CH432236A - Kinematografisches Gerät - Google Patents

Kinematografisches Gerät

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CH432236A
CH432236A CH137366A CH137366A CH432236A CH 432236 A CH432236 A CH 432236A CH 137366 A CH137366 A CH 137366A CH 137366 A CH137366 A CH 137366A CH 432236 A CH432236 A CH 432236A
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CH
Switzerland
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cassette
film
switch
contact
drive motor
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CH137366A
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Winkler Alfred
Filsinger Erich
Bammesberger Karl
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Agfa Gevaert Ag
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Description


      Kinematografisches    Gerät    Die Erfindung betrifft ein     kinematografisches    Gerät,  mit einer Filmkassette, die eine     Aufwickel-    und eine       Abwickelspule    enthält, und einer mit einer gerätefesten       Abschaltvorrichtung    arbeitenden     Abtastvorrichtung    für  die auf der     Abwickelspule    vorhandene Filmlänge.  



  Bei den bekannten Geräten dieser Art wird der  Filmwickel ,der     Abwickelspule    mittels einer an der  Breitseite des Filmes anliegenden     Tastvorrichtung    abge  tastet. Diese muss dabei insgesamt einen der Dicke  sämtlicher auf der     Abwickelspule    befindlichen Filmla  gen entsprechenden Weg     zurücklegen,    während die  eigentliche Schaltung, die den Zweck verfolgt, den An  triebsmotor des Gerätes     stillzusetzen,    bevor das am     Spu-          lenkern    befestigte Filmende abgerissen wird, auf dem  letzten, möglichst nur noch der Dicke einer Filmwin  dung entsprechenden Teilstück des     Abtastweges    vor sich  geht.

   Mit diesem Gerät lässt sich daher nur eine äusserst  unsichere und ungenaue Schaltung erreichen, zumal auf  die der Breitseite des Filmes anliegende     Tastvorrichtung     nur eine sehr begrenzte Federkraft wirken darf, damit  die     Filmoberfläche    nicht beschädigt wird. Infolge der  radial zur Spule verlaufenden     Abtastrichtung    muss sie  ausserdem immer innerhalb der Kassette angeordnet  und durch eine verhältnismässig aufwendige Kupplung  mit der gerätefesten     Abschaltvorrichtung    verbunden  sein.  



  Die vorliegende Erfindung behebt diese Unzuläng  lichkeiten und betrifft ein Gerät der eingangs erwähnten  Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine die Sei  tenkanten der auf der     Abwickelspule    befindlichen Film  wickel abtastende Vorrichtung vorgesehen ist.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt eine perspektivische Darstellung,       Fig.    2 zeigt eine Ansicht ohne Deckel,       Fig.    3 zeigt einen Schnitt durch die     Tastvorrichtung     entlang der Linie     1-I    in     Fig.    2,       Fig.    4 zeigt einen Schnitt durch die     Tastvorrichtung     entlang der Linie     II-II    in     Fig.    2,         Fig.    5 zeigt das Schaltschema des im Motorstrom  kreis liegenden Zentralschalters.  



  Gemäss den     Fig.    1 bis 4 ist in einer in eine     Ausneh-          mung    1 a eines     kinematografischen    Wiedergabegerätes 1  einsetzbaren Kassette 2 auf in den     Kassettenboden    2a  eingenieteten     Stehbolzen    3 bzw. 4 je eine     flanschlose     Spule 5 bzw. 6 gelagert. Die Spulen 5 und 6 tragen je  einen abgewinkelten Kanal 5a bzw. 6a, in den die Film  enden zum Zwecke ihrer Befestigung an der Spule       eingzschoben    werden können. Die Spulen 5 und 6 sind  an ihrer Nabe 5b bzw. 6b mit einer konisch nach innen  geneigten Stirnverzahnung 5c bzw. 6c versehen.

   Der       Kassettendeckel    7, durch den die Spulen 5 und 6 auf  ihren Stehbolzen gehalten werden, weist kreisförmige  Aussparungen 7a und 7b von der Grösse dieser Stirn  verzahnungen auf, durch die kameraseitige Kupplungs  teile 8 und 9, die mit den Stirnverzahnungen 4c und 5c  entsprechenden Gegenverzahnungen 8a und 9a ausge  stattet sind,     hindurchgreifen    können.

   Die Kupplungsteile  8 und 9 sind in nicht näher dargestellter, bekannter  Weise axial     verschieblich    und in Achsrichtung federnd  ausgebildet, damit die Kassette 2 auch dann an das     Ge-          rätgehäuse    1 angesetzt werden kann, wenn die Verzah  nungen 5c, 6c; 8a, 9a nicht die für das     Ineinanderfügen     erforderliche gegenseitige Winkellage einnehmen.  



  Die Kassette 2 enthält ausserdem auf am Kassetten  boden 2a angenieteten Stehbolzen gelagerte     Umlenkrol-          len    12 und 13 sowie eine mittels     Druckfedern    14 und 15  abgefederte     Andruckplatte    16. Der Film 17 wird von  der Spule 5 über die     Umlenkrollen    12 und 13 und die  Andruckplatte 16 zur Spule 6 geleitet. Im Bereich der  Andruckplatte 16 weist die Kassette 2 eine     Ausnehmung     2b auf, in die sich beim Ansetzen der Kassette an das  Wiedergabegerät 1 eine geräteseitige Filmbühne 18 ein  schieben kann.

   Im betriebsbereiten Zustand wird unter  dem     Einfluss    der Federn 14 und 15 der Film durch die  Andruckplatte 16 der Kassette an die geräteseitige Film  bühne 18     gedrückt.     



  Am     Kasettenboden    2a ist ferner ein mit der Film  ebene     bzw.    der optischen Achse des Gerätes einen Win-           kel    von 45  bildender Spiegel 19 befestigt. Dieser Spie  gel 19 leitet das durch eine Öffnung 20 des Wiedergabe  gerätes 1 austretende und durch eine     Aussparung    7e des       Kassettendeckels    fallende Licht einer im Inneren des  Gerätes 1 befindlichen, nicht näher dargestellten Pro  jektionslichtquelle durch eine     Ausnehmung    16a der An  druckplatte 16 auf den     Film.     



  Durch weitere     Ausnehmungen    21 und 22 des Gerä  tegehäuses 1 ragen     ferner        Tastrollen    23 und 24 hin  durch, die an gerätefest gelagerten Schwenkhebeln 25  und 26 gelagert sind.     Ferner    trägt der     Kassettendeckel    7       Ausnehmungen    7c und 7d, durch die die     Tastrollen    23  und 24     hindurchgreifen    können, so dass sie bei an das  Gerät angesetzter Kassette am Rand der     Spulenkerne    5  und 6 bzw. an der Seitenkante der innersten auf den       Spulenkern    aufgespulten Filmwickel abrollen.

   An der  Stelle, an der nach dem Abspulen die Schaltung erfolgen  soll, sind an den     Spulenkernen    5 und 6     Ausnehmungen     5d bzw. 6d vorgesehen, so dass die     Tastrollen    23 und 24  an dieser Stelle eine Schaltbewegung in Richtung der       Spulenachse        ausführen    können,     sobald    sich an diesen  Stellen kein Film mehr unter der     Tastrolle    befindet.  



  An einer Seitenwand des Gerätes 1 ist ein Zentral  schalter 27 angeordnet, mit dem die verschiedenen       Laufgeschwindigkeiten    bzw.     Projektionsrichtungen    des  Gerätes eingestellt werden können. Er kann z. B. die  Schaltstellungen Null, 16 und 24 Bilder pro Sekunden  jeweils in Vorwärts- oder     Rückwärtsprojektionsrichtung     aufweisen, deren Einstellung an einem Index 28 abgele  sen werden kann.  



  Der Zentralschalter 27 ist drehfest mit einer Kur  venscheibe 29 verbunden, an der unter dem     Einfluss     einer     Zugfeder    30 ein abgewinkelter Lappen 31e einer       Verriegelungsstange    31 kraftschlüssig anliegt. Die     Ver-          riegelungsstange    31 weist kreisförmige     Ausnehmungen     31a und 31b auf, die in der dem Lappen 31e zugekehr  ten Seite in Längsrichtung der Stange 31 verlaufende  Langlöcher 31c und 31d übergehen.

   Das Gerätegehäuse  1 ist an der Stelle dieser     Ausnehmungen    mit Durchbrü  chen 32 und 33 versehen, durch die am     Kassettendeckel     7 befestigte     Kopfniete    34 und 35 hindurchgesteckt wer  den können. Die     Ausnehmungen    31a und 31b der       Schaltstange    31 weisen einen grösseren Durchmesser als  die Köpfe der Kopfniete 34 und 35 auf, so dass die  Kopfniete bei entsprechender Stellung der Schaltstange  31 durch den kreisförmigen Teil dieser Langlöcher 31c,  31d hindurchgesteckt werden können.

   Wird nun der  Zentralschalter aus seiner Nullstellung, in der der Lap  pen 31e der Schaltstange 31 einem vertieften Teil der  Kurve anliegt, nach links oder rechts gedreht, so wird  die Schaltstange 31 durch einen der erhöhten Teile der  Kurve 29 nach rechts verschoben, wodurch die     schlitz-          förmigen        Ausnehmungen    31c und 31d der Schaltstange  31     bajonettverschlussartig    hinter die Nietköpfe der  Niete 34 und 35 greifen. Eine an das Gerät angesetzte  Kassette ist also in allen Stellungen des Zentralschalters  27, ausser in der Nullstellung, sicher am Gerät verrie  gelt.

   Vor der Verriegelung durch die Einstellung des       Zentralschalters        wird    die Kassette provisorisch durch  die Reibung der an der Bildbühne 18 anliegenden, gefe  derten Andruckplatte gehalten.  



  Gemäss     Fig.    5 ist ferner auf der Welle des Zentral  schalters 27 ein     Isolierteil    36 befestigt, auf den mittels  Nieten 37 bis 40 zwei     Doppelkontaktstücke    41 und 42  genietet sind. An diesen     Doppelkontaktstücken    41 und  42 sind je zwei     federnde    Kontaktzungen 41a und 41b  bzw. 42a und 42b befestigt. Diese Kontaktzungen    schleifen je nach der Stellung des Zentralschalters über  Kontaktsegmente 43 bis 50.  



  Das Kontaktsegment 43 ist mittels einer Leitung 51       mit    einem Pol 52a eines Antriebsmotors 52 verbunden.  Vom Kontaktsegment 44 führt eine Leitung 53 zu einem  von der     Tastrolle    24 gesteuerten Mikroschalter 54, der  es beim     Vorhandensein    eines Filmwickels 17a unter der       Tastrolle    24 mit einem zum zweiten Pol 52b des An  triebsmotors 52     führenden    Leitungsstück 55 verbindet.  Vom Kontaktsegment 45 führt eine Leitung 56 an ein  Kontaktstück 57a eines von einem Handschalter 58 ge  steuerten     Rückspulschalters    57.  



  Wie aus     Fig.    1     ersichtlich    ist, kann der Kippschalter  58 die beiden Stellungen P  Projektion  und R  Rück  spulen  einnehmen. Je nach     Stellung    des     Kippschalters     58 wird das Kontaktstück 57a und damit das Kontakt  segment 45 mit dem positiven oder negativen Pol einer  Gleichstromquelle verbunden. Die Gleichstromquelle 59  ist in     Fig.    5 der Einfachheit halber als Batterie darge  stellt.     Im        allgemeinen    wird jedoch der Gleichstrom  einem vom Netz gespeisten     Selengleichrichter    oder der  gleichen entnommen werden.  



       Ein;    weiteres Kontaktstück 57b des Kippschalters 58,  das bei entsprechender Stellung     dieses    Schalters durch  die Leitung 69 an einen Pol der Gleichstromquelle 59       angeschlossen    ist, ist mittels der Leitungsstücke 60, 61  und 62 mit Kontaktstücken 63a und 63b eines zweistufi  gen     Fliehkraftschalters    63 verbunden. Der Fliehkraft  schalter 63 unterbricht in bekannter Weise den An  triebsstromkreis, wenn der Antriebsmotor 52 seine Soll  drehzahl erreicht hat.  



  Im vorliegenden Beispiel würde sich also der Schal  ter 63a, 63c bei einer 16 Bildern pro Sekunde entspre  chenden Drehzahl, der Schalter 63b, 63d bei einer 24  Bildern pro Sekunde entsprechenden Motordrehzahl  öffnen. Das Kontaktstück 63c ist mittels einer Leitung  64 mit dem Kontaktsegment 47, das Kontaktstück 63d  mittels Leitungen 65 und 66 mit den Kontaktstücken 46  und 48 verbunden.  



  Eine weitere Leitung 67 verbindet den Mikroschal  ter 68, der durch die     Schaltrolle    23 gesteuert wird, mit  dem Kontaktsegment 49 und, falls sich unter der Kon  taktrolle 23 noch ein     Filmstück    17b befindet, mit der  Leitung 55 bzw. dem Pol 52b des Antriebsmotors. Das  Kontaktsegment 50 ist mittels einer Leitung 71 mit  einem Kontaktstück 57c des     Rückspulschalters    57 ver  bunden, das je nach Stellung dieses Schalters an die Lei  tung 70 der Gleichstromquelle 59 angeschlossen sein  kann.  



  Wird bei ,der in     Fig.    5 dargestellten Schaltstellung  des     Rückspulschalters    57 der Zentralschalter 27 durch  Drehen im     Uhrzeigersinn    in die Stellung  Vorwärtspro  jektion mit 16 Bildern pro Sekunde  gebracht so bewegt  sich das mit seiner einen     Kontaktzunge    41b auf dem  Kontaktsegment 45 gleitende     Doppelkontaktstück    41  mit seiner zweiten Kontaktzunge 41a in den Bereich des  Kontaktstückes 43 und verbindet die Leitung 70 der  Gleichstromversorgung mit dem Pol 52a des Antriebs  motors.

   Gleichzeitig kommt die Kontaktzunge 42a des       Doppellcontaktstückes    42 mit .dem Kontaktsegment 49  in     Berührung,    während die Kontaktzunge 42b sich noch  im Bereich     des    Kontaktstückes 47 bewegt. Der zweite  Pol 52b des Antriebsmotors     wird    .dadurch über den der       Vorführgeschwindigkeit    von 16 Bildern pro Sekunde  zugeordneten     Fliehkraftschalter    63a, 63c mit der Lei  tung 69 der Gleichstromversorgung verbunden. Der  Motor beginnt mit der dieser Bildgeschwindigkeit ent-      sprechenden Motordrehzahl in dem der Vorwärtspro  jektion entsprechenden Drehsinn zu laufen.  



  Bei weiterer Rechtsdrehung in die Stellung  Vor  wärtsprojektion mit 24 Bildern pro Sekunde  gelangt  die Kontaktzunge 42b in den Bereich des     Kontaktstük-          kes    46, das mit dem der Bildgeschwindigkeit 24 Bilder  pro Sekunde zugeordneten Kontakt 63b, 63d verbunden  ist. Der Antriebsmotor 52 nimmt daher diese Drehzahl  an, behält aber seine Drehrichtung bei, weil die übrigen  Kontaktzungen nach wie vor die obengenannten Kon  taktsegmente überstreichen und immer noch den Pol  52a des Antriebsmotors mit der Leitung 70 der Strom  versorgung und den Pol 52b des Antriebsmotors mit  dem Pol 59 der Stromversorgung verbinden.  



  Wird andererseits der Zentralschalter 27 ausgehend  von seiner Nullstellung nach im     Gegenuhrzeigersinn    in  die Stellung     uRückwärtsprojektion    mit 16 Bildern pro  Sekunde  gedreht, so kommt die Kontaktzunge 41a mit  dem Kontaktsegment 44 und die Kontaktzunge 42a mit  dem Kontaktsegment 43 in Berührung, wodurch der Pol  52a des Antriebsmotors an den     Fliehkraftschalter    bzw.  die Leitung 69 der Stromversorgung und der Pol 52b  des Antriebsmotors an die Leitung 70 der Stromversor  gung gelegt wird. Beim Weiterdrehen würde wieder in  folge Kontaktes der Zunge 52b mit dem am Fliehkraft  schalter 63b, 63d liegenden Kontaktsegment 48 die  Drehzahl unter Beibehaltung der Drehrichtung erhöht  werden.  



  Wird der     Rückspulschalter    57 aus der in     Fig.    5 ge  zeigten Projektionsstellung in seine     Rückspulstellung     gebracht, so wird sowohl die     Polung    des Motors, da  durch dass nunmehr die Leitung 56 mit der Leitung 69  in Verbindung steht, bei jeder der beschriebenen Schalt  stellungen des Zentralschalters 27 umgekehrt als auch  die Schaltzunge 52b mittels der Leitung 71 und des  Kontaktsegmentes 50 unter Umgehung des     Fliehkraft-          schalters    63 an die Stromversorgungsleitung 70 gelegt.

    Der Antriebsmotor wird demnach, wie es für das Rück  spulen erforderlich ist, bei jeder beliebigen Stellung des       Zentralschalters    27 entgegen der vorgewählten Lauf  richtung     mit    der     grösstmöglichen,    durch kein     geschwin-          digkeitregulierendes        Mittel    gehemmten     Gesdhwindig-          keit    angetrieben. Der der jeweiligen     Abwickelspule    zu  geordnete Mikroschalter 54 bzw. 68 schaltet bei Projek  tion und     Rückspulung    gleichermassen zum richtigen  Zeitpunkt den Antriebsmotor aus.

   Da der     Rückspul-          schalter    57 ausserdem in nicht näher dargestellter Weise  mit einer aus     Fig.2    ersichtlichen Schaltstange 72 in  Verbindung steht, wird dabei auch der in bekannter  Weise mittels einer     Radialkurve    73a und einer Axial  kurve 73b periodisch in     Filmlaufrichtung    und     Filmein-          griffsrichtung    bewegte Greifer 74 entgegen dem Einfluss  der     Zugfeder    75 mittels der Schräge 72a der Schalt  stange 72 am     Eingriff    in die Filmperforation gehindert  und durch die Nase 72b der Schaltstange 72 ausser Ein  griff mit der     Radialkurve    

  73a gehalten. Der Film kann  also während des Rücklaufes     vollkommen    frei zwischen  den Spulen 5 und 6 umgespult werden. Ausserdem ist  auch die periodische Bewegung des Greifers selbst, die  bei der schnellen     Rückspulbewegung    eine starke Ge  räuschbildung verursachen könnte, stillgesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kinematografisches Gerät, mit einer Filmkassette, die eine Aufwickel- und eine Abwickelspule enthält, und einer mit einer gerätefesten Abschaltvorrichtung zusam- menarbeitenden Abtastvorrichtung für die auf der Ab wickelspule vorhandene Filmlänge, dadurch gekenn zeichnet, dass eine die Seitenkanten der auf der Abwik- kelspule (5) befindlichen Filmwickel abtastende Vor richtung (23) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Tastvorrichtung eine der Seitenkante des innersten Filmwickels unter Federdruck anliegende, in Achsrichtung der Spule (5, 6) bewegliche Tastrolle (23, 24) vorgesehen ist. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kassette (2) mit flanschlosen Spulen (5, 6) ausgestattet ist, die mindestens an der Schaltstelle eine Ausnehmung (5d, 6d) für die Tastrolle aufweisen. 3.
    Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tastrolle (23) an einem im Inneren des Gerätegehäuses gelagerten Schwenkarm (25) gela gert ist und durch entsprechende Ausnehmungen (21, 7c) des Gerätegehäuses und der Kassette hindurchragt. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Filmspulen (5, 6) mit einer in Einsetz- richtung der Kassette schliessbaren Kupplung, z. B. einer Stirnverzahnung, (5c, 6c) versehen sind und dass die geräteseitigen Kupplungsteile (8, 9) in Achsrichtung federnd ausgebildet sind. 5.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Abtastvorrichtung der Abwickelspule mit einem den Vorlaufstromkreis und eine Abtastvor- richtung der Aufwickelspule mit einem den Rücklauf stromkreis des Antriebsmotors unterbrechenden Mikro schalter (54, 68) durch ein Getriebe verbunden ist. 6.
    Gerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass ein die Drehrichtung und Geschwindigkeit des Antriebsmotors steuernder Zentralschalter (27) vor gesehen ist, der zwei Doppelschleifkontakte (41, 42) steuert, die mit einer Kontaktzunge (41b, 42b) je ein mit einem Pol der Stromversorgung verbundenes Kontakt segment (45 bis 48 und 50) und mit der anderen Kon taktzunge (41a, 41b) mit verschiedenen Polen des An triebsmotors verbundene Kontaktsegmente (43, 44, 49) überstreichen, dass in mindestens zwei der Verbin dungsleitungen der Kontaktsegmente mit dem Antriebs motor von der Abtastvorrichtung gesteuerte Mikro schalter (54, 68) eingeschaltet sind,
    und dass mindestens eines der mit der Stromversorgung verbundenen Kon taktsegmente in unter Einschaltung geschwindigkeitsre gulierender Mittel, z. B. Fliehkraftschalter oder Wider stände, mit der Stromversorgung verbundene Felder (46 bis 48) aufgeteilt ist. 7. Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass ein die Stromversorgung, z. B. unter Um gehung der geschwindigkeitsregulierenden Mittel, umpo lender Rückspulschalter (58) vorgesehen ist. B. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rückspulschalter (58) mittels eines Getriebes mit einer Ausschaltvorrichtung (72) für den Greiferantrieb verbunden ist. 9.
    Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass eine, z. B. mittels einer Nockenscheibe (29), vom Zentralschalter (27) gesteuerte Verriegelungs- vorrichtung (31) für die an das Gerät angesetzte Kassette vorgesehen ist. 10. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Filmspulen mit einer in Einsetzrich- tung der Kassette schliessbaren Kupplung, z. B. einer Stirnverzahnung (5c, 6c), versehen sind, und dass die geräteseitigen Kupplungsteile (7, 8) in Achsrichtung federnd ausgebildet sind.
CH137366A 1965-02-26 1966-02-01 Kinematografisches Gerät CH432236A (de)

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