CH430392A - Verfahren zum Explosionsplattieren zweier Bleche - Google Patents

Verfahren zum Explosionsplattieren zweier Bleche

Info

Publication number
CH430392A
CH430392A CH1419964A CH1419964A CH430392A CH 430392 A CH430392 A CH 430392A CH 1419964 A CH1419964 A CH 1419964A CH 1419964 A CH1419964 A CH 1419964A CH 430392 A CH430392 A CH 430392A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
plated
sheet
base plate
base
Prior art date
Application number
CH1419964A
Other languages
English (en)
Inventor
Bielefeld Wilhelm
Klein Wienfried
Krainer Helmut Dr Prof
Rudolf Dr Meyer
Hans-Joachim Dr Riedl
Heinz Dr Schlueter
Original Assignee
Beteiligungs & Patentverw Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs & Patentverw Gmbh filed Critical Beteiligungs & Patentverw Gmbh
Publication of CH430392A publication Critical patent/CH430392A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/06Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of high energy impulses, e.g. magnetic energy
    • B23K20/08Explosive welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description


  Verfahren zum Explosionsplattieren zweier Bleche    Es ist bekannt,     plattierte    Bleche mittels Sprengstof  fen, das heisst auf dem, Wege des- sogenannten     Explö-          sionsplattierens,    herzustellen.  



  Den bekannten Verfahren ist gemeinsam, dass ebene  Bleche unter einem. bestimmten Anstellwinkel mit Hilfe  von Sprengstoff aufeinander- geschossen und auf diese  Weise miteinander verbunden werden. Beim. plötzlichen       Zusammenstoss    der     Bleche        bewirkt    die plastische Ober  flächenverformung eine mechanische Verklammerung  der beiden verschiedenartigen Werkstoffe ineinander.  Um eine gleichmässige Plattierung über die gesamte  Breite der Bleche zu erreichen, ist eine gerade verlau  fende     Detonationsfront    erforderlich.

   Diese wird durch  einen sogenannten  Linienwellenerzeuger  oder  Wel  lengenerator  erzeugt, der bei einer anfänglich     punkt-          förmigen    Sprengstoffzündung über     unterschiedliche     Laufweglängen und damit Laufwegzeiten die Aus  bildung einer     geradlinigen    Detonationsfront ermög  licht. Die unterschiedlichen Laufweglängen der     Spreng-          wege    auf dem Wellengenerator werden dabei durch  mehr oder weniger     komplizierte    Aussparungen in  der Sprengstoffalle erreicht. Diese ist auf der dem  Grundblech abgekehrten Seite des aufzuplattieren  den Bleches angeordnet und wird an dem dem Grund  blech nahen Ende gezündet.

   Hierdurch wird die Durch  führung der     Verfahren    erschwert, und diese sind infolge  dessen auch mit erhöhten Kosten belastet. Ferner sind  bei den bekannten Verfahren des Explosionsplattierens  die Abmessungen der zu verbindenden Bleche     begrenzt.     Oberhalb einer bestimmten kritischen Länge der Bleche  treten vereinzelte Lockerstellen und in einem weiteren  Abstand von der punktförmigen Sprengstoffzündung  grossflächige, nicht mehr miteinander verbundene Stel  len auf.

   Haben diese     nichtplattierten    Stellen Verbindung  mit der Aussenatmosphäre, so tritt beim nachfolgenden       Auswalzen    und bei den darauf folgenden     Glühbehand-          lungen    der Bleche eine Oxydation der Metalloberflä  chen an diesen Stellen auf. Die Bleche sind dann an die  sen Stellen nicht miteinander verbunden und ergeben  Ausschuss.

      Durch die Erfindung werden die aufgeführten Nach  teile     weitgehend        vermieden,    insbesondere wird durch sie  die Durchführung des Explosionsplattierens wesentlich  erleichtert und vereinfacht,. und die.     Abpressungen    der zu       verbindenden    Bleche können     beträchtlich    vergrössert  werden.

   Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren hat  der Querschnitt des aufzuplattierenden Bleches die Form  eines Winkels; dessen     Schenkel    gegenüber dem Grund  blech mindestens angenähert die gleiche Neigung     habest.     Das aufzuplattierende Blech; kann ist der gewünschten  Lage zum Grundblech festgelegt werden, und es kann  zum     Beispiel        durch        Schweissen    hergestellt werden.  



  Eine     besonders    vorteilhafte Ausführung des Ver  fahrens besteht darin, dass das aufzuplattierende Blech  als Mantel     eines    Kegels     ausgebildet    ist, der mit seiner  Spitze auf das Grundblech gestellt wird, mit diesem nach  allen Richtungen eine etwa gleich grosse Neigung hat  und die Sprengstoffolie zentral in der Kegelspitze gezün  det wird.  



  Nach der Ausführungsform des Verfahrens mit  Winkelblech erhält man gegenüber den bisher bekannten  Verfahren bei gleicher Breite der Bleche eine doppelte  Plattierungsfläche, während nach der Ausführungsform,  bei der das aufzuplattierende Blech als Kegelmantel aus  gebildet ist, etwa die vierfache Plattierungsfläche er  reicht wird. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens be  steht darin, dass ein sogenannter Wellengenerator nicht  benötigt     wird,    die Sprengstoffolie also nicht mit Aus  sparungen irgendwelcher Art versehen zu werden  braucht. Dadurch werden die Verarbeitungskosten er  heblich gesenkt.

   Wird das aufzuplattierende Blech als       Kegelmantel    ausgebildet, so kann dieser so gestaltet sein,  dass man nach dem Aufschuss Plattierungen jeder ge  wünschten Form und Abmessung     erhält.    Stellen, in  denen Grundblech und     aufzuplattierendes    Blech nicht  miteinander verbunden sind, die jedoch keine Verbin  dung zur Aussenatmosphäre haben, treten nunmehr  lediglich im Bereich des     Zündpunktes    auf.

   Es kann je  doch auch in diesem Bereich eine feste Verbindung zwi  schen Grundblech und     aufzuplattierendem    Blech er-      reicht werden; wenn das aufzuplattierende Blech an.:     der-          Stelle,    an. der der zentrale Zündpunkt     liegt,    einen. Ab  stand von dem Grundblech hat, der etwa bis zum     20-          fachen    der Dicke des= aufzuplattierenden Bleches:: be  trägt.  



  Bei Anwendung des     -Verfahrens        liegt,    wie sich ge  zeigt hat, die     Scherfestigkeit    nach den Normen der  ASTM (American Society for Testing Materials) längs  und quer zur     Detonationsrichtung        wesentlich    über dem  geforderten Wert von 14,1 kp/mm2.  



  In der Zeichnung ist die dem     Verfahren    zugrunde  liegende Anordnung von Grundblech und     aufzuplattie-          rendem    Blech an Hand von zwei Ausführungsbeispie  len dargestellt, wobei das aufzuplattierende Blech nach  Fig. 1 Winkelquerschnitt und nach  -- Fig. 2 --die Form eines Kegelmantels hat.  



  Auf     einem        beispielsweise    aus     Flussstahl    bestehenden,  ebenen Grundblech 1 steht gemäss Fig. 1 ein winkel  förmig gestaltetes, zum Beispiel aus einem nichtrosten  den Stahl bestehendes, aufzuplattierendes Blech 2. Die  Schenkel 3 und 4 des Bleches 2, die     miteinander    den  Winkel     ss    bilden,     schliessen    mit dem     Grundblech    1     je-          weil,    den Anstellwinkel a ein, wobei es jedoch genügt,  wenn die beiden Anstellwinkel mindestens angenähert  gleichgross sind.

   Auf der Oberseite des Bleches 2 ist eine  Sprengstoffolie 5 aufgebracht, die in dem Scheitel -6       punktförmig    gezündet wird: Zwischen das Grundblech  1 und     das-    Blech 2 -geschobene Klötze 7, dies während  der Explosion- der Sprengstoffolie fortgeschleudert wer  den, -dienen dazu, das aufzuplattierende Blech -2 in sei  ner     Ausgangsstellung    zu     halten.      Die Ultraschalluntersuchung der so     plattierten     Bleche     zeigt    bis auf den Bereich des     Zündpunktes    eine  vollkommene Plattierung über die gesamte Fläche der  Bleche     einschliesslich        aller    Kanten.

   Der Scherfestigkeit  nach den, Normen der ASTM längs und quer zur De  tonationsrichtung liegt bei dieser     Verfahrungsdurchfüh-          rung    zwischen 20 und 30 kp/mm2.  



  Gemäss Fig. 2 ist das aufzuplattierende Blech 2 als  Mantel eines Kegels ausgebildet, der mit seiner     Spitze    8  auf dem Grundblech 1 steht. Der Kegelmantel; der mit  dem Grundblech 1 nach allen Richtungen etwa densel-    ben Anstellwinkel a bildet, ist im Innern mit der Spreng  stoffolie_ 5 ausgelegt. In der Kegelspitze -8_ wird die  Sprengstoffolie 5 zentral gezündet. Auch bei dieser Art  der     Durchführung    des     Verfahrens    zeigt die     Ultraschall-          untersuchung    bis auf den Bereich des zentralen     Zünd-          punktes    eine vollkommene Plattierung der gesamten  Flächen.

   Die Scherfestigkeit nach den Normen der  ASTM liegt in radialer und tangentialer Richtung ober  halb: des geforderten Wertes von 14,1 kp/mm2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Exlosionsplattieren zweier Bleche, wobei das auf ein Grundblech aufzuplattierende Blech auf seiner dem Grundblech abgekehrten Seite mit einer Sprengstoffolie (5) versehen, über dem Grundblech ge genüber diesem geneigt angeordnet und die Sprengstoff- folie an dem dem Grundblech nahen Ende gezündet wird,.. dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des aufzuplattierenden Bleches (2) die Form eines Winkels hat, dessen, Schenkel. (3, 4) gegenüber dem Grundblech (1) mindestens angenähert die gleiche Neigung (a) haben.. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das aufzuplattierende Blech (2) als Mantel eines Kegels ausgebildet ist, der mit seiner Spitze (8) auf das Grundblech (1) gestellt, wird; mit diesem nach allen Richtungen eine etwa- gleich grosse Neigung (a) hat und die Sprengstoffolie (5)- zentral in der Kegel spitze (8) gezündet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aufzuplat tierenge Blech (2). an der Stelle, an der der Zündpunkt liegt, einen Abstand .von dem Grundblech- (1)--hat, der etwa bis zum 20fachen der Dicke des aufzuplattieren- den Bleches (2). beträgt.
CH1419964A 1963-11-15 1964-11-03 Verfahren zum Explosionsplattieren zweier Bleche CH430392A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963B0074286 DE1231527C2 (de) 1963-11-15 1963-11-15 Verfahren zum Explosionsplattieren zweier Bleche

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH430392A true CH430392A (de) 1967-02-15

Family

ID=6978187

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1419964A CH430392A (de) 1963-11-15 1964-11-03 Verfahren zum Explosionsplattieren zweier Bleche

Country Status (11)

Country Link
AT (1) AT261372B (de)
BE (1) BE655673A (de)
CH (1) CH430392A (de)
DE (1) DE1231527C2 (de)
DK (1) DK108083C (de)
ES (1) ES306025A1 (de)
GB (1) GB1026251A (de)
LU (1) LU47272A1 (de)
NL (1) NL6413266A (de)
NO (1) NO117158B (de)
SE (1) SE300750B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
LU47272A1 (de) 1965-01-04
AT261372B (de) 1968-04-25
SE300750B (de) 1968-05-06
BE655673A (de) 1965-03-01
DE1231527B (de) 1966-12-29
DK108083C (da) 1967-08-21
GB1026251A (en) 1966-04-14
DE1231527C2 (de) 1973-01-18
NO117158B (de) 1969-07-07
ES306025A1 (es) 1965-04-01
NL6413266A (de) 1965-05-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2107369A1 (de) Explosionsschweißverbindtingen
DE2139871B2 (de) Haken für eine Lochwand o.dgl
DE3822817A1 (de) Splitterplatte vor einer sprengladung
DE2516549C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines konischen Bimetallüberzugs für Hohlladungsauskleidungen
DE2850634A1 (de) Verfahren zum verbinden zweier metallrohre durch explosionsschweissung
DE1302467B (de) Anordnung zum Explosionsplattieren von Metallplatten
DE2439096A1 (de) Lagerbuechse sowie verfahren und vorrichtung zu ihrer herstellung
DE2851429A1 (de) Panzerplatte
DE2043251A1 (en) Explosive forming - by shock wave conducted into the workpiece from outside
CH430392A (de) Verfahren zum Explosionsplattieren zweier Bleche
DE1527513C3 (de) Anordnung zweier Blechplatten aus Metall zum Explosionsplattieren
DE719483C (de) Verfahren zur Herstellung von Geschossmaenteln mit Zwischenboden
DE102005057254B4 (de) Penetrationsgeschoss und Verfahren zur Erzeugung eines solchen Geschosses
DE1752003A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundwerkstoffen
DE1106646B (de) Hohlladung
DE2659588A1 (de) Filter fuer kleinbrunnen
DE2117221A1 (de) Verfahren zum Zusammenbau durch Schweißen von im Abstand zueinander anzuordnenden Hohlkörper, insbesondere Radiatorenpl atten
DE102019213396A1 (de) Verfahren zum Verbinden zweier Bauteile, Bauteileverbund und Werkzeug zum Durchführen des Verfahrens
DE1809070A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Membranen
DE2358444C3 (de) Verfahren zum Einschweißen eines metallischen Rohres mittels explosiver Ladung in einen metallischen Körper
DE977880C (de) Sprengkoerper mit gelenkter und verstaerkter Wirkung
DE2728409C2 (de) Verfahren zum Zünden des Sprengstoffs beim Sprengplattieren und Verwendung des Verfahrens
DE1271518B (de) Anordnung beim Herstellen plattierter Bleche mit Hilfe eines detonierenden Sprengstoffes
DE1958188A1 (de) Verfahren zum Metallblechschweissen durch Explosion
DE2258165C3 (de) Verfahren zum Schweißen überlappter flacher Werkstücke