CH432732A - Verfahren und Einrichtung zum Brennen keramischer Waren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Brennen keramischer Waren

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CH432732A
CH432732A CH733465A CH733465A CH432732A CH 432732 A CH432732 A CH 432732A CH 733465 A CH733465 A CH 733465A CH 733465 A CH733465 A CH 733465A CH 432732 A CH432732 A CH 432732A
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CH733465A
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Ritter Johann Werner
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor
    • F27B9/2461Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor the charge being suspended from the conveyor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren    und      Einrichtung      zum   Brennen    keramischer   Waren Die    Erfindung   bezieht sich auf ein    Verfahren   zum Brennen    keramischer   Waren, bei dem die Ware durch    einen   Brennofen    hindurchgeführt   wird. 



  Zum Brennen    keramischer   Waren sind verschiedene Ausführungen von Tunnelöfen bekannt, durch die die Ware auf einem Wagen    od.dgl.      hindurchgeführt   wird. Dabei bildet der Ofenraum    einen      nach   aussen hin voll    unmantelten   Raum. 



  Zum Brennen von    Drahtziegelgewebe   wurde auch    bereits      vorgeschlagen,      dasselbe   in horizontaler Bahn durch den Brennofen    hindurchzuführen.   Die Führungselemente für die Gewebebahn    laufen   dabei ebenfalls durch den Ofen hindurch. 



     Erfindungsgemäss   wird dem hingegen nun vorgeschlagen, dass die Ware in hängendem    Zustand   innerhalb des    Ofens   bewegt und durch ein Zugorgan für die Aufhängemittel ausserhalb des Ofens    geführt   wird. 



  Damit ergibt sich der besondere Vorteil, dass für solche    keramische   Waren, die in hängendem Zustand gebrannt werden können, die Zugorgane für den Transport durch den Ofen ausserhalb desselben angeordnet werden und damit    nicht   in    jenem   Masse    hitzebeständig   sein müssen, wie    wenn   sie durch den Ofen    hindurchgeführt   werden würden. Die    hängende   Ware, z. B. Drahtziegelgeweberollen, kann dabei in einem kontinuierlich aufgeheizten    Trocknungs-   und Brennkanal    mit   konstanter    Geschwindigkeit   bewegt werden. 



  Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Durchführung des vorgenannten    Verfahrens.   Die    erfindungsgemässe   Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass an der Decke des Ofenkanals ein    schmaler,      durchgehender      Schlitz   angeordnet ist, durch den von    einem   oberhalb des Ofens vorgesehenen Zugorgan geführte    Aufhängestangen   in den Ofenraum reichen. 



  Das Zugorgan wird vorteilhaft als endlose Kette ausgebildet, an der die Aufhängestangen    befestigt   sind, die die zu brennende Ware tragen. 



  Um einen empfindlichen Wärmeverlust zu verhindern, wird weiter    vorgeschlagen,   dass an den Aufhängestangen oberhalb des    Ofenschlitzes      Schleifenbleche   zur Abdeckung des Schlitzes    angeordnet      sind.   In der    Zeichnung   ist der    Erfindungsgegenstand   beispielsweise    veranschaulicht.   



     Fig.   1 zeigt eine    Seitenansicht,      Fig.   2 stellt eine vereinfachte Draufsicht dar. 



     In   der    Fig.   1 ist der Ofenkanal 1    entlang   der durch den an der    Decke   angeordneten    Schlitz   2 hindurchgehenden Vertikalebene durchgeschnitten. 



     Die   zu brennende    keramische   Ware 3 ist an Aufhängestangen 4 hängend befestigt. 



  Die    Aufhängestangen   reichen durch den    Schlitz   2 hindurch nach aussen und sind über die Träger 5 mit Laufrollen 6 in Verbindung. Diese Rollen 6 laufen auf den Schienen 7. Als Zugorgan dient die    endlose   Kette 8, die in    konstanter   Bewegung gehalten wird. 



  An den Aufhängestangen 4 sind die Schleifbleche 9 befestigt, die oberhalb des    Schlitzes   2, diesen abdeckend,    mitgezogen   werden. 



  Um    eine      völlige   Abdeckung des    Schlitzes   2 zu erreichen, ist es    vorteilhaft,   wenn sich die Schleifbleche benachbarter Aufhängestangen überlappen. 



  Durch konstanten Antrieb der Kette 8 wird die zu brennende Ware 3 mit gleichbleibender    Geschwindigkeit   durch den Ofenkanal 1    hindurchbewegt.   Im ersten Teil des Ofenkanals erfolgt die Trocknung der Ware; im    erweiterten   Mittelteil sind von hinten beheizte Schamotteplatten 10 angeordnet, durch deren abgestrahlte Hitze der    Garbrand      erfolgt.   Anschliessend findet die Abkühlung der Ware 3 statt. Diese    freiwerdende   Wärme wird in den ersten Teil des Ofenkanals geführt und zur Trocknung der Ware verwendet. 



  Durch diese kontinuierliche    Aufheizung   der Tonware erfolgt    eine      gleichmässige   Entwässerung, wodurch eine Rissbildung    vermieden   wird. 



  Das    erfindungsgemässe   Verfahren    rationalisiert   den Tonbrand, ermöglicht je nach Bewegungsgrösse und variabel einstellbarer Brandtemperatur und Wärmemenge verschiedene Brennmethoden und ist vor allem deshalb wirtschaftlich, weil die Zugorgane für das Brenngut    aus-      serhalb   des Ofens angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Brennen keramischer Waren, bei dem die Ware durch einen Brennofen hindurchgeführt <Desc/Clms Page number 2> wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ware in; hängendem Zustand innerhalb des Ofens bewegt und durch ein Zugorgan für die Aufhängemittel ausserhalb des Ofens geführt wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass an der Decke des Ofenkanals ein schmaler, durchgehender Schlitz angeordnet ist, durch den von einem oberhalb des Ofens vorgesehenen Zugorgan geführte Aufhänge- stangen in den Ofenraum reichen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die hängende Ware in einem konti- nuierlich aufgeheizten Trocknungs- und Brennkanal mit konstanter Geschwindigkeit bewegt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Zugorgan als endlose Kette aus- gebildet ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge- kennzeichnet, dass an den Aufhängestangen oberhalb des Ofenschlitzes Schleifbleche zur Abdeckung des Schlitzes angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schleifbleche benachbarter Aufhängestangen überlappen.
CH733465A 1965-05-25 1965-05-25 Verfahren und Einrichtung zum Brennen keramischer Waren CH432732A (de)

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