CH434448A - Mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Aussenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, insbesondere für einen Transformator - Google Patents
Mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Aussenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, insbesondere für einen TransformatorInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Aussenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, insbesondere für einen Transformator Die Erfindung betrifft ein mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Aussenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, insbesondere für einen Transformator, wobei das Gehäuse ein Volumenänderungen des Isoliermittels aufnehmendes Aus- dehnungsgefäss aufweist das über einen Schlauch mit dem Gehäuseinnern in Verbindung steht, wobei ein das Ausdehnungsgefäss tragendes Bauteil am Kopf des Gehäuses abklappbar befestigt ist. Gemäss der Erfindung sind am Gehäuse und/oder Bauteil Halte- und Stützmittel vorgesehen, durch die das Bauteil mit dem Ausdehnungsgefäss, bei liegender Transportstellung des Gerätes und nach Abklappung des Bauteils, in einer Lage kraftschlüssig gehalten ist, in der die Arbeitsachse des Ausdehnungsgefässes die gleiche Lage wie im Betrieb bei stehendem Gerät einnimmt. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung kann bei einer den Transportraum normaler Güterwagen überschreitenden Bauhöhe des Hochspannungsgerätes die Durchführung eines liegenden Transportes erleichtert werden, indem nunmehr hierbei mit Vorteil sonst auftretende schädliche mechanische Beanspruchungen des Ausdehnungsgefässes vermieden sind. Würde das Ausdehnungsgefäss z. B. aus einem Faltenbalg bestehen, so ist die mechanische Beanspruchung der Löt- nähte und der Federscheiben des Faltenbalges geringer, da die Arbeitsachse während des Transportes senkrecht steht. Würde der Faltenbalg bei liegendem Transport nicht in diese Lage abklappbar sein, d. h. die Arbeitsachse während des Transportes z. B. waagerecht liegen, so würden die Transportstösse direkt auf die Lötnähte wirken, ohne von den Federscheiben abgefangen zu werden. Es besteht dann die Gefahr, dass die Lötnähte undicht werden. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung ist somit die Möglichkeit gegeben, einen stehenden Transport, der nur nach Teilung des Hochspannungsgerätes in mehrere selbständige Transporteinheiten möglich wäre, zu vermeiden und einen liegenden Transport durchzuführen, ohne dass die bisher dabei auftretenden Nachteile gegeben sind. Es ist zwar an sich bekannt, bei einem Hochspannungsgerät das Ausdehnungsgefäss, das über einen Schlauch mit dem Gehäuseinnern in Verbindung steht, abzuklappen. Hierbei fehlen aber Halte- und Stützmittel, die das Abklappen so begrenzen, dass bei liegendem Gerät die Arbeitsachse des Ausdehnungsgefässes sich in senkrechter Lage befindet; infolgedessen treten die obenerwähnten Nachteile ein. Besonders einfach wird bei der erfindungsgemässen Ausbildung die Führung des Ausdehnungsgefässes, da seine Arbeitsachse beim liegenden Transport die gleiche Lage wie im Betrieb bei stehendem Hochspannungsgerät einnimmt, so dass die für den Betrieb vorgesehenen Führungsmittel auch für den liegenden Transport ausreichend sind. Zweckmässig erfolgt gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung die Führung mittels mit Kugeln versehenen Hülsen, welche Stehbolzen gleitend umfassen. Zur Erläuterung der Erfindung ist in den Fig. 1-4 als Ausführungsbeispiel ein Stromwandler dargestellt, dessen den Transportraum eines normalen Güterwagens übersteigende Bauhöhe einen liegenden Transport erfordert, da eine Aufteilung des Stromwandlers in mehrere selbständige Transporteinheiten für einen stehenden Transport vermieden werden soll. In der Fig. 2 ist der obere Teil des Stromwandlers vergrössert dargestellt und in Fig. 3 ein Teil der Führung des als Faltenbalg ausgebildeten Ausdehnungsgefässes gezeigt. Die Fig. 4 zeigt die Transportlage des Stromwandlers mit abgeklapptem Ausdehnungsgefäss. Bei dem in der Fig. 1 gezeigten Stromwandler ist <Desc/Clms Page number 2> das mit einem Isoliermittel gefüllte Gehäuse das aus dem den gestreckten Primärleiter mit Kern und Sekundärwicklung aufnehmenden Kopfgehäuse lund aus dem die sekundären Ausleitungen umgebenden Stützisolator besteht, durch den mit einem hochgezogenen Kragen versehenen Deckel 2 isoliermitteldicht gegenüber der Aussenluft abgeschlossen. Dieses Gehäuse ist durch den mit einem Ventil versehenen Schlauch 3 mit dem als Ausdehnungsgefäss dienenden Faltenbalg 4 verbunden. Der Faltenbalg 4 ist, wie die Fig. 2 besonders deutlich erkennen lässt, auf dem im Scharnier 5 drehbar gelagerten Flansch 6 als tragendem Bauteil befestigt, so dass er von dem Gehäuse des Stromwandlers abklappbar ist. Der Flansch 6 ist mit der unverlierbaren Schraube 7 fest mit dem Deckel 2 an dem hochgezogenen Kragen desselben verbunden. Der Flansch 6 trägt mehrere Stehbolzen 8, welche über den Umfang gleichmässig verteilt sind und am oberen Ende durch den Ring 9 verbunden sind. Mindestens drei dieser Stehbolzen dienen als Führungsbolzen des Faltenbalges 4, wie noch anhand der Fig. 3 beschrieben wird. Bei senkrecht stehenden Stromwandler, also im Be- trieb, ruht der Faltenbalg 4 mit seinem Befestigungsflansch 6 auf dem hochgezogenen Kragen des Deckels 2 und ist dort durch das Scharnier 5 und die Schraube 7 festgelegt. Für den Transport wird der Stromwandler umgelegt, wie es die Fig. 4 zeigt. Die Schutzhaube 10 des Falten- balges 4 wird nach Lösen der Befestigungsschraube 11 soweit angehoben, dass sie mittels der am unteren Rand der Schutzhaube 10 befindlichen Befestigungsbohrungen an den Flansch 6 im angehobenen Zustand angeschraubt werden kann. Nach dem Lösen der Schraube 7 wird der durch die Haube 10 geschützte Faltenbalg 4 mit seinem tragenden Bauteil (Flansch 6) und der Haube hochgeklappt und durch Verschrauben der ausgeschwenkten Streben 12 unter Verwendung von Schraubenbolzen gemäss der Darstellung in der Fig. 4 kraftschlüssig in einer solchen Lage gehalten dass die Arbeitsache des Faltenbalges 4 auch während des liegenden Transportes senkrecht steht. Hierbei können auch noch Anschläge zur Begrenzung des Abklappens vorgesehen sein. Im Betrieb befinden sich die Streben 12 eingeschwenkt zwischen Gehäuse und dem Faltenbalg 4. Die Führung des Faltenbalges 4 geschieht durch mindestens drei am Deckel des Faltenbalges angebrachte und mit Kugeln versehene Hülsen 13, welche durch die Stehbolzen 8 gleitend geführt werden, wie es die Fig. 3 erkennen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Aussenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, insbesondere für einen Transformator, wobei das Gehäuse ein Volumenänderungen des Isoliermittels aufnehmendes Ausdehnungsgefäss (4) aufwewist, das über einen Schlauch mit dem Gehäuseinnern in Verbindung steht, wobei ein das Ausdehnungsgefäss tragendes Bauteil (6) am Kopf des Gehäuses abklappbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse (1) und/oder Bauteil (6) Halte- und Stützmittel (12) vorgesehen sind, durch die das Bauteil mit dem Aus- dehnungsgefäss,bei liegender Transportstellung des Gerätes und nach Abklappung des Bauteils, in einer Lage kraftschlüssig gehalten ist, in der die Arbeitsachse des Ausdehnungsgefässes die gleiche Richtung wie im Betrieb bei stehendem Gerät einnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1. Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte- und Stützmittel aus zwischen Gehäuse und Ausdehnungsgefäss schwenkbar angeordneten Streben (12) und gegebenenfalls Anschlägen am tragenden Bauteil bestehen. 2. Gehäuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet' dass ein als Ausdehnungsgefäss dienender Faltenbalg (4) mittels mindestens drei am Faltenbalg angebrachten und mit Kugeln versehenen Hülsen (13), welche Stehbolzen gleitend umfassen, geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964S0049901 DE1913402U (de) | 1964-08-24 | 1964-08-24 | Mit einem isoliermittel gefuelltes, gegen- ueber der aussenluft dicht abgeschlossenes gehaeuse fuer ein hochspannungsgeraet, wie transformator, messwandler od. dgl., mit ausdehnungsgefaess. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH434448A true CH434448A (de) | 1967-04-30 |
Family
ID=33379719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH804265A CH434448A (de) | 1964-08-24 | 1965-06-09 | Mit einem Isoliermittel gefülltes, gegenüber der Aussenluft dicht abgeschlossenes Gehäuse für ein Hochspannungsgerät, insbesondere für einen Transformator |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH434448A (de) |
| DE (1) | DE1913402U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007009960A1 (de) * | 2005-07-15 | 2007-01-25 | Siemens Aktiengesellschaft | AUSDEHNUNGSGEFÄß FÜR STUFENSCHALTER |
-
1964
- 1964-08-24 DE DE1964S0049901 patent/DE1913402U/de not_active Expired
-
1965
- 1965-06-09 CH CH804265A patent/CH434448A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007009960A1 (de) * | 2005-07-15 | 2007-01-25 | Siemens Aktiengesellschaft | AUSDEHNUNGSGEFÄß FÜR STUFENSCHALTER |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1913402U (de) | 1965-04-08 |
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