CH434455A - Spannungs-Frequenz-Wandler - Google Patents

Spannungs-Frequenz-Wandler

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CH434455A
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Jose Luethi Werner
Zimmermann Heinz
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Landis & Gyr Ag
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K7/00Modulating pulses with a continuously-variable modulating signal
    • H03K7/06Frequency or rate modulation, i.e. PFM or PRM
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/25Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using digital measurement techniques
    • G01R19/252Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using digital measurement techniques using analogue/digital converters of the type with conversion of voltage or current into frequency and measuring of this frequency

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description


  



     Spannungs-Frequenz-Wandler   
Die Aufgabe, eine Spannung oder einen Strom in eine der betreffenden Grosse proportionale Frequenz umzuwandeln, tritt verhältnismässig häufig auf. Als Beispiel seien nur die digitale Spannungsmessung und die Fernübertragung von Messwerten genannt. Die bekannten Wandler für diesen Zweck arbeiten meistens nach dem Prinzip, dass ein Kondensator mit einem Ladestrom geladen wird, der der   umzuwandelnden    Spannung bzw. dem umzuwandelnden Strom proportional ist, und dass der Kondensator dann jeweils, wenn die Spannung an ihm einen vorgegebenen Wert erreicht hat, möglichst rasch wieder auf die Spannung Null oder einen vorgegebenen endlichen Spannungswert entladen wird.

   An dem Kondensator entsteht somit eine   säge-      zahnförmige    Spannung, deren Frequenz der umzuformenden Spannung proportional ist.



   Die Schwierigkeit bei der Lösung dieser Aufgabe liegt darin, dass die Spannung am Kondensator, die ja veränderlich   ist, die Grosse    des Ladestromes nicht merklich beeinflussen darf. Eine bekannte Schaltung für diesen Zweck ist der sogenannte Miller-Integrator, bei dem der Kondensator zwischen dem Ausgang und dem Eingang eines   Gleichstromverstärkers    hohen Verstärkungsgrades liegt und die umzuformende Spannung über einen Widerstand mit dem Eingang des Verstärkers verbunden ist. Infolge des hohen Verstärkungsgrades kann die Eingangsspannung des Verstärkers nur ganz kleine Werte annehmen. Wäre im Idealfalle die Verstärkung unendlich gross, so würde die Eingangsklemme des Verstärkers ständig auf Massepotential beharren, während die Ausgangsspannung des Ver  stärkers    beliebige Werte annehmen könnte.

   Nimmt man ausserdem an, dass der Eingangswiderstand des Ver  stärkers    unendlich ist, so wäre der über den   vorgeschal-    teten Widerstand der Eingangsklemme zufliessende Strom einerseits der angelegten Spannung proportional, andererseits aber identisch mit dem Ladestrom des Kondensators. Die an dem Kondensator entstehende Ladespannung wird dabei von der Ausgangsspannung des Verstärkers gedeckt. Man kann die Wirkung dieser Schaltung auch so auffassen, dass die Kapazität des Kondensators für den Eingang auf das   (, u-l)-fache    vergrössert erscheint, wenn, der Verstärkungsgrad ist.



   Eine erste Schwierigkeit bereitet die genaue Festlegung der Höchstspannung, auf die sich der Kondensator jedesmal aufladen darf und ferner die endliche Entladungszeit des Kondensators, die naturgemäss die Proportionalität zwischen der umzuformenden Spannung und der erzeugten Frequenz stört. Eine bekannte Schaltung benutzt zur Entladung des Kondensators eine zu diesem parallel-geschaltete   Spezialglimmröhre, die    aber bezüglich ihrer Zünd-und Löschspannung sowie hinsichtlich der Entladezeit keinen   allzuhohen    Ansprüchen genügen kann.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannung, die sich im Verhältnis 1 : 1000 ändern kann oder einen Strom, der an einem Widerstand dieselbe Spannung erzeugt, in eine proportionale Frequenz   um-    zuwandeln. Die Umwandlung soll von dem Vorzeichen des Eingangssignales unabhängig sein, ohne dass irgendwelche Umschaltungen nötig werden. Die   Linearität    der erzeugten Frequenz in Funktion der angelegten Spannung soll, bezogen auf den Sollwert, in einem oberen Bereich von 100 :   1    innerhalb einer Toleranz von       0, 50/0 liegen.



  In einem Bereich von 1/100 bis 1/1000 des grössten Eingangssignales soll der   Linearitätsfehler    auf 1 /o ansteigen dürfen, was, bezogen auf den Maximalwert, 0,   0010/o    Fehler ausmacht. Bei dem Maximalwert des Eingangssignales soll die erzeugte Frequenz relativ hoch sein und z. B. 200 kHz betragen können.   Schliesslich    soll der Wandler, was die Zeitkonstanten anbelangt, imstande sein, ein Signal von einer Grundfrequenz von mindestens 1 kHz in Form einer mit den Augenblicks werten des Eingangssignals proportional schwankenden Ausgangsfrequenz einwandfrei   wiederzugeben.   



   Der Spannungsfrequenzwandler   gemäss    der Erfindung benutzt ebenfalls einen Kondensator, der über einen Verstärker mit einem der umzuformenden Spannung proportionalen Ladestrom geladen wird, und einen Entladekreis für diesen Kondensator, der, von einer von dem Ladezustand des Kondensators abhängigen Spannung gesteuert, jeweils bei Erreichung eines bestimmten Höchstwertes dieser Spannung vorübergehend   freigege-    ben wird.

   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Ladestromes des Kondensators nach Massgabe der umzuformenden Spannung die Aus  gangsspannung    eines Differenzverstärkers mit zwei Eingangs-Transistoren dient, an dessen einem Eingang die umzuformende Spannung und an dessen anderem Ende eine Spannung liegt, die an einem im Ladekreis des Kondensators liegenden Ladewiderstand von dem Ladestrom erzeugt wird, und dass zur Steuerung des Entladekreises für den Kondensator eine Triggerschaltung dient, an deren Eingang die Summe aus der Kondensatorspannung und der an dem im Ladekreis liegenden Ladewiderstand durch den Ladestrom erzeugten Spannung liegt, welche Triggerschaltung, sobald die Summenspannung einen vorgegebenen Höchstwert erreicht hat, den Entladekreis freigibt und ihn nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitspanne wieder sperrt,

   wobei diese Zeitspanne annähernd gleich dem Produkt aus der Kapazität des Kondensators und dem Widerstandwert des im Ladekreis liegenden Ladewiderstandes ist.



   Der Differenzverstärker ermöglicht einen Ladestrom für den Kondensator, der ungeachtet der an dem Kondensator aufgebauten Ladung und aller Nichtlinearitäten an dem in dem Ladekreis liegenden Widerstand eine Spannung erzeugt, die der angelegten Signalspannung sehr genau gleich ist. Dabei würde zunächst ein Teil des Ladestromes statt über den erwähnten Widerstand über den zugehörigen Eingang des Differenzverstärkers   abfliessen.    Dieser Strom   lässt    sich aber sehr klein halten und ist ausserdem im weitesten Masse von der Spannung an dem Widerstand, d. h. von der Grosse des Ladestromes unabhängig.

   Er spielt demnach nur bei sehr kleinen Eingangsspannungen und dementsprechend kleinen La  deströmen    eine Rolle und kann dem betreffenden Verstärkereingang über einen besonderen Widerstand unmittelbar aus der speisenden Stromquelle zugeführt werden, so dass sichergestellt ist, dass auch bei kleinsten Werten des Ladestromes dieser ganz durch den Widerstand fliesst und die Spannung an diesem Widerstand stets ein getreues Abbild des dem Kondensator zu fliessenden Ladestromes ist.



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend beschrieben werden. Darin sind mit   Rück-    sicht auf den möglichen   Polaritätswechsel    der Eingangs spannung der Hauptkondensator und gewisse Schal  tungsgruppen    doppelt vorhanden. Die beiden Haupt kondensatoren sind mit   C4    und   C     bezeichnet. Bei der Erläuterung der Schaltung möge zunächst nur der Kondensator C4 in Betracht gezogen werden.



   Die erste Stufe des Differenzverstärkers 1 enthält die Transistoren   Q1    und   Qs. Ihre    Kollektoren liegen  über die Kollektorwiderstände Rs und R4 an dem Pluspol der speisenden Spannungsquelle. Ihre Emitter sind über den Widerstand   R5    miteinander verbunden, von dem ein verstellbarer Anzapfpunkt über die Kollektor Emitter-Strecke eines weiteren Transistors Qs und einen Widerstand R6 mit dem Minuspol der Speisespannungsquelle verbunden ist. Durch die als Spannungsteiler wirkenden Widerstände R7 und Rs ist die Basis des Transistors   Q3    so vorgespannt, dass dessen Arbeitspunkt auf dem nahezu horizontalen Teil der Kollektorstrom-Kol  lektorspannung-Kennlinie    liegt.

   Dadurch wird die Summe der   Emitter-Ströme    der beiden Transistoren   Qt    und   Qj    auf einem nahezu konstanten Wert gehalten.



   An dem Widerstand   Ri    liegt die umzuformende Eingangsspannung UE. Diese Eingangsspannung wird der Basis des Transistors   Q1    als dem einen Eingang des Differenzverstärkers zugeführt. Den anderen Eingang des Differenzverstärkers bildet die Basis des Transistors   Q.    Er liegt an dem oberen Punkt des Ladewiderstandes R2, über den der Ladestrom iL nach Masse abfliesst.

   Damit tatsächlich der gesamte Ladestrom iL über den Ladewiderstand   Ra    fliesst und somit an der Basis von Q2 eine dem Ladestrom proportionale Spannung entsteht, ist die Basis von Q2 ausserdem über einen einstellbaren Widerstand Rg mit dem Pluspol der Speisespannungsquelle verbunden.   tuber    diesen Widerstand Rg wird, wie schon erwähnt, der Basisstrom des Transistors   Qs    geliefert, so dass sich dieser Basisstrom nicht von dem Ladestrom iL abzieht und der Ladestrom iL in voller Grosse durch den Ladewiderstand   R    fliesst.



   Um ein beiden Eingängen des Differenzverstärkers gemeinsames Signal noch weiter zu unterdrücken, werden die Kollektorspannungen der Transistoren   Q1    und   Qz    einer zweiten Differenzverstärkerstufe, bestehend aus den Transistoren   Q4    und Q5 und den Widerständen   Rio,      Roll,      Ri2,    Ria zugeführt.



   Es sei hier erwähnt, dass auf die besondere   Zufüh-    rung des Ladestromes für den Transistor Q2 des ersten Differenzverstärkers über den Widerstand Rg verzichtet werden kann, wenn diese Verstärkerstufe aus Feldeffekttransistoren aufgebaut wird, die bekanntlich sehr hohe Eingangswiderstände aufweisen. Wenn besondere Ansprüche hinsichtlich der Temperaturstabilität auch bei sehr kleinen Signalen gestellt werden, kann der Temperaturgang des Basisstromes von Q2 dadurch kompen siert werden, dass der   Stellwiderstand    Rg durch einen Widerstand oder eine Widerstandskombination mit entsprechendem Temperaturverhalten ersetzt wird.



   An dem Kollektorwiderstand Rlo des Transistors   Q5    wird die zum zweiten Mal verstärkte Differenz zwischen den Spannungen UE und   UA      = iL'Ra ausgekoppelt.   



  Diese Ausgangsspannung der zweiten Differenzverstär kerstufe wird in einer weiteren Verstärkerstufe mit dem
Transistor Q6 und dem als hochohmiger Arbeitswider stand wirkenden Transistor   Q7    noch einmal verstärkt.



   Die mit der Verstärkung dieser Stufe multiplizierte Ka    pazität    des zwischen dem Kollektor und der Basis von    Qo    liegenden Kondensators   Ci    bildet eine Gegenkopp    lung zur Vermeidung    von Instabilitäten. Als   Arbeits-    widerstand für Q6 wirkt der Transistor   Q7,    welcher durch den Basis-Spannungsteiler R17,   Ris    und den Emit terwiderstand   Ruz    als Konstantstromquelle geschaltet ist. Der Strom wurde so gewählt, dass sich bei fehlen dem Eingangssignal der Mittelpunkt des Widerstandes    Ri    auf Massepotential befindet. Die Potentiale der
Endpunkte von   Rig    liegen dann symmetrisch zur Masse.



   Nimmt der Kollektorstrom von   Qe    gegenüber dem Ru hestrom zu, so verschieben sich beide Potentiale in po sitiver Richtung ; nimmt er ab, in negativer Richtung.



   Diese Potentiale steuern die beiden komplementären  Transistoren Qs und Q9 an. Ihre Kollektorströme werden bei den erwähnten Potentialverschiebungen gegensinnig beeinflusst. Sie dienen dazu, die Anderungen der Potentiale der Enden des Widerstandes   Rio    zu wenden, und steuern ihrerseits die beiden ebenfalls zueinander komplementären   Ausgangstransistoren      QIO    und   Qn    an.



   Die gemeinsame Verbindung zwischen den Kollektoren der Transistoren Qlo und Qll nimmt infolgedessen ein positives Potential an, wenn die Eingangsspannung UE ebenfalls positiv ist, und ein negatives Potential, wenn die Eingangsspannung UE negativ ist. Im ersten Falle fliesst über die Diode   D1    ein Ladestrom dem Kondensator   C4    zu, der den Widerstand   RW    von oben nach unten durchfliesst. Im zweiten Falle verhindert die Diode   D1    eine Aufladung des Kondensators C4, dagegen gestattet die Diode D2 eine Aufladung des zweiten Kondensators   C5,    wobei nunmehr dessen Ladestrom den Widerstand R2 von unten nach oben durchfliesst, an diesem also ebenfalls eine Spannung in umgekehrter Richtung erzeugt.



   In Abhängigkeit von der infolge der Aufladung des Kondensators   C.    an diesem auftretenden Spannung soll nun die Entladung des Kondensators gesteuert werden. Dazu dient der als Kollektorverstärker arbeitende Transistor   Qia    und der aus den Transistoren   Q13    und   Q14    gebildete Schmitt-Trigger 2. Der Strom durch Q12 steigt proportional zur Spannung, welche die obere Belegung von   C4    gegen Masse hat und damit ist die Spannung über   Ri9    ebenfalls proportional zur Spannung der oberen Belegung   C4    gegen Masse.

   Sobald die Spannung über   Ria      grösser    als die Schwellenspannung des Schmitt Triggers 2 wird, kippt dieser um, d. h.   Q13    wird schlagartig leitend und Q14 gesperrt. Die Spannung, welche die obere Belegung von ¯4 gegen Masse hat, ist aber nicht die Spannung, auf die der Kondensator   C4    aufgeladen ist, sondern die Summe dieser Spannung am Kondensator mit der Spannung, die der Ladestrom iL an dem Widerstand   R2    hervorruft. Durch den Transistor   Q12    wird also nicht die Kondensatorspannung, sondern die genannte Summenspannung abgetastet.

   Die Grosse der Summenspannung im Moment, in welchem der Schmitt-Trigger 2 anspricht und damit, mit einer noch näher zu beschreibenden Schaltung die Entladung des Kondensators   C4    einleitet, soll im folgenden mit Us bezeichnet werden.



   Die Verwendung der genannten Summenspannung, statt der Kondensatorspannung als Kriterium für das Einsetzen der Kondensatorentladung ist deshalb wesentlich, weil es dadurch gelingt, den Einfluss der endlichen Entladezeit tE des Kondensators auf die Ausgangsfrequenz zu beseitigen.



   Das ergibt sich aus folgender Rechnung :
Ist die Eingangsspannung   UE    konstant und die Verstärkung des Differenzverstärkers sehr gross, so gilt für die Kondensatorspannung Uc = US-iL Wäre die Entladezeit tE verschwindend klein, so wäre die Periodendauer der erzeugten   Sägezahnspannung       T C4-UC    iL
Hierzu addiert sich nun die endliche Entladungszeit tF. Es gilt also in Wirklichkeit   T = C4 . Uc /iL+ tE.   



   Dafür kann man mit Uc =   Us-iL'Ra    auch schreiben   
T= C4 ò Us/IL-R2 ò C4 + tE iL   
Für die erzeugte Frequenz gilt also    C4-Ug-     + (tE-R2-C4)    IL   
Wird der Kondensator nicht auf Null sondern auf eine Restspannung   Usk    entladen, so geht obige Gleichung über in   
1  "C4(Ug-UR)..--"  @@@@@@@    iL + (tE - C4 ò R2)
Man ersieht daraus, dass die Frequenz dem Ladestrom iL und damit dem Eingangssignal   Us    genau proportional wird, wenn die Bedingung tE =   C4         R2 erfüllt wird. Die Gleichungen gelten jedoch nur dann, wenn durch den Kondensator C4 und den Widerstand R2 genau der gleiche Strom iL fliesst.



   Für den Aufbau der   Entladeschaltung    sind daher folgende Gesichtspunkte massgebend :
Während der Entladung soll, bei konstanter Eingangsspannung   Us,      UA    konstant sein, d. h. es darf kein zusätzlicher Strom durch die Ansteuerung der Entladeschaltung über den Widerstand R2 abfliessen.



   Die Restspannung über   C4    soll klein und konstant sein, z. B. gleich der   Kollektor-Emitter-Spannung    eines gesättigten Transistors.



   Am Ende der Entladezeit soll der Entladekreis sofort wieder sehr hochohmig werden.



   Die Entladezeit soll einstellbar sein.



   Im dargestellten Schaltungsbeispiel besteht die Entladeschaltung aus dem monostabilen Multivibrator 3, dem Schalttransistor Qi7, dem   Impulsüberträger    Tr 1 und dem eigentlichen Entladetransistor   Qr8.    Die Forderung, dass während der Entladung kein zusätzlicher Strom durch   R2    fliessen darf, erreicht man praktisch nur durch eine galvanische Trennung des eigentlichen Entladekreises von den ihn ansteuernden Schaltkreisen.



   Nachdem die Spannung zwischen Masse und ohne Belegung von C4 den Wert Us erreicht hat, spricht (wie   schon beschrieben) der Schmitt-Trigger 2 an, d. h. der Transistor Q14 wird schlagartig gesperrt, und damit steigt    seine Kollektorspannung sprunghaft auf den Wert   Usai.   



  Dieser positive Spannungssprung gelangt über C6 und   D3    auf die Basis des Transistors   Qi5    im monostabilen Multivibrator 3. Der monostabile Multivibrator kippt von seinem Normalzustand   (Q15    gesperrt,   QLG    leitend) in den Ausnahmezustand   (Qig    leitend,   Q16    gesperrt).



  Die Dauer des Ausnahmezustandes und damit die Entladezeit tE, ist im wesentlichen durch die Zeitkonstante   C7R20    bestimmt. Die Entladezeit kann mittels des Widerstandes   R20    eingestellt werden. Da die Entladezeit bei der kürzesten Ladezeit des Kondensators C4 den grössten Einfluss auf die Ausgangsfrequenz hat, ist   R20    ein Justiermittel für die höchste Frequenz.



   Der Wert der Summenspannung über R2 und   C4,    bei dem der Schmitt-Trigger 2 anspricht (also Us) kann mit   Rto    eingestellt werden.   Rua    ist damit ein   Justiermittel    für die betragsmässige Beziehung zwischen dem Ein gangssignal und der Ausgangsfrequenz. Die Einstellung soll bei mittleren Frequenzen durchgeführt werden.



   Während des Ausnahmezustandes des monostabilen Multivibrators ist   Q16    gesperrt und damit seine Kollektorspannung positiv.   tuber      R21    und   C8    wird damit der Transistor   Qi7    stromführend. Der Strom durch die Wicklung   Wj    des Impulstransformators Tr   1    im Kol  lektorkreis    von Q17 steigt exponentiel an und induziert in W2 eine Spannung. Diese Spannung erzeugt den für die Entladung benötigten Basisstrom des Transistors   Qig.      tuber    die Kollektor-Emitter-Strecke von   Qla    fliesst   wäh-    rend dieser Phase der durch UE erzeugte Strom iL und der Entladestrom von C4.

   Ist der Kondensator C4 entladen, so bleibt nur noch die   Kollektor-Emitter-Sätti-    gungsspannung von   Qig    als Restspannung über C4. Es fliesst dann nur noch der Ladestrom iL durch   Q18.   



   Wenn der monostabile Multivibrator 3 wieder in den Normalzustand zurückkippt (also am Ende der Entladezeit tE) wird der Transistor   Q17    gesperrt und es wird in W2 eine Spannung so induziert, dass der Entladetransistor   Qig    sofort sperrt. Für   Q18    muss ein schneller Siliziumtransistor mit möglichst kleinem Sperrstrom und grosser zulässiger Verlustleistung eingesetzt werden.



   Für die Langzeitstabilität sind vor allem der Widerstand R2, die Ladekapazität   C4    und alle Komponenten, die einen Einfluss auf den Wert Us der Summenspannung haben, verantwortlich. Bei den hohen Frequenzen haben dazu die Elemente, die die Entladezeit bestimmen, einen wesentlichen Einfluss auf die Langzeitstabilität.



   Ein wesentlicher Vorteil der   erfindungsgemässen    Schaltung besteht noch darin dass bei dem Fehlersignal 0, d. h. wenn UE gleich UA ist, beide Ausgangstransistoren des Differenzverstärkers   Qio    und   Qu    bereits Strom führen. Wenn ein Fehlersignal entsteht, werden die Basisspannungen beider Transistoren Qlo und   Qu    gleichsinnig geändert, d. h. während der eine Transistor langsam gesperrt wird, öffnet der zweite immer mehr. Der Differenzstrom zwischen ihren Kollektorströmen fliesst dem Kondensator   C4    bzw.   C5 zu.    Damit ist vermieden, dass zunächst irgendwelche Basis-Emitterspannungen überwunden werden müssen, bevor Strom zu dem entsprechenden Kondensator fliessen kann.

   Dies würde nämlich ein unverhältnismässig hohes Fehlersignal bedingen, das bei sehr kleinen Eingangsspannungen die Genauigkeit beeinträchtigen könnte. Ausserdem wird mit dieser Massnahme erreicht, dass gerade für einen beschränkten Bereich kleiner Signale die Verstärkung durch die Differenzwirkung der beiden Transistoren Qlo und   Qu    erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spannungs-Frequenzwandler mit einem Kondensator, der über einen Verstärker mit einem der umzuformenden Spannung proportionalen Ladestrom geladen wird, und einem Entladekreis für diesen Kondensator, der, von einer von dem Ladezustand des Kondensators abhängigen Spannung gesteuert, jeweils bei Erreichung eines bestimmten Höchstwertes dieser Spannung vor übergehend freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Ladestromes (iL) des Kondensators (C4) nach Massgabe der umzuformenden Spannung (UE) die Ausgangsspannung eines Differenzver stärkers mit zwei Eingangstransistoren (Ql, Q2) dient, an dessen einem Eingang die umzuformende Spannung (UE)
    und an dessen anderem Ende eine Spannung (UA) liegt, die an einem im Ladekreis des Kondensators (C4) liegenden Ladewiderstand (Rs) von dem Ladestrom (iL) erzeugt wird, und dass zur Steuerung des Entladekreises für den Kondensator (C4) eine Triggerschaltung (2, 3) dient, an deren Eingang die Summe aus der Kondensatorspannung und der an dem im Ladekreis liegenden Ladewiderstand (Ra) durch den Ladestrom (iL) erzeugten Spannung (UA) liegt, welche Triggerschaltung, sobald die Summenspannung einen vorgegebenen Höchst- wert (Us) erreicht hat, den Entladekreis freigibt und ihn nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitspanne wieder sperrt,
    wobei diese Zeitspanne annähernd gleich dem Produkt aus der Kapazität des Kondensators (C4) und dem Widerstandwert des im Ladekreis liegenden Ladewiderstandes (R2) ist.
    UNTERANSPRtYCHE 1. Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisstrom desjenigen Transistors (Qg) des Differenzverstärkers, an dessen Basis der vom Ladestrom (iL) durchflossene Ladewiderstand (R2) liegt, zumindest zum Teil über einen weiteren Widerstand (R9) unmittelbar der speisenden Stromquelle (Usi) entnommen wird.
    2. Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Transistoren (Ql, Q2) des Differenzverstärkers Feldeffekt-Transistoren sind.
    3. Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die als entladezeitbestimmendes Element dienende Triggerschaltung (2, 3) aus einem monostabilen Multivibrator (3) und einem seinem Steuereingang vorgeschalteten Fühlerglied (2) besteht, welches den Multivibrator (3) aus seinem Ruhezustand in den Aus nahmezustand bringt, sobald die Summe aus der Kondensatorspannung und der Spannung am Ladewiderstand (R2) einen vorgegebenen Wert (Us) erreicht.
    4. Wandler nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Fühlerglied (2) ein Schmitt-Trigger dient, dessen Eingang an einem im Emitterkreis eines weiteren Transistors (Qia) liegenden Spannungsteilers angeschlossen ist.
    5. Wandler nach Patentanspruch und Unteransprü- chen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet dass der Entladekreis des Kondensators (C4) einen von einem Impulsübertrager (Tr 1) angesteuerten Entlade-Transistor (Qls) enthält, der mit seiner Kollektor-Emitter-Strecke dem Kondensator (C4) unmittelbar parallelgeschaltet ist.
    6. Wandler nach Patentanspruch und Unteransprü- chen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Primär- wicklung (Wl) des Impulsübertragers (Tr 1) im Kollektorkreis eines weiteren Transistors (Qi ?) liegt, welcher während des Ausnahmezustandes des monostabilen Multivibrators (3) stromführend ist.
    7. Wandler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für beide Vorzeichen der umzuformenden Spannung (UE) zwei getrennte, je aus einem Kondensator (C4 bzw. C5), einer Triggerschaltung (2, 3 bzw.
    21, 31) und einem Entladekreis bestehende Schaltungsgruppen vorhanden sind, die, an symmetrisch zur Masse liegende Speisespannungen (UB1, UB2) angeschlossen. hinsichtlich der Transistoren komplementär sind und deren Ladekreise, denen der an Masse führende Ladewiderstand (R2) gemeinsam ist, über entsprechend gepolte Dioden (Di, Ds) an ein und denselben Verstärkerausgang angeschlossen sind, dessen Spannung gegen Masse das Vorzeichen zusammen mit dem der umzuformenden Spannung (UE) wechselt.
    8. Wandler nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkerausgang durch zwei immer stromführende komplementäre Tran sistoren (Qio, Ql), die mit ihren Kollektor-Emitter Strecken in Reihe zwischen dem Pluspol (UBi) und dem Minuspol (Usa) der Speisespannungsquelle liegen, gebildet ist, wobei die direkt miteinander verbundenen Kollektoren dieser Transistoren den Anschluss für die durch zwei Dioden (D1, D2) nur für je eine Stromrichtung durchlässige Ladekreise bilden.
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