CH433839A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reissverschlüssen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reissverschlüssen

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CH433839A
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double zipper
double
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strip
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CH337565A
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Prochazka Miroslav
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Koh I Noor Decin Narodni Podni
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    • A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00—Slide fasteners
    • A44B19/42—Making by processes not fully provided for in one other class, e.g. B21D53/50, B21F45/18, B22D17/16, B29D5/00

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Description


  Verfahren     und        Einrichtung    zur     Herstellung    von     Reissverschlüssen       Den Gegenstand der Erfindung bilden ein Verfah  ren und eine     Einrichtung    zur Herstellung von Reiss  verschlüssen, bei denen     Endgliedermontage-,    Stempel-,  Zerschneide-,     Kontroll-    und Dosierungsoperationen vor  genommen werden.  



  Für diese Operationen werden derzeit verschiedene  Herstellungsverfahren und verschiedene     Arten    von Ma  schinen und Einrichtungen verwendet, an welchen üb  licherweise bloss die     einzelnen    selbständigen Operatio  nen oder höchstens zwei dieser Operationen vorgenom  men werden, wobei jede Arbeitsstätte eine selbständige  Bedienung durch Arbeiter erfordert. Aus der Patent  Literatur sind weiters einige Vorschläge bekannt, bei  welchen versucht wird, einige oder die Mehrzahl dieser  Operationen zu vereinigen. Diese Vorschläge bestimmen  die mögliche Folge der     einzelnen    Operationen, eine kon  krete Lösung bieten sie jedoch nicht und stellen eher  Ideen zur Lösung dieser Probleme dar.

   Diese Vorschlä  ge wurden auch bisher nicht     realisiert,    und dies eben  deshalb, weil sie keine konkrete Lösung bieten, welche  in der Herstellung unmittelbar verwendet werden könn  te.  



  Das bisherige Verfahren zur Herstellung von     Reiss-          verschlüssen    erfordert daher eine grosse Anzahl von  Arbeitskräften für die ermüdenden eintönigen manuel  len Arbeiten oder die Bedienung der     einzelnen    Maschi  nen. Die vielen zur Anwendung gelangenden Arten von  Maschinen und Einrichtungen erfordern viele     Adjustier-          arbeiten.    Dieses Herstellungsverfahren stellt hohe An  forderungen an die     Fertigungsräume.    Die     Qualität    der  Erzeugnisse ist von der subjektiven Beurteilung der       einzelnen    Arbeiter abhängig.

   Bei allen diesen     Mängeln     erfordert der Massencharakter der Herstellung von  Reissverschlüssen heute bereits die Notwendigkeit des       überganges    zu höheren Stufen der Mechanisierung und  Automatisierung.  



  Durch die     vorliegende    Erfindung werden die ange  führten Mängel     beseitigt    und die gestellte Aufgabe ge-    löst. Das     eingangs    genannte erfindungsgemässe Verfah  ren zeichnet sich dadurch aus, dass am Reissverschluss  Doppelstreifen mit Lücken, welche die Länge der     ein-          zelnen        Reissverschlüsse    angeben, alle die     vorgenannten     Operationen automatisch auf einer einzigen Einrichtung  vorgenommen werden,

   wobei die Spannung des     Reiss-          verschluss-Doppelstreifens    zwischen zwei Vorrichtungen  mittels einer Ausgleichsvorrichtung     vorgenommen        wird.     



  Das Verfahren und die Einrichtung zur Herstellung  von     Reissverschlüssen    gemäss der     Erfindung    vermin  dert     wesentlich    die     erforderliche    Anzahl von     Arbeitern     bei der Herstellung der Reissverschlüsse, beseitigt die       ermüdenden    und eintönigen manuellen Arbeiten, erfor  dert weitaus geringere Fertigungsräume und gewährlei  stet eine     verlässliche    Kontrolle der     Qualität    des Erzeug  nisses.  



  Das Beispiel einer der möglichen Lösungen gemäss  der     Erfindung    ist in der beiliegenden Zeichnung veran  schaulicht.         Fig.    1 zeigt das Schema einer Einrichtung zur Her  stellung von Reissverschlüssen nach     diesem        Verfahren     in einer Gesamtansicht.         Fig.2        veranschaulicht    einen     'feil    des     Reissver-          schluss-Doppelstreifens.     



  Die ganze     Einrichtung        für    dieses Fertigungsverfah  ren von Reissverschlüssen gemäss diesem Beispiel setzt  sich aus nachstehenden an sich bekannten Bestandtei  len     zusammen:    Der     Kontrolleinrichtung    2, dem Vor  ratsbehälter 3 der Endglieder mit der Beförderungsbahn  4, dem Abnehmer 5, dem Hebel 6, der Vorrichtung  7 für das Einschieben des Endgliedes 41 von der Be  förderungsbahn 4 zu Vorrichtung für das Einsetzen  des     Endgliedes    in den     Reissverschluss-Doppelstreifen,     der Vorrichtung 8     für    das Einsetzen des     Endgliedes    41  in den     Reissverschluss-Doppelstreifen,

      der Vorrichtung  9, welche das Einsetzen des     Endgliedes    41 in den     Reiss-          verschluss-Doppelstreifen    an der genau gewählten Stel  le gewährleistet. Weiters sind vorgesehen: Die Zugwal-           zen    10, ein Elektromagnet 11, ein Elektromagnet 12,  ein     Nockensystem    13 mit der     Einumdrehungskupplung     14, die Vorrichtung 15     für    den raschen Vorschub, ein  Elektromotor 16 mit Getriebekasten, die     Ausgleichs-          vorrichtung    17, Mikroschalter 18,     Führungsrollen    19,  Abnehmer 20, Hebel 21, der Elektromagnet 22,

   die       Stempelvorrichtung    23, die Kontrollvorrichtung 24 mit  den     Mikroschaltern    25, die     Vorschubvorrichtung    26,  der Abnehmer 27, Hebel 28, Elektromagnet 29, Elek  tromagnet 30,     Schneidevorrichtung    31, die Vorschub  vorrichtung 32     für    den zerschnittenen Reissverschluss,  die Führungsrollen 33 der Reissverschlüsse, die     Dosie-          rungsvorrichtung    34, das     Nockensystem    35 mit der       Einumdrehungskupplung    36, die     Einrichtung    37 für den  schnellen Vorschub,

   der Elektromotor 3 8 mit dem     Ge-          triebekasten,    der Rille 39 und dem     Transporteur    40  oder einem Behälter für die bearbeiteten guten     Reiss-          verschlüsse.       Aus einem geeigneten Vorratsbehälter geht der ver  bundene     Reissverschluss-Doppelstreifen    1 heraus, wel  cher durch die     Zugwalzen    10 in Bewegung versetzt  wird.

   Er wird der Kontrollvorrichtung 2     zugeführt.    Die  se Kontrollvorrichtung 2     fühlt    den durchziehenden       Reissverschluss-Doppelstreifen    1 ab und     nimmt    die       Eintrittskontrolle    derart vor,

   dass im     Falle    eines Defek  tes am     Reissverschluss-Doppelstreifen    1 dem elektroni  schen System ein     Impuls    erteilt wird zur     Ausserbetrieb-          setzung    des     Nockensystems    13 mit der     Einumdrehungs-          kupplung    14 und damit auch zur     Ausserbetriebsetzung     der Einrichtung 7 für das Einschieben des     Endgliedes     41, der     Vorrichtung    8 für das Einsetzen des     Endglie-          des    41 und der     Vorrichtung    9,

   welche das Einsetzen  des Endgliedes 41 gewährleistet. Für den Fall, dass  durch die     Kontrollvorrichtung    2 ein     einwandfreier          Reissverschluss-Doppelstreifen    1     hindurchzieht,    kommt  es zu keinem     Impuls    und der     Reissverschluss-Doppel-          streifen    1 setzt seine Bewegung zum Abnehmer 5 mit  dem Hebel 6 fort.

   Sobald der Hebel 6 des Abnehmers  5 das erste Glied 42 nach der Lücke 43 im     Reissver-          schluss-Doppelstreifen    1     registriert,        schliesst    der Elek  tromagnet 11, welcher über eine     Einumdrehungskupp-          lung    14 das     Nockensystem    13 in Tätigkeit versetzt.

    Von diesem     Nockensystem    13 werden über ein Hebel  system die     Einrichtung    7 zum Einschieben des     Endglie-          des    41 aus der Beförderungsbahn 4 in die     Vorrich-          tung    8 zum     Einsetzen    des Endgliedes 41 in den     Reiss-          verschluss-Doppelstreifen    1 in Tätigkeit versetzt und  weiters die     Einrichtung    9, welche das Einsetzen des       Endgliedes    41 in die genau gewählte Stelle im     Reiss-          verschluss-Doppelstreifen    gewährleistet.

   Gleichzeitig       schliesst    der Abnehmer 5 den Elektromagnet 12, wel  cher     die        Änderung    des raschen Vorschubes des     Reiss-          verschluss-Doppelstreifens    1 in einen langsamen Vor  schub     vornimmt    damit in der Lücke 43 des     Reissver-          schluss-Doppelstreifens    1 ein genügendes     Zeitintervall     zur Durchführung der Operationen an der     Einrichtung     7     für    das Einschieben des     Endgliedes    41 von der Be  förderungsbahn 4 in die Vorrichtung 8 zum     

  Einsetzen     des     Endgliedes    41 in den     Reissverschluss-Doppelstrei-          fen    1 entsteht und in die Vorrichtung 9, welche das  Einsetzen des     Endgliedes    41 in die genau gewählte  Stelle im     Reissverschluss-Doppelstreifen    1 gewährleistet.       Für    die Reihung der Endglieder 41 können     vorteilhaft          Vibrationsbehälter    zur Verwendung gelangen.

   Der     der-          art    mit dem     Endglied    41 versehene Reissverschluss-    Doppelstreifen 1 verläuft weiters durch die Ausgleichs  vorrichtung 17 mit den     Mikroschaltern    18. Diese Vor  richtung dient zum     erforderlichen    dauernden Spannen  des     Reissverschluss-Doppelstreifens    1 und auch zum  Ausgleichen von Unzulänglichkeiten im     gleichmässigen     Fortgang des Doppelstreifens 1 durch die ganze Einrich  tung, welche deshalb entstehen, dass die     einzelnen    Ope  rationen in voneinander unabhängigen Zeiten verlaufen.

      Aus der Ausgleichsvorrichtung 17 setzt der     Reiss-          verschluss-Doppelstreifen    1 seine Bewegung zur     Stem-          pelungsvorrichtung    23 fort. Dieser     Vorrichtung    ist ein  Abnehmer 20 mit dem Hebel 21 vorgeschaltet, welcher  nach dem gleichen Prinzip arbeitet und dem gleichen  Zweck dient, wie der     früher    angeführte Abnehmer 5  mit dem Hebel 6.

   Der Abnehmer 20 erteilt dem Elek  tromagnet 22 einen     Impuls,    welcher die     Stempelungs-          vorrichtung    23 in Tätigkeit versetzt.     In    dieser Vorrich  tung wird die Bezeichnung der Reissverschlüsse     mit    der  Länge oder     mit    anderen Angaben vorgenommen, wel  che der Kunde fordert. Weiters setzt der     Reissver-          schluss-Doppelstreifen    1 seine Bewegung in die Kon  trollvorrichtung 24 mit den Mikroschaltern 25 fort,  welche die gleiche     Kontrollfunktion    ausübt wie die frü  her beschriebene     Kontrollvorrichtung    2.

   Auf diese     Kon-          trollvorrichtung    24 folgt die     Vorschubvorrichtung    26,  welche den     Reissverschluss-Doppelstreifen    1 in die       Schneidvorrichtung    31 befördert, welche mittels des  Abnehmers 27 mit dem Hebel 28 über den     Elektro-          magnet    29 und das     Nockensystem    35 mit der     Einum-          drehungskupplung    36 in Tätigkeit     versetzt    wird.

       In    die  ser Schneidevorrichtung 31 erfolgt das Zerschneiden  des endlosen     Reissverschluss-Doppelstreifens    1 in die       einzelnen        Reissverschlussteüe.    Die zerschnittenen     Reiss-          verschlüsse    werden durch die     Vorschubvorrichtung    32  auf     die    Führungsrollen 33 verschoben,     zwischen    denen  sich     die    Arme der Dosierungsvorrichtung 34 befinden,  welche vom     Nockensystem    35 betätigt wird.

   Die     Stem-          pelungsvorrichtung    23 und die Vorrichtung 31 zum  Schneiden werden gleichfalls von der     Vorrichtung    37  für den raschen Vorschub betätigt, welche die gleiche  Funktion hat,     wie    die Vorrichtung 15 für den raschen  Vorschub beim     Einsetzen    der Endglieder. Der zweite  Teil der Einrichtung     wird    vom     eigentlichen    Motor 38       mit    dem     Getriebegehäuse    betätigt.

   Für den Fall, dass  die     Kontrollvorrichtung    24 durch einen Mangel am       Reissverschluss-Doppelstreifen    1 in     Tätigkeit    versetzt  wird, bleibt die Dosierungsvorrichtung 34 ausser Tätig  keit und der nichtbearbeitete     Reissverschluss-Doppel-          streifen    1 verlässt mittels der Führungsrollen 33 über  die     Rille    39 die ganze Einrichtung.

   Für den     Fall,    dass  alle Operationen     einwandfrei    verlaufen sind, reiht die  Dosierungsvorrichtung 34 die fertigen Reissverschlüsse       in    einen Behälter oder auf die     Beförderungsvorrich-          tung    40.    In der     beiliegenden    Zeichnung und in der vorste  henden Beschreibung ist das Prinzip der     Erfindung    in  einer der     möglichen    Ausführungen umfassend darge  stellt und beschrieben. Die     einzelnen        Teilvorrichtungen,     wie z.

   B. die Vorrichtung 8 für das Einsetzen des     End-          gliedes    41 in den     Reissverschluss-Doppelstreifen    1, die       Kontrollvorrichtungen    2 und 24, die     Stempelungsvor-          richtung    23 und weitere können von verschiedener kon  struktiver     Ausführung    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen, aus einem verbundenen Reissverschluss-Doppelstreifen, bei welchem Endgliedermontage-, Stempelungs-, Zer- schneidungs-, Kontroll- und Dosierungsoperationen vor genommen werden, dadurch gekennzeichnet, dass am Reissverschluss-Doppelstreifen (1) mit Lücken (43), wel che die Länge der einzelnen Reissverschlüsse angeben,
    alle die vorgenannten Operationen automatisch auf ei ner einzigen Einrichtung vorgenommen werden, wobei die Spannung des Reissverschluss-Doppelstreifens zwi schen zwei Vorrichtungen durch eine Ausgleichsvor richtung (17) vorgenommen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung (8) für das Einset zen der Endglieder (41), die Stempelungsvorrichtung (23) und die Schneidevorrichtung (31) mittels elektri scher Abnehmer (5, 20 und 27) in Tätigkeit versetzt werden, welche auf die ersten Reissverschlussglieder (42) hinter der Lücke (43) im Reissverschluss-Doppel- streifen (1) reagieren.
    PATENTANSPRUCH 1I Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Zugwalzen (10) hinter die Vor richtung (8) zur Befestigung der Endglieder (41) einge schaltet sind und die Vorschubvorrichtung (26) dicht vor der Vorrichtung (31) zum Zerschneiden der Reiss- verschluss-Doppelstreifen (1) angeordnet ist, wobei die Vorrichtung (8) zur Befestigung der Endglieder (41) durch einen Hebel (6) und den Abnehmer (5)
    in Tätig keit versetzt wird und dies über den Elektromagnet (11) und das Nockensystem (13) mit einer Einumdre- hungskupplung (14). UNTERANSPRÜCHE 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass in die Kontrollvorrichtungen (2 und 24) Mikroschalter (25) eingeschaltet sind, welche den Gang der einzelnen Teile der Einrichtung abschalten können.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus gleichsvorrichtung (17) einige Mikroschalter (18) auf weist.
CH337565A 1964-03-16 1965-03-10 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Reissverschlüssen CH433839A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2856372A1 (de) * 1977-12-30 1979-07-05 Yoshida Kogyo Kk Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer reissverschlusskette mit verstaerkungsstreifen
DE3825712A1 (de) * 1988-07-28 1990-02-01 Opti Patent Forschung Fab Anlage fuer die fertigung von einzelnen reissverschluessen aus einer langen reissverschlusskette

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