CH434503A - Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische Zwecke - Google Patents
Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische ZweckeInfo
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Description
Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische Zwecke Die Erfindung betrifft einen Anschlusskontakt für die Zuleitung des elektrischen Stromes zu einer Elektrode, die zur Behandlung von Lebewesen oder Teilen davon, wie z. B. des menschlichen oder tierischen Körpers, mittels elektrischen Stromes dient. Elektroden dieser Art werden, insbesondere in der Medizin und der Kosmetik, zur Galvanisation oder Iontophorese verwendet, um das Gewebe anzuregen oder um mittels Gleichstromes ionisierbare Medikamente in die Haut einzubringen. Bekanntermassen bestehen diese Elektroden in der Regel aus einem flächenhaften Körper, an welchen eine der Stromzufuhr dienende Leitung angeschlossen ist, und zumeist aus einer saugfähigen, für die Aufnahme eines Elektrolyten dienenden Hülle, welche den Elektrodenkörper, z. B. eine Platte, ganz oder teilweise umgibt. Bei derartigen Elektroden bereitet bekanntlich die Befestigung des Zuleitungsdrahtes an der Platte Schwierigkeiten, da der an der Platte zumeist angelötete Draht an den Stellen, an welchen er mit dem Elektrolyten in Verbindung kommt, einer elektrolytischen Materialabwanderung unterliegt, so dass er bei länger anhaltendem Betrieb Material verliert, wobei die austretenden Metallionen über den Elektrolyten zur gegenüberliegenden Elektrode, d. h. insbesondere zum oder in den menschlichen Körper, wandern. Es konnte häufig beobachtet werden, dass nach längerem Gebrauch der Draht schliesslich zerstört und somit die Verbindung zur Elektrode unterbrochen wird. Ein erheblicher Nachteil der Materialabwanderung besteht darin, dass Metallionen in den zu behandelnden Körperteil wandern und Schädigungen hervorrufen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Metallionenwanderung zu unterbinden. Bei einem Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische Zwecke, bestehend aus einem flächenhaften Elektrodenkörper, an welchen ein Zuleitungsdraht angeschlossen ist, und aus einer saugfähigen, für die Aufnahme eines Elektrolyten dienenden, den Elektrodenkörper umgebenden Hülle wird dieses Ziel erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der blanke Teil des Zuleitungsdrahtes einschliesslich eines Teilstücks der Isolation des Drahtes zwischen zwei miteinander verbundenen Elektrodenplatten liegt und dass sowohl der Zuleitungsdraht als auch die Elektrodenplatte im Bereich der Kontaktstelle flüssigkeitsdicht von einem Isolierstück umgeben sind. Auf diese Weise wird die nachteilige Abwanderung der Metallionen aus dem Zuleitungsdraht in den zu behandelnden Körper auch dann verhindert, wenn die Elektrodenplatte einschliesslich ihrer Kontaktstelle von einer mit dem Elektrolyten, z. B. einem Haubtonikum, gettänkben Hülle überdeckt ist. Zweckmässigerweise umgibt das Isolierstück den Zuleitungsdraht über eine bestimmte Länge, wodurch zusätzlich eine mechanische Verstärkung der Verbindung von Draht und Elektrode erreicht wird, so dass weitgehend verhindert wird, dass der Zuleitungsdraht an der Einführungsstelle abbricht oder ausreisst. Um zu vermeiden, dass von den Elektrodenplatten selbst Metallionen über den Elektrolyten in den zu behandelnden Körper einwandern, empfiehlt sich die Verwendung von Elektrodenplatten, welche aus einem reinen Elektronenleiter, z. B. aus leitfähigem Kunststoff, bestehen. Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung anhand eines zweckmässigen Ausführungsbeispiels dargestellt, welches nachstehend näher erläutert ist. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den Anschlusskontakt einer Körperelektrode, -Fig. 2 eine Aufsicht auf einen Teil einer Körperelektrode im Bereich des Anschlusskontaktes. Der in Fig. 1 dargestellte Schnitt durch den Anschlusskontakt veranschaulicht, in welcher Weise der Zuleitungsdraht 11 mit den beiden auf gleichem Potential befindlichen Elektrodenplatten 12 verbunden ist Die Isolierhülle 13, welche den Draht 11 umgibt, ragt ausreichend weit zwischen die beiden Elektroden platten 12. Dadurch wird vermieden, dass das nicht isolierte Ende des blanken Drahtes 11 mit dem Elektrolyten in Berührung kommt. Dieser Elektrolyt befindet sich beispielsweise in der saugfähigen Hülle 14, welche die Elektrodenplatten 12 umschliesst. Um jeden Kriechweg für vom Leiter 11 sich lösende Metallionen zur Gegenelektrode 16 dem zu behandelnden Körperteil auszuschliessen, ist die Kontaktstelle mit einem weder Elektronen noch Metallionen leitenden Isolierstück 15 überdeckt, welches flüssigkeitsdicht sowohl mit der Isolierung 13 des Drahtes 11 als auch mit den Elektrodenplatten 12 verbunden ist. Ein Teil 1 5a dieses Isolierstücks 15 umfasst, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, ein Stück weit den aus der Elektrode herausgeführten Zuleitungsdraht, so dass man zusätzlich eine mechanische Verstärkung des Anschlusses erreicht, wodurch die Widerstandsfähigkeit dieser Kontaktstelle erheblich erhöht wird. Um auch ein eventuelles Abwandern von Metallionen aus den Elektrodenplatten 12 durch die Hülle 14 zur Gegenelektrode 16 zu vermeiden, bestehen diese zweckmässigerweise auch aus einem reinen Elektronenleiter. Es ist aber auch möglich, metallische Elektrodenplatten 12 mit einer Hülle aus einem reinen Elektno- nenleiter, wie z. B. elektrisch leitendem Kunststoff, zu umgeben und diese Hülle erst mit einem saugfähigen Werkstoff für die Aufnahme eines Elektrolyten zu umschliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische Zwecke, bestehend aus einem flächenhaften Elektrodenkörper, an welchen ein Zuleitungsdraht angeschlossen ist, und aus einer saugfähigen, für die Aufnahme eines Elektrolyten dienenden, den Elektrodenkörper umgebenden Hülle, dadurch gekennzeichnet, dass der blanke Teil des Zuleitungsdrahtes einschliesslich eines Teilstücks der Isolation des Drahtes zwischen zwei miteinander verbundenen Elektrodenplatten liegt und dass sowohl der Zuleitungsdraht als auch die Elektrodenplatten im Bereich der Kontaktstelle flüssigkeitsdicht von einem Isolierstück umgeben sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Anschlusskontakt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstück zur mechanischen Verstärkung des Zuleitungsdrahtes nahe der Kontaktstelle diesen über eine bestimmte Länge umgibt.2. Anschlusskontakt nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenplatten aus einem reinen Elektronenleiter, z. B. einem elektrisch leitfähigen Kunststoff, bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1428563A CH434503A (de) | 1963-11-20 | 1963-11-20 | Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1428563A CH434503A (de) | 1963-11-20 | 1963-11-20 | Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH434503A true CH434503A (de) | 1967-04-30 |
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ID=4399550
Family Applications (1)
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| CH1428563A CH434503A (de) | 1963-11-20 | 1963-11-20 | Anschlusskontakt an einer Elektrode für kosmetische und medizinische Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH434503A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0273167A1 (de) * | 1986-11-26 | 1988-07-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Leitfähige Zwischenlage für Elektroden |
-
1963
- 1963-11-20 CH CH1428563A patent/CH434503A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0273167A1 (de) * | 1986-11-26 | 1988-07-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Leitfähige Zwischenlage für Elektroden |
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