CH431794A - Mit Niederfrequenz betriebene spannungsstabilisierte elektronische Fadenwächtereinrichtung für Textilmaschinen, insbesondere Kettenwirk- und Nähwirkmaschinen - Google Patents

Mit Niederfrequenz betriebene spannungsstabilisierte elektronische Fadenwächtereinrichtung für Textilmaschinen, insbesondere Kettenwirk- und Nähwirkmaschinen

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CH431794A
CH431794A CH1125863A CH1125863A CH431794A CH 431794 A CH431794 A CH 431794A CH 1125863 A CH1125863 A CH 1125863A CH 1125863 A CH1125863 A CH 1125863A CH 431794 A CH431794 A CH 431794A
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CH
Switzerland
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Application number
CH1125863A
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English (en)
Inventor
Goermar Alfred
Teichmann Heinz
Original Assignee
F G Haeberle & Co
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/94Driving-gear not otherwise provided for
    • D04B15/99Driving-gear not otherwise provided for electrically controlled

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Mit    Niederfrequenz betriebene spannungsstabilisierte elektronische     Fadenwächtereinrichtung    für       Textilmaschinen,    insbesondere     Kettenwirk-    und     Nähwirkmaschinen       Die Erfindung betrifft eine mit Niederfrequenz be  triebene,     spannungsstabilisierte    elektronische Faden  wächtereinrichtung, insbesondere     Kettenwirk-    und     Näh-          wirkmaschinen,    mit Mitteln zur Führung von minde  stens einem Element zum     Bewächtern    eines Fadens und  Bauelementen zur Weiterleitung von elektrischen Signa  len.  



  Fadenwächter für Textilmaschinen, die     wächterungs-          bedürftige    Fadenketten oder Einzelfäden überwachen,  sind in vielfacher Ausführung bekannt geworden.  



  Neben den älteren mechanischen Einrichtungen die  ser Art, kennt man Fadenwächter, die bei Fadenbruch  oder dgl. mittels Kontaktgabe einen elektrischen Strom  kreis kurzschliessen und dadurch Mittel zur Auslösung  des     Abschaltvorganges    einer Textilmaschine steuern.  



  Es ist auch bekannt, den     Abschaltvorgang    einer  Textilmaschine durch fotooptische,     kapazitive    oder  elektronische Schalter zu bewirken. Die bekannten elek  trischen     Fadenwächtereinrichtungen    sind auf Grund ih  rer hohen Zeitkonstante für     Hochleitungs-Textilmaschi-          ne    nicht vorteilhaft einsetzbar. So wird auch bei diesen  elektrischen     Fadenwächtereinrichtungen    ein sehr niedri  ger Übergangswiderstand zwischen den kontaktgeben  den elektrischen Leitern zur Bedingung für eine sichere  Funktion.

   Die im Produktionsbetrieb bei der Verarbei  tung einer Fadenkette entstehenden Flusen sowie der  sich niederschlagende Staub sind oftmals Ursache einer  starken Verschmutzung der kontaktgebenden Elemente  und setzen dem gewünschten Kurzschlussstrom einen  sehr hohen,     hochohmigen    Widerstand entgegen, wo  durch derartige     Fadenwächtereinrichtungen    unempfind  lich werden, denn im Moment eines     Fadenbruches    kann  nur ein sehr schwacher Strom fliessen, der nicht zum  Auslösen des     Abschaltvorganges    ausreicht, und die  Zeitkonstante des     Abschaltvorganges    wird als Funktion  des Auflagedruckes eines beispielsweise Fadenreiters  unvertretbar hoch.  



  Die bekannten elektronischen     Fadenwächtereinrich-          tungen    stützen sich auf die     Beeinflussung    der Erregung    eines hochfrequenten Antennenkreises durch Fadenrei  ter, die sich auf Einzelfäden der     Fadenkette    einer Ver  arbeitungsmaschine befinden. Diese Einrichtungen sind  für     Hochleistungs-Textilmaschinen    anwendbar, da sie  eine sehr wirtschaftliche Zeitkonstante besitzen.

   Infolge  der durch die hohe Anzahl von empfindlichen Bau  elementen, des komplizierten technischen Aufbaues und  der auftretenden     unbeherrschbaren    äusseren Einflüsse       begründeten    Störanfälligkeit sind hochfrequente elektro  nische     Fadenwächtereinrichtungen    unter Produktions  bedingungen jedoch sehr nachteilig.  



  Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine     Fa-          denwächtereinrichtung    zu schaffen, die die angeführten  Nachteile vermeidet und überall dort verwendbar ist,  wo der     Einzelfaden        bewächterbar    ist.  



  Die     Fadenwächtereinrichtung    nach dieser Erfindung  ist dadurch gekennzeichnet, dass die zur Auslösung des       Abschaltvorganges    einer Verarbeitungsmaschine not  wendige Zündung der     Gasentladungsröhre    durch eine  starke Annäherung mindestens eines     bewächternden     Elements an die Steuerschiene bzw.

       kurzzeitig    darauf  folgende direkte Berührung mit derselben hervorgeru  fen wird, indem dadurch der     hochohmige    Isolations  wert zwischen der Führungsschiene und der Steuer  schiene     niederohmiger    wird, ohne den     hochohmigen    Be  reich verlassen zu müssen, und der erforderliche Steuer  strom über die Hilfsanode fliessen kann.  



  An einem Ausführungsbeispiel soll das Wesen der  Erfindung näher erläutert werden.  



  Die Zeichnung zeigt eine Ausführung des Zusam  menwirkens einer Schaltungsanordnung mit einem     vier-          fädigen        Kettfadensystem    als erfindungsgemässe Faden  wächtereinrichtung.  



  Die     Kettfäden    1 bilden in ihrer Gesamtheit die durch  die Fadenreiter 2     bewächterte    Fadenkette, welche durch  Mittel 3 in ebener Lage gehalten wird. Die Führungs  schiene 4 ist an ihrem freien Ende gegen Masse isoliert  und besitzt keine elektrisch leitende Verbindung zur  Steuerschiene 5, insofern als kein     Steuerstromfluss    vor-           handen    ist. Zwischen der Leitung 6 und der Steuer  schiene 5 sowie der Leitung 7 und der Führungsschiene  4 herrscht für sich elektrische     Leitfähigkeit,    wobei des  weiteren beide Schienen 4, 5 am     Umfang    nicht isoliert  sind.  



  Als Führungsmittel für die metallischen Fadenrei  ter 2 dient die Führungsschiene 4, die den Faden  reitern 2     eine    Bewegung in Richtung     annähernd    senk  recht zur Längsachse derselben und eine Pendelbewe  gung in     Längsachsenrichtung    der Führungsschiene 4  gestattet.

   Infolge der Speisung der     Hauptentladungs-          strecke    der     Gasentladungsröhre    12 mit einer nieder  frequenten     Wechselspannung    und der Anordnung des  Gleichrichters 14 erhält die     Hilfsanode    12c eine durch  das     Potentiometer    16 regelbare gleichgerichtete Vor  spannung und     die        Führungsschiene    4 sowie die Steuer  schiene 5 führen jeweils ein sehr     niedrig    dimensioniertes       Wechselspannungspotential,    was über die     RC-Glieder     8,     11=    bzw. 10, 9 geleitet wird.

   Zwecks     Konstanthaltung     der entnommenen Netzspannung ist ein     spannungsstabi-          lisierendes        Netzteil    15 vorgesehen. Fällt ein solcher Fa  denreiter 2 in     Richtung        annähernd        senkrecht    zur     Füh-          rungsschienen-Längsachse    infolge Fadenbruches, wobei  er sich an die Steuerschiene 5 stark annähert bzw.

   die  selbe     kurzzeitig    darauf berührt, so wird der im hoch  ohmigen Bereich dimensionierte Isolationswert zwischen  der     Führungsschiene    4 und der Steuerschiene 5     nieder-          ohmiger,    ohne das     hochohmige    Bereich verlassen zu  müssen, wodurch sich eine Potentialänderung der     wech-          selspannungsführenden    Schienen 4,

   5     ergibt.    Der infol  gedessen     fliessende    Steuerstrom ändert das an der     Hilfs-          anode    12c stehende Potential und leitet die Zündung  der     Gasentladungsröhre    12 mit Kathode 12e und Anode  12a ein.  



  Der durch die Zündung der     Gasentladungsröhre    12  hervorgerufene Stromfluss ist in seiner     Intensität    so be  messen,     dass    das Relais 13 den     Abschaltvorgang    der  beispielsweise     Nähwirkmaschine    über die Klemmen I  und     II    vornimmt. Beim darauffolgenden Nulldurchgang    der     anliegenden    Wechselspannung wird die     Gasentla-          dungsröhre    (12) wieder gelöscht und die Fadenwächter  einrichtung ist erneut betriebsbereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit Niederfrequenz betriebene, spannungsstabilisier te elektronische Fadenwächtereinrichtung für Textilma schinen, insbesondere Kettenwirk- und Nähwirkmaschi- nen, mit Mitteln zur Führung von mindestens einem Element 2 zum Bewächtern eines Fadens und Bau elementen zur Weiterleitung von elektrischen Signalen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die zur Auslösung des Abschaltvorganges einer Verarbeitungsmaschine not wendige Zündung der Gasentladungsröhre 12 durch eine starke Annäherung mindestens eines bewächternden Elements 2 an die Steuerschiene 5 bzw. kurzzeitig dar auffolgende direkte Berührung mit derselben hervorge rufen wird, indem dadurch der hochohmige Isolations wert zwischen der Führungsschiene 4 und der Steuer schiene 5 niederohmiger wird, ohne den hochohmigen Bereich verlassen zu müssen, und der erforderliche Steuerstrom über die Hilfsanode 12c fliessen kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fadenwächtereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolationswiderstand zwischen Führungsschiene 4 und Steuerschiene 5 ein Vielfaches der Grösse des Übergangswiderstandes an der Steuerschiene 5 ausmacht. 2. Fadenwächtereinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die entnommene nieder frequente Wechselspannung stabilisiert ist.
    3. Fadenwächtereinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass je Kettfaden ein Element 2 vorgesehen ist und die Elemente durch die Kett- fäden 1 in Arbeitslage gehalten werden und der Füh rungsschiene 4 beweglich zugeordnet sind.
CH1125863A 1963-09-12 1963-09-12 Mit Niederfrequenz betriebene spannungsstabilisierte elektronische Fadenwächtereinrichtung für Textilmaschinen, insbesondere Kettenwirk- und Nähwirkmaschinen CH431794A (de)

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