CH434343A - Querladewaggon, insbesondere für den Transport von Autos - Google Patents

Querladewaggon, insbesondere für den Transport von Autos

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CH434343A
CH434343A CH740365A CH740365A CH434343A CH 434343 A CH434343 A CH 434343A CH 740365 A CH740365 A CH 740365A CH 740365 A CH740365 A CH 740365A CH 434343 A CH434343 A CH 434343A
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CH
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wagon
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loading
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CH740365A
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Bieri Hans
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Hans Bieri Ing Bureau Maschine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D47/00Loading or unloading devices combined with vehicles, e.g. loading platforms, doors convertible into loading and unloading ramps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/18Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description


  Querladewaggon, insbesondere für den Transport von Autos    Beim Verladen von Autos auf normale Waggons  werden die Fahrzeuge in Längsrichtung der Waggons  hintereinander untergebracht und durch unter die Räder  gelegte Keile gegen Verschiebung gesichert. Die Auf  fahrt auf die Waggons erfolgt über eine oder mehrere  Rampen     und    die Fahrzeuge     rollen    über Verbindungs  rampen, welche ,die Abstände zwischen benachbarten  Waggons überbrücken, nacheinander auf die Ladeflä  che. Das Ausladen geschieht in umgekehrter Reihen  folge, wobei in der Regel am Bestimmungsbahnhof     alle     Fahrzeuge ausgeladen werden.

   Es ist also nicht möglich,  beliebige     einzelne    Fahrzeuge auf Bahnhöfen mit norma  len Laderampen, also in Höhe der Waggonladefläche,  auszuladen, ohne gleichzeitig einen mehr oder minder  grossen Teil der anderen Fahrzeuge zu rangieren. Man  braucht hierzu vielmehr spezielle Rampen, die nicht zur  normalen     Ausrüstung,    der     Bahnhöfe    gehören.  



  Ein weiterer Nachteil .der heute praktizierten  Methode besteht in der unvollständigen Ausnützung des  Laderaums bezüglich der Breite. Wegen des erforderli  chen Raumes     für    das Öffnen der Fahrzeugtüren ist es  nicht möglich, zwei Fahrzeuge nebeneinander aufzustel  len. Diese ungenügende Auslastung der Ladekapazität  wirkt sich natürlich     verteuernd    auf die Beförderungsko  sten aus.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist, einen Querlade  waggon zu schaffen, .der das Ein- und Ausladen z. B.  von Fahrzeugen auf allen beliebigen Bahnhöfen ohne  Spezialrampen gestattet und eine maximale Ausnützung  der Ladekapazität ermöglicht.  



  Der erfindungsgemässe Querladewaggon, insbesondere  für den Transport von Autos, besitzt klappbare, als  Laderampen verwendbare Bordwände und mindestens  eine Antriebseinrichtung für die Betätigung der Bord  wände, sowie zwischen Abtriebswellen der Antriebsein  richtung und den Bordwänden vorgesehene     Mittel    für  die Übertragung der Antriebsbewegung auf die Bord  wände und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel  für die Übertragung der Antriebsbewegung in den bei  den Endstellungen der Bordwände bei auf die Bord-    wände wirkenden äusseren Lasten kein Drehmoment  auf die Abtriebswellen der Antriebseinrichtung ausüben.  



  Die Zeichnungen zeigen     Ausführungsbeispiele    des  Erfindungsgegenstandes, und zwar:  Fig. 1 einen Aufriss des Querladewaggons;  Fig. 2 einen zu Fig. 1 gehörigen Seitenriss;  Fig. 3 einen Querschnitt .durch einen Waggon mit  unter dem Dach angeordneten Antriebseinrichtungen für  die     Betätigung,der    Bordwände;       Fig.    4 einen zu     Fig.    3 gehörigen Seitenriss;       Fig    5 einen Querschnitt durch einen Waggon mit un  terhalb der Ladeplattform angeordneten Antriebsein  richtungen für die Betätigung der Bordwände, und       Fig.    6 einen zu     Fig.    3 gehörigen Seitenriss.  



  In     Fig.1    bezeichnet 1 das Fahrgestellt eines     Waggons,     dessen oberen Abschluss eine Ladeplattform 2 bildet.  Sieben senkrechte Pfosten 3 auf jeder Seite des Waggons  tragen ein durchgehendes Dach 4 und begrenzen sechs  Boxen 5 für die Aufnahme der zu befördernden Fahr  zeuge. Quer zur Längsrichtung des Waggons sind in den  Boxen je zwei U-förmige     profilierte    Führungsschienen 6  mit nach oben gebogenen Schenkeln vorgesehen. Diese  Führungsschienen 6 nehmen die Räder von quer in die  Boxen eingefahrenen Autos 7 auf. Unter .dem Dach 4  befinden sich an beiden Waggonseiten je eine durchge  hende Welle B.

   Diese Welle ist in Lagerböcken 9 gela  gert, die ihrerseits auf Querträgern 10 befestigt sind,     die     eine obere Verbindung und Abstützung zwischen je zwei  gegenüberliegenden Pfosten 3     darstellen.    Zum Antrieb  der Welle 8 dient ein     Elektro-Motor    11, der mit der  Welle 8 über ein Schneckengetriebe 12 in Wirkungsver  bindung steht.  



  Die Welle 8 besitzt in den durch die Achsen .der Pfo  sten     bestimmten    Mittelebenen je einen in     Fig.    1 nicht       dargestellten,    mit der Welle 8     starr    verbundenen Hebel  13, dessen Lage und Form aus     Fig.    3 hervorgeht. Das  als Gabelkopf ausgebildete freie Ende des Hebels 13  nimmt einen an einer Stange 14 angeschweissten Lap  pen 15 auf, der an den Hebel 13 mittels eines Bolzens  16 gelenkig angeschlossen ist (siehe     Fig.    3), auf die sich      auch die     folgenden    Überweisungen beziehen).

   Der un  tere     Stangenkopf    17 der Stange 14 ist mittels eines Bol  zens 18 an einem aus zwei kongruenten Blechlaschen  bestehenden Doppelhebel<B>19</B>     artgelenkt,    der seinerseits  um     eine    am Pfosten 3 befestigte Achse 20 schwenkbar  gelagert ist.  



  Die genannten, in einer Ebene wirkenden Teile 13,  15 und 19 sind an jedem der Pfosten 3 vorhanden. Alle  Doppehebel 19 einer Waggonseite sind an einer über die  ganze Länge reichenden Bordwand 21 aus.     Holz    ange  schraubt. Die Bordwände 21 sind in den Fig. 1 und 2 in  hochgeklapptem Zustand, in Fig. 3 auf der linken Seite  hochgeklappt und auf der rechten Seite auf die Höhe der       Ladeplattform    22 heruntergeklappt dargestellt. Letztere  besitzt einen versenkten Absatz 23, auf dem die herun  tergeklappte Bordwand     aufliegt,    so     dass    sie     mit        ihrer          Innenwand    bündig mit -der Ladeplattform abschliesst.

    Die Innenseiten der Bordwände weisen einen sich bis  über die halbe Bordwandhöhe erstreckenden Belag 24  aus Gummi oder anderem elastischen und widerstands  fähigem Material auf. Seine Aufgabe besteht darin,     etwa     schlecht gebremste Fahrzeuge in der Box, die bei gros  sen Zentrifugalkräften gegen die Bordwände stossen  können, federnd     abzufangen.     



  Das obererwähnte Getriebe 12     besteht    aus zwei in  einem Gehäuse untergebrachten, selbsthemmenden  Schneckentrieben, deren einer in dem Gehäuseteil 12a  und der andere in dem Gehäuseteil 12b gelagert ist. Der  Schneckentrieb im Gehäuseteil 12a     besitzt    eine direkt  mit der Welle des Elektromotors 11 gekuppelte  Schnecke, die ein     Schneckenrad    antreibt, auf deren  Achse eine zweite Schnecke aufgekeilt ist, die im     Ein-          griff    mit einem auf der Welle 8 befestigten Schnecken  rad steht. Durch das Schneckengetriebe mit zwei       Schneckentrieben    erreicht man bei kleinen Getriebeab  messungen eine grosse Übersetzung.

   Wegen der kurzen  Betriebsintervalle spielt der     bescheidene    Wirkungsgrad  des Getriebes eine untergeordnete Rolle.  



  Bei der beschriebenen     Ausführungsform    der Vor  richtung ist ein drehzahlumkehrbarer Elektromotor  erforderlich, um das Hoch- und Niederklappen der       Bordwände    zu     bewerkstelligen.    Während das Einschal  ten des Elektromotors willkürlich von Hand     erfolgt,    sor  gen (nicht dargestellte) Endschalter für ein selbsttätiges  Abschalten des Motors bei     Erreichen    der Endstellungen,  und zwar sowohl beim Hoch als auch beim Niederklap       pen-          Aus    Fig.

   3 geht hervor, dass sowohl bei hochge  klappter als auch bei ganz abgeklappter Bordwand die  Verbindungslinie der     Mittelpunkt    der beiden     Bolzen    16  und 18 die Achse der Welle 8 schneiden und somit eine  über den unteren     Bolzen    18 auf die Stange 14 wirkende  Kraft in bezug auf die Achse der Welle 8 kein Drehmo  ment ausübt.

   Da .der an der Welle 8 befestigte Hebel 15       unmittelbar    neben dem Lagerbock 6 angeordnet ist,  wirkt sich bei einer Belastung der Stange 14; wie sie ins  besondere während der Fahrt auftritt, etwa bei grosser       Fliehkraft    und schlecht oder nicht gebremstem Fahr  zeug, wobei das Fahrzeug gegen die hochgeklappte       Bordwand        stösst,    nur ,die     verhältnismässig    geringe Bie  geelastizität der Welle 8 auf die Nachgiebigkeit der  Bordwand aus, währen die grössere Torsionselastizität  der Welle 8 sich darauf nicht     auswirken    kann.

   Um aber  die solcherart sehr starr verriegelten Bordwände und  auch die     Stosstangen    der Autos gegen Beschädigungen  zu schützen, sind die Innenseiten der Bordwände mit  einem     elastischen    Belag, etwa aus Gummi, versehen, der    sich bis über die Höhen der Stossstangen     erstrecken          muss.     



  Das für die hochgeklappte Stellung der Bordwand  gesagte gilt bezüglich der Verriegelung und     Elastizität     auch für die heruntergeklappte Stellung, in der die  Bordwand eine Laderampe bildet. Da sie hierbei auf der  Ladeplattform 22 ruht, ist dies jedoch praktisch von ge  ringerer Bedeutung.  



  Falls keine     Ladeplattform    mit versenkter Auflage 23  für die     Bordwand    vorhanden ist, kann letztere auch bei  gewöhnlichen Ladeplattformen mit durchgehend ebener  Ladefläche verwendet werden. Hierbei müssen die Fahr  zeuge natürlich vorsichtiger über die     Bordwandkarte     gerollt werden. Natürlich können in     diesem    Fall auch  keilförmige Übergangsstücke zwischen Ladeplattform  und Bordwand verwendet werden.  



  Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Querladewaggon mit  unterhalb der     Waggonplattform    angeordneten     Antriebs-          einrichtungen    für die Betätigung der Bordwände. Der  Aufbau der Antriebseinrichtung ist grundsätzlich der  gleiche wie anhand der Fig. 3 und 4 beschrieben, nur ist  im vorliegenden Falle die Stange 25 bedeutend kürzer  und damit starrer als die entsprechende Stange 14 bei  der oben geschilderten Ausführung.

   Ein weiterer Vorteil  dieser     Variante    besteht darin, dass die ganze     Antriebs-          einrichtung    an der sehr starren Waggonplattform  verankert werden kann und der dazugehörige Aufbau  strukturell schwächer gehalten werden kann als bei der  ersten Ausführung, wo die Kräfte zwischen den Bord  wänden und den Antriebseinrichtungen vom Aufbau  aufgenommen werden müssen.  



  Die eingangs erwähnten,     querliegenden    Schienen 6,  die dem Fahrer als Orientierung beim     Einfahren    in die  Box dienen, können auch in der Waggonlängsrichtung  verschiebbar und in jeder beliebigen Stellung     fixierbar     ausgeführt werden, um eine Anpassung an stark abwei  chende Spurweiten zu erlauben.  



  Zum Schutz gegen Schnee, Regen usw. ist es zweck  mässig, die Waggonseitenwände zwischen Bordwand  oberkante und Dachunterkante durch aufklappbare, mit  Fenster versehene     Klappwände        ganz    abzudecken.     Ihre     Drehachsen können über Hebel und Gestänge mit den  Antriebsvorrichtungen für die Bordwände gekuppelt  sein, derart, dass sie beim Abklappert der Bordwände  gleichzeitig nach oben schwenken und beim Hochklap  pen derselben herunterschwenken.  



  Die Bordwände können auch unterteilt sein, woher  sich jeder Abschnitt der Bordwand über     die    Länge meh  rerer Boxen erstrecken kann. Der Antrieb der einzelnen  Bordwandabschnitte kann durch individuelle Antriebs  einrichtungen oder aber über gemeinsame     Antriebsein-          richtungen    mit willkürlich betätigbaren Kupplungsmit  teln zwischen der Antriebseinrichtung und dem Ge  stänge der Bordwandbetätigung erfolgen.  



  Vorzugsweise ist der     Querladewaggon    für den       Transport    von Fahrzeugen gedacht, doch ist auch ohne  weiteres möglich, die einzelnen Boxen mit Transportbe  hältern oder Ladepaletten zu beladen und damit den       Querladewaggon    zu verwenden für den     Frachttransport.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Querladewaggon, insbesondere für den Transport von Autos, mit klappbaren, als Laderampen verwend baren Bordwänden und mindestens einer Antriebsein richtung für die Betätigung -der Bordwände, sowie zwi schen Abtriebswellen der Antriebseinrichtung und den Bordwänden vorgesehenen Mitteln für die übertragüng der Antriebsbewegung auf die Bordwände, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel (13, 14, 15, 19) für die Übertragung der Antriebsbewegung in den beiden End- stellungen der Bordwände (21)
    bei auf die Bordwände wirkenden äusseren Lasten kein Drehmoment auf die Abtriebswellen (8) der Antriebseinrichtung ausüben. UNTERANSPRÜCHE 1. Querladewaggon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung für die Betätigung der Bordwände an der Tragstruktur für das Waggondach verankert ist. 2. Querladewaggon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung für die Betätigung der Bordwände an der Unterseite der Wag gonplattform verankert ist. 3. Querladewaggon nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Belag aus elastischem Material an den Innenseiten der Bordwände. 4.
    Querladewaggon nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel für die Übertragung der Antriebsbewegung auf .die Bordwände .aus einer geraden Stange (14) mit einer Lasche (15) bestehen. 5. Querladewaggon nach Patentanspruch, gekenn zeichnet .durch individuell antreibbare unterteilte Bord wände.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3430839A1 (de) * 1984-02-20 1986-01-02 Lammers, Albert, 7886 Murg Schwebender zug
FR2607088A1 (fr) * 1986-11-26 1988-05-27 Alsthom Wagon de transport d'automobiles
EP0464422A1 (de) * 1990-06-13 1992-01-08 GRAAFF Gesellschaft mit beschränkter Haftung Zum Transport von Personenkraftwagen einsetzbarer bzw. geeigneter Eisenbahngüterwagen

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FR2607088A1 (fr) * 1986-11-26 1988-05-27 Alsthom Wagon de transport d'automobiles
EP0464422A1 (de) * 1990-06-13 1992-01-08 GRAAFF Gesellschaft mit beschränkter Haftung Zum Transport von Personenkraftwagen einsetzbarer bzw. geeigneter Eisenbahngüterwagen

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