CH431856A - Einrichtung zur Verkleidung der zwischen Schrank und Zimmerdecke sich ergebenden freien Räume - Google Patents

Einrichtung zur Verkleidung der zwischen Schrank und Zimmerdecke sich ergebenden freien Räume

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CH431856A
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CH
Switzerland
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cabinet
ceiling
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Application number
CH1748865A
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English (en)
Inventor
Luebke Leo
Schrader Josef
Original Assignee
Luebke Kg Geb
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B95/00—Fittings for furniture
    • A47B95/002—Plinths, e.g. between furniture and ceiling or wall

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description


      Einrichtung        zur    Verkleidung der     zwischen        Schrank    und Zimmerdecke  sich ergebenden     freien        Räume       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Einrichtung zur  Verkleidung der zwischen Schrank     und    Zimmerdecke  sich ergebenden freien Räume.  



  Es sind Einrichtungen, die der Verkleidung der sich  zwischen Schrank und     Zimmerdecke    ergebenden freien  Räume dienen, allgemein bekannt geworden. Eine  der bekanntesten und auch einfachsten Ausführungsar  ten besteht aus     einer        Abkleidung    des     freien    Raumes  nach aussen mittels eines Stoffvorhanges. Dieser Vor  hang, als sogenannte     Portiere    ausgebildet, wird durch  eine an der Decke befestigte Schiene     od.    dgl. schleu  derbar gehaltert, d. h., dass der Vorhang nach einer       od.    beiden Seiten geöffnet werden kann.

   Der freie  Raum über dem     Schrank        erfährt    durch den Stoffvor  hang einen Abschluss und kann gleichzeitig als Abstell  platz für Koffer, Kasten     od.    dgl. Verwendung finden.  



  Nachteilig bei der vorgenannten Ausführung ist je  doch, dass das Bild des Wohn- und/oder Schlafraumes  in seiner Gesamtheit     verliert,    da der eingebrachte, ein  fach gestaltete Stoffvorhang sich sehr ungünstig in dem  Gesamtbild des Raumes auswirkt.  



  In diesem     Zusammenhang    ist es demzufolge be  kannt geworden, den freien zwischen Schrank und       Zimmerdecke    sich ergebenden Raum durch eine Platte  abzudecken. Diese Abdeckung erfordert zwei Leisten,  die jeweils auf dem oberen Schrankteil und unter die  Decke befestigt werden.     An    diesen Leisten, die aus  Holz, Kunststoff,     Metall        od.    dgl. Material bestehen,  wird     sodann    die Platte mittels Schrauben, Leim     od.    dgl.  fest     bzw.    lösbar verbunden.

   Die Platte kann     in    ihrer  äusseren     Struktur    dem     Schrank        angepasst    sein, oder  aber mittels Farbe     od.    Tapeten dem     Zimmer    angepasst  sein. Der Nachteil der     vorgenannten        Ausführung    ist da  rin zu erblicken, dass der abgedeckte freie Raum zwi  schen Schrank und Decke als verloren angesehen wer  den muss, da ein Abstellen von Gegenständen infolge  der     Plattenbefestigungsart    nicht mehr     vorteilhaft    er-    scheint, es sei denn, dass Gegenstände abgestellt werden  sollen, deren Benutzung erst bei einem Umzug wieder  erforderlich wird.

   Andernfalls wird es     erforderlich,    dass  jeweils die vermittels Schrauben auf den Leisten befe  stigte Platte wieder abgenommen wird. Bei einer     Ver-          klebung    der Platte mittels Tapeten lässt sich dieses Ent  fernen überhaupt nicht     durchführen,    da dadurch die  aufgeklebte Tapete in Mitleidenschaft gezogen wird  und jedesmal ein     Neubekleben,    was mit unnötiger Ar  beit und Kosten verbunden ist, mit sich     bringt.     



  Bei den vorgenannten Einrichtungen, die der Ver  kleidung von freien Räumen zwischen Schrank und  Zimmerdecke dienen, ist noch als gemeinsamer Nach  teil     anzusehen,    dass durch das Anbringen der Leisten die  Decke in Mitleidenschaft gezogen wird, da die unter  der Decke angebrachte Leiste vermittels Schrauben, Nä  gel     od.    dgl. befestigt werden muss.  



  Der vorliegenden Erfindung     liegt    nun die Aufgabe  zugrunde, eine weitere Einrichtung zur Verkleidung  von freien Räumen zwischen Schrank und     Zimmerdek-          ke        zu    schaffen, die einmal den freien Raum gänzlich       abkleidet,    zum anderen aber eine     beliebige    Verwen  dung des abgeschlossenen freien Raumes ohne Schwie  rigkeiten gestattet.

   Zu diesem Zweck ist die Erfindung       gekennzeichnet    durch zwei in der Höhe     verstellbare     Standfüsse an deren oberem Ende eine schwenkbeweg  lich, z.     B.'über    Drehgelenk oder Scharnier     angelenkte,     in Form einer Klapptür ausgebildete, sich über die  Schrankbreite erstreckende Blende, die in ihrer Hö  henabmessung dem freien Raum zwischen Schrank und  Decke entspricht, angeordnet ist.  



  Anhand der nachstehenden Beschreibung soll der  Gegenstand der Erfindung     näher        erläutert    werden. Ein       Ausführungsbeispiel    des erfindungsgemässen Gegen  standes ist in der Zeichnung dargestellt, es zeigen:       Fig.    1 Seitenansicht eines Schrankes mit aufgesetz  ter Blende in geschlossener Stellung,           Fig.    2 eine Seitenansicht mit     geöffneter    Blende und       Fig.    3 Teilstück einer perspektivischen Darstellung  gemäss     Fig.    2  Gemäss     Fig.    1 bis 3 ist der höhenverstellbare Stand  fuss     mit    1 bezeichnet.

   Das obere     ausziehbare    Ende 1'  ist über ein Drehgelenk, Scharnier 2     od.    dgl. mit der  sich über die     Schrankbreite    erstreckende Blende 3     in     an sich bekannter Weise befestigt. Die Blende 3 weist       innenseitig    einen mit dem oberen Teil 1' des     teleskop-          artigen        Standfusses    1 in     Wirkverbindung    stehende       Feststellhalter    7, der     in        Form    eines Schwenkhebels aus  gebildet ist, auf.  



  Die Befestigung des     Standfusses    1 auf dem Schrank  4 erfolgt über eine an dem anderen Ende 1" angeord  nete, U-förmig ausgebildete Schiene 6. Diese Schiene 6  ist     mit    der jeweiligen Seiten- bzw.     Zwischenwand    4'  des Schrankes 4 mittels Schrauben     od.    dgl.

       verbindbar,     so     dass    der Standfuss 1 eine feste Halterung     erfährt.          An    der     Innenseite    und zwar im Bereich des Drehgelen  kes 2 weist die Blende 3     voreinanderliegende        Ausneh-          mungen    9 auf, die einmal     zur        Aufnahme    des Drehge  lenkes 2 und zum anderen zur     Aufnahme    des Schwenk  hebels 7 dienen. Diese     Ausnehmungen    9 weisen unter  einander einen     vorbestimmten        Abstand    auf.

   Zur     Arre-          tierung    des oberen Teiles 1' des Standfusses 1 ist dem  unteren Teil 1"     eine    Schraube 8     od.    dgl. zugeordnet,       vermittels    welcher der obere Teil 1'     eine        Feststellung          erfährt.     



  Die Einbauweise der beschriebenen     Einrichtung     zwecks     Verkleidung    eines freien Raumes zwischen       Schrank    4 und Zimmerdecke 5 geschieht wie folgt:  Auf die Seiten- bzw. Zwischenwand 4' des Schran  kes 4 werden jeweils in einem     erforderlichen    Abstand  ein höhenverstellbarer Standfuss 1 vermittels der U-för  mig ausgebildeten Schiene 6 und Schrauben befestigt.

    Bevor die Blende 3 mittels ihres Drehgelenkes 2 an  dem oberen Teil 1' des Standfusses 1 aasgelenkt wird,  wird die Blende 3 entsprechend dem freien Raum zwi  schen     Schrank    4 und Decke 5     zugeschnitten.    Die Aus  nehmungen 9 auf der     Innenseite    der Blende 3 sind so  angeordnet, dass jeweils mit einem einzigen     Sägenschnitt     u.     zw.    an der Oberkante die Blende 3 dem abzudecken  den Raum entsprechend passend geschnitten werden       kann.    Hierdurch ergibt es sich, dass die Blende 3 nach  erfolgtem     Einsatz    keiner Nachbehandlung im     Hinblick     auf Streichen, Lackieren     od.    dgl. bedarf.

   Der Säge  schnitt     liegt    zur Decke und ist demzufolge nicht wahr  nehmbar. Nachdem nun die Blende 3     in    ihrer Höhe auf  Mass geschnitten ist, werden     beidendig    die Drehgelenke  2 in die     Ausnehmungen    9 eingesetzt und in an sich be  kannter Weise mittels Schrauben     mit    der Blende 3  verbunden. Über die Drehgelenke 2     erfährt    die Blende  3     eine        Schwenkbeweglichkeit,    die sich nach vorn und  oben erstreckt.

   Damit die Blende 3 in ihrem geöffneten  Zustand nicht ungewollt nach unten einschwenkt, ist  an der Innenseite der Blende 3 in den gleichen     Aus-          nehmungen    9 die auch das Drehgelenk 2 aufnehmen,  ein     scharnierartiger    Feststellhalter 7     in    Form eines       Schwenkhebels    angeordnet. Dieser Schwenkhebel 7 er  fährt seine Anlage über einen an sich     bekannten    Stift,  der an dem oberen Teil 1' des Standfusses 1 angeord  net ist.  



  Durch die     teleskopartige    Ausbildung des     Standfus-          ses    1 ergibt sich die     Möglichkeit    einer     Variabilität    im       Hinblick    auf die     Standfusslänge,    so dass der Standfuss    1 für     unterschiedlich    abzudeckende Räume zwischen       Schrank    4     und    Decke 5 Verwendung finden kann.  



  Zweckmässig sind der Standfuss 1 und der Feststell  halter 7 aus- Metall, Kunststoff     od.    dgl. gefertigt. Dreh  gelenk 2 und Feststellhalter 7 können jeweils     eine    se  parate bzw. einstöckige Einheit     bilden.     



  Der Vorteil der     beschriebenen    Einrichtung gegen  über dem     Bekannten    ist darin zu erblicken, dass durch  relativ geringe Kosten und einfache Mittel eine Einrich  tung zur Verkleidung von freien Räumen zwischen  Schrank und Zimmerdecke geschaffen ist, die sich  schnell und mühelos auf jeden Schrank je nach     Erfor-          derlichkeit    anbringen lässt, wobei durch die Ausbildung  des     Standfusses    die     Möglichkeit    gegeben ist, diesen bei  Verkleidungen unterschiedlicher Zwischenräume     zu    ver  wenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verkleidung der zwischen Schrank und Zimmerdecke sich ergebenden freien Räume, ge kennzeichnet durch zwei in der Höhe verstellbare Standfüsse (1), an deren oberem Ende (1') eine schwenk beweglich aasgelenkte, in. Form einer Klappe ausgebil dete, sich über die Schrankbreite erstreckende Blende (3), die in ihrer Höhenabmessung dem freien Raum zwischen Schrank (4) und Decke (5) entspricht, ange ordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der höhenverstellbare Standfuss (1) teleskopartig ausgebildet ist und an seinem unteren En de (1") eine U-förmig ausgebildete Schiene (6), die mit der Seiten- bzw. Zwischenwand (4') des Schrankes (4) verbindbar ist, aufweist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüsse (1) auf den Seiten- bzw.
    Zwischenwänden (4') des Schrankes (4) derart angeordnet sind, dass die Blende (3) im geschlossenen Zustand mit der Vorderseite des Schrankes (4) eine ebene Abschlussfläche bildet. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende innenseitig einen mit dem oberen Teil (1') des teleskopartigen Standfusses (1) in Wirkverbindung ste henden, scharnierartigen Feststellhalter (7) in Form ei nes Schwenkhebels aufweist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 2 und 3; dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (1") des teleskopartigen Standfusses (1) eine Schraube (8) zur Arretierung des ausziehbaren oberen Teiles (1') aufweist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteraas sprach 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (3) innenseitig im Abstand voneinander angeordnete Aus- nehmungen (9) zur Aufnahme und Halterung des Dreh gelenkes (2) und Schwenkhebels (7) aufweist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (2) und der Feststellhalter (7) jeweils sepa rat oder in Form einer einstückigen Einheit hergestellt sind.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuss (1) und der als Schwenkhebel ausgebildete Feststellhalter (7) aus Messing Leichtmetall od. Kunst stoff hergestellt sind.
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