CH433888A - Wellendichtung - Google Patents
WellendichtungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/32—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
- F16J15/3248—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports
- F16J15/3252—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports
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Description
Wellendichtung Die Erfindung betrifft eine Wellendichtung mit einem U-förmig profilierten Stützring, in dessen Profil inneres ein U-förmig profilierter Dichtring hineinragt, wobei der radial innere Schenkel des Dichtringes einen als innere Dichtlippe dienenden Teil aufweist, der nicht am Stützring anliegt und von einem Federelement um geben ist.
Es sind Wellendichtungen bekannt, bei denen die Abdichtung zwischen Welle und der Wellendichtung mittels einer Dichtlippe erfolgt. Eine Abdichtung zwi schen Gehäuse und Wellendichtung wird nur durch ein genaues Einschleifen des Stützringes in das Gehäuse erreicht.
Auch wenn zusätzlich auf dem Stützring noch teigige Dichtungsmasse aufgetragen werden soll, muss die Ge häusebohrung sehr genau und damit teuer hergestellt werden. Weiterhin dichten die bekannten Wellendich- tungen bei hohen Ab@dichtdrücken nicht mehr einwand frei.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist es, eine Wellendichtung zu schaffen, die ohne teure Bear beitung der Gehäusebohrung für die Wellendichtung eine sichere Abdichtung auch von hohen Drücken ge währleistet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der radial äussere Schenkel ödes Dichtringes einen als äus- sere Dichtlippe dienenden Teil aufweist, der nicht am Stützring anliegt und zur radialen Abstützung der äusse- ren Dichtlippe in. das U-Profilinnere des Dichtringes ein Versteifungsring hineinragt.
In den Unteransprüchen der Beschreibung rund der Zeichnung sind besondere Ausführungsformen enthal ten. Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Wellendichtung gemäss .der Erfindung im Längsschnitt. Es zeigen: Fig. 1 eine erste Wellendichtungshälfte mit Welle und Gehäuse, Fig. 2 eine weitere Wellendichtungshälfte mit Welle und Gehäuse.
Beim ersten Beispiel nach Fig. 1 weist ein U-förmig profilierter Dichtring 1 die zwei Schenkel 2, 3 und einen Steg 4 auf. Ein den Dichtring 1 umfassender U-förmig profilierter Stützring 5 besitzt Schenkel 6, 7- .und einen Steg B. Der radial innere Schenkel 3 des Dichtringes 1 ist von einer Schrauben Zugfeder 9 umgeben.
Im U-Profil, d. h. zwischen den beiden. Schenkeln 2, 3 .des Dichtrin ges 1 ist ein Versteifungsring 10 für den Dichtring 1 vorhanden.
Die Aussens-citen 11J13 der Schenkel 2, 3 und des Steges 4 vom Dichtring 1 liegen an den Innenseiten -14-16 der Schenkel 6; 7 und des Steges 8 vom Stütz: ring 5 an, mit Ausnahme der freien, als Dichtlippen 17, 18 dienenden Schenkelenden .des Dichtringes. Beim Einschieben der Wellendichtung in ein Gehäuse 19, und Einsetzen einer Welle 20 liegen die Dichtlippen- 17, 18 abdichtend am Gehäuse 19 und an der Welle 20 an.
Die Innenseite 16 des Stützringschenkels 6 weist einen V: förmigen und damit ungeraden Verlauf auf; der Dichtring 1 ist daher mittels Formschluss axial unver- schiebbar im Stützring 5 eingelagert.
Die Innenseiten 14, 16 der Stützring-Schenkel 6, 7 und die Aussenseiten 11, 13 der Dichtring-Schenkel 2, 3 divergieren nach aussen. Der radial innere Schenkel 7 des Stützringes 5 schliesst einen Winkel a von zumindest annähernd 30 zu seiner Längsmittelachse 21 ein. Diese Achse 21 stellt auch für die Bauteile 1, 10 und 9 die Längsmittelachsedar.
Der Stützring 5 ist zweiteilig ausgebildet. Der eine Teil wird vom Schenkel 6 und Steg 8 und der zweite Teil vom Schenkel 7 gebildet. Durch diese Zweiteilung des Stützringes 5 können die Teile 6, 8 und. 7 aus ver schiedenen Werkstoffen bestehen. Der Dichtring 1 be steht aus einem temperaturbeständigen Kunststoff z. B. Teflon-Asbest (Teflon = Handelsname).
Der Versteifungsring 10 weist ein L-förmiges Profil auf. Der dem Dichtring abgewandte, radial sich erstrek- kende Steg 22 bildet eine Stirnseite der gesamten, aus den Bauteilen 1, 5, 9 und 10 bestehenden Wellendich tung. Der Versteifungsring 10 liegt am Schenkel 2 und am Steg 4 des Dichtringes 1 an.
Der Versteifungsring 10 hintergreift mit einer zur Achse 21 geneigten Mantelflä- ehe 23 in axialer Richtung den Dichtring 1 und ist somit axial an letzteren gehalten.
Der Haftsitz des Dichtringes 1 im Stützring 5 ist so bemessen, dass die Dichtlippe 18 an der eingesetzten Welle 20 und nicht der Dichtring 1 gegenüber dem Stützring 5 gleitet.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die Bauteile, die denjenigen nach Fig. 1 funktionsmässig entsprechen, mit gleichem Bezugszeichen und einem In dex bezeichnet.
Ein Dichtungsring la ist im Stützring 5a eingelagert. Letzterer sitzt in einem Gehäuse 19a. Ist .die Wellen dichtung nach Fig. 2 in das Gehäuse 19a und die Welle 20a in die Wellendichtung eingeschoben, so liegen die Dichtlippen 17a und 18a am Gehäuse 19a und an der Welle 20a .abdichtend an. Der Versteifungsring 10a weist eine Umfangrinne 23a auf, mit der er axial uriver schiebbar am Dichtring la gehalten ist.
Die radial inner ste Dichtlippe 18a des Dichtringes 1,a ist von zwei Schrauben-Zugfedern 9a umgeben.
Der Stützring 5a weist die zwei Schenkel 6a, 7a und den Steg 8a auf. Der Stützring 5ä ist im Unterschied. zur Ausführung nach Fig. 1 einteilig.
Weil Drücke in Flüssigkeiten und Gasen nach allen Richtungen gleichmässig wirken, wird ein auf der Seite des Versteifungsringes 10 oder 10a herrschender Druck den Dichtring 1 oder la sowohl axial als auch radial be- aufschlagen. Die Dichtlippen 17, 18 oder 17a, 18a wer den an das Gehäuse 19 bzw. 19a und an die Welle 20 bzw. 20a gepresst.
Das Verhältnis der in Richtung der Achse 21 liegen den Flächendes Dichtringes 1 bzw. 1 a zu .den rechtwin- klig zur Achse 21 liegenden ist nun so gewählt, dass die radial wirkenden Kräfte stärker sind als die axialen. Beide Dichtlippen 17, 18 bzw. 17a, 18a werden um so stärker an das Gehäuse 19, 19a und an die Welle 20, 20a gedrückt, je grösser die abzudichtende Druckdiffe renz, die zwischen den beiden Seiten der Wellendichtung herrscht, ist.
Der sich auf dem Dichtring 1, 1a abstüt zende Versteifungsring 10, 10a untergreift und unter stützt damit den Schenkel 2 bzw. 2a des Dichtringes 1, la.
Bei richtiger Bemessung der radial und axial wirken den Kraftkomponenten kann die Wellendichtung für sehr hohe Druckdifferenzen verwendet werden. Der auf die Dichtlippe 18 bzw. 18a wirkende Druck setzt sich zusammen aus einem konstanten, durch das Federele ment 9 bzw. 9a erzeugten Teildruck und einem der ab zudichtenden Druckdifferenz proportionalen Teildruck. Der Versteifungsring 10 bzw. 10a stellt eine Stirnseite ,der Wellendichtung dar.
Wird letztere montiert, so kann sie mittels Schlägen auf den Versteifungsring 10, 10a ohne Verletzung der Dichtlippen 17, 18 bzw. 17a, 18a in das Gehäuse 19, 19a eingesetzt werden.
Mittels der radial äussersten Dichtlippe 17 des Dichtringes 1 erfolgt eine sichere Abdichtung zwischen Stützring 5 und Gehäuse 19. Der Versteifungsring 10 stützt den Schenkel 2 und den Steg .des Dichtringes 1. Letzterer wird daher fest in Anlage mit dem ihn umge benden Stützring 5 gehalten, so dass keine Deformatio nen am Dichtring 1 ausser an den Dichtlippen 17, 18 auftreten. Der Versteifungsring 10, 10a verhindert gleichzeitig noch ein Herausfallen der Federn 9, 9a.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Wellendichtung mit einem U-förmig profilierten Stützring, in dessen Profilinneres ein U-förmig profilier ter Dichtring hineinragt, wobei (der radial innere Schen kel des Dichtringes einen als. innere Dichtlippe dienen den Teil aufweist, der nicht am Stützring anliegt und von einem Federelement umgeben ist, dadurch gekennzeich net, dass der radial äussere Schenkel (2) des Dichtringes (1) einen als äussere Dichtlippe (17) dienenden Teil auf weist, der nicht am Stützring (5)anliegt und zur radialen Abstützung der äüsseren Dichtlippe in das U-Profilin- nere des Dichtringes (1) ein Versteifungsring (10) hin einragt. UNTERANSPRÜCHE 1. Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (5) zweiteilig ist. 2.Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützringschenkel (6, 7) und die Dichtringschenkel (2, 3) nach aussen divergieren. 3. Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (16) zumindest eines Stützring-Schenkels (6) im Querschnitt einen nicht gera- ,den Verlauf zur Längsmittelachse (21) des Stützringes (5) aufweist zum formschlüssigen Halten des Dichtringes (1) im Stützring (5). 4.Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (1) aus temperatur beständigem Kunststoff besteht. 5. Wellendichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (14) des radial inneren Schenkels (7) des Stützringes (5) im Querschnitt einen Winkel von zumindest annähernd 30 zur Längsmittelachse (21) des Stützringes ein- schliesst. 6.Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsring (10) am radial äusseren Schenkel (2) und am Steg (4) des Dichtringes (1) anliegt. 7. Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsring (10) ein L-förmiges Profil aufweist, und dass sein radial verlau fender Steg (22), vom Dichtring (1) abgewandt, eine Stirnseite der Wellendichtung bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH996665A CH433888A (de) | 1965-07-15 | 1965-07-15 | Wellendichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH996665A CH433888A (de) | 1965-07-15 | 1965-07-15 | Wellendichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH433888A true CH433888A (de) | 1967-04-15 |
Family
ID=4357644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH996665A CH433888A (de) | 1965-07-15 | 1965-07-15 | Wellendichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH433888A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4984812A (en) * | 1987-03-31 | 1991-01-15 | Kabushiki Kaisha Riken | Oil seal assembly |
-
1965
- 1965-07-15 CH CH996665A patent/CH433888A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4984812A (en) * | 1987-03-31 | 1991-01-15 | Kabushiki Kaisha Riken | Oil seal assembly |
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