CH432332A - Formkern zur Herstellung von Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen - Google Patents

Formkern zur Herstellung von Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen

Info

Publication number
CH432332A
CH432332A CH1096863A CH1096863A CH432332A CH 432332 A CH432332 A CH 432332A CH 1096863 A CH1096863 A CH 1096863A CH 1096863 A CH1096863 A CH 1096863A CH 432332 A CH432332 A CH 432332A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spreaders
segments
core
cast
concrete
Prior art date
Application number
CH1096863A
Other languages
English (en)
Inventor
Sylvester Angervuori Paavo
Original Assignee
Angervuori Aune
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Angervuori Aune filed Critical Angervuori Aune
Priority to CH1096863A priority Critical patent/CH432332A/de
Publication of CH432332A publication Critical patent/CH432332A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/28Cores; Mandrels
    • B28B7/30Cores; Mandrels adjustable, collapsible, or expanding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description


  Formkern     zur    Herstellung von Hohlräumen in aus Beton     zu    giessenden Formlingen    Die Erfindung betrifft einen Formkern zur     Hcrstel-          lung    von im wesentlichen rechteckigen oder vieleckigen  Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen  (wie Kaminen, Hohlträgern, Hohlstützen oder     -säulen)     mit wenigstens im Bereich der Ecken abgewinkelten  Mantelsegmenten und mit platten- oder stangenförmigen  Spreizen,     derart,    dass nach Entfernung der Spreizen die  abgewinkelten und sich an den Rändern überdeckenden  Mantelsegmente aus dem Formling     herauszichbar    sind.  



  Man kennt bereits Formkerne, welche nach dem  Giessvorgang zusammengefaltet und dadurch aus den  fertigen Rohren und dergleichen entnommen werden  können. Bisher wurden, um die     Wandung n    des Kernes  zusammenzuhalten und möglicherweise den Kern zu  schliessen, Endplatten verwendet, welche entsprechend  an den Wandungen des Kernes befestigt wurden. Die  Wandungen der bisher bekannten Formkerne bestehen  aus faltbarem Material oder aus Einzelstücken, welche  durch innerhalb des Kernes angeordnete Spreizen wäh  rend des Giessvorganges festgehalten werden.

   Die       Spreizen    sind entweder gitterartig ausgebildet oder als  Arme an einer Mittelstange     angelenkt,    welche aus der  Mitte des Kernes entnommen werden kann, sobald der  Beton abgebunden hat, woraufhin die Wandungen des  Kernes gleichfalls entfernt werden können.  



  Zum     Giessen    von längeren Schächten, welche sich  beispielsweise über die gesamte Höhe eins mehrstöcki  gen Hauses erstrecken, können die bisher bekannten  Formkerne nicht verwendet werden. Die Schlitze zwi  schen den     Einzelteilen    der Wandungen setzen sich mit  hart gewordenem Beton zu, der ja auch beim Abbinden  schwindet und dadurch die einzelnen Platten     stark    in  den Schacht     hineinpresst.    Dadurch ist es schwierig,  selbst nach Entnahme der     innneren    Spreizen die Wan  dungen ohne eine     Beschädigung    abzulösen und selbst  komplizierte und recht kostspielige Spreizvorrichtungen  ergeben keine Lösung in dieser Beziehung.  



  Der erfindungsgemässe Formkern vermeidet die       vorgenannten    Nachteile dadurch, dass je ein Längsrad  der Mantelsegmente mit einer nach innen gerichteten    Abbiegung im zusammengesetzten Zustand des Form  kernes in an den Stirnseiten der Spreizen vorgesehene       Ausnehmung    eingreifen, und dass die Spreizen in der  Mitte mit einer weiteren     Ausnehmung    versehen sind.  



  Nachstehend wird die Erfindung im einzelnen an  hand der beiliegenden Figur, welche einen     schemati-          schen        Querschnitt        des          Formkernes     zeigt, beispielsweise erläutert.  



  Der gezeigte Formkern besitzt Mantelsegmente l a,       1b,        1c    und     1d,    die aus Eisenblech hergestellt sind und  nach dem Zusammenbau einen achteckigen Querschnitt  ergeben. Sie können quadratisch oder rechteckig sein. Die  eine Kante eines jeden Teils<B>l</B> a, l b, 1 c und 1 d ist vorzugs  weise rechtwinklig nach innen umgebogen und die eine  Kante des anliegenden Teiles ragt etwas über diesen  Knick hinweg. Die beiden Kanten können auch in der  Weise abgewinkelt sein, dass sie     ineinandergreifen,    wie  dies im oberen Teil der Figur dargestellt ist.

   Die     Wan-          dungsteile     erden durch kreuzweise angeordnete     platten-          förmige    Spreizen 2 und 3 abgestützt, welche mit überein  ander liegenden Führungslöchern 4 und 5 versehen sind.  Durch     dieseLöcher    hindurchgesteckte Stahlseile, Stangen  oder dergleichen halten die Spreizen derart, dass sie die  Wandungen abstützen, so dass die rechtwinkelig umge  bogenen Kanten der Mantelsegmente in die Nuten oder       Ausnehmungen    6 bzw. 6' in den Kanten der     Spreizen    ein  rasten.

   Die gesamte Konstruktion     wird    schliesslich durch  entsprechende     Endplatten    oder dergleichen zusammen  gehalten. Wenn nach Abschluss des Giessvorganges die  Form entnommen werden soll, wird sie durch Abnahme  der Endplatten gelockert, welche die Platten sonst zu  sammenhalten. Daraufhin     wird    mittels der Stangen  oder Stahlseile, welche durch die Löcher 4 und 5 hin  durchgeführt sind, bewirkt,     ;dass    die Spreizen um ihre  kürzere Achse gekippt werden, so dass ,sie eine Schräg  lage einnehmen und gelöst werden.

   Die Spreizen werden  dann beispielsweise durch einen Haken, ein     Stahlseil     <I>oder</I> eine Stange, welche in die Mittelöffnung 7 einge  führt wird, herausgezogen,     woraufhin    die Wandteile aus  dem gegossenen Schacht entnommen werden können.      Statt der breiten,     plattenförmigen    Spreizen können auch  schmälere, mehr     stangenförmige    Spreizen mit entspre  chenden Nuten oder     Ausnehmungen    an     ihren    Kanten  verwendet werden.  



  Je nach der Abmessung und Ausbildung des Form  kernes, richtet sich nach der Form des zu giessenden  Schachtes, welcher naturgemäss auch einen     anderen     Querschnitt als     rechteckig    aufweisen     kann.    Die Anfor  derungen zur Erzeugung des erforderlichen Druckes,     um     die Spreizplatten oder     Spreizstangen    in     horizontale    Lage  zu     drücken    und sie in dieser Lage zu halten, in welcher  ihre Aussenenden am weitesten aussen liegen und daher  den grössten Druck gegen die Wandsegmente der Form  ausüben, können auf sehr verschiedene Weise ausge  führt werden.

   In     diesem    Zusammenhang darf darauf  hingewiesen werden, dass auch mehr als eine einzige  Stange oder ein     Stahlseil    zum Hochwinden bzw. Her  ausziehen .der Spreizen verwendet werden     kann.     



  Unabhängig von der Lage, in welcher der Schacht  gegossen werden soll, ist     es    besonders     vorteilhaft,    die       Form    in horizontaler Lage     zusammenzubauen,    bei  spielsweise auf zwei     Rüstböcken,    von denen der eine  eine Gabel aufweist, deren Zinken um 1 cm weiter aus  einanderstehen als der Breite .der Form entspricht.

   Man  telsegmente und die Endplatte werden in entsprechender  Länge und Ausbildung     entsprechend    der herzustellenden  Form     augewählt,    wobei die vorgesehene     Endplatte    zwei  Löcher für jedes Mantelsegment aufweist, um Haken,  Schrauben oder andere Befestigungsanordnungen zur       Verbindung    der     Endplatte    mit den Mantelsegmenten  aufnehmen zu können.

   Zwei     aneinanderliegende        Man-          telsegmente,    beispielsweise 1 d und 1 c, werden     derart    auf  den Bock zwischen die Gabel gelegt, dass     ihre    die Löcher  aufweisenden Enden     ausserhalb    der Gabel bleiben, in  welcher Lage die     Endplatte    mit den Mantelsegmenten  verbunden wird.

       Durch        das        Mittelloch    7 in den platten  artigen Spreizen 2 und 3 aus entsprechendem Material  wird ein     Stahlseil    geführt und     in.    entsprechenden Ab  ständen mit den     Spreizen    verbunden, welche hierbei  kreuzweise angeordnet werden, so     dass    ihre Längskan  ten     einen    Winkel von 90      miteinander    bilden.

   Die  Spreizen werden in dieser Lage durch Stangen gehalten,  welche durch die Löcher 4 und 5 hindurchgeführt wer  den.     Vorteilhafterweise    werden     die    Spreizen in den Teil  der Form, welche .das Unterteil des Schachtes bildet,  enger aneinandergelegt. Die Spreizen werden zwischen  den Mantelsegmenten auf dem Bock derart angeordnet,  dass die nach innen gebogenen Kanten der Mantelseg  mente in die Nuten der Spreizen einrasten.

   Das dritte       Mantelsegment,        beispielsweise        1b,    wird entsprechend    auf     die    Spreizen aufgelegt und schliesslich das vierte  Mantelsegment 1 a     .durch    das offene Ende hineinge  drückt, wobei     aufzupassen    ist, dass     die    eine Kante der  letzten Platte in die Nuten der Spreizen einrastet und die  Spreizen sich dabei nicht verkanten. Der Zusammenbau  wird in genau der gleichen Weise durchgeführt, wenn     die     Kanten der     Mantelsegmente    in der im oberen Teil der  Figur dargestellten Art umgebogen sind.

   Die Nut oder  die     Vertiefung    6' muss     lediglich        entsprechend    ausgebil  det     werden.        Anschliessend    wird die Form eingefettet  oder eingeölt     und.    ist     gebrauchsfertig.    Es ist selbstver  ständlich,     dass    die     erforderlichen    Türrahmen u. dgl. vor  dem     Giessvorgang        eingesetzt    werden.  



  Durch Verwendung von zusätzlichen Zwischenplat  ten     ausser    den Winkelplatten, von längeren Spreizen  und grösseren Endplatten kann die Abmessung der  Form je nach Wunsch vergrössert werden. Es ist     ausser-          dem    klar,     dass    mit einem erfindungsgemässen Formkern  ein Schacht in     jeglicher    Lage, d. h. in     vertikaler,        hori-          zontaler    oder jeglicher Schräglage gegossen werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Formkern zur Herstellung von im wesentlichen rechteckigen oder vieleckigen Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen mit wenigstens im Bereich der Ecken abgewinkelten Mantelsegmenten und mit platten- oder stangenförmigen Spreizen, derart, dass nach Ent fernung der Spreizen die abgewinkelten und sich an den Rändern überdeckenden Mantelsegmente aus dem Formling herausziehbar sind,
    dadurch gekennzeichnet, dass je ein Längsrand der Mantelsegmente mit einer nach innen gerichteten Abbiegung versehen ist, welche Abbiegungen im zusammengesetzten Zustand des Form kernes in ,an den Stirnseiten der Spreizen vorgesehene Ausnehmungen (6) eingreifen, und dass die Spreizen in der Mitte mit einer weiteren Ausnehmung (7) versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die Mantelsegmente an einer Längsseite, die ein zugeordnetes Wandsegment überlappt, mit einer schräg auf diese zulaufende Abkantung versehen sind. 2.
    Kern nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die nach innen gerichtete Abbiegung oder Ausformung sich in den Ausnehmungen (6, 6') der Spreizen (2, 3) .derart abstützt, dass der zugeordnete Schenkel der Mantelsegmente (1 a, 1b, l c,<B>l d)</B> dieselben federnd abstützt.
CH1096863A 1963-09-05 1963-09-05 Formkern zur Herstellung von Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen CH432332A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1096863A CH432332A (de) 1963-09-05 1963-09-05 Formkern zur Herstellung von Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1096863A CH432332A (de) 1963-09-05 1963-09-05 Formkern zur Herstellung von Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH432332A true CH432332A (de) 1967-03-15

Family

ID=4368679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1096863A CH432332A (de) 1963-09-05 1963-09-05 Formkern zur Herstellung von Hohlräumen in aus Beton zu giessenden Formlingen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH432332A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2841277A1 (fr) * 2002-06-19 2003-12-26 Andre Madeline Coffrage pour la realisation de tremies dans l'epaisseur d'un plancher en beton

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2841277A1 (fr) * 2002-06-19 2003-12-26 Andre Madeline Coffrage pour la realisation de tremies dans l'epaisseur d'un plancher en beton

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1608527B1 (de) Untertageausbau
DE1609310A1 (de) Gewoelbekonstruktion und Verfahren zu deren Errichtung
DE2410877B2 (de) Kletterschalung zum Errichten von Bauwerken mit zueinander winkligen Beton- oder Stahlbetonwänden
DE2832295A1 (de) Formtisch fuer betonfertigplatten
DE2453706C2 (de) Einstückige Kernschalung zum Herstellen von großflächigen Bauteilen mit Hohlräumen großer Breite
DE2913959A1 (de) Vorgefertigtes, als grundelement fuer die herstellung von waenden dienendes bauelement
CH645944A5 (en) Method of building a bridge arch
AT393863B (de) Aus schalelementen bestehende schalung fuer das bauwesen, insbesondere aus schaltafeln zusammensetzbare flaechenschalung
DE202021104872U1 (de) Distanzstück für eine Schalung
DE19946320A1 (de) Doppelwand
DE903374C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Fensteroeffnungen in Mauerwerk aus Beton od. dgl.
DE7242089U (de) Fahrbarer wagen fuer das ein- und ausschalen
DE1434362B1 (de) Wandschalung aus Traegerrosten
DE69632260T2 (de) Zusammenklappbarer kern
DE4310752A1 (de) Aussteifung für eine Köcher- oder Blockfundamentschalung
AT314786B (de) Abstandshalter für Bewehrung und Schalung bei wandartigen Betonteilen, Betonstützen und Betonbalken sowie bei doppelbewehrten Decken
AT256685B (de) Schalung zur Herstellung von Tafeln großer Abmessungen
AT233810B (de) Schalungseinheit mit elastischen Schaltafeln
DE2151701C2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Wand elementen aus Beton
DE2139215A1 (de) Verfahren zur Verankerung von Füllkörpern in Gießformen
DE1534872C3 (de) Innenschalung für raumgroße Betonbauwerke
AT311648B (de) Schalungsriegel für Schalungswände
DE1684394C3 (de) Fahrbare Innenraumschalung für Beton- und Stahlbetonbau werke
DE1459223A1 (de) Giessform
AT277309B (de) Vorgefertigtes Bauelement aus armiertem Beton zur Herstellung von Erdabstützungen oder Stützmauern