CH432758A - Seifenspender - Google Patents
SeifenspenderInfo
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Description
Seifenspender Die Erfindung betrifft einen Seifenspender für Stückseifen, die auf einer Spindel aufgereiht in einem vertikalen Schacht angeordnet sind, an dessen unterem Ende ein mit einer Raspel verbundenes Handrad sitzt. Solche Seifenspender sind bereits bekannt. Sie werden häufig in Toilettenräumen von Gaststätten, Schulen, Bahnhöfen usw. verwendet. Es hat sich gezeigt, dass die bekannten Bauarten leicht durch Eindringen von Wasser zwischen Schacht und Handrad unwirksam werden, da die Seifenstücke im Bereich der Raspel auf geweicht werden, so dass diese die Seifenstücke nicht mehr zu feinem Pulver vermahlen kann.
Anderseits werden die Seifenspender oft mutwillig beschädigt oder von Unberufenen teilweise oder ganz demontiert, z. B. um die Seifenstücke entwenden zu können.
Die Erfindung bezweckt, einen Seifenspender zu schaffen, der den oben erwähnten Mangel nicht auf weist, der gegen Demontage durch Unberufene weit gehend geschützt ist und der zudem eine ansprechende Formgebung aufweist.
Der erfindungsgemässe Seifenspender ist dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Schacht von einem Blechmantel umgeben ist, der mit seinem unteren Ende das Handrad überlappt und mit seinem oberen Ende bündig an einen ein Spindelschloss enthaltenden Kopf anschliesst.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Seifenspender, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Seifenspender nach Fig. 1 und Fig. 3 eine Ansicht des Spindelschlosses.
Der Seifenspender weist einen im Querschnitt qua dratischen Schacht 1 auf, in dem auf einer mit einem Feingewinde versehenen Spindel 2 Seifenstücke 3 auf gereiht sind. Am unteren Ende der Spindel 2 sitzt auf einem als Vierkant ausgebildeten Teil 2a ein Hand rad 4, das mit einer Raspel 5 starr verbunden ist. Das Handrad 4 weist drei oder vier radial abstehende Be tätigungsarme 6 auf. Eine Mutter 7 drückt die Seifen- stücke 3 gegen die Raspel 5. Die Mutter 7 ist als Kippmutter ausgebildet. Ihre Gewindebohrung 8 ver läuft etwas schräg zu ihren Stirnflächen und die Boh rung 8 ist oval und weist nur auf einem Teil ihres Umfanges Gewinde auf. Auf diese Weise lässt sich die Mutter durch Kippen ohne zeitraubendes Drehen rasch von der Spindel abnehmen, wenn neue Seifenstücke auf die Spindel aufgereiht werden müssen.
An ihrem oberen Ende weist die Spindel 2 eine Nut 9 auf, in die eine um einen Bolzen 10 schwenk bare Klinke 11 eingreift (Fig. 3). Die Klinke 11 wird durch eine Feder 12 in diese Eingriffslage gedrängt, in der sie die Spindel 2 mit dem Handrad 4 festhält. Der oberhalb der Nut 9 liegende Teil 13 der Spindel ist kegelförmig ausgebildet. Zum Ergänzen des Seifen vorrates wird ein Spezialschlüssel in das Schlüsselloch 14 (Fig. 2 und 3) eingeführt und durch Drehen um etwa 90 die Klinke 11 aus der Nut 9 ausgeschwenkt. Die Spindel kann dann am Handrad 4 nach unten aus dem Schacht 1 herausgezogen werden.
Das Ein setzen der Spindel nach dem Aufreihen von neuen Seifenstücken 3 kann ohne Schlüssel erfolgen, da der kegelförmige Teil 13 die Klinke automatisch aus schwenkt.
Der Schacht 1 ist von einem Blechmantel 15 um geben, der vorzugsweise aus rostfreiem Stahlblech oder verchromtem Messingblech besteht. Der Mantel 15 überlappt mit seinem unteren Ende 15a das Hand rad 4 teilweise, so dass kein Wasser in das Handrad bis zur Raspel eindringen kann, wenn das Handrad mit nassen Händen betätigt wird. Mit seinem oberen Ende schliesst der Mantel 15 bündig an den Kopf 16 an, der das Spindelschloss mit der Klinke 11 enthält. Der Mantel 15 ist zusammen mit dem Schacht 1 durch Schrauben 17 an einem Halter 18 befestigt. Die Schrau ben 17 sind nicht zugänglich, wenn der Halter 18 mittels Schrauben 19 an einer Wand befestigt wird.
Zweckmässig werden dazu, wie in Fig. 2 dargestellt, Schrauben 19 verwendet, die nur mit einem Spezial schraubenzieher gelöst werden können. Im Mantel 15 ist ein Schauglas 20 angeordnet, hinter dem sich eine Ausnehmung 21 in der Schachtwand befindet. Dadurch kann der Seifenvorrat im Schacht von aussen kontrol liert werden. Das Schauglas 21 wird durch Nocken 22 des Schachtes gegen den Mantel 15 gedrückt.
Die radial abstehenden Betätigungsarme 6 ermögli chen ein Drehen des Handrades 4 mit geringem Kraft aufwand mit der rechten oder linken Hand.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Seifenspender für Stückseifen, die auf einer Spin del aufgereiht in einem vertikalen Schacht angeordnet sind, an dessen unterem Ende ein mit einer Raspel verbundenes Handrad sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Schacht (1) von einem Blechmantel (15) umgeben ist, der mit seinem unteren Ende das Handrad (4) überlappt und mit seinem oberen Ende bündig an einen ein Spindelschloss enthaltenden Kopf (16) anschliesst. UNTERANSPRÜCHE 1. Seifenspender nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Blechmantel (15) ein Schauglas (20) angeordnet ist, das durch eine Öffnung (21) im Schacht (1) den Seifenvorrat erkennen lässt. 2.Seifenspender nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das im Kopf (16) angeordnete Spin- delschloss eine durch eine Feder (12) in einer Sperr stellung gehaltene Klinke (11) aufweist, in welcher diese in eine Nut (9) der Spindel (2) eingreift, und dass die Klinke mittels eines Spezialschlüssels in eine Stel lung schwenkbar ist, in welcher sie die Spindel (2) freigibt. 3. Seifenspender nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (13) der Spin del (2) kegelförmig ausgebildet ist, um beim Einführen der Spindel (2) die Klinke (11) selbsttätig ausschwen ken zu können. 4.Seifenspender nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Seifenstücke (3) durch eine kipp- bar auf der mit einem Feingewinde ausgerüsteten Spin del (2) sitzende Mutter (7) gegen die Raspel (5) ge drückt werden, wobei die Mutter (7) durch Kippen ohne Drehung vom Gewinde lösbar ist. 5. Seifenspender nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Handrad (4) mindestens drei radial abstehende Betätigungsarme (6) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH696666A CH432758A (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Seifenspender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH696666A CH432758A (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Seifenspender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH432758A true CH432758A (de) | 1967-03-31 |
Family
ID=4317829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH696666A CH432758A (de) | 1966-05-13 | 1966-05-13 | Seifenspender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH432758A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2989949A3 (de) * | 2014-08-29 | 2016-05-11 | OP-Hygiene IP GmbH | Pumpenanordnung mit raspel |
-
1966
- 1966-05-13 CH CH696666A patent/CH432758A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2989949A3 (de) * | 2014-08-29 | 2016-05-11 | OP-Hygiene IP GmbH | Pumpenanordnung mit raspel |
| EP3289945A1 (de) * | 2014-08-29 | 2018-03-07 | OP-Hygiene IP GmbH | Kartusche für pumpenanordnung, die eine raspel trägt |
| US10433681B2 (en) | 2014-08-29 | 2019-10-08 | Op-Hygiene Ip Gmbh | Cartridge for pump assembly carrying rasp |
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