CH432952A - Rohrkupplung - Google Patents
RohrkupplungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L37/08—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
- F16L37/084—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
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Description
Rohrkupplung Die Erfindung betrifft eine Rohrkupplung mit einer Kupplungsmuffe, die in der Kupplungslage mindestens ein Endstück eines zu kuppelnden Rohres umfasst. Ob gleich zahlreiche Rohrkupplungen dieser Art bekannt sind, besteht noch immer ein Bedürfnis nach einer sehr rasch schliessbaren und trotzdem sehr zuverlässigen Kupplung. Die Erfindung bezweckt, dieses Bedürfnis zu erfüllen.
Die Rohrkupplung nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Muffe auf ihrer In nenseite mindestens eine Ringnut aufweist, in der ein geschlitzter Kupplungsring liegt, welcher infolge elasti scher Vorspannung dazu neigt, einen Innendurchmesser anzunehmen, der kleiner ist als der Aussendurchmesser des Endstückes, dass das freie Ende des Endstückes oderkund der Kupplungsring mit einer Auflauffläche ver sehen ist, welche bei Einschieben des Endstückes in die Muffe ein Auflaufen des Kupplungsringes auf dasselbe bewirkt, und dass das Endstück auf seiner Aussenseite mit einer Ringnut versehen ist, in die der Kupplungs ring in einer bestimmten Schiebelage des Endstückes einfällt, ohne ganz aus der Ringnut der Muffe auszu treten,
wobei dann der Kupplungsring durch Anschlagen seiner Stirnflächen an benachbarten Flanken der Ring nuten des Endstückes und der Muffe ein Herausziehen des Endstückes aus der Muffe verhindert.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist: Fig. 1 im oberen Teil ein Längsschnitt und im unteren Teil eine Ansicht einer ersten Rohrkupplung, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine zur Kupplung nach Fig. 1 gehörigen, geschlitzten Kupplungsringes, Fig. 3 ein Schnitt gemäss Linie III-III von Fig. 2, Fig. 4 im oberen Teil ein Längsschnitt und im unteren Teil eine Ansicht einer zweiten Rohrkupplung, Fig. 5 ein Längsschnitt durch eine dritte Rohrkupp lung, wobei ein Endstück teilweise in zwei verschiedenen.
Lagen gezeigt ist, Fig. 6 ein Längsschnitt einer vierten Rohrkupplung, Fig. 7 ein Schnitt gemäss Linie VII-VII von Fig. 6, Fig. 8 eine Draufsicht auf einen zur Kupplung nach Fig. 6 und 7 gehörigen, geschlitzten Kupplungs ring und Fig. 9 eine Seitenansicht zu Fig. B.
Die Rohrkupplung nach Fig. 1 besteht aus zwei Endstücken 1 und 2 zweier miteinander zu verbindender Rohre gleichen Durchmessers, einer Kupplungsmuffe 3, zwei Dichtungsrängen 4 und zwei geschlitzten Kupplungs ringen 5. Die Muffe 3 hat einen dem Aussendurchmesser der Endstücke 1 und 2 gleichen Innendurchmesser und ist in der links für das Endstück 1 gezeigten Kupplungs lage auf beide Endstücke 1 und 2 aufgeschoben. Die Muffe 3 weist in ihrer Mitte eine nach innen vor stehende Ringrippe 6 auf, deren Innendurchmesser gleich demjenigen der Endstücke 1 und 2 ist. Sym metrisch zur Ringrippe 6 sind auf der Innenseite der Muffe 3 zwei Ringnuten 7 und zwei Ringnuten 8 vor gesehen, in denen die Dichtungsringe 4 bzw. die Kupp lungsringe 5 liegen.
Die Endstücke 1 und 2 sind aussen mit zwei Nuten 9 versehen, die von den Stirnflächen 10 dieser Endstücke 1 und 2 den gleichen Abstand ha ben, wie die Nuten 8 von der Ringrippe 6.
Der geschlitzte Kupplungsring 5, dessen Schlitz 11 in Fig. 2 sichtbar ist, weist innen eine konische Auf lauffläche 12 auf, die an ihrem kleineren Durchmesser in eine zylindrische Fläche 13 übergeht. Die Aussen fläche 14 des Ringes 5 ist zylindrisch, und seine Stirn flächen 15, 16 sind eben. Der Ring 5 ist elastisch so vorgespannt, dass er die Neigung hat, sich zu verengern, d. h. den Schlitz 11 zu schliessen.
Um die Endstücke 1 und 2 miteinander zu kuppeln, legt man die Ringe 4 und 5 in die Nuten 7 und 8 der Muffe 3 und schiebt dann die Endstücke 1 und 2 in die Muffe 3 ein, bis sie an der Ringrippe 6 zum An schlag kommen. Dabei laufen die Endstücke 1 und 2 zuerst auf den konischen Flächen 12 der Ringe 5 auf, die dadurch auseinandergespreizt werden. Die Ringe 5 gleiten nun auf den Endstücken 1 und 2 bis zu den Nuten 9, in die sie schliesslich infolge ihrer Vorspannung einfallen, ohne jedoch ganz aus den Nuten 8 der Muffe 3 auszutreten.
Nun ist es nicht mehr möglich, die End stücke 1 und 2 aus der Muffe 3 herauszuziehen, weil die inneren Stirnflächen 15 der Ringe 5 an den be nachbarten Flanken der Nuten 9 und die äusseren Stirn flächen 16 der Ringe 5 an den benachbarten Flächen der Nuten 8 anschlagen.
Beim Einschieben der Endstücke 1 und 2 in die Muffe 3 werden die ursprünglich aus den Nuten 7 etwas nach innen vorragenden Dichtungsringe 4 zusammen gequetscht, wie auf der linken Seite von Fig. 1 gezeigt ist. Dadurch wird eine ausgezeichnete Abdichtung er zielt. Das Kuppeln der Endstücke 1 und 2 erfolgt auf die beschriebene Weise ausserordentlich rasch und die erzielte Kupplung ist sehr fest und sicher.
Bei der Rohrkupplung nach Fig. 4 bildet eine Muffe 3a einen Teil eines Endstückes la. Die Muffe 3a weist wieder eine innere Ringnut 7 für einen Dich tungsring 4 und eine innere Ringnut 8 für einen ge schlitzten Kupplungsring 5a auf. Eine Schulter 17 dient als Anschlag für die Stirnfläche 10 des mit der Ring nut 9 versehenen Endstückes 2a. Das freie Ende des Endstückes 2a weist aussen eine konische Auflauffläche 18 für den Kupplungsring 5a auf, der einen quadra tischen Querschnitt hat.
Es ist ersichtlich, dass beim Einschieben des End stückes 2a in die Muffe 3a der geschlitzte Ring 5a durch Auflaufen auf der konischen Auflauffläche 18 gespreizt wird und schliesslich in die Nut 9 fällt, womit dann die Kupplung vollzogen ist.
Die Rohrkupplung nach Fig. 5 ist derjenigen nach Fig. 4 sehr ähnlich. Das Endstück 2 hat aber an seinem freien Ende keine konische Auflauffläche, während der Kupplungsring 5 wieder die konische Auflauffläche 12 aufweist. Ausserdem ist der Abstand zwischen der Nut 9 und der Stirnfläche 10 geringer als der Abstand zwi schen der Nut 8 und der Anschlagschulter 17. Infolge dessen ist es nach dem Einschieben des Endstückes 2 in die Muffe 3a bis zur Schulter 17 (siehe unterer Teil von Fig. 5) möglich, dasselbe wieder ein Stück weit aus derselben herauszuziehen, bis der Kupplungsring 5 in die Nut 9 einfällt.
Während die bisher beschriebenen Rohrkupplun gen nach erfolgter Verbindung der Rohre nicht mehr gelöst werden können, betreffen die Fig. 6-9 eine lös bare Rohrkupplung. Gemäss Fig. 6 ist wieder die mit dem Endstück 1 a vereinigte Muffe 3 a vorhanden, welche die Nuten 7 und 8 aufweist, in denen der Dichtungsring 4 und ein geschlitzter Kupplungsring 5b liegen. Der Kupplungsring 5b weist an seinen den Schlitz 11 be grenzenden Enden zwei axial gerichtete Vorsprünge 19 und 20 auf (siehe Fig. 8 und 9).
Der Vorsprung 19 liegt in einem Ausschnitt 21 (siehe Fig. 7) einer die Nut 8 stirnseitig begrenzenden Ringrippe 22.
Der Vorprung 19 ist etwa gleich hoch, wie die Rippe 22 dick ist und hat im Ausschnitt 21 praktisch kein Spiel in Umfangsrichtung. Der Vorsprung 20 greift dagegen durch einen Ausschnitt 23 der Rippe 22 hin durch, der in Umfangsrichtung erheblich breiter ist als der Vorsprung 20. Der Vorsprung 20 ist erheblich län ger als die Rippe 22, so dass er von aussen leicht gefasst werden kann.
Wenn man den Vorsprung 22 in Richtung des Pfeiles 24 von Fig. 7 verschiebt, wird dadurch der geschlitzte Kupplungsring 5b so weit ge öffnet, dass er aus der Nut 9 herauskommt und das Endstück 2a somit ganz aus der Muffe 3a herausge zogen werden kann. Die Rohrkupplung muss nicht unbedingt dazu die nen, ein Rohr an ein anderes Rohr zu kuppeln. Die Kupplungsmuffe kann z. B. an einem Behälter ange schweisst sein, an den ein Rohr anzukuppeln ist. Die Ringnut 7 und der Dichtungsring 4 sind selbstverständ lich nur dann notwendig, wenn es darauf ankommt, eine Abdichtung zu erzielen, was z.
B. bei Schutzrohren für elektrische Leitungen oder dergleichen nicht immer der Fall ist. Besonders zweckmässig sind die beschriebe nen Rohrkupplungen für Kunststoffrohre, wobei dann zweckmässig alle Teile der Kupplung, abgesehen von der z. B. aus Gummi bestehenden Dichtungsringen eben falls aus Kunststoff bestehen. Es wird ferner bemerkt, dass die Auflageflächen 12 und 18 nicht unbedingt genau konisch zu sein brauchen, und dass gegebenenfalls sowohl der Kupplungsring als das Endstück zusammen arbeitende Auflaufflächen aufweisen könnten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rohrkupplung, mit einer Kupplungsmuffe, die in der Kupplungslage mindestens ein Endstück eines zu kuppelnden Rohres umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (3, 3a) auf ihrer Innenseite mindestens eine Ringnut (8) aufweist, in der ein geschlitzter Kupp lungsring (5, 5a, 5b) liegt, welcher infolge elastischer Vorspannung dazu neigt, einen Innendurchmesser an zunehmen, der kleiner ist als der Aussendurchmesser des Endstückes (2, 2a), dass das freie Ende des End stückes (2a) oderkund der Kupplungsring (5) mit einer Auflauffläche (18 bzw.12) versehen ist, welche bei Einschieben des Endstückes (2, 2a) in die Muffe (3, 3a) ein Auflaufen des Kupplungsringes (5, 5a, 5b) auf dasselbe bewirkt, und dass das Endstück (2, 2a) auf seiner Aussenseite mit einer Ringnut (9) versehen ist, in die der Kupplungsring (5, 5a, 5b) in einer bestimmten Schiebelage des Endstückes (2, 2a) einfällt, ohne ganz aus der Ringnut (8) der Muffe (3) auszutreten, wobei dann der Kupplungsring durch Anschlagen seiner Stirn flächen (15, 16) an benachbarte Flanken der Ringnuten (9, 8) des Endstückes und der Muffe ein Herausziehen des Endstückes aus der Muffe verhindert. UNTERANSPRÜCHE 1.Rohrkupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Muffe (3) auf ihrer Innenseite mindestens noch eine Ringnut (7) aufweist, in welcher ein Dichtungsring (4) liegt, der vor dem Einschieben des Endstückes (2, 2a) etwas nach innen vorsteht (Fig. 1). 2. Rohrkupplung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, zum Kuppeln zweier Rohre, dadurch ge kennzeichnet, dass die Muffe (3) mit zwei je einen Kupp lungsring (5) aufnehmenden Ringnuten (8) versehen ist, so dass die zwei Endstücke (1, 2) der beiden Rohre nach Einschieben derselben in die Muffe durch die Kupplungsringe festgehalten werden. 3.Rohrkupplung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, zum Kuppeln zweier Rohre, dadurch ge kennzeichnet, dass die Muffe (3a) einen Teil eines End stückes (1a) des einen Rohres bildet (Fig. 4, 5, 6). 4. Rohrkupplung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlitzte Kupplungsring (5b) an den seinen Schlitz (11) be grenzenden Enden zwei axial gerichtete Vorsprünge (19, 20) aufweist, von denen der eine (19) in einem Ausschnitt (21) einer Ringrippe (22) der Muffe (3) ge- halten ist, während der andere (20) in einem anderen Ausschnitt (23) dieser Ringrippe (22) in Umfangs richtung beweglich ist und von aussen gefasst werden kann, um den Kupplungsring (5b)aufzuweiten, so dass er aus der Nut (9) des Endstückes (2a) herauskommt und somit letzteres aus der Muffe (3a) herausgezogen werden kann (Fig. 6-9).
Priority Applications (2)
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