CH434439A - Verfahren zur Herstellung eines Ringrotors für eine elektrische Maschine und Ringrotor, hergestellt nach diesem Verfahren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Ringrotors für eine elektrische Maschine und Ringrotor, hergestellt nach diesem Verfahren

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CH434439A
CH434439A CH684365A CH684365A CH434439A CH 434439 A CH434439 A CH 434439A CH 684365 A CH684365 A CH 684365A CH 684365 A CH684365 A CH 684365A CH 434439 A CH434439 A CH 434439A
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strips
conductor
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CH684365A
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Castello Branco Flavio Stoffel
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Winston Research Corp
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  Verfahren     zur    Herstellung     eines        Ringrotors    für     eine    elektrische Maschine  und     Ringrotor,    hergestellt nach diesem     Verfahren       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung eines     Ringrotors    für elektrische Ma  schinen.  



  Bekanntlich besteht ein grosser Bedarf an elektri  schen Motoren, die ein grosses Verhältnis von Drehlei  stung zu Beharrungsvermögen aufweisen, um eine ge  naue und     empfindliche        Servogeschwindigkeitssteuerung     zu erhalten. Motoren dieser     Art    finden beispielsweise  Anwendung für     Magnetbandtransport    oder in Daten  verarbeitungseinrichtungen.  



       Herkömmliche    Elektromotoren oder Generatoren  hingegen haben relativ schwere Läufer, da diese norma  lerweise Magnetmaterialien zur     Verringerung    des  magnetischen Widerstandes aufweisen, so dass diese  wegen ihres relativ grossen Beharrungsvermögens für  die vorgenannten Anwendungen ungeeignet sind.  



  Es sind bereits Motoren mit geringem Beharrungs  vermögen bekannt geworden, die einen     scheibenförmi-          gen,    nichtmagnetischen Läufer mit gedruckten Strom  leitern aufweisen. Ein solcher Läufer ist extrem leicht  und bestens geeignet für die Verwendung in Klein  motoren der     Permanentmagnet-Gleichstrom-Typen.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfah  ren     zur    Herstellung eines Läufers dieser     Art    für eine  elektrische Maschine, der relativ leicht ist, so dass sich  die Maschine besonders für den direkten Antrieb von  Servomechanismen, wie     servogegesteuerte        Spillantriebs-          motoren    für den     Magnetbandtransport    in Magnetband  tongeräten eignet. Hierbei fällt in Betracht, dass Ma  schinen mit nichtmagnetischen Rotoren selbst geringen  magnetischen Widerstand aufweisen, was ein hoher Wir  kungsgrad des Motors bedeutet, trotz Verwendung des  vorerwähnten Läufers.  



  Das     Verfahren    zeichnet sich nun dadurch aus, dass  zwei oder mehrere Streifen flachen     Leitermaterials    mit  randgeschlossenen Schlitzen versehen werden, die ei  ne Anzahl Leiter mit einem praktisch senkrecht zur    Streifenlängsachse verlaufenden Mittelteil und     mit    zu  diesem geneigten     Endteilen    begrenzen; dass einer der  Streifen um einen Dorn, dann auf diesen Streifen eine  Isolationsschicht     und    auf diese Schicht der nächste  Streifen gelegt wird; dass ein Ende jedes Leiters des ei  nen Streifens mit einem korrespondierenden Ende eines  Leiters des anderen Streifens elektrisch verbunden wird;

    dass     ein        Kommutator    mit den zusammengeschlossenen  Enden der Leiter verbunden wird; dass die Randteile  der Streifen in Nachbarschaft der Leiterenden abge  trennt werden; und dass     an    vorbestimmten Zeitpunkten  des Verfahrens der Rotor vom Dorn abgezogen und  mit     wärmehärtbarem    Harz imprägniert wird.  



  Ferner betrifft die vorliegende Erfindung     einen     Rotor, hergestellt nach dem vorgenannten     Verfahren.     Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes wird anhand der Zeichnung nach  folgend näher     erläutert.    Es zeigen:

         Fig.    1 eine schematische Darstellung einer elektri  schen Maschine im Längsschnitt,       Fig.    2 einen Querschnitt durch die Maschine     ge-          mäss        Fig.    1 entlang der     Schnittlinie        11-II    und       Fig.    3, 4 und     5a-e,    den Läufer in seinen verschie  denen Herstellungsphasen.  



  Bei der hier dargestellten und nachfolgend näher  beschriebenen Maschine handelt es sich um einen     Vier-          pol-Permanentmagnet=Gleichstromkleinmotor.    Selbst  verständlich lässt sich das erfindungsgemässe Verfahren  auch auf Motoren anderer Bauart sowohl für Gleich  strom als auch für Wechselstrom anwenden. Der hier  nachfolgend beschriebene Motor ist für die Verwen  dung als     Spillantrieb        in    Bandgeräten vorgesehen, bei  welchen das Hauptproblem darin besteht, das Magnet  band     mit        grösstmöglichster    Konstanz der Geschwindig  keit am Tonabnehmer vorbeizuführen.

        Gemäss den     Fig.    1 und 2 weist der Motor eine       Ständersäule    10 auf, die sich mit ihrem einen Ende     an     einer Grundplatte 12     abstützt    und mit dieser durch ei  ne Schraube 14 verbunden     ist.    Die Grundplatte 12 be  steht aus magnetischem Material. Ferner besteht auch  der in der     Darstellung    untere Teil 10a der Säule 10 aus  magnetischem Material, etwa Stahl.  



  Drehbar um die Säule 10 ist ein     Spill    16 über Ku  gellager 18     gelagert.    Gegen dieses     Spill    16     stützt    sich       untenseitig    eine scheibenförmige     Metallplatte    22 ab, de  ren Zentrum von der Säule durchdrungen wird und de  ren Aussenrand zu     einem    Ringflansch 22a abgebogen  ist.  



  Der     eigentliche    Rotor des Motors weist eine hülsen  artige,     zylindrische    Form auf und besteht aus einer er  sten Gruppe sich in Längsrichtung erstreckender, von  einander     distanzierter    äusserer Metallstreifen 24A und  einer zweiten Gruppe innerer Metallstreifen 2413. Die  Streifen der ersten Gruppe sind von jener der zweiten  Gruppe durch einen Isolationsbelag getrennt. Die Me  tallstreifen erstrecken sich über den Flansch 22a hinaus  und sind mit diesem beispielsweise durch Vergiessen  mit     Epoxyharz    verbunden. Die Scheibe 22 hingegen ist  mit dem     Spill    16 mittels Schrauben 26 verbunden.  



  Die über den Flansch 22a herausragenden Enden  25 der Streifen 24A und 24B sind, wenn die Streifen  etwa aus Aluminium gebildet sind, beispielsweise mit  Kupfer belegt, welches etwa durch Eloxieren aufge  bracht ist. Hierdurch wird .ein     Kommutator    gebildet,  welcher mit Bürsten 28 zusammenwirkt, die am Ring  teil 30     gelagert    sind. Dieser Ringteil 30, welcher eben  falls von ringförmiger Gestalt ist, besteht aus Magnet  material, etwa Stahl. Wie gezeigt,     stützt    sich der Ring  teil 30 ebenfalls auf der     Grundplatte    12 ab.  



  Eine Anzahl von Permanentmagneten 32 befinden  sich am     Ständer    10 und können beispielsweise an die  sem     angeklebt    sein. Die Magnete erstrecken sich in das  Innere des Rotors, wie     Fig.    1 und 2     veranschaulichen,     und     bilden    eine     Vierpol-Maschine.        Selbstverständlich     können weitere Pole gebildet werden und Feldwindun  gen zur Erzeugung des Motorfeldes vorgesehen sein.  Die Magnete sind mit wechselnder Polarität um den  Ständer gruppiert.  



  Wie nun ohne weiteres ersichtlich, kann, durch den  dünnen Rotor bedingt, der Luftspalt zwischen den Mag  neten 32 und dem Ringkörper 30 sehr     klein    gehalten  werden so dass der magnetische Widerstand so gering  wird, dass sich Magnetmaterial am Rotor erübrigt.  



  Arbeitet die     vorbeschriebene    Einrichtung als Mo  tor, wird ein vorbestimmter Gleichstrom an die Bürsten  28 angelegt. Dieser Strom gelangt durch die Leiter 24A  und 2413, was     einen        Rotorstrom    zur Folge hat.     Hierauf     dreht der Rotor im Magnetfeld zwischen den Magneten  32 und dem Ringkörper 30, so dass ein Drehmoment  auf das     Spill    16 ausgeübt wird.

   Aus dieser Anordnung  resultiert ein Mechanismus mit     extrem    niedrigem     Be-          harrungsvermögen,    so dass dieser eine präzisierte     Ser-          vosteuerung    mit kürzester     Einstellzeit    darstellt.  



  Wie bereits erwähnt, weist der Läufer 24A, 24B       hülsenförmige    Gestalt auf, wie     Fig.    3 mehr im einzel  nen     veranschaulicht.    Die einzelnen Leiter sind hierbei  so angeordnet, dass, wenn ein Leiter, der     Strom    in vor  bestimmter     Richtung    führt, einen Südpol überstreicht,  sein     Rückleiter,    der den Strom     dann        in        anderer    Rich  tung     führt,    einen Nordpol überstreicht.  



  Die Enden 25 der Leiter 24A und 24B linksseitig    gemäss     Fig.    3 sind, wenn der Rotor aus Aluminium be  steht,     mit    einem Kupferbelag versehen.  



  Das Wickeldiagramm gemäss     Fig.    4 zeigt, wie die  Leiter 24A mit den Rückleitern 24B verbunden sind.  Das Verfahren zur Herstellung dieses selbsttragen  den Rotors gemäss     Fig.    3 soll nachfolgend anhand der       Fig.    5a bis 5e erläutert werden. Der erste Schritt des  Verfahrens besteht in der     Schneidung    und     Schlitzung     von flachem     Leitermaterial    gemäss der Darstellung  von     Fig.    5a     und    5b, welche hier zwei Streifen, die aus  Aluminium bestehen, illustrieren. Die Schlitze können  hierbei auf chemischem Wege oder durch Stanzen und  dgl. erzeugt werden.

   Der Streifen 50     (Fig.    5a) bildet die  Leiter 24A und der Streifen 52     (Fig.    5b) die Leiter  24B. Die Leiter weisen einen im wesentlichen senk  recht zur Streifenlängsachse verlaufenden     Mittelteil    und  zu diesem geneigte     Endteile    auf. Die Neigungen der  Leiter 24A und 24B verlaufen hierbei     gegensinnig.     



  Nachfolgend wird nun, gemäss     Fig.    5c der Streifen  50 um einen Dorn 54 gelegt, der etwa aus Stahl be  steht und etwas kürzer ist als die Leiter 24A. Der  Durchmesser des Dorns wird hierbei so gewählt, dass  die Stosskanten des Streifens 50 entlang der Linie Y  verlaufen.  



  Der nächste Schritt besteht in der Auflage einer Iso  lationsschicht 56, welche beispielsweise aus einem Glas  gewebe bestehen kann. Es kann aber auch ein Glasfa  den oder dgl. verwendet werden. Auf diese Isolations  schicht wird dann der Streifen 52 aufgelegt, wobei die  beiden Streifen 50 und 52 durch den Belag 56 vonein  ander getrennt und isoliert sind.  



  Wie ohne weiteres ersichtlich, korrespondiert     ge-          mäss        Fig.    5d jedes Ende der Leiter 24A des Streifens  50 mit einem Ende eines der Leiter 24B des Streifens  52, an welchen Stellen die Leiter beispielsweise durch       Punktschweissung    miteinander elektrisch verbunden  sind     (Fig.    5d und 5e: 58, 59). Diese Verbindungen kön  nen aber auch durch Löten     Börteln,    Nieten u. dgl.  hergestellt werden. Die Neigung der miteinander ver  bundenen Leiterenden wird hierbei vom Abstand zweier  benachbarter Magnetpole bestimmt.  



  Nach dieser Operation kann der Läufer vom Dorn  entfernt werden, wobei die beiden Streifen zwei koaxial  ineinander gesteckte und durch die Isolationsschicht  getrennte Zylinder darstellen. Dieser Zylinder wird nun  durch Trennen entlang der Linien A und B von seinen  geschlossenen Randzonen befreit. Hierbei wird der  Schnitt entlang der Linie B so     geführt,    dass die     End-          teile    25     (Fig.    4) für die Kommutation stehen bleiben.  Die Endteile der Leiter 24A und 24B werden darauf  miteinander verbunden.  



  Nachfolgend erfolgt das Tauchen unter Vakuum  des Körpers in     Epoxyharz,    welches die einzelnen Leite  umhüllt. Bei diesem     Verfahrensschritt    kann die Schei  be 22 gemäss     Fig.    3 angedrückt werden. Nachher kann  der Rotor auf einer Drehbank ausgewuchtet und gerich  tet werden. Dann wird die Oberfläche der     Endteile    25  mit Kupfer belegt.  



  Wenn, wie     erwähnt,    die Leiter 24A und 24B aus       Aluminium    bestehen, hat sich eine Überdeckung der       Kommutatorteile    mit einem     Metall,    beispielsweise Kup  fer, das während der Kommutation weniger     oxydiert,     als zweckmässig erwiesen. Es hat sich hierbei ein Kup  ferbelag von 0,25 bis 0,3 mm als günstig herausge  stellt. Der     Kommutator    kann anschliessend noch über  dreht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines Ringrotors für eine elektrische Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Streifen flachen Leitermaterials mit randgeschlossenen Schlitzen (Fig. 5a, 5b: 50, 52) ver sehen werden, die eine Anzahl Leiter (24A, 24B) mit einem paktisch senkrecht zur Streifenlängsachse ver laufenden Mittelteil und mit zu diesem geneigten End- teilen begrenzen; dass einer der Streifen (50-24A) um einen Dorn (Fig. 5c: 54), dann auf diesen Streifen eine Isolationsschicht (56) und auf diese Schicht der näch ste Streifen (52-24B) gelegt wird;
    dass ein Ende jedes Leiters des einen Streifens mit einem korrespondieren den Ende eines Leiters des anderen Streifens elektrisch verbunden wird (58, 59); dass ein Kommutator (25) mit den zusammengeschlossenen Enden der Leiter ver bunden wird; dass die Randteile (Fig. 5e: A, B) der Streifen in Nachbarschaft der Leiterenden abgetrennt werden; und dass an vorbestimmten Zeitpunkten des Verfahrens der Rotor vom Dorn abgezogen und mit wärmehärtbarem Harz imprägniert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Harz Epoxyharz verwendet und im Vakuumtauchverfahren aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Isolation (56) ein isolieren des textiles Material verwendet wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass als textiles Material ein Glasfaden verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Leiter Aluminium verwendet wird und der Kommutator durch Auflage einer Kupfer schicht von 0,25 bis 0,3 mm gebildet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ringkörper vor der Imprägnie- rung vom Dorn abgezogen wird. PATENTANSPRUCH II Ringrotor, hergestellt nach dem Verfahren nach Pa tentanspruch I.
CH684365A 1964-06-01 1965-05-17 Verfahren zur Herstellung eines Ringrotors für eine elektrische Maschine und Ringrotor, hergestellt nach diesem Verfahren CH434439A (de)

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