Einrichtung zum Unterbringen von zu lagernden Gütern oder Materialien
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Unterbringen von zu lagernden Gütern oder Materialien, umfassend eine mindestens annähernd waagrechte Grundfläche, auf der eine Mehrzahl von verschiebbaren Plattformen angeordnet ist, die zur Aufnahme der Güter oder Materialien bestimmt sind.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformen in zwei zueinander parallelen, sich in derselben mindestens annähernd waagreohten Ebene befinden- den Reihen liegen, wobei mindestens eine Reihe einen leeren Flädhenraum auf der Grundfläche aufweist, der gross genug ist, eine der erwähnten Plattformen aufzunehmen, und dass zusätzlich eine Vorrichtung zum Ver s@hieben der Plattformen innerhalb der Grundfläche vorgesehen ist.
Unter dem Begriff (dPlattform ist ein Teil zu verste hen, der verwendet werden Icann, die zu lagernden Gegenstände oder Materialien aufzunehmen und zu tragen : diese tragende Fläche kann massiv oder deokelförmig sein, wie es bei Plattformen im allgemeinen der Fall ist oder sie kann lediglich aus einem Gerüst bestehen, je nach den Gegenständen oder Materialien, die sie zu tragen bestimmt ist.
Die Vorridhtung zum Verschieben der Plattformen ist zweckmässig so angeordnet, dass die Plattformen entweder im Uhrzeiger-oder im Gegensinn des Uhrzeigers innerhallb der GrundflÏche verschoben werden (können.
Vorzugsweise wird eine gleiche Anzahl Plattformen auf beiden Reihen auf der Grundfläche angeordnet, wobei jede der Reihen einen leeren Raum auf der Grundfläche aufweist, der gross genug ist, um eine der Plattformen aufzunehmen.
Für einige Anwendungsformen können die Plattformen den Boden von Behältern für die zu lagernden Gegenstände oder Materialien darstellen.
Die vorliegende Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispioles mit Varianten unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen bedeuten : Fig. 1, 2, 3 und 4 eine schematische Darstellung von vier aufeinander folgenden Lagen der Plattformen wäh- rend ihrer Verschiebung im Uhrzeigersinn auf der GrundflÏche, wobei in diesen Figuren die Plattformen an ihren äusseren Enden entfernt erscheinen, um die darunterliegenden Teile der Grundfläche, auf die in der Beschreibung Bezug genommen wird, sichtbar erscheinen zu lassen ;
Fig. 5 zeigt die Grundfläche und die entsprechende Anordnung der Verschiebebahn und der Schnedkentrieb- teile zum mechanischen Antrieb der Plattformen ;
Fig. 6 zeigt die Grundfläche und die entsprechende Anordnung der Verschiebebahn und der hydraulischen Widder zum hydraulischen Antrieb der Plattformen ;
In Fig. 7 ist ein Diagramm der Anordnung der Fahrbahnen im Innern eines mehrstöckigen Gebäudes zum Parkieren von Wagen, das mit der der Erfindung entsprechenden Einrichtung versehen ist, dargestellt, und
Fig. 8 zeigt in Diagrammform den Grundriss eines Stockwerkes der Hochgarage mit den Fahrbahnen in ihrem VerhÏltnis zum tatsächlichen Parkraum.
In der bescbneboaon und li) Hastrierten Ausfiihrungs- form sind 22 Plattformen (als 1 bis 22 gekennzeichnet) auf einer waagerechten Grundfläche 23 angeordnet, die des leichteren Verständnisses halber als aus 24 gleichförmigen Raumflächen derselben Grosse-oder aus ebensovielen Teilflächen-a bis x bestehend betrachtet werden ! kann, wobei diese in zwei zu einander parailelen Reihen 24 und 25 liegen. Es ist jedoch zu bemerken, da'ss diese RaumNäche a bis x auf der Grundflläche 23 tatsächlich nicht bezeichnet sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung soll nun im weiteren kurz beschrieben werden.
Die Plattformen 1 bis 22 sind verschiebbar und zu diesem Zwedk mit einem Antrieb gekuppelt, so dass sie beispielsweise im Uhrzeigersinn rund um die Grundfläohe 23 in Umlauf gebracht werden können, indem sie sich von einer Raumfläche zur anderen fortbewegen. Die Antriebsmittel und die Mittel, die die Verschiebung der Plattformen gestatten, werden weiter unten genauer be schrieben. So kann, z.
B., die Plattform 1 vom Raum a, den sie in Fig. 1 einnimmt, verschoben werden, um nacheinander die Raumflächen b, c, d, e, usw. in Anspruch zu nehmen, bis sie den mit I bezeichneten Raum am Ende der Reihe 24 erreicht ; sie kann darauf in die Reihe 25 zu liegen kommen, um sidh über die Felder m, n, o, usw. zur ck zu bewegen, um Feld x zu erreichen, von wo sie in die Reihe 24 gejangt. Eine solohe Umlaufbewegung der Plattformen verläuft nicht stetig, sondern stufenweise ; d. h., es wird eine deutliche Pause zwischen dem Schieben der Plattform in, sagen wir, Feld c, und der nachfolgen- den Fortbewegung der Plattform in die Raumfläche d eingelegt.
Zur Umlaufbewegung der Plattformen auf der Grundflache bedarf es eines Pfades, der von einer ununterbrochenen doppelten Fahrbahn 26 (Fig. 5), bestehend aus flachen, auf der Grundfläche montierten und axial zu den beiden Reihen 24 und 25 und quer zu ihnen an beiden Seiten der Grundfläche 23 verlaufenden Stahlschie- nen gebildet wird. (Bei einer anderen Ausführungsform, die nicht illustriert ist, k¯nnen die Plattformen auf einer Bahn aus glattem Beton laufen.) Eine jede der Plattformen 1 bis 22 ist an jeder ihrer vier Ecken, oder in deren unmittelbaren Nähe, mit Mitteln ausgerüstet, die mit den Schienen 26 zusammenwilSken und auf ihnen laufen, wobei diese Mittel aus einer Mehrzahl von Kugellagern oder in an der Plattform angebrachten Käfigen montierten Sohwenkröllchen bestehen.
Zur Erleichterung des Unterhaltes könmsni dtese Käfige mit Vorteil deiart ange- bracht sein, dass sie aus der Stellung, in der sie ihren Zweck erfüllen, in eine Stellung oberhalb der Plattform zur ckgezogen werden können. Um die Schienen frei von Staub zu halten, k¯nnen B rsten mindestens an einer Plattform angebracht werden, um die Schienen während des Umlaufes der Plattformen au reinigen.
Als Alternativlösung zur beschriebenen Vorrichtung, bei welcher feste Leitflächen (d. h. flache Schienen) auf der Grundfläche mit beweglichen, an der Plattform ange brachten, Mitteln zusammenwirken (d. h. mit den Kugel lagern),'kann das Prinzip umgekehrt angewandt werden, d. h. die Röllchen und/oder die Kugellager können unmittelbar auf der Grundfläche angebracht werden und auf diese Weise mit den Plattformen selbst zusammen witken. In einem solchen Falle werden die Kugellager am besten an den vier Ecken der Grundfläche, und zwar dort, wo die Rollbahn eine Wendung um 90 macht, montiert, während Röllchen am übrigen Teil der Bahn, d. h.
lÏngs der Reihen 24 und 25, 6in grösseren Abstän- den angebrachtwerden.
Als Alternativlösung'können zRöllohen durchwegs längs jeder der Reihen 24 und 25 im rechten Winkel zu den Reihenachsen und ebenfalls an der unteren Oberfläche (unten am Boden) der Plattformen vorgesehen werden. Bei einer solchen Anordnung werden die R¯llchen an der Plattform quer zu ihrer Achse, d. h. also im rechten Wmikiel zu den Rollen in den Reihen 24 und 25 angebracht sein. Während der Verschiebung einer Plattform innerhalb einer der Reihen 24 und 25 bleiben demnach die Rollen der Plattform in Ruhe wogegen sich die Rollen in den Reihen drehen ; beim Verschieben demnach die Rollen der Plattform.in Ruhe, wogegen sich die Rollen der Plattform, während jene in den Reihen unbeweglich bleiben.
Eine andere Anordnung kann darin bestehen, dass die Plattform mit fest mit ihr verbundenen Kufen aus gerüstet ist, z. B. aus Nylon, die mit den Schienen 26 zusammenwirken und auf ihnen gleiten.
Bei allen diesen Ausführungsarten sind seitliche F hrungen vorgesehen, um den Plattformen die erforderliche Lage auf der Fahrbahn zu verleihen. Solche Führungen sind in den Zeichnungen nicht dargestellt. Sie bestehen in einer Vertiefung, die die Fahrbahn beidseitig vollkommen umgibt ; die Seitenkanten der Plattformen wirken mit dieser Vertiefung zusammen, um eine unerwünschte saitliche Bewegung der Plattformen zu verhüten und sie in der Bahn zu halten.
Die Plattformen k¯nnen im Uhrzeigersinn oder im Gegensinn des Uhrzeigers mit Hilfe eines Schneckenantriebs in Umlauf gebracht werden. Jede der Plattformen ist so beschaffen, dass sie an der unteren Seite ihres Bodens zwei Zahnstangen einer gewissen Länge besitzt oder mit ihnen versehen ist, wobei eine der Zahnstangen sich der ganzen Länge der Plattform nach, von einem Ende bis zum anderen, axial zu ihr erstreckt, und wobei die andere Zahnstange die erste unter einem Winkel von 90 kreuzt und eine Seite des Plattformbodens mit der anderen verbindet. Ein sAnzahl von Einzelschneckenantrieb sind längs der Fahrbahn angeordnet, wobei sie sich von der Stellung, in der sie in den Zahnstab eingreifen, in eine andere verschieben lassen, in welcher sie nicht mit der Zahnstange in Eingriff stehen.
Zwei der Schnedken- antriebe 27 (s. Fig. 5) s ! iind axial zur Reihe 24 angeord- net und erstrecken sich über die Berührungsstellen zwi- schen den RaumflÏchen a, b, .bzw. 'k, 1. Zwei andere Teilantriebe 28 sind axial zur Reihe 25 angeordnet und erstrecken sich ber die Berührungsstellen zwischen den Raumflächen m, n, resp. w, x. In ihrer Eingriffstellung werden diese beiden Schnedkentriebpaare mit gleich- bleibenden Geschwindigkeiten angetrieben.
Sie sitzen auf Doppelwellen, die von einem gemeinsamen Getriebeka- sten betätigt werden und. sind auch derart angeordnet, dass sie zusammen in ihre Eingreifstellung gebracht und wieder ausgekuppelt weiden können. Zwei weitere Schneakentriebpaare 29 und 30 sind vorgesehen, von denen das eine zwischen den Flächenräumen m und l, das andere zwischen den Räumen a und x liegen. Diese weiteren Paare von'Schneckentridben werden ebenfalls als eine Einheit betätigt, d. h. die Einzeltriebe 29 und 30 werden zusammen in die und aus der Eingriffstellung gebracht, und sie drehen sich mit gleichbleibender Ge schwindigkeit.
Es folgt also, dass die beiden ersten zwei Paare von Einzeltrieben 27 und 28 mit den Querzahnstangen der einzelnen Plattformen zusammenwirken, um die Verschiebung der Plattformen längs der Reihen 24 und 25 zu gewährleisten, und dass die Einzeltriebpaare 29 und 30 mit den axialen Zahnstangen der einzelnen Plattformen zusammenwiltken, um diese von einer Reihe in die andere in Querrichtung zu verschieben. Selbstver- ständflich können alle Einzeltriebe im Uhrzeiger-oder Gegensinne angetrieben werden und eine entsprechende Fortbewegung der Plattformen auslösen.
In der hier folgenden Beschreibung der Wirkungs- weise der Einrichtung wird angenommen, dass die Plattformen 1 bis 22 dazu dienen, zu parkierende Autos auf zunohmen, wobei die letzteren mit unterbrochenen Linien in den beiliegenden Zeichnungen 1-4 dargestellt sind.
Jede dieser Figuren zeigt einen Zustand der ParkflÅache. in dem sie voll besetzt ist, d. h., dass jede der Plattformen einen parkierten Wagen trägt. Aus den Zeichnungen ist zu ersehen, dass in jeder der Reihen 24 oder 25 immer ein Platz leer bleibt.
In Fig. l sind die Parkplätze l und x leer.
Muss nun von dar Parkgarags der auf Plattform 22 abgestellte Wagen entfernt werden, so werden alle Platt formen in der Reihe 25 um eine Stelle in Richtung der Endfläche x verschoben, so dass Plattform 22 auf die Raumfläche x zu liegen kommt und der Platz m frei wird.
(S. Fig. 2.) WÏhrend dieser Verschiebung in der Reihe 25 findet gleichzeitig eine ebensolche Bewegung, aber in entgegengesetzter Richtung, in der Reihe 24 statt, d. h., alle Plattformen 1 bis 11 werden um einen Platz derart verschoben, dass Plattform 11 den vorher leeren Platz 1 einnimmt und der Raum a leer wird. Der gewünschte Wagen kann nun die Plattform 22 verlassen, da diese jetzt einen am Ende der Grundfläche liegenden Platz einnimmt. Geschieht das Entfernen des Wagens über den leeren Flächenraum a in Richtung des Pfeils in Fig. 2, muss dieser Flächenraum zuerst auf geeignete Weise überdeckt werden.
Hierzu kann eine zusammenlegbare Plattform dienen, die, falls nicht zum Uberbrüdken des Flächenraumes a verwendet, zusammengeklappt an der Seite des erwähnten Raumes unter, gebracht werden tkann.
Sowohl das Zusammenlegen wie das Auseinanderspreizen der zusammenklappbaren Plattform in ihre Gebrauchs- stellung geschieht selbsttätig. ¯hnliche zusammenklapp- bare Plattformen sind für die anderen am Ende der Reihen liegenden Raumflächen 1, m und x vorgesehen, bei welchen eine solche Überbrückung erforderlich sein mag.
Als Alternative kann eine derartige Überbrüokung aus festem Blech bestehen, das bei Nichtbenutzung an der Seite der Grundfläche untergebracht wird und bei Gebrauch in die Überbrüdkungsstellung entweder ausgeschwenkt oder herausgeschoben werden kann und entsprechend eingerichtet ist.
Um zur weiteren Beschreibung des Arbeitsganges zu rüdkzukehren, wird die Plattform 22 dann von einer Reihe zur anderen übergeführt, indem sie vom Raum x zum Raum a geschoben wird, wobei der erstere leer bleibt. Gleichzeitig wird Plattform 11 von der einen Reihe in die andere übergeführt, jedoch in entgegengesetzter Richtung, so dass die Plattform in den Raum m gelangt und Raum 1 unbesetzt bleibt. Fig. 3 zeigt eine solche Lage der Plattformen.
Wenn das Besetzen der Plattformen und r Freiwerdlen vom selben Ende der Raumfläche 23 aus erfolgen soll, und wenn ein weiterer Wagen darauf wartet, parkiert zu werden, kann er iiber den leeren Raum x (wobei dieser zeitweilig von einer zusammenklappbaren Plattform oder sonstwie überbrückt wird) auf die Plattform 22 in der in Fig. 3 angegebenen Richtung gefahren werden.
Der ganze ((Parkplatz) > ist nun wieder vollkommen besetzt, und die Plattformen in Reihe 24 werden um eine Stelle weitergerüdkt, so dass der vorher leere Raum 1 von der Plattform 10 eingenommen wird und Raum a wie- derum leer bleibt ; gleichzeitig werden die Plattformen in Reihe 25 um eine Stelle abwärts verschoben, so dass der Raum m leer bleibt und die Plattform 21 den Raum x besetzt (s. Fig. 4). In einem gewissen Sinne ist also der ganze Parkplatz zu seinem ursprünglichen Zustand, wie er in Fig. 2 dargestellt ist, zurückgekehrt, obgleich die einzelnen Plattformen jetzt andere Raumflächen einnehmen, was deutlich zu ersehen ist.
Ferner ist zu ersehen, das während des ganzen oben beschriebenen Arbeitsganges immer ein Flächenraum in jeder Reihe leer bleibt. Des weiteren ist es bemerkens- wert, dass nach jedem Vorfücken der Plattformen um eine Stufe die Lage der leeren Räume zu einander stets symmetrisch bleibt ; so liegen in Fig. 1 und 3 die leeren Räume 1 und x einander diagonal gegenüber, während in Fig. 2 und 4 die anderen Eckplätze der ParkflÏche, d. h. die Flächenräume a und m, leer gelassen sind.
Eine solche Anordnung (d. h. eine gleiche Anzahl von Plattformen und je ein leerer Raum in jeder Reihe) ist am empfehlenswertesten, da sie gestattet, zwei Plattformen gleichzeitig von einer Reihe in die andere zu verbringen, wie es oben in bezug auf Plattform 11 bei ihrer Verschiebung in die Reihe 25 und in bezug auf Plattform 22 bei ihrer Verschiebung in die Reihe 24 beschrieben wurde. Das grundlegende Prinzip kann aber nichtsdestoweniger auf eine Einrichtung Anwendung finden, die eine ungleiche Anzahl von Plattformen und einen einzigen leeren Platz in der Reihe mit der geringeren Anzahl von Plattformen aufweist.
Da in einem solchen Falle nur ein leerer Raum vorhanden ist, müssen die Verschiebungen der Plattformen von einer Reihe in die andere, und innerhalb der einzelnen Reihen einzeln erfolgen, was eine Verlangsamung des Vorgangs im Vergleich zur oben angeführten Anordnung bedeutet.
'Die oben beschriebene Verschiebung der Plattformen auf der Grundfläche 23 wird in der üblichen Weise elek tronisch von einer bequem angeordneten Schalttafel aus gesteuert.
Die Schalttafel enthält eine Vorrichtung zum Anzeigen, welche einzelne Plattform sich in welcher Kolonne zur gegebenen Zeit befindet. Eine Ausführung einer solchen Anzeigevorrichtung besteht aus einer in Segmente unterteilten Scheibe, wobei jedes'Sogment mit einer Nummer versehen ist, um eine der verschiedenen Plattformen anzugeben ; die Scheibe ist dann so eingerichtet, dass sie sich stufenweise gleichzeitig mit dem Umlauf der Plattformen rund um die Grundfläche dreht, so das die rechts auf der Scheibe angezeigten Plattformen denjenigen in Reihe 25 und die liniks auf der'Scheibe angezeigten Plattformen jenen in der Reihe 24 entsprechen.
Für jede der 22 verschiebbaren Plattformen befindet sich auf der Schalttafel ein mit ihr verbundenes und ihr entsprechendes Paar von Drudhschaltern. Jeder Druckschalter ist vom anderen desselben Paares leicht zu unterscheiden.
Der eine Drudksohalter kann, z. B., rot sein, der andere blau. Die roten Schalter sind in einer Reihe unter ein ander unter de@ linken Seite der Anzeigerscheibe, die blauen Schalter gloichweise unter der rechten Seite der Scheibe angebracht.
Die Schalter sind mit mit den erwähnten elektronischen Vorrichtungen verbunden und steuern sie die ihrerseits den oben beschriebenen Antriebsmechanismus für die Pdabtformen 1 bis 22 steuern.'Die Anordnung ist so getroffen, dass die Betätigung eines roten Druckschalters die Plattformen im Gegensinne des Uhrzeigers rund um die Grundfläche 23 in Umlauf bringt, bis die jeweils mit dem entsprechenden Drucksohalter verbundene Plattform in den Raum a gelangt und über den leeren Raum x entladen werden kann.
Eine Betätigung eines blauen Schaltknopfes dagegen bewil'kt eine Bewegung der Plattformen im Uhrzeigersinn, bis die mit dem betreffenden Drucks@halter verbundene Plattform zum Raum x ge langt, um über den leeren Raum a entladen zu werden.
Durch Ablesen, der Angabe auf der Anzeigescheibe wird also zuerst festgestedit, wo steh die gewünschte Plattform befindet. Dann wird durch das Betätigen der entsprechen- den Drudkschalter der richtigen Barbe durch das Bedie nungspersonal die gewünsdhte Plattform auf dem kürzestmöglichen Weg zu den Entladeräumen a und x befördert.
Im folgenden genauer dargelegten Beispiel 1 der Auf einanderfoftge der durch Betätigung des mit Plattform 18 verbundenen blauen Druckschalters wird vorausgesetzt, dass die verschiedenen Plattformen sich in der in Fig. 3 gezeigten Lage befinden. Nach Betätigen des Druckschalters werden die beiden ersten oben erwähnten Schneckenteilantriebe (d. h. Teilantriebe 27 und 28) in ihre Eingriffstollung gehoben und verschieben aalle Plattformen der Reihe 24 um eine Stelle, so dass der FlÏchenraum 1 besetzt wird ; gleichzeitig werden die Plattformen in der Reihe 25 um eine Stelle abwärts getrieben, so dass der Raum x besetzt wird.
Es ist hierbei zu bemerken, dass die beiden ersten Schnedkenteilantriebe nur die Plattformen in den Räumen a, b, k, 1, bzw. m, n, w, x unmittel- bar antreiben, und dass dieser Antrieb den anderen Plattformen in den jeweiligen Reihen durch Stossbalken von Plattform zu Plattform mitgeteilt werden.
Sobald die Raumflächen 1 und x von den Plattformen 10, resp. 21 eingenommen werden, betätigen diese Plattformen Druckschalter, die sich in ihrer Fahrbahn befinden, was die beiden ersten Paare der Schnedkeneinzeitriebe 27, 28 veranlasst, sich in ihre Ruhestellung zurückzuziohen und durch die anderen Paare von Teiltrieben 29. 30 ersetzt zu werden, die dann gleichzeitig dabin wirken, Plattform 10 aus Raum 1 in Raum m und Plattform 21 aus Raum x in Raum a zu verschieben.
Beim Einnehmen der RÏume m und a betätigen die Plattformen 10 und 21 Druckschal- ter, die die Schneokenteiltmebc 29 und 30 veranlassen, sich in ihre Ruhestellung zuriidkzuzichen und durch die Teilantriebe 27, 28 zur weiteren Beförderung der Plattform innerhalb der Reihen 24 und 25 ersetzt zu werden.
Der Arbeitsgang setzt sich auf disse Weise fort, bis Plattform 18 den Flächenraum x ainmimmt. Hierbei be tätigt sie eine in der Ecke der Grundfläche 23 angebrachte Haltevorrichtung, die sich im Innern der GrundflÏche in einem Winkel von 45 , d. h. in einem Winkel, der halb so gross ist wie der Eokwinkel der Grundfläche 23, befindet.
Diese Haltevorrichtung kann nur von einer Plattform betätigt werden, die mit dem Druckknopfschalter verbunden ist, der den Arbeitszyklus in Gang setzt, und diese Vorrichtung dient zum Abstellen der Motoren, die die verschiedenen Teilantriebe in Bewegung halten, so dass die erfindungsgemÏsse Einrichtung ihren Arbeitsgang mit der Plattform 18 im Raum x einstellt, in dem die Plattform ber den leeren Raum a entladen werden kann.
Die Arretiervorrichtung kann aus einer Anzahl von in verschiedenen Ebenen angebrachten Blättern bestehen, wobei ein jedes von ihnen mit einem anderen der Plattformen in Verbindung tritt. Beim Drücken auf einen bestimmten Schalter, springt das entsprechende Blatt aus der Arretiervorrichtung in das Innere der Bahn hervor ; es kann aber nur von der mit ihm zusammenwirkenden Plattform betÏtigt werden, weil nur diese eine Plattform ein in das'Blatt eingreifendes Element in der erforder- lichen H¯he aufweist.
Die oben erwähnten Druckschalter ragen auch aus dem Innern der Laufbahn hervor ; sie kippen um ihren Befestigungspunkt und erf llen ihren Zweck nur, wenn sie von vom eines Stoss erleiden. Das ist notwendig, um ihre Betätigung durch zufällige Seitenstösse der Plattformen zu verh ten.
In der Einrichtung, wie sie bisher beschrieben wurde, werden die Plattformen 1 bis 22 innerhalb der GrundflÏche 23 durch rein mechanische Mittel, die aus Schneckeneinzeltrieben 27 bis 30 und Zahnstangen, die an den Plattformen angebracht sind, in Umlauf gebracht.
Eine andere Lösung besteht darin, dass die Plattformen durch hydraulisch betätigte Antriebe in Bewegung gesetzt werden, wobei deren Anordnung im Verhältnis zu den Bahnschienen 26 in Fig. 6 schematisch dargestellt ist.
In einer solchen Ausführung besteht die Einrichtung aus acht hydraulischen Widdern 31 bis 38, die, Ïhnlich den Schneckeneinzeltrieben des oben beschriebenen mechanischen Antriebes in Ruhestellung unterhalb des Niveaus der Grundfläche 23 unterbracht sind, f r den Gebrauch aber gehoben werden können und (nach Verschiebung durch hydraulischen Drudk) auf elektronischem Wege gesteuert werden.
Jeder der Widder 31 bis 38 ist zum Verschieben der Plattformen mit einem (in der Figur nicht eingezeichnet) Arm, der bei Arbeitsstellung des Widders in den U-f¯rmigen blinden an der UnterflÏche der darüberliegenden Plattform angebrachten Kanal eingreift und die Plattform in der gewünschten Richtung verschiebt, wenn der Arm von dem mitt'hm gekoppelten Widder während des letzteren Arbeitsgangos vorwärts getrieben wird.
Zwei der Widder 31 bis 38 sind in jedem der Zweige der Plattformbahn angeordnet ; d. h. die Widder 31 und 32 sind im der Reihe 24, die Widder 33 und 34 in der Reihe 25 und die Widder 35, 36 und 37, 38 zur Ausfüh- rung der Querversohiebung der Plattformen von einer Raihe zu anderen eingebaut. In Fig. 6 deuten die Pfeile an, dass der eine der beiden im jedem der Laufbahnzweigc angebrachten Widder die Plattformen in der einen Rich- tung, der andere Widder in der entgegengesetzten Rich tung vorwärts treibt.
Diese Verdoppelung der Widder diant dem Zweck, die Plattformen je nach Wunsch im Uhrzeigersinn oder im Gegensinne des Uhrzeigers zu verschieben. Es ist aber selbstverständlich, dass, wenn n die Verschiebung in einer Richtung genügt, eines der Paare Widder überflüssig ist (z. B. Widder 32, 36, 34 und 38, wenn der Umlauf nur im Uhrzeigersinn erfolgen soll).
Bei hydraulisch angetriebenen Plattformen ist es empfehlenswert, Puffer zum Abfangen des Anstosses der sich bewegenden Plattformen am Ende eines jeden Zweiges der Umlaufbahnt anzubringen. Diese Puffer können mit Vorteil selbst dem hydraulisdhen Typ angehören und nur dann wirksam sein, wenn sie einen'Stoss von vorne empfangen. Bei einem zufälligen Querstoss einer sich bewegenden Plattform weichen sie zur einen oder anderen Seite aus.
Besonders bei einem hydraulischen Antrieb, mit dessen Hilfe diss Bewegung der Plattformen nicht im selben Masse beherrscht werden kann, wie mit dem oben be schriebenen Scbnedkentrteb, ist es oft wünschenswert, die Plattformen mit Bremsen zu versehen, die betätigt werden können, wenn die betreffende Plattform sich dem Ende ihrer Bahn nÏhert. In Fig. 6 sind solche Bremsen schematisch (z.
B. bei 39) durch ein Paar kurzer durch eine oder andere der'Schienen 26 unterbrochener Striche dargestellt, und prak@@sch kann eine jede solcher Bremsen aus einem Paar unmittelbar ber der Schienenebene an geordneter Bremselementte bestehen, die in Richtung ge geneinander durch Fedenn oder einer hydraulischen Vor- richtung getrieben, werden, um eine Bremswirkung auf die Trägerelemente der Plattformen (bestünden sie aus Kugellagern, Röllchen oder Kufen) auszuüben, sobald die Plattformen sich dem Ende ihres Bahnzweiges nahem.
Als Alternative zu den beiden oben beschriebenen Plattformantriebssystemen, können die Plattformen auf elektromechanischem Wege mit Hilfe elektrischer Umkehrmotoren, die über Reduktionsgetriebe auf mit S@hraubenwindungen versehene Wellen wirken, angetrie- ben werden. Die Wellen sind auf der GrundflÏche derart angeordnet, dasssieingewissenZwischenräumen in Ïhnlicher Weise in die Plattformen zwecks der Fortbewe- gung eingreifen, wie die beschriebenen Schneckenteil- antriebe und die hydraulischen Widder im allgemeinen es tun.
Ob nun die Plattformen von den Schneckenteiltrieben 27 bis 30, den hydraulischen Widdern 31 bis 38, oder durch elektromechanische Mittel, wie sie im vorherge- henden Abschnitt beschrieben wurden, angetrieben werden, muss die Geschwindigkeit der Verschiebung der einzelnen Plattformen sich der zu erwartenden Belastung und der vamussidulichen Lage des Plattformschwer- punfktos nach dem Beladen der Plattform anpassen. Plattformen, dS. e dazu bestimmt sind, Automobile in der beschriebenen Parkierungseinrichtung aufzunehmen oder die ähnlichen Zwecken mit ähndicher Belastung dienen sollen, d rfen nicht mit Geschwindigkeiten fortbewegt worden, die 45, 72 cm je Sek.
berschreiten
Welches besondere Antriebssystem auch immer verwendet Wird, ist es vom Vorteil, Vorrichtungen einzu- bauen, welche die Beendigung der Bewegung in einer Richtung vollkommen gewÏhrleisten, bevor die Bewe gung in der anderen Richtung beginnt. Im oben beschriebenen Arbeitsgang, z. B., muss die Plattform vollstÏndig im Flächenraum x angelangt sein, bevor das Antriebs- organ zu ihrer Verschiebung in die Reihe 24 in Betrieb gesetzt wird. Zu diesem Zweck sind eine Anzahl von gefederten Ausrichtepfosten an den Seiten der GrundflÏche 23 angebracht und ragen in sie hinein.
Genauer gesagt, ragen zwei dieser Pfosten in jeden der EndflÏchenräume a, 1, m und x, wdbei in jedem dieser FÏlle ein Pfosten in der Mitte der Raumbreite, und der andere in der Nlibbe der Lange der betreffenden RaumflÏche ange ord, net ist. Jede der Plattformen ist derart gebaut, dass sie 4 Locher aufweist, oder sie ist mit vier Löchern versehen, die alle gross genug sind, jenen Teil eines jeden der Ausrichtepfosten aufzunehmen, der einwärts aus der Grundfläche herausragt ;
in Himsicht auf die Plattform, befinden sich zwei der ULöcher auf der entgegengesetzten Seite der längsweise verlaufanden MittelEnie der Platt- form, und die anderen zwei Löcher sind an dem entge- gengesetzten Ende der Linie angerbracht, welche die bei den Seiten dar Plattform ihrer Breite nach verbindet.
Die Ausrichtepfosten befinden sich im elektrisdhen Strom- krdis der Steuerorgane der ganzen'Einrichtung, und sie sind so angeordnet, dass, wenn die richtigen Pfosten als Ergebnis einer'Plattformverschiebung um aine Stelle in die richtigen Löcher eingreifen, die ganze Einrichtung bereit zur Plattformverschiebung um eine nächste Stelle ist. Die Ausdchtpfostan sind schwonikbar angebracht, so dass sie unter einem zufÏlligen seitlichen Stoss einer Plattform, die sie beim Vorbeifahren nur berührt, drehend ausweichen.
Bei der Verschiebung einer der Plattformen in LÏngsrichtung der Reihe 25 in ; den Flächenraum x wird der in der Mitte der LÏngslinie des letzeren angebrachte Aus richtpfosten, der axial zur Reihe gerichtet ist, vollkom- men von dem an den entsprechenden Seiten der Plattform angebrachten Loch empfangen, vorausgesetzt dass ihre Bewegung v¯llig gradlinig und genau verlÏuft.
Nun kann der Antriebmechanlismus zur Weiterbeförderung der Plattform von Raum x in den Raum a in Funktion treten : Nach Vollendung dieser Bewegung wird der Ausrichtepfosten, der sich halbwegs auf der breiten Linie des letz teren FlÏchenraumes befindet, vollkommen von dem am entsprechenden Ende der Plattform befindlichen Loch aufgenommen, allerdings wiederum vorausgesetzt, dass die Bewegung von Reihe zu Reihe vollständig und genau ausgeführt wird.
Da in der angeführten und bestgeeigneten Ausführung der-ange gleichzeitige Plattformver- scMobungen innerhalb beider Reihen und ebenfalls gleich zeitige Verschiebungen von Reihe zu Reihe stattfinden, ist es selbstverstÏndlich, dass die Vorrichtung, die aus den Ausrichtpfosten und L¯chern besteht, gleichzeitig genen Ende jeder Verschiebung an zwei verschiednen Punkten der Grundfläche in Funktion tritt.
Die beschriebene Vorrichtung kann auch für Hoch- garagen Verwendung finden In solchen Gebäuden ist es selbstverständlich erwünscht,daissderVerkehrunbe- Mndert zwichen Stockwerk und'Stodkwerk vor sich geht, damit der zur Verfügung stehende Raum möglichst wirk- sam ausgenutzt wird.
Ia Varbmdung mit solchen Bauwerken wurde der Gebrauch von Hubvorrichtungen oder Aufzügen in, Vorschlag gebracht, um die Fahrzeuge von der Ebene des einen Stockwerks zur nÏchsten Stock wojkebene zu bringen, doch ist das ein zeitraubendes, uind infolge der vielen Maschinenaggregate ein teures Verfahren, das auch Verzögerumfgen bei Hochbetrieb nach sich zieht. Gegenwärtig gilet es im aNgemainem als schndl- ler und billiger, die Fahrzeuge von Stockwerk zu Stockwerk mit cigenar Kmft fahren zu lassen.
Em solches Ver- fahren wirft jedoch besondere Probleme auf, basonders in Hinsicht auf die Schaffung von Fahrbahnen, die nicht zu viel Platz beanspruchen d rfen, nichtsdestoweniger aber leichten und unverstopften Zugang zu den einzelnen Parlkplätzen gewÏhren m ssen. In einigen solcher Hoch garagenbliebdiesesPfoMemvoBkommanunbarücksidh- tigt ; beispielsweise wurde es oft als genügend erachtet, eine Fahrbahn'und emen Maaövriarraum an, der oinfetn Seine oder am Ende der ParkflÏche vorzusehen. Die Gefahr einer Verstopfung wird durch den Umstand vergrössert, dass es sich um mehrere Parkstockwerke handelt.
Falls nicht eine besondere Fahrbahn direkt von jedem Stodkwerk abwÏrts oder aufwärts führt, wirkt sich die Verstopfung auf einem Stodkwerk auf das andere in grösstem Masse aus.
Um aus der erfmdungsgemässem Einrichtung grosst- möglichen Vorteil in einerHochgarage zu ziehen, wird daher fur, solche Bauwerke eine Verbesserung in der Anordnung der Fahrbahnen in ihnen vorgeschlagen. Eine soldhe Anordnung ist schematisch in Fig. 7 und 8 der beiliegenden Zeichnung dargestellt Betrachten wir zuerst Fig. 7, so sehen wird eine Hochgarage mit 4 Parkierstock werlken, 41 bis 44 dargestellt, wobei das oberste Stock werik zur Erleichterung des VerstÏndnisses ohne WÏnde und Dach abgebildet ist.
Der tatsÏchliche Parkraum auf jedem Stockwerk, in welchem die oben beschriebene Einrichtung Anwendung findet, befindet sich in der Mitte des Stockwerkes und nimmt seinen gr¯ssten Teil ein.
Die Fahrbahnen, die im weiteren genau beschrieben wer- den sollen, laufen um die einzelnen ParkplÏtze und sind parallel zu den Seiten- und Endwandungen des GebÏudes angelegt@ Zwei voneinander verschiedene Fahrbahnen sind vorgesehen, die eine f r die einfahrenden Fahrzeulge, die andere für die ausfahranden Autos, und jede dieser Bahnen ist in inrar ganzen Länge von der anderen getrennt. Die in das GebÏude einfahrenden Automobile benutzen die sich in einer Endwandung des GebÏudes befindliche Einfahrt 45, und die Bahn f r die einfahrenden Fahrzeuge, in Fig.
7, durch regelmässig urger- brochene Linien angedeutet, besteht aus einem ersten lÏngs einer Seite des Erdgeschosses 41 laufenden Fahrbahnteil 46 einer vom Faihrbaihnteiiil 46 zum Fahrbahnteil 48 auf dem ersten Stock 42 führers Rampe, wobei der Fahrbahnteil 48 parallel mit dem Fahrbahnteil 46 verÏuft, jedoch nächst der anderen'Seitenwand des Gebäudes angeordnet ist, einer vom Fahrbahnteil 48 zum FahrbahnteR 50 auf dem dmtten Stockwerk 43 führenden Rampe 49, einer Rampe 51 und einem weiteren waagereohten Fahrbahnteil 52, der langes der LÏngsseite des Stockwerkes 44 verlÏuft.
Die Fahrbahn f r die einfahrenden Fahrzeuge verlÏuft also ununterbrochen vom Eingang 45 bis zum obersten Stock des GebÏudes, und der Verkehr der Fahrzeuge längs dieser Fahrbahn wickelt sich stets m der selben Richtung ab, wie die Pfeile in Fig. 7 amdeuten. Die Anlage der Fahrbahn kann allgemein mit den Windungen einer gew¯hnlichen Schraube verglichen werden.
Die Fahrbahn f r die ausfahrenden Fahrzeuge ist in Fig. 7 durch eine Puntkt-und StuicMMe angedeutet und besteht aus einem Fahrbahnteil 53 der der ganzen LÏnge des obersten Stockwerkes 44 nach verläuft, ans einer zum Stockwerk 43 fürenden Rampe 54, einem läugs des ganzen eben genannten Stockwerkes verlaufenden Bahnteils 55, aus einer herab zum Stockwerk 42 f hrenden Rampe 56, eintem die ganze LÏnge des Stockwerkes 42 durchlaufenden Fahrbahnteil 57, einer ins Erdgeschass führondfan Rampe 58 und'einemdurchdi)egaMze Large das Erdgeschosses führandan Fahrbahnteil 59,
der zur mdsrMntorenMauer'atngebrachtan'Ausfahrt 60 fii, die der Einfahrt schrÏg gegen ber liegt Die Fahr bahn für den abwäctsführanden Verkehr verläuft atso ununterbrochen vom obersten Stockwerk bis zur Ausfahrt, und der Verkehr wickelt sich auf ihr stets in der selben'Richtung ab. Wird die'Analogie mit den Schraubenwindungen auf beide Fahrbahnen angewendet, so ist es ersichtlich, dass die allgemeine Anlage dieser Bahnen den doppelten Schraubenwindungen einer parallelseiti- gaa Schraiube entspricht, bei der das eine Gewinde 180¯ nach dem ander begamt.
Die Steuerung der ganzen Anlage in der Hochgarage geschieht von einem in der Nähe der Einfahrt 45 gele- genen Steuerpult aus. Dieses. Pult erla'ubt der Bedienungspenson nicht nur, die SCeuerofgaNe zur Ausführung der Verschiebung jeder Plattform in den einzelnen Stockwerken van einem Platz zum anderen zu betäaigen sondem erlaubt ihr, auch mit Hilfe dar Anzeigegeräte zu ensehen, welche der Plattformen itn dem betreffenden StodkwerkleersindundsichMächstdenLade-undBnt- laderaumSächea befinden.
Die Anzeigegeräte k¯nnen von der oban beschriebanea Art mit einier Drehscheibe sein, können aber auch aus je einer Tafel f r jedes Stock- waitk bestehen, wobei d ! ie Tafel die entsprechenden Platt- formnummem iim betreffenden Stockweitk angibt und eine Vorrichtung zum Beleuchten derjenigen Nummern aufweist, die den sich im Lade-oder Entladeraum der Grundfläche befimdonden Plattformen entspricht.
Sobatd ein ankommender Wagen am Kontrollposten vorbsitfährt, tell't die mit der Bedienung der Steuarorgane betraute Person dem Wagen die nÏchstgelegene und leerstehende ParkflÏche zu, und der Wagen wird unmittelbar zum betreffenden Parkplatz auf der f r einfahrende Autos bestimmten und oben beschriebenen Fahrbahn gefahren.
Fig. 8 smolt eine Ansicht im Grundriss des Stock werkes 42 dar und zeigt, dass die Parkiereinrichtung in dieser besonderen Ausf hrung aus sechs Einheiten, 61 bis 66, befstebt, deren jede dne Anzahl Plattformen (angedeutet mit unterbrochenen Strichen) aufnimmt, die befÏhigkeit sind, rund um die GrundflÏche ihres Stockwerkes verschoben zu werden Die Einheiten 61 bis 66 sind im wesentlichen ahnillich der in Fig. 1 bis 4 dargestell- ten Einheit, und sie unterscheiden sidh von ihr nur in zwei Punkten :
erstens nehmen die Eiieiten 62 bis 65 eRe van der Einheit in Fig. 1 bis 4 verschiedene AnAl Plattformen auf ; undzweitens,sinddieEmhaitem 61 bis 66 dazu bestimmt, an einem anderen Ende der betreffen den GrundflÏchen geladen und entladen zu werden, wogegen bei der Anlage in Fig. 1 bis 4 die Plattformen am selben Ende, d. h. in den RaumflÏchen s und x, sowohl beladen wie entladen werden.
In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass, falls eine solche ParkflÏche, wie sie in Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, eirtzelin benutzt werden soll, und nicht Teil einer Anlage mit mehreren Einheiten zu bilden hat, wie sie in Fig. 8 dargestellt sind, braucht die'Grundfläche für das Laden'und Entladen nficht un- bedingt an emem oder an beiden Enden der Anlage zu liegen ; wann die Einfahrt in die Mitte der Reihe 25, z. B. bei r leichter gestaltet werden kann, so kaan dieser Flä- chenraum als Lade- und Entladeraum f r die gaiaza Park Sache benutzt werden.
Wendlen wird uns wieder der Fig. 8 zu, so fährt ein ankommender Wagen zum Stockwerk 42 ber die Ram- pe 47 und dann längs das waagerechten Fahrbahnteils 48.
Wird dem Wagen ein Parkplatz m einer der Einheiten 61 bis 66 zugewiesen, so wird der Wagen auf die vorher nächst zum Fahrbahnftoil 48 geschobaae leere Plattform gebracht. Wird dem Wagen ein Padkplatz auf emnem der obenen Stockwerke zugeteilt, so fÏhrt er längs des ganzen Fahrbahnteils 48 und lÏngs der Rampe 49 zum nächsten Stockwerk. Ausfahrande Fahrzeuge fahren abwärts zum StoclkweHik 42 lÏn, der Rampe 56, folgen dem Fahrbahn- toil 57 unfd fahren dann die Rampe 58 heruniter zum Endgeschoss.
Sol ein Wagen, der sich auf einer der Plattformen der Einheiten 61 bis 66 befindet, ausfatbren, so wird die betreffende 2tform so lange rund um ihre Einheit herumgeschoben, bis sie ein Stellung nÏchst dem, Fahrbahnteil 57 erreicht ; der Wagen wird dann entladen und scMiesst sich dem Verkahrsstrom auf dieser Fahrbahn an.
Aus den Zeichnungen geht hervor, dass die einzelnen Plattformen in den beiden Ïusseren Einheiten 61 und 62 kleiner sind als jene in den mittleren Parkeinheiten 62 bis 65; diese kleineren Plattformen sind dazu bestimmt, Klein- und Kleinstwagen aufzunehmen, und der Umstand, dass die Einheiten 61 und 66 k rzer sind als die anderen, hat den Votteil, zusätzlichen Raum zum Wenden an den Ecken der Fahrbahnen zu liefern. Trotzdem sind solche f r Kleinwagen bestimmte Einheiten f r die Anlage der Etinmühtungen von. keiner wesentlichen Be bedeutung, denn selbst Parkflächen von normaler Grosse bieten gea gend PlÏtz zum Wenden an den Enden der Fahirbahnfan.
Der mittlere Raum 67 zwischen den Einheiten 63 und 64 kann zum Anbringen einer Rolltreppe f r FussgÏnger dienen, um sie zum Stockwerk 42 gelangen zu lassen.
Als Alternativl¯sung oder zusÏtzlich hierzu k¯nnen Per sonenaMfzüge in den vier Edken der Anlage vorgesehen werden.
Obgleich es einem wesentlichen Bestandteil der vorlie- genden Erfindung bildet, das die beiden Plattformreihen (d. h. 24 und 25 in Fig. 1 biis 4) in jedem Stockwerk parallel oder m¯glichst parallel zueinander angelegt sind, brauchen sie nicht derart nahe beieinander zu liegen, wie es die beiliegenden Zeichnungen andeuten Befindet sich der ¸Pa rkplatz¯ z. B. unter derErdoberfläche,sokann es vorkommen, dass die beiden Reihen in grösserem Abstand von einjandEirangeordnetwerdenmüssen',umRaum für Stützpfeiler für die Bedachung zu schaffen. Das beeinflusst aber die Wirkungsweise der Einrichtung in veiner Weise.
Bei einem ¸Parkplatz¯ der aus einer einzigen Etage besteht und sich unter dem Erdboden befindet, ist es zwerakmässig, gleichzeitig mit der erfindungsgemässen Einrichtung einten Aufzug für Autos anzubringen, so diass, z. B., der Lift das Fahrzeug direkt von der Erd- oberfläche auf eine leere Plattform herabbef¯rdert und es bei Bedarf wieder zur Strassenebene heraufbringt, Eine andrere Losung bestünde darin, dass der Aufzug die Plättform selbst herauf und hinab befördert.
Wenn dixie vorliegende ErNndunjg auch besonders in Hinsicht auf die Aufnahme von zu parkierenden Fahr zeugen beschrieben wurde, so ist es doch selbstverstÏndlich, dass praiktische afie lagerfÏhigen Güter auf dieselbe oder Ïhnliche Weise untergebracht werden k¯nnen, be sondions, wenn die Plattformen, wie oben erwÏhnt, den Boden von BehÏltern darstellen. Zum Beispiel kann. die Einrichtung verwendet werden, wenn es sich darum handelt, Lebensmittel in LagerhÏusern vor bergehend zu speichern, oder Güter, dalle von Transportanstalten bef¯rdort werden müssen, zu lagern.
Dme erfindungsgemÏsse Eiarichtunfg kaon ebenfails in emen Lastwagen oder in ein Transportflugzeug eingebaut werden, wo sie den unschÏtzbaren Vorteil b¯te, das Entladen der G ter in jeder gewünschten Reihenfolge zu ermöglichen, ungeachtetder Reihenfolge beim Laden.