CH431679A - Relaiseinrichtung, insbesondere für Netzschutz - Google Patents

Relaiseinrichtung, insbesondere für Netzschutz

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CH431679A
CH431679A CH1079365A CH1079365A CH431679A CH 431679 A CH431679 A CH 431679A CH 1079365 A CH1079365 A CH 1079365A CH 1079365 A CH1079365 A CH 1079365A CH 431679 A CH431679 A CH 431679A
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relay
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dependent
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CH1079365A
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Inventor
Hadick Wilhelm
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H1/00Details of emergency protective circuit arrangements
    • H02H1/0038Details of emergency protective circuit arrangements concerning the connection of the detecting means, e.g. for reducing their number
    • H02H1/0046Commutating the detecting means in dependance of the fault, e.g. for reducing their number

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Description


  Relaiseinrichtung, insbesondere für Netzschutz    Gegenstand der Erfindung ist eine Relaiseinrichtung,  insbesondere für Netzschutz, mit einem Messrelais und  einem     Anregerelais,    welche Einrichtung bei Ansprechen  des     Anregerelais    in Abhängigkeit von der Kontaktstel  lung des Messrelais Steuersignale abgibt.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Relais  einrichtung derart auszubilden, dass Steuersignale prak  tisch in jedem Falle in     Abhängigkeit    vom Öffnen des  Kontaktes des     Messrelais    abgegeben werden. Dadurch       erhält    man     vorteilhafterweise    kurze Verzögerungszeiten  bis zur Abgabe des jeweiligen     Steuersignales.    Vor allem  werden aber Verzögerungen vermieden, die durch den       Übergang    des     Messrelais    von einer Kontaktstellung in die  andere bedingt sind.

   Letztere sind unerwünscht gross,  falls nur wenig Energie für die Betätigung des     Mess-          relais    verfügbar ist.  



  Es ist bereits ein     Energierichtungsrelais    bekannt, bei  dem ein     Drehspulrelais    in     Gleichrichterbrückenschaltung     verwendet ist. In der Brücke wird die Summe und die  Differenz von Strömen miteinander verglichen, die der  Spannung und -dem Strom der Kurzschlussschleife pro  portional sind. Die Summen- und Differenzbildung der       strom-    und spannungsproportionalen Ströme erfolgt in  Zwischenwandlern mit drei     Wicklungen,    die gleichzeitig  eine galvanische Trennung der     Gleichrichterbrücke    von  den Strom- und Spannungsphasen und dieser untereinan  der vornehmen.  



  Bei dem bekannten Relais ist der Kontakt des Dreh  spulrelais im     unerregten    Zustand geschlossen. Erst im       Fehlerfall    werden die Messgrössen zugeschaltet, so dass  das Öffnen des Kontaktes als schnellwirkendes Kriterium  zur Feststellung der Energierichtung herangezogen wer  den kann. Durch diese     Zuschaltung    wird eine Beein  flussung der Kontaktstellung durch die jeweilige Last  richtung vermieden.  



  Häufig sind jedoch die durch ein Zuschalten der  Messgrössen bedingten Verzögerungen unerwünscht. In  diesem Fall werden die Messgrössen ständig der Relais  einrichtung zugeführt. Bei einem     Energierichtungsrelais     wirken sich aber dann     Änderungen    der Lastrichtung auf  die Kontaktstellung aus. Damit ergeben sich Verzögerun-    gen im Fehlerfall, da die Energierichtung nicht mit der  jeweiligen Lastrichtung übereinstimmen muss und somit  die Kontaktstellung des Messrelais bei Fehlereintritt ver  schieden sein kann. Um eine eindeutige Anzeige der  Energierichtung zu erhalten, ist daher eine entsprechende  Verzögerung erforderlich, die für eine schnelle Fehler  erfassung jedoch sehr unerwünscht ist.

   Bei zu kleiner  Verzögerung kann sich darüber hinaus sogar noch in be  stimmten Fällen eine Fehlerbetätigung ergeben.  



  Derartige Nachteile lassen sich nach der Erfindung  bei einer Relaiseinrichtung, insbesondere für Netzschutz,  mit einem     Messrelais    und einem     Anregerelais,    welche  Einrichtung bei Ansprechen des     Anregerelais        in    Abhän  gigkeit von der Kontaktstellung des Messrelais Steuer  signale abgibt, vermeiden.

       Erfindungsgemäss    wird dies  dadurch erreicht, dass bei nicht angesprochenem Anrege  relais     eine    Änderung der     Kontaktstellung    des Messrelais  die Betätigung einer     Kippschaltung    bewirkt, durch welche  die     Messschaltung    des Messrelais umgepolt wird, so dass  der Kontakt des Messrelais seine Normallage wieder ein  nimmt. Es ist günstig, die Kippschaltung vom Kontakt  des     Messrelais    über ein erstes Zwischenrelais anzu  steuern, wobei das erste Zwischenrelais     vorteilhafterweise     eine Anzugs- und eine Abwurfwicklung besitzt.

   In einer  '     bevorzugten    Ausführungsform wird beim Ansprechen des       Anregerelais        über    einen Kontakt     ebenfalls    die Anzugs  und Abwurfwicklung des ersten Zwischenrelais ange  steuert. Damit ist bei angesprochenem     Anregerelais    eine  Betätigung der Kippschaltung durch das Messrelais aus  geschlossen.  



  Im folgenden soll die Erfindung anhand des     in    der  Figur dargestellten     Ausführungsbeispieles    näher erläutert  werden. Dem Ausführungsbeispiel liegt dabei die Aus  bildung der erfindungsgemässen     Relaiseinrichtung    als       Energierichtungsrelais    zugrunde.  



  Die Messschaltung 1 wird von einem Messrelais 2 in       Gleichrichterbrückenschaltung    gebildet. Den Gleichrich  tern 3, 4 werden über Zwischenwandler 5, 6 die Summe  und die Differenz von Strömen zugeführt, die der Span  nung U und dem Strom I     proportional        sind.    Der Kon  takt des Messrelais 2 ist mit 7 bezeichnet.           Im    Strompfad ist ferner noch das als     Überstromrelais     ausgebildete     Anregerelais    8 vorgesehen. Dessen Kontakt  ist mit 9 bezeichnet.  



  Der Kontakt 7 liegt in Reihe mit dem ersten anzugs  verzögerten Zwischenrelais 10, das eine Anzugs- und eine       Abwurfwicklung    besitzt. Die Wurzel des Kontaktes 7  ist mit der Anzugswicklung, der Ruheteil des Kontaktes  7 über die Diode 11 mit der     Abwurfwicklung    des     Zwi-          schenrelais    10 verbunden. Ausserdem sind die Anzugs  wicklung     beziehungsweise    die Abwurfwicklung über  Dioden 12, 13 mit dem Kontakt 9 verbunden.  



  Das     Relais    10 besitzt zwei Kontakte 14, 15. Der Kon  takt 14 liegt parallel zum Kontakt 7 und dient zu dessen  Entlastung. Der     Kontakt    15 bewirkt die Umsteuerung  der Kippschaltung 16.     Diese    besteht aus einem Relais 17  mit Kontakten 18 bis 23. Die Kontakte 18, 19 dienen der  Umsteuerung der Kippschaltung in die jeweilige andere  stabile Lage. Durch die Kontakte 20, 21 wird eine     Um-          polung    der     stromproportionalen    Messgrösse bewirkt. Von       den    Kontakten 22, 23 werden die Anschlüsse der Relais  24, 25 umgeschaltet.  



  Zwischen dem Ruheteil des Kontaktes 7 und der  Diode 11 ist eine als Relais ausgebildete Schalteinrich  tung 26     angeschlossen.    Der     Kontakt    27 der Schalteinrich  tung 26 liegt in Reibe mit den Kontakten 22, 23 und den       Relais    24, 25 sowie mit dem Arbeitskontakt 28 des zwei  ten Zwischenrelais 29 und dem Kontakt 9.  



  Die     Relaiseinrichtung    arbeitet wie folgt:  Im     Normalbetrieb    befindet sich der Kontakt 7 des  Messrelais 2 in der in der Figur gezeigten Lage. Ändert  sich nun die Lastrichtung, so ändert sich damit ebenfalls  die Stellung des Kontaktes 7. Das Relais 10 spricht dann  an, schliesst seinen     Kontakt    14 und steuert den Kontakt  15 um. Über den Kontakt 15 entlädt sich der Kondensa  tor 30, wodurch das     Relais    17 erregt wird.

   Die Kontakte  18     bis    23 des     Relais    17 schalten um und nehmen die in  der Figur nicht gezeigte Lage     ein.    Durch die Umschal  tung von 20, 21 wird die stromproportionale Messgrösse  des     Messrelais    2 umgepolt, wodurch der Kontakt 7 des       Messrelais    2 wieder     in    seine in der Zeichnung gezeigte  Lage zurückgeführt wird. Damit wird dann aber auch  Spannung an die     Abwurfwicklung    des Relais 10 gegeben.  Das Relais 10 fällt daher ebenfalls ab und seine Kontakte  14, 15 kehren in die     in    der Zeichnung dargestellte Lage  zurück.

   Die Stellung     der    Kontakte des Relais 17 der  Kippschaltung 16     bleibt    jedoch davon unbeeinflusst.  



  Durch die     vorstehend    beschriebene Umsteuerung der  Kontakte 18 bis 23     des    Relais 17 der Kippschaltung 16  wird gewährleistet,     dass    sich der Kontakt 7 des     Mess-          relais    2 stets in der in der Figur gezeigten Lage     befindet,     so dass im     Fehlerfall    ein Abheben des Kontaktes 7 als  schnell     vorliegendes        Richtungsmesskriterium    verwendet  werden kann.  



  Für die folgende Beschreibung des Fehlerfalles sei  die in der Figur gezeigte Kontaktstellung vorausgesetzt.  Bei Vorliegen eines     Fehlers    wird das     Relais    8 ange  regt und     schliesst    seinen Kontakt 9. Damit wird über die  Dioden 12, 13 sowohl die Anzugswicklung wie auch die       Abwurfwicklung    des Relais 10 an     Spannung    gelegt. Das       Relais    10 kann daher vom Kontakt 7 nicht mehr betätigt    werden. Entspricht die Fehlerrichtung der jeweils vor Ein  tritt des Fehlers vorhandenen Lastrichtung, bleibt der       Kontakt    7 geschlossen. Ist dies nicht der Fall, öffnet die  ser.

   Um ein etwaiges Öffnen des     Kontaktes    7 abzuwarten,  ist das Relais 29 vorgesehen. Das Relais 29 wird mit dem  Schliessen des Kontaktes 9 angesteuert und     schliesst     dann ebenfalls seinen Kontakt 28. In der     Zeit,    die bis  zum Schliessen von 28 vergeht, ist entschieden, ob der  Kontakt 7 öffnet oder nicht. Falls der Kontakt 7     geschlos-          sen    bleibt,     schaltet    der Kontakt 27 des Relais 26 um.  Mit dem     Schliessen    des Kontaktes 28 wird über den Kon  takt 27 und den Kontakt 22 oder 23 Spannung an das  Relais 24 oder 25 gelegt.

   Von dem     Relais    24 beziehungs  weise 25 wird dann die Richtung des Fehlers     signalisiert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Relaiseinrichtung, insbesondere für Netzschutz, mit einem Messrelais und einem Anregerelais, welche Ein richtung bei Ansprechen des Anregerelais in. Abhängig keit von der Kontaktstellung des Messrelais Steuersignale abgibt, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht angespro chenem Anregerelais (8) eine Änderung der Kontakt stellung des Messrelais (2) die Betätigung einer Kipp- schaltung (16) bewirkt, durch welche die Messschaltung (1) des Messrelais umgepolt wird,
    so dass der Kontakt (7) des Messrelais (2) seine Normallage wieder einnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Relaiseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippschaltung (16) vom Kon takt (7) des Messrelais (2) über ein erstes Zwischenrelais (10) angesteuert wird. 2. Relaiseinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Zwischenrelais (10) eine Anzugs- und eine Abwurfwicklung besitzt. 3.
    Relaiseinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ansprechen des Anregerelais (8) über einen Kontakt (9) die Anzugs- und Abwurf wicklung des Zwischenrelais (10) angesteuert wird. 4.
    Relaiseinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Ansteuerkreis des ersten Zwi schenrelais (10) eine Trenndiode (11) vorgesehen ist, so dass über den Kontakt (9) des Anregerelais (8) in Ab hängigkeit von der Stellung des Kontaktes (7) des Mess relais (2) eine Schalteinrichtung (29) angesteuert wird.
    5. Relaiseinrichtun_ g nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (29) einen Kontakt (28) betätigt, der in Reihe mit dem Kontakt (9) des Anregerelais (8) und einem Kontakt (27) eines zwei ten Zwischenrelais (26) angeordnet ist. 6. Relaiseinrichtung nach einem der vorstehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte (20, 21) der Kippschaltung (16) im Strompfad der als Gleichrichterbrückenschaltung ausgebildeten Messschal- tung (1) des Messrelais (2) angeordnet sind.
CH1079365A 1964-09-04 1965-07-31 Relaiseinrichtung, insbesondere für Netzschutz CH431679A (de)

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