CH432669A - Elektrisches Schaltelement, insbesondere Photozelle und Verfahren zur Herstellung dieses Elementes - Google Patents

Elektrisches Schaltelement, insbesondere Photozelle und Verfahren zur Herstellung dieses Elementes

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CH432669A CH125363A CH125363A CH432669A CH 432669 A CH432669 A CH 432669A CH 125363 A CH125363 A CH 125363A CH 125363 A CH125363 A CH 125363A CH 432669 A CH432669 A CH 432669A
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  Elektrisches Schaltelement, insbesondere Photozelle und     Verfahren    zur Herstellung dieses Elementes    Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltelement,  insbesondere eine Photozelle mit einem     langgestreckten     Körper in einer     rohrförmigen,    mit Spiel den Körper um  fassenden Hülle, wobei der im Querschnitt am Umfang  des Körpers vorhandene Spielraum zwischen Hülle und  Körper wenigstens über     einen    Teil der Körperhöhe mit  einer weicher oder viskosen Masse ausgefüllt ist.

   Die  Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung  eines solchen elektrischen Schaltelementes, insbesondere  einer Photozelle, wobei ein     langgestreckter    Körper in  einer an einem Ende offenen, rohrförmigen Hülle unter  gebracht wird, die mit einem gewissen Spiel um den  Körper passt, wobei der im Querschnitt     längs    des Um  fanges des Körpers vorhandene Spielraum zwischen  Hülle und Körper wenigstens über einen Teil der Kör  perhöhe mit einer viskosen oder weichen Masse aus  gefüllt wird.  



  Bei einem solchen elektrischen Schaltelement bzw.  Verfahren, soll z. B. der     langgestreckte    Körper wegen  Empfindlichkeit seiner elektrischen Eigenschaften gegen  atmosphärische Einflüsse durch die viskose oder weiche  Masse gegen solche Einflüsse geschützt werden.  



  An die Hülle wird dabei     mit    Rücksicht auf die Ver  wendungsart des Schaltelementes die Anforderung ge  stellt, dass sie     möglichst    klein und an die Gestalt und  die Grösse des wirksamen Körpers angepasst sein soll.  Dabei tritt unter anderem die Schwierigkeit auf, dass  der im Querschnitt zur Verfügung stehende, häufig nur  kleine Spielraum mit einer viskosen oder weichen Masse  in gleichmässiger Verteilung über die Körperhöhe aus  gefüllt werden muss, um die     empfindlichen    Teile des  Körpers gleichmässig zu schützen.

   Da bei solchen Hül  len die zu schliessende Öffnung verhältnismässig nahe  an dem Körper liegt, lieb weiter die Aufgabe vor, den  Körper derart in die häufig aus einem     silico-organischen     Fett bestehende Füllmasse     einzubetten,    dass durch     un-          gleichmässiges    Füllen die Füllmasse den Rand der zu  schliessenden Öffnung der Hülle nicht     beschmutzt,    da  dies nachträglich beim Abdichten Schwierigkeiten bei  der Haftung mit sich bringen würde.    Es kann z.

   B. bei der     Herstellung    von Photozellen  mit einem plattenförmigen, mit Elektroden versehenen,       photoempfindlichen    Körper dieser Körper in eine vi  skose Masse     eingebetttet    und das Ganze in einen mit  Spiel     herumpassenden,        flachen,    an einem Ende offenen  Glasrohr untergebracht werden, indem der Körper in  ein solches Rohr geschoben wird, da vorher bereits der  massen mit der Füllmasse gefüllt ist, dass diese Füll  masse nach dem Einbetten das Rohr bis zur gewünsch  ten Höhe und bis zu dem gewünschten Abstand von der  Öffnung ausfüllt.

   Beim Durchführen dieses     bekannten     Verfahrens wurde festgestellt, dass beim Füllen von  Hand die Füllmasse an den schmalen Seitenkanten häu  fig auf unregelmässige Weise höher     hinaufdrang    als an  den breiten     Vorder-    und Rückkanten, so dass sie dort  den Rand der abzudichtenden Öffnung beschmutzte. Bei  gewissen bekannten     Ausführungsformen    einer Photo  zelle konnten diese Schwierigkeiten dadurch vermieden  werden, dass die Masse nicht von Hand     sondern    durch  Zentrifugieren eingeführt wurde. Bei anderen bekannten  Ausführungsformen von Photozellen jedoch, z.

   B. bei  denen, die aus einem Metallträger mit einer darauf be  festigten, photoempfindlichen Platte bestehen, trat auch  beim     Zentrifugieren    die     Unregelmässigkeit    der Füllung  und die Beschmutzung des Randes auf.  



  Bei in     bezug    auf die Erfindung durchgeführten Ex  perimenten hat es sich nunmehr gezeigt, dass die     un-          gleichmässige    Ausfüllung unter anderem darauf zurück  zuführen ist, dass der im Querschnitt längs des Körper  umfanges vorhandene Spielraum örtliche Unterschiede  aufweist. Bei den bereits     erwähnten        flachen        Photozellen,     z. B., wird auf den schmalen Seiten ein     grösserer    Spiel  raum zugelassen als auf den breiten Vorder- und Rück  seiten, da bei der Herstellung der Hülle der     Abstand     zwischen den Seitenkanten weniger genau     eingehalten     werden kann.

   Wenn weiter in einer bestimmten Richtung  in einem Querschnitt ein kleiner Spielraum gewünscht  ist, kann es erwünscht sein, in einer anderen Richtung  dieses Querschnittes einen grösseren Spielraum zuzulas  sen, um das     Anbringen    des Körpers in der     Umhüllung     zu erleichtern. Es wurde weiter gefunden, dass ein un-      regelmässiges     Vorpressen    der Füllmasse weiter begün  stigt wird und sogar beim     Zentrifugieren        nicht    einmal  vermieden     werden,    kann, wenn die spezifischen Ge  wichte des Körpers und der viskosen Masse zu grossen  Unterschied aufweisen, was z.

   B. bei der Photozelle mit  der am     photoempfindlichen    Körper befestigten Kühl  platte der Fall ist.  



  Aufgrund dieser Erkenntnisse     bezweckt    die     Erfin-          dung    unter anderem, ein einfaches und vorteilhaftes  elektrisches Schaltelement, insbesondere eine Photozelle  zu schaffen, bei welchem die     erwähnten    Schwierigkeiten  bei der     Herstellung    in einfacher Weise vermieden werden.  



  Das elektrische Schaltelement gemäss der Erfindung  zeichnet     sich    dadurch aus, dass im Querschnitt der Spiel  raum längs des Körperumfanges verschieden ist und     dass     der eingebettete Körper örtlich über seine Höhe ver  teilt einen oder mehrere Ansätze hat, die Stellen mit       grösserem    Spielraum teilweise ausfüllen.

   Auf diese Weise       ermöglicht    die Erfindung, Schaltelemente mit den ge  wünschten Unterschieden im     Spielraum    zwischen Hülle  und Körper     herzustellen    und infolge der Anwesenheit  der     örtlichen    Ansätze die     fabrikatorischen    Unterschiede  in dem Spielraum auf einfache Weise dermassen zu be  heben, dass eine     gleichmässige        Ausfüllung    mit der visko  sen oder weichen Masse erzielt und eine Verschmut  zung der Abdichtungsöffnung vermieden wird. Bei der  Herstellung von z. B.

   Photozellen darstellenden Schalt  elementen hat es sich dabei als     möglich    erwiesen, die  jenigen     Ausführungsformen,    die     lediglich    durch Zentri  fugieren gleichmässig ausgefüllt werden konnten ,auch  von Hand     gleichmässig    einzubetten, ohne dass die Öff  nung     verschmutzt    wurde. Bei einer solchen Ausfüh  rungSform, z.

   B. einer Photozelle, für welche die Erfin  dung besonders     bedeutungsvoll    ist, ist der Körper     plat-          tenförmig    und wird wenigstens teilweise durch eine mit  einem     Elektrodensystem    versehene,     photoempfindliche     Platte gebildet, während die Hülle aus einem mit einem  gewissen Spielraum um den Körper     herumpassenden,     flachen Rohr besteht.

   Bei dieser Ausführungsform ist im  Querschnitt der Spielraum auf den schmalen Seitenkan  ten des flachen Rohres grösser als auf der     Vorder-    und  der Rückseite, wobei an den Rändern des plattenför  migen Körpers über die Höhe verteilt, ein oder mehrere  Ansätze angebracht sind, die in dem örtlichen Quer  schnitt einander gegenüberliegenden den Spielraum auf  den beiden     Seitenkanten    teilweise ausfüllen. Der Körper  kann aus mehreren Teilen oder Schichten zusammen  gesetzt sein.  



  Die Erfindung kann auf ähnliche Weise bei einer  Photozelle     vorerwähnter    Gestalt durchgeführt werden,  bei     welcher    die, photoempfindliche Platte auf einer Trä  gerplatte, z. B. aus Glas oder keramischem Material  angebracht ist. Überraschenderweise erwies es sich wei  ter als     möglich,    z. B. aus solchen Photozellen, bei denen  das Massengewicht zwischen Körper und Füllmasse,  z.

   B. durch die Anwesenheit einer     metallenen    Kühlplatte  derart verschieden war, dass sie ohne     weiteres    durch       Zentrifugieren    nur mit den eingangs erwähnten     Schwie-          rigkeiten        eingebzttet    werden konnten, durch die Anwen  dung der Ansätze und auch durch die Bremswirkung  infolge der     Verkleinerung    des Spielraums, gleichmässig  durch Zentrifugieren auszufüllen.

   Bei einer besonders  günstigen Ausführungsform einer solchen Photozelle mit  der vorstehend beschriebenen, flachen     rohrförmigen     Hülle     kann    der Körper im wesentlichen aus einem mit       Elektroden    versehenen, photoempfindlichen Element be  stehen, das     gewünschtenfalls    durch eine     isolierende    Zwi-         schenschicht    auf einem Teil eines metallenen Kühlstrei  fens, z. B. aus Kupfer, angebracht ist.  



  Die Ansätze können z. B. durch örtliche Verdickung  eines um der Körper angebrachten Ringes gebildet     sein.     oder sie können durch Klemmen örtlich am Rande des  Körpers angebracht werden. Bei einer besonders vorteil  haften     Ausführungsform    der Erfindung, bei der der ein  gebettete Körper plattenförmig ist und die Hülle     aus     einem flachen Rohr mit einem     grösseren    Spielraum auf  den.

   beiden Seitenkanten dieses Rohres besteht, werden  die Ränder des     plattenförmigen    Körpers in metallenen  Klemmkörper gefasst, die     gewünschtenfalls    gleichzeitig  als     Elektrodenzuführungen    dienen können und die     ört-          lich    mit Ansätzen in Form von Zungen versehen     sind,     welche durch Stanzen aus den Klemmkörpern selber ge  bildet werden können.

   Um das Anbringen des     Körpers     in der Hülle zu vereinfachen, schliessen die     Ansätze     vorzugsweise einen Winkel von weniger als 90  mit den  Rändern des Körpers ein, und zwar in Richtung auf die       Abdichtungsstelle.    Die Ansätze können am Rande der  Hülle liegen, sodass eine weitere Bremswirkung beim  Einbetten     erzielt    wird. Um jedoch einen Unterschied in  der Bremswirkung infolge Fabrikationstoleranzen in den  Abmessungen des Hüllenquerschnittes zu vermeiden,  werden die Ansätze vorzugsweise derart angebracht,  dass sie in dem örtlichen Querschnitt nicht oder wenig  stens nicht alle gleichzeitig die Innenwand der     Hülle     berühren.

   Um eine möglichst günstige, gleichmässige  Einbettung zu sichern, sind, über die     Einbettungshöhe          gleichmässig    verteilt, vorzugsweise mehr als zwei An  sätze angebracht, welche Zahl um so grösser ist je     grös-          ser    die     Einbettungshöhe    ist. Einer der Ansätze ist vor  zugsweise auf oder nahe demjenigen Teil des Körpers  angebracht, der zunächst mit der viskosen Masse beim.  Einbetten in Berührung kommt.  



  Bei der Herstellung kann derart vorgegangen werden,  dass der Körper zunächst in die Hülle eingeschoben  und darauf das Fett angebracht und verteilt wird, z. B.  durch Zentrifugieren, wobei mittels der     Ansätze    auch  eine gleichmässige Verteilung begünstigt werden     kann.     Das Einbetten wird vorzugsweise dadurch durchgeführt,  dass der Körper mit den bereits beschriebenen Ansätzen  in eine bereits vorher mit der gewünschten Menge der  Füllmasse gefüllte Hülle eingeschoben wird, was in ge  wissen Fällen z. B. von Hand oder vorteilhaft durch  Zentrifugieren     erfolgen    kann.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger Aus  führungsbeispiele und der     schematischen    Figuren nähe  erläutert.  



  In den Figuren la,     1b,        lc    ist eine Ausführungsform  einer Photozelle in     einem    Längsschnitt, in einem Quer  schnitt an der Stelle der Klemmkörper bzw.     in    einem  anderen Längsschnitt dargestellt.  



       Fig.    2 zeigt schematisch eine Herstellungsstufe der  Photozelle nach     Fig.    1.  



  Die in den Figuren la,     lb    und     1c        dargestellte        Photo-          widerstandszelle    besitzt eine Hülle, die aus einem lang  gestreckten, flachen, auf der Unterseite offenen Glas  rohr 1 besteht, dessen äussere Höhe etwa 40     mm    und  äusserer Querschnitt 15 mm x 5 mm betragen.     In    diesem  Glasrohr 1, das eine Wandstärke von etwa 0,8 mm hat,  befindet sich mit einem gewissen Spielraum passend ein  plattenförmiger     Photowiderstandskörper    2 z.

   B. aus     CdS     mit einer Höhe von 32 mm und einem Querschnitt von  11 x 1     mm .    Auf einer Seite 3 der     Photowiderstands-          platte    2 befindet sich ein     Elektrodensystem,    das aus zwei       kammförmigen,    ineinander eingreifenden, aufgedampF-           ten    Elektroden 4 und 5 besteht, die z. B. eine Stärke  von 0,5     #t    haben. Die andere Seite 6 der Photowider  standsplatte 2 ist durch eine Klebeschicht 7, z. B. aus  einem     Epoxyharz,    mit einer Stärke von 0,1     nun    auf  einem Teil einer metallischen Kühlplatte 8, z.

   B. aus  Kupfer,     mit    einer Stärke von etwa 1,4 mm     befestigt.    Ein  weiterer Teil dieser Kühlplatte befindet sich als Wärme  abführen ausserhalb der abzudichtenden Öffnung und  hat eine Bohrung 10 zwecks seiner Befestigung an einem  Chassis. Die Abdichtung besteht aus einem Kunststoff  11, z. B. einem     Epoxyharz,    mit einer Füllplatte 12 aus  Quarz zum Kompensieren der Ausdehnung des hin  durchgeführten Teiles der Kühlplatte (9).  



  Die     Photowiderstandsplatte    2 und die Kühlplatte 8  sind auf den Seiten in U-förmige Klemmkörper 13 und  14 mit einer Stärke von 0,2 mm, z. B. aus Kupfer oder  Nickel, gefasst und das Ganze bildet gemeinsam einen  Körper, der mit einem Spielraum in die Hülle 1     passt.     Auf der Vorderseite 3 ist jeder dieser Klemmkörper 13  und 14 elektrisch leitend verbunden mit einer der  kammförmigen Elektroden 4 bzw. 5. Die Klemmkörper  13 und 14 sind elektrisch gegen die Kühlplatte 8 durch  eine     Glimmerplatte   <B>15</B> mit einer Stärke von 0,2 mm iso  liert (siehe     Fig.        1c).    Die Klemmkörper 13 und 14 enden  auf der Unterseite in Zuführungsleitungen 16 und 17,  die durch die Abdichtung nach aussen geführt sind.

   Der  durch die Klemmkörper 13 und 14 an den Rändern be  grenzte Körper, der aus der     Photowiderstandsplatte    2,  der Klebeschicht 7, dem     Kühlplattenteil    8 und der       Glimmerplatte    15 besteht, hat im Querschnitt (siehe       Fig.        1c)    einen kleinen, längs des Körperumfanges ver  schiedenen     Spielraum    gegenüber der Hülle 1.

   Der Spiel  raum zwischen der Hülle und der     Glimmerplatte    15 und  der zwischen der Hülle und der wirksamen Seite 3 des  Körpers an beiden Stellen ist nur 0,3 bzw. 0,4 mm, wäh  rend auf beiden Seitenkanten des Körpers zwischen der  Hülle 1 und den Klemmkörpern 13     bzw.    14 ein im Quer  schnitt annähernd halbkreisförmiger Spielraum     mit    einem  Radius von etwa 1 mm vorhanden ist. Der zusammen  gesetzte Körper ist praktisch     gleichmässig    über seine  Höhe auf allen Seiten in eine weiche oder viskose Füll  masse 18 eingebettet, die z. B. aus einem     silico-organi-          schen    Fett, z.

   B.      Dow        Corning    High     Vacuum    Grease ,  besteht und bis nahe an die Abdichtung reicht, wo eine  kleine Luftkammer 19 als     Expansionsraum    für das Fett  vorhanden ist. Um diese     gleichmässige    Einbettung zu  erzielen, sind an der Stelle des grösseren Spielraumes  auf den Seiten gleichmässig über die Körperhöhe ver  teilt vier metallische Ansätze 20 auf beiden Seiten des  Körpers befestigt, die in dem örtlichen Querschnitt (siehe       Fig.        1c)    den Spielraum auf den Seitenkanten teilweise  ausfüllen,     derart,    dass derselben im Querschnitt längs  des Umfanges praktisch ausgefüllt ist.

   Diese Ansätze  haben die Gestalt von Zungen, die einen festen Teil der  Klemmkörper 13 und 14 bilden und aus den Seiten  kanten dieser Klemmkörper durch örtliches Ausdrücken  hergestellt sind, was auch aus     Fig.        1b    ersichtlich ist, wo  die zurückgebliebenen Höhlungen 21 in der     Seitenkante     des Klemmkörpers 13 sichtbar sind. Zur Vereinfachung  des     Einbettens    des Körpers bilden die Ansätze 20 einen  Winkel von weniger als 90  mit den Seitenkanten und  sind in Richtung der Abdichtung orientiert.

   Ein Ansatz  paar     befindet    sich auf der Oberseite des Körpers,     d.h.     auf dem Teil, der beim Einbetten zunächst mit der  viskosen oder weichen Füllmasse 18 (siehe auch     Fig.    2)  in Berührung kommt. In dem Beispiel der Figuren la,       1b    und     1e    sind diese Ansätze 20 derart angebracht,     dass       sie die Innenwand der Hülle 1 (siehe     Fig.        1c)    noch ge  rade nicht berühren.

   Es ist jedoch möglich, die Ansätze  20 etwas weiter vorstehen zu lassen, so dass sie     örtlich,     an der Innenwand liegen, in welchem Falle     beim    Ein  betten eine     manchmal    gewünschte weitere Bremswirkung  an der Wand erhalten werden kann. Dank dieser An  sätze 20 kann beim Einbetten durch Zentrifugieren eine       gleichmässige    Ausfüllung längs des Umfanges über die  Körperhöhe erhalten werden, trotzdem der Spielraum  verschieden ist und das Massengewicht des Körpers be  deutend grösser ist als das der Füllmasse 18 infolge der  Anwesenheit der Kühlplatte (8, 9).  



       Fig.    2 zeigt schematisch eine Herstellungsstufe für  eine Photozelle nach den Figuren la,     1b    und     1c.     



  Zu diesem Zweck wird die Hülle 1 in den schema  tisch dargestellten Halter 30 gebracht und in einer Zen  trifugalmaschine 31, die um die Achse 32 drehbar ist,  mit dem verschlossenen Ende der Hülle 1 in einem Ab  stand von etwa 13 cm von der Achse 32 untergebracht.  Die Hülle 1 wird vorher mit einer Menge weicher Füll  masse 18 so weit gefüllt, dass nach dem Einbetten des  Körpers die Masse bis zu der in     Fig.    la angegebenen  Höhe     gleichmässig    ausgefüllt wird, Auf die     Füllmasse     18 wird der einzubettende Körper gestellt, der aus den  Klemmkörpern 13 und 14 und der von ihnen umfassten       Glimmerplatte,    der     Kühlplatte    8, 9, der Klebeschicht  und der photoempfindlichen Platte 2 besteht.

   Der ein  zubettende Körper ist auf die in den Figuren la,     1b    und       1c        dargestellte    Weise mit den Ansätzen 20 versehen.  Durch Zentrifugieren mit einer Geschwindigkeit von  2200 Umdrehungen/Minute während etwa 5 Minuten  wird der     plattenförmige    Körper     gleichmässig    in die       Füllmasse    18 eingebettet, so dass die in den Figuren la,       1b    und     1c    dargestellte Konfiguration erhalten wird, wor  auf die Öffnung auf die anhand der Figuren la,     1b    und       1c    beschriebene Weise geschlossen wird.  



  Die Ausführungsformen der Figuren la,     1b,        1c    und 2  beziehen sich auf eine flache Glashülle und einen     plat-          tenförmigen,    einzubettenden Körper. Es wird einleuch  ten, dass die Erfindung auch bei anderen Schaltelemen  ten, z. B.     Halbleiterschaltelementen    und anderen Gestal  ten von Hüllen und/oder     Körpern    benutzt werden kann,  wo ähnliche Schwierigkeiten infolge verschiedener Spiel  räume am Umfang des einzubettenden Körpers auftre  ten. Es kann z.

   B. eine ähnliche Schwierigkeit auftreten       bei    Verwendung einer     rohrförmigen    Hülle mit kreisför  migem Querschnitt, die mit einem gewissen Spielraum  um einen     stabförmigen    Körper, z. B. einen Halbleiter  körper mit rechteckigem Querschnitt und ungleichen  Längen der Seiten passt, so dass der Spielraum zwischen  einem Seitenpaar und der Hülle dem zwischen dem an  deren Seitenpaar und der Hülle ungleich ist. Um ein  gleichmässiges Einbetten zu erzielen, werden auch in  diesem Falle örtliche Ansätze benutzt, welche die Stel  len mit grösserem Spielraum teilweise ausfüllen. Es ist  daher klar, dass innerhalb des Rahmens der Erfindung  dem Fachmann viele Abarten zur Verfügung stehen.  Die Erfindung lässt sich z.

   B. auch bei einer Konfigura  tion nach     Fig.    1 durchführen, wenn die     Kühlplatte    8  weggelassen ist und der einzubettende Körper praktisch  nur aus der photoempfindlichen Platte besteht. Je     grös-          ser    die Höhe des einzubettenden Körpers, um so vorteil  hafter ist es diese Erfindung durchzuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Elektrisches Schaltelement, mit einem langge- streckten Körper in einer rohrförmigen, mit Spiel den Körper umfassenden Hülle, wobei der im Querschnitt längs des Körperumfanges vorhandene Spielraum zwi schen Hülle und Körper wenigstens über einen Teil der Körperhöhe mit einer weichen oder viskosen Masse aus gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt der Spielraum längs des Körperumfanges verschieden ist und dass der eingebettete Körper örtlich über seine Höhe verteilt einen oder mehrere Ansätze hat,
    die Stel len mit grösserem Spielraum teilweise ausfüllen. 1I. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Schaltelementes nach Patentanspruch I, wobei ein lang gestreckter Körper in einer an einem Ende offenen, rohrförmigen Hülle untergebracht wird, die mit einem gewissen Spiel um den Körper passt, wobei der im Quer schnitt längs des Körperumfanges vorhandene Spielraum zwischen Hülle und Körper wenigstens über einen Teil der Körperhöhe mit einer viskosen oder weichen Masse ausgefüllt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass im Quer- schnitt der Spielraum längs des Körperumfanges ge genüber der Hülle verschieden ist und dass das Ein betten dadurch vollführt, wird, dass der Körper, mit seitlich abstehenden Ansätzen versehen, in eine vorher bereits mit der gewünschten Menge Füllmasse gefüllte Hülle durch Zentrifugieren geschoben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltelement nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Körper plattenförmig ist und die Hülle aus einem mit Spiel herumpassenden, flachen Rohr besteht, wobei der Spielraum im Querrschnitt auf den schmalen Seitenkanten des flachen Rohres grösser ist als auf der Vorder- und Rückseite und wobei an den Rändern des Körpers über die Höhe verteilt ein oder mehrere Ansätze angebracht sind. 2.
    Schaltelement, insbesondere Photozelle nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der plat- tenförmige Körper wenigstens teilweise durch eine mit einem Elektrodensystem versehene, photoempfindliche Platte gebildet ist. 3. Schaltelement nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Körper aus einer auf einem me tallischen Kühlstreifen befestigten, mit Elektroden ver- sehenen photoempfindlichen Platte besteht. 4.
    Schaltelement nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder des Körpers in metallischen Klemmkörpern gehalten sind, die örtlich mit Ansätzen in Form von Zungen ver sehen sind. 5. Schaltelement nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Ansätze einen Winkel von weni ger als 90 mit den Rändern des Körpers einschliessen und auf die Abdichtungsstelle zu orientiert sind. 6. Schaltelement nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ansätze derart angeordnet sind, dass sie nicht oder wenigstens nicht alle die Innenwand der Hülle berühren. 7.
    Schaltelement nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass längs des eingebetteten Körpers mehr als zwei Ansätze gleichmässig verteilt angebracht sind. B. Schaltelement nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Ansatz an oder nahe an dem jenigen Teil des Körpers angebracht ist, der beim Ein betten zuerst mit der viskosen oder weichen Füllmasse in Berührung kommt.
CH125363A 1962-02-05 1963-02-01 Elektrisches Schaltelement, insbesondere Photozelle und Verfahren zur Herstellung dieses Elementes CH432669A (de)

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