Eine besonders zweckmässige Verwendung des Zap fens liegt in der Befestiigmg von :Lenkrollengabeln in zylindrischen Öffnungen auf der Unterseite .eines Fahr- gestells,1Vlöbelstücken usw.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I In eine zylindrische Ausnehmung einsetzbarer Klemmzapfen zur lösbaren Befestigung von Bauteilen, beistehend .aus einem inneren Konus, Ader von Klemm gliedern umgeben ist, sowie einem in den Konus ein schraubbaren, der axialen Verschiebung es letzbexen bezüglich der Klemmglieder dienenden Bolzen,dadurch gekennzeichnet, idass derr Konus wenigstens zwei parallele konische .Mantelabschnitte aufweist und dass idie Klemm- glieder längliche, tauf dem Umfang des Konus ange ordnete Lamellen sind, welche den ;genannten konischen Mantelabschnitten entsprechend konische rund mit letz- teren zusammenwirkende innere Flächen .aufweisen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Klemmzapfen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, @dass Mittel vorgesehen sind, um <B>die</B> Lamellen: zusammenzuhalten und auf dein Konus an zupressen.2. Klemmzapfen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen in wenigstens drei gleichen Abstand voneinander aufweisenden Gruppen auf denn Konuswmfang ,angeordnet sind.3. Klemmzapfen nach. Patentanspruch I und Unter anspruch 1, idadurch gekennzeichnet, dass jede Lamelle ,auf ihrer Aussenfläche in bestimmten Abständen von den Enden wenigstens zwei quer verlaufende Rillen aufweist, in denen je ein die Lamellen umfassiender und letztere .auf den Konus:anpressender Gummiring eiangesetzt ist. 4. Klemmzapfen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenflächen ider Lamellen plan sind und deren Längskantern ,alle im gleichen Ab stand und parallel zur Zapfenachse verlaufen.5. Klemmzapfennach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Bremsmittel vorgesehen sind, uni die Lamellen :daran zu hindern, vor Eintreten ider Klemmwirkung ihre Lage bezüglich des Konus zu ver ändern.6. Klemmzapfen nach Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, @dass die Bremsmittel aus, läng lichen, zwischen den Lamellen eingeschobenen,auf dem Konus und den Gummiringen anliegenden gebogenen Blattfedern bestehen. PATENTANSPRUCH<B>11</B> Verwendung des .Klemmzapfens nach Patenten- Spruch I zur Befestigung von Leukrollengabeln in zy lindrischen Öffnungen auf der Unterseite eines Gestells. UNTERANSPRUCH 7.Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen im unteren Ende eimies senkrechten zylindnschen Rohrces festgeklemmt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH490065A CH430334A (de) | 1965-04-08 | 1965-04-08 | In eine zylindrische Ausnehmung einsetzbarer Klemmzapfen zur lösbaren Befestigung von Bauteilen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| CH430334A true CH430334A (de) | 1967-02-15 |
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ID=4284490
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| CH490065A CH430334A (de) | 1965-04-08 | 1965-04-08 | In eine zylindrische Ausnehmung einsetzbarer Klemmzapfen zur lösbaren Befestigung von Bauteilen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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1965
- 1965-04-08 CH CH490065A patent/CH430334A/de unknown
- 1965-06-21 AT AT558465A patent/AT259313B/de active
Also Published As
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| AT259313B (de) | 1968-01-10 |
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