Drosselvorrichtung für Luftauslasskanäle Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drosselvor richtung für Luftauslasskanäle, mit zwei sich über den Luftaustrittsquerschnitt erstreckenden und in parallelen Ebenen hintereinander liegenden Gittern aus Stäben, von denen das eine Gitter relativ zum anderen Gitter auf dieses zu und von ihm weg verschiebbar ist, wobei die Stäbe des einen Gitters bezüglich der Stäbe des anderen Gitters zueinander versetzt sind, so dass die Stäbe des einen Gitters in die Zwischenräume des anderen Gitters einschiebbar sind.
Bei einer bekannten Drosselvorrichtung liegen die Stäbe der beiden Gitter aneinander an. Die gegenseitige Berührungsstelle ist durch die relative Verschiebung bei der Gitter zueinander veränderlich, wodurch neben der Luftmengen-Regulierung gleichzeitig auch eine Ände rung der Strömungsrichtung auftritt. Da die Stäbe einen Kreisquerschnitt aufweisen, ergeben sich verhältnismäs- sig verwickelte Strömungskanäle für die Luft, in dem sich die Strömung ablösen kann und Turbulenz auftritt, was mit störenden Geräuschen verbunden ist.
Es wird bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der eine geräuscharme Luftmengen-Regulierung der aus tretenden Luft erreicht wird, ohne dass dabei zwangs läufig eine Änderung der Strömungsrichtung auftritt. Die Vorrichtung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass die Stäbe quer zu ihrer Längsausdehnung eine längliche Querschnittsform aufweisen und die einander zugekehrten Seiten der Stäbe beider Gitter mindestens angenähert zueinander parallel sind.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes soll anhand der Zeichnung, welche eine Drosselvorrichtung im Schnitt zeigt, nachfolgend näher erläutert werden.
Gemäss der Darstellung umfasst die Drosselvorrich tung einen ersten Rahmen 1, auf welchen ein weiterer Rahmen 2 teilweise aufgeschoben ist. Die beiden Rah men 1 und 2 sind relativ zueinander in Richtung des Doppelpfeiles 3 verschiebbar und beispielsweise mittels Feststellschraube 4 arretierbar. Die beiden Rahmen 1 und 2 können beispielsweise von kastenförmiger Gestalt sein.
In dem Rahmen 1 ist eine über den von der Rah menwandung begrenzten Luftaustrittsquerschnitt ver teilte erste Reihe von parallelen Stäben 5 angeordnet. Diese erste Reihe bildet ein erstes Gitter. Zu dieser Stab reihe parallel ist im Rahmen 2 eine weitere Reihe von Stäben 6 vorgesehen, die ein zweites Gitter bildet. Die zwei Gitter lassen sich durch relatives Verschieben der Rahmen 1 und 2 zueinander, voneinander entfernen (rechte Seite in der Darstellung) oder einander nähern (linke Seite der Darstellung), wie das nachfolgend noch näher erläutert werden soll.
Wie aus der Darstellung ersichtlich, weisen sowohl die Stäbe 5 als auch die Stäbe 6 einen rhombischen Querschnitt auf und stellen eine Raute dar, wobei die Verteilung der Stäbe 6 bezüglich der Stäbe 5 so getroffen ist, dass erstere um die halbe Teilung der Stäbe 5 ver setzt sind. Hierdurch wird es möglich, die beiden Stab reihen entsprechend der relativen Verschiebung der Rahmen 1 und 2 mehr oder weniger ineinandergreifen zu lassen, was zu einer Verengung oder Erweiterung der durch die parallelen Flächen einander zugeordneten Stäbe 5 und 6 gebildeten Kanäle führt.
Wie die in der Darstellung eingezeichneten Strö mungspfeile erkennen lassen, kann nun eine beliebige Drosselung der beispielsweise aus einem Luftförder- kanal austretenden Luftmenge erfolgen, ohne dass da durch die Strömungsrichtung der austretenden Luft be- einflusst wird, wie das etwa bei Drosselung mittels fächerartig angeordneter Klappen der Fall ist. Die Strö mungsrichtung wird bei der vorbeschriebenen Drossel vorrichtung durch die Ausbildung .der Mantelflächen 5a der Stäbe 5 auf der Abströmseite bestimmt und kann variiert werden.
So wäre es beispielsweise auch möglich, diese die Ausströmöffnungen 5b begrenzenden Mantel flächen 5a der Stäbe 5 parallel verlaufend auszubilden, wodurch der Luft eine strahlenbündelähnliche Austritts richtung aufgezwungen würde,
wogegen die austretende Luft beim gezeigten Beispiel eine durch die ebenen Schrägflächen 5a der rhombischen Stäbe 5 vorbestimmte Verteilung erfährt. Durch die vorbeschriebene Anord nung der beiden Stabreihen und der besonderen Quer- schnittsform der Stäbe 5 und 6 werden ferner Reibungs flächen für die durchströmende Luft geschaffen,
welche die Strömung der Luft auch im Bereich der Durchtritts- zone durch die Stäbe 5 und 6 aufrechterhalten und so mit die übliche geräuschverursachende Turbulenz der Luft an Drosselstellen unterdrücken. Zur Vermeidung von möglichen Strömungsablösungen an den Mantel kanten der Stäbe werden die Kanten vorteilhafterweise noch abgerundet, wobei als Variante ohne weiteres denkbar wäre, den Stäben 5 und 6 auch andere Quer schnittsformen zu geben,
beispielsweise die Schrägflä chen der Stäbe 6 konvex und die Schrägflächen der Stäbe 5 entsprechend konkav zu wölben.