CH431429A - Felsanker - Google Patents
FelsankerInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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Description
Felsanker Die Erfindung bezieht sich auf einen Felsanker, be stehend aus einem mit dem Ankerschaft verbundenen Kern, dem lamellenartig ausgebildete, Vorsprünge oder Rillen aufweisende Spreizkörper anliegen, wobei der Kern als gegenüber dem Ankerschaft verschiebbarer Ke gel ausgebildet ist und die Innenseiten der Spreizkör- per zur Kegelfläche korrespondierend ausgebildet sind.
Die Erfindung besteht darin, dass unterhalb des Ver schiebebereiches des Kegels mit dem Ankerschaft fest verbunden ein Bund vorgesehen ist, gegen den sich den Ankerschaft umfassend, eine Schraubenfeder stützt, die mit ihrem anderen Ende an mindestens einem der la- mellenartig ausgebildeten und mittels radial wirkender Federkraft an den Kegel gedrückten Spreizkörper anliegt.
Dadurch wird erreicht, dass die lamellenartigen Spreizkörper ohne Gefahr einer Verklemmung beim Ein schieben des Felsankers in das hiefür vorgesehene Bohr loch in ihrer Endstellung eine ausgezeichnete Veranke rung des Felsankers im Bohrloch gewährleisten.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung erläutert, ohne dass sie dadurch auf die gezeigten zwei Ausfüh rungsbeispiele eingeschränkt wird.
Es zeigen Fig. 1 den Felsanker bei Ganzmetallaus- führung im Teilschnitt; Fig. 2 einen Querschnitt durch den Felsanker nach der Linie A-A in Fig. 1; Fig. 3 ei ne Ansicht der Ausführung nach Fig. 1.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel bei Ausbildung des Kegels aus Kunststoff im Teilschnitt dargestellt; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Felsanker nach der Linie A-A in Fig. 4, und in Fig. 6 ist die Ansicht des Felsankers nach Fig. 4 gezeigt.
Bei der Ganzmetallausführung (Fig. 1-3) hat der Ankerschaft 1, der bis zu 5 m lang sein kann, am oberen Ende 2 ein Gewinde 3, mit dem der kegefige Kern 4 verschraubt ist.
Das Muttergewinde des Kernes 4 liegt im oberen Teil der Bohrung, und die gedeckte Kegelspitze des Ker- nes 4 ist nach unten gerichtet. Im Basisbereich ist der Kern 4 mit planparallelen Flächen 5 ausgestattet, die sich nur über einen geringen Teil seiner Höhe erstrek- ken. Sie dienen als Angriffsflächen für einen Schrauben schlüssel od. dgl.
Der Aussenfläche des Kegelkernes 4 liegen in Um fangrichtung des Kerns lamellenartige Spreizkörper 6, 6', 6" an, deren Innenfläche kegelig verläuft und die aus sen rillenartige Einteillungen 7 besitzen. Im mittleren und unteren Bereich haben diese Lamellen je eine aus geprägte Nut 8 und 9 zur Aufnahme kleiner umfangsge schlossener Spiralfedern 10 und 11, die mit leichtem Druck die Lamellen des Spreizkörpers an den Kern 4 pressen.
Am Bund 12, der mit dem Schaft 1 vorzugswei se verschweisst ist, stützt sich die Schraubenfeder13 mit ihrem einen Ende ab,, ihr anderes Ende liegt an den un teren Begrenzungsflächen der lamellenartigen Spreizkör- per 6, 6', 6" an. In dem dem Bund 12 zugewandten Teil verläuft die Schraubenfeder 13 zylindrisch, im obe ren Teil konisch. Unten ist der Ankerschaft 1 durch eine Mutter 14 und Unterlangsscheibe 15 abgeschlossen.
Im vorliegenden Beispiel sind fünf lamellenartige Spreizkörper vorgesehen, doch ist die Erfindung nicht auf diese Anzahl beschränkt.
Ist das Ankerloch im Felsen gebohrt, so wird vor erst zweckmässig der Ankerteil der Ankerschraube dem Bohrungsdurchmesser angepasst, wozu die lamellenarti- gen Spreizkörper 6, 6', 6" vorzugsweise mit der Hand festgehalten und der Kern 4 durch Drehen entweder nach unten oder nach oben geschraubt.
Da die lamellen- artigen Spreizkörper sowohl in achsialer wie auch in Um fang-Richtung bezüglich des kegeligen Kerns frei ver schiebbar sind, wenden sie bei der eben beschriebenen Drehung des Kernes 4 nach aussen oder nach innen, so dass sich der Durchmesser des Ankerteiles vergrös- sert bzw. verkleinert.
Ist auf diese Weise die Anpassung an die Weite des Bohrloches geschehen, so wird der Anker in das Bohr loch eingeschoben. Um zu verhindern, dass beim Ein schieben des Ankers die Spreizkörper abrutschen, wenn sie an der Bohrungswand hängen bleiben ist die Feder 13 vorgesehen, die die Spreizkörper stets zurückdrückt, sofern eine Kraft sie nach unten zu schieben versucht. Vorzugsweise ist die Feder 13 im oberen Teil konisch, also in jenem, der an den Spreizkörpern anliegt.
Da durch wird vermieden, dass die Feder in den Ringspalt zwischen Ankerschaft und Spreizkörper rutschen kann, falls sie sich schief stellt.
Ist der Anker zur Gänze in das Bohrloch einge bracht, so wird die Unterlagscheibe 15 aufgesteckt und die Mutter 14 angezogen. Die widerhakenartig geriefte Oberfläche der Spreizkörper legt sich an der Boh rungswand an und der durch das Festziehen der Mutter 14 nach vorne drängende Keilkern 4 spreizt die Lamel len 6, 6', 6", wodurch die Verankerung gebildet wird.
Da die Felsanker einem äusserst rauhen Betrieb un terzogen sind, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich bei spielsweise die Mutter 14 und der Kern 4 auf den ent sprechenden Gewinden ganz oder doch mindestens zum Teil verklemmen und es könnte geschehen, dass sich der Ankerschaft beim Anziehen der Mutter 14 zusammen mit dem Kern 4 dreht.
Um das Mitdrehen des lamellen- artigen Spreizkörpers zu verhindern, ist es daher unter Umständen vorteilhaft, die Spreizkörper gegen die Ver- drehmöglichkeit in Umfangsrichtung zu sichern, was auf einfache Weise dadurch gelingt, dass im Kegel minde stens eine Längsnut vorgesehen ist, in die ein Keil einge trieben werden kann, so dass die Lamellen nur mehr in Achsrichtung verschiebbar sind.
Im. vorliegend beschriebenen Beispiel sind die Spreiz- körper lamellenartig, also in Achsrichtung des Schaftes verlaufend, ausgebildet. Ohne den Rahmen der Erfin dung zu verlassen, ist es natürlich möglich, als Spreiz- körper geschnittene Ringe vorzusehen, deren Innenflä che der Kegelfläche des Kerns korrespondierend ausge bildet ist.
Eine weitere besonders vorteilhafte Ausbildungsart des Felsankers wird dann erreicht, wenn für den Kern bzw. den Spreizkegel anstelle von z. B. Stahl ein zäh steifer Kunststoff Verwendung findet. Eine solche Aus- bildungsart ist in den-Fig. 4-6 dargestellt.
Der Elastizi- tätsmodul des Kunststoffes (Polyamid, Polystyrol, Poly- acetalharz, Polykarbonat, Polyvinylchlorid) liegt zwi schen 100 und 300 kg/mm2.
Die Mutter 5' ist im Basisbereich des Kegels 4 mit diesem auf bekannte Art verklebt. Selbstverständlich ist es auch möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten, eine metallene Mutter in den Kern ein- zugiessen, oder aber auch Kern und Mutter zu einem Stück, gänzlich aus Kunststoff, zu vereinen, so dass der Kern 4 und Mutter 5' einen einzigen Teil darstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Felsanker, bestehend aus einem mit dem Ankerschaft verbundenen Kern, dem lamellenartig ausgebildete, Vor sprünge oder Rillen aufweisende Spreizkörper anliegen, wobei der Kern als gegenüber dem Ankerschaft ver schiebbarer Kegel ausgebildet ist und die Innenseiten der Spreizkörper zur Kegelfläche korrespondierend ausge bildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Verschiebebereiches des Kegels (4) mit dem Ankerschaft (1) fest verbunden ein Bund (12) vorgesehen ist, gegen den sich,den Ankerschaft (1) umfassend, eine Schrau benfeder (13) stützt, die mit ihrem anderen Ende an mindestens einem der lamellenartig ausgebildeten und mittels radial wirkender Federkraft an den Kegel (4) ge- drückten Spreizkörper (6) anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Felsanker nach Patentanspruch dadurch gekenn zeichnet, dass die Feder (13) mindestens teilweise als konische Schraubenfeder ausgebildet ist. 2.Felsanker nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der verschiebbare Kegel (4) im Basisbe reich ein Muttergewinde besitzt und mindestens teilweise in diesem Bereich achsparallele Flächen (5) aufweist. 3. Felsanker nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der als verschiebbarer Kegel (4) ausgebil dete Kern mindestens teilweise aus einem zähsteifen Kunststoff besteht. 4. Felsanker nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Elastizitätsmodul des Kunststoffes ca. l00-300 kg/mm? beträgt. 5.Felsanker nach den Unteransprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Kunststoff beste hende Kegelschaft mit einer metallischen Mutter ver klebt ist. 6. Felsanker nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine metallische Mutter in den Kern des Kegels (4) eingegossen ist. 7. Felsanker nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass als Kunststoffe vorgesehen sind: Polyami de, Polystyrol, Polyacetalharze, Polykarbonate oder Po lyvinylchlorid.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1025763A AT268365B (de) | 1963-12-19 | 1963-12-19 | Felsanker |
| AT270464A AT281095B (de) | 1964-03-27 | 1964-03-27 | Felsanker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH431429A true CH431429A (de) | 1967-03-15 |
Family
ID=25598948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH1625364A CH431429A (de) | 1963-12-19 | 1964-12-16 | Felsanker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH431429A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3396105A1 (de) * | 2017-04-24 | 2018-10-31 | Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH&Co. Kg | Spreizhülsenanker mit verlorener bohrkrone |
-
1964
- 1964-12-16 CH CH1625364A patent/CH431429A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3396105A1 (de) * | 2017-04-24 | 2018-10-31 | Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH&Co. Kg | Spreizhülsenanker mit verlorener bohrkrone |
| DE102017108664B4 (de) | 2017-04-24 | 2022-11-10 | Bochumer Eisenhütte GmbH & Co. KG | Spreizhülsenanker mit verlorener Bohrkrone |
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