CH432073A - Anordnung zum Drucken von Daten mittels steuerbarer elektrischer Entladungen - Google Patents

Anordnung zum Drucken von Daten mittels steuerbarer elektrischer Entladungen

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CH432073A
CH432073A CH207965A CH207965A CH432073A CH 432073 A CH432073 A CH 432073A CH 207965 A CH207965 A CH 207965A CH 207965 A CH207965 A CH 207965A CH 432073 A CH432073 A CH 432073A
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CH
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CH207965A
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Haas Gerhard
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Philips Nv
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    • G06K15/06Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers by type-wheel printers
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Description


  Anordnung     zum    Drucken von Daten mittels steuerbarer     elektrischer    Entladungen    Die Erfindung     betrifft    eine Anordnung zur     schnellen     Ausgabe von Daten,     z.B.    beim Drucken der Ergebnisse  elektronischer     Rechenanlagen,    nach dem     Serienprinzip          mittels    steuerbarer elektrischer Entladungen.  



  Bei den     bekannten    mechanisch bzw. elektromecha  nisch     arbeitenden        Datendruckvorrichtungen,        z.B.        bei     Schnelldruckern, ist die Druckgeschwindigkeit durch die  verhältnismässig langsame Geschwindigkeit der Druck  organe (im Hinblick auf die zu bewegenden Massen) be  grenzt. Die Anwendung des Serienprinzips führt hier zu  Druckgeschwindigkeiten, die für die meisten Anwen  dungsfälle der Datenverarbeitung untragbar niedrig sind,       z.B.    bei     der        Schreibmaschine    etwa max. 15 Zeichen pro  Sekunde betragen.

   Zur Steigerung der Ausgangsge  schwindigkeit musste man zum Parallelbetrieb überge  hen, wie er heute     z.B.    bei den     bekannten    Typenrad- und       Kettenschnelldruckern        üblich    ist. Hiermit können etwa  maximal 20 Zeilen bzw. 2400 Zeichen pro Sekunde ge  druckt werden.  



  Wesentlich höhere Druckgeschwindigkeiten werden  erreicht, wenn man anstelle der mechanischen Ausgabe  organe,     z.B.    der Typen oder Hämmer beim Drucker,  elektrische Hilfsmittel     einsetzt,    wie     z.B.    bei den bereits  vorgeschlagenen elektrographischen     Druckern    oder dem  Drucken mittels     Druckwellen.    Der Druckvorgang spielt  sich hier in wenigen     lis    ab, er ist     also    etwa ein bis zwei  Grössenordnungen schneller als     beim    mechanischen  Drucker.

   Die damit theoretisch erreichbaren Druckge  schwindigkeiten können in den meisten     Fällen    nicht  mehr ausgenutzt werden, schon allein im Hinblick auf  den erforderlichen Papiertransport.  



  Wie eingangs     erwähnt,    betrifft die Erfindung     eine     Anordnung bei der das     Drucken    eines Zeichens mittels  einer steuerbaren elektrischen Entladung erfolgt, also an       sich    sehr schnell geschehen kann, andererseits die ver  schiedenen Zeichen nach dem     aufwandsparenden    Serien  prinzip     abgedruckt    werden.

   Bei einer solchen     Anordnung     geht die Druckgeschwindigkeit etwa im selben     Mass    zu  rück wie Stellen     serienmässig    angesteuert werden.     Bei     Ansteuerung von     z.B.    um eine     Grössenordnung    höher    als bei den mechanischen Druckern, wobei der     Aufwand     in der Ansteuerung etwa auf den zehnten Teil     gesunken     ist.  



  Die     Erfindunge    ist dadurch     gekennzeichnet,        dass    eine       kontinuierlich    drehende     Typenwalze    mit aneinander lie  genden,     tangentialen    Typenreihen und eine einer     Typen-          reihe    zugeordnete     funkengezündete        Druckkammeran-          ordn:

  ung    zur Steuerung des Papierandruckes an die Ty  penwalze vorgesehen ist und mit der     Typenwalze    ein mit  ihr synchron laufender     Funkenverteiler    gekuppelt ist, der  die     Zündfunkenverteilung    an der     Druckkammeranord-          nung    steuert, einen     Zündfunkengenerator        triggert    und  weitere Kommandos,     z.B.    für ein Zeichenregister,     liefert.     



  Die Zeichnung stellt ein     Ausführungsbeispiel    dar. Es  zeigen:       Fig.    1 eine schematische Anordnung der Vorrichtung,       Fig.    2 eine Abwicklung der Typenwalze,       Fig.    3 ein Schaltbild zur Erzeugung der     Triggersignale     für die     Steuerfunktionen,          Fig.    4 ein schematisches Beispiel des Verteilers,       Fig.    5 ein Impulsdiagramm.  



  Die Erfindung wird am Beispiel eines     zehnstelligen          Druckwerkes,    das     mittels        einer    beim     Funkenüberschlag     entstehenden Druckwelle arbeitet, erläutert. Nach     Fig.    1  ist bei der schematischen Anordnung  eine     Typenwalze    T,  eine     Druckkammeranordnung    F mit 10 Entladungs  kammern     F1...Flo,     ein Zünd- und     Triggerverteiler    V,       ein    Zündgenerator G vorgesehen.  



  Die Entladungskammern enthalten eine vorgespannte  Funkenstrecke, die mittels der     Zündelektroden    Z ge  zündet     wird.    Die     Steuerelektronik    besteht aus dem Zif  fernregister Z., den Und-Gattern     U1    und     Uz    sowie der       bistabilen        Kippstufe    FF. Der Vorschub des Papiers P  erfolgt zwischen T und F senkrecht zur     Zeicheneben.     Der Hubmagnet M, das     Transportrad    R und die An  druckrolle D sind jedoch der Übersichtlichkeit halber     in     die Zeichenebene verlegt worden.

   Die ebenfalls in     Fig.    1       gezeigten    zwei Stellen des Akkumulators A gehören be  reits zum Rechenwerk einer Datenverarbeitungsanlage.      Dis sich     kontinuierlich    drehende     Typenwalze    T ent  hält für jede der zu druckenden     Stellen    am     Umfang    einen  Zeichensatz von einander     anliegenden    Typenreihen,     z.B.     aus den     Ziffern    0 bis 9.

   Die     Anordnung    beruht nun dar  auf, dass die Typenwalze pro Reihe von gleichen Typen  zeitlich nacheinander abgetastet     wird.    Die     Fig.    2 zeigt  die     Abwicklung    der Typenwalze und die Rasterung bei  der     Abtastung.    Für jede vor dem Papier stehende     Ziffer     werden sämtliche 10 Druckstellen nacheinander     durch     den     Verteiler    V     abgetastet.    Wenn der Verteiler alle Stel  len überstrichen hat; muss sich die Typenwalze um den       Zeichenteilungswinkel     
EMI0002.0018     
    gedreht haben.

   Wenn neben den 10 echten Stellen eine       Leerstelle    für die Umschaltung auf das nächste Zeichen  vorgesehen wird,     dann    müssen infolge der gleichzeitigen  Drehung der Typenwalze die sich entsprechenden Zei  chen der     einzelnen    Stellen     insgesamt    um den Winkel     c     am     Umfang    versetzt sein:  
EMI0002.0025     
    Jede der zehn     Entladungskammern        Fl,.,lo    enthält eine  Entladungsstrecke mit einer Zündelektrode.

   Die durch  die     Funkenentladung    entstehende Druckwelle     dient    dazu,  das Papier P gegen die Type der     Typenwalze    T zu     drük-          ken.    Jede der     Entladungskammern    liegt an einem über       einen    Widerstand aufgeladenen Kondensator, dessen  Spannung zum Zünden noch nicht ausreicht. Die Zün  dung     erfolgt    im gewünschten     Augenblick    durch einen  Hochspannungsimpuls an der     Zündelektrode,    der vom       getriggerten    Zündgenerator G     geliefert    wird.  



  Der Verteiler V führt insgesamt vier Funktionen aus:  1.     Verteilung    des Zündgenerators     an    die einzelnen       Druckstellen    der Zeile,     (Kontaktenserie    d)  2. Gewinnung der     Triggerimpulse    für den     Zündgene-          rator    G und der Schiebeimpulse für den Akkumulator A  des     Rechenwerkes,    (c)  3. Lieferung eines Impulses für jedes neue Zeichen  der Typenwalze an das Zeichenregister     ZZ,    (b)  4. Lieferung eines     Impulses        in,    der Anfangsstellung  der     Typenwalze    T.

   (a)  Alle diese Funktionen erfolgen durch Hochspannungs  entladungen (Funken), es werden also keine schleifenden  Kontakte benötigt. Die     Gewinnung    der     Triggerimpulse     für die Funktionen 2 bis 4 erfolgt auf die in     Fig.    3 ge  zeigte Weise:

   Der Kondensator C liegt über dem Lade  widerstand     RL    an der     Hochspannung    U     (z.B.    2     kV).     Beim Überspringen eines Funkens an der entsprechenden  Verteilerstrecke V' dient die bei geeignet gewählten  Widerständen     R1    und     R.=    an     R2    abfallende Spannung       UTr    als     Triggersignal.     



  Zum Drucken einer Zeile muss der Verteiler V die  Stellen 10mal, nämlich für jedes Zeichen auf der Typen  walze T einmal überstreichen, er müsste also     10mal    so  schnell laufen wie die Typenwalze. Zur Vermeidung     eines     Getriebes erhält der     Verteiler    V     vorteilhafterweise    an  stelle eines Armes die 10 Arme     Ao...A"    und kann     dann     auf derselben Welle     mit    der Typenwalze sitzen     (Fig.    4).  Neben der Einsparung des Getriebes wird auf diese  Weise das den Gleichlauf     zwischen        Typenwalze    und Ver  teiler störende Getriebespiel vermieden.  



       Fig.    4     zeigt    das     Prinzip    des Verteilers. Um die Spei  sung der rotierenden     Verteilerarme        Ao...A9    zu vermeiden,  sind die Arme als Brücken     zwischen    den     verschiedenen.       Verteilerkontakte d; c; b und a und zugehörigen, fest  stehenden     Speisesegmenten        S1,_,3    ausgebildet.

   Auf diese  Weise setzt sich     jede    der in     Fig.    3     eingezeichneten    Fun  kenstrecken V' in Wirklichkeit aus     zwei        Funken,    näm  lich einem     Funken    von einem Speisesegment     z.B.        S,    zu  den Brücken     Ao",o    und einem Funken von den betref  fenden     Brücken        A,

  _"9    zu einem der     Verteilerkontakten     C     zusammen.    Ebenso erfolgt die Verteilung der     Zünd-          funken    auf die Zündelektroden Z der Entladungskam  mern über zwei     zusätzliche    Funken,     nämlich    von     S1    über  die Verteilerarme auf die     Zündlamelle    d. Da jeder Ver  teilerarm während dem Passieren einer     Reihe    gleicher  Typen an den Druckstellen nur     1/1o    des Umfanges über  streicht, können die     einzelnen    Funktionen auf verschie  dene Kreisausschnitte verteilt werden.

   Auf diese Weise  kommt man im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit 3  Spuren im Verteiler aus, eine (a) für den     Triggerimpuls     für die     Anfangsstellung    der Typenwalze, eine (b) für die       Zeichenimpulse    und eine (c und d) für die     Triggerung     und Erzeugung der Funken in den     Funkenkammern          Fl...Flo.     



  Die     Triggerung    der Anfangsstellung darf bei einer  Umdrehung der     Typenwalze    nur einmal     erfolgen;    dies  wird erreicht, indem die der Ziffer     Null    entsprechende  Verteiler-Brücke A, auf die     innere    Spur (a) verlängert  wird.

   Die     Ziffer    Null selbst erhält jedoch keine Brücke  für die mittlere Spur (b), da sie keinen     Zeilenimpuls    lie  fern darf.     Fig.    S zeigt schematisch die zeitliche Zuord  nung des Verteilers und der     Triggerimpulse:     Zunächst wird die     Anfangsstellung    durch den     An-          schlusskontakt    a geliefert.

   Der Kontakt b liefert die Im  pulse für die Zeichen 1 bis 9 in das Zeichenregister     ZZ.     Beim Erreichen der Kontakte C werden die     Triggerim-          pulse    für den Zündgenerator G     (Fig.    1) erzeugt, die  gleichzeitig als Schiebeimpuls für den Akkumulator A  des Rechenwerks dienen können. Schliesslich     liefern    die  Kontaktbrücken über Segment     S1    und Lamellen d die im  Zündgenerator erzeugte     Spannung    an die Zündelektroden  Z der 10     Entladungskammern        Fl...Flo        (Fig.    1).  



  Die Wirkungsweise des Druckers ist im Prinzip fol  gende:  Typenwalze T und Verteiler V laufen dauernd. Der       Inhalt    des     Zeichenregisters        ZZ    wird laufend mit dem In  halt der letzten Stelle des Akkumulators A auf     über-          einstimmung    im Gatter     U2    verglichen. In der     Ruhestel-          lung    steht jedoch die     bistabile        Kippstufe    FF auf Stel  lung Null, wodurch die Gatter     U1    und     U_#    gesperrt sind.

    Auf diese Weise gelangen weder die Zeichenimpulse in  das Register     ZZ    noch kommt irgendeine Koinzidenz zwi  schen Zeichenregister und Akkumulator zur Wirkung.  Soll gedruckt werden, dann wird der Schalter S geschlos  sen. Der nächste     Anfangsimpuls    vom Kontakt a stellt  dann das     Zeichenregister        ZZ    auf Null und die Kippstufe  FF in die Stellung  1 , wodurch     die    Gatter     U1    und     U..,          geöffnet    werden. Ferner wird der     Vorschubmagnet    M  stromlos und durch die Kraft der Feder M' im Leer  lauf nach oben gezogen.

   Wenn die erste im     Akkumulator     A befindliche Stelle Null ist,     triggert    die Vorderflanke  des     Impulses    aus den Kontakten c den Zündgenerator G,  dessen     Spannung    über das Segment     S1        und    Lamellen d  die Entladung der ersten Stelle zündet. Die Rückflanke  des     c-Impulses    schiebt die zweite Stelle der zu     druk-          kenden    Zahl in die letzte     Stelle    des Akkumulators. Nur,  wenn hier wieder eine Null steht, wird in der zweiten  Stelle der Zeile gedruckt usw.

   Nach     einmaligem    über  streichen des Segmentes     S1    sind alle Stellen, die eine       Null    enthalten, gedruckt worden.     Inzwischen    hat sich die           Typenwalze    T von der Ziffer Null auf die Ziffer 1 weiter  gedreht: Der Verteilerarm     A1        stellt    über Kontakt b das  Zeichenregister in die Stellung<B> 1 .</B> Beim nächsten Über  streichen des Segmentes     S1    werden alle Einsen     gedruckt     usw. Nach einer Umdrehung der Typenwalze sind sämt  liche Stellen ausgedruckt.

   Der nächste Anfangsimpuls  von Kontakt a stellt das Register     ZZ    auf  0 , der hierbei  entstehende Übertrag     setzt    die Kippstufe FF auf  0  zu  rück, wodurch die beiden Gatter     U1    und     U2    wieder ge  sperrt sind. Ausserdem erregt der     0-Ausgang    von FF  den     Vorschubmagneten    M, der über Klinke und Raster  scheibe R das Papier P     um    eine Zeile weiterschiebt. Für  den Vorschub steht die Zeit einer Umdrehung des Typen  rades zur Verfügung.     Anschliessend    stellt der nächste       a-Impuls    die Kippstufe FF wieder auf Stellung<B> l ,</B> der  Druck der zweiten Zeile beginnt usw.

   Soll jeweils nur  eine Zeile gedruckt werden,     kann    dies durch einen kur  zen Druckbefehl     erfolgen.    Das Drucksignal stellt das  Ziffernregister     ZZ    in Stellung<B> 1 .</B> Der nächstfolgende       a-Impuls    stellt den Zähler wieder zurück und der hier  bei entstehende     Ausgangsimpuls    in der ersten Stufe des  Registers stellt die Kippstufe FF     ein    und der     Druck    einer  Zeile läuft, wie beim Dauerdruck geschildert, ab.

   Nach  Abdruck sämtlicher Stellen, stellt wiederum der über  tragungsimpuls des Zeichenregisters     ZZ    die Kippstufe FF  auf  0 , das Papier wird um eine Zeile vorgeschoben  und das Drucken bleibt bis zum nächsten Druckbefehl  unterbunden.  



  Für das Überstreichen einer Druckstelle durch den  Verteiler steht maximal die Zeit  
EMI0003.0023     
    zur     Verfügung,    wenn die Isolation zwischen zwei Zünd  <B><U>,</U></B>     amellen    d gleich der     Lamellenbreite    gewählt wurde.  Hierbei bedeuten:  s ... Zahl der zu druckenden Stellen  1 ... Zahl der Leerstellen     (z.B.    2)  n ... Zahl der verschiedenen Zeichen  z ... Druckgeschwindigkeit in Zeilensec  Für den Durchlauf einer Zeichenteilung über die  Entladungskammern wird die     Zeit     
EMI0003.0029     
    benötigt.

   Die Zeit, die zum     Drucken    eines Zeichens zur  Verfügung steht, muss daher die Bedingungen  
EMI0003.0031     
         erfüllen.    Die erste Bedingung bedeutet, dass die gewünsch  te Stellenlamelle d wirksam ist, die zweite Bedingung  ist ein Mass für den Stand des abzudruckenden Zeichens  in der Zeile. Diese Bedingung ist im allgemeinen die  härtere. Lässt man eine Höhenschwankung in der Zeile  von etwa       5%    zu, so ist die zulässige     Synchronisations-          schwankung    der     Funkenstrecke     
EMI0003.0037     
    Die     Synchronisationsschwankung        setzt    sich im wesent  lichen aus 3 Komponenten zusammen:  1.

   Statische Schwankung in der Zündung der Fun  kenstrecke,  2. Zeitliche Schwankung der     Triggerimpulse    infolge  des      Wackelns     an Verteiler-Kontakten     C,     3. Zeitliche Schwankung im Einsatz des     Zündgene-          rators.       Die Schwankung 3 lässt sich     stets    genügend unter  drücken.

   Ebenso kann man die Schwankung 2 durch  Vergrösserung     des        Verteilerdurchmessers    genügend klein  halten, so dass praktisch die Schwankung im Zündein  satz der Entladungsstrecken die auftretenden     Synchroni-          sationsschwankungen        allein    verursachen werden. Geht  man hier,     z.B.    von   2     [,s    aus, dann ergibt sich aus       G1.    (6)       tz    = 80     u,s.     



  Für alphanumerischen Druck (c     .@    50) folgt damit  aus     G1.    (4) für die Druckgeschwindigkeit (bei 10 Stel  len in Serie):  z = 120     Zeilen/    s  Druckt man nur     numerisch,    dann können     z.B.    für eine       Druckgeschwindigkeit    von 50     Zeilen/s    sogar 120 Stellen  in Serie angesteuert werden. Aus diesen Zahlenbeispielen  ist die hohe Druckgeschwindigkeit einerseits und der ge  ringe Aufwand für die Ansteuerung der Entladungs  kammern andererseits     deutlich    zu erkennen.  



  Will man noch höhere Geschwindigkeiten bei grosser  Stellenzahl erreichen, also     z.B.    bei alphanumerischem  Druck 120 Stellen mit 100     Zeilen/s,    dann lässt sich dies  dadurch erreichen, dass 10 Vorrichtungen gemäss     Fig.    1   parallel  geschaltet werden: Mit der Typenwalze von  120 Stellen sind jetzt 10     Verteiler    gemäss     Fig.    4 verbun  den, die 10 Zündgeneratoren für jeweils 12 Stellen an  treiben, wobei Teile der Steuereinrichtung     (z.B.    das  Zeichenregister) und natürlich der Papiervorschub nur  einmal vorhanden zu sein brauchen.  



  Die beschriebene Vorrichtung druckt während einer  Umdrehung der Typenwalze, während der nächsten Um  drehung erfolgt der Papiervorschub.     Druckzeit    und Vor  schubzeit sind hier also gezwungenermassen gleich  gross. Zur     Erzielung    optimaler Druckgeschwindigkeit ist  es aber auch möglich, das     Verhältniss    von Druck- und       Vorschubzeit    beliebig zu verändern, indem das Drucken  und Vorschieben während einer Umdrehung der Typen  walze erfolgen. Der auf den Vorschub fallende Dreh  winkel der Typenwalze ist dann nicht mit Zeichen be  setzt.  



  Der     geschilderte    Drucker arbeitet mit     horizontaler          Abtastung,    denn es werden für jeweils eine Ziffer zuerst  alle     Stellen    abgetastet, dann kommt die nächste     Ziffer     an die Reihe usw. Es ist aber auch möglich, mit verti  kaler     Abtastung    zu arbeiten, indem zuerst für eine Stelle  alle     Ziffern    abgefragt werden usw.

   Soll auch hier das  Getriebe zwischen     Typenwalze    und Verteiler vermieden  werden, muss die Typenwalze auf ihrem     Umfang    den       Zeichensatz    so oft enthalten wie Stellen in Serie gedruckt  werden     sollen.    Der Vorteil dieser vertikalen     Abtastung     liegt darin, dass das Papier kontinuierlich bewegt wer  den kann, wenn zwischen     Vorschubrichtung    und     Achse     der     Typenwalze        ein    geeigneter, vom 90  abweichender,  Winkel eingestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum Drucken von Daten mittels Steuer barer elektrischer Entladungen, nach dem Serienprinzip, dadurch gekennzeichnet, dass eine kontinuierlich dre hende Typenwalze mit aneinander liegenden, tangentia- len Typenreihen und eine einer Typenreihe zugeordnete funkengezündete Druckkammeranordnung zur Steuerung der Papierauflage auf die Typenwalze vorgesehen ist, und mit der Typenwalze ein mit ihr synchron laufender Funkenverteiler gekuppelt ist,
    der die Zündfunkenver- teilung an die Druckkammeranordnung steuert, einen Zündfunkengenerator triggert und weitere Kommandos liefert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Typenwalze horizontal abgetastet wird und der Zündverteiler soviele Verteilerarme besitzt, wie Stellen gedruckt werden sollen (Fig. 2 und 4). 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Typenwalze vertikal abgetastet wird, dass sie für jede Stelle soviele Zeichensätze auf ihrem Umfang besitzt, wie Stellen gedruckt werden sollen und dass der Papiervorschub stetig erfolgt.
    3. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Verteiler ortsfeste Speisesegmente, Zündlamellen und Elektroden besitzt, und ihnen gegen- über mit der Typenwalze gekuppelte Brückenarme be rührungslos rotieren (Fig. 4). 4. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass einer Typenwalze mehrere Verteiler par allel zugeordnet sind. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an einer Verteilerspur über ein Und-Tor und einen Schalter eine von einem Zeichenregister an gesteuerte bistabile Kippstufe (FF) zur Steuerung eines zeilenrichtigen Papiervorschubs angeschlossen ist. 6.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die von der Verteilerspur abgenommenen Triggerimpulse, die über ein Und-Tor den Funkengene- rator triggern, gleichzeitig als Schiebeimpulse für ein Zeichen im Datenverarbeitungsgerät dienen.
CH207965A 1964-02-19 1965-02-16 Anordnung zum Drucken von Daten mittels steuerbarer elektrischer Entladungen CH432073A (de)

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CH207965A CH432073A (de) 1964-02-19 1965-02-16 Anordnung zum Drucken von Daten mittels steuerbarer elektrischer Entladungen

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