CH432274A - Vorrichtung zur Schmutzölbeseitigung auf Schiffen - Google Patents
Vorrichtung zur Schmutzölbeseitigung auf SchiffenInfo
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- CH432274A CH432274A CH1042264A CH1042264A CH432274A CH 432274 A CH432274 A CH 432274A CH 1042264 A CH1042264 A CH 1042264A CH 1042264 A CH1042264 A CH 1042264A CH 432274 A CH432274 A CH 432274A
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23G—CREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
- F23G7/00—Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
- F23G7/05—Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals of waste oils
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Description
Vorrichtung zur Schmutzölbeseitigung auf Schiften Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Schmutzölbeseitigung auf Schiffen, welche einen auf dem Schmutzöl ruhenden Schwimmer und einen mit diesem durch eine Pumpleitung verbundenen, jedoch höher als der Schwimmer gelagerten Absetzbehälter für das Schmutzöl besitzt, der durch eine Leitung mit einem tiefer angeordneten Brenner in Verbindung steht.
Bisher wurde das Schmutzöl samt seinen festen und wässrigen Anteilen dem Brenner zugeführt. Bisher wur den zu diesem Zweck-Düsenbrenner verwendet. Dabei hat es sich ergeben, dass die festen Bestandteile des Schmutzöles zu Verstopfungen der Brennerdüse An lass gegeben haben und das aus der Düse ausgeblasene Wasser die Flamme infolge der raschen und intensiven Verdampfung des Wassers unbeabsichtigt zum Ver löschen bringt.
Der Erfindung liegt zur Erreichung eines möglichst störungsfreien Betriebes der Gedanke zugrunde, einen düsenlosen Brenner zu verwenden und das Schmutzöl erst zu einem Zeitpunkt der Flamme zuzuführen, wenn sein Wassergehalt bereits ausgeschieden wurde.
Gemäss der Erfindung wird dieser Gedanke da durch verwirklicht, dass der Brenner einen eine Brenner schale aufweisenden Brennraum mit einer vom Schmutz- ölzulauf bis zum Rauchgasabzug ansteigenden Decke besitzt,
deren Oberseite als Verdampfungseinrichtung für das im Schmutzöl enthaltene Wasser ausgebildet ist und als solche über ihrem oberen Ende die Mündung der vom Absetzbehälter kommenden Schmutzölablei- tung und am unteren Ende einen das vom Wasserge halt befreite Schmutzöl in die Brennerschale ableitenden Ölablauf und daneben eine Öffnung zum Einführen eines Zündmittels und für die Zufuhr von Verbrennungs luft aufweist.
Von besonderem Vorteil ist dabei, dass bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Verdamp- fungseinrichtung eine Dosiereinrichtung vorgeschaltet ist, mittels der das Schmutzöl in einer für die Verdamp- fung des Wasseranteiles entsprechend regulierten Menge der Verdampfungseinrichtung aufgegeben wird.
Die weiteren Vorteile der Vorrichtung zur Schmutz- ölbeseitigung auf Schiffen werden an Hand einer Zeich nung nachstehend geschildert, die .eine beispielsweise Ausführungsform schematisch zeigt.
Das Schmutzöl wird von der Bilgeoberfläche mittels einer Ölsaugmündung U, einer Saugleitung Z von einer Pumpe N angesaugt und durch eine Leitung V in einen Absetztank O hochgefördert. Dabei kann die mitgeförderte Luft oben aus dem Absetztank entwei chen und das Wasser aus dem unteren Tankraum durch das Füllstandsrohr P wieder in die Bilge zurücklaufen.
Der Absetztank O hat in seinem oberen verengten Teil die Mündung eines Ölabflussrohres R und ein Schauglas S zur ölstandsanzeige. Durch das Ölabfluss- rohr R gelangt das Schmutzöl vorerst zu einer Do- siereinrichtung H und einer Verdampfungseinrichtung G und I und hierauf erst zu einem Brenner A.
Der Brenner A besteht aus einem eine Brenner schale A aufweisenden Brennraum mit einer gegen den Rauchgasabzug E ansteigenden Decke G. Diese Brennraumdecke G ist an ihrer Oberseite zu einer Verdampfungseinrichtung 1 ausgebildet und an ihrem unteren Ende mit einer Öffnung C für den Zustrom von Primärluft und mit einem aussen einen Trichter aufweisenden Rohr B zum Einführen von Zündflüssig- keit, z. B. Petroleum oder einem ähnlichen Leichtöl, in die Brennerschale A, versehen.
Im Rauchgasabzug E sind Luftschlitze D für den Zutritt von Sekundärluft zur Erzielung einer möglichst vollständigen Verbren nung des Schmutzöles.
Die Verdampfungseinrichtung besteht im wesentli chen aus in Richtung der Breite der Brennraumdecke G abfallend verlaufenden Leitwänden I, welche einen ge wundenen Weg für das zulaufende Schmutzöl inner halb eines Verdampfungskanals K bilden, der einen eigenen, in den Rauchgasabzug E ziemlich weit oben einmündenden Abzugschacht aufweist.
Dieser Verdampfungseinrichtung I, K ist eine Do- siereinrichtung H vorgeschaltet, welche zweckmässig aus einem knapp über dem oberen Ende der Brennraum- decke G mündenden Rohr H mit einem an seinem oberen Ende vorgesehenen Trichter besteht, in welchen das mit Wasser vermischte Schmutzöl aus dem ölzu- laufrohr R nach Massgabe des Regelhahnes M abtrop fen kann.
Dadurch ist es möglich, das Schmutzöl in einer dosierten Menge der Verdampfungseinrichtung zuzuführen, in der das dem Schmutzöl anhaftende Was ser verdampft und der Wasserdampf durch den Kanal K in den Rauchgasabzug E abgeleitet wird, der erst in einiger Entfernung von der Verbrennungszone der öl- bestandteile die Einmündung des Kanals K enthält.
Das auf diese Weise vom Wasser befreite Schmutzöl fliesst am unteren Ende der Verdampfungseinrichtung I durch ein Röhrchen L in die Brennerschale A und ge langt dort zur Verbrennung.
Damit das Schmutzöl der Dosiereinrichtung H über einen Regelhahn M mit Gefälle zugeführt werden kann, muss es mit der Pumpe N in den hochgelegenen Ab setztank O gefördert werden. Dabei kann die mit geförderte Luft nach oben entweichen, das Wasser hin gegen aus dem unteren Teil des Absetzbehälters O durch das Füllstandsrohr P wieder in die Bilge zurücklaufen. Es kann aber auch das Wasser aussenbords über einen Hahn Q abfliessen, wenn es sauber genug ist.
Das Schmutzöl sammelt sich im verengten Oberteil des Absetztanks O an, und wenn die ölmenge den oberen Rand des ölabflussrohres R erreicht hat und der öl- stand durch das Schauglas S festgestellt werden kann, wird die Pumpe N abgestellt und der Brenner in Be trieb gesetzt.
Ist im Schauglas S kein öl mehr sichtbar, dann kann entweder die Pumpe N erneut den Reini gungskreislauf in Bewegung setzen, oder aber es kann das durch längere Absetzung gut gereinigte Bilgewasser, durch den Hahn T aussenbords abgelassen werden, gegebenenfalls unter Nachschaltung eines Feinfilters.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Schmutzölbeseitigung auf Schiffen, welche einen auf dem Schmutzöl ruhenden Schwimmer und einen mit diesem durch eine Pumpleitung verbun denen, jedoch höher als der Schwimmer gelagerten Ab- setzbehälter für das Schmutzöl besitzt, der durch eine Leitung mit einem tiefer angeordneten Brenner in Ver- Bindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner einen eine Brennerschale (A)aufweisenden Brennraum mit einer vom Schmutzölzulauf bis zum Rauchgasabzug (E) ansteigenden Decke (G) besitzt, deren Oberseite als Verdampfungseinrichtung (I) für das im Schmutzöl enthaltene Wasser ausgebildet ist und als solche über ihrem oberen Ende die Mündung der vom Absetzbehäl- ter (O) kommenden Schmutzölableitung (R) und am unteren Ende einen das vom Wassergehalt befreite Schmutzöl in die Brennerschale (A)ableitenden öl- ablauf (L) und daneben eine öffnung (C) zum Einfüh- ren eines Zündmittels (B) und für die Zufuhr von Ver brennungsluft aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verdampfung seinrschtung (I) eine Dosiereinrichtung (H) vorgeschaltet ist, um das Schmutzöl in einer für die Verdampfung des Anteiles an Wasser entsprechend regulierten Menge der Ver- dampfungseinrichtung (I) aufzugeben. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosier einrichtung (H) aus einem das vom Absetzbehälter (O) durch die Ablaufleitung (R) kommende Schmutzöl auf fangenden Trichter mit entsprechend der Dosierung im Ablauf verengtem Querschnitt besteht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke (G) des Brennraumes durch in Richtung ihrer Breite abfallend verlaufende Leitwände (I) einen ge wundenen Weg in einem Verdampfungskanal (K) be sitzt, der einen eigenen, in den Rauchabzug (E) mün denden Abzugschacht aufweist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennraum samt seinem Rauchgasabzug (E) sowie die Verdamp- fungseinrichtung (I) und die Dosiereinrichtung (H) in einem von einem Schutzmantel (F), z. B. einem Was sermantel, umschlossenen Raum untergebracht sind. 5.Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter der Dosiereinrichtung (H) sowie die Einfüllöffnung einer Einfülleinrichtung (B) zum Einführen einer leicht brenn baren Zündflüssigkeit in die Brennerschale (A) ausser halb des Schutzmantels (F) frei zugänglich angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT188064A AT249531B (de) | 1964-03-04 | 1964-03-04 | Vorrichtung zur Schmutzölbeseitigung auf Schiffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH432274A true CH432274A (de) | 1967-03-15 |
Family
ID=3523007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1042264A CH432274A (de) | 1964-03-04 | 1964-08-10 | Vorrichtung zur Schmutzölbeseitigung auf Schiffen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT249531B (de) |
| CH (1) | CH432274A (de) |
-
1964
- 1964-03-04 AT AT188064A patent/AT249531B/de active
- 1964-08-10 CH CH1042264A patent/CH432274A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT249531B (de) | 1966-09-26 |
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