CH434020A - Schleifapparat für Rahmenlagerzapfen von Kurbelwellen - Google Patents

Schleifapparat für Rahmenlagerzapfen von Kurbelwellen

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CH434020A
CH434020A CH192264A CH192264A CH434020A CH 434020 A CH434020 A CH 434020A CH 192264 A CH192264 A CH 192264A CH 192264 A CH192264 A CH 192264A CH 434020 A CH434020 A CH 434020A
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grinding
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CH192264A
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Golten Knut
Golten Sigurd
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Golten Knut
Golten Sigurd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/42Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins
    • B24B5/425Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins in situ

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


      Schleifapparat    für     Rahmenlagerzapfen    von Kurbelwellen    Die     Erfindung        betrifft        einen        Schleifapparat        für        Rah-          menlagerzapfen    von Kurbelwellen, insbesondere Kurbel  wellen für grosse     Schiffsmotoren,    mit einer Querbrücke,  die im Tragteil des Apparates axial und radial verstellbar  ist und eine motorisch angetriebene Schleifscheibe trägt.  



  Bei Kurbelwellen hat man bekanntlich     Kurbelzapfen     und     Rahmenlagerzapfen.    Wenn sich ein     Kurbelzapfen        in     seinem Lager angefressen hat, können notfalls ein Kol  ben und eine Pleuelstange aus der Maschine ausgebaut  werden, und diese kann mit einem ausser     Funktion    be  findlichen     Zylinder    zur Werkstätte weitergefahren wer  den. Wenn dagegen     Rahmenlagerzapfen    anfressen, so  ist die     Schiffsmaschine    als Ganzes unbrauchbar.  



  Bei Notreparaturen von     Rahmenlagerzapfen    hat  man bisher versucht, die defekten Zapfen von Hand zu  feilen, zu honen oder zu schleifen. Dies hat man tun  müssen, weil sich das Schiff z. B. auf .der     anderen    Seite  der Erdkugel befand, weit fort von Werkstätten, welche  Kurbelwellen zum Nachschleifen an Land nehmen kön  nen. Das Schleppen eines grossen, vollbeladenen Schif  fes über solche Strecken würde ein Vermögen kosten.

    Es sind aber auch grosse Schwierigkeiten mit dem  Schleifen von     Rahmenlagerzapfen    verbunden, da grosse  Kurbelwellen fast immer mit grossen Gegengewichten  versehen sind, die den Zugang zu den     Rahmenlager-          zapfen    erschweren, und da die     Rahmenlagerschalen     sehr dünn sind, kann man an der Unterseite der Rah  menlagerzapfen nicht herankommen.  



  Wenn die     Rahmenlagerzapfen    anfressen, treten mei  stens an der einen Seite des Lagerzapfens, die dem Ver  brennungsdruck gegenübersteht, tiefe Unebenheiten auf.  



  Es war bisher üblich, dass man die Unebenheiten  gleichmässig feilte und die Zapfen so feilte, dass sie wie  der eine möglichst runde Form erhielten. Um einen  Zapfen genau zentrisch rund zu machen, muss indessen  auch an der entgegengesetzten Seite der     Verschleiss-          stelle    Material     fortgefeilt    werden, was jedoch wegen der  Platzverhältnisse und der dabei zu     entfernenden    grossen       Werkstoffmengen    selten möglich war. Bei den meisten  an Bord vorgenommenen Notreparaturen versuchte man    deshalb, die Zapfen einigermassen rund zu feilen.

   Da  durch kommen aber die Achsen der verschiedenen  Zapfen nicht     miteinander    auf gleiche Linie und es tre  ten Überbeanspruchungen der Kurbelwelle, Auswalzen  von Weissmetall in Lagerschalen, Heisslaufen und be  trächtliches Spiel auf. Das Heisslaufen kann wiederum  zu gefährlichen Explosionen im Kurbelgehäuse führen.  



  Es lassen sich somit     lediglich    ganz kleine Defekte  an     Rahmenlagerzapfen=    in     primitiver    Weise durch Feilen  oder andere Handarbeit ausbessern, da bei starken An  fressungen der Zapfen viel zu starke Abweichungen von  der Achslinie auftreten würden.  



  Um diesen Nachteil zu beheben, ist bereits ein     Hon-          apparat    zur Verwendung bei Reparaturen von Rahmen  lagerzapfen vorgeschlagen worden. Die Kurbelwelle  muss hier jedoch demontiert und aus der Maschine  herausgehoben werden, sie verbleibt aber im Maschi  nenraum. Jeder     Rahmenlagerzapfen    wird sodann     rund     gehont. Die Achsen der verschiedenen     Rahmenlager-          zapfen    sind dabei jedoch     nicht    ausgerichtet, weil der       Verschleiss    bei den verschiedenen     Rahmenlagerzapfen     nicht an der gleichen Stelle auftritt.

   Die     Achslinien    der       vmchiedenen        Zapfen         überschneiden     sich dann,     und     es treten auch bei diesem Apparat     überbeanspruchun-          gen    der Kurbelwelle und Auswalzen von Weissmetall  mit Heisslaufen auf.  



  Die     vorliegende    Erfindung bezweckt, diese Nach  teile durch Schaffung eines Schleifapparates, der es er  möglicht, die Kurbelwelle zu schleifen, ohne sie aus der  Maschine herauszunehmen, zu beheben.  



  Die     Erfindung    betrifft somit einen Schleifapparat  für     Rahmenlagerzapfen    von Kurbelwellen, insbesondere  Kurbelwellen für grosse     Schiffsmotoren,    mit einer Quer  brücke, die im Tragteil des Apparates axial und radial  verstellbar ist und eine motorisch angetriebene Schleif  scheibe trägt, und ist dadurch gekennzeichnet, dass der       Schleifapparat    dazu eingerichtet ist, beweglich am Rah  menlager so nachgiebig     festgespannt    zu werden, dass  die Schleifscheibe     exzentrischen    Bewegungen des Lager  zapfens folgen kann.

        Ein Beispiel eines     erfindungsgemäss    ausgeführten  Schleifapparates ist in der Zeichnung dargestellt, wo       Fig.    1 den Apparat von der Seite, d. h. in der     Ach-          senniehtung    der     Kurbelwelle        gesehen,    und       Fig.2    den     Apparat    von einem Ende aus gesehen  zeigt, d. h.     winkelrecht    zur Achse der Kurbelwelle.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 einen Lagerzapfen, von dem  man a<U>nnimm</U>t, dass er angefressen hat und Bearbeitung       benötigt.    An dem     eigentlichen    Lager sind die obere und  untere Lagerschale     entfernt.    Der Lagerzapfen 1 steht  somit frei, und die Kurbelwelle wird noch von den  übrigen     Rahmenlagern    und     Rahmenlagerzapfen    getra  gen.

   Anstatt der oberen     Hälfte    des Lagers wird dann  der     Schleifapparat    angebracht, dessen Tragteil     in    der  dargestellten Ausführungsform aus zwei halben Ringen  2, 3 besteht, die mit     Distanzbolzen    10, 11, 12 zusam  mengespannt sind. Die Länge der Distanzbolzen wird  so angepasst, dass die totale Breite des     Schleifapparates     der Länge des zu bearbeitenden     Rahmenlagerzapfens     entspricht.

   Der tragende Teil des Schleifapparates wird  an unbeschädigten Partien des     Rahmenlagerzapfens    1       mit        Hilfe    von Gleitstücken 4     gesteuert,    die dem Durch  messer des     Rahmenlagerzapfens    angepasst sind und eine  solche Bogenlänge aufweisen, dass sie über eventuelle  Beschädigungen der Oberfläche weggleiten können,  ohne dass der Schleifapparat dadurch eine     unregelmäs-          sige    Bewegung bekommt.

   Mit     Hilfe    von Stangen 5 und  Federn 6 werden     die    Gleitstücke 4 in gute Anlage gegen  die genannten Partien des     Rahmenlagerzapfens    ge  drückt, und die Federn 6, die mit einem festen Teil 8  an einem     Lagerbolzen    verbunden sind, sorgen auch  dafür, dass die Schleifscheibe dem     Rahmenlagerzapfen     folgt, falls er sich während des Schleifens     verrückt.    Der       Federdruck    kann mit     Hilfe    der Muttern 9 reguliert  werden.  



  Die beiden     Distanzbolzen    11,=12 sind als Führungen  für die Quer- oder     Schleifbrücke    15 ausgeführt. Diese  Brücke hat genaue Führungen 17, die auf dem Distanz  bolzen 11 gleiten, und die Brücke trägt einen Motor 14  mit davon angetriebener Schleifscheibe 13, die auf der  Zeichnung mit     Hilfe    der Kurbel 16 hin und zurück be  wegt werden kann. Im     Distanzbolzen    12 ist eine     Fräs-          absetzung,    die für     für    eine Stellschraube 18 eine Anlage  bildet, und hierdurch wird die Schleiftiefe, welche die       Schleifscheibe    13 im     Rahmenlagerzapfen    1 machen soll,  eingestellt.

   Um die Stellschraube 18 unten     in.    der Ab  setzung im     Distanzbolzen    12 und damit die Scheibe 13  gegen den Lagerzapfen in Anlage zu halten, ist ein ge  bogener     Bolzen    19 um den     Distanzbolzen    12 gelegt und  durch die Brücke 15 hinaufgeführt. An deren Ober  seite ist eine Feder 20 angebracht, die durch eine Mutter  angezogen werden kann, wodurch die     Schleifscheibe    13  in einer sehr genau festgelegten Lage federnd gehalten  wird.  



  Das eigentliche Schleifen     wird    z. B. folgendermassen       durchgeführt:    Wenn z. B. alle     Rahmenlagerzapfen    defekt  sind, wird jede zweite     Unterlagerschale    herausgenom  men. Ein Schleifapparat wird dann an jedem der Zap  fen, wo die     Unterlagerschale    entfernt ist, aufgespannt.  



  Wenn die Kurbelwelle dann gedreht wird, werden  die     Schleifapparate    genau um die ursprüngliche Achse  der Kurbelwelle herumbewegt. Mit der Stellschraube  18 wird dann die gewünschte Schleiftiefe, welche die  Schleifscheibe 13     durchführen    soll, eingestellt, und mit  der Kurbel 16 wird die Schleifscheibe     tangential    zum         zu        schleifenden        Zapfen,        hin.-    und     zurückgeführt.        Durch          Verschleiss    der Schleifscheibe entstehende Fehler kön  nen     eliminiert    werden, indem man,

   wenn     die    Schleif  scheibe hin- und zurückgeführt wird, die Schraube 18       langsam        endgleichmässig        naclhslhellt..        Falls        die    Rahmen  lagerzapfen breit sind, kann man zwei oder mehrere  Schleifbrücken mit Motor und Schleifscheiben neben  einander auf die     Distanzbolzen    11, 12 setzen. Dadurch  wird die Schleifzeit noch weiter reduziert.  



  Falls man den Zapfen in seiner ganzen Länge ganz       bis    zu     :dem,        Kurbelwangen        hin.        zu.    schleifen wünscht, so  werden die Gleitstücke 4 zuletzt umgestellt, so dass sie  auf dem bereits geschliffenen Teil des Zapfens auf  liegen.  



  Wenn diese Zapfen sodann fertig     geschliffen    sind,  werden neue untere Lagerschalen montiert, -wonach die  übrigen defekten Lagerschalen     herausgenommen    und die  übrigen     Rahmenlagerzapfen        in    gleicher Weise geschlif  fen werden.  



  Sämtliche Zapfen werden auf diese Weise rund und       axial    zu ihrer     ursprünglichen    Achse     geschliffen    und die  Kurbelwelle wird so genau, wie sie von Anfang an war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleifapparat für Rahmenlagerzapfen von Kurbel wellen, insbesondere Kurbelwellen für grosse Schiffs motoren, mit einer Querbrücke, die im Tragteil des Apparates axial und radial verstellbar ist und eine mo torisch angetriebene Schleifscheibe trägt, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schleifapparat dazu eingerichtet ist, beweglich am Rahmenlager so nachgiebig festge spannt zu werden, dass die Schleifscheibe exzentrischen Bewegungen des Lagerzapfens folgen kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schleifapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er mit Befestigungsklammern (8) ver sehen ist; die steif mit dem Rahmenlager zu verbinden sind und die den Schleifapparat mit Hilfe von kräftigen Federn (6) tragen, die dazu bestimmt sind, Gleiter (4) gegen nicht verschliessene Partien der Rahmenlagerzap- fen am Schleifapparat in Anlage zu halten. 2.
    Schleifapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass dessen Tragteil zwei halbe, mitein ander mit Hilfe von Distanzbolzen verbundene Ringe umfasst, wobei zwei Bolzen (11, 12) die Querbrücke unterstützen, während zwei weitere Bolzen mit den Fe dern (6) verbunden sind. 3.
    Schleifapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Gleiter eine solche Umfangslänge besitzen, dass sie Beschädigungen und Marken im Wellenzapfen überdecken, ohne von solchen Beschädigungen und Marken beeinflusst zu werden, so dass die Schleifbrücke stets fest gesteuert wird, wodurch die Zapfen konzentrisch um die ursprüngliche Achse der Welle geschliffen werden. 4. Schleifapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schleifscheibe in einer zu der ur sprünglichen Achse des Lagerzapfens parallel verlaufen den Ebene derart hin- und zurückbewegbar ist, dass von dem Schleifscheibenverschleiss herrührende Fehler eliminiert werden.
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