CH431429A - Felsanker - Google Patents

Felsanker

Info

Publication number
CH431429A
CH431429A CH1625364A CH1625364A CH431429A CH 431429 A CH431429 A CH 431429A CH 1625364 A CH1625364 A CH 1625364A CH 1625364 A CH1625364 A CH 1625364A CH 431429 A CH431429 A CH 431429A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cone
rock anchor
core
anchor according
anchor
Prior art date
Application number
CH1625364A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelmer Johann
Original Assignee
Wilhelmer Johann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT1025763A external-priority patent/AT268365B/de
Priority claimed from AT270464A external-priority patent/AT281095B/de
Application filed by Wilhelmer Johann filed Critical Wilhelmer Johann
Publication of CH431429A publication Critical patent/CH431429A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D21/00Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description


      Felsanker       Die Erfindung bezieht     sich    auf einen Felsanker, be  stehend aus einem mit dem Ankerschaft verbundenen  Kern, dem     lamellenartig    ausgebildete,     Vorsprünge    oder  Rillen aufweisende Spreizkörper anliegen, wobei der  Kern als gegenüber dem Ankerschaft verschiebbarer Ke  gel ausgebildet ist     und    die     Innenseiten    der     Spreizkör-          per        zur    Kegelfläche korrespondierend ausgebildet sind.  



  Die Erfindung besteht     darin,    dass unterhalb des Ver  schiebebereiches des Kegels mit dem Ankerschaft fest  verbunden ein Bund vorgesehen ist, gegen den sich den  Ankerschaft umfassend,     eine    Schraubenfeder stützt, die       mit    ihrem anderen Ende an mindestens einem der     la-          mellenartig    ausgebildeten und mittels radial wirkender  Federkraft an den Kegel gedrückten     Spreizkörper        anliegt.     



  Dadurch wird erreicht, dass die     lamellenartigen          Spreizkörper    ohne Gefahr einer     Verklemmung    beim Ein  schieben des Felsankers in das     hiefür    vorgesehene Bohr  loch in ihrer Endstellung eine ausgezeichnete Veranke  rung des Felsankers im Bohrloch gewährleisten.  



  Anhand der Zeichnung wird die     Erfindung    erläutert,  ohne dass sie dadurch auf die gezeigten zwei Ausfüh  rungsbeispiele eingeschränkt wird.  



  Es zeigen     Fig.    1 den     Felsanker    bei     Ganzmetallaus-          führung    im Teilschnitt;     Fig.    2 einen     Querschnitt    durch  den Felsanker nach der Linie     A-A    in     Fig.    1;     Fig.    3 ei  ne Ansicht der Ausführung nach     Fig.    1.

   In     Fig.    4 ist  ein     Ausführungsbeispiel    bei Ausbildung des Kegels aus       Kunststoff    im Teilschnitt dargestellt;     Fig.    5 zeigt einen  Querschnitt durch den Felsanker nach der Linie     A-A     in     Fig.    4, und in     Fig.    6 ist die Ansicht des Felsankers  nach     Fig.    4 gezeigt.  



  Bei der     Ganzmetallausführung        (Fig.    1-3) hat der  Ankerschaft 1, der bis zu 5 m lang sein     kann,    am oberen  Ende 2 ein Gewinde 3, mit dem der     kegefige    Kern 4  verschraubt ist.  



  Das Muttergewinde des     Kernes    4     liegt    im oberen  Teil der     Bohrung,    und     die    gedeckte Kegelspitze des Ker-         nes    4 ist nach unten gerichtet.     Im    Basisbereich ist der       Kern    4 mit planparallelen Flächen 5 ausgestattet, die  sich nur über einen     geringen    Teil seiner Höhe     erstrek-          ken.    Sie dienen als     Angriffsflächen    für einen Schrauben  schlüssel     od.    dgl.  



  Der Aussenfläche des     Kegelkernes    4     liegen        in    Um  fangrichtung des Kerns     lamellenartige        Spreizkörper    6,  6', 6" an, deren Innenfläche     kegelig    verläuft und die aus  sen     rillenartige        Einteillungen    7 besitzen. Im mittleren  und unteren Bereich haben diese     Lamellen    je eine aus  geprägte Nut 8 und 9 zur Aufnahme kleiner umfangsge  schlossener Spiralfedern 10     und    11, die mit leichtem  Druck die Lamellen des     Spreizkörpers    an den     Kern    4  pressen.

   Am Bund 12, der mit dem Schaft 1 vorzugswei  se verschweisst ist, stützt sich die     Schraubenfeder13    mit  ihrem einen Ende ab,, ihr anderes Ende     liegt    an den un  teren Begrenzungsflächen der     lamellenartigen        Spreizkör-          per    6, 6', 6" an.     In    dem dem Bund 12 zugewandten  Teil verläuft die Schraubenfeder 13     zylindrisch,    im obe  ren Teil konisch. Unten ist der Ankerschaft 1 durch  eine Mutter 14 und     Unterlangsscheibe    15 abgeschlossen.

    Im vorliegenden Beispiel sind fünf     lamellenartige          Spreizkörper    vorgesehen, doch ist die Erfindung nicht  auf diese     Anzahl    beschränkt.  



  Ist das Ankerloch im Felsen     gebohrt,    so wird vor  erst     zweckmässig    der Ankerteil der Ankerschraube dem       Bohrungsdurchmesser    angepasst, wozu die     lamellenarti-          gen    Spreizkörper 6, 6', 6" vorzugsweise mit der Hand  festgehalten und der Kern 4 durch Drehen entweder  nach unten oder     nach    oben geschraubt.

   Da die     lamellen-          artigen    Spreizkörper sowohl in     achsialer    wie auch in Um  fang-Richtung bezüglich des     kegeligen        Kerns    frei ver  schiebbar     sind,    wenden sie bei der eben     beschriebenen     Drehung des Kernes 4 nach aussen oder nach innen,  so dass sich der Durchmesser des     Ankerteiles        vergrös-          sert    bzw.     verkleinert.     



  Ist auf diese Weise die Anpassung an die Weite des      Bohrloches geschehen, so wird der Anker in     das    Bohr  loch eingeschoben. Um zu     verhindern,    dass beim Ein  schieben des Ankers die Spreizkörper abrutschen,     wenn     sie an der Bohrungswand hängen bleiben ist die Feder  13 vorgesehen, die die     Spreizkörper    stets     zurückdrückt,     sofern eine Kraft sie nach unten zu schieben versucht.  Vorzugsweise ist die Feder 13 im oberen Teil konisch,  also     in    jenem, der an den     Spreizkörpern    anliegt.

   Da  durch wird     vermieden,    dass die Feder in den     Ringspalt          zwischen    Ankerschaft und Spreizkörper rutschen     kann,          falls    sie sich schief stellt.  



  Ist der Anker zur Gänze in das     Bohrloch    einge  bracht, so wird die     Unterlagscheibe    15     aufgesteckt    und  die Mutter 14 angezogen. Die     widerhakenartig    geriefte       Oberfläche    der Spreizkörper legt sich an der Boh  rungswand an und der durch das Festziehen der Mutter  14 nach vorne drängende     Keilkern    4 spreizt die Lamel  len 6, 6', 6", wodurch die     Verankerung    gebildet wird.  



  Da     die    Felsanker einem äusserst rauhen Betrieb un  terzogen sind, ist es nicht     ausgeschlossen,    dass sich bei  spielsweise die Mutter 14 und der     Kern    4 auf den ent  sprechenden Gewinden ganz oder doch     mindestens        zum     Teil verklemmen und es könnte geschehen, dass sich der  Ankerschaft beim Anziehen der Mutter 14 zusammen  mit dem Kern 4 dreht.

   Um das     Mitdrehen    des     lamellen-          artigen        Spreizkörpers    zu     verhindern,    ist es daher unter  Umständen     vorteilhaft,    die Spreizkörper gegen die     Ver-          drehmöglichkeit    in     Umfangsrichtung    zu sichern, was auf  einfache Weise dadurch     gelingt,    dass im Kegel minde  stens eine Längsnut vorgesehen ist, in die ein Keil einge  trieben werden kann, so dass die Lamellen nur mehr in  Achsrichtung verschiebbar     sind.     



       Im.        vorliegend    beschriebenen Beispiel     sind    die     Spreiz-          körper        lamellenartig,        also    in Achsrichtung des     Schaftes     verlaufend, ausgebildet.     Ohne    den Rahmen der Erfin  dung zu verlassen, ist es natürlich möglich, als     Spreiz-          körper    geschnittene     Ringe    vorzusehen, deren Innenflä  che der     Kegelfläche    des Kerns     korrespondierend    ausge  bildet ist.  



  Eine weitere besonders vorteilhafte Ausbildungsart  des Felsankers wird     dann    erreicht, wenn für den Kern  bzw. den     Spreizkegel    anstelle von z. B. Stahl ein zäh       steifer        Kunststoff    Verwendung findet. Eine solche     Aus-          bildungsart    ist     in        den-Fig.        4-6    dargestellt.

   Der     Elastizi-          tätsmodul    des     Kunststoffes        (Polyamid,        Polystyrol,        Poly-          acetalharz,    Polykarbonat,     Polyvinylchlorid)    liegt zwi  schen 100 und 300     kg/mm2.     



  Die Mutter 5' ist im Basisbereich des Kegels 4 mit  diesem auf bekannte     Art    verklebt. Selbstverständlich  ist es auch     möglich,    ohne den Rahmen der     Erfindung     zu überschreiten, eine metallene Mutter in den Kern     ein-          zugiessen,    oder aber auch Kern und Mutter zu einem    Stück,     gänzlich    aus Kunststoff, zu vereinen, so dass der  Kern 4 und Mutter 5'     einen    einzigen Teil darstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Felsanker, bestehend aus einem mit dem Ankerschaft verbundenen Kern, dem lamellenartig ausgebildete, Vor sprünge oder Rillen aufweisende Spreizkörper anliegen, wobei der Kern als gegenüber dem Ankerschaft ver schiebbarer Kegel ausgebildet ist und die Innenseiten der Spreizkörper zur Kegelfläche korrespondierend ausge bildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Verschiebebereiches des Kegels (4) mit dem Ankerschaft (1) fest verbunden ein Bund (12) vorgesehen ist, gegen den sich,
    den Ankerschaft (1) umfassend, eine Schrau benfeder (13) stützt, die mit ihrem anderen Ende an mindestens einem der lamellenartig ausgebildeten und mittels radial wirkender Federkraft an den Kegel (4) ge- drückten Spreizkörper (6) anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Felsanker nach Patentanspruch dadurch gekenn zeichnet, dass die Feder (13) mindestens teilweise als konische Schraubenfeder ausgebildet ist. 2.
    Felsanker nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der verschiebbare Kegel (4) im Basisbe reich ein Muttergewinde besitzt und mindestens teilweise in diesem Bereich achsparallele Flächen (5) aufweist. 3. Felsanker nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der als verschiebbarer Kegel (4) ausgebil dete Kern mindestens teilweise aus einem zähsteifen Kunststoff besteht. 4. Felsanker nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Elastizitätsmodul des Kunststoffes ca. l00-300 kg/mm? beträgt. 5.
    Felsanker nach den Unteransprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Kunststoff beste hende Kegelschaft mit einer metallischen Mutter ver klebt ist. 6. Felsanker nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass eine metallische Mutter in den Kern des Kegels (4) eingegossen ist. 7. Felsanker nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass als Kunststoffe vorgesehen sind: Polyami de, Polystyrol, Polyacetalharze, Polykarbonate oder Po lyvinylchlorid.
CH1625364A 1963-12-19 1964-12-16 Felsanker CH431429A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1025763A AT268365B (de) 1963-12-19 1963-12-19 Felsanker
AT270464A AT281095B (de) 1964-03-27 1964-03-27 Felsanker

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH431429A true CH431429A (de) 1967-03-15

Family

ID=25598948

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1625364A CH431429A (de) 1963-12-19 1964-12-16 Felsanker

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH431429A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3396105A1 (de) * 2017-04-24 2018-10-31 Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH&Co. Kg Spreizhülsenanker mit verlorener bohrkrone

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3396105A1 (de) * 2017-04-24 2018-10-31 Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH&Co. Kg Spreizhülsenanker mit verlorener bohrkrone
DE102017108664B4 (de) 2017-04-24 2022-11-10 Bochumer Eisenhütte GmbH & Co. KG Spreizhülsenanker mit verlorener Bohrkrone

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1314897B1 (de) Bolzendübel mit Spreizkontrolle
DE2005467C3 (de) Rohrförmige Dübelhülse aus Kunststoff
DE1400209B2 (de) Spreiznietartiges Befestigungselement
EP0292742B1 (de) Distanzschraube
EP0008085B1 (de) Ankerbolzen
DE1575069B1 (de) Spreizanker
DE19642914C2 (de) Dübel
EP0859915B1 (de) Befestigungselement
DE1500645A1 (de) Befestigungsmittel
DE2718147A1 (de) Spreizanker
EP0171745A1 (de) Aus einem Kunststoffspreizdübel und einer Befestigungsschraube bestehender Befestigungssatz
EP3199824A1 (de) Befestigungsanordnung und verwendung einer befestigungsanordnung
DE2430217C2 (de) Dübel aus Kunststoff mit verlängertem Schaft und Einschlagsperre
DE1450993B2 (de)
EP1013944A2 (de) Befestigungselement
CH431429A (de) Felsanker
EP0211100B1 (de) Schwerlastanker mit Sicherungseinrichtung
DE4024963A1 (de) Duebel mit einer duebelhuelse
DE3940638A1 (de) Demontagevorrichtung
EP1004782B1 (de) Rändelbolzen
DE1906105B2 (de) Dübelanordnung
DE202005006769U1 (de) Formschlüssig setzbarer Bolzenanker
EP0793026B1 (de) Spreizdübel
DE4404698A1 (de) Spreizdübel
AT281095B (de) Felsanker