CH434464A - Einrichtung zum Tränken oder Benetzen von strangförmigem Gut - Google Patents

Einrichtung zum Tränken oder Benetzen von strangförmigem Gut

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CH434464A
CH434464A CH875065A CH875065A CH434464A CH 434464 A CH434464 A CH 434464A CH 875065 A CH875065 A CH 875065A CH 875065 A CH875065 A CH 875065A CH 434464 A CH434464 A CH 434464A
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CH
Switzerland
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guide arm
winding
strand
liquid chamber
winding spindle
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Application number
CH875065A
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Inventor
Dieckmann Horst
Original Assignee
Elektromat Veb
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/12Insulating of windings
    • H01F41/122Insulating between turns or between winding layers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Einrichtung      zum      Tränken   oder Benetzen von    strangförmigem   Gut Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Tränken oder Benetzen von    strangförmigem   Gut, insbesondere Draht, und zum Aufwickeln des Gutes auf einen Wickelkörper, mit Mitteln, um das Gut durch eine, eine viskose Flüssigkeit enthaltende, eine Ein- und eine Austrittsöffnung aufweisende Flüssigkeitskammer zu führen. 



  Einrichtungen zum Führen von    strangförmigem   Gut sind bekannt. 



  So ist beispielsweise eine    Feindrahtwickelmaschine   bekannt geworden, die einen Führungsarm für den Draht aufweist. Dieser    Führungsarm   ist auf einer sich drehenden Wickelspindel angeordnet und läuft um einen feststehenden Wickelkörper. Er trägt    Umlenkrollen,   von denen    mindestens   eine    exzentrisch   zur Wickelspindel gelagert ist. 



  In der Elektrotechnik wird bei der Herstellung von Spulen oftmals die Forderung erhoben, dass der um den Wickelkörper gewickelte Draht festgelegt sein muss. Zu diesem Zweck werden die bewickelten Spulen in einem Wachsbad    abgeklebt.   Bei weiteren Spulen, z. B. Lautsprecherspulen, die in Rundfunk- oder Fernsehgeräten Verwendung finden sollen, wird der Draht mit einem Klebstoff benetzt. Das    Tauchverfahren   unter    Verwendung   eines Wachs- oder    Klebstoffbades   hat sich im allgemeinen gut bewährt, auch wenn dabei der Wachs oder der Klebstoff durch das Tauchen relativ dick auf die Spulen aufgetragen wird. 



  Die Zweckbestimmung mancher Spulen lässt jedoch ein    Abkleben   derselben nach dem    Umwickeln   mit Draht im Tauchverfahren infolge des zu dick aufgetragenen Klebstoffes oder Wachses nicht zu. Es müssen demzufolge andere Mittel und Wege gefunden werden, um ein Festlegen der Drähte auf den    Wickelkörpern   zu ermöglichen. 



  Es ist auch    bekannt,      strangförmiges   Gut kontinuierlich durch einen mit Flüssigkeit gefüllten Behälter zu ziehen. Die Verwendung eines solchen bekannten Verfahrens zum Benetzen des Drahtes vor dem Umwickeln auf den Wickelkörper scheitert deshalb, weil die in dem    Führungswege   des Drahtes zwischen dem Behälter und dem Wickelkörper gelagerten    Umlenkrol-      len   stark mit Klebstoff oder Wachs verschmutzen und dadurch eine ständige    Wartung   erforderlich machen würde. 



  Der    Erfindung   liegt    deshalb   die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die bei Vermeidung der aufgezeigten Mängel ein kontinuierliches Benetzen oder auch Tränken des    strangförmigen   Gutes mittels viskoser Flüssigkeit beim    Umwickeln   von Wickelkörpern ermöglicht. 



  Die Erfindung geht von einer bekannten Einrichtung aus die im wesentlichen aus einem um einen feststehenden Wickelkörper    umlaufbaren,   auf einer    Wik-      kelspindel      angeordneten   Führungsarm besteht, der Umlenkrollen trägt, von denen mindestens eine    exzentrisch   zur    Wickelspindel   gelagert ist. 



  Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine die viskose Flüssigkeit aufnehmende Kammer die exzentrisch    angeordnete      Umlenkrolle      um-      schliesst   und mit dem Führungsarm eine Einheit bildet. 



  Um einen relativ grossen Vorrat an viskoser Flüssigkeit in der Einrichtung speichern zu können, kann der Flansch des    Führungsarmes      zweckmässig   einen Vorratsbehälter aufweisen, der über eine Zuleitung mit der exzentrisch zur Wickelspindel angeordneten, die viskose Flüssigkeit    beim   Umlaufen des Führungsarmes infolge der    wirksamen      Zentrifugalkraft   aufnehmenden    Flüssigkeitskammer      verbunden   ist. 



  Vorzugsweise weist der    Führungsarm   eine das    strangförmige   Gut geleitende Düse auf, die an der Flüssigkeitskammer im Bereich der Austrittsöffnung für das    strangförmige   Gut angebracht ist. Diese Düse kann bevorzugt so bemessen sein, dass das    strangförmige   Gut lediglich mit einem dünnen Flüssigkeitsfilm aus der 

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 Flüssigkeitskammer austreten    kann,   ansonsten die übrige Flüssigkeit von dem    strangförmigen   Gut abstreift. 



     Damit      strangförmiges   Gut unterschiedlicher Stärke verwendet werden kann und auch die Dicke des    Flüs-      sigkeitsfilmes   wählbar ist,    kann   die Düse auswechselbar an der Flüssigkeitskammer angeordnet sein. 



  Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher erläutert. 



  Es zeigen:    Fig.   1 eine Vorderansicht der    erfindungsgemässen   Einrichtung;    Fig.   2 eine Seitenansicht der Einrichtung gemäss    Fig.   1,    im   Schnitt dargestellt. 



  Mit    Hilfe   der in der Zeichnung dargestellten Einrichtung werden beispielsweise kleine Schwingspulen hergestellt, deren Draht 1 während des Wickelvorganges, also    beim   Wickeln des Drahtes um den feststehenden Wickelkörper 2 mit    Klebstoff   benetzt    wird.   



  Mit 3 ist eine Wickelspindel bezeichnet, an    derem   Ende der Flansch 4 eines    Führungsarmes   aufgeschraubt ist. Der Flansch ist als Vorratsbehälter 5 für den    Klebstoff   ausgebildet. Er weist eine Zuleitung 6 auf, die nach    einer      Flüssigkeitskammer   7 führt. Letztere umschliesst eine exzentrisch zur Wickelspindel 3 gelagerte    Umlenkrolle   B. An der Flüssigkeitskammer 7    in   an sich    bekannterweise   auswechselbar    angebracht,   ist eine den Draht 1 geleitende Düse 9.    Ihre   Öffnung ist nach Massgabe der Drahtstärke und der gewünschten Dicke des    Klebstoffilms   gestaltet.

   Die Wickelspindel 3 ist hohl ausgebildet und dient so gleichzeitig als Führungsweg für den Draht 1. Am Ende der Wickelspindel 3 ist eine    schlitzförmige      Ausnehmung   vorgesehen, in der eine weitere    Umlenkrolle   8' für den Draht 1 gelagert ist.    Schliesslich   befindet sich    in   Nähe der exzentrisch gelagerten    Umlenkrolle   8 eine weitere,    mit   8" bezeichnete    Umlenkrolle,   deren Lagerung an der Zuleitung 6 vorgesehen ist. 



  Durch die umlaufende    Bewegung   des    Führungsar-      mes   wird der in dem Vorratsbehälter 5    befindliche      Klebstoff   unter Wirkung der    Zentrifugalkraft   in die exzentrisch zur Wickelspindel 3    angeordnete   Flüssigkeitskammer 7 gedrückt. Der durch die Flüssigkeitskammer 7    geführte   Draht 1 wird dabei benetzt. 



  Bei Stillstand der Wickelspindel 3 läuft der Klebstoff in den Vorratsbehälter 5 zurück. Eine im Bereich der Eintrittsöffnung für den Draht 1 vorgesehene Dichtung 10    verhindert,   dass Klebstoff aus dieser Öffnung austreten kann. 



  Das    Einführen   des Drahtes 1, in die Flüssigkeits-    kammer   7 und das Einlegen von dort über die    Umlenk-      rolle   8 durch die Düse 9 wird    erleichtert   durch eine abnehmbare Seitenwand 11, die mit    Hilfe   eines Verbindungselementes 12 an der Flüssigkeitskammer 7 angebracht ist. 



  Das Auffüllen des Vorratsbehälters 5 mit    Klebstoff   erfolgt über einen    Einfüllstutzen   13.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Tränken oder Benetzen von strang- förmigem Gut, insbesondere Draht, und zum Aufwik- keln des Gutes auf einen Wickelkörper, mit Mitteln, um das Gut durch eine eine viskose Flüssigkeit enthaltende, eine Ein- und' eine Austrittsöffnung aufweisende Flüssigkeitskammer (7) zu führen und mit einem um den feststehenden Wickelkörper (2) umlaufbaren, auf einer Wickelspindel (3) angeordneten Führungsarm, der Umlenkrollen (8, 8") trägt, von denen mindestens eine exzentrisch zur Wickelspindel (3) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitskammer (7)
    die exzentrisch angeordnete Umlenkrolle (8) umschliesst und mit dem Führungsarm eine Einheit bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (4) des Führungsarmes einen Vorratsbehälter (5) aufweist, der über eine Zuleitung (6) mit der exzentrisch zur Wickelspindel (3) angeordneten, die viskose Flüssigkeit beim Umlaufen des Führungsarmes infolge der wirksamen Zentrifugalkraft aufnehmenden Flüssigkeitskammer (7) verbunden ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1' dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsarm eine das strangförmige Gut geleitende Düse (9) aufweist die an der Flüssigkeitskammer (7) im Bereich der Austrittsöffnung für das strangförmige Gut angebracht ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (9) auswechselbar angeordnet ist.
CH875065A 1965-04-02 1965-06-23 Einrichtung zum Tränken oder Benetzen von strangförmigem Gut CH434464A (de)

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CH875065A CH434464A (de) 1965-04-02 1965-06-23 Einrichtung zum Tränken oder Benetzen von strangförmigem Gut

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