CH433779A - Zirkelklemmer mit verstellbarem Zapfen - Google Patents

Zirkelklemmer mit verstellbarem Zapfen

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CH433779A
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CH
Switzerland
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compass
clamp
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bore
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Application number
CH244565A
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English (en)
Inventor
Heinz Stiel Karl
Original Assignee
Pelikan Werke Wagner Guenther
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/16Features common to compasses, dividers, and callipers
    • B43L9/24Means for mounting points or writing appliances on legs

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  • Pens And Brushes (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description


      Zirkelklemmer        nüt    verstellbarem Zapfen    Die Erfindung betrifft einen Zirkelklemmer mit einem  mit Einschnitt versehenen, in den freien     Zirkelschenkel          einführbaren    und     dort    mittels einer Klemmschraube fest  zuklemmenden Zapfen sowie einer Bohrung für die Auf  nahme eines mit dem Zirkel zu verbindenden Zeichen  geräts, insbesondere eines     Tuschefüllhalters.     



  Bekannt sind sog.     Tuschefüllhalter,        d.h.        füllhalterähn-          liche    Instrumente mit auswechselbaren Federn oder       Röhrcheneinsätzen,    die mit Tusche gefüllt zum Zeichnen,  Linienziehen, Beschriften von Zeichnungen usw. ver  wendet werden.

   Um einen solchen     Tuschefüllhalter    auch  in Verbindung mit einem Zirkel verwenden zu können,  bedient man sich eines sog.      Zirkelklemmers .    Darunter  versteht man ein den     Tuschefüllhalter    haltendes Gerät,  das man in den für die Aufnahme eines Zeicheneinsatzes,       z.B.    Minenhalter oder Reissfeder bestimmten Zirkel  schenkel einsetzen und mittels der am Zirkelschenkel  angebrachten Feststellschraube festlegen kann.

   Hierzu  ist der Zirkelklemmer mit     einer    Bohrung für die Auf  nahme des     Tuschefüllhalters    versehen, neben der bei be  kannten     Zirkelklemmern    ein achsparallel zu ihr liegen  der Zapfen fest eingesetzt ist, der in die Aufnahme des  aus zwei Klemmbacken bestehenden Zirkelschenkels. für  den Zeicheneinsatz eingeschoben und mit der am Zirkel  schenkel     befindlichen    Feststellschraube für den Zeichen  einsatz festgeklemmt wird. Der Zapfen ist an seinem Ende  mit einem Einschnitt versehen, um über den den Zirkel  schenkel durchsetzenden     Schraubbolzen    der Feststell  schraube geschoben werden zu können. Der Zapfen ent  spricht also oder ähnelt dem Zapfen eines Zirkelminen  einsatzes oder dem einer Reissfeder.

    



  Es gibt nun aber auf dem Weltmarkt eine ganze Reihe  von insofern unterschiedlichen     Zirkelarten,    als die der  Aufnahme der Zapfen dienenden Bohrungen der     Schen-          kelklemmbacken    verschiedene Durchmesser haben und  zum anderen auch noch die den     Schreibeinsatz    haltende       Feststell-    bzw. Klemmschraube     in        zwei    verschiedenen, im  rechten Winkel zueinander stehenden Richtungen ange  bracht sein kann.

   Dies hatte. zur Folge, dass die mit einem  festen in die     Zirkelschenkelbacken    einsetzbaren Zapfen  ausgerüsteten Klemmer für jede Grösse in zwei Ausfüh-         rungen    vorhanden sein mussten, weil ja der Einschnitt  im Zapfenende sich beim Einführen in die von den       Klemmbacken    geschaffene,     Aufnahme    des Zirkelschen  kels über die Stellschraube schieben lassen muss. Wollte  man nun für alle Zirkelarten     Zirkelklemmer    für Tusche  füllhalter vorrätig halten, so ergäbe sich hieraus eine re  lativ grosse Vorratshaltung, da für jede Zapfendicke zwei  Klemmer mit rechtwinklig zueinander liegenden Zapfen  vorrätig sein müssen.  



  Um diese Nachteile zu beseitigen, sind Klemmer be  kannt geworden, die auf einen Zapfen verzichten     und     dafür neben einer grösseren, für die Aufnahme des       Tuschefüllhalters        bestimmten    Bohrung eine kleinere ge  schlitzte Bohrung aufweisen, mit der der Klemmer über  den     Zirkelschenkel    geschoben und mittels einer Stell  schraube am     Zirzelklemmer    fixiert werden kann.

   Diese  Zirkelklemmer haben sich in der     Praxis    nicht bewährt,  weil die Aussenabmessungen der Zirkelschenkel, über  die die kleinere Bohrung des     Klemmers    geschoben wer  den muss, noch weniger     einheitlich    sind als die durch  die Klemmbacken des Zirkelschenkels erzeugte     Halterung     für den     Zeicheneinsatz    und weil kein fester, in einer be  stimmten Ebene     fixierter    Sitz gewährleistet werden kann.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, hier eine       Vereinfachung    und Verbesserung zu schaffen.  



  Der     erfindungsgemässe        Zirkelklemmer    ist dadurch       gekennzeichnet,    dass der Zapfen in seiner Bohrung in  verschiedene Ebenen drehbar und feststellbar ist.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird mit  einer Klemmschraube sowohl das Zeichengerät als auch  der Zapfen fest im     Klemmer    verankert. Die Zapfenboh  rung und der Zapfenfuss sind vorzugsweise so ausgebil  det, dass der Zapfen in mehreren bestimmten Stellungen  zur Symmetrieebene des Zirkels     eingesetzt    werden kann,  vorzugsweise so, dass der Zapfeneinschnitt einmal in der  Symmetrieebene, zum anderen im rechten Winkel dazu       liegt.    Man kann dies entweder dadurch erreichen, dass  dem runden, vorzugsweise kreisrunden Zapfen ein     un-          runder,    vorzugsweise quadratischer Fuss     angeformt    ist,  für den eine entsprechende Bohrung im Zirkelklemmer  vorhanden sein muss.

   Man kann aber auch einen Zapfen      durchgehend     kreisrund    gestalten und ihn mit einem An  satz, einem Nocken, einer Nase oder irgend einem belie  bigen geformten Vorsprung versehen, der in seitliche       Ausnehmungen    in der Zapfenbohrung eingreift und in  so vielen verschiedenen Stellungen zur Symmetrieachse  des Zeichengerätes eingesetzt werden kann, als     Ausneh-          mungen    in der Zapfenbohrung vorhanden sind.  



  Anhand der Zeichnung werden nachstehend Aus  führungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zei  gen:       Fig.    1 eine Seitenansicht eines     gespreizten    Zirkels mit       einem    in einem bekannten     Zirkelklemmer    gehaltenen       Tuschefüllhalter    zur Darstellung des Standes der Tech  nik,       Fig.    2 eine Draufsicht in grösserem     Massstab    auf  einen     Zirkelklemmer,          Fig.    3 einen Zapfen in einem der     Fig.    2 entsprechen  den Massstab mit einer     angeformten    Nase,

         Fig.    4 einen Zapfen mit     angeformter    Leiste oder  Feder,       Fig.    5 einen     Horizontal-Teilschnitt        und    eine Seiten  ansicht einer aus dem Gegenstand nach     Fig.    2     entwik-          kelten    Ausführungsform,       Fig.    6 die Draufsicht einer weiter abgewandelten  Ausführung eines     Zirkelklemmers,          Fig.    7 einen Zapfen mit quadratischem Fuss.  



       In        Fig.    1 ist ein Zirkel dargestellt,     dessen    beide  Schenkel 1 und 2 um ein Gelenk 3 drehbar sind. Einer  der beiden Schenkel ist     an    seinem unteren Ende bei 4       geschlitzt,    so     dass        Klemmbacken    5, 6 entstehen, die     mit     einer Schraube 7 und Mutter 8 zum klemmenden Fest  halten eines Zeicheneinsatzes,     z.B.    eines Minenhalters  oder einer Reissfeder zusammengebracht werden kön  nen.

   Die Klemmbacken     schaffen    eine meist     zylindrische          Ausnehmung    und der entsprechende,     z.B.        am    vom Zir  kelhersteller passend gelieferten Minenhalter oder der  Reissfeder befindliche, in die     Ausnehmung        passende     Zapfen ist mit einem über die Schraube 7 sich schieben  den Ausschnitt versehen. Die Schraube 7 ist bei einigen  Fabrikaten auch rechtwinklig zu der Darstellung nach       Fig.    1 am Zirkelschenkel angebracht.  



       In    diese     Ausnehmung    wird bei der Verwendung     eines          rohrförmigen    Zeichengerätes,     z.B.    eines     Tuschefülihalters     9 der Zapfen 10 eines     Zirkelklemmers    11 eingesetzt, der  bei den bekannten Klemmern fest mit dem Hauptteil  verbunden ist. 12 ist eine die meist geschlitzte Öffnung  für den     Tuschefüllhalter    klemmende,     d.h.    den     Füllhalter     fixierende Schraube.  



  Der allgemein mit 13 bezeichnete Zirkelklemmer be  steht aus einem scheibenförmigen Hauptkörper 14, der  in bekannter Weise eine im Querschnitt grössere Boh  rung 15 hat, die für die Aufnahme des     Tuschefüllhalters          bestimmt    ist. Er besitzt ferner eine kleinere Bohrung 16,  in die der     lösbare    Zapfen eingesetzt wird, mit dessen  Hilfe der     Zirkelklemmer    im Zirkelschenkel befestigt  wird.

   Dieser in den     Fig.    3 und 4     dargestellte    und später  beschriebene Zapfen wird bei dem dargestellten Beispiel  durch eine Klemmschraube 17 gegen axiale Verschie  bung gesichert, während er in Umfangsrichtung durch  eine der     Ausnehmungen    18a oder 18b dadurch festgelegt  wird, dass die in     Fig.    3 und 4 dargestellten     Vorsprünge     19 bzw. 20 am Zapfenfuss 21 in eine dieser     Ausnehmun-          gen    gesteckt werden, je     nachdem        in    welcher Richtung  der     Zapfeneinschnitt    22 liegen soll.

   Mit     Hilfe    der Klemm  schraube 23 wird     das    in der Bohrung 15     .gehaltene    Zei  chengerät,     z.B.    ein     Tuschefüllhalter    befestigt. Die Wir-         kung    der Klemmschraube 23 wird mit     Hilfe    des Spaltes  24 auf den Umfang 25 der Bohrung 15 übertragen.  



  Die Zapfen nach den     Fig.    3     und    4 unterscheiden sich  zunächst voneinander dadurch, dass in einem Fall nur  eine     Nase,    Nocken     od.dgl.    19, im andern Fall eine durch  gehende Leiste, Feder     od.dgl.    20 vorgesehen ist. Für  einen Nocken oder eine Nase 19 nach     Fig.    3 brauchen  natürlich die     Ausnehmungen    18a, 18b sich nicht über  die ganze Höhe des Hauptkörpers 14 bzw. die     ganze     Länge der Bohrung 16 zu erstrecken.

   Es genügen kleine       Anbohrungen    an den bezeichneten Stellen, was zudem  den Vorteil mit sich bringt, dass die Fixierung mit Hilfe  der Schraube 17 in     der    richtigen festgelegten axialen Lage  geschehen     kann.    Ausserdem ist am Beispiel der     Fig.    4  veranschaulicht,     dass    auch die beschriebene Ausbildung  eines lösbaren Zapfens es erlaubt, für die Anpassung an  verschiedene Zirkelgrössen an einem Zapfenfuss 21 zwei  verschieden dicke Zapfen 21a, 21b vorzusehen.  



  Der     Horizontalschnitt    durch das die Bohrung 16 nach       Fig.    2 aufnehmende Teil     eines        abgewandelten        Zirkel-          klemmers    und die dazugehörige Seitenansicht veran  schaulichen eine Ausführungsform, bei der der Zapfen  26 mit     seinem        Einschnitt    22 für die in     Anpassung    an die  Zirkelart vorzunehmende Drehung nicht aus der für ihn  bestimmten Bohrung herausgenommen zu werden  braucht.

   Hierzu ist     ein    sich über     einen        Teil    der Bohrung  27 erstreckender und     rechtwinklig    zu ihr liegender  Schlitz 28 im Hauptkörper vorgesehen, der es     gestattet,     mit     Hilfe    einer in den Zapfenfuss 29 eingedrehten  Schraube 30 mit Mutter 31 den Zapfen so zu drehen  und     anschliessend    festzustellen, dass entweder der Schlitz  oder Einschnitt 22 in der     dargestellten    Stellung oder  rechtwinklig hierzu     liegt.     



  Die     Fig.    6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel  der     Erfindung,    wobei jedoch nur     eine    Stell- oder Klemm  schraube 32 erforderlich ist, die über den     Schlitz    33 und  gegebenenfalls 34 sowohl die Bohrung 35 für das  Schreib- und Zeichengerät als auch die quadratische  Bohrung 36 für den Zapfen variiert und damit die       Klemmwirkung    und     Feststellwirkung    hervorruft. Für  einen Zirkelklemmer nach     Fig.    6 wird ein Zapfen gemäss       Fig.    7 verwendet, der einen quadratischen Fuss 37 be  sitzt.

   Der     quadratische    Zapfenfuss     ermöglicht    es, den  Zapfen derart unterschiedlich in die quadratische Zapfen  bohrung einzusetzen,     dass    der Einschnitt 22 zwei recht  winklig     zueinanderstehende    Lagen haben kann.  



  Kombinationen der mit Bezug auf     die        Fig.    2-7 be  schriebenen     Merkmale    sind ohne weiteres denkbar und  praktisch durchführbar. So kann     z.B.    eine Bohrung 16  mit zwei     Ausnehmungen    18a und 18b nach dem Beispiel  der     Fig.    2 auch nach dem Prinzip der     Fig.    6     mittig    in  der Mündung des     Schlitzes    24 liegen. In diesem Fall  genügt eine Stellschraube 23; die Schraube 17 kann ent  fallen.

   Andererseits wiederum kann auch bei der     Aus-          führungsform    nach     Fig.    6     ähnlich    wie bei dem Beispiel  nach     Fig.    2 der Schlitz 34 der Bohrung 35 wegfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zirkelklemmer mit einem mit Einschnitt versehenen, in den freien Zirkelschenkel einführbaren und dort mit tels einer Klemmschraube festzuklemmenden Zapfen so wie einer Bohrung für die Aufnahme eines mit dem Zir kel zu verbindenden Zeichengeräts, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zapfen in seiner Bohrung in ver schiedene Ebenen drehbar und feststellbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zirkelklemmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen einen zylindrischen Fuss (21) aufweist, der mit einem Ansatz, z.B. einer Nase, Nocken, Leiste oder Feder (19, 20) ausgerüstet ist, für die korrespondierende Einschnitte oder Ausnehmungen (18) in oder neben der Zapfenbohrung (16) des Zirkel klemmers vorhanden sind. 2.
    Zirkelklemmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen einen unrunden, vorzugs weise rechteckigen oder quadratischen Zapfenfuss (37) hat, für dessen Aufnahme eine entsprechende Bohrung (36) im Hauptkörper des Zirkelklemmers vorgesehen. ist. 3. Zirkelklemmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klemmschlitz (33) in die Bohrun gen für die Aufnahme des Tuschefüllhalters und des Zapfens mündet.
    4. Zirkelklemmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine einzige Klemmschraube (32) so wohl für die Feststellung des Zapfens als auch des Zeichengerätes vorgesehen ist. 5. Zirkelklemmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für den Zapfen eine besondere Fest- stellschraube (17, 31) vorhanden ist.
    6. Zirkelklemmer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein in die Bohrung für den Zapfen mündender, sich über einen Teil- des Umfanges der Boh rung erstreckender, senkrecht zur Zapfenachse liegender Schlitz (28) im Hauptteil vorgesehen ist, in dem sich eine im Zapfen (26) befestigte Schraube (30) führt.
CH244565A 1964-02-26 1965-02-23 Zirkelklemmer mit verstellbarem Zapfen CH433779A (de)

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