CH431390A - Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers - Google Patents

Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers

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CH431390A
CH431390A CH664864A CH664864A CH431390A CH 431390 A CH431390 A CH 431390A CH 664864 A CH664864 A CH 664864A CH 664864 A CH664864 A CH 664864A CH 431390 A CH431390 A CH 431390A
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CH664864A
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Horst Dipl Ing Zocher
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Glashuetter Uhrenbetriebe Veb
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    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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    • G04B15/12—Adjusting; Restricting the amplitude of the lever or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electromagnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Totpunktvorrichtung      für   den    Antrieb      eines      mechanischen      Schwingers   Die Erfindung betrifft eine    Totpunkteinrichtung      für   den Antrieb eines mechanischen Schwingers in einem zeithaltenden Gerät, der elektrisch oder mechanisch angetrieben wird, wobei die    Totpunktlage   der Vorrichtung den Schwingwinkel des Ankers in einen kleinen    Auslösewinkel   und einen grossen Antriebswinkel trennt. 



  Es sind    Totpunkteinrichtungen   bekannt, bei denen auf einem Anker eine vorgespannte Spiralfeder und ein dauermagnetisches    Kraftfeld   zueinander entgegengesetzt wirken. Liegt der Anker am Dauermagnet an, so hält der Dauermagnet über dem Anker die    Spiralfeder   im maximal gespannten Zustand. Der Anker befindet sich damit in seiner Ausgangsstellung. Beim Einschwingen des Hebelsteines in die Ankergabel erhält der Anker einen kleinen    Auslöseimpuls,   der ausreicht, um den Anker vom Dauermagnet loszureissen und ihn durch die    Totpunktlage   zu führen, hinter der die Kraft der Spiralfeder überwiegt, und über den Anker und den Hebelstein dem Schwinger einen grossen Antriebsimpuls erteilt.

   Bei Vollendung des Antriebsimpulses fällt der Anker auf eine Begrenzung, welche als Kontakthebel eines Elektromagnets ausgebildet ist. Damit wird ein Stromkreis geschlossen, der einen Elektromagnet zur Wirkung bringt, welcher den Kontakthebel anzieht und somit den Anker über die    Totpunktlage   erneut in seine Ausgangsstellung und damit in den Wirkungsbereich des Dauermagnets führt und gleichzeitig die    Spiralfeder   spannt. Nachteilig ist hierbei, dass ausser dem Hebelstein zwei Energiespeicher in der Form eines Dauermagnets und eine    Spiralfeder   erforderlich sind. Diese beiden Bauteile haben einen erheblichen Platzbedarf. Die Totpunkteinstellung ist äusserst schwierig, da das Kräfteeinwirkungsverhältnis der Spiralfeder und des Dauermagnets auf den Anker genau eingestellt werden muss.

   Ein weiterer grosser Nachteil ist darin zu sehen, dass bei einer ausreichend grossen    Auslösekraft   das Verhältnis der Antriebsarbeit zur    Auslösearbeit   gering ist. 



  Es ist ausserdem bekannt, Ankerwellen mit Federkräften radial zu belasten, um einen genaueren Gang des Werkes zu erreichen, indem nämlich die Reibungsverhältnisse in den Ankerlagern konstant und kontrollierbar gemacht werden sollen. Bei dieser Konstruktion werden aber nur dämpfende, jedoch keine antreibenden Kräfte frei, so dass die Feder nicht als Energiespeicher wirken kann. 



  Zweck der Erfindung ist es, eine besser wirkende    Totpunktvorrichtung   so zu gestalten, dass deren Herstellung ohne grossen Aufwand möglich ist. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine    Totpunktvorrichtung   für den Antrieb eines mechanischen Schwingers zu schaffen, die weniger Bauelemente als die bekannte    Totpunkteinrichtung   erfordert, die einen hohen Wirkungsgrad in dem Verhältnis der Antriebsarbeit zur    Auslösearbeit   aufweist, einen geringen Platzbedarf erfordert und deren    Totpunkteinstellung   äusserst einfach vorzunehmen geht. 



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe gelöst, indem einem Anker ein verstellbarer Energiespeicher wechselnder Kraftrichtung zugeordnet ist und dass zur mittelbaren Einstellung des Energiespeichers ein Einstellanschlag seitlich vom Anker sitzt. 



  Der    Engergiespeicher   selbst kann mit einem verstellbaren Befestigungselement versehen sein. 



  Die erfindungsgemässe Lösung hat den Vorteil, dass die    Totpunktlage   auf eine beliebige Stellung und Kraftwirkung eingeregelt werden kann, ohne dass die Kräfte zweier Energiespeicher aufeinander abgestimmt werden müssen. Des weiteren ist der    Auslösewinkel   des Ankers verstellbar. Bei einer der in diesen Vorrichtungen erforderlichen    Auslösekraft   ist beim Erfindungsgegenstand der Wirkungsgrad zwischen Antriebsarbeit und Auslösearbeit grösser als bei den bekannten Vorrichtungen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. 



  Ein einem Anker 1 zugeordneter Energiespeicher 2, im    Ausführungsbeispiel   eine Feder, ist mit einem verstellbaren Befestigungselement 3 verbunden. Zur Einstellung der    Auslösearbeit   des Energiespeichers 2 ist 

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 ein Einstellanschlag 4 vorhanden, der gleichzeitig ein Ankeranschlag ist. Liegt der Anker 1 an diesem Einstellanschlag 4 an, so schwingt ein auf einer Unruh 5 sitzender Hebelstift 6 in die Gabel des    Ankers   1 und drückt diesen bis über die    Totpunktlage.   Sofort nach der    überschreitung   der    Totpunktlage   erteilt der Energiespeicher 2 dem Anker 1 einen    Antriebsimpuls,   bis dieser an einen Spannhebel 7 anschlägt.

   Dadurch wird der Antrieb des Spannhebels 7 ausgelöst, so dass dieser den Anker 1 in seine Ausgangsstellung    zurückführt   und dabei den Energiespeicher 2 auflädt. Der Energiespeicher 2 kann auch in Form einer Druck- oder Zugfeder oder    ähnlich   ausgeführt sein. Es ist ebenfalls möglich, den Energiespeicher in Form eines Permanentmagnets auszuführen, der mit einem am Anker 1 angebrachten    Weicheisenstück   zusammenwirkt, derart, dass der magnetische Antrieb nur beim Durchlaufen des Antriebswinkels wirksam ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers in einem zeithaltenden Gerät, der elektrisch oder mechanisch angetrieben wird, wobei die Totpunktlage der Vorrichtung den Schwingwinkel des Ankers in einen kleinen Auslösewinkel und einen grossen Antriebswinkel trennt, dadurch gekennzeichnet, dass einem Anker (1) ein verstellbarer Energiespeicher (2) wechselnder Kraftrichtung zugeordnet ist und dass zur mittelbaren Einstellung des Energiespeichers (2) ein Einstellanschlag (4) seitlich vom Anker (1) sitzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Totpunktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (2) am Anker (1) befestigt ist. 2. Totpunkteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung des Energiespeichers (2) mit dem Anker ein magnetisches Feld vorhanden ist. 3. Totpunkteinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (2) selbst mit einem verstellbaren Befestigungselement (3) versehen ist. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Patentschriften Nrn. 319 633, 345 299 USA-Patentschrift Nr. 2 269 045
CH664864A 1964-02-29 1964-05-21 Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers CH431390A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DD10318364 1964-02-29

Publications (2)

Publication Number Publication Date
CH664864A4 CH664864A4 (de) 1966-11-15
CH431390A true CH431390A (de) 1967-08-31

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ID=5478097

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