CH432311A - Aufwinde-Einrichtung an einer Vorgarnstrecke zum Herstellen von Vorgarnspulen - Google Patents

Aufwinde-Einrichtung an einer Vorgarnstrecke zum Herstellen von Vorgarnspulen

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CH432311A
CH432311A CH1222264A CH1222264A CH432311A CH 432311 A CH432311 A CH 432311A CH 1222264 A CH1222264 A CH 1222264A CH 1222264 A CH1222264 A CH 1222264A CH 432311 A CH432311 A CH 432311A
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CH1222264A
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Reiter Michael
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    • B65H2701/311Slivers

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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  
 



  Aufwinde-Einrichtung an einer Vorgarnstrecke zum Herstellen von Vorgarnspulen
Es sind schon Anordnungen für das automatische Auswechseln von Spulen in der Kammgarnspinnerei bekannt, jedoch beschränken sich diese infolge der schweren und komplizierten Mechanik nur auf Doppelnadelstabstrecken für grosse und schwere Kreuzspulen. Diese   schwere      Blewegungsmechanik    kann auf Frotteurstrecken für die Endpassagen der Kammgarnvorspinnerei nicht angewendet werden und würde die Teilung von Kopfmitte zu Kopfmitte so sehr vergrössern, dass die Maschinen unübersichtlich werden und andere Nachteile einträten.



   Mit den bisher bekannten Einrichtungen für das Aufwinden von Vorgarnspulen auf Frotteurstrecken oder Finisseur-Endstrecken musste man den Betrieb unterbrechen, um eine Vorgarnspule auf dem Spulwagen gegen einen neuen Spulenkern mit Hülse zu wechseln. Dieses bislang notwendige Stillsetzen der Frotteurstrecke jeweils nach dem Fertigaufwinden einer Spule setzt den effektiven Leistungsgrad der Maschine sehr stark herab.



   Die Erfindung betrifft eine Aufwinde-Einrichtung an einer Vorgarnstrecke zum Herstellen von Vorgarnspulen. Diese soll zweckmässig das selbsttätige Wechseln von fertig gewundenen Vorgarnspulen und das selbsttätige Einlegen jeweils eines neuen Spulenkerns mit oder ohne Hülse in ununterbrochener kontinuierlicher Folge während des Laufes der Aufwinde-Einrichtung bewirken, wobei die fertig gewundene Vorgarnspule infolge des Windungsdurchmessers das Kommando für den Wechselvorgang gibt. Es ist aber auch möglich, dass der Wechselvorgang durch eine handbebätigte Schaltung des Mechanismus bewirkt werden kann oder durch ein Programmsteuerungsgerät ausgelöst wird, wenn entweder die   aufgewundene    Vorgarnspule einen bestimmten Aussendurchmesser erreicht hat, oder wenn eine bestimmte Länge von Vorgarn aufgewunden ist.



   Die Aufwinde-Einrichtung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass Mittel vorgesehen sind, welche die fertige Vorgarnspule zum Austreten freigeben und das Zuführen oder Zulaufen eines neuen Spulenkerns aus einem Magazin bewirken.



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der beigegebenen Zeichnung dargestellt, wobei im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Maschine mit der neuen Einrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 ebenfalls in Seitenansicht und teilweise im Schnitt, eine Einrichtung gemäss der Erfindung,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf einen Wickelwagen (auf die Aufwinde-Einrichtung), gesehen etwa gemäss Pfeil A der Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Bewegungselemente für das   Leit- bzw.    Abschlagblech,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit elektromagnetischer Betätigung der Sperrhebel am Magazinausgang,
Fig. 6 ein Schaltschema für die Betätigung der elektromagnetischen Elemente für die   Leit- bzw.    Ab  schlagbleche    einer Gesamtmaschine, und zwar mit eingebautem Verzögerungsrelais,
Fig.

   7 und 8 eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels für ein sprunghaftes Bewegen der Sperrhebel in Seitenansicht, gesteuert von der Spulenachse,
Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel für das sprunghafte Bewegen der Sperrhebel, gesteuert vom Aussendurchmesser der Vorgarnspule,
Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel für das sprunghafte Bewegen der Sperrhebel, gesteuert vom Aussendurchmesser der Vorgarnspule,
Fig. 11 eine vergrösserte Darstellung des Bereiches XI der Fig. 10,
Fig. 12 einen Schnitt etwa gemäss XII der Fig. 10.



   Zu den Fig. 1, 2, 3 und 4 wird folgende Beschreibung gegeben:
Das Vorgarn V bzw. L wird durch die Luntenführung F den Wickelwalzen 1, 2 der erfindungsgemä ssen Spul- oder Aufwindvorrichtung zugeführt. Diese Wickelwalzen 1, 2 sind jeweils in den Spulständern 5, 5' gelagert. Die Wickelwalzen 1, 2 werden durch Ket  tenräder 3,   3' mittels    einer Kette 4 von der Maschine her angetrieben. Zwischen jeweils zwei Spulständern 5, 5' befindet sich ein Vorgarnwickel, das heisst also eine Vorgarnspule 6. Eine solche Vorgarnspule 6 umschliesst also einen Spulenkern 7, der mit einer Hülse 8 versehen sein kann. Bei diesem Beispiel wird also das Vorgarn V (Lunte L) in Kreuzwindung auf die Hülse 8 bzw. auf den Spulenkern 7 aufgewunden, weil in bekannter Weise die flexible Luntenführung F durch den Fadenführer 10 hin und her bewegt wird.

   Der Umfang der Vorgarnspule 6 liegt auf den Wickelwalzen 1, 2 durch Eigengewicht auf und wird also von diesen in Drehung versetzt. Beim Beginn des Aufwindevorgangs haben die Organe 7, 8 (noch leer) die Lage 7', 8', wobei sie auf den Wickelwalzen 1, 2 aufliegen und angetrieben werden. Die Zapfen 11,   11' des    Spulenkerns 7 sind in Führungsschlitzen 12 eines jeden Spulständers 5,   5' geführt,    so dass sie in Pfeilrichtung P wandern, entsprechend dem zunehmenden Durchmesser der Vorgarnspule 6, bis sie schliesslich die Endlage lla am Punkt B erreichen.

   Beim Vergrössern des Aufwickeldurchmessers der Vorgarnspule 6 wandern die Zapfen aus der Lage 11,   11' in    die Lage   iln    und nehmen dann die Fühlhebel 13,   13' mit,    und zwar bis in die strichpunktierte Endlage   13 a.    Die Fühlhebel 13, 13' betätigen hierbei über jeweils ein Zwischengelenk 15 jeweils einen Sperrhebel 14, 14', der um die Schwenkachse oder Drehachse 16 schwenkbar ist.



  Die Lage   13 a    des Fühlhebels 13, 13'entspricht der geschwenkten Lage 14a der Sperrhebel 14, 14'. Die Nase C jedes Sperrhebels 14, 14' verschliesst bei noch nicht fertig aufgewundener Vorgarnspule 6 das Magazin bzw. den Führungs- oder Fallschlitz 17,   17' mit    Bereich 17a, der in Führungsschlitz 12 einmündet.



  Sobald aber die Vorgarnspule 6 vollen Durchmesser hat (Lage   lla    der Zapfen 11,   11' und    Lage 13a des Fühlhebels und Lage 14a der Sperrhebel) verschwindet die Nase C aus dem Bereich der genannten Führungs- oder   Fallschlitze    17,   17' und    gibt den Weg für einen Spulenkern 18 (dieser entspricht auch 7, 8) frei, wobei aber gleichzeitig jeweils ein oberer   Flächenteil    E der   Sperrhebel    in die Lage E' geht, also in den Bereich der Magazinschlitze 17,   17' eintritt    und somit das Herabfallen des nächstfolgenden, im Magazin befindlichen Spulenkerns 18' verhindert. Es ist zu erwähnen, dass die Schlitze 17,   17' in    ihrem Oberbereich als Magazin selbst dienen.



   Wenn der Spulenkern 18 nach Freigabe durch die Nase C nach unten fällt, dann trifft er dank seines Gewichtes auf den Umfang der Vorgarnspule 6 auf, so dass diese nun dank der hierbei auftretenden Keilwirkung mit den Zapfen   11 a    über den Punkt B hin über gebracht wird derart, dass sie auf der schrägen Ablaufbahn D nach   nechts    unten (Fig. 2) abrollt, beispielsweise in die Lage 6a bzw.   llb.    Die Führungszapfen des Spulenkerns berühren hierbei in ihrer Lage   1 1b    die Kontaktleisten 19, 19', die auf den schrägen Ablaufbahnen D der   Spulenständer    5, 5' angebracht sind. Dabei wird nun ein Schwachstromkreis geschlossen, der einen Zugmagneten 20 speist.

   Der Zugmagnet 20 zieht nun schlagartig mit seinem Anker einen Winkelhebel 21 mit Stossstange 22 an, so dass der Winkelhebel in die Lage   21 a    geht und hierbei den Drehhebel 23 in die Lage 23a bringt; der Drehhebel 23 trägt das im Profil entsprechend gekrümmte Luntenrespektive   Fasernahschlagblech    24, das gleichzeitig als Leitblech dient, wobei es bei diesem Vorgang gemäss Pfeil G in die Lage 23a geht und hierbei die Lunte am Umfang der Vorgarnspule 6a abschlägtl, so dass also die Luntenverbindung zwischen 6a und 10 genau in dem Bereich zwischen dem neu eingefallenen Spulenkern 7',   8' und    der Wickelwalze 2 getrennt ist.

   Hierbei wird auch in der Lage 24a das in angepasster Weise gekrümmte Leitblech an den genannten neu eingefallenen Spulenkern   7' bzw.    an dessen Hülse 8' angelegt (Spulenkerne, die noch im Magazin   17,    sind, tragen das Bezugszeichen 18, 18').



   Wenn nun der neue Aufwindevorgang beginnt, dann bleibt infolge eines in den Stromkreis des Magneten 20 eingeschalteten Verzögerungsrelais die Lage 24a des Leitbleches erhalten, etwa für eine einstellbare Zeit von einigen Sekunden, und dies sichert, dass die durch 10 ankommende Lunte L in ihren Anfangswindungen gut auf die Organe 7' bzw. 8' aufgewickelt oder angewickelt wird. Alsdann geht durch Unterbrechung des Magnetstromkreises das Leitblech in die Lage 24 zurück.

   Während Sperrhebel 14, Schlitze 17, 12 und dergleichen, Fühlhebel 13 und dergleichen zweifach, nämlich zu beiden Stirnenden der Vorgarnspule 6 vorgesehen sind, wobei die Sperrhebel synchron miteinander   arbeiten-dies    wird beispielsweise durch eine die genannten beiden Sperrhebel 14, 14' verbindende Verbindungsstange 25   gesichert -,    genügt im allgemeinen die Anordnung nur eines Magneten 20 pro Spulstelle oder Aufwindestelle. Die Organe 22, 23 können hingegen doppelt vorgesehen sein, damit das auf die ganze Spulbreite durchgehende Leitblech 24 an seinen beiden Enden eine gute Befestigung oder Auflage besitzt.

   Sobald die Vorgarnspule 6 über Punkt B ausgeschoben ist, kann, da ja jetzt die Zapfen lla in Richtung zur Lage   1 1b    gehen, der Fühlhebel aus der Lage 13a zurück in die Lage 13 gehen, nämlich durch die Wirkung der Zugfeder 26, 26'. Die die Feder 26, 26' haltende Schraube S kann gleichzeitig als Anschlag für den Sperrhebel 14,   14' dienen,    wie in Fig. 2 für den Bereich H gezeigt. Die Kraft der Feder 26,   26' ist    so stark bemessen, dass der von der Fläche   E' zunächst    noch zurückgehaltene Spulenkern   18' beim    Freigeben und beim hierbei erfolgenden Auffallen auf die Nase C nicht in der Lage ist, den Sperrhebel zu öffnen.

   Man kann den Sperrmechanismus auch von Hand betätigen, also willkürlich zu jeder gewünschten Zeit; man ergreift also beispielsweise mit der Hand die Verbindungsstange 25 und bewegt damit dann die Sperrhebel in die Entsperrungslage, so dass sofort anschliessend der Wechselvorgang abläuft. Dies ist möglich, wenn die Zapfen 11 etwa zwei Drittel ihres Weges zwischen den Lagen 11,   lla    zurückgelegt haben, wenn also die Vorgarnspule zu zwei Drittel vollgewunden   isb.    Zum Zweck eines sanften und kontrollierten   Abfühlens    oder Ausgleitens der Vorgarnspule 6a aus der Aufwinde-Einrichtung (also zur Sicherung der   Parallel-Translations-    Bewegung) ist unterhalb der Spulständer 5,   5' ein    Auffangblech 28 vorgesehen, das an zwei Schwenkhebeln 29 angebracht ist,

   schwenkbar um die Schwenkwelle 29a und abgefedert durch die Zugfeder oder Zug  federn 31. Es ist auch die untere e Endlage 28a dieses    angepasst gekrümmten Auffangbleches gezeigt. Gemäss Fig. 1 ist entweder ein Auffangbrett 40 oder ein Auffangkasten 41 vorgesehen, nämlich zum Aufnehmen der fertigen Vorgarnspulen 6a. Die obere Lage 28 des Auffangbleches kann beispielsweise durch einen Anschlag 32 begrenzt oder einstellbar begrenzt sein.



   Die Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform mit magneti  scher Betätigung der Sperrhebel. Die wesentlichen Elemente wie Fühlhebel 13a, Sperrhebel 14, 14', Wickelwalzen 1, 2, Spulenkern 7', 8', Spulständer 5,   5' usw.    sind die gleichen wie bisher. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind aber die Fühlhebel 13, 13' bzw. 13a einerseits und die Sperrhebel 14, 14' anderseits mechanisch voneinander getrennt; jetzt aber findet die Steuerung der Bewegung der Sperrhebel über elektrische Mittel, nämlich Kontakte 30 und Elektromagnete 32 statt.

   Die Feder 26 gemäss Fig. 2 ist hier durch zwei Federn ersetzt, nämlich eine Feder 126, welche für jeden Sperrhebel 14, 14'vorgesehen ist und die Sperrhebel in Sperrlage zu halten bestrebt ist, also mit Eingreifen der Nase C in den oder die Schlitze 17,   17' zum    Verschliessen des Magazins, während für die Fühlhebel 13a jetzt eine entsprechende Zugfeder 226 mit gleicher Funktion wie in Fig. 2 die Feder 26 vorgesehen ist.



  Der Anker 32a des Zugmagneten 32 greift an einem Ausleger 114 jedes Sperrhebels   14,    an. Der Magnetstromkreis wird gesteuert durch den Kontakt 30, dessen Fühlstift oder Kontaktstift 130 vom Organ 13a in der gezeigten Stellung der Fig. 5 geschlossen wird, so dass nun bei geschlossenem Magnetstromkreis eine Kippbewegung des Sperrhebels 14 gemäss Pfeil I stattfinden wird, was dann zur   zeitweiligen    Freigabe des Magazins (Öffnen des Schlitzes 17, 17') führt, worauf dann in der schon beschriebenen Weise (z. B. Fig. 2) ein neuer Spulenkern 18 durch die Schlitze 17, 17' in die Lage 7', 8' fällt und wobei die Vorgarnspule 6 in der ebenfalls schon beschriebenen Weise über die Gleitflächen D abgeführt wird.

   Das Prinzip hierbei ist also, dass dann, wenn die Vorgarnspule 6 einen gegebenenfalls vorwählbaren Wickeldurchmesser erreicht hat, durch geeignete, von diesem Durchmesser oder auch vom Spulgewicht oder von der aufgespulten Länge gesteuerte Schaltmittel der Stromkreis des Zugmagneten 32 geschlossen wird und die Sperrhebel 14, 14' entsprechend gekippt oder geschwenkt werden. Es können auch handbetätigbare Kontaktmittel vorgesehen sein, die zu jedem gewünschten Zeitpunkt den Stromkreis des Zugmagneten schliessen.

   Während bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 1 bis 4 notwendigerweise die Spulenkerne beziehungsweise deren Welle oder Zapfen 11, 11' elektrisch leitend sein müssen, kann auf solche elektrische Leitfähigkeit gemäss Fig. 5 dann verzichtet werden, wenn die Kontaktleisten 19,
19' (Fig. 2) ersetzt werden durch einen oder zwei Schliesskontakte 119, derart, dass beispielsweise die über die Fläche D ablaufenden Spulenkernzapfen   11 a    den Kontaktknopf 119' niederdrücken und somit den früher schon beschriebenen Magneten 20 (Fig. 2) be  tätigen.   



   Zu Fig. 2 ist noch zu erwähnen, dass bei genügender Länge der Kontaktschiene 19, 19'gegebenenfalls auf das erwähnte Verzögerungsrelais für den Magnetstromkreis 20 verzeichtet werden kann, weil nämlich die kontaktgebenden Organe   1 ib    eine genügende Verweilzeit auf den Kontaktorganen 19, 19' haben. Hingegen muss bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5, wenn ein Kontaktschalter 119 vorgesehen ist, im allgemeinen ein solches Verzögerungsrelais oder sonstige Verzögerungsmittel vorhanden sein.



   Die Fig. 6 zeigt ein Schaltschema für die Steuerung der Hubmagnete 20, und zwar für eine Mehrzahl von Spulstellen (hier im Beispiel sechs Spulstellen). In den Stromkreis jedes Zugmagneten ist jeweils ein Verzögerungsrelais eingeschaltet, und das Schliessen des jeweiligen Hubmagnetkreises wird an jeder Spulstelle durch das Schliessen der schon genannten Kontakte 19, 19' (Fig. 2) bewirkt.



   Die   Fig.    7 und 7a zeigen eine spezielle Ausführungsform, bei der Mittel für das Sichern einer sprungartigen Bewegung der Sperrhebel 14, 14' vorgesehen sind. Kurz vor völligem Öffnen oder Freigeben des Schlitzes 17, 17', also kurz bevor die Nase C den Schlitz 17,   17' ganz    frei gibt, kurz bevor also der Spulenkern 18 nach unten fallen kann, tritt folgende Einrichtung und Funktion in Wirkung:
Wie in Fig. 7a gezeigt, ist in diesem Stadium eine durch eine Feder 41 belastete Druckrolle 43 kurz vor der Rastmulde oder Rastnut 52.

   Sobald nun bei Wei  herbewegen    des Sperrhebels 14,   14' gemäss    Pfeil K (Fig. 7a) die Kante   52    der Rastmulde 52 sich nach links der Linie 143 bewegt, wirkt die Federkraft PF und die entsprechende Druckkraft der Rolle 43 so, dass nun die Rolle 43 momentan und schlagartig, also sprunghaft, in die Mulde 52 einspringt, und hierbei den Sperrhebel 14,   14' um    den Betrag Sp schnell und ruckartig (sprungartig) in seine Endstellung bewegt, bei der der Schlitz 17, 17' völlig freigegeben wird. Bei dieser Bewegung kann das Zwischengelenk 15 gegen über dem Fühlhebel 13a eine Relativbewegung ausführen, weil das Zwischengelenk 15 ein Langloch 44 besitzt, durch welches ein Mitnehmerbolzen 45 des Fühlhebels 13a durchtritt.

   In gleicher Weise wird die letzte Phase des Bewegens des Sperrhebels 14,   14' in    die Verschlusslage (Drehen im Uhrzeigersinn um 16, Fig. 7) schlagartig oder sprungartig gestaltet, wobei dann die Rolle 43 in die zweite entsprechend angebrachte Rastnut oder Rastmulde 53 einspringt. Im Prinzip ist der Vorgang also so, dass jeweils die Endphasen der Sperrhebelbewegungen sprungartig vor sich gehen. Damit nur geringe Reibung und Massenkräfte auftreten, sind die Organe 44, 45 vorgesehen, so dass bei diesen sprungartigen Bewegungen die Teile   13 a    nicht mitbewegt werden müssen.



   Eine ganz analoge Einrichtung zeigt Fig. 8. Die sprunghafte Endbewegung der Sperrhebel 14,   14' wird    hier durch eine   Kniehebel-oder    Kipphebelmechanik hervorgerufen, und zwar besteht diese aus einer in einer Querbohrung seines Drehbolzens 46 verschieblichen, durch eine Druckfeder 67 entsprechend belasteten Druckstange 48, die über einen Gelenkbolzen 49 am Sperrhebel 14, 14' angeschlossen ist. Wenn beispielsweise der Sperrhebel 14,   14' um    die Achse 16 gedreht wird, und wenn dann der Punkt 49 über die Mittellinie M, welche 46 mit 16 theoretisch verbindet, hinausgeht, dann wird durch die Wirkung der Feder 67 die Drehbewegung des Sperrhebels 14,   14' sehr    stark beschleunigt, also geht der Sperrhebel nun sprunghaft in seine entsprechende Endstellung.

   Auch hier wieder sind zwischen den Organen 15 und   1 3a    Langlochbolzen-Verbindungen 44, 45 vorgesehen. Selbstverständlich sind für beide Endstellungen der Sperrhebel entsprechende Anschläge vorhanden, wobei nur beispielsweise ein solches Mittel durch die einstellbare Anschlagschraube 50 in Fig. 8 gezeigt ist.



   Im übrigen ist in Fig. 7 und 9 auch gezeigt, dass die SchrägEläche D aufgerauht sein kann, insbesondere für den Fall eines in an sich bekannter Weise kugelgelagerten Spulenkerns. Bei solcher Aufrauhung der Fläche D kann ein parallel translatorisches Abrollen der Vorgarnspule 6a gesichert werden, so dass dann auf die Organe 28, 29 (Fig. 2) verzichtet werden kann.  



   Selbstverständlich kann das Prinzip, die Endbewegungen der Sperrhebel sprunghaft zu gestalten, mit den verschiedensten an sich bekannten Mitteln durchgeführt werden.



   Fig. 10 zeigt die Sprunghebelsteuerung durch den Aussendurchmesser der Vorgarnspule, und zwar gezeigt am Ausführungsbeispiel ähnlich wie z. B. Fig. 7 oder 9. Der in den früheren Ausführungsbeispielen mit 13 bzw. 13a bezeichnete Fühlhebel ist hier ersetzt durch einen Fühlhebel 113, der auf einem Zapfen 161 eine Fühlrolle 160 besitzt. In der dargestellten Lage liegt die   Fühlrolle    160 auf dem Umfang der Vorgarnspule 6 auf, und da die Vorgarnspule ihren vollen Durchmesser erreicht hat, ist bei dieser Lage des Fühlhebels 113 der Sperrhebel 14,   14' in    seine   Öffnungs-    lage gekommen, wobei also der Schlitz 17,   17' von    der Nase C freigegeben ist, so dass nunmehr ein neuer Spulenkern 18 nach unten fällt.

   Wenn der neue Spulenkern eingefallen ist (7', 8'), dann geht, unter der Wirkung der Feder 26,   26' und/oder    auch unter der Wirkung des Gewichts der Fühlrolle 160, der Fühlhebel 113 in die Lage 113a, und hierbei ist dann die andere Endlage der Sperrhebel 14,   14' erzielt,    wobei die Nase C das Magazin 17,   17' wieder    verschliesst. Man kann bei Entfallen der Kontaktleisten 19,   19' den    Stromkreis für den Magneten 20 durch den Fühlhebel 113 betätigen oder schliessen lassen, nämlich durch eine solche Anordnung eines Kontaktschalters, dass bei Erreichen der Lage 113a der genannte Fühlhebel den Magnetstromkreis 20 schliesst und die schon erwähnten Vorgänge steuert. Zweckmässig ist die Fühlrolle 160 leicht drehbar gelagert.



   Bei der Ausführungsform gemäss der Fig. 10 sind einige Varianten getroffen; beispielsweise ist das Magazin, beziehungsweise dessen Schlitze 17,   17' im    oberen Bereich schräg, und dort sind auch in diesem Falle die Sperrhebel 14, 14' angebracht. Diese Sperrhebel besitzen wieder Rastnuten 52, 53, und hier ist zur Verbreiterung des   Sprungbereiches    Sp an der einen Seite der Rastnut 52 eine Schrägfläche   Sp' angeordnet,    so dass die Kante   52' etwas    weiter von der   eigentli-    chen Rastnut 52 entfernt ist. Die Rolle 43 (entsprechend Fig. 7) gleitet hier also   übier    die Fläche Sp' und drückt dabei den Sperrhebel 14,   14' in    der Pfeilrichtung K, sobald sie die Kante oder den Punkt 52' erreicht hat.

   Der Fühlhebel 113 ist hier auf der Achse 16 der Sperrhebel angebracht, und zwar ist er begrenzt gegenüber den Sperrhebeln drehbar oder schwenkbar.



  Das Prinzip ist also, dass der Fühlhebel 113 zunächst sich frei bewegt und erst dann die Sperrhebel mitnimmt und dann in der-Endphase die Sperrhebel wieder so weit frei gibt, dass diese die sprunghafte Endbewegung durchführen können.



   Ein zweckmässiges Mittel hierfür zeigt die Fig. 12.



  Auf der Achse oder Welle 16, die selbst in den Wänden 5, 5', also den Spulständern drehbar gelagert ist, sind fest angebracht die beiden Sperrhebel 14, 14', etwa   durchVersplintung    121, 121'. Am einen Sperrhebel ist eine Kupplungsnabe 123 (gegebenenfalls einteilig mit 14') vorgesehen, welche eine Kupplungsnase oder Mitnehmernase 124 besitzt, und diese Kupplungsnase 124 greift in den wesentlich breiteren, nämlich um den Sprungweg Sp (Fig. 11) breiteren Kupplungsschlitz 125 des Fühlhebels 113, beziehungsweise dessen Nabe 127 ein. Die Nabe 127 ist also auf 16 begrenzt drehbar. Die zwischen dem Organ 124 und den entsprechenden Seitenwänden des Schlitzes 125 bestehenden freien Lücken entsprechen also dem Sprungweg Sp.



  Diese Anordnung gemäss Fig. 12 ersetzt also die Lang  loch- oder    Bolzenanordnung 44, 45 der Fig. 7, 8 und 9.



   Wichtig ist in allen Ausführungsbeispielen die räumliche Lage der Elemente 17, 17', 17a, 12, D. Ein Bereich 17,   17' ist    vorteilhaft senkrecht, der unten anschliessende Bereich 17a ist schräg zum Spuleninneren geneigt und mündet in den zur Spulenmitte schräg ansteigenden Schlitz 12 ein, und zwar so, dass unten vor der Einmündungsstelle noch ein Bereich 12a verbleibt. Der Schlitz 12 und die Fläche D bilden zusammen einen nach unten offenen Winkel   mib    einem Scheitel B. Diese Anordnung erleichtert sehr wesentlich Gesamtfunktion und Einzelfunktionen.



   Die Arbeits- und Funktionsweise der beschriebenen Beispiele des Erfindungsgegenstandes beruht darauf, dass von einem Magazin, welches der Aufwinde-Einrichtung vorgelagert ist, ein neuer Spulenkern mit oder ohne Hülse freigegeben wird,   welcher-infolge    seiner beiderseitigen Zapfenführung in den Schlitzen der beiderseitigen Spulständer der   Aufwinde-Einrichtung -    tangential auf den Aussendurchmesser der im Aufwindevorgang befindlichen Vorgarnspule infolge seines Eigengewichts aus einer vorbestimmten Höhe fällt und dadurch die Vorgarnspule aus der Aufwinde-Einrichtung drückt bzw. schlägt.

   Dadurch, dass die tangentiale Fallrichtung des neuen Spulenkernes mit der Auf  windedrehrichtung    der gewundenen Vorgarnspule übereinstimmt, übt der neue Spulenkern, eine Keilwirkung auf die im Aufwindevorgang befindliche Vorgarnspule aus und schiebt die Vorgarnspule aus der Aufwinde Einrichtung.



   Die   Faserb andverbindung    zwischen der ausgeschobenen Vorgarnspule und der Aufwinde-Einrichtung wird durch ein Luntenabschlagsblech (ein Blech oder dergleichen, welches die Lunte oder das Faserband abschlägt, quasi abschneidet, also abtrennt) getrennt, welches sich infolge der gerundeten Form um den in die Aufwinde-Einrichtung neu   eingefallenen    Spulenkernes legt, so dass infolge der drehenden Bewegung des Spulenkernes das abgeschlagene und angelegte Faserband im Aufwindevorgang mitgenommen wird. Die Steuerung der   Faserbandabschlageinmchtung    lerfolgt von dem vollgewundenen Spulenkern der Vorgarnspule unmittelbar, nachdem diese aus der Aufwinde-Einrichtung geschoben worden ist.



   Die Zeitdauer der Faserbandanlegung bzw. des Verbleibens des gerundeten Abschlag- und Anwindebleches um den neuen Spulenkern im Anwindevorgang kann entweder durch eine genügend lange Einwirkung des vollgewundenen Spulenkernes auf ein Schalt- oder KontakteIement, welches einen   Zugmanget    betätigt, bewirkt werden, oder durch die Betätigung beziehungsweise Dazwischenschaltung eines   zeiteinstellb aren    Verzögerungsrelais, welches durch den vollgewundenen Spulenkern oder von einem sonstigen am Auswurfsvorgang betätigten Schaltelement das Kommando erhält. Es ist aber auch möglich, dass der in den Aufwindevorgang einfallende neue Spulenkern durch Berühren eines Schaltelements eine solche Funktion des Luntenabschlag- und   Anwindebleches    bewirkt.

   Die von der Aufwinde-Einrichtung ausgeschobene Vorgarnspule kann zum Zwecke einer kontrollierten Ausfalleinrichtung durch ein federndes Auffangblech, welches sich an den Umfang der ausgeworfenen Spule anlegt, in einen Spulenkasten gelenkt werden.  



   Die Funktion der Schalteinrichtung für die Freigabe eines Spulenkernes mit oder ohne Hülse aus dem der Aufwinde-Einrichtung vorgelagerten Magazin erfolgt durch die Betätigung von zwei fest miteinander verbundenen Sperrhebeln am Magazinausgang, welche bei der Freigabe eines Spulenkernes gleichzeitig das Magazin nach rückwärts abschliessen, so dass jeweils nur ein Spulenkern für den   Einfallvorgang    freigegeben wird.



  Die Betätigung der Sperrhebel kann sowohl durch mechanische wie auch wahlweise durch elektromagnetische Steuerungs- und Kraftelemente erfolgen.



   Zum Zwecke einer gleichmässigen Freigabe des Spulenkernes aus dem Magazin für den Einfall in die Aufwinde-Einrichtung (wobei die Spulenkernachse waagrecht bleibt) ist es zweckmässig, dass die beiden miteinander verbundenen Sperrhebel eine Sprungbewegung ausführen. Eine solche sprunghafte (ruckartige, rasche) Betätigung der Sperrhebel kann konstruktiv auf verschiedene Weise erfolgen, und es wird dadurch eine Vergrösserung der Herstellungstoleranz für die Bewegungselemente erreicht.



   Damit die fertiggewundene Vorgarnspule, welche von der Aufwinde-Einrichtung durch den neuen Spulenkern herausgeschoben wurde, sehr schnell auf einer schrägen Auslaufbahn ausgleiten kann, ohne dass hierdurch der neu eingefallene Spulenkern im Aufwinden behindert wird, kann der Spulenkern auch mit kugelgelagerten Führungszapfen, beziehungsweise einer kugelgelagerten Achse (Welle) versehen werden.



   Durch einen solchen kugelgelagerten Spulenkern wird auch der Ausschiebevorgang der fertig gewundenen Spule (Vorgarnspule) beschleunigt, weil hierdurch sowohl die Zapfen des in die Aufwinde-Einrichtung neu einfallenden, wie auch die Zapfen des vollgewundenen Spulenkernes dem Wechselvorgang weniger Reibungskräfte entgegensetzen, was besonders bei sehr schnell laufenden Maschinen (beispielsweise bei 100 m/min   Aufwindegeschwindigkeit)    von Vorteil sein kann.



   Bei Verwendung von Spulkernen mit kugelgelagerten Achsen kann auch auf ein federndes Auffangblech am Spulständer verzichtet werden, wenn die beiden schrägen Ausgleitflächen oder Spulständer angerauht oder mit Feilenhieb versehen sind, welche dann dem vollgewundenen   kugelgelagerten    Spulenkern eine sichere und gerade Rollbewegung (ohne seitliches Verkanten, also Paralleltranslation) verleihen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aufwinde-Einrichtung an einer Vorgarnstrecke zum Herstellen von Vorgarnspulen, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (14, 14') vorgesehen sind, welche die fertige Vorgarnspule (6) zum Austreten freigeben und das Zuführen oder Zulaufen eines neuen Spulenkernes (7) aus einem Magazin (17, 17') bewirken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (13, 13') vorgesehen sind, die den Durchmesser der Vorgarnspule (16) abfühlen und bei Erreichen des vorbestimmten Durchmessers die Mittel (14, 14') betätigen, die das Freigeben des Spulenkerns aus dem Magazin (17, 17') und das Zuführen dieses neuen Spulenkerns an die Spulstelle steuern.
    2. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (C, E) vorgesehen sind, die unmittelbar nach dem Austreten des neuen Spulenkernes das Magazin wieder ver- schliessen.
    3. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, zum automatischen Aufspulen und Auswerfen von Vorgarnspulen aus dem Spulwagen einer Frotteurstrecke oder Vorgarnstrecke und zum Einlegen eines neuen Spulenkerns in den Spulwagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Freigabe eines Spulenkernes mit oder ohne Hülse aus dem Magazin (17, 17') durch wenigstens einen Sperrhebel (14, 14') erfolgt, welcher von dem fertig gewundenen Spulenkern gesteuert wird, wobei die Öffnungsbewegung des Sperrhebels zum Einfallen eines neuen Spulenkernes aus dem vorgelagerten Magazin und die Schliessbewegung zum Magazin wenigstens teilweise sprunghaft erfolgt.
    4. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Freigabe eines Spulenkernes aus dem Magazin (17, 17') durch wenigstens einen Sperrhebel (14, 14') erfolgt, welcher durch eine Schalteinrichtung (32) von dem Windungsdurchmesser der Vorgarnspule (6) das Schaltkommando erhält, wobei die Öffnungsbewegung des Sperrhebels (14, 14') zum Einfallen bzw. zur Freigabe eines neuen Spulenkernes und die Schliessbewegung des Sperrhebels zum Magazin wenigstens teilweise sprunghaft erfolgt.
    5. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Magazin (17, 17') als Öffnungsverschluss vorgelagerte Sperrhebel (14, 14') durch einen Fühlhebel (13, 13') gehalten wird, welcher durch eine Steuerungseinrichtung von der fertig gewundenen Vorgarnspule (6) das Kommando für die Entriegelung des Sperrhebels erhält, so dass letzterer sprunghaft aus dem vorgelagerten Magazin einen Spulenkern zum Einlaufen in die Spulstellung freigibt.
    6. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Sperrhebel (14, 14') für die Freigabe eines Spulenkernes (7) aus dem vorgelagerten Magazin (17, 17') mittels eines Verbindungsorgans (25) fest miteinander verbunden sind, derart, dass die beiden Sperrhebel die sprunghafte Bewegung gleichzeitig zusammen ausführen.
    7. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die fertig gewundene Vorgarnspule während des Auswurfvorganges ein Faserabschlagselement (24) betätigt, welches gleichzeitig das zwischen der Aufwinde-Einrichtung und der ausgeworfenen Vorgarnspule abgetrennte Faserband in die drehende Laufrichtung des neu eingefallenen Spulenkernes zum Neuaufwinden bringt.
    8. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenkerne (7), auf welche die Hülsen (8) für die Faserbandaufwindung gesteckt sind, mit leicht drehbeweglichen Achsen (11, 11') versehen sind, welche an den beiden Enden als Führungszapfen dienen.
    9. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Hülse (8) für die Faserbandaufwindung mit Walzenplüsch überzogen ist.
    10. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeich net, dass der Spulenständer (5, 5') eine schiefe abfallende Leitbahn (D) aufweist und für die ausgeworfene Vorgarnspule angerauht ist, so dass die Zapfen (alb) des Spulenkernes nicht abgleiten, sondern abrollen.
    11. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenauswurf- und der Spulenkerneinlegevorgang während des Laufens der Aufwindevorrichtung kontinuierlich erfolgt.
    12. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulen-Auswurfvorgang und der Spulenkerneinlegevorgang bei zeitweiligem Stillstand der Aufwinde-Einrichtung erfolgt.
    13. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungs- und Auswerfvorgang willkürlich auslösbar ist.
    14. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Entriegelungs- und Auswerfvorgang in gesteuerter Weise nach vorgegebenen oder voreinstellbaren Werten stattfindet, zwar unter Vorschalten eines Messgerätes, derart, dass das Auslösen der genannten Vorgänge bei Erreichen einer bestimmten, gegebenenfalls voreinstellbaren Bandlänge oder Wickelbandlänge stattfindet.
    15. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Sperrhebels (14, 14') im ersten Teil des Weges kontinuierlich stattfindet und im restlichen oder Endteil des Weges sprunghaft erfolgt.
    16. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Magazin (17, 17') freigegebene neue Spulenkern (7) zufolge seines Eigengewichts und seiner Fallbeschleunigung bzw. Massenenergie derart auf die noch in der Aufwindesteilung befindende und laufende Vorgarnspule (6) auftrifft, dass er die letztere aus der Aufwindestellung herauswirft.
    17. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem Magazin (17, 17') ausgefallene neue Spulenkern (7) tangential und noch geführt auf den Umfang der noch in der Aufwindevorrichtung befindenden Vorgarnspule (6) auftrifft.
    18. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die räumliche Anordnung der Führungen für den neuen Spulenkern und für die Vorgarnspule so getroffen ist, dass Führungen im Magazin (17, 17') für den neuen Spulenkern von oben nach unten tangential in den Umfangsbereich der sich noch drehenden Vorgarnspule (6) und gleichsinnig zu dieser Drehrichtung zulaufen, und im Bereiche (17a) in Richtung zum Vorgarnspuleninneren abbiegen und in schräg nach aussen gerichteten Führungsschlitze (12) für die Vorgarnspule (6) einmünden.
    19. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze (12) für die Vorgarnspule (6) bis zu einem Überlaufhereich (B) ansteigend geführt sind, und dass die Abiaufschrägfläche (D) in Richtung nach aussen, unten an diesen Bereich (B) anschliesst, derart, dass die Organe (12, D) einen nach unten offenen Winkel mit Scheitel (B) bilden.
    20. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze (12) jeweils einen nach unten über die Einmündung des Schlitzbereiches (17a) verlängerten Bereich (12a) besitzen.
    21. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das als Faserband-Abschlagvorrichtung dienende Leitblech (24) mit einer einstellbaren Verzögerungsvorrichtung gekoppelt ist, die das Anliegen des Leitbleches (24) am neuen Spulenkern für wählbare Zeit gewährleistet, insbesondere zwecks Sicherstellens des Anwindens der Lunte auf dem neuen Spulenkern.
    22. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der eine Auslaufbahn bildenden Leitbahn (D) ein nachgiebiges oder federnd gelagertes Auffangorgan (28) zu solcher Aufnahme der ablaufenden Vorgarnspule (6a) vorgesehen ist, dass diese Vorgarnspule (6a) während dieses Vorganges keine Schrägstellung erleidet, wobei dieses Auffangorgan (28) zugleich als Leitblech für das Einführen der Vorgarnspule in einen Aufnahmekörper (40, 41) dient.
    23. Aufwinde-Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitblech (24), welches als Lunten- bzw.
    Faserabschlagorgan dient, entsprechend dem Spulenkern (7', 9') kreisbogenförmig ist.
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