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Belüftungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Belüftungsvor- richtung, deren Gehäuse an wenigstens zwei Wandflächen Öffnungen zum Luftein- und -austritt aufweist und im Innern eine Einrichtung zur Bildung von Aktivsauerstoff enthält.
Belüftungsgeräte, (die Aktivsauerstoff (0g) entwickeln und ihn in einem Luftstrom fein verteilt in einen Raum blasen, finden zur Luftreinigung und Geruchsverbesserung, insbesondere als Rauchverzehrer, in zunehmendem Masse Verwendung. Die bekannten Geräte sind entweder an einer Wand aufhängbar oder auf einer ebenen Standfläche aufstellbar. Beide Ausführungen weisen jedoch gewisse Nachteile auf.
Bei den bekannten hängenden Beliiftungsgeräten liegt die Rückwand des Gehäuses in der Regel mit ihrer ganzen Fläche unmittelbar an der Wand an. Die Luft wird dabei durch eine der Seitenwände des Gehäuses angesaugt. Erfahrungsgemäss zeigt sich nun bei derartigen aufgehängten Geräten schon nach kurzer Zeit eine erhebliche Verschmutzung der Wand durch den Staub, der sich - bedingt durch die starke Luftbewegung in der Nähe des Gerätes - vor allem an den Rändern der Gehäuserückwand und damit auch an der Wand absetzt.
Die auf einer ebenen Standfläche aufzustellenden bekannten Geräte besitzen andererseits in praktischer Hinsicht den Nachteil, dass sie häufig, beispielsweise auf Schreibtischen, im Wege sind. Ungünstig ist bei diesen Geräten ferner, dass sie den mit Aktivsauerstoff angereicherten Luftstrom in der Regel senkrecht nach oben blasen, was die Wirkung des Gerätes zumindest dann stark beeinträchtigt, wenn es an einer erhöhten Stelle des Raumes angeordnet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Belüftungsvorrichtung zu entwickeln, die sich wahlweise in einer Wand aufhängen oder auf einer ebenen Standfläche aufstellen lässt und die in beiden Fällen nicht die erläuterten Mängel der bekannten Ausführungen aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Gehäuse an seiner Bodenfläche mit zwei stegartigen Vorsprüngen versehen ist, die je zwei gegeneinander geneigte Stützflächen aufweisen, von denen eine Stützfläche bei Aufhängung der Vorrichtung zur Abstützung des Gehäuses mit Abstand gegenüber einer Wand dient, während die andere Stützfläche zur Aufstellung der Vorrichtung in geneigter Lage auf einer Standfläche bestimmt ist.
Die erfindungsgemässe Ausführung ermöglicht es, die Belüftungsvorrichtung wahlweise an einer Wand aufzuhängen oder auf einer ebenen Standfläche aufzustellen. Im ersteren Falle dienen dabei die an der Bodenfläche vorgesehenen stegartigen Vorsprünge als Abstandselemente zwischen der Bodenfläche und der Wand und verhindern auf diese Weise die unerwünschte Staubablagerung und Verschmutzung der Wand im Bereich der Belüftungsvorrichtung.
Beim Aufstellen der Belüftungsvorrichtung auf einer ebenen Standfläche wird durch die zweite geneigte Stützfläche der beiden stegartigen Vorsprünge eine leichte Schräglage des Gerätes bewirkt, die einen mehr in den Raum gerichteten, wirksameren Luftaustritt gewährleistet.
Dank der erfindungsgemässen Ausbildung der Belüftungsvorrichtung ist es mit einem einzigen Handgriff möglich, das Gerät von der aufgestellten Lage in die Hängelage zu bringen und umgekehrt, ohne dass hierzu irgendwelche Abstützbügel oder ähnliche Teile in eine andere Stellung gebracht werden müssen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemässen Belüftungsvorrichtung in schematischer Darstellung; Fig.2 eine Ansicht der Belüftungsvorrichtung im aufgehängten Zustand; Fig.3 eine Ansicht der Belüftungsvorrichtung im aufgestellten Zustand.
Die dargestellte Aktivsauerstoff-Belüftungsvorrich- tung enthält ein Gehäuse, das im wesentlichen aus einer Bodenfläche 1 und einer Haube 2 besteht. In dem Ge-
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häuse ist auf der als Chassis dienenden Bodenfläche 1 ein Transformator, ein motorisch angetriebener Ventilator sowie eine beispielsweise als Röhre ausgebildete elektrische Entladungseinrichtung zur Bildung von Ak- rivsauoTstoff (03) .angeordnet.
Die Vorderfläche 3 des Gehäuses ist gitterartig ausgebildet und mit zum Luftaustritt dienenden Durchbrüchen versehen.
Weiterhin sind an der Vorderfläche 3 im Bereich der einen Kante nahe einer Ecke vier Bedienungstasten 4 vorgesehen, über die sich das Gerät beispielsweise fol- gendermassen schalten lässt: Bei Betätigung der ersten Taste wird nur der Ventilator eingeschaltet, bei Betätigung der zweiten Taste nur die zur Bildung von Aktivsauerstoff dienende Entladungseinrichtung, und zwar mit einer geringen Leistung (beispielsweise für einen Rauminhalt von 100 m3). Durch Betätigung der dritten Taste wird die elektrische Entladungseinrichtung mit einer mittleren Leistung (beispielsweise für einen Rauminhalt von 200 ms)
zusammen mit dem Ventilator bei mittlerer Tourenzahl eingeschaltet. Durch Drücken der vierten Taste lässt sich schliesslich die elektrische Entladungseinrichtung mit voller Leistung (beispielsweise für 400 mg) und der Ventilator mit voller Tourenzahl einschalten.
Die Bodenfläche 1 des Gerätes ist mit zwei stegar- tigen Vorsprüngen 5 versehen, die zur Abstützung des Gerätes in hängender oder stehender Lage dienen. Diese beiden Vorsprünge 5 sind zweckmässig einstückig mit der Bodenfläche 1 ausgebildet und weisen je zwei gegeneinander geneigte Stützflächen 5a und 5b auf, die einen stumpfen Winkel miteinander bilden.
Die Stützfläche 5a dient zur Abstützung des Gehäuses an einer Wand 6, wenn das Gerät mittels der Vorsprünge 5 an der Wand aufgehängt wird (vgl. Fig. 2). Zu diesem Zweck können in der Wand 6 beispielsweise hakenartige Halterungselemente 7 vorgesehen sein, während die stegartigen Vorsprünge 5 entsprechende Aus- nehmungen aufweisen.
Durch die Vorsprünge 5 ergibt sich ein gewisser Abstand zwischen der Wand 6 und der Bodenfläche 1 des Gerätes, so dass einerseits die Luft durch in der Bodenfläche 1 vorgesehene Lufteintrittsöffnungen in das Gerät (in Richtung der Pfeile 8) einströmen kann und andererseits eine Verschmutzung der Wand 6 im Bereich der Belüftungsvorrichtung weitgehend ausgeschlossen ist.
Fig. 3 zeigt die auf eine ebene Standfläche 9 aufgestellte Belüftungsvorrichtung. Hierbei dienen die Stützflächen 5b zur Abstützung des Gehäuses, so dass das Gerät eine leicht schräge Lage einnimmt. Die Luft wird in Richtung des Pfeiles 10 von hinten über die Bodenfläche 1 angesaugt und tritt unter einem günstigen Winkel in den Raum ein. Die Bedienungstasten 4 sind durch die leichte Schräglage des Gerätes besonders bequem zu betätigen.
Da die Luft innerhalb des Gehäuses nicht umge- lenkt werden muss, ergibt sich in dem Gerät eine besondere einfache Luftführung mit einem geringen Strömungswiderstand.
Die Bodenfläche 1 mit den stegartigen Vorsprüngen 5 wird zweckmässig ebenso wie die das Gehäuse vervollständigende Haube 2 in einem Press- oder Spritz- vorgang aus Kunststoff hergestellt.
Der Winkel, den die beiden Stützflächen 5a, 5b jedes Vorsprunges 5 miteinander bilden, wird zweckmässig etwa zwischen 130 und 175' gewählt. Die Grösse des Winkels hängt im Einzelfall von der gewünschten Neigung des Gerätes im aufgestellten Zustand ab.