CH431801A - Vorrichtung zur Herstellung von Bauschgarn und eine Verwendung derselben - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Bauschgarn und eine Verwendung derselben

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CH431801A
CH431801A CH1331564A CH1331564A CH431801A CH 431801 A CH431801 A CH 431801A CH 1331564 A CH1331564 A CH 1331564A CH 1331564 A CH1331564 A CH 1331564A CH 431801 A CH431801 A CH 431801A
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CH
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yarn
zone
venturi
turbulence zone
turbulence
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CH1331564A
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English (en)
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Sakai Magoichi
Mori Kenkichi
Yoshioka Masazumi
Konishi Satoru
Original Assignee
Teijin Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/16Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam
    • D02G1/161Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam yarn crimping air jets

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Description


  Vorrichtung zur Herstellung von     Bauschgarn        und    eine     Verwendung    derselben    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zur Herstellung von strukturiertem, d. h. gekräuseltem  bzw. voluminös und bauschig gemachtem Garn, ins  besondere     Endlosfasergarn,    und auf eine Verwendung  dieser Vorrichtung für die Herstellung von hochgradig  gebauschtem Garn, insbesondere aus     Endlosfasern,    wel  ches sowohl eine qualitativ hochwertige     Voluminosität     als auch eine hohe Stabilität aufweist.

   Im speziellen be  trifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung  von     Bauschgarn,    welches wie üblich ein     Venturiglied     mit einem Mündungstrichter zur Ausbildung einer     Tur-          bulenzzone    und mindestens einer     Strahldüsenbohrung     für das     Hineinleiten    eines strömenden Mediums in den  Mündungstrichter sowie ein Führungsglied mit einer       Garnführungspassage    für das Hineinführen eines Garns  in den     Venturi-Mündungstrichter    aufweist, welche aber  gegenüber den bekannten derartigen Vorrichtungen da  durch gekennzeichnet ist,

   dass die Verbindungsstelle  zwischen Führungsglied und     Venturiglied    so gestaltet  ist, dass zufolge genauer Passung zwischen den Stirn  flächen von     Garnpassageausgang    des Führungsgliedes  und     Venturigliedeingangs    ein luftdichter Kontakt ge  währleistet ist, wobei der     Garnpassageausgang    und der       Venturigliedeingang    konzentrisch angeordnet sind und  der Durchmesser des     Garnpassageausgangs    mindestens  so gross ist wie derjenige des     Venturigliedeingangs.    Die  Erfindung betrifft zugleich eine Verwendung einer sol  chen Vorrichtung, zur Herstellung von     Bauschgarn,

      ins  besondere aus     Endlosfasern,    durch praktisch geradlinig  erfolgende Zuführung eines Faserbündels von dessen  Führungszone in die     Turbulenzzone    eines strömenden  Mediums, durch Entlassung des Bündels in die     Tur-          bulenzzone    unter Freigabe in der Nähe des Eintrittes  in dieselbe, durch     Auftreffenlassen    eines     Mediumstrahls     auf das Bündel mit ausreichender Kraft, um das Faser  bündel zu öffnen und die Einzelfasern zur Bildung in  dividueller Windungen zu veranlassen, und durch     an-          schliessendes    Abziehen des Bündels aus der Turbulenz  zone;

   gekennzeichnet ist die Verwendung nach der Er  findung dadurch, dass die Freigabestelle des von der    Führungszone her in die     Turbulenzzone    zu entlassen  den Faserbündels in einer Zone lokalisiert wird, welche  begrenzt wird durch den Umfang eines Kreises, der ge  bildet wird durch den Schnitt der die     Turbulenzzone     umgebenden Wandung mit einer zur     Achsenlinie    der       Turbulenzzone    senkrecht stehenden Ebene durch die  Freigabestelle, und durch einen konzentrischen Kreis  mit einem Radius von 20 /o der     Radiuslänge    des erst  genannten Kreises, sowie durch vom Zentrum der ge  nannten Kreise ausgehende     Radiuslinien,

      welche von  rechts und von links einen Winkel von 45' bilden mit  einer Linie, die erhalten wird, wenn man die zur Stirn  fläche an der Austrittsöffnung der     Turbulenzzone    nicht  senkrecht stehende     Garnabzugsrichtung    auf die genann  te senkrecht stehende Ebene projiziert.  



  Für die Herstellung von     Endlosfaser-Bauschgarnen     ist schon eine ganze Reihe von Vorrichtungen und Ver  fahren vorgeschlagen worden. Alle diese den Stand der  Technik darstellenden Verfahren und Vorrichtungen  sind jedoch aus dem einen oder andern Grunde unbe  friedigend, sei es wegen unzureichender     Bauschigkeit,     unbefriedigender Verteilung der     spannungaufnehmenden     Faserabschnitte, unerwünschter Veränderungen in den  Fasereigenschaften, mangelnder Formbeständigkeit oder  Kompliziertheit und Kostspieligkeit der Operationen.  



  Methoden und Vorrichtungen zur     überwindung    die  ser Nachteile sind bekanntgeworden, wonach Endlos  faserbauschgarne hergestellt werden durch Hineinfüh  ren eines     Endlosfaserbündels    in eine     Turbulenzzone    ei  nes strömenden Mediums, um in den einzelnen Fasern  in zufälligen Intervallen entlang ihrer Längsrichtung  Windungen und Schlingen entstehen zu lassen.  



  Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eine  derartige Vorrichtung und das Verfahren zu deren Be  trieb so zu verbessern, dass sich dabei auf konstante  Weise ein     Bauschgarn    erhalten lässt, bei dem die Sta  bilität und Beständigkeit der     Bauschigkeit    besonders  bemerkenswert ist.  



  Die erwähnten, dem Stand der Technik entspre  chenden Verfahren lassen sich grob in zwei Typen ein-      teilen: nämlich ein Verfahren, bei dem das Garn schief  in das Düsenaggregat     eingeführt    wird, und     anderseits     ein Vorgehen, wobei das     Garn    von der Stelle seines  Eintritts bis zu seinem Austritt praktisch in gerader  Linie verläuft. Von diesen beiden Verfahrenstypen ist  der letztere     vorteilhafter,    weil beim     andern    Vorgehen  nicht nur entsetzliche Abnützungserscheinungen und  Beschädigungen des Nadelendes im Innern des Düsen  aggregates, an welchem das Garn freigegeben wird,  sondern auch ein starkes Ausfransen des Garns zufolge  von dessen Ablenkung auftritt.  



  Als Resultat umfangreicher Untersuchungen mit der  zweitgenannten Methode zur     Bauschgarnherstellung    hat  sich ergeben, dass mit den herkömmlichen Vorrichtun  gen auch bei systematischer, einen sehr weiten Bereich  überdeckender Variation der gegenseitigen Stellung der  für die Bildung der     Turbulenzzone    benützten Einzel  elemente wie auch der Position des Faserbündels in  nerhalb der     Turbulenzzone    zwecks Beherrschung der  bei diesem letzteren Verfahren vorliegenden Operations  bedingungen immer noch     unvoraussehbare        Unregelmäs-          sigkeiten    auftraten.

   Ungeachtet aller aufgewendeten  Sorgfalt ergaben sich daraus empfindliche Schwankun  gen im Volumen des erhaltenen Garns, welche bei der       Überführung    des     Garns    in Stoffe zu fatalen Schäden       Anlass    gaben. Wenn derartige Schwankungen nämlich  am Garn selber in der Regel auch kaum wahrnehmbar  sind, so treten sie oft im Verhalten des Garns bei des  sen Verarbeitung zu Gewebe oder Maschenware um so  deutlicher in Erscheinung, und noch     stärker    wirken sie  sich beim Färben der erhaltenen     Stoffe    aus, wo sie zu  schwerwiegenden Qualitätseinbussen führen.  



  Die     Bemühungen    zur Überwindung dieser Mängel,  die sich bei Anwendung der bekannten Methoden auch  bei noch so sorgfältiger     Konstruktion    und Einstellung  nicht beheben liessen,     führten    zur Erkenntnis, dass die  Art und Weise des Anschlusses vom Führungsglied,  welches eine Garnpassage für die Zuführung des Faser  bündels in den die     Turbulenzzone    bildenden     Venturi-          mündungstrichter    aufweist, an das     Venturiglied,

      wel  ches einen zur Erzeugung einer     Turbulenzzone    geeig  neten Mündungstrichter und mindestens eine     Strahl-          düsenbohrung    für die Zufuhr eines strömenden Me  diums in den genannten Trichter     aufweist,    sowie auch  die Ausbildung des bei diesem Anschluss resultierenden  Durchgangskanals einen massgeblichen     Einfluss    auf die  Qualität des erhältlichen     Bauschgarns    ausübt.

   Ferner  stellt sich heraus, dass die unkontrollierbaren, störenden  und heiklen Schwankungen, welche wie erwähnt der  Unmöglichkeit der Beherrschung der genannten Ein  stellung zugeschrieben werden müssen, nicht unterdrückt  werden können, so lange die dem Stand der Technik  entsprechenden Verfahren zur Anwendung gelangen.  



  Zudem zeigte sich, dass zur Vermeidung der Nach  teile des bisherigen Vorgehens das Führungsglied und  das     Venturiglied    dort, wo sie zusammenkommen, so  ausgebildet und gegenseitig in der Weise fixiert sein  müssen, dass durch enges     Aneinandergefügtsein    der  Stirnflächen des     Führungsgliedausgangs    und des     Ven-          turigliedeingangs    ein gegen aussen luftdichter     Anschluss          zustandekommt,    und dass dabei der Durchmesser der  genannten Ausgangsöffnung wenn nicht grösser so doch  mindestens gleich gross sein muss wie derjenige der er  wähnten     Eingangsöffnung,

      und dass die beiden     öff-          nungen    überdies     konzentrisch    angeordnet sein müssen,    weil     nämlich    festgestellt werden konnte, dass die oben  erwähnten Mängel unvermeidlich waren unter Bedin  gungen, bei denen das Garn, bevor es der Einwirkung  der entscheidenden     Turbulenzzone    unterworfen wird,  bereits in einer andern     Turbulenzzone    einer Strömung  von aus dem genannten Führungsglied     eingesaugter     Luft ausgesetzt wird, welche zur     Mediumströmung    in  der     erwähnten    massgeblichen     Turbulenzzone    hinzu  kommt,

   wie dies bei einem Garndurchlass der Fall ist,  wo der Eingang des     Venturigliedes    einen kleineren  Durchmesser aufweist als der Ausgang des Führungs  gliedes.  



  Ferner ergab sich, dass eine den vorstehenden Be  dingungen entsprechende und im     Hinblick    auf ihre Her  stellung wie auch auf ihre Verwendung vorteilhafte  Vorrichtung insbesondere in der Weise leicht und mit  guter Präzision erhalten werden kann, wenn das     Ven-          turiglied    so ausgebildet wird, dass es aus     mindestens     zwei Teilen besteht, nämlich einem     Strahldüsenkanal-          teil,    der die     Strahldüsenbohrung    aufweist, und einem  den Hauptanteil des     Venturimündungstrichters    bilden  den     Venturiteil,

      und wenn zudem die Eingangsseite  der     Strahldüsenbohrung    beispielsweise durch Einfräsen  senkrecht zur Achse dieser Bohrung abgetragen wird.  



  Schliesslich gelangte man zur Erkenntnis, dass sich  bei der Herstellung von     Endlosfaser-Bauschgarn    unter  Verwendung der in vorstehendem     Sinne    verbesserten       Vorrichtung    auf gleichmässige, konstante Weise ein       Bauschgarn    ganz hervorragender Stabilität erzielen lässt,  wenn Massnahmen getroffen werden, damit die Frei  gabestelle des vom Führungsglied her in die Turbulenz  zone entlassenen Faserbündels in einer spezifischen  Zone innerhalb einer Normalebene zur     Achsenrichtung     der     Turbulenzzone    durch die erwähnte Freigabestelle  lokalisiert bleibt.  



  Die vorliegende Erfindung geht demgemäss darauf  aus, eine     Vorrichtung    zu schaffen, mit der sich die  heiklen und bis dahin unkontrollierbaren     Instabilitäten     in der Qualität der produzierten     Bauschgarne    auf be  friedigende Weise beheben lassen, welche bei Verwen  dung der bekannten Vorrichtungen nicht ausgeschaltet  werden konnten, sowie zu einem Verfahren zu gelan  gen, mit dem sich auf einer solchen     verbesserten    Vor  richtung gleichmässig und konstant ein besonders her  vorragendes     Bauschgarn    erzeugen lässt. Zusätzliche  Vorteile von Ausführungsbeispielen der Erfindung erge  ben sich aus der anschliessenden speziellen Beschrei  bung.  



  Die Erfindung soll im folgenden anhand der Zeich  nung noch deutlicher beispielsweise veranschaulicht wer  den. In dieser bedeuten:  Abbildung 1 eine vereinfachte Darstellung einer  Ausführungsform einer     erfindungsgemässen    Vorrich  tung in vertikalem Schnitt, wobei ausser der     Fixierungs-          schraube    und dem Knie     für    die     Mediumzuleitung    alle  andern Teile in einer Ebene durch die     Achsenlinie    des       Venturimündungstrichters    und der Garnpassage wegge  schnitten zu denken sind;  Abbildung 2 einen Schnitt durch eine andere Aus  führungsform einer solchen Vorrichtung in gleicher Dar  stellung wie bei Abbildung 1;

    Abbildung 3 eine Stirnansicht des     Führungsgliedes,     betrachtet aus der Richtung von dessen Berührung mit  dem     Venturiglied;         Abbildung 4 eine andere Ausführungsform des in  Abbildung 2 enthaltenen     Strahldüsenkanalteils    des     Ven-          turiglieds    in einem Schnitt gleicher Art wie bei Abbil  dung 2;

    Abbildung 5 eine graphische Darstellung zur Ver  anschaulichung der Stabilität von nach Beispielen der  erfindungsgemässen Verwendung erhältlichem Endlos  faser-Bauschgarn, und  Abbildung 6 eine Darstellung der Freigabestellen  zone zur Erläuterung des Verfahrens für die     gleichmäs-          sige    Erzeugung von Garn mit besonders ausgeprägter  Stabilität mittels der dargestellten Vorrichtung.  



  Die in Abbildung 1 dargestellte Vorrichtung weist  ein Führungsglied und ein     Venturiglied    auf. Das erstere  besteht aus einem Adapter 2, der eine Öse 1 trägt  und in welchen eine Garnpassage 6 eingebohrt ist, und  in dem ferner eine Aussparung 16 vorgesehen ist, wel  che dem Durchtritt eines strömenden Mediums wie bei  spielsweise Luft von der mit dem betreffenden Medium  gefüllten Kammer 13 zum     Strahldüsenkanal    3 dient.

    Das     Venturiglied    besteht aus einem     Venturimündungs-          trichter    7, der so ausgebildet ist, dass er eine Turbulenz  zone zu erzeugen vermag, und einem     Venturikörper    4,  welcher mindestens eine als     Strahldüsenkanal    bestimmte  Bohrung 3 aufweist, durch welche dem Mündungstrich  ter 7 beispielsweise Druckluft zugeführt werden kann.  Der Düsenkanal 3 kann je nach Erfordernis in geeig  neter Anzahl von zwei oder mehreren vorhanden sein.  Ferner ist der Düsenkanal in einem gegen den Ausgang  des Mündungstrichters 7 geeigneten Winkel schräg an  geordnet.     Führungs-    und     Venturiglied    sind in einem  Block 11 montiert.

   Gemäss Abbildung 1 ist das     Ven-          turiglied    im Block 11 abnehmbar befestigt mittels eines  Gewindeabschnittes 10, wogegen das Führungsglied mit  Hilfe eines     Anpressringes    8 und der Schrauben 9 ab  nehmbar im Block 11 fixiert ist. Der Block 11 weist  ausserdem ein Knie 12 für die Zufuhr von Luft auf,  durch welches diese der Luftkammer 13 zugeführt wird.  Zudem weist die dargestellte Ausführungsform einen  Dichtungsring 14 auf, der das Ausströmen von Luft  durch die Fuge zwischen den     Kontaktflächen    von Block  11 und dem Adapter 2 des Führungsgliedes verhindert.  



  Die Kontaktfläche 5 zwischen dem genannten     Ven-          turi-    und dem Führungsglied muss durch genau auf  einanderpassende     Oberflächen    von     Garnführungsglied-          ausgang    6' und     Venturi-Mündungstrichtereingang    7' so  eng sein, dass eine praktisch luftdichte Verbindung ge  währleistet wird. Eine weitere notwendige Bedingung  besteht darin, dass der Durchmesser des genannten Aus  ganges 6' mindestens so gross ist wie derjenige des ge  nannten Einganges T, und dass sie konzentrisch auf  einander eingestellt sind.  



  Die hier verwendete Ausdrucksweise  praktisch  luftdicht  soll einen Sachverhalt bezeichnen, bei dem  der Eintritt des Gases von der     Kontaktfläche    zum  Garndurchgang praktisch unmöglich ist. Obschon in der  durch Abbildung 1 dargestellten Ausführungsform die  Durchmesser der Ausgangs- und Eingangsteile 6' bzw.  7' gleich sind, ist auch ein Ausgang 6' mit einem etwas  grösseren Durchmesser zulässig.  



  Dagegen darf der Durchmesser des     Venturimün-          dungstrichtereinganges    7' nicht grösser sein als derje  nige des     Garnpassageausganges    6'; in einem solchen  Falle lassen sich gute Resultate nicht erhalten.

   Dies  hätte nämlich zur Folge, dass sich zusätzlich zur Tur-         bulenzzone,    welche durch den aus dem Strahldüsen  kanal 3 austretenden Gasstrahl     erzeugt    und durch den       Venturimündungstrichter    7 abgeführt wird,     am        Ventu-          riglied-Eingang    7' durch den aus der Garnpassage 6  eingesaugten Luftstrom eine weitere     Turbulenzzone    bil  det, welche instabil und unregelmässig ist.

   Dadurch  würde das Faserbündel einer sehr instabilen und     un-          regelmässigen    Einwirkung ausgesetzt, bevor es in die       Turbulenzzone        gelangt,    in welcher es der gewünschten  Wirkung     unterworfen    wird, wodurch die gleichmässige  Bildung eines     Bauschgarnes    ausgeglichener     Qualität    und  hervorragender Stabilität ausgeschlossen ist.  



       Wenn    beispielsweise in einer solchen Vorrichtung  eine Nadel verwendet wird, wie sie zur Führung des  Garns üblich ist, dann wird diese in die Eintrittsöffnung  des     Venturimündungstrichters    eingefügt. Vom     fabrika-          torischen    Standpunkt aus ist dies eine schwierige Ope  ration, und selbst dann, wenn es gelänge, beim Einsetzen  der Nadel eine praktisch luftdichte Passung zu errei  chen, würde an der Spitze der Nadel eine abrupte     Ver-          grösserung    der (wirksamen)     Querschnittsfläche    der ver  bindenden Passage eintreten,

   so dass die Entstehung  einer störenden zweiten     Turbulenzzone    unvermeidlich  wäre.  



  Ferner müssen die     Garnpassageausgangs-Stirnfläche     6' und die     Venturimündungstrichtereingangs-Stirnfläche     7' nicht nur so     aufeinanderpassend    montiert sein, dass  ein praktisch     luftdichter    Kontakt zwischen den beiden  Stirnflächen gewährleistet wird, sondern dass die be  treffende Ausgangs- und Eingangsöffnung auch     völlig     konzentrisch angeordnet sind.

   Wenn die letztere Be  dingung nicht erfüllt ist, tritt unvermeidlich eine weitere       Turbulenzzone        zwischen    der Stelle des     Aufeinander-          treffens    der beiden Öffnungen und der Eintrittsstelle  des die erwünschte Turbulenz erzeugenden Gasstrahles  in den     Venturimündungstrichter    7 auf, was die Herbei  führung guter Resultate ebenfalls     v;        runmöglicht.     



  Bei den üblichen Düsen dieser Art war normaler  weise zwischen dem Ende des     Garnpassagekanals    oder  der Nadel einerseits und dem Garnausgang, durch wel  chen die Druckluft oder ein anderes Medium ausgepresst  wurde, ein ringförmiger Zwischenraum vorhanden. Da  das Ende der Nadel und der dieses umgebende Hohl  raum jedoch maschinell     (by        machining)    hergestellt wer  den, war in diesem Fall die Gefahr von Fehlern gross,  wodurch die Entstehung von zwischen und innerhalb  der     Spindeln    auftretenden     Verfahrensunregelmässigkei-          ten    unvermeidlich wurde.  



  Demgegenüber liegt bei der Lösung, wonach der       Gasstrahldüsenkanal    3 dem     Venturiglied    eingefügt ist,  überhaupt kein derartiger Zwischenraum vor. Da hier  ausserdem die Berührungsstelle zwischen dem Garn  zuführungsglied und dem     Venturiglied    durch genaue  Passung der Kontaktflächen praktisch luftdicht ist, ist  das Auftreten von störenden sekundären Turbulenz  zonen völlig ausgeschlossen.  



  Die Abbildung 2 zeigt eine     modifizierte,    besonders  vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemässen  Vorrichtung, in welcher der     Venturi-Block    4 des     Ven-          turigliedes    aus     zwei    Teilen besteht, nämlich einem Gas  strahldüsenkanalteil 4' in welchem sich die Strahldüsen  bohrung 3 befindet, und einem     Venturiteil    4, der den  Hauptteil des     Venturimündungstrichters    bildet.

        Da die Wandung des     Venturimündungstrichters    zu  folge der     Turbulenzbewegungen    des Garns einer Ab  rasionsbeanspruchung     unterliegt,    muss für die Herstel  lung dieses Teils ein Material grosser Härte verwendet  werden, so dass das Einbringen einer Bohrung eine       ausserordentlich    schwierige Operation     bildet.    Dadurch,  dass demgegenüber das     Venturiglied    bei dieser Aus  führungsform in zwei Teile geteilt ist, lässt sich für  den die Gasstrahldüse aufweisenden Teil zur Erleichte  rung der Bohroperation ein Material geringerer Härte  benützen,

   da sich das Garn     in    diesem Teil noch nicht  in turbulenter Bewegung     befindet.    Auch ist es bei die  ser Konstruktionsart sehr viel einfacher, nicht einwand  freie Bohrungen zu erkennen, und da im     Falle    einer de  fekten Bohrung lediglich dieser eine Teil in den     Aus-          schuss    gelangt, lassen sich bei dieser Anordnung auch  die Herstellungskosten der gesamten Düse senken.  



  Die Abbildung 3 stellt eine von der Seite des     Ven-          turigliedes    her gesehene Aufsicht der Stirnfläche des       Führungsgliedes    2 dar, welche der gegenüberliegenden       Stirnfläche    des     Venturigliedes    in genauer Passung Fläche  an Fläche dicht anliegt. Um einen praktisch luftdichten  Flächenkontakt erzielen und     aufrechthalten    zu können,  ist es dabei besonders     vorteilhaft,    wenn- die Berührungs  fläche zwischen     Führungs-    und     Venturiglied        möglichst     gross ist.

   Zu diesem Zwecke soll diejenige Partie ausser  den Sektoren 16, die mit der     Strahldüsenbohrung    3 in  Verbindung stehen, d. h. die Partie 17, welche Fläche  an Fläche mit dem     Venturiglied    in Berührung steht, so  ausgebildet sein, dass sie eine grosse Berührungsfläche  gestattet, indem sie sich wie in Abbildung 3 angedeutet  so weit wie möglich nach aussen erstreckt.  



  Wenn ferner die Eingangspartie der     Gasstrahldüsen-          bohrung    3 des     Venturigliedes    an der den     Flächenkontakt     mit dem Führungsglied ergebenden     Berührungsstelle     durch entsprechende Bearbeitung so abgetragen wird,  dass eine zur Achse der     Gasstrahldüsenbohrung    3 senk  rechte     Stirnfläche    18 (vgl. Abbildung 4) erhalten wird,       kann    die Genauigkeit beim Einbohren des genannten  Düsenkanals auf einfache Weise erheblich verbessert  werden.

   Aus dem Gesichtspunkt der Herstellung lässt  sich dies am     vorteilhaftesten    dann bewerkstelligen, wenn  das     Venturiglied    gemäss der in Abbildung 2 dargestell  ten Ausführungsform aus zwei Teilen besteht und dann  der     Strahldüsenkanalteil    4', wie aus Abbildung 4 ersicht  lich, zunächst auf die genannte     Strahldüsenkanalein-          gangsstirnfläche    18 abgetragen und erst dann der Dü  senkanal 3 ausgebohrt wird. Da in diesem Falle das  Einbohren des     Gasstrahldüsenkanals    erst erfolgt, nach  dem ein Teil des Materials bereits abgetragen ist, wird  überdies nicht nur der Bohrvorgang erleichtert, son  dern die Bohrung lässt sich dabei auch mit höherer  Präzision durchführen.

    



  Das Verfahren zur Herstellung von     Endlosfaser-          bauschgarn    unter Verwendung der erläuterten Vorrich  tung soll nun im besonderen anhand der Abbildung 1  erläutert werden.  



  Das     komprimierte    Medium für die     Herbeiführung     der     Turbulenzwirkung,    beispielsweise Pressluft, wird  durch das Knie 12 der durch den Block 11 und den  Adapter 2 gebildeten Kammer 13 zugeführt und tritt       dann    durch den Kanal 16 in den Düsenkanal 3 ein,  um aus diesem in den     Venturimündungstrichter    7     hin-          eingepresst    zu werden, wo es auf das in der Achsen  richtung     A-A'    durch die Öse 1 und die Garnpassage 6    hereingeführte Faserbündel auftrifft, wobei diesem ein  texturierter, d. h.

   bauschiger Charakter aufgeprägt wird,  indem es der die Einzelfasern verwirrenden und da  durch das Garnvolumen erhöhenden     Turbulenzwirkung     des Luftstrahls ausgesetzt wird.  



  Mit diesem Verfahren zur Herstellung eines     End-          losfaserbauschgarns    lässt sich nach dem üblichen Vor  gehen, d. h. durch praktisch     geradlinige        Zuführung    ei  nes     Endlosfaserbündels    von der Führungszone zu einer       Medium-Turbulenzzone,    durch Entlassung des Bündels  in den Bereich der turbulenten Strömung unter Frei  gabe in der Nähe des Eintrittes in dieselbe, durch Auf  treffenlassen eines Medium- bzw.

   Gasstrahls auf das  Bündel mit einer Kraft, die ausreicht, um das Faser  bündel zu öffnen und die     Einzelfaser    zur Bildung in  dividueller Windungen zu veranlassen, und durch an  schliessendes Herausführen des Bündels aus der     Tur-          bulenzzone    eine konstante Produktion hervorragend  stabilen     Bauschgarnes    auf besonders     vorteilhafte    Weise  erzielen, wenn Massnahmen     getroffen    werden, damit  das Freilassen des Faserbündels in einer spezifischen  Zone stattfindet.  



  Diese spezifische Zone wird begrenzt durch den  Kreisumfang, der gegeben ist durch den Schnitt der die       Turbulenzzone    umgebenden Wandung mit der Normal  ebene zur     Achsenrichtung    der     Turbulenzzone    an der  jenigen Stelle, wo das Faserbündel freigegeben wird,  ferner durch einen konzentrischen Kreis mit einem     Ra-          dius        von        20%        der        Radiuslänge        des        erstgenannten        Krei-          ses,

      sowie durch vom Zentrum der genannten Kreise  ausgehende     Radiuslinien,    welche zu beiden Seiten, das  heisst links und rechts einen Winkel von 45  bilden  mit einer Linie, welche erhalten wird,     wenn    man die  Richtung, in welcher das Faserbündel in einem gewis  sen Winkel zur Stirnfläche der Austrittsöffnung der       Turbulenzzone,    d. h. in gegenüber der     Mündungstrich-          terachse    geneigter Richtung, abgezogen wird, auf die  genannte     Nomalebene    projiziert.  



  Die Freigabe bzw. das Freilassen des Garns ist im  vorstehend benutzten Sinne so zu verstehen, dass damit  diejenige Position unmittelbar vor dem     Punkt    bezeich  net werden soll, an welchem das Faserbündel in die       effektive        Turbulenzzone    eintritt, d. h. also normaler  weise eine Stelle unmittelbar vor dem Ort, wo die       Gasstrahldüsenbohrung    in den     Venturimündungstrich-          ter    einmündet. Wenn in der Mündung 7 eine Nadel  angebracht ist, fällt diese Stelle natürlich mit dem Ende  der Nadel zusammen, aber da die Verwendung einer  Nadel nicht zweckmässig ist, soll darunter die vorste  hende definierte Stelle verstanden werden.

   Die vorste  hend genannte spezifische Zone wird weiter unten im  Zusammenhang mit der Betriebsweise der Vorrichtung  noch eingehender erläutert.  



  Von zwei unter Verwendung einer Gasstrahldüse  hergestellten     Bauschgarnen    A und B, welche die Kraft  /Drehungs-Diagramme gemäss Abbildung 5 aufweisen  (in welcher die Abszisse die Dehnung, die Ordinate  die Kraft wiedergibt), kann das Garn A, welches einen  höheren     Young-Modul    aufweist, als stabiler betrachtet  werden     als    das Garn B mit niedrigerem     Young-Modul.     Demzufolge kann die (Spann-)Kraft TA bzw.     TF;

       eines um einen bestimmten Betrag gestreckten Garnes  als Index für die     Stabilität    des     betreffenden    Garnes gel  ten.     Ferner    wird der anhand der nach einer bestimmten  Belastung während einer bestimmten Zeit vorgenom-           menen    Messung der Restdehnung (d. h. des bleiben  den, nicht     erholbaren    Längenzuwachses) eines Bausch  garnes berechnete Wert als Stabilitätsindex bezeichnet  und bildet somit ebenfalls einen Index für die Stabilität  der Fasern. In diesem Sinne ist also die Stabilität des  erhaltenen     Bauschgarnes    um so grösser, je grösser die  obenerwähnte Kraft und je geringer der vorstehend  genannte Stabilitätsindex ist.  



  Die nachfolgende Tabelle 1 zeigt die Beziehung  zwischen Spannkraft und Stabilitätsindex des erhaltenen       Garnes        und        der        Ablenkung        (in        %)        des        obenerwähnten     freigelassenen Abschnittes des Faserbündels in der spe  zifischen Zone, wenn dessen Abzugsrichtung entlang  der oben definierten Projektionslinie der Abzugsrichtung  des Garns abgelenkt wird.

    
EMI0005.0012     
  
    Tabelle <SEP> 1
<tb>  Stabilitäts  Versuch <SEP> Ablenkung <SEP> Spannkraft <SEP> index
<tb>  Nr. <SEP> % <SEP> gr
<tb>  1 <SEP> 70 <SEP> 17 <SEP> 0,1
<tb>  2 <SEP> 38 <SEP> 12 <SEP> 0,3
<tb>  3 <SEP> 20 <SEP> 10 <SEP> 0,5
<tb>  4 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 2,0
<tb>  5 <SEP> = <SEP> 7 <SEP> 1,5 <SEP> 5,0
<tb>  6 <SEP> -20 <SEP> 0,5 <SEP> 8,0       Der in der vorstehenden Tabelle benützte Stabili  tätsindex wurde auf folgende Weise bestimmt:  An einem Abschnitt eines mittels einer dargestellten  Vorrichtung hergestellten     Bauschgarns    der Länge  (100 mm) wurde eine Last von 0,05     g/den    während  30 Sekunden angehängt. Dreissig Sekunden nach Ent  fernung des Gewichtes wurde die Länge 2<B>,</B> bestimmt.

    Der Stabilitätsindex S wurde dann folgendermassen be  rechnet:  
EMI0005.0015     
    Beim benützten Garn handelte es sich um Polyester  fasern mit einem Titel von     150den,    und die     überlie-          ferung        betrug        in        diesem        konkreten        Falle        22%.        Diejeni-          gen        Versuchproben    der Tabelle mit negativen Ablen  kungswerten waren solche, deren Abzugsrichtungen, be  zogen auf den Kreismittelpunkt, der Abzugsrichtung  derjenigen entgegengesetzt waren,

   welche entlang der  obengenannten auf den Kreis projizierten Abzugsrich  tung weggeführt wurden.  



       Ferner    ist in Abbildung 6 der Zeichnung eine Anzahl  von Ablenkungen der Freigabestelle einschliesslich der  jenigen der Versuche 1-6 gemäss Tabelle I wiederge  geben. Die in diese Darstellung eingetragenen Zeichen  0 bedeuten Ablenkungspunkte, bei denen man Bausch  garne ausgezeichneter Stabilität erhielt, deren Span  nungswerte nicht weniger als 10 g betrugen und deren       Stabilitätsindices    entsprechend niedrig waren. Ander  seits bedeuten die Zeichen X die Punkte, an welchen un  stabile     Bauschgarne    mit Spannungswerten von weniger  als 10 g und zugleich hohem Stabilitätsindex erhalten  wurden.  



  Ganz allgemein kann gesagt werden, dass ein       Bauschgarn    dieses Typs, das eine Spannkraft von min  destens 10 g aufweist, nicht nur stabil ist, sondern auch    ein gutes Aussehen und guten Griff besitzt. Beispiels  weise wird demgegenüber ein     Bauschgarn    mit einer  Spannkraft in der Grössenordnung von 4 g durch die  Zugkräfte, denen es bei der Verarbeitung in der Webe  rei oder Wirkerei ausgesetzt ist, sehr leicht ausgestreckt  und deformiert und kann daher nicht als befriedigendes       Bauschgarn    mit wünschenswerter Strukturierung be  trachtet werden.  



  Sodann bezeichnet in Abbildung 6 das Symbol     ri     den Kreis, der aus dem Schnitt der die     Turbulenzzone     umgebenden Wandung mit einer durch die genannte  Freigabestelle gelegten Normalebene der     Axiallinie    der       Turbulenzzone    resultiert,

   und mit     rs    ist der     konzen-          trische        Kreis        mit        einem        Radius        von        20%        der        Radius-          länge    des vorstehend genannten Kreises bezeichnet, wäh  renddem mit     r2,        r3    und     r4    zwischen den beiden er  wähnten Kreisen liegende Kreise mit     Radiuslängen    von       SOO/o,

          60%        und        40%        des        Radius        von        Kreis        ri        bezeich-          net    sind. Der durch die dick ausgezogene Linie um  grenzte Abschnitt stellt die oben definierte spezifische  Zone dar, wobei y die Linie darstellt, welche sich durch  Projektion der     Garnabzugsrichtung    auf die Ebene des  Kreises ergibt (das Garn wird gegenüber der Austritts  fläche der     Turbulenzzone    in einem gewissen Winkel  abgezogen). Die Abzugsrichtung ist in der Abbildung  durch den Pfeil angedeutet.  



  Abgesehen davon, dass eine Nadel oder eine andere  passende Vorrichtung als Tragorgan für die Lokalisie  rung des     Garnfreigabepunktes    innerhalb der genannten  spezifischen Zone benützt werden kann, lässt sich die  Anlieferung des Garns in das Führungsglied und die  Stelle, an der es aus der     Turbulenzzone    heraustritt, auf  einfache Weise fixieren mittels geeigneter Rollen, Stif  te oder anderer entsprechender     Fadenführungsorgane.     In einem solchen Falle kann die Wandung der Öse 1,  sowie die Wandungen des Eingangs zum Führungsglied  6     resp.    des Ausgangs aus dem     Venturimündungstrich-          ter    7 als Stützpunkt benützt werden.  



  Verwendbares     Garn-Ausgangsmaterial    kann aus  synthetischem Fasermaterial wie beispielsweise aus Po  lyester- und     Polyamidfasern,    aus halbsynthetischem Ma  terial wie     Celluloseacetat    oder     Regeneratcellulose    oder  anderem     Regeneratfasermaterial,    aus anorganischen Fa  sern wie etwa Glasfasern sowie auch aus Naturfasern  wie Seide oder Wolle bestehen. Die Aufmachungsform  der Fasern spielt dabei keine Rolle, indem sowohl Sta  pelfasern bzw.     Spunfaser-Garne    als auch     Endlosfasern     für das Verfahren in Betracht kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Vorrichtung zur Herstellung von Bauschgarn, welche ein Venturiglied mit einem Mündungstrichter zur Ausbildung einer Turbulenzzone und mindestens eine Strahldüsenbohrung für das Hineinleiten eines strömenden Mediums in den Mündungstrichter sowie ein Führungsglied mit einer Garnführungspassage für das Hineinführen eines Garns in den Venturi-Mün- dungstrichter aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstelle zwischen Führungsglied und Ven- turiglied so gestaltet ist,
    dass zufolge genauer Passung zwischen den Stirnflächen von Garnpassageausgang des Führungsgliedes und Venturigliedeingang ein luftdich ter Kontakt gewährleistet ist, wobei der Garnpassage- ausgang und der Venturigliedeingang konzentrisch an geordnet sind und der Durchmesser des Garnpassage ausgangs mindestens so gross ist wie derjenige des Ven- turigliedeingangs. II. Verwendung der Vorrichtung gemäss Patentan spruch I zur Zerstellung von Bauschgarn durch prak tisch geradlinig erfolgende Zuführung eines Faserbün dels von der Führungszone in die
    Turbulenzzone eines strömenden Mediums, durch Entlassung des Bündels in die Turbulenzzone unter Freigabe in der Nähe des Eintrittes in dieselbe, durch Auftreffenlassen eines Me- diumstrahls auf das Bündel mit ausreichender Kraft, um das Faserbündel zu öffnen und die Einzelfasern zur Bildung individueller Windungen zu veranlassen, und durch anschliessendes Abziehen des Bündels aus der Turbulenzzone, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Freigabestelle des von der Führungszone her in die Turbulenzzone zu entlassenden Faserbündels in einer Zone lokalisiert wird, welche begrenzt wird durch den Umfang eines Kreises, der gebildet wird durch den Schnitt der die Turbulenzzone umgebenden Wandung mit einer zur Achsenlinie der Turbulenzzone senkrecht stehenden Ebene durch die Freigabestelle,
    und durch einen konzentrischen Kreis mit einem Radius von 20% der Radiuslänge des erstgenannten Kreises, sowie durch vom Zentrum der genannten Kreise ausgehende Radius linien, welche von rechts und von links einen Winkel von 45 bilden mit einer Linie, die erhalten wird, wenn man die zur Stirnfläche an der Austrittsöffnung der Turbulenzzone nicht senkrecht stehende Garnab- zugsrichtung auf die genannte senkrecht stehende Ebene projiziert.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Venturiglied aus mindestens zwei Teilen besteht, von denen der eine mindestens eine Strahldüsenbohrung aufweist und der andere den Haupt teil des Venturimündungstrichters bildet. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangspartie der Strahl düsenbohrung so ausgebildet ist, dass sie an der ge nannten Verbindungsstelle eine zur Achse der Strahl- düsenbohrung senkrecht stehende Stirnfläche aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5433365A (en) * 1991-09-18 1995-07-18 Filteco S.P.A. Fluid nozzle device for yarn processing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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