CH433885A - Druckmittelübertragungsstück - Google Patents

Druckmittelübertragungsstück

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CH433885A
CH433885A CH1249763A CH1249763A CH433885A CH 433885 A CH433885 A CH 433885A CH 1249763 A CH1249763 A CH 1249763A CH 1249763 A CH1249763 A CH 1249763A CH 433885 A CH433885 A CH 433885A
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CH
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sleeve
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Application number
CH1249763A
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Inventor
Degenhardt Otto
Original Assignee
Schwermaschinenbau Verlade Und
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L39/00Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
    • F16L39/06Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies of the multiline swivel type, e.g. comprising a plurality of axially mounted modules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description


      Druckmittelübertragungsstück       Die Erfindung betrifft ein     Druckmittelübertragungs-          stück    für die Übertragung von Druckmedien von einem  feststehenden zu einem drehbaren Bauteil.  



  Bei hydraulisch betätigten Verlade- und     Förderge-          räten    bzw. Hebezeugen     etc.    ist der     Hydrauhkantrieb    und  das Steuergerät oder eines von beidem     im    festen Teil  des Gerätes untergebracht, während die schwenkbaren  Arbeitszylinder bzw. Hydromotoren auf dem drehbaren  Teil des Gerätes befestigt sind.  



  Die Zuführung des Arbeitsöles zu den     einzelnen          Druckölverbrauchern    bzw. die     Rückführung    desselben,  erfolgt allgemein über Schläuche. Diese     ermöglichen    die  freie     Beweglichkeit    der Arbeitszylinder um deren Dreh  punkt bzw. Schwenkpunkt und des     Geräteoberteiles    um  die Drehachse des festen Geräteunterteiles.

   Es sind je  doch     dazu    sehr lange     Schlauchleitungen    erforderlich und  oft wurden für eine Zuleitung sogar zwei Schläuche von  denen der eine die freie     Beweglichkeit    des Zylin  ders um den Drehzapfen desselben und der andere die  freie Beweglichkeit des Geräteober- gegen das Geräte  unterteil ermöglicht, benötigt.

   Die durch die häufigen  Bewegungen der Zylinder bzw. des drehbaren gegen den  festen Geräteteil hervorgerufenen Biege- und     Torsions-          beanspruchungen    führten jedoch zu     einer    stetigen Ab  nutzung des Schlauchmaterials und zur Beschädigung  desselben, so dass sehr häufig schon nach verhältnismäs  sig kurzer Betriebszeit     Schlauchbrüche    eintraten. Dar  über hinaus sind die Schläuche, besonders bei längeren  Zuleitungen, durch Scheuern an der Eisenkonstruktion  einer starken Abnutzung ausgesetzt und werden oft ver  drückt.

   Es ist daher, wenn die     Betriebssicherheit    der  Anlage     nicht    beeinträchtigt werden soll, ein Auswech  seln der Schläuche in     regelmässigen    Abständen erfor  derlich, was einen grossen Nachteil dieser Bauweise       darstellt.     



  Zur Beseitigung dieser Nachteile wurde verschie  dentlich der Drehzapfen des     Zylinders    für die ölzufüh-         rung    ausgenutzt. Die starke Belastung des Drehzapfens  und die hierdurch eintretende Abnutzung führt jedoch  zur Herabsetzung der Dichtwirkung der eingebauten  Manschetten und     somit    zu     Undichtigkeiten    der     Zu-          und    Rückleitungen, wodurch die Betriebssicherheit der  Anlage     beeinträchtigt    wird.

   Da eine Schwächung des  hochbeanspruchten Drehzapfens nicht erfolgen     darf,    er  fordert die     Unterbringung    der Zu- und Rückleitungen für  das Arbeitsöl sowie der Dichtungen     verhältnismässig          grosse    Abmessungen für den     Lagerbolzen,    und es waren  deshalb     immer    Sonderkonstruktionen der Zylinder erfor  derlich. Ausserdem musste die Zuleitung des Arbeitsöles  vom festen zum drehbaren     Teil    des Gerätes weiterhin  über Schlauchleitungen erfolgen.  



  Die Schaffung von speziellen     Hochdruck-Ölleitungs-          gelenken    beseitigte sowohl die Nachteile der Schlauch  leitungen, wie auch der     Ölzu-    und     Ölrückführung    über       die    Drehzapfen der     Arbeitszylinder.     



  Diese     bekannten        Hochdruckölleitungsgelenke    beste  hen -in der Regel aus einzelnen     Ringen    welche dreh  bar übereinander angeordnet sind auf     einem,    meist fest  stehenden Zapfen, in dem die Zuführung des Drucköles  untergebracht ist.  



  Diese     Ausführungsform    weist jedoch erhebliche  Nachteile auf, die     darin    bestehen dass in den Fällen,  wo eine grosse Anzahl von     Druckölverbrauchern    vor  handen ist, also viele Ableitungen benötigt werden; eine  der Anzahl der     Ableitungen    entsprechende Zahl von  Ringen     übereinandergesetzt    werden muss. In der Praxis  sind jedoch diesem     Übereinanderanordnen    von Ringen  beliebiger Zahl Grenzen gesetzt, insofern, als die  Druckkanäle in den     einzelnen        Ringen    beiderseitig abge  dichtet werden müssen, was eine gewisse Bauhöhe des  Ringes erforderlich macht.

   Ausserdem ist damit der  grosse Nachteil verbunden, dass eine Mehrzahl von  Dichtstellen auch die     Möglichkeit    der Störungsquellen  hervorgerufen durch     Undichtigkeiten,        wesentlich    erhöht.      Weiterhin stellt sich die Anfertigung des -     einzelnen    Rin  ges dadurch sehr aufwendig und teuer.

   Durch die be  dingte Bauhöhe der     einzelnen        Ringe    würde bei einem       übereinanderordnen    vieler Ringe,     beispielsweis    5  oder 8 Stück,     allein    für die     Druckmediumverteilung    ei  nes     Fördermittels        bauliche    Abmessungen erreicht, die  die Ausführung des gesamten Gerätes ungünstig beein  flussen.

   Gerade bei     Fördermitteln    ist es notwendig, ge  ringe Abmessungen und     kleines    Gewicht sowie eine bil  lige Herstellung zu erreichen was jedoch     mit        Hilfe    der  Anwendung der bekannten     Hochdruckölleitungsgelenke     in     keinem    Falle     möglich    ist.  



  Weiterhin wurde bereits vorgeschlagen, dass man       Druckölverbrauchern        ein    Verteilerstück für Druckme  dien, das     im        wesentlichen    aus einem Verteilerkernstück  und einem     Verteilermantel    besteht, vorsieht.

   Dieses Ver  teilerstück ist dadurch gekennzeichnet, dass um das  mit     achsialen        Druckölzuführungsbohrungen    und in die  se     mündenden    radialen Verbindungskanälen versehene       Verteilerkernstück        ein    mit einer     Vielzahl    von     Anschluss-          bohrungen,    die in     Ringkanäle    münden     und    über  diese mit radialen     Verbindungskanälen    des     Kernstückes     in     Verbindung    stehen,

   versehener     Verteilermantel    ange  ordnet ist. Bei diesem     Verteilerstück    ist der Verteiler  mantel gegenüber dem     Verteilerkernstück    drehbar, wo  bei jedoch eines der beiden, entweder Verteilerkernstück  oder Verteilermantel,     in    einem Teil des Gerätes- fest  angeordnet ist,     in    dem es zur Funktion kommen soll.  



  Trotz der unbestreitbaren     Vorteile    dieses Verteiler  stückes ist es jedoch nicht für jedes Gerät vorteilhaft  anwendbar, da die     erforderliche    mehrfache     Richtungs-          umlenkung    des Ölstromes in den     Zuführungskanälen     und der dadurch auftretende Staudruck zu Druckverlu  sten führt, die aus     Wirtschaftlichkeitsgründen    nicht: in  jedem Falle in Kauf genommen werden können.  



  Es ist deshalb Zweck und Aufgabe der     Erfindung;          ein        Druckmittelübertragungsstück    für die Übertragung  von Druckmedien von einem feststehenden zu einem  drehbaren Bauteil zu schaffen das bei     geringstem    Auf  wand an Material und Lohn bei der Herstellung und  unter Vermeidung der     mitunter    unvertretbaren Druck  verluste und des dadurch bedingten grossen Leistungs  bedarfs Betriebssicherheit garantiert.  



  Dies wird dadurch erreicht, dass in     einer    Hülse mit       Hilfe    von in der     Hülse    gehaltenen     Trennwänden    gebilde  te     Druckkammern        angeordnet    sind, denen mit Rohr  leitungen     in        Verbindung    stehende     Druckmittelzu-    bzw.       -abführungsbohrungen    sowohl     in    der Hülse als auch in  einer der     Trennwände    jeder Kammer     zugeordnet    sind.  



  Die     Druckmittelzu-    bzw.     -abführungsbohrungen    in  den Trennwänden     können        zweckmässig    je mit     einer          druckmittelführenden    Leitung ausgerüstet sein, die mit  Ausnahme der an der     einen    Abschluss der Hülse bil  denden     Trennwand    angeschlossenen eine bzw.

   mehrere  Trennwände durchdringen, je nach der Lage der zuge  ordneten     Druckkammer    bezüglich der     Abschlusstrenn-          wand.    Zum Abdichten der Trennwände können ferner       vorteilhaft    in der     Hülse    ringförmige Dichtungen ange  ordnet sein.  



  Nachfolgend wird die     Erfindung    an     einem    Ausfüh  rungsbeispiel dargestellt und beschrieben.  



       In    der     Zeichnung    zeigt:       Fig.    1     ein        erfindungsgemässes        Druckmittelübertra-          gungsstück        im    Schnitt;         Fig.    2 dieses     erfindungsgemässe        Übertragungsstück     in Ansicht     mit    dem Blick auf die     stirnseitig    angeord  neten     Anschlussleitungen.     



  Das     erfindungsgemässe    Übertragungsstück für  Druckmedien besteht aus einer     beispielsweise    im festen  Teil eines     Flurfördergerätes    angebrachten Hülse 1, de  ren     Hohlraum    durch Trennwände 2 in     einzelne        Druck-          kammern        unterteilt    ist, und die auf ihrem Mantel den  gebildeten Druckkammern zugeordnete     Bohrungen    3  aufweist.

       Stirnseitig    sind die beiden äusseren Trenn  wände 2 mit     Sprengringen    in     ihrer    Lage     fixiert.        Jede     Trennwand 2, bis auf diejenige, die die     Hülse        stirn-          seitig        vollkommen    abschliesst, hat eine     Ölzuführungs-          leitung    4 und je nach ihrer Lage in der     Hülse    1 Durch  gangsbohrungen für die     ölzuführungsleitungen    der nach  geordneten Trennwände 2.  



  Die Trennwände 2 sind gegenüber dem Mantel 1  mit Dichtungen 5 abgedichtet.  



  Die     Wirkungsweise    des     erfindungsgemässen    Druck  mittelübertragungsstückes ist nunmehr wie folgt:  Von ,einem im festen Teil des     Flurfördergerätes    be  findlichen Antrieb wird Drucköl über starre Leitungen  in die Bohrungen 3 der Hülse 1 und über diese     in    die  einzelnen     Druckkammern,    die durch die     Trennwände    2       in    der Hülse gebildet sind, gebracht. Über die eben  falls starren Ölleitungen 4 wird dieses Drucköl aus den       einzelnen        Druckkammern    zu den auf dem drehbaren  Teil des Gerätes angeordneten Verbraucherstellen ge  führt.  



  Die mit Rohrleitungen 4     versehenen        Trennwände    2  führen gegenüber der Hülse 1     eine    Drehbewegung durch,  sobald das zugeordnete Bauteil, beispielsweise der Ober  bau des     Flurfördergerätes,    gegenüber dem feststehen  den Bauteil, beispielsweise dem     Fahrzeuguntergestell,     eine Drehbewegung ausführt. Es ist dabei unerheblich,  ob die Hülse 1 oder die Rohrleitungen 4 mit den Trenn  wänden 2 dem drehbaren oder festen Bauteil zugeord  net     sind.    Es kommt in jedem Fall zu einer Relativ  bewegung zwischen der Hülse 1 und den Trennwänden  2, die einen entsprechenden beweglichen Sitz in der  Bohrung der Hülse 1 aufweisen.

   Die die Hülse 1       stirnseitig    vollkommen abschliessende Trennwand 2  kann, da sie nicht mit einer Rohrleitung 4 in Verbin  dung steht, fest     in    der Hülse 1 angeordnet     sein.     



  Dadurch, dass also nunmehr das Ankommende  Drucköl in einer Druckkammer abgefunden und über  diese weitergeleitet wird, wird die Umlenkung des     Öl-          stromes    in eine andere Richtung elastisch gestaltet, wo  durch     günstigste    Strömungsverhältnisse entstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckmittelübertragungsstück für die Übertragung von Druckmedien von einem feststehenden zu einem drehbaren Bauteil, insbesondere bei Fahrzeugen, die aus einem festen Untergestell und einem drehbaren Oberbau bestehen dadurch gekennzeichnet, dass in ei ner Hülse (1) mit Hilfe von in der Hülse (1) gehaltenen Trennwänden (2) gebildete Druckkammern angeord net sind, denen mit Rohrleitungen (4) in Verbindung stehende Druckmittel zu bzw. -abführungsbohrungen (3) sowohl in der Hülse (1) als auch in einer der Trenn wände (2) jeder Kammer zugeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Druckmittelübertragungsstück nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckmittel zu- bzw. -abführungsbohrungen (3) in den Trennwän den (2) je mit einer druchmittelführenden Leitung (4) ausgerüstet sind, die mit Ausnahme der an der einen Abschluss der Hülse (1) bildenden Trennwand (2) an geschlossen, eine bzw. mehrere Trennwände (2) durchdringen, je nach der Lage der zugeordneten Druck kammer bezüglich der Abschlusstrennwand.
    2. Druckmittelüb.ertragungsstück nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in ,der Hülse (1) zum Abdichten der Trennwände (2) ringförmige Dichtungen (5) angeordnet sind.
CH1249763A 1963-10-11 1963-10-11 Druckmittelübertragungsstück CH433885A (de)

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