CH434401A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines FernmeldekabelbündelsInfo
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels Es ist bekannt, Kabel, insbesondere Fernsprech kabel, mittels Garn zu Kabelverbänden zusammenzu binden und diese auf einen Kabelrost bildenden Kabel sprossen gleichfalls mittels Garn festzubinden. Die Nach teile des beschriebenen Verfahrens sind die lange zur Durchführung der Arbeiten erforderliche Zeit, der hohe Bindegarnverbrauch sowie vor allem der Umstand, dass das Bindegarn Kunststoffkabelmäntel allmählich durch schneiden kann.
Dies tritt insbesondere dann sehr stark in Erscheinung, wenn auf die Kabelroste mechanische Schwingungen von den benachbarten Teilen der elektri schen Anlage, wie z. B. von den Motoren, Wählern, Relais oder dergleichen, übertragen werden und die mechanische Widerstandskraft des Materials, aus wel chem der Kabelmantel besteht, durch zu hohe Um gebungstemperatur im Bereich der Kabelroste herab gesetzt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabel bündels aus Kabeln mit Kunststoffmantel, sowie zur Befestigung des Kabelbündels an einem mit Teilen aus Kunststoff versehenen Kabelrost, bei dem die ange führten Nachteile vermieden sind. Das erfindungsge mässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die zu Kabelbündel zu vereinigenden Kabel durch ober flächliche Erhitzung ihrer Kabelmäntel miteinander und dann mit den Kunststoffteilen des Kabelrostes durch Schweissung verbunden werden.
Als Einrichtung zur Durchführung des erfindungs gemässen. Verfahrens zur Verschweissung dient ein Werk zeug mit einem plättchenförmigen beheizten. Ansatzstück, welches zur kontinuierlichen Bildung einer Schweissnaht mit die Eindringtiefe zwischen die Kabelmäntel be stimmenden verstellbaren Anschlägen sowie mit hinter dem Ansatzstück liegenden, die Kabelmäntel gegenein- anderpressenden Schleifarmen zusammengebaut ist.
Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens kann zwischen die miteinander zu verbindenden Kabel- mäntel bzw. zwischen dem Kunststoffteil des Kabel rostes und den daran unmittelbar zu befestigenden Kabelmänteln ein beheiztes Ansatzstück eines Lötkol bens dienen, das zweckmässig durch ein Metallplättchen mit den Abmessungen von etwa 1 X 3 cm und der Stärke von etwa 1 mm gebildet wird,
eingeführt. Das Ansatzstück ist vorzugsweise an Stelle der Lötspitze in den Lötkolben eingesetzt und wird hiebei je nach Art des für die Kabelmäntel verwendeten Materials auf einer Temperatur von 170 bis 280 C gehalten. Danach werden die miteinander zu verbindenden Kabel mäntel bzw. der Kunststoffteil des Kabelrostes und der daran zu befestigende Kabelmantel leicht an das da zwischenliegende Ansatzstück gedrückt.
Dieses wird dann rasch herausgezogen, und die miteinander zu ver schweissenden Teile werden kräftig zusammengedrückt. Die Schweissstelle erkaltet in der Regel nach etwa 2 Sekunden und ist dann sofort auf Zug belastbar. Sie erfordert keine weitere Nachbehandlung. Es hat sich gezeigt, dass bei Anwendung dieses Verfahrens die Schweissung nur an der Oberfläche des Kabelmantels erfolgt, so dass der Mantel nicht merkbar geschwächt wird und im Innern des Mantels keine Nachwirkung der Schweissung erkennbar ist.
Als Material für nach dem erfindungsgemässen Ver fahren zu behandelnde Kabelmäntel kommt vorzugs weise Polyvinylchlorid, aber auch Polyäthylen sowie auch Polypropylen in Betracht.
Die Breite der geschweissten Stellen ist gleich der Breite des Ansatzstückes. Es können aber auch durch Durchziehen des Ansatzstückes der Länge nach und anschliessendes Zusammendrücken der Kabelmäntel Schweissnähte von beliebiger Länge hergestellt werden.
Die Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens sind eine Verminderung der für den Arbeitsvorgang erforder lichen Arbeitszeit in einem Ausmass bis etwa 50 %, der Wegfall eines eigenen Bindemittels, z. B. Bindegarn, ferner die Vermeidung der Einschnürung der Kabel- mäntel und dadurch bedingt eine erhöhte Festigkeit der Kabelbögen, da sich. die Schweissstellen an den Kabelmänteln nicht verschieben können. überdies kön nen bei Auflösen des Kabelbündels die Schweissstellen ohne weiteres aufgeschnitten und die Kabel neuerlich miteinander verbunden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels aus Kabeln mit Kunststoffmantel, sowie zur Befestigung des Kabel bündels an einem mit Teilen aus Kunststoff versehenen Kabelrost, dadurch gekennzeichnet, dass die zu Kabel- bündel zu vereinigenden Kabel durch oberflächliche Erhitzung ihrer Kabelmäntel miteinander und dann mit den Kunststoffteilen des Kabelrostes durch Schwei- ssung verbunden werden.II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschweissung ein Werkzeug mit einem plättchen- förmigen beheizten Ansatzstück dient, welches zur kon tinuierlichen Bildung einer Schweissnaht mit die Ein dringtiefe zwischen die Kabelmäntel bestimmenden ver stellbaren Anschlägen sowie mit hinter dem Ansatz stück liegenden, die Kabelmäntel gegeneinanderpres- senden Schleifarmen zusammengebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT887364A AT256954B (de) | 1964-10-20 | 1964-10-20 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kabelbündeln |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH434401A true CH434401A (de) | 1967-04-30 |
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ID=3609257
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1361865A CH434401A (de) | 1964-10-20 | 1965-10-01 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung eines Kabelbündels, insbesondere eines Fernmeldekabelbündels |
Country Status (2)
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| AT (1) | AT256954B (de) |
| CH (1) | CH434401A (de) |
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1964
- 1964-10-20 AT AT887364A patent/AT256954B/de active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT256954B (de) | 1967-09-11 |
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