CH433888A - Wellendichtung - Google Patents

Wellendichtung

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Publication number
CH433888A
CH433888A CH996665A CH996665A CH433888A CH 433888 A CH433888 A CH 433888A CH 996665 A CH996665 A CH 996665A CH 996665 A CH996665 A CH 996665A CH 433888 A CH433888 A CH 433888A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
shaft seal
sealing
support ring
sealing ring
Prior art date
Application number
CH996665A
Other languages
English (en)
Inventor
Schlittler Armin
Original Assignee
Schneider & Co Ag Fuer Isolier
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3248Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports
    • F16J15/3252Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description


      Wellendichtung       Die     Erfindung        betrifft        eine        Wellendichtung    mit  einem     U-förmig        profilierten        Stützring,    in dessen Profil  inneres ein U-förmig profilierter Dichtring     hineinragt,     wobei der radial innere Schenkel des Dichtringes einen  als innere Dichtlippe dienenden Teil aufweist, der nicht  am Stützring     anliegt        und    von einem Federelement um  geben ist.  



  Es sind Wellendichtungen bekannt, bei denen     die     Abdichtung zwischen Welle und der Wellendichtung  mittels einer Dichtlippe erfolgt.     Eine    Abdichtung zwi  schen Gehäuse und Wellendichtung wird nur durch ein  genaues Einschleifen des Stützringes in das Gehäuse  erreicht.  



  Auch wenn     zusätzlich    auf dem Stützring noch teigige  Dichtungsmasse aufgetragen werden soll, muss die Ge  häusebohrung sehr genau und damit teuer hergestellt  werden. Weiterhin dichten     die    bekannten     Wellendich-          tungen    bei hohen     Ab@dichtdrücken    nicht mehr einwand  frei.  



  Die der Erfindung zugrunde     liegende    Aufgabe ist es,  eine Wellendichtung zu schaffen, die ohne teure Bear  beitung der Gehäusebohrung     für    die Wellendichtung  eine     sichere    Abdichtung auch von hohen     Drücken    ge  währleistet.

   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der  radial äussere Schenkel ödes Dichtringes einen als     äus-          sere    Dichtlippe dienenden Teil aufweist, der nicht am  Stützring anliegt und zur     radialen    Abstützung der     äusse-          ren        Dichtlippe        in.    das     U-Profilinnere    des     Dichtringes    ein       Versteifungsring    hineinragt.  



  In den Unteransprüchen der Beschreibung rund der  Zeichnung sind besondere Ausführungsformen enthal  ten. Die Zeichnung zeigt zwei     Ausführungsbeispiele    der       Wellendichtung    gemäss .der Erfindung im Längsschnitt.  Es zeigen:       Fig.    1 eine erste     Wellendichtungshälfte    mit Welle  und Gehäuse,       Fig.    2 eine weitere     Wellendichtungshälfte    mit Welle  und Gehäuse.  



  Beim ersten Beispiel nach     Fig.    1 weist ein U-förmig       profilierter        Dichtring    1 die zwei Schenkel 2, 3 und einen    Steg 4 auf. Ein den     Dichtring    1 umfassender     U-förmig     profilierter     Stützring    5     besitzt    Schenkel 6, 7- .und einen  Steg B. Der radial innere     Schenkel    3 des     Dichtringes    1 ist  von einer Schrauben Zugfeder 9 umgeben.

   Im     U-Profil,     d. h. zwischen den     beiden.        Schenkeln    2, 3 .des     Dichtrin     ges 1 ist ein Versteifungsring 10 für den Dichtring 1  vorhanden.  



  Die     Aussens-citen        11J13    der Schenkel 2, 3 und des  Steges 4 vom Dichtring 1 liegen     an    den     Innenseiten          -14-16    der Schenkel 6; 7 und des Steges 8 vom Stütz:  ring 5 an, mit Ausnahme der freien, als     Dichtlippen    17,  18 dienenden     Schenkelenden    .des Dichtringes. Beim  Einschieben der Wellendichtung in ein Gehäuse 19,     und          Einsetzen    einer Welle 20 liegen die Dichtlippen- 17, 18  abdichtend am Gehäuse 19 und an der Welle 20 an.

   Die  Innenseite 16     des        Stützringschenkels    6 weist einen  V:     förmigen    und damit ungeraden Verlauf     auf;    der  Dichtring 1 ist daher mittels Formschluss axial     unver-          schiebbar    im Stützring 5 eingelagert.  



  Die Innenseiten 14, 16 der     Stützring-Schenkel    6, 7  und die Aussenseiten 11, 13 der     Dichtring-Schenkel    2, 3  divergieren nach aussen. Der     radial    innere Schenkel 7  des     Stützringes    5     schliesst    einen Winkel a von zumindest  annähernd 30  zu seiner     Längsmittelachse    21 ein. Diese  Achse 21 stellt auch für die Bauteile 1, 10 und 9     die          Längsmittelachsedar.     



  Der Stützring 5 ist zweiteilig ausgebildet. Der eine  Teil wird vom Schenkel 6 und Steg 8 und der zweite  Teil vom Schenkel 7 gebildet.     Durch        diese    Zweiteilung  des     Stützringes    5 können die Teile 6, 8 und. 7 aus ver  schiedenen Werkstoffen bestehen. Der     Dichtring    1 be  steht aus einem temperaturbeständigen Kunststoff z. B.       Teflon-Asbest        (Teflon    = Handelsname).  



  Der     Versteifungsring    10 weist     ein        L-förmiges    Profil  auf. Der dem Dichtring abgewandte, radial sich     erstrek-          kende    Steg 22 bildet eine Stirnseite der gesamten, aus  den Bauteilen 1, 5, 9 und 10 bestehenden Wellendich  tung. Der     Versteifungsring    10 liegt am Schenkel 2 und  am Steg 4 des Dichtringes 1 an.

   Der Versteifungsring 10       hintergreift        mit    einer zur Achse 21 geneigten Mantelflä-      ehe 23     in        axialer        Richtung    den     Dichtring    1     und    ist somit       axial        an    letzteren     gehalten.     



  Der Haftsitz des     Dichtringes    1 im     Stützring    5 ist so  bemessen, dass     die        Dichtlippe    18 an der eingesetzten  Welle 20 und nicht der Dichtring 1 gegenüber dem  Stützring 5     gleitet.     



  Beim zweiten     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2 sind       die    Bauteile, die     denjenigen    nach     Fig.    1     funktionsmässig     entsprechen, mit gleichem Bezugszeichen und einem In  dex bezeichnet.  



  Ein     Dichtungsring    la ist im Stützring 5a eingelagert.  Letzterer sitzt     in    einem Gehäuse 19a. Ist .die Wellen  dichtung nach     Fig.    2 in das Gehäuse 19a und die Welle  20a in die Wellendichtung eingeschoben, so liegen die       Dichtlippen    17a und 18a am Gehäuse 19a und an der  Welle 20a .abdichtend     an.    Der     Versteifungsring    10a  weist eine     Umfangrinne    23a auf, mit der er axial uriver  schiebbar am     Dichtring    la gehalten ist.

   Die radial inner  ste     Dichtlippe    18a des     Dichtringes        1,a    ist von zwei       Schrauben-Zugfedern    9a umgeben.  



  Der Stützring 5a weist die zwei Schenkel 6a, 7a und  den Steg 8a auf. Der     Stützring    5ä ist im     Unterschied.    zur       Ausführung    nach     Fig.    1     einteilig.     



  Weil Drücke in     Flüssigkeiten    und Gasen nach     allen          Richtungen        gleichmässig    wirken, wird ein auf der Seite  des Versteifungsringes 10 oder 10a herrschender Druck  den     Dichtring    1 oder la sowohl     axial    als auch radial     be-          aufschlagen.    Die     Dichtlippen    17, 18 oder 17a, 18a wer  den an das Gehäuse 19 bzw. 19a und an die Welle 20  bzw. 20a     gepresst.     



  Das Verhältnis der in Richtung der Achse 21 liegen  den Flächendes Dichtringes 1 bzw. 1 a zu .den     rechtwin-          klig        zur    Achse 21 liegenden ist nun so gewählt, dass die  radial     wirkenden    Kräfte stärker     sind    als die     axialen.     Beide     Dichtlippen    17, 18 bzw. 17a, 18a werden um so  stärker an das Gehäuse 19, 19a und an die Welle 20,  20a gedrückt, je     grösser    die     abzudichtende    Druckdiffe  renz, die zwischen den beiden Seiten der Wellendichtung  herrscht, ist.

   Der sich auf dem Dichtring 1, 1a abstüt  zende     Versteifungsring    10, 10a     untergreift    und unter  stützt     damit    den Schenkel 2 bzw. 2a des Dichtringes 1,  la.  



  Bei richtiger Bemessung der radial und axial wirken  den Kraftkomponenten kann die     Wellendichtung        für     sehr hohe     Druckdifferenzen    verwendet werden. Der auf       die    Dichtlippe 18 bzw. 18a wirkende Druck setzt sich       zusammen        aus    einem konstanten, durch das Federele  ment 9 bzw. 9a erzeugten     Teildruck    und einem der ab  zudichtenden     Druckdifferenz        proportionalen    Teildruck.  Der     Versteifungsring    10 bzw. 10a stellt eine Stirnseite  ,der Wellendichtung dar.

   Wird letztere montiert, so kann  sie mittels Schlägen auf den     Versteifungsring    10, 10a  ohne Verletzung der     Dichtlippen    17, 18 bzw. 17a, 18a  in     das    Gehäuse 19, 19a eingesetzt werden.  



       Mittels    der radial äussersten     Dichtlippe    17 des  Dichtringes 1 erfolgt     eine    sichere Abdichtung zwischen    Stützring 5 und Gehäuse 19. Der     Versteifungsring    10  stützt den Schenkel 2 und den Steg .des Dichtringes 1.       Letzterer    wird daher fest in Anlage mit dem ihn umge  benden     Stützring    5 gehalten, so dass     keine    Deformatio  nen am     Dichtring    1 ausser an den Dichtlippen 17, 18  auftreten. Der Versteifungsring 10, 10a     verhindert     gleichzeitig noch ein     Herausfallen    der     Federn    9, 9a.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wellendichtung mit einem U-förmig profilierten Stützring, in dessen Profilinneres ein U-förmig profilier ter Dichtring hineinragt, wobei (der radial innere Schen kel des Dichtringes einen als. innere Dichtlippe dienen den Teil aufweist, der nicht am Stützring anliegt und von einem Federelement umgeben ist, dadurch gekennzeich net, dass der radial äussere Schenkel (2) des Dichtringes (1) einen als äussere Dichtlippe (17) dienenden Teil auf weist, der nicht am Stützring (5)
    anliegt und zur radialen Abstützung der äüsseren Dichtlippe in das U-Profilin- nere des Dichtringes (1) ein Versteifungsring (10) hin einragt. UNTERANSPRÜCHE 1. Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (5) zweiteilig ist. 2.
    Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützringschenkel (6, 7) und die Dichtringschenkel (2, 3) nach aussen divergieren. 3. Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (16) zumindest eines Stützring-Schenkels (6) im Querschnitt einen nicht gera- ,den Verlauf zur Längsmittelachse (21) des Stützringes (5) aufweist zum formschlüssigen Halten des Dichtringes (1) im Stützring (5). 4.
    Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (1) aus temperatur beständigem Kunststoff besteht. 5. Wellendichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (14) des radial inneren Schenkels (7) des Stützringes (5) im Querschnitt einen Winkel von zumindest annähernd 30 zur Längsmittelachse (21) des Stützringes ein- schliesst. 6.
    Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsring (10) am radial äusseren Schenkel (2) und am Steg (4) des Dichtringes (1) anliegt. 7. Wellendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsring (10) ein L-förmiges Profil aufweist, und dass sein radial verlau fender Steg (22), vom Dichtring (1) abgewandt, eine Stirnseite der Wellendichtung bildet.
CH996665A 1965-07-15 1965-07-15 Wellendichtung CH433888A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4984812A (en) * 1987-03-31 1991-01-15 Kabushiki Kaisha Riken Oil seal assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4984812A (en) * 1987-03-31 1991-01-15 Kabushiki Kaisha Riken Oil seal assembly

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