CH431390A - Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers - Google Patents
Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen SchwingersInfo
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Description
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Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers Die Erfindung betrifft eine Totpunkteinrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers in einem zeithaltenden Gerät, der elektrisch oder mechanisch angetrieben wird, wobei die Totpunktlage der Vorrichtung den Schwingwinkel des Ankers in einen kleinen Auslösewinkel und einen grossen Antriebswinkel trennt.
Es sind Totpunkteinrichtungen bekannt, bei denen auf einem Anker eine vorgespannte Spiralfeder und ein dauermagnetisches Kraftfeld zueinander entgegengesetzt wirken. Liegt der Anker am Dauermagnet an, so hält der Dauermagnet über dem Anker die Spiralfeder im maximal gespannten Zustand. Der Anker befindet sich damit in seiner Ausgangsstellung. Beim Einschwingen des Hebelsteines in die Ankergabel erhält der Anker einen kleinen Auslöseimpuls, der ausreicht, um den Anker vom Dauermagnet loszureissen und ihn durch die Totpunktlage zu führen, hinter der die Kraft der Spiralfeder überwiegt, und über den Anker und den Hebelstein dem Schwinger einen grossen Antriebsimpuls erteilt.
Bei Vollendung des Antriebsimpulses fällt der Anker auf eine Begrenzung, welche als Kontakthebel eines Elektromagnets ausgebildet ist. Damit wird ein Stromkreis geschlossen, der einen Elektromagnet zur Wirkung bringt, welcher den Kontakthebel anzieht und somit den Anker über die Totpunktlage erneut in seine Ausgangsstellung und damit in den Wirkungsbereich des Dauermagnets führt und gleichzeitig die Spiralfeder spannt. Nachteilig ist hierbei, dass ausser dem Hebelstein zwei Energiespeicher in der Form eines Dauermagnets und eine Spiralfeder erforderlich sind. Diese beiden Bauteile haben einen erheblichen Platzbedarf. Die Totpunkteinstellung ist äusserst schwierig, da das Kräfteeinwirkungsverhältnis der Spiralfeder und des Dauermagnets auf den Anker genau eingestellt werden muss.
Ein weiterer grosser Nachteil ist darin zu sehen, dass bei einer ausreichend grossen Auslösekraft das Verhältnis der Antriebsarbeit zur Auslösearbeit gering ist.
Es ist ausserdem bekannt, Ankerwellen mit Federkräften radial zu belasten, um einen genaueren Gang des Werkes zu erreichen, indem nämlich die Reibungsverhältnisse in den Ankerlagern konstant und kontrollierbar gemacht werden sollen. Bei dieser Konstruktion werden aber nur dämpfende, jedoch keine antreibenden Kräfte frei, so dass die Feder nicht als Energiespeicher wirken kann.
Zweck der Erfindung ist es, eine besser wirkende Totpunktvorrichtung so zu gestalten, dass deren Herstellung ohne grossen Aufwand möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers zu schaffen, die weniger Bauelemente als die bekannte Totpunkteinrichtung erfordert, die einen hohen Wirkungsgrad in dem Verhältnis der Antriebsarbeit zur Auslösearbeit aufweist, einen geringen Platzbedarf erfordert und deren Totpunkteinstellung äusserst einfach vorzunehmen geht.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe gelöst, indem einem Anker ein verstellbarer Energiespeicher wechselnder Kraftrichtung zugeordnet ist und dass zur mittelbaren Einstellung des Energiespeichers ein Einstellanschlag seitlich vom Anker sitzt.
Der Engergiespeicher selbst kann mit einem verstellbaren Befestigungselement versehen sein.
Die erfindungsgemässe Lösung hat den Vorteil, dass die Totpunktlage auf eine beliebige Stellung und Kraftwirkung eingeregelt werden kann, ohne dass die Kräfte zweier Energiespeicher aufeinander abgestimmt werden müssen. Des weiteren ist der Auslösewinkel des Ankers verstellbar. Bei einer der in diesen Vorrichtungen erforderlichen Auslösekraft ist beim Erfindungsgegenstand der Wirkungsgrad zwischen Antriebsarbeit und Auslösearbeit grösser als bei den bekannten Vorrichtungen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt.
Ein einem Anker 1 zugeordneter Energiespeicher 2, im Ausführungsbeispiel eine Feder, ist mit einem verstellbaren Befestigungselement 3 verbunden. Zur Einstellung der Auslösearbeit des Energiespeichers 2 ist
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ein Einstellanschlag 4 vorhanden, der gleichzeitig ein Ankeranschlag ist. Liegt der Anker 1 an diesem Einstellanschlag 4 an, so schwingt ein auf einer Unruh 5 sitzender Hebelstift 6 in die Gabel des Ankers 1 und drückt diesen bis über die Totpunktlage. Sofort nach der überschreitung der Totpunktlage erteilt der Energiespeicher 2 dem Anker 1 einen Antriebsimpuls, bis dieser an einen Spannhebel 7 anschlägt.
Dadurch wird der Antrieb des Spannhebels 7 ausgelöst, so dass dieser den Anker 1 in seine Ausgangsstellung zurückführt und dabei den Energiespeicher 2 auflädt. Der Energiespeicher 2 kann auch in Form einer Druck- oder Zugfeder oder ähnlich ausgeführt sein. Es ist ebenfalls möglich, den Energiespeicher in Form eines Permanentmagnets auszuführen, der mit einem am Anker 1 angebrachten Weicheisenstück zusammenwirkt, derart, dass der magnetische Antrieb nur beim Durchlaufen des Antriebswinkels wirksam ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers in einem zeithaltenden Gerät, der elektrisch oder mechanisch angetrieben wird, wobei die Totpunktlage der Vorrichtung den Schwingwinkel des Ankers in einen kleinen Auslösewinkel und einen grossen Antriebswinkel trennt, dadurch gekennzeichnet, dass einem Anker (1) ein verstellbarer Energiespeicher (2) wechselnder Kraftrichtung zugeordnet ist und dass zur mittelbaren Einstellung des Energiespeichers (2) ein Einstellanschlag (4) seitlich vom Anker (1) sitzt.UNTERANSPRÜCHE 1. Totpunktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (2) am Anker (1) befestigt ist. 2. Totpunkteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung des Energiespeichers (2) mit dem Anker ein magnetisches Feld vorhanden ist. 3. Totpunkteinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (2) selbst mit einem verstellbaren Befestigungselement (3) versehen ist. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Patentschriften Nrn. 319 633, 345 299 USA-Patentschrift Nr. 2 269 045
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10318364 | 1964-02-29 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH664864A4 CH664864A4 (de) | 1966-11-15 |
| CH431390A true CH431390A (de) | 1967-08-31 |
Family
ID=5478097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH664864A CH431390A (de) | 1964-02-29 | 1964-05-21 | Totpunktvorrichtung für den Antrieb eines mechanischen Schwingers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH431390A (de) |
-
1964
- 1964-05-21 CH CH664864A patent/CH431390A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH664864A4 (de) | 1966-11-15 |
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