CH433871A - Dübel zur rüttelsicheren Befestigung von Gegenständen in Baustoffen - Google Patents

Dübel zur rüttelsicheren Befestigung von Gegenständen in Baustoffen

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CH433871A
CH433871A CH234066A CH234066A CH433871A CH 433871 A CH433871 A CH 433871A CH 234066 A CH234066 A CH 234066A CH 234066 A CH234066 A CH 234066A CH 433871 A CH433871 A CH 433871A
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CH234066A
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Fischer Artur
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Fischer Artur
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    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
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Description


  Dübel     zur    rüttelsicheren Befestigung von Gegenständen     in    Baustoffen    Die Erfindung betrifft einen Dübel zur rüttelsiche  ren Befestigung von Gegenständen in Baustoffen, ins  besondere in weichen Holzarten und gepressten Platten,  vorzugsweise in Sackbohrlöchern geringer Tiefe, mit  einem ins Bohrloch passenden, die     Halteschraube    auf  nehmenden     Dübellcörper.     



  Es ist bekannt, zur Befestigung     in        Sacklöchern    Dü  bel zu verwenden, deren zur Aufnahme der Halte  schraube bestimmte Teile aus einem plastischen Mate  rial bestehen, das sich beim Hineinschrauben der Halte  schraube derart verformt dass der Dübel durch seitli  chen Druck auf die     Bohrlochwandung    einen festen Halt  findet.

   Es sind auch Spreizdübel bekannt, die am     einführ-          seitigen    dem Bohrlochende zugekehrten Teil des Dübels  eine Mutter aufweisen, die beim Hineinschrauben der  Halteschraube nach vorn gleitet und die     zylindrischen,     aus einzelnen Lamellen oder Zungen bestehende Dübel  wandung     seitlich    derart gegen die     Bohrlochwandung     spreizt, dass der Dübel     mit    Pressitz im Bohrloch gehal  ten wird.  



  Derartige bisher     bekannte    Dübel weisen den Nach  teil auf, dass das Bohrloch in ganzer Länge     seitlich    auf  gebraucht bzw. ausgeweitet wird und der Dübel     keinen     festen Halt findet, insbesondere     dann,    wenn es sich um  Sackbohrlöcher geringer Tiefe handelt, wie beispielswei  se bei nicht durchgehenden Bohrungen zum Anbringen  eines Schubladengriffes ohne sichtbare Muttern oder  Schrauben auf der     Innenseite    der Schublade.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,     einen     Dübel zu     schaffen,    der auch bei geringer     Bohrlochtiefe,     insbesondere bei auftretenden Zugkräften, einen festen  Sitz des Dübels in weichen     Holzarten    und gepressten  Platten gewährleistet.  



  Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäss dadurch,  dass     im        Dübelkörper    ein mit einem zentralen Bohrloch  versehener Spreizbügel liegt, der mindestens zwei nach       vorn:    in     Richtung    zur     Dübelgrundplatte    abgewinkelte  Schenkel aufweist, die sich in nicht gespreiztem Zustand  in fensterartige     Ausnehmungen    in der     Aussenwand    des         Dübelkörpers        hinein    erstrecken.

   Die     abgewinkelten     Schenkel des Spreizbügels können mittels eines Bolzens,  durch Schlag oder durch Druck flachgespreizt und da  durch in die     Bohrlochwandungen    des den Dübel umge  benden Materials     hineingetrieben    werden, so dass der       Dübelkörper    in seiner Stellung fest     verankert    wird.  



  Es ergibt sich dabei der Vorteil; dass der Dübel auch  in Bohrlöchern geringer Tiefe, beispielsweise beim Be  festigen von     Möbeltürgriffen    in dünnen Platten auch ge  gen stärkere Zugkräfte fest verankert wird, ohne dass  die Gefahr besteht, dass die     Bohrlochwände        aufgebaucht     oder ausgeweitet werden     könnten.     



  Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass der       Spreizbügel,    dadurch, dass er sich mit seinen Schenkeln  in die in der Aussenwandung des     Dübelkörpers    ange  ordneten     Ausnehmungen    hinein erstreckt,     mit    dem     Dü-          belkörper    bis     zur    Einbringung ins Bohrloch unverlier  bar verbunden ist.  



  Auch wenn der     Dübelkörper    nicht einteilig, son  dern aus zwei Teilen     zusammenfügbar    ist, kann der  Spreizbügel durch Zusammenfügen der     Dübelkörpertei-          le    und Einrasten der Bügelschenkel bis zur Verwendung  des Dübels unverlierbar zu einer Einheit vereinigt wer  den.  



  Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen dass der       zweckmässig    scheibenförmige Spreizbügel mit den ab  gewinkelten     Schenkeln    in ganz flache     Sackrohrlöcher     eingebracht werden kann.     Anschliessend    werden zwei  Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Dübels an  Hand der     Zeichnung    erläutert.  



       In    der     Zeichnung    zeigt:       Fig.    1 das erste Ausführungsbeispiel im Längs  schnitt,       Fig.    2 den Dübel nach     Fig.    1 im im Bohrloch veran  kerten Zustand im Längsschnitt, wobei die Halteschrau  be gestrichelt dargestellt ist,       Fig.    3 den Dübel nach     Fig.    1     im    im Bohrloch ver-           ankerten    Zustand ohne Halteschraube, in Draufsicht       in    Richtung des Pfeiles nach     Fig.    2,

         Fig.    4 den     Dübelkörper        und    den Spreizbügel des  Dübels nach     Fig.    1 jeweils     nebeneinander    vor dem Zu  sammenfügen derselben in perspektivischer Ansicht,       Fig.    5 das zweite     Ausführungsbeispiel    mit zweitei  ligem     Dübelkörper        im        Längsschnitt,          Fig.    6 den Dübel nach     Fig.    5 im im Bohrloch     ver-          ankerten    Zustand im     Längsschnitt,

      wobei die Halte  schraube gestrichelt dargestellt ist,       Fig.    7 den Dübel nach     Fig.    5 im     Schnitt        A-A    nach       Fig.    6, und       Fig.    8- den     hohlzylindrischen    Randkörper, den       Spreizbügel    und die     Dübelscheibe    des Dübels nach     Fig.     5     jeweils        einzeln    vor dem     Zusammenfügen    in perspek  tivischer Ansicht.  



  Wie aus     Fig.    1 bis 4     ersichtlich    ist, besteht der Dü  bel bei diesem Beispiel aus drei Teilen: einem Dübel  körper 1, einem Spreizdübel 2     und    einer Halteschraube  6. Der     Dübelkörper    1, weist die Form     einer    nach oben  zu     offenen    Kappe auf, deren     Grundplatte    3     eine    zen  trale,

   die Halteschraube 6 aufnehmende     Bohrung    4 mit       Innengewinde    aufweist und in deren     hohlzylindrischer     Seitenwand 5 in Höhe der     Innenfläche    der Grundplat  te für den     Durchtritt    der Schenkel des Spreizbügels 2,       Öffnungen    7 vorgesehen sind, deren     Grundflächen    8,  auf die sich die Enden der     Spreizbügelschenkel    stützen,  abgeschrägt sind: Die     Grundplatte    des     Dübellcörpers     weist am äusseren     Umfang    radiale     Rändelung    auf.  



  Der Spreizbügel 2 ist     einstückig    und besteht aus ei  ner Führungsplatte 10     mit        mittigem    Bohrloch 22 für  den Durchtritt der Halteschraube 6 und zwei abgewin  kelten     Schenkeln    20, deren Enden 20a leicht nach aus  sen abgebogen sind.  



  Das Einbringen und     Verankern    des Dübels     mittels     des     Spreizbügels    im Bohrloch erfolgt folgendermassen:  Der     Dübelkörper    1 wird zusammen mit dem- mit sei  nen     Schenkeln        in    den     Öffnungen    7 der Seitenwand 5 un  verlierbar     federnd    gehaltenen     Spreizbügel    2     mit    der am       Umfang    der     Grundplatte    3     befindlichen        Rändelung    9 in  das das Bohrloch umgebende Material 21     

  hineinge-          drückt,    so     dass    die     Rändelung    eine Drehbewegung des       Dübelkörpers    verhindert.  



       Anschliessend        wird    der     Spreizbügel        mittels    eines  Dornes durch Hammerschlag oder direkt durch die  Halteschraube 6 unter Verwendung     eines        in    der Zeich  nung nicht dargestellten Druckkörpers     flachgespreizt,     wodurch die Schenkel 20 des Spreizbügels 2     in.    radialer  Richtung senkrecht     in    das das Bohrloch umgebende  Material 21     hineingetrieben    und     verankert    werden.

   Die  abgeschrägten     Grundflächen    der Öffnungen 7 gewähr  leisten ein     Eindringen    der     zugespitzten,    leicht abgebo  genen Enden 20a der Schenkel des Spreizbügels 2     in    ra  dialer senkrechter Richtung     in    das das Bohrloch um  gebende Material 21.  



  Nach erfolgter     Flachspreizung    des     Spreizbügels    2,  ist der Dübel rüttelsicher im Bohrloch verankert; die  Halteschraube 6 kann dann entfernt werden, ohne dass  der Dübel seinen Halt verliert.  



       Ein    anderes     Ausführungsbeispiel    ist aus     Fig.    5 bis  8 ersichtlich. Der     Dübelkörper    besteht hier aus     zwei          einzelnen        Teilen:

      aus dem     hohlzylindrischen    Randkör  per 15 mit     einer    am     Einführende,        d.h.    an den dem       Sackbohrlochende    zugekehrten Ende innenbefindlichen  Ringnut 11     und        mit    am selben Ende     angeordneten        Aus-          nehmungen    17 und einer     Rändelung   <B>19</B>     an    der Aus  senseite und aus einer     Grundplatte    13,

   mit     mittigem            mit        Innengewinde    14 versehenem     Führungsdorn    25,  mit Vorsprüngen 23 und am Umfang der Stirnseite an  geordneten vorspringenden Nocken 24; die beiden Tei  le des     Dübelkörpers    sind zusammen mit dem     Spreizbü-          gel    durch die in die Ringnut 11 einrastenden Nocken  24 zu     einer    Einheit vereinigt.  



  Der     Spreizbügel    besitzt eine Scheibe 18 mit     mittiger     für den Durchtritt der Halteschraube vorgesehenen Boh  rung 26 und durch     Einschnitte    27 gebildete über den  Radius der Scheibe 18 hinausreichende     zickzackförmig     abgewinkelte Schenkel 28.  



  Die Verankerung des Dübels im Bohrloch erfolgt       dadurch,    dass der Dübel mit der     Rändelung    19     in    das  Bohrloch     hineingedrückt    wird und dann die Schenkel 28  des Spreizbügels mittels eines Dornes durch Hammer  schlag oder mittels eines in der Zeichnung nicht darge  stellten Druckkörpers durch     Gewindedruckkraft    der in  das     Innengewinde    14 der     Dübelgrundplatte    13 hinein  zuschraubenden Halteschraube 16 flachgespreizt wer  den, wobei die zugespitzten Schenkel 28 in radialer  Richtung senkrecht in das das Bohrloch umgebende  Material 21     hineingetrieben    werden.

   Die Halteschraube  16 kann nach erfolgter Flachspreizung des     Spreizbügels     entfernt werden, ohne dass sich der Dübel aus der     Ver-          ankerung    lösen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dübel zur rüttelsicheren Befestigung von Gegenstän den in Baustoffen, insbesondere in weichen Holzarten und gepressten Platten, vorzugsweise in Sacklöchern ge ringer Tiefe, mit einem in das Bohrloch passenden, die Halteschraube aufnehmenden Dübelkörper, dadurch ge kennzeichnet, dass im Dübelkörper ein mit einem zen tralen Bohrloch versehener Spreizbügel liegt, der min destens zwei nach vorn in Richtung zur Dübelgrund- platte abgewinkelte Schenkel aufweist,
    die sich in nicht gespreiztem Zustand in fensterartige Ausnehmungen in der Aussenwand des Dübelkörpers hineinerstrecken. UNTERANSPRÜCHE 1. Dübel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Enden der Schenkel (20) des Spreiz- bügels (2) kurze, nach aussen gerichtete Aufbiegungen (20a) aufweisen. 2.
    Dübel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Spreizbügel aus Metall und der Dü- belkörper aus Metall oder aus Kunststoff, oder aus Kunststoff mit in die Grundplatte eingebetteten Metall teilen besteht. 3. Dübel nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass in der aus Kunststoff bestehenden Dübel- grundplatte eine Metallmutter eingebettet ist. 4.
    Dübel nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die vordere Aussenkante der Dübel- grundplatte an denjenigen Stellen, an denen sich die En den der abgewinkelten Schenkel des Spreizbügels stüt zen, abgeschrägt sind. 5.
    Dübel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dübelkörper aus einem einstückigen kappenförmigen Hohlkörper besteht, mit in seiner zy lindrischen Seitenwand in Höhe der Grur < dplatte ange ordneten, den Spreizbügelschenkeln nach Zahl und La ge entsprechenden fensterartigen Ausnehmungen. 6.
    Dübel nach Patentanspruch dadurch gekenn zeichnet, dass der Dübelkörper zweiteilig gestaltet ist; wobei der eine Teil ein zylindrischer Randkörper mit am Einführende innen befindlicher Ringnut und Aus- nehmungen ist, und der andere Teil eine in den hohl- zylindrischen Randkörper hineinpassende Grundplatte mit in die Ausnehmungen des Randkörpers hineinpas senden Vorsprüngen und am Umfang angeordneten vor springenden, in die Ringnut es hohlzylindrischen Rand körpers einrastenden Nocken.
    7. Dübel nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Spreizbügel aus einer Scheibe mit durch Einschnitte gebildeten, über den Scheibendurch messer hinausragenden auf- und abgewinkelten Schen keln und mit mittigem Bohrloch besteht. B. Dübel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dübelkörper am äusseren Umfang der Grundplatte eine axial verlaufende Rändelung auf weist.
CH234066A 1965-03-16 1966-02-16 Dübel zur rüttelsicheren Befestigung von Gegenständen in Baustoffen CH433871A (de)

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DE1450994A1 (de) 1969-05-08
AT264097B (de) 1968-08-12
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NL6603381A (de) 1966-09-19

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