CH432414A - Hydraulische Bremse für die Peitsche einer Webmaschine - Google Patents

Hydraulische Bremse für die Peitsche einer Webmaschine

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CH432414A
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Rueti Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/38Picking sticks; Arresting means therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description


  Hydraulische Bremse für die Peitsche einer     Webmaschine       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  hydraulische Bremse zum Auffangen der Peitsche einer  Webmaschine, die einen ein Fluidum enthaltenden Be  hälter umfasst, in welchem ein Zylinder mit einem Kol  ben angeordnet ist, der unter Verdrängung des Fluidums  aus dem Zylinder in diesen Zylinder einschiebbar ist,  wobei der Kolben einen sich ausserhalb des Behälters  befindlichen Pufferkopf zum Auffangen der Peitsche  aufweist und durch ein elastisches Mittel unter Wieder  einfüllen des Fluidums in den Zylinder in seine Ruhelage  zurückgeführt wird.  



  Es ist bereits ein     hydraulischer    Puffer zum Auffan  gen der Peitsche einer     Webmaschine    bekannt, bei wel  chem die Peitsche beim Auffangen des     Schützens    einen  Kolben in einen Zylinder hineindrückt, wobei aus dem  Zylinder Flüssigkeit verdrängt wird, was auf die Kolben  bewegung und damit auf die Peitsche bremsend wirkt.  Der Zylinder befindet sich in einem Gefäss, in welchem  relativ zur Umgebung ein Überdruck vorhanden ist.  Durch diesen wird der Kolben ständig nach aussen  gedrückt, so dass nach jedem Peitschenschlag der Kolben  mit einem mit diesem festen Pufferkopf wieder in die  Auffangstellung zum Auffangen der Peitsche beim Ein  treffen des zurückkommenden     Schützens    versetzt wird.

    Um den Pufferkopf genügend rasch wieder in seine  Auffangstellung zu versetzen, muss der Überdruck rela  tiv hoch sein. Das hat aber den Nachteil, dass der  am     Picker    der Peitsche anliegende Schützen in seiner  Lage im Schützenkasten nicht während seines ganzen  Stillstandes stehen bleibt, sondern wegen des     erwähnten,     relativ hohen Überdrucks vor allem im Intervall nach  dem Lösen der Schützenbremse und vor dem Einsetzen  des Peitschenschlages etwas in Richtung der     Webma-          schinenmitte    bewegt wird. Damit wird seine Ruhe  stellung     undefiniert    und damit der Schützenflug be  einträchtigt.  



  Es sind auch hydraulische Peitschenpuffer bekannt,  bei denen ein Kolben in einem flüssigkeitsgefüllten Zy  linder bewegt wird zum Zwecke des     Auffangens    der  Peitsche beim Auftreffen des     Schützens.    Bei diesen    Puffern ist der Kolben mit der Peitsche formschlüssig  verbunden. Um beim Peitschenschlag wegen des im  Zylinder entstehenden Unterdrucks den Energieverlust  zu reduzieren, besitzen diese Puffer ein Ventil, welches  das Ausströmen der Flüssigkeit aus dem Zylinder sperrt,  jedoch das Einströmen der Flüssigkeit in den Zylinder  frei gibt.

   Diese Einrichtungen haben in bezug auf den  Peitschenschlag den Nachteil, dass wegen der form  schlüssigen Verbindung mit der Peitsche die Massenbe  lastung vergrössert ist, da der Puffer und die mit  diesem verbundenen Teile     beim    Peitschenschlag mit  bewegt werden müssen. Weiter bedingt die bei diesen  Einrichtungen am untern Teil der Peitsche vorhandene  Verbindung mit der letzteren, dass die Peitsche beim       Schützenauffang    stark federt, wodurch sich eine un  sichere Endlage des     Schützens    ergibt. Zudem ergibt sich  wegen der     Durchbiegung    der Peitsche um diesen Ver  bindungspunkt beim Auffangen des     Schützens    eine  Mehrbelastung der Peitsche, wodurch deren Lebens  dauer herabgesetzt wird.  



  Diese Nachteile sind bei der vorliegenden Erfin  dung vermieden. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass  eine Ventilanordnung vorgesehen ist, welche das     Strö-          m-.n    des Fluidums vom Behälter in den Zylinder zu  lässt, jedoch aus dem Zylinder in den Behälter sperrt,  und dass das Fluidum im Vergleich zum Aussendruck  unter einem Überdruck steht, der so bemessen ist, dass  der Kolben nach dem Peitschenschlag und vor dem  erneuten Auftreffen des     Schützens    auf die Peitsche wie  der aus dem Zylinder     herausbewegt    ist, aber den im  Schützenkasten gehaltenen Schützen in seiner Lage un  verändert     lässt.     



  Da wegen des     Vorsehens    des Ventils bei der Rück  bewegung des Kolbens der massgebliche Querschnitt  für das Zurückfliessen des Fluidums in den Zylinder  grösser ist als bei dem oben zuerst beschriebenen hydrau  lischen Puffer, erhält man im Vergleich zu diesem bei  kleinerem Druck eine raschere Zurückstellung des Puf  ferkopfes. Dies ist von Wichtigkeit, da das Aufrecht  erhalten eines kleineren Druckes ganz erheblich ein-           fachere    Mittel gestattet als bei einem grösseren Druck,  wenn sich dieses Aufrechterhalten, wie dies hier der  Fall ist, über eine lange Zeitdauer erstreckt.  



  Die Erfindung sei nun an Hand von Ausführungs  beispielen und der Zeichnung     näher    erläutert. In der       letzteren    zeigt:       Fig.    1 die Anordnung der Bremse in der     Web-          maschine    und in den       Fig.    2 bis 4 sind verschiedene Ausführungsformen  der Bremse gemäss der Erfindung dargestellt.  



  Die     Fig.    1 zeigt in schematischer     Darstellung    die  hydraulische Bremse 22 und ihre Anordnung in bezug  auf die Peitsche 11 an der Webmaschine. In dieser Figur  ist die Peitsche 11 mit dem Peitschenschuh 12 befestigt,  welcher auf der Unterlage 13 abrollt, wenn sich die  Peitsche bewegt. Zum Antrieb der Peitsche ist der  Schlagriemen 14 vorgesehen, der auf dem Träger 15 auf  liegt. Auf der Weblade 16 befindet sich ein Schützen 17.       Mittels    des an der Peitsche 11 befestigten     Pickers    18  wird der Schützen 17 über die Lade 16 geschlagen.  



  Wenn der Schütze 17 von rechts her kommend, wo  er in der Figur von der nicht gezeigten rechtsseitigen  Peitsche angetrieben wurde, auf den     Picker    18 auffällt,  so muss er zum Stillstand gebremst werden. Der an  kommende Schütze 17 schlägt dabei auf den     Picker     18 auf. Dabei wird der     Picker    18 nach links geschlagen,  d. h. die Peitsche 11 dreht sich bei diesem Vorgang  im     Gegenuhrzeigersinn    um ihren Schuh 12 als Dreh  punkt. Dabei drückt die Peitsche gegen den Pufferkopf  21 der hydraulischen Bremse 22 auf.

   Diese Bremse  22 ist so ausgeführt, dass sie die durch den Aufprall des       Schützens    entstehende     Verschwenkung    der Peitsche auf  nimmt, ohne ein Zurückprallen der Peitsche zu ver  ursachen. Zusätzlich zur hydraulischen Bremse 22 ist  noch der Lederanschlag 19 vorgesehen.  



  Ausführungsformen für die hydraulische Bremse 22  sind in den     Fig.    2, 3 und 4 gezeigt. In diesen Figuren  sind einander entsprechende Teile mit den gleichen  Bezugszeichen versehen. Gemäss     Fig.    2 umfasst die hy  draulische Bremse 22 einen Behälter 23. Dieser ist  teilweise mit einem Fluidum, z. B. Öl 24 gefüllt. Fest  mit dem Behälter 23 ist ein Zylinder 25 verbunden,  dessen rechtes Ende offen ist. Ein Kolben 26 ist in  axialer Richtung in das Innere des Zylinders 25 ein  tauchbar. Der Kolben 26 ist mittels der Führung 27  geführt. Am rechten Ende des Kolbens 26 ist der  Pufferkopf 21 befestigt. Das     linke    Ende des Zylinders  25 ist durch die Wand 28 abgeschlossen, welche Boh  rungen 30 aufweist. Diese Bohrungen 30 sind durch  die Platte 31 verschliessbar.

   Die Platte 31     wird    durch  die gegen die feste     Auflage    36 anliegende Feder 32  dauernd gegen die Wand 28 gepresst. Im oberen Teil  des Behälters 23 befindet sich ein Gas 33. Dieses ist  durch die Trennwand 34 vom Fluidum 24 getrennt. Die  Trennwand 34 ist nachgiebig ausgeführt. Das Gas 33,  z. B. Luft, besitzt im Bezug zum Atmosphärendruck  einen     überdruck    von 0,25 bis 0,5 Atmosphären. Im       Behälter    23     ist    eine Öffnung 35 vorhanden. Durch diese  kann die Luft in den Behälter eingepumpt werden. Die  Öffnung 35 ist durch die Dichtung 37     verschliessbar.     



  Beim Auftreffen des     Schützens    17 auf den     Picker     18 stösst die Peitsche 11 gegen den Pufferkopf 21       (Fig.    1). Dadurch bewegt sich der Kolben 26 nach links.  Dabei muss er das sich innerhalb des Zylinders 25 be  findliche Öl 24 aus diesem verdrängen. Durch die  innere Reibung des Öles 24 und wegen des schmalen  Raumes zwischen Zylinder 25 und Kolben 26     wird       die Bewegung des Kolbens 26 stark abgebremst.

   Um  diese     Abbremsung        während    des     Eindringens    des Kolbens  26 in den Zylinder 25 noch zu verstärken, ist dem  letzteren in Richtung gegen sein linkes Ende eine ko  nische Verjüngung gegeben, d. h. der Durchmesser des  Zylinders 25 nimmt von seinem offenen Ende weg  ab und erreicht am andern, linken Ende     ungefähr    den  Wert des Durchmessers des Kolbens 26. Bei diesem  Vorgang     wird    die nachgiebige Wand 34 nach oben  gedrückt. Es ist ersichtlich, dass ohne diese Wand  die Flüssigkeit bis an die obere Begrenzung des Be  hälters 23 und auch in die Öffnung 35 desselben spritzen  könnte. Ebenso könnte sich im Betrieb bei Abwesen  heit der Wand 34 Luft mit dem Öl vermischen.

   Dies  wird durch das Anbringen der Wand vermieden.  



  Nachdem der Schützen 17 durch die hydraulische  Bremse 22 und gegebenenfalls durch den Lederanschlag  19 durch Aufhalten der Peitsche 11 vollständig zum  Stillstand gekommen ist, bleibt er bis zum nächsten  Peitschenschlag für ein kurzes Zeitintervall     (Bruchteil     einer Sekunde) in seiner Ruhestellung im Schützen  kasten stehen. Im Schützenkasten ist er durch die  Schützenbremse gebremst. Unmittelbar vor dem An  treiben der Peitsche 11 durch den Schlagriemen 14 wird  die Schützenbremse gelöst. Von diesem Moment weg  wird der Schützen nur noch von der     Rückstellfeder     zurückgehalten, welche die Peitsche 11 im Gegenuhr  zeigersinn zu schwenken bestrebt ist. Eine solche Rück  stellfeder wird normalerweise als Spiralfeder über der  Achse 20 angebracht und erzeugt am Band 27 eine  Zugkraft.

   Anderseits herrscht im Innern der hydrauli  schen Bremse 22 ein durch das Luftpolster 33 erzeugter  Druck, welcher grösser ist als der äussere Atmosphären  druck; dadurch ist der Kolben 26 einer Kraft ausge  setzt, welche den Kolben 26 nach aussen (rechts) drückt.  Diese Kraft entsteht einesteils als Folge der Flüssigkeit  24, welche zwischen der     inneren    Wand des Zylinders  25 und dem Kolben 26 einzudringen sucht. Zusätzlich  entsteht sie wegen der Flüssigkeit, welche durch die  Bohrungen 30 auf die Platte 31 einen nach rechts ge  richteten Druck ausübt.

   Der Druck im Innern des Be  hälters 22 wird jedoch so gewählt, dass die durch diesen  ausgeübte Kraft auf die Peitsche kleiner ist als die  Kraft der     Rückstellfeder,        welche    die Peitsche im     Ge-          genuhrzeigersinn    zu schwenken bestrebt ist.  



  Bei dem nun folgenden Peitschenschlag wird mittels  des Schlagriemens 14 die Peitsche 11 unter Drehung  im Uhrzeigersinn um den Peitschenschuh 12 bewegt und  hebt sich somit vom Pufferkopf 21 ab. Damit kann  sich der Kolben 26 als Folge der vorhin beschriebenen  Druckverhältnisse nach rechts bewegen. Er muss seine  rechte Endstellung erreicht haben, bevor der Schütze  17 wieder von rechts her auf den     Picker    18 auftrifft.  Der Druck im Innern des Behälters 22, d. h. die Kom  pression des Gases 33 muss somit so stark sein, dass  der Kolben 26 vor dem     Wiedereintreffen    des     Schützens     17 vollständig in     seine    rechte Endstellung bewegt wird.

    Ohne das Vorsehen des Ventils 30, 31, 32, 36 ist es,  wie die Erfahrung zeigt, kaum möglich, den Druck so  gross zu     wählen,    dass diese Funktion erfüllt ist und       gleichzeitig    den Druck so klein zu halten, dass die vor  her beschriebene Ruhestellung für den Schützen 17  unmittelbar vor dem Schützenschlag sichergestellt ist.  Als Folge des Ventils 30, 31, 32, 36 wird bei ge  gebenem     Druck    im Behälter 22 eine viel raschere Rück  stellung des Kolbens 26 erreicht, als dies ohne     Ventil     30, 31, 32, 36 der Fall wäre.

   Im Moment, wo die      Peitsche 11 sich vom Pufferkopf 21 abhebt, bewirkt der  Druck im Innern des Behälters 22, dass die Platte 31  unter Zusammendrücken der Feder 32 sich etwas nach  rechts bewegt und damit die Bohrungen 30 freigibt. Da  mit kann sich der Innenraum des Zylinders 25 viel  rascher wieder mit Öl füllen, als dies ohne das Ventil  30, 31, 32, 36 der Fall wäre. Es ist offensichtlich, dass  die Bremswirkung beim Auftreffen des     Schützens    durch  das Ventil 30, 31, 32, 36 nicht verschlechtert wird,  da dieses unmittelbar beim Beginn der Bewegung des  Kolbens 26 nach links bereits vollständig geschlossen  ist.  



  In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Ver  hältnis des freien Querschnittes zwischen der innern  Wand des Zylinders 25 und dem Kolben 26, durch wel  chen Öl fliessen kann, zum Verhältnis des zur Verfügung  stehenden Querschnittes für den     Ölfluss    beim geöffneten  Ventil 30, 31, 32, 36 ungefähr 1 zu 20.  



  Im Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    3 ist wiederum  ein Kolben 26 vorgesehen, welcher in den Zylinder 25       eintauchbar    ist. Im Gehäuse 23 ist wiederum eine nach  giebige Wand 34 vorgesehen, welche das Fluidum 24  vom Luftkissen 33 trennt. Am Kolben 26 befindet sich  wiederum der Pufferkopf 21. Das Ventil ist jedoch  nicht mehr im Zylinder eingebaut, sondern befindet  sich im Innern des Kolbens 26. Es wird durch ein Plätt  chen 40 gebildet, welches im vergrösserten Teil 41 einer  Bohrung im Innern des Kolbens 26 in axialer Richtung  des letzteren beweglich ist. Seine Bewegung nach links  wird durch ein Gitter 42 begrenzt. Die axiale, freie  Bewegungsmöglichkeit wird durch das Gitter so klein  gehalten, dass das Plättchen sich nicht wesentlich aus  seiner senkrechten Stellung bewegen kann.

   Der Druck,  dem die Flüssigkeit 24 ausgesetzt ist, wird in diesem  Beispiel nicht durch ein komprimiertes Gas, sondern  durch eine Feder 44 erzeugt. Diese drückt über eine  Platte 45 auf die nachgiebige Wand 34. Sie wird mittels  der Halterung 46 fixiert.  



  Im Betrieb wird der Kolben 26 durch die auf den  Pufferkopf 21 auftreffende Peitsche 11 als Folge des  auftreffenden     Schützens    17 nach links bewegt. Die  bei diesem Vorgang eintretende Verdrängung der Flüs  sigkeit aus dem Innern des Zylinders 25 ergibt wieder  um die Bremswirkung. Die aus dem Innern des Zylin  ders 25 entweichende Flüssigkeit 24 kann nur zwischen  der Innenwand des Zylinders 25 und der Aussenwand  des Kolbens 26 entweichen. Bei dieser Arbeitsphase ver  deckt das Plättchen 40 die zylindrische Öffnung 47.

         Sobald    die Peitsche sich wieder vom Pufferkopf 21 ab  hebt, dringt das Öl jedoch vornehmlich durch den  Durchgang 48 und die zylindrische Öffnung 47 unter  Verdrängung des Plättchens 40 nach links ins Innere  des Zylinders 25, so dass sich der Kolben relativ sehr  rasch wieder nach rechts in seine Ausgangsstellung be  wegt.  



  Das Ausführungsbeispiel der     Fig.4    zeigt wieder  den Behälter 23 mit dem Kolben 26, dem Pufferkopf  21, einer Führung 27, dem Zylinder 25, der Flüssigkeit  24, dem Gasvolumen 33 und der Dichtung 35, 37.  In diesem Beispiel wird, wie in dem der     Fig.    1, der  Druck durch Kompressionen des Gases 33 erzeugt. Von  einer Trennung des Gases 33 und der Flüssigkeit 24  durch eine Membran oder dergleichen ist in diesem  Ausführungsbeispiel abgesehen worden. Die Figur zeigt  ein in den Kolben 26 eingebautes Kugelventil. Dieses  umfasst die Bohrung 50 mit der Kugel 51, welche durch  die Feder 52 gegen die Öffnung 53 gepresst ist. Die    Bohrung 53 steht über den Durchgang 54 mit dem  Rest der Flüssigkeit 24 in Verbindung.

   Wenn der Kolben  26 beim Auftreffen des     Schützens    17 nach links ge  drückt wird, so bewirkt das Verdrängen der Flüssigkeit  aus dem Innern des Zylinders 25, dass die Kugel 51  gegen die Bohrung 53 gedrückt wird, wodurch das       Ventil    geschlossen ist. Bei der nachfolgenden Bewegung  des Kolbens 26 in seine Ausgangsstellung nach rechts  wird die Kugel 51 gegen den Druck der Feder 52 von  ihrer Auflage über der Bohrung 53 abgehoben, so dass  das Öl leicht durch den Durchgang 54 und die Bohrung  53 wieder ins Innere des Zylinders 25 hineinfliessen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Bremse zum Auffangen der Peitsche einer Webmaschine, die einen ein Fluidum enthaltenden Behälter umfasst, in welchem ein Zylinder mit einem Kolben angeordnet ist, der unter Verdrängung des Flui dums aus dem Zylinder in diesen einschiebbar ist, wobei der Kolben einen sich ausserhalb des Behälters befindlichen Pufferkopf zum Auffangen der Peitsche aufweist und durch ein elastisches Mittel unter Wieder einfüllen des Fluidums in den Zylinder in seine Ruhe lage zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ventilanordnung vorgesehen ist, welche das Strö men des Fluidums vom Behälter in den Zylinder zu lässt, jedoch aus dem Zylinder in den Behälter sperrt, und dass das Fluidum im Vergleich zum Aussendruck unter einem Überdruck steht, der so bemessen ist,
    dass der Kolben nach dem Peitschenschlag und vor dem erneuten Auftreffen des Schützens auf die Peitsche wie der aus dem Zylinder herausbewegt ist, aber den im Schützenkasten gehaltenen Schützen in seiner Lage un verändert lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Hydraulische Bremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zylinder vollständig und der Behälter teilweise mit einer Flüssigkeit gefüllt sind und im obern Teil des Behälters ein Gasvolumen vor gesehen ist, welches unter einem grösseren als Atmosphä rendruck steht. 2. Hydraulische Bremse nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit und das Gas durch eine nachgiebige Wand getrennt sind. 3.
    Hydraulische Bremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Behälter eine nachgiebige Wand vorgesehen ist, welche das Fluidum begrenzt und welche einem gegen das Fluidum gerichteten Druck eines elastischen Körpers oder Gases ausgesetzt ist. 4. Hydraulische Bremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ventilanordnung eine Öffnung umfasst, welche durch einen Schliesskörper mit tels einer Vorspannung auf denselben in Richtung vom Innern des Zylinders weg für das Fluidum verschliess bar ist, und welche in Richtung gegen das Innere des Zylinders unter Überwindung der Vorspannung für das Fluidum durchlassbar ist. 5.
    Hydraulische Bremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zylinder am einen Ende offen ist und der Kolben durch dieses Ende in axialer Richtung in den Zylinder hinein und aus diesem heraus bewegbar ist, wobei der Durchmesser des Zylinders von seinem offenen Ende weg abnimmt bis ungefähr auf den Durchmesser des Kolbens. 6. Hydraulische Bremse nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Druck im Behälter so bemessen ist, dass die in der Ruhelage des Schützens an der Peitsche vorhandene Rückstellkraft gleich oder etwas grösser ist als der durch den Überdruck im Behälter erzeugte, am Pufferkopf auftretende Vortrieb der Peitsche. 7.
    Hydraulische Bremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Druck des Fluidums um 0,25 bis 0,5 Atmosphären höher ist als der Aussen- oder Atmosphärendruck. B. Hydraulische Bremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verhältnis des freien Durchströmquerschnittes zwischen Zylinder und Kolben beim in den Zylinder eingetauchten Kolben und des Querschnittes der offenen Ventilanordnung ungefähr 1 zu 20 ist.
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