CH430565A - Nagellose Kiste - Google Patents

Nagellose Kiste

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CH430565A
CH430565A CH1076065A CH1076065A CH430565A CH 430565 A CH430565 A CH 430565A CH 1076065 A CH1076065 A CH 1076065A CH 1076065 A CH1076065 A CH 1076065A CH 430565 A CH430565 A CH 430565A
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CH
Switzerland
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grooves
strips
box
groove
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CH1076065A
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Schifferle Peter
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Holzwerte Ag
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    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
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Description


  
 



  Nagellose Kiste
Die Erfindung betrifft eine nagellose Kiste, insbesondere für Transportzwecke.



   Nagellose Kisten bestehen aus in der Regel sechs rechteckigen Wandteilen und Mitteln für die Verbindung derselben an ihren Kanten. Eine bekannte nagellose Kiste besitzt als Verbindungsmittel profilierte Blechstreifen mit eingestanzten scharfen Zacken, die mit dem Hammer entlang der Kanten der Wandteile eingeschlagen werden. Zum Zusammenspannen der Kiste besitzen die Blechstreifen an ihrem einen Ende einen Schlitz, in den das andere Ende eingeführt und umgeschlagen wird. Die   Übertragung    der Kräfte von den Wänden auf die Blechstreifen erfolgt hierbei über die Zacken, durch die das Material der Wände spezifisch stark beansprucht wird.



   Durch die vorliegende Erfindung sollen nachstehende Vorteile erreicht werden:
1. Behebung der Verletzungsgefahr,
2. Brüchigkeit des Bleches sollte mit dem Plastic Profil vermieden werden,
3. Im weiteren besteht durch das Einführen des Profils in die Nute ein Sicherheitsverschluss beim Deckel.



   Die erfindungsgemässe nagellose Kiste, insbesondere für Transportzwecke, bestehend aus Wandplatten und Kantenverbindungsmitteln, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wandplatten wenigstens an ihren Aussenseiten über den ganzen Umfang nahe der Kanten zu diesen parallele Nuten besitzen und dass die Kantenverbindungsmittel Verbindungsleisten sind, die im Querschnitt zwei von federnden Schenkeln begrenzte Nuten aufweisen, deren grösste lichte Weite der Stärke der Wandplatten entspricht, und wenigstens einer der die Nuten begrenzenden Schenkel wenigstens eine zum Einrasten in die Nuten der Wandplatten bestimmte Nasenleiste aufweist.



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Kiste in teilweise zerlegtem Zustand,
Fig. 2 den Boden der Kiste mit den angelenkten Stirnwandplatten, wobei die vordere Stirnwandplatte heruntergeklappt ist,
Fig. 3 ein Kantenverbindungsprofil mit den einzuschiebenden Wandplatten vor dem Zusammenbau,
Fig. 4 ein Scharnierprofil,
Fig. 5 ein Scharnierprofil in zusammengebogenem Zustand mit eingeschobenen Wandplatten, und
Fig. 6 die Ecke einer Wandplatte mit sich kreuzenden Nuten.



   In Fig. 1 bedeuten 1 einen Boden, 2 einen Deckel, 3, 4 Stirnwandplatten und 5, 6 Seitenwandplatten einer nagellosen Transportkiste. Alle diese Wandplatten besitzen an ihren Aussenseiten zu den Kanten parallele Nuten 7, 8 von rechteckigem Querschnitt. Sie laufen über die gesamte Länge bzw. Breite der betreffenden Platten und weisen dieselbe Tiefe auf.



   Die Kanten tragen Verbindungsleisten 9, 10, 11 vorzugsweise aus Kunststoff, welche die entsprechenden zusammenstossenden Kanten der Wände miteinander verbinden. Für die Verbindung der Stirnwandplatten 3 und 4 mit dem Boden 1 dienen Scharnierleisten 12 und 13 vorzugsweise aus Kunststoff. Es könnten auch sämtliche vier Seitenwände mit Scharnierleisten am Boden angeschlossen sein. Die Querschnitte der Verbindungsleisten und der Scharnierleisten gehen aus den unten zu besprechenden Fig. 3 bis 5 hervor.



   Fig. 2 zeigt den Boden 1 mit den angesetzten Stirnwandplatten 3 und 4. Während die vordere Stirnwandplatte 3 rechtwinklig zum Boden steht, ist die hintere Stirnwandplatte 4 in etwa die Ebene des Bodens 1 umgelegt. Durch die Verwendung der Scharnierleiste kann der aus dem Boden und den Stirnwänden bestehende Kistenteil zusammenhängend auf platzsparende Weise transportiert werden, indem man die beiden Stirnwände herunterklappt und die einzelnen Kistenteile übereinanderstapelt. Die Seitenwände 5 und 6 sowie grundsätzlich auch der Deckel 3 können in dem Boden der Kiste befördert werden.



   Fig. 3 zeigt den Querschnitt der Verbindungsleisten 9, 10, 11 und ihre Lage gegenüber zwei zusammenstos  senden Seitenwänden, vor dem Zusammenbau. Das Profil der Leiste zeigt zwei senkrecht zueinander stehende, tiefe Profilnuten 14, 15, deren äussere oder innere Schenkel 16, 17, Nasenleisten 18, 19 von dreieckigem Querschnitt aufweisen. Eine Verlängerung des Schenkels nach unten bildet einen verbindenden Steg 16a der beiden die Nut 15 bildenden Schenkel, während die Schenkel der Nut 14 vom Steg 17a verbunden werden, der einen Teil des oberen Schenkels der Nut 15 darstellt.



   Die zu verbindenden Wände, von denen in Fig. 3 nur ihre Enden 20, 21 dargestellt sind, besitzen kantenparallele Nuten 22, 23, deren Abstand von den Kanten jenem der Nasen 18, 19, vom Grund der betreffenden Nuten entspricht. Die Verbindungsleisten können entweder durch Einschieben der Wände, wie durch die Pfeile angedeutet, oder aber durch Einschieben von den Stirnseiten her parallel zu den Kanten mit den Wänden verbunden werden. Im ersteren Fall werden die beiden Schenkel, die die Nut einschliessen, elastisch aufgebogen und die Nasenleiste schnappt nach beendetem Einschub in die Nut der Wand ein. Das Einschieben der Platten ist sehr unpraktisch und braucht zuviel Zeit beim Zusammensetzen. Das Verschlagen oder Aufreissen der Kanten wird dadurch vermieden, indem man die Kanten mit Schmirgelpapier bricht.

   Somit sind diese stumpf, d. h. abgerundet und es sind keine Angriffsflächen mehr, die die Kanten beim Einschlagen ins Profil aufreissen könnten.



   In Fig. 4 ist die Scharnierleiste 12 im Zustand vor dem Einbau gezeigt. Es handelt sich hierbei, wie bei den Verbindungsleisten 9, 10, 11 vorzugsweise um ein Kunststoffprofil. Die Verbindung des Scharniers kann auf gleiche Weise erfolgen wie bei der Verbindungsleiste.



   Die Scharnierleiste besteht aus zwei grundsätzlich gleichen Scharnierhälften 24, 25, die durch einen dünnen, als Gelenk fungierenden Steg 26 miteinander verbunden sind. Jede   Scharnierhälfte    besitzt zwei gleich lange, parallele Schenkel 27, 28, 29, 30, die Nuten   fur    die Aufnahme der Wandplatten bilden. Nasen 31, 32, sichern wie bei den Verbindungsleisten die Wandplatten in der eingeschobenen Lage. Der Nutquerschnitt der beiden Scharnierhälften 24, 25 ist identisch mit jenem der Verbindungsleisten.



   Fig. 5 zeigt eine Scharnierleiste mit eingesetzten Wandplatten 33, 34 und um 1800 gegenüber der horizontalen Lage der Fig. 5 gedrehter Scharnierhälfte 24, so dass die beiden Wandplatten aufeinander normal stehen. Der flexible Steg 26 gestattet eine unbehinderte Drehung der beiden Scharnierhälften zueinander, und zwar beliebig oft, ohne dass der Steg bricht, wie dies bei Verwendung elastischer Blechstreifen als Scharniere der Fall wäre.



   In Fig. 6 ist die Ecke einer Wandplatte mit den zwei Nuten 35 und 36 dargestellt. Wie an der Seitenwand 5 der Fig. 1 gezeigt, verlaufen die Nuten ringsum parallel zum Umfang und in gleichen Abständen von den Kanten. In der Regel werden die Verbindungsleisten auf Gehrung geschnitten, so dass sie in den Ecken, wie in Fig. 1 gezeichnet, aneinanderstossen. Es wäre jedoch auch ohne weiteres möglich, die Verbindungsleisten mit geraden Kanten zu verwenden.



   Neben Holz kommen als Werkstoffe für die Platten alle handelsüblichen Hartfaser- und Holzspanplatten, insbesondere auch getemperte Hartplatten in Frage.



  Letztere sind leichter als Holz und nehmen überdies weniger Wasser auf, so dass auch ihre Quellung geringer ist.



   Beim Zusammensetzen der in Fig. 1 gezeigten Teile der Kiste werden zunächst die Seitenwandplatten 6 bzw.



  5 von oben in die Nuten der vertikalen Verbindungsleisten 9 und 11 eingeführt. Der Deckel 2 wird hierauf mit seinen Verbindungsleisten auf die oberen Ränder der Seiten- und Stirnwandplatten gelegt und durch leichte Schläge so weit eingetrieben, dass die Nasenleisten in den Nuten der Verbindungsleisten in die Nuten der Wandplatten einrasten.



   Das Abnehmen des Deckels kann beispielsweise mittels eines Schraubenziehers oder eines ähnlichen Werkzeuges mit flacher Klinge erfolgen. Die Klinge wird hierzu zwischen die Aussenseite der Wandplatten und den äusseren Schenkel der Verbindungsleiste geschoben und durch Aufheben des äusseren Schenkels die Nasenleiste ausgeklinkt, worauf sich die Verbindungsleiste in diesem Bereich anheben lässt.



   Falls die nagellose Kiste nicht als Einwegverpackung gedacht ist, wird sie für die Rücksendung zweckmässig auseinandergenommen und die einzelnen Wandplatten gestapelt verladen, wodurch sich wertvoller Frachtraum und damit Frachtkosten sparen lassen. Bei Stapelung mit Deckel lässt sich ein Platzgewinn von 2:9 des Kistenvolumens erzielen, bei Stapelung ohne Deckel ist die Ersparnis noch grösser, nämlich 1:9 des Kistenvolumens.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nagellose Kiste, insbesondere für Transportzwecke, bestehend aus Wandplatten und Kantenverbindungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandplatten an wenigstens einer ihrer Wandflächen wenigstens je eine am ganzen Umfang der Wandfläche bzw. Wandflächen verlaufende Nut nahe der Kanten und parallel zu diesen besitzen und dass die Kantenverbindungsmittel Verbindungsleisten sind, die im Querschnitt zwei von federnden Schenkeln begrenzte Nuten aufweisen, deren grösste lichte Weite der Stärke der Wandplatten entspricht und wenigstens einer der die Nuten begrenzenden Schenkel wenigstens eine zum Einrasten in die Nuten der Wandplatten bestimmte Nasenleiste aufweist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Kiste nach Patentanspruch gekennzeichnet durch je eine an den äusseren Wandflächen der Wandplatten vorgesehene Nut (7, 8) und je eine Nasenleiste von Dreiecksquerschnitt an den äusseren Schenkeln (18, 19) der Verbindungsleisten.
    2. Kiste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleisten des Bodens (1) mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden Wandplatten (3 oder 4) als Scharnierleisten (12, 13) ausgebildet sind.
    3. Kiste nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierleisten aus einer zusammenhängenden Kunststoff-Profilleiste mit einem dünnen flexiblen Steg (26) als Scharnierachse besteht.
    4. Kiste nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleisten (9, 10, 11) als einteilige Kunststoff-Profilleisten ausgebildet sind und sich die zwei Nuten (14, 15) nach zwei um 90" zueinander versetzten Richtungen öffnen.
    5. Kiste nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Nut (15) über den Mittelsteg (17a) der andern Nut (14) reicht (Fig. 3).
    6. Kiste nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nuten (14, 15) durch U-Profilschienen begrenzt sind, die um 90 zueinander versetzt und durch einen fexiblen Steg (26) miteinander verbunden sind.
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