CH431718A - Schaltung mit Streufeldtransformator und Ruhekontakt-Thermostarter für den Betrieb von Niederspannungs-Leuchtstofflampen mit geheizten Elektroden - Google Patents
Schaltung mit Streufeldtransformator und Ruhekontakt-Thermostarter für den Betrieb von Niederspannungs-Leuchtstofflampen mit geheizten ElektrodenInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
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- H05B41/04—Starting switches
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Description
Schaltung mit Streufeldtransformator und Ruhekontakt-Thermostarter für den Betrieb von Niederspannungs-Leuchtstofflampen mit geheizten Elektroden Bei bekannten Schaltungen für die automatische Zündung und den Betrieb einer Niederspannungs- Leuchtstofflampe mit geheizten Elektroden wird eine Drosselspule in Serie zur Lampe geschaltet, und es wird ein Ruhekontakt-Thermostarter angewendet, des sen thermisches Steuerelement, z. B. ein Hitzdraht, an einige Windungen der Drosselspule angeschlossen ist.
Dadurch wird erreicht, dass nach dem Einschalten, wenn durch die Drosselspule und die Lampenelektroden der Vorheizstrom fliesst, der Ruhekontakt mit der durch das thermische Steuerelement bestimmten Verzögerung den Stromkreis öffnet und dieser Stromkreis offen bleibt, wenn die Lampe gezündet hat, während der Ruhekontakt wieder schliesst und den Zündversuch wie derholt, wenn die Zündung beim erstmaligen Öffnen des Ruhekontaktes nicht erfolgt.
Bei anderen bekannten Schaltungen genügt es we gen der Spannungsverhältnisse des Netzes und der zu betreibenden Leuchtstofflampe nicht, eine Drosselspule in Serie zur Lampe zu schalten, sondern es ist anstelle einer gewöhnlichen Drosselspule ein Streufeldtransfor- mator erforderlich. Bei solchen Schaltungen mit Streu feldtransformator wird bisher das thermische Element des Ruhekontaktstarters an einen separaten Stromwand ler angeschlossen, welcher in den Lampenstromkreis eingeschaltet ist.
Der direkte Anschluss des Starters an einige Windungen einer Streufeldtransformatorwicklung, ähnlich wie bei den erwähnten Drosselspulenschaltun- gen, würde dazu führen, dass die Starterkontakte ge öffnet bleiben würden, unabhängig davon, ob die Leuchtstofflampe gezündet hat oder nicht.
Bei solchen Schaltungen mit Streufeldtransformator bedeutet die Lösung mit separatem Stromwandler einen erheblichen Mehraufwand, und es wurde deshalb nach einer Schal tung gesucht, wo man auch mit einem Streufeldtrans- formator einen Ruhekontakt-Thermostarter ohne Ver wendung eines separaten Stromwandlers einwandfrei steuern kann.
Gemäss der vorliegenden Erfindung soll dies bei einer Schaltung für die automatische Zündung und den Betrieb einer Niederspannungs-Leuchtstofflampe mit ge heizten Elektroden unter Verwendung eines Streufeld transformators und eines Ruhekontakt-Thermostarters, der zur Öffnung der Starterkontakte eine bestimmte Steuerspannung erfordert, dadurch erreicht werden, dass der Streufeldtransformator zur Erzeugung der Steuer spannung zwei eine Summenspannung liefernde Steuer wicklungen aufweist, von denen die eine mit der Pri märwicklung und die andere mit der Sekundärwicklung des Streufeldtransformators magnetisch fest gekoppelt ist.
Vorteilhaft sind die beiden Steuerwicklungen derart geschaltet, dass die beiden darin erzeugten Spannungs komponenten im Leerlauf gegeneinander gerichtet sind. Es können dadurch für den Start und den Betrieb eines Ruhekontakt-Thermostarters ungefähr die gleichen Ver hältnisse bezüglich der erforderlichen Steuerspannun gen auftreten wie in der Drosselspulenschaltung.
Um die erfindungsgemässe Schaltung mit möglichst kleinem Aufwand ausführen zu können, wird vorteil- hafterweise nur eine der beiden Steuerwicklungen als getrennte Wicklung ausgeführt, während die andere durch Anzapfen der Primär- oder der Sekundärwicklung gebildet werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Beispiel einer Schaltung mit Streufeld transformator und Fig. 2 die Umschaltung derselben in eine Drossel spulenschaltung für höhere Netzspannung.
Die Niederspannungs-Leuchtstofflampe 1 nach Fig. 1 besitzt heizbare Elektroden 2, 3, an die ein Ruhekontakt-Thermostarter 4 angeschlossen ist, dessen thermisches Element in vorliegendem Beispiel ein Hitz- draht 5 ist und dessen Kontakte 6, 7 im Ruhezustand geschlossen sind und bei Erhitzung des Hitzdrahtes 5 geöffnet werden.
Der Transformator 8 weist eine Pri märwicklung 9 und eine Sekundärwicklung 10 auf, welche durch eine Anzapfung in zwei Wicklungsteile 11, 12 unterteilt ist. 13 ist eine separate Wicklung, die mit der Primärwicklung 9 magnetisch fest gekoppelt ist. Der Zündkondensator 14 ist wie bei der bekannten Drosselspulenschaltung derart angeschlossen, dass die beiden Lampenelektroden 2 und 3 als Dämpfungswider- stände dienen und dadurch das Verschweissen der Star terkontakte 6, 7 verhindern. Ausser als Zündhilfe wirkt dieser Kondensator auch zu Radioentstörung.
Bei der Schaltung nach Fig. 1 sind die Klemmen 15, 16 und 17, 18 miteinander verbunden, und es wird eine Nenn speisespannung von 118 V - zugeführt. Der Trans formator 8 arbeitet als Streufeldtransformator, dessen Streukern mit 19 bezeichnet ist. Die beiden Steuer wicklungen 11 und 13 dieses Transformators liefern zusammen, wie ersichtlich, die Steuerspannung für das thermische Element 5 des Thermostarters.
Bei einem ausgeführten Gerät für den Betrieb einer Leuchtstofflampe 40W/0,43 A hatte der Transforma tor 8 folgende Daten:
EMI0002.0016
Wicklung <SEP> 9: <SEP> 1067 <SEP> Wdg: <SEP> 0,45 <SEP> mm <SEP> 0
<tb> Wicklung <SEP> 10: <SEP> 1225 <SEP> Wdg: <SEP> 0,40 <SEP> mm <SEP> <I>0</I>
<tb> Wicklung <SEP> 13: <SEP> 19 <SEP> Wdg: <SEP> 0,45 <SEP> mm <SEP> 0
<tb> Wicklung <SEP> 11: <SEP> 19 <SEP> Wdg: <SEP> 0,40 <SEP> mm <SEP> 0 Die Steuerspannungen am Hitzdraht 5 betrugen im Vorheizzustand 4,15 V und im Betrieb 3,10 V.
Wenn beim Öffnen der Starterkontakte 6, 7 die Leuchtstofflampe 1 nicht zündet, dann ist der Sekundär- stromkreis unterbrochen, und die beiden in den Steuer wicklungen 11, 13 erzeugten Spannungskomponenten sind gegeneinander gerichtet, so dass die Summenspan nung am Hitzdraht 5 nur 0,4 V beträgt. Daher schliessen sich bei Nichtzünden der Lampe die Starterkontakte 5, 6 wieder und wiederholen den Zünderversuch.
In Fig.2 ist gezeigt, wie die Schaltung nach Fig. 1 auf eine höhere Schaltung für 225 V umgeschaltet werden kann. Der Netzanschluss erfolgt, wie ersichtlich, über die Klemmen -15 und 18, und die Klemmen 16 und 17 sind miteinander verbunden. In diesem Fall wirkt der Transformator als Drosselspule, und die Steuerspannung am Hitzdraht 5 ist im Vorheizzustand 3,85 V und im Betrieb 2,85 V.
Bei Nichtzünden der Lampe beträgt die Spannung am Hitzdraht 5 wie bei der normalen Drosselspulenschaltung 0 V, so dass auch hier die Starterkontakte 6, 7 sofort wieder schliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltung für die automatische Zündung und den Betrieb einer Niederspannungs-Leuchtstofflampe mit ge heizten Elektroden unter Verwendung eines Streufeld transformators und eines Ruhekontakt-Thermostarters, der zur Öffnung der Starterkontakte eine bestimmte Steuerspannung erfordert, dadurch gekennzeichnet, dass der Streufeldtransformator zur Erzeugung der Steuer spannung zwei eine Summenspannung liefernde Steuer wicklungen aufweist, von denen die eine mit der Pri märwicklung und die andere mit der Sekundärwicklung des Streufeldtransformators magnetisch fest gekoppelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Steuerwicklungen derart ge schaltet sind, dass die beiden darin erzeugten Span nungskomponenten im Leerlauf gegeneinander gerichtet sind. 2. Schaltung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungs- zahlen der beiden Steuerwicklungen ungefähr gleich sind. 3. Schaltung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Steuerwicklungen durch Anzapfen der Pri mär- oder der Sekundärwicklung gebildet ist. 4.Schaltung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das thermische Element des Ruhekontakt-Thermostarters aus einem Hitzdraht besteht. 5. Schaltung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung für den Ruhekontakt-Thermostarter im Betrieb etwa 3 V beträgt. 6.Schaltung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Zündung begünstigender und als Radiostörschutz wir kender Kondensator derart angeschlossen ist, dass die Lampenelektroden als Dämpfungswiderstand wirken und damit das Verschweissen der Starterkontakte ver hindern.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1068265A CH431718A (de) | 1965-07-29 | 1965-07-29 | Schaltung mit Streufeldtransformator und Ruhekontakt-Thermostarter für den Betrieb von Niederspannungs-Leuchtstofflampen mit geheizten Elektroden |
| ES0329692A ES329692A1 (es) | 1965-07-29 | 1966-07-29 | Perfeccionamientos en conexiones para el encendido automatico y el servicio de una lampara de material luminoso de baja tension. |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1068265A CH431718A (de) | 1965-07-29 | 1965-07-29 | Schaltung mit Streufeldtransformator und Ruhekontakt-Thermostarter für den Betrieb von Niederspannungs-Leuchtstofflampen mit geheizten Elektroden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH431718A true CH431718A (de) | 1967-03-15 |
Family
ID=4365712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1068265A CH431718A (de) | 1965-07-29 | 1965-07-29 | Schaltung mit Streufeldtransformator und Ruhekontakt-Thermostarter für den Betrieb von Niederspannungs-Leuchtstofflampen mit geheizten Elektroden |
Country Status (2)
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| CH (1) | CH431718A (de) |
| ES (1) | ES329692A1 (de) |
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1965
- 1965-07-29 CH CH1068265A patent/CH431718A/de unknown
-
1966
- 1966-07-29 ES ES0329692A patent/ES329692A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES329692A1 (es) | 1967-06-01 |
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