CH434401A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels

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CH434401A
CH434401A CH1361865A CH1361865A CH434401A CH 434401 A CH434401 A CH 434401A CH 1361865 A CH1361865 A CH 1361865A CH 1361865 A CH1361865 A CH 1361865A CH 434401 A CH434401 A CH 434401A
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CH
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cable
cable bundle
sheaths
bundle
plastic
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Application number
CH1361865A
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Inventor
Winter Franz
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Wiener Schwachstromwerke Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/012Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables for manufacturing wire harnesses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines     Kabelbündels,    insbesondere eines       Fernmeldekabelbündels       Es ist bekannt, Kabel, insbesondere Fernsprech  kabel, mittels Garn zu Kabelverbänden zusammenzu  binden und diese auf einen Kabelrost bildenden Kabel  sprossen gleichfalls mittels Garn festzubinden. Die Nach  teile des beschriebenen Verfahrens sind die lange zur  Durchführung der Arbeiten erforderliche Zeit, der hohe       Bindegarnverbrauch    sowie vor allem der Umstand, dass  das Bindegarn     Kunststoffkabelmäntel    allmählich durch  schneiden kann.

   Dies tritt insbesondere dann sehr     stark     in Erscheinung, wenn auf die Kabelroste mechanische  Schwingungen von den benachbarten Teilen der elektri  schen Anlage, wie z. B. von den Motoren, Wählern,  Relais oder dergleichen, übertragen werden und die  mechanische Widerstandskraft des Materials, aus wel  chem der Kabelmantel besteht, durch zu hohe Um  gebungstemperatur im Bereich der     Kabelroste    herab  gesetzt wird.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabel  bündels aus Kabeln mit Kunststoffmantel, sowie zur  Befestigung des Kabelbündels an einem mit Teilen aus  Kunststoff versehenen Kabelrost, bei dem die ange  führten Nachteile vermieden sind. Das erfindungsge  mässe Verfahren ist dadurch     gekennzeichnet,    dass die  zu Kabelbündel zu vereinigenden Kabel durch ober  flächliche Erhitzung ihrer Kabelmäntel miteinander und  dann mit den Kunststoffteilen des Kabelrostes durch       Schweissung    verbunden werden.  



  Als Einrichtung zur Durchführung des erfindungs  gemässen. Verfahrens zur     Verschweissung    dient ein Werk  zeug mit einem     plättchenförmigen    beheizten.     Ansatzstück,     welches zur kontinuierlichen Bildung einer Schweissnaht  mit die     Eindringtiefe    zwischen die Kabelmäntel be  stimmenden verstellbaren Anschlägen sowie mit hinter  dem Ansatzstück liegenden, die     Kabelmäntel        gegenein-          anderpressenden    Schleifarmen zusammengebaut ist.  



  Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens  kann zwischen die miteinander zu verbindenden Kabel-         mäntel    bzw. zwischen dem Kunststoffteil des Kabel  rostes und den daran     unmittelbar    zu befestigenden       Kabelmänteln    ein beheiztes Ansatzstück eines Lötkol  bens dienen, das zweckmässig durch ein Metallplättchen  mit den Abmessungen von etwa 1 X 3 cm und der  Stärke von etwa 1     mm        gebildet    wird,

       eingeführt.    Das  Ansatzstück ist     vorzugsweise    an     Stelle    der     Lötspitze     in den Lötkolben eingesetzt und wird     hiebei    je nach  Art des für die     Kabelmäntel    verwendeten Materials  auf einer Temperatur von 170 bis     280     C gehalten.  Danach werden die miteinander zu verbindenden Kabel  mäntel bzw. der Kunststoffteil des     Kabelrostes    und der  daran zu befestigende Kabelmantel leicht an das da  zwischenliegende Ansatzstück gedrückt.

   Dieses     wird     dann rasch herausgezogen, und die     miteinander    zu ver  schweissenden Teile werden kräftig zusammengedrückt.  Die Schweissstelle erkaltet in der Regel nach etwa  2 Sekunden und ist dann sofort auf Zug belastbar.  Sie erfordert keine weitere Nachbehandlung. Es hat sich  gezeigt, dass bei Anwendung dieses Verfahrens die       Schweissung    nur an der Oberfläche des Kabelmantels  erfolgt, so dass der Mantel nicht merkbar geschwächt  wird und im Innern des Mantels keine Nachwirkung  der     Schweissung    erkennbar ist.  



  Als Material für nach dem     erfindungsgemässen    Ver  fahren zu behandelnde Kabelmäntel kommt vorzugs  weise     Polyvinylchlorid,    aber auch Polyäthylen sowie  auch     Polypropylen    in     Betracht.     



  Die Breite der geschweissten Stellen ist gleich der  Breite des Ansatzstückes. Es können aber auch durch  Durchziehen des Ansatzstückes der Länge nach und  anschliessendes     Zusammendrücken    der Kabelmäntel  Schweissnähte von beliebiger Länge hergestellt werden.  



  Die     Vorteile    des erfindungsgemässen Verfahrens sind  eine Verminderung der für den Arbeitsvorgang erforder  lichen Arbeitszeit in     einem    Ausmass bis etwa 50 %,  der Wegfall eines eigenen     Bindemittels,    z. B.     Bindegarn,     ferner die Vermeidung der     Einschnürung    der Kabel-           mäntel    und dadurch bedingt eine erhöhte     Festigkeit     der Kabelbögen, da sich. die Schweissstellen an den  Kabelmänteln nicht verschieben können. überdies kön  nen bei     Auflösen    des Kabelbündels die Schweissstellen  ohne weiteres aufgeschnitten und die Kabel neuerlich  miteinander verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels aus Kabeln mit Kunststoffmantel, sowie zur Befestigung des Kabel bündels an einem mit Teilen aus Kunststoff versehenen Kabelrost, dadurch gekennzeichnet, dass die zu Kabel- bündel zu vereinigenden Kabel durch oberflächliche Erhitzung ihrer Kabelmäntel miteinander und dann mit den Kunststoffteilen des Kabelrostes durch Schwei- ssung verbunden werden.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschweissung ein Werkzeug mit einem plättchen- förmigen beheizten Ansatzstück dient, welches zur kon tinuierlichen Bildung einer Schweissnaht mit die Ein dringtiefe zwischen die Kabelmäntel bestimmenden ver stellbaren Anschlägen sowie mit hinter dem Ansatz stück liegenden, die Kabelmäntel gegeneinanderpres- senden Schleifarmen zusammengebaut ist.
CH1361865A 1964-10-20 1965-10-01 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels CH434401A (de)

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