CH433492A - Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern der Zirkulation von Hall-Strömen in einem Plasma - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern der Zirkulation von Hall-Strömen in einem Plasma

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CH433492A
CH433492A CH1051660A CH1051660A CH433492A CH 433492 A CH433492 A CH 433492A CH 1051660 A CH1051660 A CH 1051660A CH 1051660 A CH1051660 A CH 1051660A CH 433492 A CH433492 A CH 433492A
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CH1051660A
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Robert Kantrowitz Arthur
John Rosa Richard
Montgomery Patrick Richard
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Avco Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K44/00Machines in which the dynamo-electric interaction between a plasma or flow of conductive liquid or of fluid-borne conductive or magnetic particles and a coil system or magnetic field converts energy of mass flow into electrical energy or vice versa
    • H02K44/08Magnetohydrodynamic [MHD] generators

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Description


  Verfahren und     Vorrichtung        zum    Verhindern der Zirkulation von Hall-Strömen in einem Plasma    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren und eine Vor  richtung zum Verhindern der Zirkulation von     Hall-Strö-          men        parallel    zu und innerhalb eines Stromes von elek  trisch leitendem Plasma, das durch ein magnetisches  Feld, welches in einem Winkel zur     Plasmastromrichtung     steht, in einem     magnetohydrodynamischen    Generator  oder Beschleuniger     fliesst,    .der mit längs der Flussrich  tung angeordneten Elektroden versehen ist,

   von     .denen     individuell einander gegenüberliegende     Elektroden    mit  einander in Serie geschaltet sind.. Obgleich die Möglich  keit der Energieerzeugung durch die Wechselwirkung  eines elektrisch leitenden     Fluidums    und eines Magnet  feldes seit langem bekannt gewesen ist, sind erst vor  einigen Jahren .solche     magnetohydrodynamische    Vor  richtungen zur Verwendung in d er Industrie     eingehend     erforscht worden. Dies wird deutlich durch das     USA-          Patent   <B>1717</B> 413 von     Rudenberg,    das im Jahre 1929  auf ein     thermoelektrisches    Gerät erteilt wurde.

   Dies  zeigt, dass die     Grundlagen        allgemein    bekannt sind.  Praktische Probleme, wie die Strömung von Hall-Strom  in Generatoren, haben jedoch Fortschritte auf diesem  Gebiet stark behindert.  



  Bei     magnetohydrodynamischen    Generatoren wird  gewöhnlich ein elektrisch leitendes     Arbeitsfluidum    von  einer Quelle mit hoher Temperatur und hohem Druck  benutzt. Von .der Quelle strömt das Fluidum durch den  Generator, dem ein     Magnetfeld    zugeordnet ist, und  durch Elektroden, zwischen denen ein     Stromfluss    durch  Relativbewegung des Fluidums zu :dem Feld induziert  wird.

   Das Fluidum strömt zu einem     Abfluss    aus, der  einfach die Aussenluft sein     kann    oder in     hochentwickel-          ten    Systemen aus einer Rückgewinnungsanlage bestehen  kann, die     Pumpvorrichtungen    zur Rückförderung des  Fluidums zu der Quelle aufweist. Das     Arbeitsfluidum     kann ein Gas hoher     Temperatur    und hohn Druckes,  wie z. B. Helium oder Argon, sein, dem etwa 1 %  Natrium, Kalium oder Cäsium zugesetzt ist, um .die       Ionisierung    und somit die elektrische Leitfähigkeit zu  verstärken.

   Das Gas besteht aus Elektronen, positiven    Ionen, neutralen Atomen und kann zweckmässig     als      Plasma  bezeichnet werden.  



  Wenn das Plasma durch den Generator bei Existenz  eines elektrischen Feldes und eines zu     diesem    rechtwink  lig orientierten     magnetischen    Feldes strömt, treten  krummlinige Bewegungen geladener Teilchen unter dem       Einfluss    beider Felder auf.

   Infolge solcher Bewegungen  werden negative und positive Ladungen     in.    dem Plasma  getrennt, wodurch ein wesentlicher Potentialgradient in  Längsrichtung seiner Strömung     entsteht.    Unter dem       Einfluss    .des     Potentialgradienten    fliesst der Strom     longi-          tudinal        durch,das    Plasma     und,die    Elektroden des     Gene-          rators.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man das     Potential    bestimmter Elek  troden anderen     Elektroden    aufdrückt, um     Potentialdif-          ferenzen    zwischen dem Plasmastrom und den Elektro  den zu verhindern.  



  Die     erfindungsgemässe        magnetohydrodynami.sche     Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besitzt  einen Kanal für den     Durchfluss    eines. Plasmas und Mit  tel zur     Erzeugung    eines Magnetfeldes durch     .den    Kanal  senkrecht zur Strömungsrichtung des Plasmas;

   sie ist  dadurch gekennzeichnet,     dass    im Kanal zwei Reihen  einander gegenüberliegender und im Abstand voneinan  der     angeordneter    Elektroden     vorgesehen    und     einzelne          Elektroden,d,er    beiden Reihen     miteinander    in Serie ge  schaltet sind, um einen     Potentialgradienten    zu erzeugen,  .der     demjenigen    entgegenwirkt,     (der    im Plasma     in_    dessen  Strömungsrichtung durch das     magnetische        Feld        erzeugt     wird,

   und     dass    die     Betriebsbadingungen    der     Vorrichtung     so einstellbar sind,     dass     
EMI0001.0075     
    ist, wobei w die     Zyldotronfrequenz    der Elektronen des  Plasmas, t die .mittlere Zeit zwischen den     Zusammen-          stössen    eines     Elektrons    mit anderen Teilchen, e der  elektrische Wirkungsgrad .der     Vorrichtung,    y der Quer-      abstand einander gegenüberliegender Elektroden und x  der Längsabstand einander     benachbarter    Elektroden ist.  



  Die Anwendung der     Erfindung    auf     magnetohydro-          dynamische    Einrichtungen ermöglicht folgende Verbes  serungen:  a) erhöhter Wirkungsgrad infolge     vergrösserter     Leitfähigkeit durch .das Arbeitsplasma in zu den Elek  troden senkrechter Richtung;  b) Verminderung der     Generatorgrösse    durch den  erhöhten     Gesamtbetriebswirl,-ungsgrad;     c) verbesserte     Elektrodenlebensdauer    infolge gere  gelter Bildung von     Strompfaden.     



  Die Erfindung wird hinsichtlich ihrer Grundsätze  und ihres     Anwendungsverfahrens    zusammen mit zusätz  lichen Aufgab n und Vorteilen am besten aus der fol  genden Beschreibung spezieller Ausführungsformen im  Zusammenhang mit der Zeichnung verständlich. Es zei  gen:       Fig.    1 eine Veranschaulichung der Elektronenbewe  gung in einem Magnetfeld sowohl beim Fehlen eines  elektrischen Feldes als auch bei Existenz eines solchen;

         Fig.    2 eine     Veranschaulichung    der Elektronenbewe  gung in einem Plasmastrom beim Vorhandensein eines  magnetischen Feldes und eines elektrischen Feldes unter  Bedingungen, bei .denen das Produkt der     Zyklotronfre-          quenz    und der mittleren freien Zeit zwischen     Teilchen-          kollisionen    viel grösser als 1 ist;

         Fig.    3 eine Darstellung der Elektronenbewegung in  einem Plasmastrom in Gegenwart eines magnetischen  Feldes und eines elektrischen Feldes unter Bedingungen,  bei denen das Produkt der     Zyklotronfrequenz    und der       mittleren    freien Zeit zwischen Kollisionen kleiner als 1  ist;       Fig.    4 eine schematische Darstellung des Flusses von       Hall-Strömen    in einem linearen     magnetohydrodynami-          schen    Generator;

         Fig.    5 eine schematische Darstellung eines üblichen       magnetohydrodynamischen        Generators;          Fi;g.    6 eine schematische     Darstellung    eines     magneto-          hydrodynami.schen    Generators     mit    Elektroden, die     ge-          mäss    den Lehren der     Erfindung    angeordnet sind;

         Fig.    7 einen modifizierten     magnehydrodynamischen     Generator mit Elektroden, die miteinander verbunden  sind, um Energie mit verhältnismässig hoher Spannung  zu erzeugen; und       Fig.8    eine weitere abgeänderte Ausführungsform  eines     magnetohydrodynamischen    Generators mit Elek  troden, die in einer Anzahl getrennter Stromkreise mit  einander verbunden sind, um Energie hoher Spannung  an getrennte Belastungen zu liefern.  



       Allgemeine   <I>Prinzipien</I>  Eine Betrachtung der     Hall-Ströme    ermöglicht ein  besseres Verständnis der Erfindung. Zu diesem Zweck  wird die     Aufmerksamkeit    auf     Fig.    1 gelenkt, die in übli  cher Darstellung ein     magnetisches    Feld 1 zeigt, bei dem       zur    Veranschaulichung angenommen ist,     dass    es in die  Zeichenebene gerichtet     ist.    Weiterhin wird angenom  men,

       dass    sich ein Elektron 2 mit der Anfangsgeschwin  digkeit     v"    in dem magnetischen Feld     befind-t.    Gemäss  den bekannten Grundsätzen der Elektronenbewegung  beschreibt das Elektron eine kreisförmige Bahn 3 in der       Zeichenebene,    wobei die das Elektron auf seiner Kreis  bahn haltende Kraft proportional zu der Ladung des       Elektrons    und dem äusseren Produkt seiner Geschwin  digkeit     v"    und :der Stärke des magnetischen Feldes ist.

    Eine solche Bewegung geladener Teilchen ist in     klarer       Weise in der bekannten Literaturstelle     John    D.     Ryder,           Electronic        Fundamentale        and        Applications ,    veröffent  licht von     Prentice-Hall,        Inc.,    1954 (Seite 22     ff)    offen  bart.  



  Da die auf das Elektron wirkende Kraft immer senk  recht     zu    seiner Bewegung und Geschwindigkeit ist,  wird am Elektron keine Arbeit durch das magnetische  Feld geleistet und seine     Geschwindigkeit    bleibt mit Aus  nahme der Richtung     ungeändert.    Theoretisch setzt das  Elektron seine Bewegung auf der Kreisbahn 3 fort. Falls  jedoch ein zu dem magnetischen Feld senkrechtes elek  trisches Feld, z. B. durch     die    Elektroden 4 und 5, aus  geübt wird, weicht die Bewegung des Elektrons von der  Kreisbahn ab.

   Wenn man zur     Verdzutlichung    annimmt,  dass die Elektrode 4 positiv und die     Elektrode    5 negativ  geladen ist, verlässt das Elektron seine Kreisbahn bei 6  und beschreibt eine     schleifenförmige    Bahn, die allge  mein mit 7 bezeichnet ist. Dies ergibt sich aus der all  mählichen Geschwindigkeitsabnahme des     Elektrons,     wenn es sich von der positiven     El;:ktro,de    entfernt und  sich der negativen Elektrode nähert.

   Wenn das Elektron  seine Bewegungsrichtung ändert und. sich in Richtung  der positiven     Elektrode    bewegt, wird das Elektron durch  das äussere Produkt seiner     Bewegungv-geschwindigkeit     und der Dichte des magnetischen Feldes wiederum ver  anlasst, sich auf einer Kreisbahn zu bewegen. Wenn sich  der Vorgang     wiederholt,    beschreibt das Elektron eine       schleifenförmige    Bahn, wie dargestellt ist.  



  In der vorstehenden Beschreibung     (Fig.    1) wird zu  nächst ein geladenes Teilchen     angznommen,    das sich  ohne die Möglichkeit einer Kollision mit anderen Teil  chen bewegt. Wenn der Einfluss von     Zusammenstössen     betrachtet wird, ergibt sich ein solcher Zustand, wie in       Fig.    2 und 3     dargestellt    ist.  



  In     Fig.    2 wird angenommen, dass sich ein Plasma  strom 10 von links nach rechts zwischen den     Elektroden     11 und 12 bewegt. Weiterhin wird ein magnetisches Feld  13 zwischen den     Elektroden    angenommen, das in die  Zeichenebene gerichtet ist. Wenn man voraussetzt, dass  sich ein Elektron 14 mit einer Anfangsgeschwindigkeit       v"    in     d--m    Raum zwischen den Elektroden befindet, so  sucht dieses eine Kreisbahn in :der Zeichenebene zu be  schreiben, wie bei 15     dargestellt    ist.

   Nimmt man zu  nächst an, dass zwischen den Elektroden kein elektri  sches Feld     vorhanden    ist,     dann    setzt das Elektron seine  Kreisbahn fort,     wie    im Zusammenhang mit     Fig.    1 be  schrieben ist. Falls jedoch die Elektroden 11 und 12  positiv bzw. negativ gemacht werden, dann sucht das  Elektron eine     schleifenförmige    Bewegungsbahn zu be  schreiben, die :der Bahn 7 in     Fig.    1     ähnlich    ist.  



  Nun kann der     Kollisionseffekt        anderer    Teilchen des  Plasmastromes mit dem     Elektron    betrachtet werden. Die       achleifenförmige    Kurve 16 in     Fig.    2 zeigt die resultie  rende Bahn des     Elektrons    unter dem Einfluss eines  elektrischen Feldes und den     Einfluss    von     Zusammen-          stössen    mit anderen Plasmateilchen unter Bedingungen,       bzi    denen das Produkt von     wt    viel     grösser    als 7 ist,  wobei w die     Ele:

  ktro-nenzyklotronfrequenz    und t die  mittlere Zeitdes     Elektrons        zwischen        Zusammenstössen     ist. Zur     Vereinfachung    sind. die Kurve 16 und die ande  ren in     Fig.    3 und 4     dargestellten    Kurven für einen sta  tionären     Plasmastrom    gezeichnet. Wenn das Produkt  von     wt    viel grösser als 1 ist, ist ersichtlich, dass die Fre  quenz des Elektrons auf seiner Kreisbahn hoch und die  Zeit zwischen     aufeinanderfolgvnden    Zusammenstössen  anderer Teilchen     mit    -dem Elektron ziemlich lang sein  kann.

   Unter solchen Bedingungen kann das Elektron      eine vollständige Kreisbahn beschreiben, bevor es durch  Teilchenkollision in eine benachbarte Kreisbahn, wie  z. B.     .die    Kreisbahn 17, abgelenkt wird. Infolge des     zu-          sammengefassten    Einflusses von Zusammenstössen ist  die Kurve 16 im allgemeinen von rechts nach links un  ten, wie in     Fig.    2, geneigt, falls der     Plasmastrom,als    sta  tionär betrachtet wird.

   Mit anderen Worten: der Effekt  des elektrischen Feldes und des     Teilchenstosses    auf ein  sich in einem magnetischen Feld bewegendes Elektron  bewirkt, dass sich das Elektron     schraubenförmig    längs  einer     schleifenförmigen    Kurve bewegt, die unter einem  Winkel zwischen den     Elektroden    verläuft.  



  In     Fig.    3 ist die Bewegung eines Elektrons unter Be  dingungen veranschaulicht, bei denen das Produkt von       wt    kleiner als 1 ist. Unter solchen Bedingungen sind     Zu-          sammenstösse    von Teilchen mit dem Elektron viel häu  figer als in     Fig.    2, und der Effekt der     Elektronenablen-          kung    infolge Teilchenkollision ist stärker ausgeprägt. In       Fig.    3 bewegt sich das Elektron 20, für das wiederum  die Anfangsgeschwindigkeit     va    in dem magnetischen  Feld 21 angenommen wird, unter .dem Einfluss eines  von den Elektroden 22 und 23 aufgedrückten elektri  schen Feldes.

   Infolge der Kollisionshäufigkeit mit Teil  chen in dem Plasmastrom 24 wird jedoch das Elektron  längs einer Bahn abgelenkt, die bei 25     veranschaulicht     ist. Es wird bemerkt, dass die     Zusammenstösse    so     häufig     erfolgen, dass das Elektron wenig oder gar keine Gele  genheit hat, einen grösseren     Teil    der Kreisbahn zu be  schreiben, der es     normalerweise    in einem magnetischen  Feld folgen würde, falls es keinen     äusseren    Einflüssen  unterliegen würde.  



  Bisher war die Diskussion auf die Elektronenbewe  gung in einem magnetischen Feld beschränkt. Bekannt  lich beschreiben auch andere geladene Teilchen, wie  z. B. positive Ionen, Kreisbahnen bei Existenz eines  magnetischen Feldes,     obgleich    dann die Bewegungsrich  tung infolge der Vorzeichenänderung der Teilchenla  dung umgekehrt ist. Die kreisförmigen Bewegungen  positiver Ionen können jedoch     infolge    ihrer     verhältnis-          mässig        gsringeren    Geschwindigkeit und ihrer grösseren  Masse im Vergleich zu Elektronen unberücksichtigt  bleiben.

   Dies wird aus der Erwägung deutlich,     dass    der  Radius der von einem geladenen     Teilchen    beschriebe  nen Kreisbahn eine Funktion des Produktes seiner  Masse und seiner Geschwindigkeit ist. Aus diesem  Grunde suchen sich positive Ionen auf Bahnen mit  einem sehr grossen     Krümmungsradius    zu bewegen, und  es tritt keine solche Bewegung auf, wie sie in     Fig.    1, 2  und 3 beschrieben wurde. Statt dessen ist der Plasma  strom bestrebt, die verhältnismässig trägen positiven  Ionen     strömungsabwärts    mitzunehmen, während die  Elektronen gleichzeitig abgelenkt werden und sich im  allgemeinen gegen den Strom bewegen. Dies ist die  Quelle des Hall-Stromes, wie nun beschrieben wird.  



  In     Fig.    4 ist ein Paar Elektroden 30 und 31 darge  stellt, zwischen denen sich ein Strom elektrisch leitenden  Plasmas 32 bewegt. Ein Magnetfeld 33 ist senkrecht in  die Zeichenebene     hineinverlaufend        vorhanden.    Zur  Verdeutlichung wird angenommen, dass die Elektrode  30     positiv    und die Elektrode 31 negativ ist.

   Aus der frü  heren Beschreibung ergibt sich     dann,    dass die Bewegung  der Elektronen im allgemeinen auf den Bahnen 34 von  der Elektrode 31 zu der Elektrode 30 erfolgt bzw. nach  üblicher Ausdrucksweise der Strom längs den Linien 34  von der Anode 30 zu der Kathode 31     fliesst.    Es wird  bemerkt, dass die Linien des     Stromflusses    unter einem  Winkel zu den Elektroden geneigt sind und nicht den    kürzesten Weg zwischen diesen     bilden.    Dies ist ein  direktes Ergebnis der Elektronenbewegung, wie sie im       Zusammenhang    mit     Fig.    3 beschrieben ist,

   da die Elek  tronen die     Hauptstromträger        innerhalb    des Plasmastro  mes sind. Die Linien 34 bezeichnen die reine Resultie  rende des     Stromflusses,    die durch eine quer zu dem       Plasmastrom    verlaufende Komponente und eine parallel       zu    dem Plasmastrom liegende Komponente     bestimmt     ist. Die     parallele    Komponente ist als     Hall-Strom    be  kannt und ist mit gestrichelten Linien 35 in     Fig.    4 be  zeichnet. Der     Hall-Strom.        fliesst    in Längsrichtung durch  das Plasma und läuft durch die Elektroden zurück.

   Die  ser Strom trägt keineswegs zu     nützlichem    Betrieb der       Vorrichtung    bei und ergibt tatsächlich einen Stromfluss       zwischen    den     Elektroden    auf einem weniger direkten  Weg mit vermindertem Querschnitt, als     dies    sonst mög  lich sein würde.

       Infolgedessen    geht mehr Energie durch       Joulesche    Erwärmung in dem Generator verloren,  wodurch sein Wirkungsgrad vermindert oder eine Erhö  hung der     Generatorgrösse    für einen     bestimmten    Wir  kungsgrad und eine     Nettoausgangsleistung    notwendig  gemacht     wird.       <I>Üblicher</I>     magnetohydrodynamischer   <I>Generator</I>  In     Fig.5    ist     eine        einfache    Form eines üblichen       magnetohydro@dynamischen        Generators    dargestellt.

   Er  besteht aus einem im     allgemeinen    divergenten Kanal 40,  dem Plasma bei hoher Temperatur und unter Druck bei  41 zugeführt wird, das den Generator bei 42 verlässt.  Das     Plasma    kann eine Temperatur von 3000  K und  einen Druck von zehn Atmosphären haben. Infolge sei  ner hohen Temperatur und seiner     Zusammensetzung    ist  das Plasma     elektrisch    leitend und kann eine Leitfähig  keit in der     Grössenordnung    von 100     mho/Meter    haben.  In dem Kanal befinden sich Elektroden 43 und 44, die  mit der Belastung 45 durch einen Leiter 46 verbunden  sind.

   Eine     Magnetfeldspule    47, die aus einem konti  nuierlichen elektrischen Leiter besteht,     der    mit Strom  von irgendeiner geeigneten Quelle (nicht gezeigt) oder  von     dem        magnetohydrodynamischen    Generator selbst  gespeist werden kann, umgibt die Aussenfläche des  Kanals 40 und     erzeugt    ein magnetisches Feld, das quer  zu .dem     Plasmastrom    und senkrecht in die Zeichenebene  verläuft. Die Bewegung des Gasstromes relativ zu dem  magnetischen Feld erzeugt eine elektromotorische Kraft  48 zwischen den     Elektroden.     



  In einfachster Weise     ausgedrückt    besteht das Plasma  aus einem elektrischen Leiter; der durch ein magneti  sches Feld gedrückt wird, wodurch die Induktion einer       elektromotorischen    Kraft in dem Leiter verursacht wird.  



  In einem üblichen     magnetohydTodynamischen    Gene  rator des in     Fig.    5 dargestellten Typs sind Hall-Ströme  vorhanden, wie sie mit Bezug .auf     Fig.    1-4 erläutert  wurden. Daher besitzt der Generator in kennzeichnen  der Weise innere Verluste und ungenügenden Wirkungs  grad, was unter     manchen    Betriebsbedingungen äusserst       nachteilig    sein kann.  



       Magnetohydrodynamischer   <I>Generator</I>  <I>mit</I>     segmehtförmigen   <I>Elektroden</I>     (Fig.   <I>6)</I>  In     Fig.    6 ist in schematischer Weise ein     magnetohy-          drodynamischer    Generator dargestellt, der einen diver  genten     Kanal    50     aufweist,    .dem ein Plasma 51 mit hoher  Temperatur und mit hohem Druck     zugeführt    wird. Dem  Kanal ist eine Magnetfeldspule zugeordnet, die schema  tisch mit unterbrochenen Linien 52 angedeutet ist.

   Die       Magnetspule        liefert        ein    magnetisches Feld, das senk-      recht zu der Zeichenebene und quer zu dem Plasma  strom verläuft.  



  Aus     Fig.    6 ist erkennbar, dass     die        Elektroden    auf  jeder Seite des Kanals aus     getrennten,    elektrisch isolier  ten Segmenten 53a, 53b, 53c<B>...</B> 53k und 54a, 54b, 54c  <B>...</B> 54k bestehen.

   Die Elektroden jeder     Gruppe        sind     seitlich nebeneinander     angeordnet,    und die     Gruppen    auf  gegenüberliegenden Seiten des Kanals     begrenzen    Quer  pfade für     den    zu der     Richtung,des    Plasmastromes und       des        Magnetfeldflusses    senkrechten     Stromfluss.     



  Die     Elektroden    53a und 54a sind mit einem Wech  selrichter 55a elektrisch     verbunden.    Der     Wechselrichter,     der in üblicher Weise ausgebildet sein     kann,    ist .an eine       Primärwicklung    56a     eines        Mehrwicklungstransformators     57 angeschlossen, dessen     Sekundärwicklung    58     Wech-          selstromleistung    abgibt.  



  In gleicher Weise sind die Elektroden 53b und 54b  mit     einem    anderen     Wechselrichter    55b verbunden, der  eine     Transformatorprimärwicklung    56b hat. Diese ist  auch mit der Sekundärwicklung 58 in     Zeitphasenbezie-          hung    zu der     Primärwicklung    56a gekoppelt. Die anderen  sich gegenüberliegenden     Elektrodenpaare    sind in glei  cher Weise an getrennte     Wechselrichter    angeschlossen,  die mit der Sekundärwicklung 58 gekoppelt sind, wie  dargestellt ist.  



  Da kein     kontinuierlicher    Pfad     longitudinal    durch die  Elektroden     parallel    zu der Richtung des     Plasmaflusses     vorhanden ist, können sich keine     Hall-Ströme    in dem  Plasma     bilden.    Die     segmentförmige    Gestaltung der  Elektroden unterbricht wirkungsmässig vollständig die  Bahn des     Hall-Stromflusses.    Auf     diese    Weise werden die  durch Hall-Ströme bedingten Verluste     beseitigt,    und es  wird eine Verbesserung der gesamten Arbeitsweise er  halten.  



  Die     einzelnen    Elektroden arbeiten nicht auf dem  gleichen Potentialpegel, da ohne     Fluss    von     Hall-Strom     ein     Hall-Potential        longitudinal    zu dem     Plasmastrom    ent  steht. Anders ausgedrückt: Die Elektrode 53k besitzt ein  höheres Potential als die Elektrode 53a. Jedoch ist die       Spannungsdifferenz        zwischen    sich     jeweils    gegenüberlie  genden Elektroden, wie z. B. 53a, 54a - 53k, 54k, im       wesentlichen    gleich.

   Unter Gleichgewichtsbedingungen  wirkt das Hall-Potential der     longitudinalen    Abweichung  geladener Teilchen entgegen, wie mit Bezug auf       Fig.        1-4        beschrieben    wurde.  



       Magnetohydrodynamischer   <I>Generator</I>  <I>mit in Reihe geschalteten Elektroden</I>  In     Fig.    7 ist eine andere     Ausführungsform    der Erfin  dung in Form eines     magnetohydrodynamischen    Genera  tors mit einem Kanal 60 dargestellt, dem Plasma 61     zu-          geführt        wird,    wie bereits beschrieben wurde.

   Wie bei der  Ausführungsform nach     Fig.    6 ist eine Magnetfeldspule  bei 62 vorgesehen und     liefert    ein     magnetisches    Feld, das  senkrecht zu der Zeichenebene und quer zu dem     durch     den Kanal 60     fliessenden    Plasmastrom verläuft.

   Die  Elektroden sind im wesentlichen in der .gleichen Weise,  wie im     Zusammenhang    mit     Fig.    6     beschrieben        wurde,          segmentförmig        ausgebildet    und bestehen aus einer Reihe  getrennter Elektroden 63a, 63b<B>......</B> 63e und diesen  gegenüberliegenden Elektroden 64a, 64b<B>.....</B> 64e. Im  Gegensatz zu der     Ausführungsform    nach     Fig.    6 sind  jedoch hier die sich gegenüberliegenden Elektroden in  Reihe geschaltet. Anders ausgedrückt: Die Elektrode  63a ist durch den Leiter 65 mit der Elektrode 64b ver  bunden.

   In gleicher Weise sind die Elektroden 63b und  64e sowie 63c     mit    64d und 63d mit 64e verbunden.     Die            Endelektroden    64a und 63e sind     ausserhalb    .des Genera  tors mittels eines Leiters 67 an die Belastung 66 ange  schlossen.  



  Bei     dieser    Ausführungsform .der Erfindung werden       die        elektromotorischen        Kräfte,    die durch     Vorbeibewe-          gung    des Plasmas .an sich gegenüberliegenden Elektro  den, wie z. B. 63a - 64a, erzeugt werden, durch die Rei  henschaltungen addiert, so dass sich die an die Bela  stung 66 gelieferte Energie auf die Summe der abgege  benen elektromotorischen Kräfte aller     Elektrodenpaare     beläuft. Bei     Reihenschaltung    arbeitet jede Elektrode auf       einer    bestimmten Seite des Kanals, z.

   B. 63a - 63e, bei  einem aufeinanderfolgend höheren Potentialpegel als  ihre     unmittelbar    vorhergehende Elektrode. Mit anderen  Worten: Die Elektroden definieren einen Potentialgra  dienten in Längsrichtung durch den Kanal. Wie noch       ausführlicher        erläutert    wird, kann dieser Potentialgra  dient so     gewählt    werden, dass er .an den Potentialgra  dienten angepasst ist, der ,durch     Trennung    von Elektro  nen und positiven Ionen erzeugt wird, wie im Zusam  menhang     mit        Fig.        1-4    beschrieben wurde.

   Auf diese  Weise passt sich der Potentialgradient der     Elektroden    an  den Potentialgradienten des Plasmastromes an, so dass  irgendeine     Differenz    zwischen :dem     Elektrodenpotential     und dem     Hall    Potential innerhalb des Plasmas unwirk  sam gemacht     wird.    Eine innere     Zirkulation    von     Hall-          Strömen    wird verhindert, und es wird eine verbesserte  Arbeitsweise erzielt, wie bereits erläutert wurde.  



       Magnetohydrodynamischer   <I>Generator mit</I>  <I>in Reihe geschalteten Elektroden</I>  <I>in mehreren Stromkreisen</I>       In        Fig.    8 ist ein     magnetohydrodynamischer    Genera  tor dargestellt, der einen Kanal 70 aufweist, dem     das     Plasma 71 zugeführt wird, wie bereits erläutert wurde.  Wie in den Ausführungsformen nach     Fig.    6 und 7     liefert     die Magnetfeldspule 72 einen senkrecht zu der Zeichen  ebene verlaufenden     Fluss    durch den Kanal.

   Wie in den  anderen     Ausführungsformen    der Erfindung     sind        die     Elektroden an     gegenüberliegenden    Seiten des Kanals       segmentförmig        gestaltet,    wobei sich die Elektroden       73a-73h    an dem oberen Teil des Kanals und     74a-74h     an dem unteren Teil des Kanals     befinden,    wie in     Fig.    8       dargestellt    ist.

   Wie bereits im Zusammenhang mit     Fig.    5  erläutert wurde, erzeugt der Durchgang von     elektrisch     leitendem Fluidum durch das magnetische Feld eine  elektromotorische Kraft, die gleiche Richtung und im  wesentlichen gleiche Grösse zwischen jeder der sich ge  genüberliegenden Elektroden, wie z. B.     73a-74a,    hat.  Die Aufmerksamkeit     wird    jedoch auf den Unterschied  der gegenseitigen Verbindung der Elektroden im Ver  gleich zu     Fig.    7 gerichtet. In     Fig.    8 ist die     Elektrode    73a  durch .den Leiter 75 mit der Elektrode 74c verbunden.  Die Elektrode 73b ist     mit    der Elektrode 74d usw. ver  bunden.

   Mit anderen Worten: Jede Elektrode an dem  oberen Teil .des Generators ist in versetzter Anordnung  zur     strömungsabwärts    liegenden Elektrode an dem un  teren Teil des Kanals angeschlossen. Auf diese Weise       liegt    die Elektrode 74a in einem gewöhnlichen Reihen  kreis mit ,dem Plasma und den folgenden Elektroden:  73a, 74c, 73c, 74e, 73e, 74.g und 73g. Die     Endelektro-          den    74a und 73g sind ihrerseits durch einen Leiter 76  mit einer Belastung 77 verbunden. In gleicher Weise  liegt die Elektrode 74b in einem gemeinsamen Reihen  kreis mit den folgenden Elektroden: 73b, 74d, 73d, 74f,  73f, 74h und 73h.

   Die     Endelektroden    74b und 73h sind  ihrerseits mittels des Leiters 78 an die Belastung 79 an-      geschlossen. Bei :dieser Anordnung :der Verbindungen  können zwei vollständig getrennte,     ineinandergescho-          bene    Stromkreise von einem Generator betätigt werden.  Im Bedarfsfall können die Belastungen 77 und 79  Wechselrichter aufweisen, die über getrennte Primär  wicklung: n einen gemeinsamen Transformator mit einer  einzigen Sekundärwicklung speisen. Die Art und Weise  des Anschlusses der Belastungen kann jedoch     beliebig     gewählt werden.  



  Wie aus der vorhergehenden Beschreibung ver  ständlich geworden ist, :definieren die Elektroden auf  jeder Seite des     Generators    einen Potentialgradienten in  Richtung des Plasmaflusses. Anders     nussgedrückt:    In       Fig.    8 arbeitet die Elektrode 73h mit einem höheren  positiven Potential als die     Elektrode    73a. Das Gleiche  trifft mit Bezug auf die Elektrode 74h, verglichen mit  der     Elektrode    74a, zu.

   Die auf .diese Weise     definierten     Gradienten passen sich dem inneren     longitudinalen     Potentialgradienten an und wirken diesem entgegen, der  durch Bewegung geladener Teilchen erzeugt     wird,    wie  im Zusammenhang mit     Fig.    1 und 4 beschrieben wurde.  Da das in dem Plasmastrom vorhandene Potential an  jedem Punkt dem Potential einer benachbarten Elek  trode angepasst ist, existiert keine     Potentialdifferenz,     welche einen Stromfluss in     Längsrichtung    durch das  Plasma und die Elektroden herzustellen sucht. Hall  Ströme werden in wirksamer Weise beseitigt, wodurch  eine Gesamtverbesserung der Arbeitsweise erzielt wird.

      <I>Abstand benachbarter Elektroden</I>  Die Wirkung der     Ausführungsform,    die in     Fig.    7 und  8 gezeigt ist, hängt teilweise von :dem     seitlichen    Abstand  benachbarter Elektroden in     Richtung    des Plasmaflusses  ab. Für bestimmte Plasmabedingungen und eine be  stimmte elektromotorische Kraft, welche durch Vorbei  bewegung des Plasmas an sich gegenüberliegenden  Elektroden induziert wird, ist ein bevorzugter Abstand  vorhanden, der :den zugehörigen Gradienten parallel zu  der Strömung in Gegenwirkung zu dem     Hall-Stromfluss     herstellt.

   Wird nach     Fig.    7 der seitliche Abstand zwi  schen benachbarten Elektroden mit x und der durch  schnittliche Querabstand zwischen den sich gegenüber  liegenden Elektroden mit y bezeichnet, kann :das Ver  hältnis von y zu x unter Idealbedingungen (Plasma mit  homogenen     elektrischen    Eigenschaften, dünne     Grenz-          schichten    an den     Wandungen    des Plasmastromes,  gleichförmiges     magnetisches    Feld, kleine Potentialab  fälle an den     Elektroden)    durch Anwendung der folgen  den Formel  
EMI0005.0027     
    bestimmt werden,

   wobei    e = elektrischer Wirkungsgrad des Generators =  äussere Belastungsimpedanz dividiert durch  die Summe = äussere     Belastungsimpedanz     + innere Impedanz des Generators;  w =     Elektronenzyklotronfrequenz    in     Radians/sec.;     t = mittlere Zeit des Elektrons zwischen  Zusammenstössen mit Plasmateilchen in  Sekunden.  



  (Die Werte für w und t für irgendein bestimmtes  Plasma können durch Anwendung der Grundsätze er  rechnet werden, die in der Literaturstelle     Lyman    Spitzer,          Physies    of     Fully        Ionized    Gases ,     Jr.        Interscience          Publishers,        Inc.,    1956 sowie in anderen Standardwerken  angegeben sind).  



  Diese Gleichung kann aus :dem bekannten Ausdruck  für den     Stromfluss.        j.        parallel    zu dem Plasmastrom:  
EMI0005.0042     
    abgeleitet werden, wobei    a =     Leitfähigkeit    des Plasmas in     mho/m          Q    =     wt     B = magnetische Feldstärke     in    Weber       Ey    = Potentialgradient zwischen Elektroden quer  zum Plasmastrom in     V/m     Ex =     Hall-Potentialgradient        langitudinal    durch den  Plasmastrom in     V/m     u =     

  makroskopische    Geschwindigkeit des  Plasmastromes in m/sec         Falls    :der     Hall-Strom    :auf Null. vermindert     wenden          soll,    muss :der Ausdruck für     j"    gleich     Null    gemacht  werden.

   Bei     Vereinfachung    des entstehenden Ausdrucks  ergibt sich das folgende Verhältnis von  
EMI0005.0061     
  
EMI0005.0062     
    Das     Verhältnis    von y zu x für die in     Fig.    8     darge-          stellte        Ausführungsform    kann durch Anwendung der  folgenden Gleichung     bestimmt    werden:  
EMI0005.0069     
    wobei N = die Zahl der indem Generator vorhandenen       getrennten    Stromkreise ist,     ,die    bei der     Ausführungsform.          nach        Fig.    8 gleich<I>zwei</I> ist.  



  Die Gleichartigkeit mit der     Gleichung    (3) ist zu be  achten.  



  Ein Vorteil der     Gestaltung    nach     Fig.    8 liegt darin,  dass der     Elektrodenabs:tand    N-fach     enger        als        in    der  Ausführungsform nach     Fig.    7 sein kann. Dies hat den  Vorteil, dass eine     zusätzliche        Elektroidenfläche    geschaf  fen wird, um den     Stromfluss    anzupassen und die Grösse  unwirksamer Räume zwischen     benachbarten    Elektroden  auf ein Minimum zu verringern.

   Die     Schaffung    von  zahlreichen Wegen     niedriger    Impedanz     für    den     Strom-          fluss    ergibt einen erhöhten Betriebswirkungsgrad.  



  An :dieser     Stelle    erscheint die Bemerkung zweck  mässig,     :dass    ein weiterer Vorteil     :der    in     Fig.    7 und 8     dar-          gestellten        Elektroden        darin    besteht, dass getrennte       Fokalpunkte    zur Bildung von Stromwegen,     :d.    h. Licht  bögen, vorhanden sind. Mit anderen     Worten:    Bei einer  langen     kontinuierlichen    Elektrode, wie z.

   B. der Elek  trode gemäss     Fig.    5, besteht die Tendenz,     dass    sieh lei  tende Lichtbögen zwischen den Elektroden an     verhält-          nismässig    wenigen     Punkten    :

  der     Elektroden    konzentrie-           ren.        Dies        führt    zu einer Erwärmung und     gegebenenfalls     zur Zerstörung der Elektroden.     In    den Ausführungsfor  men nach     Fig.6-8        sind    jedoch die Lichtbögen von  Natur aus auf     alle    vorhandenen     Elektroden    gerichtet,  und es wird eine bessere     Stromverteilung    und längere       Elektro:denlebensdauer    erhalten.  



  Das Verhältnis des     Querabstandes        zu    dem seitlichen  Abstand der Elektroden in     Fig.    6 ist     unwesentlich,    da  die Beseitigung von     Hall-Strömen    bei dieser     speziellen     Ausführungsform der     Erfindung    davon abhängt, dass  jede Verbindung     zwischen        benachbarten    Elektroden  fehlt. Dies beseitigt jeden Weg für     Hall-Stromfluss.  

Claims (1)

  1. Schlussfolgerung Aus Gründen der Zweckmässigkeit ist die vorste hende Beschreibung hauptsächlich auf die Anwendung der Erfindung in magnetohydrodynamischen Generato ren gerichtet worden.
    Jedoch ist verständlich, dass die gleichen Grundsätze auf magnetohydrodynamische Be- schlDuniger angewandt werden können, d. h. auf Vor- richtungen, in denen ein elektrisches Potential quer durch ein magnetisches Feld angelegt wird, um Plasma durch das Feld hindurch zu beschleunigen. In gleicher Weise, wie der bereits beschriebenen, sind solche Vor richtungen dem Hall Effekt unterworfen, der durch An wendung der Grundsätze der Erfindung beseitigt werden kann.
    PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Verhindern der Zirkulation von Hall-Strömen parallel zu und innerhalb eines Stromes von elektrisch leitendem Plasma, das durch ein magneti sches Feld, welches in einem Winkel zur Plasmastrom richtung steht, in einem magnetohydredynamischen Ge nerator oder Beschleuniger fliesst, der mit längs der Flussrichtung angeordneten Elektroden versehen ist,
    von denen einzelne einander gegenüberliegende Elek troden miteinander in Serie geschaltet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass das Potential bestimmter Elektroden anderen Elektroden aufgedrückt wird., um Potential differenzen zwischen dem Plasmastrom und den Elektro den zu verhindern.
    II. Magnetohydrodynamische Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I mit einem Kanal für den Durchfluss eines Plasmas und Mitteln zur Erzeugung eines Magnetfeldes durch den Kanal senkrecht zur Strömungsrichtung des Plasmas, dadurch gekennzeichnet,
    dass im Kanal zwei Reihen einander gegenüberliegender und im Abstand voneinan der angeordneter Elektroden vorgesehen und einzelne Elektroden der beiden Reihen miteinander in Serie ge schaltet sind, um einen Potentialgradienten zu erzeugen, der demjenigen entgegenwirkt, der im Plasma in dessen Strömungsrichtung,durch das magnetische Feld erzeugt wird, und dass die Betriebsbedingungen der Vorrichtung so einstellbar sind, dass EMI0006.0067 ist, wobei w die Zyklotronfrequenz der Elektronen des Plasmas,
    t die mittlere Zeit zwischen den Zusammen- stössen eines Elektrons mit anderen Teilchen, e der elektrische Wirkungsgrad der Vorrichtung, y der Quer abstand einander gegenüberliegender Elektroden und x der Längsabstand einander benachbarter Elektroden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Plasmastrom durch ein elektrisches Feld fliessen lässt, welches rechtwinklig zum magnetischen Feld und schief zur Plasmaströmungsrich- tung steht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elektroden paarweise einander gegenüber angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass benachbarte Paare von sich gegen überliegenden Elektroden mit getrennten Belastungen verbunden sind. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Paar von sich gegenüberliegen den Elektroden an einen Wechselrichter angeschlossen ist und dass jeder Wechselrichter eine Primärwicklung enthält, die der gemeinsamen Sekundärwicklung eines Transformators zugeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Paare von sich gegenüberliegen den Elektroden durch ausserhalb des Plasmas liegende elektrische Verbindungen in Serie durch das Plasma ge schaltet sind. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Gruppe von Paaren der .sich ge genüberliegenden Elektroden in Serie mit einer der Be lastungen und eine andere Gruppe von Paaren der sich gegenüberliegenden Elektroden in Serie mit einer ande ren:
    der Belastungen geschaltet ist, wobei die Serien schaltung jeder Gruppe in die Serienschaltung der an deren Gruppe eingeschoben ist. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, .dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um das magnetische Feld .senkrecht zur Plasmaflussrichtung zu stellen, wobei jedes Paar von sich gegenüberliegenden Elektroden senkrecht zum magnetischen Feld und zur Plasmaflussrichtung ausgerichtet ist.
CH1051660A 1959-12-21 1960-09-16 Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern der Zirkulation von Hall-Strömen in einem Plasma CH433492A (de)

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